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News-Archiv 2012

 

DEZEMBER 2012


20.12. - Zum Jahresende ziehen die Ölpreise wieder an. Der Spread BRENT zu WTI mit 20 $ ist weiterhin sehr stark. Da die Araber mehr der BRENT-Preis interessiert, wird  bei 110 $ kurzfristig nicht mit Eingriffen der OPEC zur Drosselung zu rechnen sein. Ihnen reicht ein Preis von 100 $.
Aber mit den heute wieder erreichten 90 $ bei WTI können wir auch sehr gut leben.

Schaut man jedoch von der USA aus nordwärts, sieht es mit den Preisen in Kanada schon miserabler aus, wie auch das Wall Street Journal berichtet.
Die kanad. Referenzsorte WCS (Western Canadian Select) liegt weiter unter 50 $, mit etwa  45% Abschlag zum WTI !!! Das ist schon heftig.
Dort haben sich aufgrund der schlechten Infrastruktur und des wenig ausgebauten Pipelinenetzes Überkapazitäten bei den Förderern gebildet und jeder unterbietet sich im Preis um sein Öl irgendwie abtransportieren zu können.
Deshalb kommt eben Kanada als Investmentstandort für uns definitiv nicht infrage.
Dazu schrieb ich hier schon mehrfach, wollt es jedoch nochmals erwähnt haben, da es immer wieder Rückfragen dazu gibt.

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19.12.- Unser neues
Multiprojekt ist veröffentlicht und im Verkauf.

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17.12.-Wenn es bei Mainstream-Artikeln um die Rentenvorsorge geht, dann wird nur über  Riester/Rürup, Gesetzliche oder Aktienbasierende debattiert, natürlich von Angestellten für Angestellte (ich habe nichts gegen Angestellte, mehr aber für Unternehmer).
Außer der Gesetzlichen sind die anderen Instrumente noch nicht mal in der Praxis erprobt, also voller Risiken.
Die Aktienquote (auch in Fonds) ist in der Bevölkerung auch recht niedrig. Die Erfahrungswerte der Vergangenheit sind jedoch aufgrund der Demographie sowie des Verschuldungszyklusses nicht mehr  linear in die Zukunft interpolierbar, zumal ja in zwanzig Jahren auch die Babyboomer geschlossen in Rente gehen wollen und die Aktien nötigenfalls für die Rente verkaufen müssten.
Das Problem sind bei Aktien dann zusätzlich die Kurswerte zum Verkaufszeitpunkt, bei Rentenplänen die auf Staatsanleihen basieren,ist es  die Zahlungsfähigkeit des Staates samt Inflationsrate und bei der Umlagerente die geringere Anzahl der Beitragseinzahler. Irgendwie alles recht spekulativ, quasi alles eine Casino-Rente.

Das Paradoxe ist, daß gerade diejenigen, welche das alles aus Gründen der Sicherheit abschließen, tatsächlich dem größtmöglichem Risiko ausgesetzt sind, allein schon wegen der Fremdverwaltung. Wegen des scheinbaren Sicherheitsgefühls werden somit auch keine weiteren Chancen als Redundanzen wahr genommen.
Dabei gibt es im Leben nie eine Sicherheit, sondern lediglich Risiken und Chancen, welche man gegeneinander abwägen wie nutzen muß.

In keiner Rentendebatte kommen echte unternehmerische Beteiligungs-Investments mit cash flow oder gar das eigene Unternehmen als Altersvorsorge vor, eventuelle  Ausnahme sind vermietete Immobilien der ohnehin reicheren Schicht.
Dabei werden die Begriffe schon deutlich genug erwähnt - man braucht eine GELD-QUELLE.
Da aber in den letzten Jahrzehnten überall das Unternehmertum meist mit dem "Managertum" in großen Konzernen gleichgesetzt und diskreditiert wurde, werden die klassischen mittelständischen und Kleinunternehmer nicht nur weniger, sie fallen wegen der dominierenden Angestelltendenkweise in den Schreibstuben usw. auch als Vorbild für sinnvolle und individuell gestaltbare Alternativen aus. Dafür müsste man aber eben auch 100% Selbstverantwortung übernehmen, vermeintliche Sicherheit aufgeben, Risiken und Chancen wahrnehmen oder einfach gesagt- FREIHEIT wollen.


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14.12.- " Aber der Kaiser hat doch gar nichts an" oder " So steh ich hier, ich kann nicht anders" mag er gedacht haben, als er bei der Klimakonferenz in Doha das Mikro anknipste und die Horde der fanatischen Klimareligiösen in Aufruhr brachte.
Es war weder das kleine Kind in "Des Kaisers neue Kleider" oder gar Martin Luther, von denen o.g. Zitate entlehnt sind, sondern ein englischer Lord - der bekannte Klimaskeptiker Lord Monckton.

Die Minuten-Rede wird sogar fälschlicherweise sogar als ein Grund des erneuten Scheiterns der sinnlosen Konferenz herangezogen. Was hat er denn nur gesagt?
Die Wahrheit- das es seit 16 Jahren keine  Erderwärmung mehr gibt, es billiger wäre sich einfach in geeigneter Weise ans Klima anzupassen und den Sinn der Konferenz eingefordert.

Die ganze Story mit Video lesen Sie hier:
Monckton über seinen Angriff auf die Mauer des Schweigens der UN bezüglich der fehlenden Erwärmung – und der Tadel


PS: Die Freigabe des neuen  Projekts Chapman verzögert sich auf kommende Woche. Es fehlten noch Unterlagen. Alle Reservierungskunden bekommen vorab rechtzeitig eine Email.So wirds dann Weihnachten halt nicht langweilig..     :-)


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13.12.- Nachdem es bei der OPEC bleibt, wie gehabt, ändert erwartungsgemäß auch die FED nichts. Die Zinsen bleiben mittelfristig bei ca. 0 % und beim QE 3.0 wurde ja bemerkt, daß das die Zentralbank unbegrenzt weiter Geld drucken wird.
So kündigte Bernanke gestern abend "QE 4.0" an, erneut 85 Mrd. $ in den Markt zu pumpen. Knapp die Hälfte davon ist zur Finanzierung von US-Bonds, der Rest zur Stützung des Hypothekenmarktes. Nicht einmal - sondern jetzt monatlich !!!!!

Das besondere diesesmal war, daß weder die Aktienmärkte noch der Goldpreis auf die Inflationspolitik reagierten. Gold gab sogar nach, Öl ändert sich kaum.
Somit dürfte zunächst das  Konjunkturpulver verschossen sein, man hat sich an die Inflationspolitik gewöhnt und diese eingepreist.
Da die Aktienindizees derzeit wieder auf fast Höchstständen sind, die Konjunktur straff in Richtung Rezzession abdriftet, ist ein neuer Crash sehr wahrscheinlich.
Dann werden zur Vermeidung von Deflation künftig noch mehr Milliarden bis Billionen ins System gepumpt - von allen Zentralbanken. Solange, bis die daraus resultierende Teuerung die Menschen verleiten, das Geld wegen Abwertung noch stärker  in Sachwerte umzuwandeln, was wiederum zur Hyperinflation führen wird. Allerdings zieht sich das wegen der globalen Systemgröße, der recht erfolgreichen Manipulation der Daten (Arbeistlosenzahlen, Inflationsrate etc.) und der Desinformiertheit der Leute in Geldsachen sicher noch ein halbes Jahrzehnt so hin.


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12.12.- Die heutige OPEC-Sitzung belässt die Förderquoten wie gehabt. Derzeit liegt sie beim Kartell um die 30 Mio. bbl/Tag. Zwar produziere der Iran wegen der Sanktionen weniger und hätte gerne höhere Preise, doch solange die Preise bei über 100 $ sind wird nicht gedrosselt. Die nächste Sitzung zu den Quoten ist erst am 31. Mai 2013.

Derweil zweifelt nun neben mir auch ein Ölexperte von JBC Energy, daß die USA jemals unabhängig von Ölimporten werden könne. Allerdings sieht J. Benigni die Chance für die USA wenigstens bei Erdgas Nettoexporteur zu werden.
Die Preise dürften also weiter konsolidieren. Stark fallen werden sie nicht, weil die FED ja unbegrenzt Geld drucken wird und diese Inflation bekannterweise vorrangig bei Rohöl durchschlägt.

China hat mit seiner Einkaufstour in den Kanada für erneutes Aufsehen gesorgt. Mit 15 Mrd. $ wurde der kanad. Öl-und Gasförderer Nexen übernommen. Und die Tour geht weiter...

Mittlerweile gibt es neben der OPEC "Sieben Neue Schwestern" in der Weltölindustrie:
 Aramco (Saudi-Arabien), Gazprom (Russland),CNPC (China), NIOC (Iran), PDVSA (Venezuela), Petrobas (Brasilien), Petronas (Malaysia).
Die "Sieben Alten Schwestern" des Westens sind:
Standart Oil of California, Chevron, Shell, Exxon, Esso, Gulf Oil und BP.
Alle verbindet das gleiche- mehr Öl und Gas finden sowie die Preise angemessen hoch halten.

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11.12.- Vor einigen Wochen schrieb ich über die Folgen von "Kurzläuferfonds" im Öl-und Gasbereich und dem damit verbundenem Risiko, den vereinbarten Ausstieg (Exit) vertraglich zu terminieren.  Die wenigen Fondsangebote sammeln - meist über einen Blindpool - Anlegergelder ein und beteiligen sich dann an größeren Betreibern von Förderanlagen. Nach etwa 5 Jahren  wollen sie diese Anteile dann mit Gewinn wieder an diese Firmen zurück verkaufen.
Das das kaum klappen wird, weil die jeweiligen Fonds oftmals nur  einen Käufer haben, den eigenen Operator z.B., bestimmt dieser natürlich jeweils dann auch den Preis oder den Exitzeitpunkt. Auch wenn man den Termin vertraglich fixieren kann, heißt das noch nicht, daß dann auch gezahlt wird. So braucht der Käufer natürlich dann auch das Geld und wenn dieses dann nicht zur Verfügung steht, platzt der Deal. Auch ein Ersatzkäufer wird in einer solchen vertraglich fixierten Terminsituation die Notlage für Kaufpreisdrückungen gnadenlos nutzen. Aber auch dieser muß erst einmal gefunden werden und ohne Netzwerk ist das schwer möglich. Natürlich muß beim Verkauf des Ölfeldes auch dessen Bilanzwert höher sein, was sich am aktuellem Ölpreis bzw. einem erfolgreichem Rework eines bereits teilweise abgeschöpften Gebietes bemisst.

Das Platzen des Exitdeals passiert jetzt auch einem  jungen norddeutschen Ölfonds, der hoffte, nach nur drei Jahren Laufzeit die Anteile mit 159 % Rückflußaussicht für Anleger zu verkaufen.  Fünf Jahre sind in diesem Geschäft schon sehr kurz, aber drei Jahre sind ausgesprochen naiv. Das ist keine konservative Anlage sondern eine kurzfristige Wette!

Ich begrüße bekanntermaßen weitere Anbieter im Öl-und Gasinvestmentbereich, um diese hierzulande seltene Anlageform niveauvoll bekannter zu machen. Leider erlebe ich aber seit Jahren eher das Gegenteil, womit durch Pleiten und Anlageverluste das Ölinvestment eher diskreditiert wird. 
Es mangelt nicht nur den Initiatoren an grundlegendem Wissen über die Vorgänge im Ölgeschäft der USA oder Kanada sondern auch an der Geduld langfristig über zunächst kleine Projekte zu wachsen, Erfahrungen und Beziehungen zu sammeln. Eher sammeln dann die ebenfalls unkundigen Massenvertriebe Vernichtungskapital bei noch dümmeren Deutschen ein. Dafür haben die Amis ja den Begriff "dumb german money"geprägt.

Jeder Ölinvestor sollte daher den  Inhaltes dieser mittlerweile recht umfassenden Artikel und Kommentare auf dieser Homepage kennen. Leider gibt es ja im Gegensatz zu Edelmetallinvestments auch nach bald fünf Jahren keine weitere Informationsseite über  das Öl- Geschäft.
Für mich war es damals klar: Bevor jemand in weitgehend unbekannte Anlageformen investiert,  muß dieser erst einmal geschult werden, was das Anliegen meiner Site ist. Wenn es nach mir ginge, würde ich von jedem Investor vor Vertragsunterzeichnung zunächst eine Fachprüfung verlangen. Die sollte bei jedem aber natürlich auch freiwillig erfolgen, durch mehrmonatiges regelmäßiges Lesen dieser Seite zum Beispiel.
(Vielen Dank an Leser E.H.-G. für den Tip.)


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10.12.- 2010 meldete das syrische Ölministerium, daß es Hinweise für große Mengen an Ölschiefer in der Region von Aleppo gäbe, die sich auf 37 Milliarden Tonnen belaufen würden. Das Öl darin wäre von hoher Qualität und niedrigem Schwefelgehalt.
Handelt es sich hier um den wirklichen Grund für den Krieg den der Westen gegen Syrien führt? Muss deshalb Assad gestürzt werden, um den Weg für die westlichen Ölkonzerne freizumachen?
fragt der ASR-Blog.

Auch wenn entsprechende Probebohrungen erfolgten, die den ölhaltigen Schiefer womöglich bestätigten, bedeutet das noch nicht, daß er rentabel gefördert werden kann. Dafür fehlt u.a. eine moderne Infrastruktur.
Deswegen putscht man nicht mit üblicher Vorkriegs-Lügenpropaganda und "false- flag"-Aktionen die Regierung nieder.
Wesentlich wichtiger ist die Vormachtstellung des Westens nahe an Russland sowie die Kontrolle des durch Syrien laufenden Pipelinenetzes.

Für die US-Ölkonzerne braucht man deshalb keinen Krieg vom Zaune brechen. Diese würden bei Bedarf selbst von Syrien angefordert werden, weil keiner in der Welt bei der Shale-Oil&Gas-Technik weiter ist als die USA.
Man kann also nicht überall wo Öl gefunden wird darauf schließen, daß das der einzige Grund ist zu okkupieren oder Machtwechsel zu inszenieren.
Dann könnte man diese Begründung für jedes Land gelten lassen, denn man muß nur tief genug graben, dann findet sich unter jedem Staat Öl und Gas.

Selbige Abwegigkeit unterstelle ich der These, daß man Griechenland allein wegen der angeblichen großen Erdgasvorräte in die kollektive Staatsschuldsklaverei treiben will.
Da ist es leichter ein Land mittels economic hit man zu okkupieren, was schon eine halbwegs funktionierende Öl-und Gasindustrie vorweist, wie z.b. Nigeria.
Und selbst dann ist es nicht sicher, ob sich im Schlepptau der Army auch die Konzerne in die Wüste aufmachen. Im Irak siedeln sich auch eher die Chinesen an. Der wahre Kriegsgrund dort war ja u.a. die Ablehnung Saddams vom Dollar als Öl-Zahlungsmittel.


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6.12.- Die Schulden der Welt haben sich in Luft aufgelöst, die Nachfrage nach Industrieprodukten, vor allem aus und in  Mexico, ist sprunghaft gestiegen. Die Finanzkrise ist vorbei und man hat aus ihr gelernt, macht nun alles anders. Der Dollar als Öl-Leitwährung  wurde abgelöst durch CO2.
Öl wird zwar immer mehr verbraucht aber zunehmend durch Substitute aus dem Weltall abgelöst. Es wird somit ein starker Anstieg von Aktien- vor allem aus Mexico- erwartet. Die dämliche Erfindung von Jim Rogers, der "Rohstoff-Super-Zyklus" ist definitiv zu Ende, Jim, Robert und Marc sind pleite  weil...... uups, da klingelte der Wecker und ich bin aufgewacht.

Der Chef-Stratege von Julius Bär (wer ist Julius Bär ?- Eine Bank. Alles klar!) träumt meinen Traum sogar öffentlich in dem  format-Artikel " Der Superzyklus der Rohststoffe geht zu Ende".
Wenn einem nichts mehr einfällt, wie man seine Aktien am Höhepunkt verscherbelt und seine Existenzberechtigung als "Experte", sorry, als Angestellter verteidigt, kommt man zu solchen Einleitungen.
Andere bezeichnen diese Artikel richtigerweise als redaktionelle Werbung.

Wie schön, daß es das Internet gibt, das vergißt nicht. Deshalb können wir auch in 5 Jahren nochmals nachschauen, was denn aus den mexikanischen Aktien und dem Rohstoffzyklus geworden ist, natürlich ebenfalls bei mir auf dieser Seite.
Bei einem bin ich mir schon jetzt wieder sehr sicher:
Der "Chef-Stratege" dieser Bank hat weder Kenntnisse vom fractionell banking seines Arbeitgebers, hat aber mexikanische Aktienfonds gekauft, glaubt an Öl aus abgestorbenen Saurierern  und morgen klingelt gegen 6.00 Uhr bei ihm wieder der Wecker, weil er zur Arbeit muß.
Apropos Wecker. Meine Einleitung  mit dem Traum war gelogen - auch klingelt bei mir seit über einem Jahrzehnt kein Wecker mehr in der früh, bin ja auch kein Experte.


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5.12.- Hatte das Fracing im vergangenem Jahrzehnt vor allem eine Erdgasschwemme erzeugt, kommt es in den USA nun auch bei Öl zu wesentlich höheren Förderquoten. Die US-Energiebehörde EIA (nicht zu verwechseln mit der IEA) teilte mit, daß die USA pro Tag 6,5 Mio. Barrel Öl fördern, aufs Jahr etwa 16% mehr als 2011.
Zwar produzieren die USA schon mehr Gas als Russland, beim Öl fehlen im Vergleich zum Putinreich aber noch  60 %.
Russland rechnet übrigens für seinen Haushalt schon mit 120 $/bbl, derzeit sind es 109 (Referenzpreis BRENT zu Urals).

Nun mag man meinen, wenn es denn plötzlich so viel Öl gäbe, müsste doch der Preis deutlich sinken. Das Gegenteil ist aber der Fall. Es könnte dafür folgende Gründe geben:

1. Die durch die IEA in ihrem letzen Outlook beschriebene Prognose der US-Ölförderung bis 2020 ("USA wird Öl-Exporteur") bedeutet in etwa eine Steigerung um  3 Mio. bbl/Tag zusätzlich. Das entspricht ca. der Förderquote von Kuwait !!!!
Ich rätsele seit 1 1/2 Jahren, warum es nach einer OPEC-Konferenz in 2011 statt Infos nur sehr ernste Gesichter für die Journalisten gab. Geht den Arabern schneller das Öl aus, als erwartet? Das wäre durchaus möglich, das Puzzle würde passen (Status beobachten).

2. Die IEA ist dafür bekannt, recht positive, öl-freundliche Prognosen abzugeben, dabei aber auch die aktuelle Weltwirtschaftssituation zu berücksichtigen. Hätte sie z.B. 2009 mitgeteilt, daß das Öl knapp wird, würde der daraus resultierende Ölpreissprung die Krise richtig eskalieren lassen können.
Man kann den Prognosen und Statements also nicht immer trauen.

3. Ob der Shale-Öl-Boom in aktueller Form (!!!) länger anhält, ist nicht sicher.
Der Shale-Gas-Boom leidet so z.B. auch selbstverursacht seit Jahren unter Dumpingpreisen bei Gas bei weiter hohen Frackosten (auch durch Teuerung wg. Dollar-Inflation).
Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß man natürlich immer erst die billigste und aktuell rentabelste Öl/ Gas- Schicht absaugt. Sind die leer müssen kostspieligere Maßnahmen ran, die aber nicht durchgeführt werden, weil durch die Schwemme der Preis einbrach. Der Preis muß also dann zwangsläufig stark steigen, sonst wird nicht genug investiert.
Beim Shale-Öl/ -Gas wirkt also der Schweinezyklus mit. (Daher gehen wir auch lieber in konservative konventionelle Felder.)

4. Die Frage stellt sich zudem, wie sich der wirkliche Ölverbrauch entwickelt? Dieser könnte sogar höher steigen, als immer prognostiziert. Selbst wenn China wegen Blasen kurzzeitig crashen könnte, würde nach einem damit begründbaren Abverkauf des Dollars der Yuan als Ölleitwährung in Asien protegierbar.
Was den Nachholebadarf von Indien und China zur westlichen Welt in punkto Lebensstandard entspricht, ganz zu schweigen. Gerade nach einem Crash in Asien könnte ein neuer Wirtschaftsboom ausgelöst werden, der eine andere Währungsgrundlage hätte und damit die Rohstoffnachfrage schneller vorantreibt.

Es ist klar, die internen Think-Tanks kennen sicher die wahren Zahlen und Fakten und bereiten sich auf o.g. oder ähnliche Entwicklungen vor.
Die USA wird auch in einem Jahrzehnt nicht mehr so einfach für grün bedrucktes Papier Öl aus Übersee bekommen. Deshalb braucht man die eigenen Reserven auch im Schiefergestein oder anderswo unter der Prärie.

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4.12. - Das Schildbürgertum bei der "Energiewende" erreicht nun auch die Konzerne. RWE will die bislang verbotenen Nachtspeicheröfen wieder beleben um den überschüssigen Strom aus Windmühlen zu akkumulieren. Blöd nur, daß in der Regel nachts der Wind meist nachlässt und natürlich trotzdem eines fehlt, das nötige Leitungsnetz.

Die Schildbürgergruppen von E.on und Vattenfall sehen in o.g. Streich keine Überlegenheit, sie kreieren einen eigenen. Man will für 500 Mio Euro einen gigantischen, mit Windenergie betriebenen Tauchsieder in einen Wasserspeicher bauen, um damit das Hamburger Fernwärmenetz zu bedienen.

Wir werden in Zukunft sicher noch haarsträubendere "Innovationen" kennen lernen, die alles bisher erlebte übertreffen.
Zwar irrte Einstein vielerorts, aber er hatte mit einem recht, daß die menschliche Dummheit unendlich ist, was er beim Universum noch bezweifelte.
Ich habe wenig Hoffnung, daß sich das demnächst ändert. Somit ist die daraus resultierende Teuerung, man rechnet bis 2020 mit der Verdopplung der Strompreise, nur durch persönliche Kompensationsstrategien über die  Steigerung der Einkommensbasis abzufedern. Dann kann man sich über Schilda auch belustigen.
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3.12. - Klar, daß während des Klimagipfels die CO2-Propaganda nicht nachlässt, allerdings bekommt zunehmend auch die Wahrheit eine Plattform in den Medien. Fritz Vahrenholt hat wohl hauptsächlich deswegen Chancen, weil er Mitglied einer etablierten Partei sowie Protagonist der "Erneuerbaren" ist, dessen Sinn er ja auch weitehin nicht anzweifelt. Wie letztlich erwähnt, sind nun Tatsachen geschaffen, die Klimalüge kann möglicherweise schrittweise demontiert und durch andere Gründe ersetzt werden.
Im Interview mit WELTonline kommen dabei auch Informationssplitter an die Öffentlichkeit, die wir hier im Netz schon lange wissen, auch schon vor Jahren auf dieser Seite standen, dessen Tragweite aber kaum einer versteht. Wohl deshalb kann man das drucken.

Zitat Vahrenholt:

"Wir haben in Deutschland für 100 Jahre Erdgas in unserem Schiefergas. Aber das wird ja nicht einmal untersucht! Weltweit reicht der Kohlevorrat noch 200, 300 Jahre. Amerika ist kurz vor einer neuen Reindustrialisierung aufgrund gesunkener Erdgaspreise, Stichwort Schiefergas."

Das bedeutet, daß Deutschland völlig autark sein könnte, nur ist das politisch nicht gewollt.
Weiter:

"20 Prozent der agrarisch genutzten Flächen sind mittlerweile für Energiepflanzen reserviert.
Ein Kohle- oder ein Kernkraftwerk mit 1000 Megawatt braucht einen Quadratkilometer Fläche. Windenergie braucht mit dem gleichen Ergebnis 1000 Quadratkilometer, die dreifache Fläche Hamburgs.

Das ist also eine flächenverzehrende oder flächenextensive Energieform. Und viele Folgeschäden hat niemand bedacht."

Er redet mir förmlich das Wort, was natürlich gut ist.
Normalerweise müssten sich jetzt Heerscharen von Journalisten allein auf die markierten Aussagen stürtzen. Nur haben wir kaum noch mutige offizielle "Schrift-Setzer", die Truther im Netz sind noch zu wenig. Aber sie bewirken schon etwas.


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NOVEMBER 2012


30.11.- Haben Sie sich bei einigen Anzeigen diverser Fonds auch schon mal gefragt, woher die sog. "Vorabausschüttungen"von 1 bis 12 % stammen, wenn das Fondsvolumen weder erreicht ist, noch die  Gesamtheit der  jeweiligen Anlagen produzieren? Sie kann also nicht von den Produktionserträgen kommen.

Diese rein reklame-taktischen  Auszahlungen kommen Großteils aus dem vorhandenen Geldvermögen des Fonds, also den Einzahlern selber, ggf. allerersten  Produktionsergebnissen. Es werden also "Erträge" ausgeschüttet, die noch gar nicht realwirtschaftlich erbracht sind. Das lockt natürlich unwissende Kunden an. Diese lesen aber nicht die 168 Seiten des Prospektes voll durch und übersehen, daß im Kleingedruckten steht, daß bei der Pleite des Fonds der Insolvenzverwalter gnadenlos diese "Vorabausschüttung" zurück fordern wird, weil sie zur Insolvenzmasse des Fondsvermögens gehören, nicht zu den Gewinnen. Diese Praxis sieht man sehr deutlich bei den Schiffsbeteiligungen, wo zusätzlich noch die Nachschußpflicht besteht, weil die Kreditraten eingefordert werden müssen.

Wenn Sie also jemand im Öl-und Gasbereich damit locken will und zusätzlich Abschläge beim Agio bietet, dann will ich Ihnen sagen, daß die versteckte Innenprovision, von der Sie meist nichts ahnen, höher ist, als die Ausgewiesene, es beim Fonds meist nur 70 % tatsächlich investiert werden.
Zudem ist die Wahrscheinlichkeit gerade im Öl-und Gassektor sehr hoch, als Fonds damit pleite zu gehen, die "Vorabausschüttung" damit zurück gefordert werden wird.
Seit dem ersten Projekt unseres Managements in 1996  konnten in diesem Bereich in Deutschland mehr als zehn gescheiterte Versuche im Öl-und Gasbereich erlebt werden . Die Einzigen , welche  (über)leben, sind wir. Wir machen ja auch keine Fonds mit leeren Verprechungen.

Es gibt im Anlagebereich noch mehr rechtliche "Schweinereien", die allerdings legal sind, dem Anleger aber unbekannt, weil er das deutsche Bilanzrecht nicht kennt . Dazu werde ich Ihnen später einige "Geheimnisse" *
verraten, die auch ich nicht kannte. Gut, wenn man ein umfangreiches Netzwerk von Spezialisten und Fachanwälten im Hintergrund hat, die übrigens indirekt auch für Sie arbeiten- nur steht das alles in keinem Bericht. Ich verrate es Ihnen hier aber schrittweise in (hoffentlich) verständlicher Form. Falls jemand von Ihnen mehr weiß oder andere Fälle, schreiben Sie mir. Ich veröffentliche es im Interesse der Finanziellen Bildung aller Investoren.
(* Geheimnisse sind es nicht, weil alles in Gesetzen öffentlich zugänglich ist- aber wer liest das schon)


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29.11.- Der größte börsennotierte Ölkonzen der Welt EXXON kämpft mit Förderrückgängen und will diese mit neuen Investitionen in kanadische Ölsande kompensieren. Zudem hat der Konzern haufenweise Baustellen in aller Welt, was einem Analysten richtigerweise den Satz entlockte:
„Verzögerungen sind die Regel, nicht die Ausnahmen, in dieser Branche"

Falls also Ungeduldige drängeln, sei hier nochmals darauf verwiesen, daß es auch bei uns aus geologischen u.a. Gründen manchmal länger mit der vollen Produktionsaufnahme dauern kann, wir sind ja in der Hand der Operator, des Marktes und der Mutter Erde.
Bei uns geht es im Vergleich zur Branche aber schon sehr schnell, da wir relativ klein und daher flexibel sind.
Es kann aber manchmal auch etwas länger dauern, letztlich wird das dann durch die wesentlich höheren Öl-und Gaspreise in der Gesamtbewertung auskompensiert oder wir tauschen die Projekte aus. Wir alle tun also unser bestmögliches!

Auch in der Transparenz nehmen wir uns ein Vorbild an EXXON:
„Sie wären die Ersten, die einräumen würden, dass es nicht immer so glatt geht, aber Exxon hat einen besseren Ruf als die Meisten, wenn es um die Einhaltung von Fristen geht"
Nicht umsonst ist das Management unserer Initiatoren vom Finanz-Check mit der Topnote auch bei der Transparenz bewertet worden.

Im Gegensatz dazu wurde  BP wegen der Deepwater Horizon Katatstrophe zunächst von neuen US-Projekten ausgeschlossen, bis sie bessere Standards vorweisen können.

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28.11. - Weil in Deutschland mindestens 12.000 km Leitungsnetz fehlen, dürfen sich die Inhaber von Windmühlen und Siliziumkacheln über regelmäßige Zwangsabschaltungen freuen. Der Stromkunde darf ob des dadurch verursachten  Renditeausfalls bei den Betreibern aber nur solange frohlocken, bis er wegen diesen mal wieder Stromausfall hat.
Jedenfalls sind die Stromsperren bei Windparks um 300% gestiegen. Deswegen will man wenigstens 2.800 km Netz bauen. Abgesehen davon, daß das wegen der Genehmigungsverfahren, Einsprüchen, grünen Protesten usw. viele Jahre dauert, ist die dafür avisierte Summe so hoch und nicht vorhanden, da diese eben gerade erneut nach Griechenland überwiesen werden soll.

Man plant gar bis 2030 mindstens 159.000 km an neuen Netzen, um dem Aufkommen gerecht zu werden.
Wir sollen uns also die nächsten Jahrzehnte auf eine katastrophale Energiesicherheit einstellen, oder wie ist das zu verstehen?
Damit es nicht ganz so dicke kommt, hat man erneut "Experten" aus Schilda angeheuert, also die, welche Licht in Säcken transportieren und Spurengase als erdschädlich diffamieren.
Was für Idioten das sind, zeigt sich in dem Plan, großen Betrieben bei Überlastung binnen Sekunden den Strom abzuschalten und diese dafür über Bürgerzwangssubventionen zu "entschädigen". Die Aluminiumhütte freut sich sicher darüber, weil es  einfach profitabler ist, die Leute heim zu schicken und den Alu-Ofen danach wieder wochenlang hoch zu fahren. Einfach irre diese ganze Bagage!

Der Grund für den ganzen Zinnober ist natürlich die angeblich menschenverursachte Erderwärmung durch Kohlenstoffdioxid. Dabei wird gerade dieser Lüge der Strom abgeschalten. Sie hat wohl als Ursache schon ausgedient, da nun Tatsachen geschaffen sind. Selbst der FOCUS muß heute berichten, daß sich wider Erwarten die Erde seit 16 Jahren nicht wie planwirtschaftlich gewünscht, erwärmte.
Hier präzisiere ich:  ... nicht an den wenigen 1000 Messstationen in urbanen Gebieten erwärmte, die alle an Land und damit weder so noch so repräsentativ sind.

Als normal denkender Mensch könnte man den Eindruck haben, man wolle testen, wie verblödet die Masse schon ist und was man ihr alles an Dämlichkeiten zumuten kann, bevor sie aufmucken.
Die Masse ist sicher in den letzten 20 Jahren dämlicher geworden. Ich glaube aber auch, das es deren "Führungskräfte" ebenso sind, Dumme wählen halt immer Dümmere.
Leider bewahrheitet es sich doch:" Weil die Klügeren nachgeben, reagieren die Dummen die Welt."  Das müssen wir dringendst wieder ändern!


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27.11. - Würden Sie einem Arzt, der vorgibt Ihre Bauchschmerzen heilen zu wollen, Ihre Gesundheit anvertrauen, obwohl er nicht weiß, daß es ein Blutsystem mit Venen und Aterien gibt, also die Grundlage seiner Kunst nicht kennt?
Sicher nicht. Sie würden ihn als Kurpfuscher bezeichnen.

Aber genau solchen "Ärzten" vertraut man sein privates Vermögen sowie die Wirtschaftspolitik des Landes an. Diese Kurpfuscher kennen auch nicht die Aterien und Venenstruktur des Geldsystems, was sie auch noch  vorgeben schützen zu wollen.

Daher habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, bei Angeboten einige "Kurpfuscher-Fragen" zu stellen:

1.  Woher kommt das Geld für einen Kredit und was drückt heutiges Geld juristisch tatsächlich   aus?
2.  Wie ist die mathematische Funktion des Zinseszins und welche Konsequenz hat diese?
3.  Ist das Federal Reserve System staatlich oder privat?

Zur Verstärkung kann man auch noch diese Fragen stellen:

4. Wie funktioniert das fractionell banking ?
5. Wer zahlt eigentlich den Zins aus Versicherungspolicen und wo investieren diese?

Natürlich gibt es noch tollere Fragen zur Prüfung auf "monetäres  Kurpfuschertum"
Das Ergebnis sieht zweierlei aus:
Der "Facharzt" wird Ihnen alles genau erklären, der Kurpfuscher gar nicht antworten oder mit einem eindeutigem: " Häääh ....?"

Die Konsequenz, sich in die Hände der Pfuscher zu begeben sieht man wieder mal an der x-ten Griechenlandrettung, wo weitere Milliarden nachgeworfen werden.
Doch es gibt schon Ausnahmen: Der Weltbankchef warnt schon heute ganz offiziell vor dem nächstem Crash, weil die EZB-Bazooka die Welt erschüttern wird, spätestens 2015, wo die Rückzahlung der Schulden fällig werden.

Ich habe aber wenig Hoffnung, daß es 2015 weniger Kurpfuscher als heute gibt. Haben doch die Meisten selbst aus dem bisherigen Krisenverlauf nichts gelernt, jene Verantwortlichen für die staatlichen Beschwerden und auch nicht die für die Befindlichkeiten der Leute.
Also ist es weiterhin das Beste sich selbst zu heilen bzw. gesund zu halten- körperlich wie finanziell. Denn der beste Arzt sind Sie oftmals selbst! Dann finden Sie auch die wenigen guten Apotheken, wo es das richtige Pflegeöl sowie gute Heilmetalle gegen die Wehwehchen gibt.


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26.11.- Nun ist es auch hier öffentlich, was ich  2008 erwartete: Ein weiteres Land, die Türkei, bezahlt Erdgaslieferungen aus dem Iran mit Gold. Zu Öl äußert man sich noch nicht, es dürfte aber ebenso teilweise mit Gold bezahlt werden.
Wir erinnern uns:
Im November 2009 trat meine Prognose, daß Öl das Erste sein wird, was wieder mit Gold bezahlt wird, teilweise zu. Die klamme Ukraine beglich Außenstände bei Gaslieferungen an Russland mit Gold.
Schon vor einem 3/4 Jahr wurden auch hier über die Zahlung von iranischem Gas mit Gold informiert- jetzt kommt es in den  "Qualitätsmedien" an.
Also, wer Gold hat, bekommt immer Öl und Gas. Wer Öl und Gas hat, bekommt gerade im Krisenfalle das beste Geld der Welt- Gold.

In einem angeblichem Geheimtreffen über einen weiteren Haircut bei den Griechen wurden ebenfalls meine früheren Vermutungen "besprochen".
Aber man muß so etwas weder als Geheimtreffen noch als Hellseherei sehen.Es ist lediglich wirtschaftliche Logik und ein Blick in die Geschichte. Alles nichts neues.
Es wird nicht nur zu einem sondern regelmäßigen Schuldenschnitten kommen müssen.
Nicht allein für Griechenland auch für alle anderen Länder.
Nochmals zur Klarheit- Wenn auf der einen Seite die Schulden gestrichen werden, werden auf der Anderen die Guthaben (z.B. Spareinlagen usw. ) gestrichen.
Gleichzeitig wird aber inflationiert, also mit neuem, noch durch Kredite geschöpftem Geld das System am Leben gehalten.
Es passieren eben immer beide Seiten- hier die Deflation und die Inflation. Das ist eigentlich das Gefährliche daran, weil sich der Mensch meist aufgrund seiner Unfähigkeit dialektisch zu denken, immer nur auf eine Seite konzentriert und die Andere oft ideologisch ausblendet.
Als Investoren können wir uns sowas nicht leisten. Wenn wir beides sehen, dann akzeptieren wir es auch. Wir sind zudem auch in der Lage, Fehleinschätzungen zu korrigieren um daraus zu lernen.

Texas will wieder mal aus den USA austreten. Der Lone Star State ist der einzige Bundesstaat, der das so einfach kann. Allerdings haben auch andere US-Südstaaten wie Louisiana, Alabama und Oklahoma eine Petition eingereicht. Überall dort haben wir auch Produktionen.
Ein neuer Südstaatenverbund hätte wegen des Ölreichtums natürlich enorme Macht.
Der Grund für die Sezessionsbewegung ist aber die Dauerverschuldungsorgien sowie der ausufernde Polizeistaat. Allein schon deswegen würde ich es begrüßen. Dann würde ich auch wieder mal nach Dallas reisen, ohne mich über die entwürdigenden Einreiseprozeduren aufregen zu müssen.


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23.11. - Die Financial Times Deutschland wird zum 7. 12. eingestampft. Auch ich habe gelegentlich einige Infos von dort verlinkt. Diese hätte ich aber auch direkt von Reuters oder zig anderen Quellen bekommen können. War alles gleich, obwohl Ihr besser sein wolltet.
Und genau das ist der Grund, liebe Mainstream-Journalisten, warum Ihr Euch alle gedanklich schon mal auf Arbeitslosigkeit einstellen dürft.
Es sei denn- Ihr ändert Euch und Eure Gedanken, werdet wieder vom feigen Propagandisten zum mutigen Journalisten, der den Namen noch verdient. Der freie, alternative Internet- Journalsimus ist ein riesiger Markt, kaum Konkurrenz aber schon etabliert. Da sollte man doch zugreifen,oder?

Das schreibe ich Ihnen hier offiziell - auch als Nebenberufs-Kollege, denn unser Journalismus, der des aufgeklärten, kritischen Internets ohne Tabus, ist zig mal besser als Euer ganzes unrecherchiertes, fehlerhaftes  Vervielfältigen von ungeprüften Meinungen oder Lügen Eurer Vorgesetzen oder Copy & Paste-Partnern. Dafür bekommt Ihr auch noch Geld, währenddessen die vielen Blogs, bei denen Ihr ja auch rege mitlest, für lau arbeiten bzw. als Unternehmer auf eigene Rechnung.

Aber ich bin ja kein Unmensch. Ich zeige Euch hier ein sehr gutes Beispiel, was ich und die Leute da draußen hören oder lesen wollen, es dann auch mit der Auflage klappt. Journalismus, wie den von KEN JEBSEN, den man nach 20 Jahren beim Radio wegen Nichts "herausgelogen" hat, nur weil eine Ansicht von ihm plötzlich nicht politisch korrekt erschien.

Also schnallen Sie sich fest: Es folgt als gutes Vorbild ein wahres Feuerwerk an Top-Rethorik und Kompetenz- sehr emotional:

Ken Jebsen in einem Hochforminterview

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22.11. - Was die deutsche "Energiewende" bewirken könnte, schreibt die PAZ recht deutlich:
"Mit der Energiewende in den Atom-Gau".
Gar DB-Chef Grube kalkuliert mit 30% Zugausfall nur in NRW in diesem Winter. Hört, hört!
Wie sensibel das Stromnetz ist, bekommt man nur vereinzelt mit, wenn man direkt betroffen ist. So standen "meine beiden Stromausfälle" des letzten Monats von jeweils 1 1/2 Stunden in keiner Zeitung. Nur wenn es eine Großstadt betrifft, kommt es in die Medien. Dabei sind 1000 Dörfer auch eine "Großstadt".

Der Artikel geht auch auf die Studie des dt. Bundestages ein, der einen 14- tägigen GAU simuliert- das totale Chaos der Gesellschaft. Nun bin ich kein Doomsday-Jünger und Pessimist, aber wenn die Regierung schon solche Überlegungen anstellt, ist die Wahrscheinlichkeit offenbar wohl doch nicht so klein.
Es wäre andereseits gar nicht übel, den Deutschen mal eine Woche permanenten Wechselstrom zu bieten, so mit 1 Hz - eine Stunde Strom- eine Stunden keinen.
Dann gäbe es trotz Dunkelheit endlich ein Erwachen bzgl. der vermerkelten Energiewendepolitik.

Die Leser hier dürfte das weniger betreffen, denn ich denke, daß Sie mich nicht belächeln, sondern gehandelt haben, wenn ich Lebensmittelnotvorräte, Dieselgeneratoren u.a. Schutzmaßnahmen empfahl. Hat man nämlich seine rückwärtige Flanke gesichert, investiert und lebt es sich leichter.
Also sorgen Sie vorrangigst für Futter und Notstrom. Brauchbare Dieselgeneratoren bis 5 kW, die man auch mit Heizöl o.ä. füttern kann, gibt es übers Internet schon um die 400 €. Für Leute ohne Grundstück machen es auch leise Balkon-Benziner.
Vergessen Sie auch hier nicht das wichtigste dafür: Öl - physisch natürlich!

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21.11.- Das US- Energieministerium rechnet damit, daß die USA 2013 etwa 39 % des Ölbedarfes aus Importen decken müssen. Zwar ist die Ausfuhr von raffinierten Ölprodukten wie Benzin zum ersten mal seit 1949 größer als der Import, aber bevor rohes WTI-Öl massenhaft die Staaten verlässt, dauert es sicher noch.

Das muß aber nicht an den guten Fördermengen liegen, sondern....?
Der gelernte Ölinvestor weis es- an der jeweiligen Infrastruktur, das Produkt auch zu transportieren und zu verarbeiten.
Fehlen zum Beispiel Pipelines zu den Raffinerien oder sind diese Betriebe restlos ausgelastet weil sie großteils nur auf saures Importöl ausgelegt sind, hat das zur Folge, daß wie in North Dakota der Preis des dort aus Ölsanden gewonnenen Crude Oil sinkt oder die Produktionen gedrosselt werden müssen. Beides veringert natürlich den Ertrag.

So drängt die US-Ölindustrie, die Exportrestriktionen zu lockern um den WTI-Preis gegenüber BRENT wieder zu heben.
Ein Grund ist auch, daß die Raffinerien an der Golfküste hauptsächlich schwefelhaltiges Importöl aus Arabien verarbeiten können. Wo nun der Zufluß des süßen WTI zunimmt, reicht die entsprechende Raffineriekapazität für süßes Öl nicht mehr aus. Der WTI-Preis hat auch einen Teil seines große Spread zu BRENT aus dieser technischen Besonderheit.

Man könnte also das überschüssige WTI, was derzeit nicht in US-Betrieben verarbeitet werden kann, exportieren. Dazu müssten die Exportbeschränkungen beseitigt werden. Also entweder die Logsitik entwickelt sich schnell, das gute WTI zu verarbeiten bzw. man exportiert es oder die Förderer werden ihre Produktion drosseln, was auf jeden Fall den Ölpreis wegen der Bindung an die Sorte WTI am Erfüllungsort Cushing stärker steigen ließe als eine Preisanpassung zur Sorte BRENT.
Die IEA- Prognose, daß die USA Exporteur werden, hängt also stark von der Entwicklung der Raffinerien und den Exportbeschränkungen ab, sonst kann, wie das Wall Street Journal schreibt, der Ölboom nach hinten los gehen.

Ich schätze, da die Ölversorgung zur nationalen Sicherheit der USA zählt, daß man recht schnelle Lösungen fördern wird, welche zuerst die Umstellung der Crackingprozesse in den Raffinerien beinhalten. Das schafft zusätzlich Arbeitsplätze und baut die Abhängigkeit von Importöl weiter ab.
Meines Erachtens ist die USA seit 2009 wieder auf dem Weg zum Selbstversorger, auch um der Gefahr vorzubeugen, daß der Petro-Dollar wegen dessen Inflationierung weniger akzeptiert wird. Erst danach kann man übers exportieren nachdenken.


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20.11.- Das Folgeprojekt kommt leider doch erst im Dezember und nicht wie angekündigt schon diesen Monat.

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19.11. - Der FOCUS ist auch schon aufgewacht, zwei Jahre zu spät, denn die Frage ob Griechenland auf ungeahnten Gasreserven sitzt, wurde hier und auf anderen Homepages schon vor 2010 aufgeworfen - und natürlich abschätzig als "Verschwörungstheorie" diskreditiert. Heute sitzen die VT`ler also auch beim FOCUS...
Der Fakt zu den Vorkommen kommt übrigens von der Geological Survey of Canada.

Weniger wachsam ist die WELT, also die angestellten Herren Eckert und Zschäpitz von der sog. Wirtschaftsredaktion, die den Lesern immer so schön erklären, wo sie ihr Geld verbrennen sollen. Leider haben beide es seit meiner virtuellen Bekanntschaft mit ihnen im Jahre 2007  nicht geschafft, finanziell frei zu werden (im Gegensatz zu mir und anderen Investoren, wir sind aber auch nicht deren Ratschlägen gefolgt!)
Kein Wunder, wenn man von nichts wirklich Ahnung hat, dafür aber zu allem eine Meinung. Diesmal sollen wir in eine "neue Geldanlage"  Explorationen in Schiefervorkommen investieren.
Gleich drei Fehler:
1. keine hochriskanten Explorationen für Unkundige,
2. Nicht in Schiefer wegen der hohen Frackosten und großteils Erdgasvorkommen
3. nicht in spekulative und manipulierte  Aktien.
Abgesehen davon begann der Ölschieferboom in Texas schon 2001 und seit 2008 sind wir dort wieder raus.
Also schlaft schön weiter in Eurer Schreibstube...

Aufgewacht dagegen ist Maersk. Die Großreederei spielt Schiffe versenken und investiert lieber dort, wo es besser läuft. Die Schiffahrt brachte Maersk 2011 540 Mio. $ Verlust. Der wahre Gewinnbringer aber 2,1 Mrd. $ Cash.
Dreimal dürfen Sie raten wer das ist?

Apropos Öl, der Kriegsaufschlag treibt WTI auf 89 , BRENT auf 111 $.

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16.11. - Nach einer Befragung deutscher Top-Manager zu der IEA-Studie, daß die USA auf dem Weg sei, zum größten Öl- Exporteur zu werden, erhoffen sich die Meisten davon sinkende Preise.
Diese Fehleinschätzung des Management zeigt, daß die befragten Eliten nicht die geringste Ahnung haben.
Mit Sicherheit hat keiner von den Typen einen direkten Anteil an Öl-oder Gasproduktionen in den Staaten oder kennt die Zusammenhänge - Journalisten inbegriffen. Sorry Roland Berger Consultants und WELT, aber Sie fragen die Falschen!
Zum Einen glauben sie nämlich ungeprüft die vagen Prognosen der IEA, urteilen adhoc ohne Denkpause wie weitere Recherchen zu diesen Aussagen auf mögliche Konsequenzen  und sie haben das Geldsystem überhaupt nicht kapiert.

Zunächst erstmal ist weiterhin die USA der größte Ölimporteur. Noch muß über die Hälfte des eigenen Verbrauches aus Übersee eingeschifft werden.
Weiterhin kann man auch zum größten Weltölproduzenten aufsteigen, wenn die bisherigen aufgrund sinkender Fördermengen von diesem Sockel absteigen. Es kann ja auch sein, daß die Ölfelder der Saudis doch nicht mehr so ergiebig sind. Genaue Daten von dort bekommt man nämlich seit Jahrzehnten nicht. Als nächstes muß man vom Big-Producer dann auch erstmal zum Exporteur werden und das ist gar nicht so sicher, ob die Amis dann genug abgeben. Zumindest nicht für` n Appel und `n Ei.

Das wichtigste wäre aber, daß selbst dann das US-Dollar- dominierte Fiat-Money-System gar kein Interesse an einem sinkendem Ölpreis hat.  Man stelle sich vor, der Ölpreis sinkt und die in Jahrzehnten  durch die Militärmacht und Erpresssung aufgebaute Petro-Dollar-Hegemonie würde damit zusammen fallen, weil die ganzen Länder wegen sinkenden Ölpreisen weniger Dollars nachfragen würden.
Nein, das Gegenteil ist der Fall. Allein schon aus mathematischen Gründen muß der Ölpreis exponentieller steigen, weil auch die daran gekoppelte Weltleitwährung Dollar durch die Inflationierung so steigt- Rückkopplungsprinzip.
Es wäre also gerade durch eine zusätzliche Kontrolle der Rohstoffförderung noch leichter, den Ölmarkt sowie den Dollar direkt aus den USA zu beeinflussen- ohne die OPEC- Preisverteidiger, welche sich so leicht auch nicht mehr rein reden lassen wollen.

Aber alles Spekulation, denn noch ist es nicht so weit, wer weiß schon heute, was in einem Vierteljahrhundert passiert? !
Legen wir also dieses Puzzlestück im Unterbewußtsein ab und prüfen anhand künftiger Infos dazu die Plausibilität dieses Szenarios.
Uns kann es eh recht sein- so oder so.


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15.11.- Eine Kostprobe der  merkelhaften Energiewende  wurde heute eindrucksvoll in München demonstriert:
Man  informiere gleichzeitig über eine rekordmäßige Strompreiserhöhung, schalte dazu unerhofft hunderttausenden Bayern für eine Stunde den Strom ab, und berichte medial in Form von Kriegsberichterstattung davon. Dann sollte doch allen klar sein, wohin die Reise geht,oder?
Auch wenn die Netzabschaltung wegen Überlast um diese Uhrzeit sicher nicht auf Solar-oder Windüberproduktion zurück zu führen ist, zeigt es, daß selbst ohne dem, das Netz schon recht anfällig ist.
Dieselgenerator und Gaskocher im Hause?

Griechenland wird zum zweiten mal Geld in Form des mittlerweilen bekannten Haircuts geschenkt, die Fleißigen (Sparer) also erneut bestraft und die über ihre Verhältnisse lebenden (Schuldner) belohnt.
Auch in Spanien  wird der Sparkurs aufgegeben und ein höheres Defizit  beschlossen. Wozu sparen, wenn es Deutschland und die EZB gibt?
Welch eine eine Referenz für alle übrigen Pleitestaaten!
Alle machen jetzt so weiter wie bislang. Der Betrunkene wird jetzt solange mit Alkohol befüllt, bis er wieder nüchtern ist und damit er das verträgt bekommt er einen Alkoholenzug per Blutwäsche.
Prost Mahlzeit....


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14.11. - Ist der breite Aktienmarkt der Zufluchtsort für den erfolgreichen Vermögensaufbau eines privaten Investors? Diese Frage beantwortet Autor Roland Klaus in seinem Artikel "Sterben die Aktionäre aus?" mit NEIN. Ich ebenso!

Die Frage ist leicht zu beantworten. Man muß sich gar nicht um künftige demografische Entwicklungen kümmern, oder was mit den Kursen passiert,  wenn die Wenigen in Aktien investierten in 20 Jahren kollektiv in Rente gehen und gemeinsam Aktien versilbern wollen.

Ich schaue mich da lieber in der heutigen und vergangenen Zeit nach Referenzen um und suche nach der Masse derer, die mit Aktien ein Vermögen gebildet haben.
Eine Masse habe ich bisher nicht ausgemacht. Im Gegenteil hat diese eher Verluste eingefahren.  Warum?
Weil einerseits alle Vermögensverwalter eh das gleiche anbieten- Fonds zu Tausenden Varianten. Andererseits machen die Fondsmanager das, weil eben der angebliche "Investor" zu faul (oder ungebildet) ist, Bilanzen zu lesen, zu hinterfragen, Trends zu erkennen. Das sollen ihm dann die angestellten (!!!) Fondsmanager abnehmen, die jedoch aufgrund der Menge an Unternehmen schlichtweg überfordert sind, ganz zu schweigen davon, daß sie meist selbst eben  wie Angestellte denken. So flüchten auch diese sich in Allerweltswerte.

Warren Buffett oder Jim Rogers sind hier Ausnahmen- Sie sind ja auch nicht die Masse. Investoren suchen sich zunächst langfristige, relativ stabile (Mega-) Trends.
Dann sortieren sie die Perlen an Anlageklassen dazu heraus und machen eine Due Diligence der Firmen in diesem Bereich, indem sie die Bilanzen lesen. Hierzu reichen 5 bis 8 Werte, mehr kann man eh nicht stetig beobachten. Und auf diese setzen sie dann 70 bis 80 % des Vermögens. Zudem haben sie eine Exitstrategie, kontrollieren regelmäßig den Markt und verantworten alles 100% selber, was sie höchst entscheidungsfreudig und lernfähig macht ! Vor allem lassen Investoren sich nichts verkaufen, sondern sie kaufen es sich selbst - sind also aktiv, nicht passiv.

Gleiches wird hier auf dieser Seite ebenfalls favorisiert.
Erschließen Sie sich den Trend.
Der geht in Rohstoffe!
Sortieren Sie sich diese heraus, welche täglich verbraucht werden, unersetzlich sind und immer tendenziös steigende Preise haben -  Öl und Gas.
Checken Sie nun, in welche Art der Beteiligung Sie investieren- Aktien, Unternehmensanleihen oder direkt in die Produktionsstätten.
Dann prüfen Sie, welches Land die optimalsten, weil z.B. transparentesten Bedingungen hat - die USA.
Nun suchen Sie sich dort Unternehmen, die eine erfolgreiche History haben, wenn möglich sogar noch Ihre Sprache sprechen, alle Landesgesetze für Sie abgeklärt haben und studieren danach deren regelmäßige Angebote. Dort können Sie nun einen bedeutenderen Teil investieren, währenddessen Sie sich trotzdem weiter in Ihrem Investmentfach fortbilden.

Damit allein werden Sie natürlich noch nicht reich. Aber Sie haben die Chance auf diesem Wege Menschen kennen zu lernen, die es schon sind und von jenen zu lernen, wie man nicht nur Vermögen schützt, sondern es zuerst einmal erwirbt.


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13.11. - Ich widme mich heute erneut dem gestern veröffentlichtem Energy-Outlook der IEA , der im Original sogar davon spricht, daß sich "der globale Energiemarkt auf dramatische Weise verändern wird."

Weiter heißt es:
"Nordamerika ist an der Spitze einer umfassenden Transformation in Öl-u. Gasproduktionen, die auf alle Regionen der Welt Auswirkungen hat sowie das Potential zudem einen ähnlich transformativen Wandel in der golabeln Energikeeffizienz haben wird."
Auch stellt der Bericht fest, daß das "außerordentliche Wachstum" eine "totale Veränderung der globalen Energieflüsse" bedeutet.( Kaufen die Saudis bald bei uns das Öl ein?)

Hier kann man sagen, daß ist schon eine sensationelle Ansage!
Vor allem, daß die USA in 7 Jahren als Nettoexporteur von Erdgas auftritt und bis 2035 energetisch autark werden könnte. In diesem Jahr rechnet man mit einem nominellen Ölpreis von über 215 $ /bbl . Meines Erachtens könnte es in 22 Jahren auch das Doppelte sein. Womöglich wird man es dann teils in Unzen bewerten.
Es ist mir natürlich klar, daß man in einer solchen Situation auch einen erheblicheren Einfluß als bislang auf die Weltmarktpreise haben wird, die ohnehin schon Monopolpreise sind.


Die Nachfrage nach Erdgas, besonders flüssiges, wird bis 2035 um 50 % steigen.
Auch erkennt man, daß es in Ermangelung einer konzertierten Politik kaum möglich ist, "sinnvolles Potential zur Verbesserung der Energieeffizienz" zu aktivieren.
Öl und Gas bleiben natürlich auch künftig die Hauptenergieträger.

Somit könnte der Öl-und Gasboom Auslöser für eine gewisse Re-Industrialisierung der USA werden. In Europa dagegen wird man an den Kosten und der negativen Energiebilanz der "grünen Energie" eher kaputt gehen, zumindest wirtschaftlich starke Nachteile bekommen, auch was künftige Investoren betrifft. Diese gehen eben lieber in die USA, weil mit Öl und Gas mehr zu holen ist, als mit Solar, Wind und Kuhdung.

Vielleicht hat der IEA- Outlook auch die Aufgabe, eine Investitionswelle vorzubereiten. Denn letztlich hat sich der Investitionsrückstau in Billionenhöhe nicht in zwei Jahren Krise plötzlich abgebaut. Mit positivem Hype und Visionen über ein viertel Jahrhundert kann man aber die mögliche Energiekrise durch Mangel an Neuerschließungen abwenden indem man neues Investorengeld anlockt. Berechtigt wohlgemerkt!
Trotzdem bleibe ich auch nach dem zweiten Blick mit dieser IEA- Beurteilung vorsichtig, wer weiß...?

Aber eines macht der Bericht sehr deutlich:
Vom Versiegen der Ölquellen oder einer Ölknappheit auch in 22 Jahren und danach geht selbst bei der IEA keiner aus.
Öl ist genug da, es muß nur gefördert werden - und bezahlbar wie profitabel sein.


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12.11.- Der Chefökonom der IEA Fatih Birol bescheinigt den USA bzgl. der Ölversorgung in den nächsten 5 Jahren glänzende Aussichten. 2017, so Birol, könnte die USA  gar Saudi-Arabien als weltgrößten Ölproduzenten ablösen,womöglich gar zum Ölexporteur werden!!!
Ich bin da aber etwas skeptischer, da die für die Analyse zur Verfügung gestellten Daten aus politischen Gründen auch übertrieben oder falsch sein könnten.

Trotzdem, auch hier bestätigt sich ein in 2009 schon publizierter Trend bzgl. des Öl-Protektionismus: Die USA will sich unabhängig von Importen machen.
Bei Erdgas könnte das Land schon in drei Jahren der weltgrößte Produzent werden. Die IEA schätzt, daß Erdgas 2030 sogar Erdöl als Kraftstoff ablösen könnte.

Nach einer aktuellen OECD-Studie soll die USA derzeit nur noch 20% ihres Energiebedarfes durch Importe abdecken. Größter Batzen davon ist noch das Erdöl.
Da bekannt ist, daß derjenige die Macht hat, wer das Öl besitzt, kontrolliert oder seinen Preis macht, holt sich die USA in Zukunft den direkten nationalen Zugriff zusätzlich zum geopolitischem Anspruch hinzu.
Diesbezüglich erwarten Ölinvestoren in den Staaten natürlich ideale Bedingungen, da die Energieversorgung auch Aufgabe der nationalen Sicherheit ist und weiter gefördert wird.

Widersprüchlicher  sind die Angaben zur Nachfrage:
Laut IEA soll der Ölverbrauch bis 2035 auf nur 99,7bbl /Tag steigen. Die OPEC rechnet dagegen mit 107 Mio.bbl. Aber bis dahin passiert weltweit noch zu viel,um seriöse Prognosen machen zu können.
Auch beim Preis sieht die IEA eher 125 $, die OPEC 155 $/bbl. Nicht ganz klar ist, auf welches Jahr sie sich hier beziehen. Auf 2035 kann es nicht sein.

Interessant ist, daß als größtes Problem bei der Ölförderung der Mangel an Wasser ausgemacht wird!
Dessen Bedarf wird nämlich durch die neuen Techniken doppelt so schnell wachsen wie die Energienachfrage.
Sollten also einige Neuinvestoren erschrecken, wenn wir eine nicht förderwürdige Quelle, also ein sog. dry hole, zur Wasserquelle umnutzen müssen, so sei gesagt, auch damit lässt sich schon heute zusätzliches Geld verdienen.
Wer also  kritisiert, daß aus der einen oder anderen Quelle nur Wasser käme, hat definitiv keine Ahnung von der Ölförderung.
Erstens ist das völlig normal, Zweitens kommt immer ein Gemisch aus Wasser, Öl sowie verschiedenen Gasen (sog. liquids) heraus und Drittens braucht man Quellen für Nutzwasser und dessen Entsorgung.
Da diese auch von Nachbaroperatoren mitgenutzt werden können, entstehen hierbei ebenfalls Einnahmen. Andernfalls verringern eigene Wasserquellen oder SWDW (salt water disposal well - Salzwasserentsorgungsquellen)  die operativen Kosten.

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9.11. - Wahrscheinlich wird es bei Griechenland zum zweiten Haircut kommen
müssen. Trotz Sparpaket gibt es bis Dezember kein weiteres Geld und man erwägt den Inhabern der am kommenden Freitag fälligen 5 Mrd.-Anleihe  diese wegzuschneiden, da die EZB sie ebenfalls nicht monetisieren will.
Einmal hat der sogenannte Schuldenschnitt (aka "Geld ist weg") schon geklappt, ohne daß es großen Trubel auslöste. Mag sein, daß dieser medial zensiert wurde aber wahrscheinlicher ist, daß es die Betroffenen gar nicht selbst bemerkten. Denn Anleihen ist das Hauptanlageprodukt von Pensionskassen oder Lebensversicherungen, welche mit daraus resultierenden Zinsen Gewinne für die Anleger erwirtschaften sollen.

Nun klappt das halbwegs nur, wenn die Zinsen der Anleihen wesentlich über der Inflationsrate liegen, was bei Triple-A- Emittenten derzeit nicht der Fall ist und "PIIGS-Bonds" mit höher Rendite - wie aus GR- sind vom Haircut betroffen -also Totalverlustrisiko der angeblich "mündelsicheren" Papiere.
Somit ist es nicht verwunderlich, daß ein Geheimpapier öffentlich wurde, nachdem in Deutschland jeder fünfte Lebensversicherer in Gefahr ist, gar ein Run aus den LV `s droht.
Ich kann zu diesem Run nur ermuntern, glaube aber kaum, daß der hiesige Leser noch über eine LV verfügt.

Ich warne bereits seit Jahren vor der Frostgefahr verschiedener Anlageformen.
Diesen "Frostschutz" kann jeder LV-Betroffene gern im § 89 Versicherungsaufsichtsgesetz nachlesen.
Bei einer Pleite wird man noch den dt. Steuermichel retten lassen, bei mehreren wird es systemrelevant, dann ist die EZB mit im Inflations-Boot, was Währung wie Anleihen noch weiter verschlechtert und weitere Zahlungsausfälle folgen lässt.
Wenn das Dementi des Gesamtverband der Versicherungswirtschaft auch eine Erfüllung der Verpflichtungen bei Niedrigstzinsen auf "...etliche Jahre..." versichert, heißt das nicht, daß es sich um mehrere Jahrzehnte handelt, für die dieses Produkt aber vorgesehen ist. Na dann viel Spaß damit....

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 8.11.- Peter Ziemann schreibt über das Auf und Ab an den Börsen nach der US-Wahl, den Obama-Crash.
Waren es Spekulanten, die Euroschwäche oder doch Enttäuschung, daß der Neue der Alte ist? All das kann uns letztlich egal sein, da wir nicht auf Preisdifferenzen wetten. Es zählt für uns allein der Trend und die Fördermengen der Felder.

Für die Förderraten unserer Quellen arbeiten die von uns beauftragten Geologen und Operatoren im vorrangigem Eigeninteresse.
Den Trend bestimmt der Markt. Diesen können wir zwar auch nicht beeinflussen, aber vorausschauend analysieren, um sich entsprechend zu positionieren.

Zu neuen Positionen kommt es auch bei der Gewichtung der Indizes bzgl. Öl. So wird die Sorte BRENT beim S&P Dow Jones Indices nun höher gestuft, WTI abgesenkt.
Begründet wird der Schritt, mit der Höhe des jeweiligen Handelsvolumens. Nun mag dieses
(wie auch der Preis)  bei BRENT derzeit höher sein, jedoch sind die bekannten Reserven bei WTI wesentlich größer. Hinzu kommt, daß BRENT hauptsächlich offshore gefördert wird, was wesentlich teurer ist als das überwiegend konventionell gewonnene WTI.

Einen weiteren wichtigen Grund für das größere Handelsvolumen erklärte ich schon 2009:
Es waren die Beschränkungen der CFTC in den USA als Reaktion für die Ölpreisrallye. Seitdem sitzen die Trader im unreguliertem London. Das treibt BRENT deshalb höher- und zieht WTI an einem derzeit  langen Spread-Schwanz träge mit.


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7.11. - Die US-Wahl hat das Federal Reserve System gewonnen. Dessen Abgesandter, der gebürtige Kenianer Barack Hussein Obama, darf vier weitere Jahre nichts tun, was dem Etablishment gefährlich werden könne, etwa wie JFK (oder der texan. Republikaner Ron Paul) eine United States Note wieder einführen und das FED auflösen.
Ich erwarte aber, daß er, wie es sich für Schauspieler gehört, seine vorgeschriebenen Reden auswendig aufsagt und nicht weiter  faul vom Teleprompter abliest.

Der Beweis für die Wahldrückung bei Gold und Öl wurde noch am Wahltage erbracht. Gold durfte wieder 50 $ steigen, WTI-Öl um 3,6 %. Öl gab seinen Gewinn heute aber schon wieder ab. Hier haben offenbar Insider gezielt Gewinne organisiert.
Nichtsdestotrotz wird auch in der neuen Legislaturperiode seitens der FED zünftig weiter Geld gedruckt, was tendenziell den Ölpreis auch bei temporärer Überversorgung aufwärts treiben wird.

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6.11. - Das Potential Gas Comittee der USA schätzt, daß die US-Gasreserven gute 100 Jahre reichen würde. Allerdings sind Zweifel an der Analyse angebracht, wie der Artikel
"What The Frac?" zeigt.
So  ist doch die "nachgewiesene Ressource" genauso spekulativ wie die "Wahrscheinliche".
Es sind Annahmen ohne feste Beweise. Gesichert ist die US-Erdgasversorgung nur bis 2023, was Skeptiker auch noch als zu optimistisch sehen. Allerdings wird die Überversorgung auch durch den geringen Gaspreis derzeit bestätigt. Es sei denn, dieser ist künstlich nieder gedrückt worden, um in den Gas-Honeypot zu locken....?

Gerade  bei Erdgas weiß man es tatsächlich erst endgültig, wenn gebohrt wurde.
So ist trotz gesicherter Erkenntnisse mehrerer Geologen z.B. auch bei einer unserer Bohrungen im Matagorda County, Tx. (Projekt SO) wider Erwarten doch kein Gas raus gekommen. Ist dort nicht weiter schlimm, denn der WI-Anteil daran war unter 3 %, aber man sieht, daß Vorhersagen trotzdem immer nur Thesen bleiben. Das muß einkalkuliert werden.

So bleiben auch wir bei dem Erwerb neuer Felder immer skeptisch, denn wie im verlinktem Artikel bestätigt, übertreiben die Betreiber die vorhandenen Vorkommen auch gern mal um das Doppelte. Dies bezieht sich hier hauptsächlich auf die Barnett Shale in Texas (Schiefergestein), aus der wir uns zurück gezogen haben.
Derweil gibt es trotzdem immer wieder dt. Initiatoren, die mangels Erfahrung noch naiv genug sind, weiterhin in die Shale zu investieren. Wie man aber mit einem Gaspreis von unter 4 $ teure regelmäßige Fracs (ca. aller 1 1/2 Jahre) bezahlen will, ist mir ein Rätsel.

Da ist es besser, sich an vertraute kleine Family-Operatoren zu halten, die neben Erfahrungen auch selbst mit Eigengeld dabei sind, konventionelles Öl aus gut einschätzbarem Kalksandstein fördern und das Gas gar nicht erst in die Kalkulation mit aufnehmen.
Aber auch das musste erst in einem langjährigen Erfahrungsprozess gelernt werden. Neue Investoren profitieren heute davon.
(Vielen Dank an Investor M.R. für den Link)

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5.11.12- Die Legende vom knappen Öl bröckelt so langsam. So geht jetzt die  IEA ab 2017 davon aus, daß einer globalen Ölnachfrage von 95 Mio. bbl /Tag eine Förderkapazität von 105 Mio. bbl./Tag gegenüber stehen soll.
Der Grund sind bessere Techniken und natürlich ein höherer Ölpreis, welche Reserven förderbar werden lassen, die man vor 10 Jahren lediglich kannte. Diese sind hauptsächlich unter dem Meer.
Jedoch dauert es bis zu deren Erschließung mindestens ebenso lang, wie der technische Fortschritt dahin.
Das von den Brasilianern entdeckte Santosbecken könnte so eben erst in 15 Jahren 6 Mio. bbl pro Tag  fördern - wie gesagt "könnte" . Es kann auch länger dauern, was bei Öl meistens passiert.

Die Zukunftsfähigkeit der Ölförderung ist auch ein wesentlicher Grund langfristig bis vererbbar in diesen Bereich zu investieren. So gehen wir bei unseren Feldern z.B. von einem Entölungs-und Entgasungsgrad von nur 30 % bei Ölpreisen von 60 $ und Gaspreisen von 3 bis 4 Dollar aus.
Mit besserer Technik in den folgenden Jahren, Förderungen aus tieferen Ebenen aus bestehender Anlage  und höheren Preisen verschiebt sich der Punkt der Unrentabilität weiter nach hinten. So nutzen wir heute auch als kleine Produzenten Horizontalbohrungen, die vor Jahren für uns noch zu teuer waren.

Einige gehen gar von einer Flutung des Ölmarktes bis 2020 aus, weil die Erschließung des Schieferöls neue Reserven zur Verfügung stellt. Jedoch sind diese aber viel zu gering um den Ölmarkt zu beeinflussen.
Ein Absacken des Ölpreises, wie ihn einige Skeptiker sehen, wird allein schon durch die Inflation, den Öl-Dollar-Standard und die Preisverteidiger der OPEC verhindert werden.
Es bleibt dabei:
Öl ist für alle genug da, solange der Preis steigt und ausreichend investiert wird. Der Investitionsrückstau von über 1 Billion $ weltweit muß damit aber auch abgebaut werden, um neue Felder rechtzeitig vor der Erschöpfung der Bestehenden zu erschließen.

Egal wie es um "Peak-Oil" steht, eine Investition in die Öl-und Gasförderung ist in allen Szenarien optimal!

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2.11.- Wenn die Leute in einer Extremsituation kein Öl in Form von Diesel oder Benzin bekommen, greifen sie zur Waffe. Daß man selbiges tut, um bei Katastrophen an Solar-oder Windstrom zu gelangen habe ich noch nicht gelesen. Ganz klar, diese sind in solchen Situationen völlig unbrauchbar.
So ist nach Hurrican "Sandy" in Teilen der Eastcoast der Spritnotstand ausgebrochen. Man steht allerorten Schlange, ja bedroht sich gar, um den wertvollen Energydrink fürs Auto oder den Notstromdiesel zu bekommen.

Offensichtlich haben viele Tankstellen letzteres Aggregat nicht im Besitz, denn Benzin ist im Tank, nur die Pumpen  gehen nicht, da das Stromnetz zusammen gebrochen ist.
In dem foxnews-bericht kann man lernen, was bei Katstrophen das Wertvollste ist- Energie.
Auch hier können Desaster ganz anderer Art Ihre Energieversorgung lahm legen. Es muß nicht unbedingt ein Wintersturm sein, auch künftige Streiks bei Stromversorgern zur Durchsetzung höherer inflationsausgleichender Löhne können Sie in Energiegeiselhaft nehmen.

Schaffen Sie sich also ein Notstromaggregat an, am besten einen Diesel, den man auch mit Heizöl betreiben kann (setzt natürlich ein eigenes Grundstück voraus). Daß die dt. Regierung auch für Stromausfälle mit ihrer Energiewende sorgen wird, habe ich hier schon hinlänglich erwähnt.
Selbstverständlich benötigen Sie reelle Reserven an Benzin oder Diesel (Heizöl) im sofortigem Zugriff sowie natürlich deren Ausgangsprodukt unter der Erde in Ihrem Ölfeld.

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1.11.- Ich schimpfe ja immer, wenn  in deutschen Medien bzgl. der sachwertorientierten Vermögensabsicherung neben den bekannten Assets nie die Ölquelle erwähnt wird. Dabei gehört gerade sie zur allerersten Wahl.
Heute fand ich aber einen Artikel, der sie berücksichtigte und ich zitiere hier:

"Ja und selbst wenn die Menschen über Ersparnisse verfügen, dann liegen diese nur allzu oft in Papierform vor, was bedeutet, dass sie nichts weiter sind, als irgendeine Papierforderung auf einen Realwert – mit einem Realwert an sich wie einer Farm, einer Ölquelle, einem Unternehmen oder irgendetwas Handfesten hat das jedoch nichts zu tun."

"Natürlich würden wir alle gerne zigtausende Hektar Ackerland, unsere eigene Ölquelle, Mine, einen Weinberg oder was auch immer besitzen wollen, aber oftmals ist das leider nicht möglich."

(Hervorhebung von mir.)

Nur erschien dieser Artikel in keiner deutschen Zeitung sondern im alternativem Internetmedium propagandafront.de.
Er kommt aus den USA und wurde nur ins deutsche übersetzt, da es um Silber ging - nicht um Öl.
Dem US-Autor sei gesagt:
Doch es ist möglich, auch seine eigene Ölquelle mitbesitzen zu können - zumindest für einige Europäer.

Über Öl schreibt hier fast niemand. In den USA ist das anders. Dort gehören Ölfelder, in egal welcher Beteiligungsart, ganz klar ins Depot.
Trotzdem haben Sie es leichter als der US-Investor. Dieser muß immerhin mindestens 6-stellig investieren und auch ein ebenbürtiges Einkommen haben.
Sie sehen also, als direkter (!) Ölinvestor sind Sie hier absolut privilegiert.

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OKTOBER 2012


31.10. - Das API (American Petroleum Institute) informierte gestern, daß die US-Ölreserven um 2,1 Mio. bbl gestiegen sind. Laut dem Wochenbericht des  US-Energieministerium sind es nur 1,75 %., also ca. 17% weniger.
Man erkennt also, die Daten kann man bei diesen unterschiedlichen Angaben nicht wirklich benutzen.
Da ist mir meine eigenen Prognose lieber:
"Wenn mein Tank nächste Woche leer gefahren ist, muß ich definitiv wieder volltanken!"

Warum bei günstigerem Ölpreis der Sprit trotzdem gestiegen ist, interessiert mich aufgrund meines Investments definitiv auch nicht, dafür die Redakteure  regelmäßig.
Jedenfalls wird der FTD-Artikel zum teurem Sprit  auch in 2014, 2015 und 2020 ähnlich geschrieben werden, nur  mit dem Unterschied, daß man sich dann fragen wird, weshalb man bei den günstigen Preisen in 2012 denn so jammern musste. Wer es nicht glaubt, solle bitte mal die Artikel zum Spritpreis aus dem letztem Jahrhundert nachlesen.

Eine sehr positive Nachricht kommt aus dem Iran, besser von Israels Verteidigungsminister:
Der Iran habe sein Atomwaffenprogramm auf Eis gelegt.
Nun wissen wir, daß das gelogen ist, also der Iran gar kein A-Waffenprogramm hatte. Aber man kann die Lüge ja nicht so leicht einräumen.
Dafür lügt man erneut, daß angeblich die israelischen Drohungen den Iran zum Einlenken bewegte. Selbstverständlich behält sich Israel einen Militärschlag weiter vor.
Der Grund dürfte sein, daß man gegen den Iran mit seinen nord-östlichen Verbündeten wohl doch nicht so leicht einen Krieg gewinnen kann, so bläst man ihn erstmal ab.

Jedenfalls dürfte damit die Kriegsgefahr für die nächste Zeit gebannt sein, was mir auch viel lieber ist, als ein dadurch explodierender Ölpreis. Dieser zeigte sich unterdessen von der Meldung unbeeindruckt. Der Markt hatte wohl die abgewendete Eskalation schon eingepreist.

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30.10.-  Sturm kann in unterschiedlicher Weise zu schweren Schäden führen. So können durch Hurrican "Sandy" in New York U-Bahnen oder Tunnel voll laufen oder bei europäischen Winden in Tschechien und Polen die Stromnetze zusammen brechen. Sturm "Sandy" wird trotz des darauf folgenden frühen Wintereinbruches in den USA später bestimmt als menschenverursacht interpretiert werden, so von wegen der Klimaerwärmung. Ist doch logisch, oder......?

Dagegen sind die deutschen Sturmschäden in den Nachbarländern tatsächlich selbst gemacht, durch praktische "Klimaschutz"politik. Jedenfalls brechen bei Windspitzen durch überschüssigen Windstrom schon mal die Netze in Cz und PL zusammen,  die als Puffer dienen. Jetzt ist man dort dazu übergegangen, die Netze bei Sturm einfach zu kappen. Soll doch der Verursacher- also Deutschland- selbst regelmäßige Netzkollapse erfahren.
Vielleicht gibt es dadurch ja endlich entsprechenden Widerstand gegen die sog. "Energiewende".

Der wahre Energiewandel läuft ja übers Öl und Gas- praktisch, kaufmännisch und physikalisch. Zudem wandelt die Öl-und Gasproduktion sogar die Arbeitslosenquote ins Negative, das bedeutet, daß in den USA die Staaten mit der höchsten Ölproduktion auch die geringste Erwerbslosenqote haben.
Acht der Top-Ten-Öl-Bundesstaaten haben die niedrigste Quote der USA mit durchschn. 6%.
Am besten schneiten North Dakota und Oklahoma mit 3% bzw. 5,2% ab.
So sieht man den Öl-und Gasboom in den USA schon bis 2020 1,3 Mio. Arbeitsplätze neu schaffen.
Fraglich ist angesichts der Wahlen, welche Politik der neue oder alte Präsident treiben wird. Romney sieht man als konservativen Erdöllobbyisten, Obama eher grünlich solar angehaucht.
 
Es ist aber völlig wurscht, wer dort der neue Präsi wird. Beide werden die Öl-und Gasindustrie weiter fördern. Auch daher, weil sie gerade heute merken, daß im worst case eines Sturmes weder eine Solaranlage noch Windmühle adhoc zur Energieerzeugung einsatzfähig ist, gar Atommeiler pausieren müssen.
Lediglich Öl und Gas sind die uneingeschränkte Stütze der Energieversorgung. Dieses Getriebe kann selbst "Sandy" nicht versanden, die anderen schon.

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29.10.- Der SPIEGEL versucht sich darin, die Verschwörungstheorie des fossilen Erdöls zu verteidigen. Natürlich alles sehr plump und  populistisch, von oben herab, ohne Beweise, dafür aber mit falschen Behauptungen.
Der Herr Demling sollte lieber besser recherchieren und selbst denken lernen, als solchen Unsinn zu schreiben.
In einem  Artikel aus 2007 habe auch ich einige Argumente, die gegen die fossile Theorie sprechen, zusammen gestellt: Der Erdölschwindel

Durch das Internet kommt nun auch dieser Irrtum hervor, so daß sich der Mainstream bemüßigt fühlt, die Wahrheit mittels des Wortes der "Verschwörungtstheorie" diskreditieren zu müssen.
Dabei stellt sich doch immer öfter heraus, die "Verschwörungstheorie" (oder der Irrtum) von gestern, ist die Wahrheit von morgen. Auch das war schon immer so in der Geschichte der Menschheit.
Aber was soll man von den linken Spiegel-Bezahlschreibern schon anderes erwarten.

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26.10.- Wegen einer Vortragsreise heute kein Kommentar, dafür ein etwas längerer Artikel zum Thema:
Warum die Eurozone Griechenland und Zypern nicht fallen lassen wird.
Es geht, wär hätte das gedacht, um die Öl-und Gasvorräte im Mittelmeerraum.

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25.10.- Drei Journalisten des Handelsblattes checken, was vor Inflation schützt. Das allerdings aus rein deutscher Sicht.
Der begütetere Ami würde die Erdölbeteiligung mit dabei haben. Diese kennt man hier aber (noch) nicht.
Dafür ist Öl, und auch sonst das übliche an spekulativen Anlagen dabei.
Immerhin hat aber hier auch im 10 -Jahres-Vergleich die Spekulation auf den Ölpreis in € gute 221 % gebracht.
Nachweislich performen dagegen einige unserer älteren Bestandsölfelder über diese Zeit mit über 300 % p.a., was ähnlich der Wertsteigerung von Gold in diesem vom Handelsblatt beschriebenem  Zeitraum entspricht. Nur Silber ist mit  über 400 % noch besser.
Daher sage ich immer wieder:
Reiten Sie auf dem OGSS! (Oil- Gas-Silver-Gold)

Daß auch eine eigene Unternehmung oder gar finanzielle Bildung vor Inflation schützen kann, wird in all solchen Artikeln immer übersehen. Kein Wunder, ist doch keiner der Journalisten Unternehmer, Investor oder gar finanziell unabhängig, also wenigstens Dollarmillionär. Diese Leute denken wie Angestellte, schreiben für diese Zielgruppe auch genauso und wundern sich ein Leben lang, warum sie nie auf den berühmten "Grünen Zweig" kommen.

BASF verknüpfen Sie sicher nicht unbedingt mit dem, was wir machen, Öl und Gas fördern. Irrtum.
Die BASF wird gerade durch das Ölgeschäft gestützt. Die machen als Unternehmen im Großen, das was Sie im Kleinen tun (oder künftig tun werden).
Man kauft sich bei den Profis ein, welche wissen, wo und wie man Öl und Gas aus der Erde holt. Die BASF-Tochter Wintershall hatte erst in dieser Woche einen Milliardendeal mit STATOIL geschlossen und steigt - wie Sie-  ins Fördergeschäft ein.
So geht das!

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24.10.-  Die US-Wahlen kommen näher und die Preise der systemischen Fieberthermometer WTI und Gold werden deftig nach unten gedrückt.
Schließlich muß man dem US-Bürger eine heile Welt vorspiegeln. Eines der wichtigsten Wahlentscheidungen der Leute ist dort nun mal der Preis pro Gallone Benzin.
Daß das US-Öl  WTI  in den Wahlkampf zieht, zeigt sich am gewachsenem  Spread zu BENT- Öl von über 22 $. Das Nordseeöl notiert bei 107, WTI bei 85 $.
BRENT wird jedoch durch die Spannungen  im Nahen Osten auch etwas gestützt.
Bis zur Wahl dürfte der Preis unter 90 $ bleiben.

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23.10. - Jetzt schieben sich die Grün-Energetiker  fürs Versagen gegenseitig die Schuld zu. Netzbetreiber Tennet erwartet gar den Tod der Windkraft, weil die dt. Regierung den Netzausbau nicht entsprechend koordiniere...
"Die Geister die man rief, wird man nun nicht mehr los"
Da subventioniert man unsinnige Stromprojekte, verlagert damit das unternehmerische Risiko auf die Verbraucher, wundert sich, daß der Markt dann eine Ökostromblase nach der anderen bildet und dabei vergisst man den nötigen Netzausbau um den unregelmäßigen Strom anlanden zu können. Nur eine von so vielen Fehleinschätzungen, für die wir alle zahlen dürfen.

Hinzu kommt, daß man sich nun plötzlich auch der Haftungsrisiken bewußt werden muß, die Offshore-Anlagen mit sich bringen. Da der Erfahrungsschatz fehlt, schreckt das Risiko neue Investoren ab. Aber dem kann man abhelfen:
Nehmt einfach wie gewohnt den Stromkunden in Sippenhaft, angedacht ist es ja bereits.
Sozialistische Planwirtschaft verzerrt halt auch in der sog. sozialen Marktwirtschaft den Markt.

Derweil geht nun auch bei Siemens die Sonne unter. Man zieht sich aus dem Solargeschäft komplett zurück. Ganz ablassen vom Ökostrom kann man aber noch nicht, an Windenergie will man sich weiter beteiligen. Siemens -Chef Löscher sollte sich lieber o.g. Artikel genauer durchlesen ...

Liebe Öl-Investoren.
Haben Sie in den letzten Jahren auch so viel Negatives über die Erdölförderung und deren Probleme gelesen, wie es bei den ganzen Ökoenergien fast wöchentlich passiert......?

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22.10. - Die Tod der WindkraftAllianz warnt vor einer Immobilienblase, weil die Inflationsangst mehr oder weniger gut Betuchte in Immos flüchten lässt.
Der Versicherer hat sicher eigennützige Besorgtheit, gehen doch die Gelder nicht mehr in die eigenen Assetklassen, welche großteils in Staatsanleihen enden, sondern in vermeintliche Sachwerte.
"Vermeintlich" schreibe ich deswegen, weil die Immo zu seinem preisbestimmenden Teil auch ein Papierwert ist.
Ja , richtig gelesen, denn der Preis dieser orientiert sich maßgeblich an der (billigen) Kreditverfügbarkeit und diese erzeugt auf der Gegenseite bekannterweise Papiergeld.
Von einer Blase würde ich hier nicht sprechen, denn diese entsteht vornehmlich auch kreditgetrieben. Es ist ein beginnender der Crack-up-Boom, der o.g. Betuchte hauptsächlich mit eigenen Cash (!!!)  flüchten lässt.

Derzeit suchen und vergleichen viele die Fluchtalternativen, welche auch zur Altersvorsorge taugen sollten.
So thematisiert die WiWo eine Anlage in Strom, welche 5 % Rendite verspricht. Ist sicher besser als eine überteuerte Mietimmo, die nur noch 3 % Rendite schafft, mag man meinen.
Leider ist das gelobte Strominvestment eine tatsächliche Blase, denn die tollen Erträge werden bei "alternativen Energien" erwartet und diese sind nicht nur kreditfinanziert sondern zusätzlich noch staatlich dauersubventioniert, damit am Ende überhaupt was bei raus kommt- also theoretisch, auf dem Papier. Rückbau-o. Entsorgungskosten werden natürlich sträflichst in der Performancerechnung unterschlagen.
Wenn sich also hier unter den Ölinvestoren nochmal jemand ängstigt, weil er in der Aufbauphase eines Projektes noch keine zweistelligen Ausschüttungen hat, kann er ja gerne beim Mitbewerbern investieren.....

Einen Mitbewerber weniger hat der russische Staatskonzern Rosneft. Er hat heute das gesamte Joint-Venture TNK-BP übernommen. Damit ensteht das größte börsennotierte Ölunternehmen der Welt- unter der Kontrolle von Putin.

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19.10.- Der größte Ölkonzern ist die saudisch -arabische Aramco. Exxon ist das teuerste börsennotierte Ölunternehmen (ca. 431 Mrd.$ schwer). Letzteres könnte sich ändern. Die Russen holen auf, zunächst mit einem spektakulären Milliarden-Deal:
ein joint venture von Rosneft und TNK-BP, dem russisch -britischem joint venture des BP-Konzerns.
Im wesentlichen ist das auch eine Art globaler Diversifizierung.
Zum einen können die bekannten neuen Riesenfelder nur durch teuerste Technik gemeinsam erschlossn werden,womit man auch Risiken minimiert, zum anderen möchte man natürlich so global wie möglich an den Weltvorräten beteiligt sein.
Kein Schimmer davon, daß Öl oder Gas in den nächsten 50 Jahren irgendwie Konkurrenz bekommen könnten.
Die Welt steht tatsächlich vor einer Energiewende- der zum Öl und Gas hin nämlich.
Wetten ...?

PS: Bilderserie zu "Big-Oil"

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18.10. - Auch hier hat die Internet-Aufklärung geholfen; die EU-Kommission will den Anteil  von Biosprit beim derzeitigen Stand von 5 % deckeln. Statt Lebensmittel soll nur noch Abfall zur Erzeugung genutzt werden.
Warum haben die überbezahlten Deppen in Brüssel und Berlin das nicht schon früher gewußt, daß das ganze ein Schildbürgerstreich ist?

Natürlich meldet sich jetzt der "Nationale Empörungsrat der Biospritindustrie" und schiebt den Schwarzen Peter auch zur Ölindustrie, die dadurch gestützt werde.
Liebe Biospritler!
Für die Ölindustrie wäre ein hoher Biospritanteil sogar förderlicher.
Wahrscheinlich sollten Sie mal nachlesen, was negative Energiebilanz bedeutet. Bei der Gelegenheit können Sie zudem nachrechnen, welche Wirtschaftlichkeit Euer Gewerbe ohne die Subventionen der Bürger hat.
Ich habe das schon vor 4 Jahren getan und Euch damals diesen Rebound angekündigt.
Aber so ergeht es halt den Realitätsverweigerern, die unsereiner immer als"Verschwörungstheoretiker" verunglimpfen.

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17.10.- Auch in den USA nutzt man beim Gasmarkt meine Metapher auf die Bienen. So nennen US-Börsianer die merkwürdigen Ausschläge beim Erdgas "banging the beehive" , zu deutsch: Schag in den Bienenstock.
Warum?
Die Dealer haben es auch auf Gas abgesehen. Mit der Volatilität kann man Geld machen- und zwar mittels Hochfrequenzhandel per Computer wohl noch schneller.
Dabei schicken die Trader einem Bienenschwarm gleich, Kauf-u. Verkaufsorders raus, um die Preise kurz vor Veröffentlichung der Marktdaten groß ausschlagen zu lassen. Über die Differenz wird dann verdient.

Daher kann man am bloßem Preis nicht die Nachfrage oder den Lagerbestand bei Erdgas sicher verifizieren. Es ist somit egal, ob z.B. die Nachfragesituation  derzeit gut aussieht, der  Gaspreis kann kurzfristig trotzdem fallen.
Die ganzen Tagesanalysen dazu sind also völlig sinnlos und sagen gar nichts aus.
Die CFTC will zwar diese Spekulation regulieren, ist aber wohl zu träge.

Für uns ist das Gepokere relativ uninteressant, geht es doch hierbei um Schwankungen im einstelligem Centbereich. Der langfristige Trend nach oben bleibt intakt.
Wie also beim Öl lohnen sich Spekulationen beim Erdgas auch nicht. Es sei denn man ist Highspeedtrader mit schnellen PC´s vor Ort.

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16.10.- Als Gesteins-Falle bezeichnen Geologen eine abgeschlossenen Formation, die nur angebohrt werden muß, um den sich darin befindlichen Rohstoff zu sichern.
Um Verwechslungen auszuschließen nenne ich die ökonomische Variante "Erdgas-Honeypot", also Gashonigtopf.
In diesen tapsen - wie prognostiziert - nun alle freudig hinein.
So wird in den USA erstmals mehr Strom in Gas- als in Kohlekraftwerken produziert, Gas steht auf Platz 1 und diese Vorhersage stand hier schon vor 2 Jahren!

Verlierer sind neben der Atomenergie -und wer hatte das (vor)gedacht - vor allem die "erneuerbaren Energien", Solar-und Wind. Gar vom "Blutbad" wird schon  gesprochen.
Moderne Gaskraftwerke produzieren derzeit zu 4 US-cent pro kWh Strom (also 3 €-ct).
Billiger ist nicht mal Kohle "...und erst recht billiger als selbst die effizientesten Windkraft- und Solaranlagen, wenn man bei diesen die Kosten für Ausgleichskraftwerke einrechnet, die wegen der schwankenden Erträge der Erneuerbaren vorgehalten werden müssen."

Natürlich ist Erdgas auch  wesentlich "schadstoffärmer" und gilt gar in CO2--religiösen Kreisen als "sauber".
„Kein Ereignis hat bisher so eine große und langanhaltende Auswirkung gehabt wie die Erdgas-Revolution“, sagt Prof. David G. Victor.

Das nenne ich eine echte Energiewende.
Ganz klar, daß auch der Gaspreis jetzt im Aufwärtstrend ist.

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15.10. - Die "Ökostromumlage" steigt um 47 % auf  5,3 ct/KWh und bei der FTD fragt einer, wer denn diesen Preis so treibe?
Daß ich seiner Antwort widerspreche, können Sie sich sicher denken.
Für den gemeinen Bürger sind natürlich die Stromkonzerne, für politisch Halbgebildete die EEG-Politiker schuld, welche die Umlage zur Subventionierung der Wind und Solarmühlen beschlossen. Aber stimmt das in letzter Konsequenz?
Nein- es ist lediglich die Wirkung. Die Ursache ist das Fiat-Money-System.
Die Kausalkette ergibt sich so:

Das Schneeballsystem der Kreditgeldschöpfung benötigt zur Zinstilgung in exponentieller Reihe stetig Nachschuldner. Diese (Unternehmen, Staaten, Bürger) unterliegen damit einem ebenso stetigen Wachstums- samt Neuverschuldungzwang.
Echte nachhaltige Innovationen (z.B.Dampfmaschine, Elektrizität, Eisenbahn oder Computer) sind selten.
Daher müssen, neben Kriegen, virtuelle Industrien o. Bedürfnisse geschaffen werden, welche die nötige Kreditnachfrage erzeugen.
Um diese zu begründen, werden u.a. Klimawandel o. Knappheitstheorien entwickelt. Damit lassen sich dann die Alibi -Energie-Erzeuger rechtfertigen, welche einen hohen Kreditbedarf haben, der auch zusätzlich über die Staatsverschuldung generiert wird.

Um die durch das Geldsystem zeitgleich erzeugte Inflation zu kompensieren, sollen die neuen Energieträger gleichzeitig den Ölverbrauch steigern, damit die wachsende Geldmenge  zum Teil dadurch wieder abgesaugt werden kann, was auch durch einen Öl-Dollar-Standard erreicht wird.
Weil auch durch solche Marktverzerrungen keine Zeit für angemessenen technischen Nachlauf, beispielsweise für ein besseres Leitungsnetz, bleibt, wird die dafür nötige Investition  über Verlagerung der Kreditnachfrage auf den Endkunden beschleunigt.
Das nennt man dann Ökostromumlage.
Damit diese komplexen Zusammenhänge keiner erkennt oder hinterfragt, werden Nebelkerzen und Sündenböcke produziert, Ursache mit Wirkung vertauscht. Auch so, daß man die dadurch entstehende Teuerungsrate als Inflation interpretiert.

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12.10.- Manchmal freut man sich, wenn im Einheitsbrei der Mainstreamzeitungen die Journalisten von einander abschreiben und somit (in letzter Zeit des öfteren) damit die Wahrheit verbreiten.
In der Novelle nennt man es eine "unerhörte Begebenheit" , auf die, sofern sie ausgesprochen wird, alle hinhören.
So folgen heute Fortsetzungen der Dämmstoffkritik. Während die WiWo weitere Unstimmigkeiten bei der Energiemengenberechnung erwähnt, nimmt sich die WELT heute der unterschätzten Brandgefahr der Fassadendämmung an und wiederholt die Informationen vom Dienstag.

Wie Kaffeesatzleserei einer ganz anderen Art aussehen kann, zeigt ein Artikel, der aufgrund von sog. Charttechnik über Elliott-Wellen erklären kann, daß WTI  bis Anfang November weiter auf 78 $ durchfällt.
Ich beschrieb 2009 in meinem Artikel "Was treibt das Öl?" bereits mehrere preisbeeinflusssende Faktoren, die X hoch n - Varianten zulassen.
Wie man sich trotzdem zu solchen unsinnigen Roulette-Prognosen hinreißen lassen kann und dazu noch Newsletter heraus gibt, erschließt sich mir nicht.
Der Unterschied zu solchen Spekulantenempfehlungen ist der, daß wenn die Wette schief geht, also Öl steigt, sie Geld verlieren.
In unserem Investment bleibt es dabei:  Geht die Elliott-Wette auf, verdienen wir auch weiter Geld.

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11.10. - Der IWF will ebenfalls Kapitalverkehrskontrollen in Europa und damit das Recht der Bürger einschränken, mit ihrem Geld machen zu können, was sie wollen.
Grund ist, daß es immer wieder zu Bankruns und Geldflucht in den südlichen Pleiteländern kommt, was das System zunehmend gefährdet.
Allein 2011 gelangten so 300 Mrd. nach Deutschland. Für die deutschsprachigen Investoren besteht zur Zeit noch keine Gefahr, daß sie von solchen Devisentransfereinschränkungen betroffen werden, da es hauptsächlich Südeuropa tangiert. Derzeit flüchtet man aber dort nur aus Angst vor Bankenpleiten und bleibt weiter im Papier, im Euro.
Richtig ernst wird es, wenn der Euro insgesamt zu stark abwertet und man in andere Währungen oder Sachwerte flüchten will. Dann wird auch in Deutschland der Geldexport eingeschränkt.

Daß die Euroflucht gerechtfertigt ist, zeigen die Teuerungsindikatoren.
Bei Lebensmitteln ist sie schon zweistellig. Daneben schlägt die Teuerung primär bei Energie zu, im letzten Jaher mit 7 %, bei Mineralölprodukten am stärksten mit 9,3%.
Natürlich verstärken gerade die grün-kommunistischen Ökosubventionen diesen Trend hier in Deutschland zusätzlich.
Die veröffentlichte "Inflationsrate" (tatsächlich Teuerungsrate) wird wohl selbst von den Gutachtern nun nicht mehr geglaubt. Diese warnen vor Inflation, meinen damit aber Teuerung, den inflationiert wurde ja davor - und geht künftig über die Zentralbanken etc. weiter. Die Exponentialfunktion erfordert es einfach.

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10.10. - Studien sind doch was schönes, nicht? Da weiß man ziemlich genau, daß deren Szenario selten zutrifft.
Diesmal "studierte" die Internationale Energieagentur (IEA) den irakischen Öl-Förderplatz und hat im Elfenbeinturm heraus gefunden, daß das Land langfristig zum zweitgrößten Förderer aufsteigen könnte. Könnte!
Ich sehe das ganz anders.
Dort fehlt einfach die moderne Infrastruktur, das nötige westliche oder nordöstliche Know How. Es fehlt ein nationaler Stamm von Ingenieuren, Geologen, technischem Personal, rechtliche wie strukturelle Sicherheit usw. Es fehlt dort an so vielem, außer einem:
idealen Bedingungen um als Öl-Kolonie des Westens, nein,der Chinesen zu bestehen.
Die USA haben zwar den Krieg "gewonnen", aber  die Asiaten (China) holen sich die meisten Föderrechte und investieren in die Infrastruktur.

Die USA waren hauptsächlich beim Krieg an einem interessiert, daß das Land sein Öl weiterhin mit aus dem Nichts geschöpften Petrodollars bezahlt. Sadam Hussein wollte das abschaffen, deshalb war der einstige US-Verbündete plötzlich zum Terroristen "ernannt" worden.
Daher ist es für die USA nicht ganz so wichtig, dort dabei zu sein.
Solange die Nachfrage auch vom Irak nach Dollars bleibt, kann man ja mit dem akzeptiertem Greenback auch das Öl woanders umsonst abholen, ganz nach dem Motto:
Was macht unser Öl unter Eurem Sand?

Trotzdem sind für die US-Bürger nun auch die Zeiten des billigen Sprits vorbei. Sie müssen sich ebenso an stark steigende Preise  gewöhnen. Der Federal Reserve sei` s gedankt.
In Kalifornien sieht man schon einen Benzin-Preiskollaps bei 4,66 $ / Gal.
Was sollen die Europäer da sagen?
Lächerlich! Total verwöhntes Pack in Hollywood.

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9.10.- Ja, das sind so die Highlights im Leben. Wenn offiziell von der Systempresse das bestätigt wird, wofür man vor Jahren gescholten wurde:
WELTonline:
"Wärmedämmung kann Heizkosten in die Höhe treiben."

Sie sehen also, auch mit kleinen Aktionen wie mit einem meiner erfolgreichen Artikel
"Das Dämmstoff-Paradoxon", bringt man nicht nur Leser sondern auch Journalisten zum Nachdenken.
U.a ist es besonders Dipl.-Ing. Konrad Fischers unermüdlicher Arbeit zu verdanken, daß hier Mieter und Hausbesitzer vor gesundheitlichen wie materiellen Schäden bewahrt bleiben.

Das nächste Highlight heute ist dieses:
Die Presse:
"Globale Ölreserven steigen schneller als der Verbrauch."

Auch das wird hier regelmäßig seit Jahren erörtert. Es fällt also nicht nur die Dämmstoff-Theorie sondern auch mit Ihr die Öl-Knappheits-Theorie, aber ganz ,ganz laaangsaaaam....
Eine fossile Entstehungstheorie von Erdöl und Erdgas, welche als Basis der These von den endlichen Rohstoffen gilt, kann man getrost aufgeben, wären da nicht die Imageverluste der vielen, ach so unabhängigen "Konsens-Wissenschaftler".

Was bedeutet das nun für uns? Wird Öl und Gas gar billiger? Ist unser Geschäftsmodell in Gefahr?
Nein.
Genauso wenig wie wegen des ersten Artikels die Leute plötzlich aufhören weiter zu dämmen, werden auch die Knappheitsthesen weiter regelmäßig verbreitet werden. Die Schafe sind darauf konditioniert worden.
Es ist ja zudem auch nicht relevant, ob die Ölfunde steigen. Diese müssen nämlich erst einmal gehoben werden und eben genau das wird sehr, sehr teuer und dauert Jahrzehnte. In dieser Zeit steigt der Ölverbrauch stetig weiter, u.a. auch weil das "Dämmstoff-Paradoxon" leider doch noch nicht von der großen Masse gelesen, verstanden und umgesetzt wird.

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8.10. - Mit Angst kann man Menschen sehr gut steuern. Das ist seit Jahrhunderten bekannt und wird täglich praktiziert. Angst erzeugt jedoch Armut und das Wort sagt es schon, arm an Mut.
Nun kann man sich ob der Krise und auch dieses Geschäftes hier, schwer dem täglichen Beschuß auch als negativ wahrgenommener Nachrichten schwer entziehen. Es sei denn, man polarisiert sein Unterbewußtsein in die richtige Richtung - der Wahrnehmung der Chancen, die aus solcherlei Berichten sich erschließen lassen.
Zwei Beispiele.

1.Die BILD stillt mit dem Beitrag "Inflationsangst: Energiepreise steigen um 37%" das tägliche Angstbedürfnis derer, die arm an Mut sind. Ohnmächtig können jene dann ihren Frust in Kommentaren abwerfen um sich selbst am Folgetag das nächste Angsterlebnis ins Unterbewußtsein zu konditionieren.

2. In einer  alternativen Medienseite werden die staatliche Waffen der Enteignung in einem langen Beitrag dargestellt. Gut recherchiert und zusammengefasst endet aber das Gehirn am Ende des Beitrages des dadurch Entmutigten in Resignation, auch wenn es sich großteils um Beispiele aus der Geschichte bzw. Möglichkeiten der "Finanziellen Repression" handelt. Sicher ist schon einiges dazu auch in Vorbereitung bzw. Planung. Das nehmen wir ja hier auch zur Kenntnis.

Eine ganz andere "Finanzielle Repression" findet aber im Kopf des Lesers statt, der sich dieser beugt, wenn er die Angst in sich lässt.
Die Staaten haben niemals die Macht, die die Angsthasen diesem zugestehen. Das wissen die sich in der Unterzahl befindlichen Machthaber und verängstigen die Leute deshalb ja täglich, indem auch oft ein Bluff den nächsten jagt.
Wer sich davon nicht beeindrucken lässt (unter 1% der Leute) und wer sein Unterbewußtsein positiv auf Chancen konditioniert hat, entdeckt die Gelegenheiten aber gerade in solchen Artikeln.

Ich überlasse Ihnen diesen Selbstversuch beim Lesen.
Aus Ihrer Reaktion heraus kann ich Ihnen dann sagen, ob Sie vermögend werden oder arm bleiben. Um das zu erkennen, brauche ich mich nur kurz mit Ihnen zu unterhalten und ich kann Ihnen sagen, wo Sie finanziell stehen werden. Wie ist das möglich?
Aus eigener Erfahrung und dem universellem Wissen um die Geheimnisse des Erfolges, welche auch ich seit über 20 Jahren erlebe.

Wie Sie denken, so fühlen Sie.
Wie sie fühlen, sprechen Sie. Wie Sie sprechen, handeln Sie. Die Handlungen werden zu Ihrer Gewohnheit und diese bestimmt Ihr künftiges Leben.
Sollten Sie mit letzterem nicht zufrieden sein, brauchen Sie lediglich einen Punkt zu ändern- den zuerst genannten. Ist das nicht prima?


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5.10.-  Das man in den USA (mich eingeschlossen) an eine Zukunft mit Erdgas glaubt, ist unstrittig.
Deshalb plant man schon länger eine 1300 km lange Megapipeline durch Alaska
zu einem Exporthafen zu bauen. Die Freigabe wird demnächst erwartet.
65 Milliarden $ wollen sich die internationalen Ölgiganten das kosten lassen.
Klar, daß sie kalkulieren, dieses Geld später über höhere Preise und steigende Nachfrage wieder rein zu bekommen. Derzeit lockt ja der durch den Shalegasboom abgestürzte Niedrigpreis die Kunden in den Gas-Honeypot.

Ungeduldigen Kleininvestoren sei hier mal der übliche Zeitrahmen bei Profiinvestoren in unserem Business hervorgehoben:
Beginn der Durchleitung in 10 Jahren !!!
Erst dann beginnt die Zeit des Rückflusses, noch nicht die des Gewinnes!

Die USA stehen vor einem gigantischem Energiewandel. Man will weg vom Großimporteur zum Exporteur, zumindest beim Erdgas.
Beim Öl kündigte Obama jetzt an, daß man bis 2020 die Hälfte der Ölimporte durch inländ. Förderung ersetzen will. Da muß man in 8 Jahren noch zehntausende Löcher bohren, daß das wirklich gelingt.

Weil Chinas Wirtschaft etwas schwächelt, befürchten Rohstoffinvestoren die "China-Falle" und verkaufen Positionen, außer Öl und Gas.
Fonds sehen ebenso bei Gas die Preistrendwende und investieren als Alternative in US-Gas-Producer. Nun, das tun wir auch!

Also alles in allem hervorragende Zukunftsaussichten auch für Kleininvestoren. Sie sind dabei!

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4.10. - Schlechte Daten aus dem chines. Dienstleistungssektor und ein 15-Jahres-Top bei der US-Ölproduktion sorgten bei Öl gestern für einen Absacker von 4 %. Mittlerweile erholt sich WTI wieder.

Zwar gibt es zwischen Syrien und der Türkei erste Scharmützel und auch der Iran ist von einer Hyperinflation betroffen. Doch diese Ereignisse spiegeln sich im Ölpreis derzeit (noch) nicht wieder.
Die Ausfälle der iranischen Exporte nach Japan und einige Prozent in die EU werden großteils durch die Saudis kompensiert.
Man erkennt aber, daß selbst ein ölreiches Land wie Iran ganz schnell in den Währungsverfall kommt, wenn man durch Embargos von solchen Deviseneinnahmen abhängig ist. 80% des Budgets kommen dadurch.

Weil das Land auch keine ausreichende Raffineriekapazität hat, muß sogar Sprit importiert werden. Was nützen der Bevölkerung massig Ölfelder, wenn es nicht ausreichend verarbeitet werden kann? Sowas ist auch ein wichtiges Standortmerkmal für Investoren- die gesicherte Abnahme der Produktionen zu wertigen Preisen.
Auch hier kann man jetzt beobachten, wie sich Währungskrisen entwickeln. Ganz klar, daß man mit diesem Passivkrieg durch Embargos die Revolution im Inland schürt, um sich später auch die Ölvorräte für den Westen zu sichern. Natürlich will man dort den Dollar wieder als Leitwährung haben.

PS: Freeman von ASR war gerade im Iran und widerlegt die Behauptungen der hiesigen Medien eindrucksvoll: Psycho-Schlacht gegen Iran
Lesen, damit man sich ein objektives Bild von beiden Seiten machen kann.
Wir müssen bei Kriegen immer davon ausgehen, daß prinzipiell alle Meldungen verfälscht wurden.


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3.10.- Ein "arabischer Frühling" in Saudi-Arabien und der Ölpreis ist bei 300 $ /bbl. Dies meint ein amerikan. Blogger mit nachhaltiger Argumentation.
Das Ganze könnte durch Veränderung des religiösen Gleichgewichtes aufgrund der höheren wirtschaftlichen Herausforderungen sowie drastisch gestiegener Sozialabgaben in dem stark diktatorisch regiertem Land passieren.

Im Königshaus konkurrieren zudem die Nachfolger der alternden Imperatorfamilie gegeneinander. Der "Alte" ist 90 Jahre, der nächste Thronfolger 76 alt. Diese haben das Volk über Jahrzehnte mittels der Öleinnahmen durchsubventioniert.
Das kam aus der Zeit der von den Bilderbergern organisierten Ölkrise 1973. Damals waren nur 6 Mio. Einwohner zu "bestechen", heute sind es 28 Mio.!!!
Im Gegenzug schrumpfen aber die Öleinnahmen wegen abnehmender und zugleich teurer werdender Förderung. Das kann ökonomisch nicht mehr lange so gehen.

Die Folge von Privilegienverlusten sehen wir gerade in Südeuropa. Würde aus Griechenland das meiste Öl kommen, läge aufgrund der Spannungen der Ölpreis tatsächlich viel höher. Genau das kann in den nächsten Jahren mit Saudi-Arabien passieren.
Hier hat aber natürlich auch die CIA noch ein Wörtchen mitzureden.

Den USA könnte jedoch gerade dieses Revolutionsszenario recht sein. Würden doch geeignete Sündenböcke damit bereit stehen, die Chance bestehen, wie in Libyen auch die Saudis mit einer Zentralbank zu beglücken sowie durch einen verdreifachten Ölpreis die Dollarnachfrage weiter zu steigern, somit das System verlängern zu helfen.
Jedenfalls gefällt mir das Szenario besser als ein Irankrieg.

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2.10. - Angebliche "Wissenschaftler" des Fraunhofer -Instituts wollen mittels Bio-Öl mal wieder Erdöl überflüssig machen. Hahaha, herrlich gelacht, ein echter Brüller.
Alle haben sich natürlich zu einem Verein Namens "Bio-Economy" zusammen geschlossen. Da haben wir`s. Es sind keine Wissenschaftler, sondern Ökonomen, wie der Name passend sagt.
Es geht ums Geschäft.
Würden diese Ingenieure wirklich wissenschaftlich arbeiten, müssten Sie beide Seiten Ihrer Erkenntnisse beleuchten und u.a. auch die negative Energiebilanz ihrer Bioenergie diskutieren. Da man aber der vorherrschenden Klimaideologie huldigen muß um Forschungsgelder zu bekommen, fällt sowas immer unter den Tisch. Da ist ein Werbetrailer in der tagesschau viel besser - man kommt ins Fernsehen und ist dann wer. Erinnert mich alles ganz stark an die Aktuelle Kamera der DDR.

In meinem Kommentar vom 7.6.12 wurde die Prognose von GS erwähnt, daß kurze Zeit nach dem ESM- Durchmarsch Spanien unter den Euro-Rettungsschirm muß. Die damals benannten "zwei Tage später" waren  es zwar nicht geworden, aber logisch war der Schritt für viele schon 2009.
So ist es auch keine Kunst zu prognostizieren, daß als nächstes Italien fällt und die "Rettungsschirme" , welche bislang noch nie was retteten, ab 2013 in Billionen gemessen werden.


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1.10.- Der ADAC sieht den vergangenen Monat als den teuersten aller Zeiten für die Kraftstoffverbraucher. Leider fehlt beim Club die Begründung.
Diese liefere ich dafür hier regelmäßig.
Damit der Sprit noch teurer wird, will man zumindest in Deutschland bis 2020 , also in 8 Jahren, eine Million Elektroautos auf die Straße bringen. Daimler-Chef Zetsche katzbuckelt frohlockend und untertänigst schon mal beim "Kanzlergipfel".

Was bei solchen sozialistischen Planspielen herauskommt, kennen wir von anderen "Energiegipfeln".
Abgesehen davon, daß selbst "Das Merkel" nicht an diese Ziele glaubt, überlegt man sich trotzdem Umverteilungskonstrukte.
Man könnte ja, wie bei dem Ököstromfrevel, die nächste "Elektrosteuer" auf den Sprit einführen und die Mietkosten für die stetig zu wechselnden Batterien dauersubventionieren. Gar neue Konjunkturprogramme für Schleifschienen über die ganzen Autorennbahnen sind denkbar, um den Solarstrom darüber zu verteilen, zumindest tagsüber...
Es ergeben sich noch ganz andere wahnwitzige Phantasien, die ich lieber nicht veröffentliche, sonst werden diese noch aufgenommen.

Für den Spritverbrauch und seinen Preis ändert das nur eines: er wird definitiv genau auch deswegen weiter steigen.
Wenn nicht in Deutschland, dann über China und Indien. Diese schaffen gerade einen neuen Multimillionen-Markt von Billigstautos mit  gemeinen Verbrennungsmotoren. Somit wird das, was die einen versuchen einzusparen, letztendlich zu einer Verteuerung an anderer Stelle führen.
Jevon´s Paradoxon lässt grüßen. Aber das wissen Sie ja bereits.


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SEPTEMBER 2012


28.9.- Was auch auf Deutschland oder Österreich zukommt, kann man ja in Spanien beobachten. Man macht eben das, was in der Geschichte schon immer getan wurde, man erhöht die Steuern und bedient sich an Pensionsfonds. Ein leichtes, sowas zu prognostizieren. Vorgestern schrieb ich es ja, was das Resultat der Demos ist. Jenes hier!

Das bedeutet für uns, daß wir Lösungen suchen müssen, uns weitestmöglich von diesen Repressalien aufzuhalten.
Steuern kann man verringern, indem man Unternehmer wird oder /und  Vermögen dort anlegt, wo unternehmerische Einkünfte gering besteuert werden.
Als Unternehmer braucht man sich auch nicht um das Geld von Renten-o. Pensionskassen sorgen, da in diese  nämlich nicht einbezahlt werden muß. Ich organisiere meine Rente selber. Am besten geschieht dies aus dem Cashflow der eigenen Unternehmenswerte. Dazu gehören auch Anteile an Erdölproduktionsstätten, aber das wissen Sie ja ....

Eine weitere (an sich auch leichte) Prognose ist eingetreten. Als Steinbrück bei den Bilderbergern 2011 auftauchte, sagte ich voraus, daß er Kanzler wird (Trittin war 2012 dort und wird m.E.n. Vizekanzler von Rot-Grün).
Heute machte man Peer zum Kanzlerkandidaten. Schauen wir jetzt, mit welcher Kabale Merkel diskreditiert wird.
Ja, man kann mit diesen Backgroundinfos entweder ein Wettbüro eröffnen oder erfolgreicher Investor werden. Auf jedenfall sollte es jedem, der sich damit beschäftigt, zu mehr Wohlstand und finanzieller Sicherheit verhelfen. Denn das ist auch Arbeit, welche belohnt werden soll.


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27.9. - Wie wichtig stetig verfügbare Energie ist, zeigt sich immer dann, wenn sie wegen Ausfällen nicht da ist. Wie es der Zufall will, erfuhr ich dieses Erlebnis erneut am gestrigen Abend, zur Zeit, wo ich gern die Kommentare schreibe.
Tags darauf steht eine Begründung dazu in der  BILD:
"Bleibt Deutschland im Winter dunkel?" Die Zahl der Stromausfälle sind doppelt so hoch wie bekannt.
Grund ist natürlich die herrschende Religion, der Klimaschwindel in Eingedenk mit der Kernenergieangst und politischen Aktionismus grün -kommunistischer Klimaideologie.

Zum Glück betraf mich der erneute Stromausfall ( 2 Std.) zur Abendbrotzeit nicht wirklich, denn ich habe seit 2008 mit einem guten Notstromdiesel vorgesorgt.
Damals sicher noch unter der Befürchtung des Zusammenbruchs der Energieversorgung wegen Systemkollapses angeschafft, hat sich die  "Gefahrenlage" doch etwas verändert.
Die Gefahr kommt somit schleichend aus anderer Richtung:
Den Systemcrash wird man solange wie möglich "weginflationieren". Dessen Auswirkungen sind aber nun auch  u.a. mögliche Streiks der Energieversorger zur Durchsetzung höherer Löhne unter in Geiselnahme der Bevölkerung sowie stark steigende Kosten.

In den USA ist man trotz eines noch desolateren Stromnetzes zumindest in der Erzeugung progressiver. Man rüstet -  auch religiös (CO2)  bedingt-  weiter auf Erdgaskraftwerke um.
Es ist am langsam steigendem Gaspreisdurchschnitt Henry Hub erkennbar, der heute bei 3,20 $ taxiert.
Auch wenn wir für gutes Gas aus einigen Quellen schon bis zu 7 $ bekommen, ist der Preis leider für unsere Gasfelder auch noch nicht befriedigend und lange schon  unterbewertet.
Aber die Zukunft liegt im Erdgas. Vielleicht hilft auch die Klimareligion, wenn sie den Unsinn der "alternativen und erneuerbaren" Energien durch stetige Zunahme von Stromausfällen ad absurdum führt.

PS: Das Projekt COX MILLS ist leider überzeichnet und somit ausverkauft. Ein Folgeprojekt ist noch in der Entwicklung und ehestens ab November spruchreif.

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26.9. - Die FED wird mittels quantitative easing sukzessive wohl der größte Immoeigentümer der USA . Aber das System dahinter verstehen immer noch ganz wenige.
Man (die ZB´s) verleiht Geld, was man nicht hat sondern druckt und  als Kredit (über die Geschäftsbanken) verteilt. Solange, bis die Masse überschuldet ist, jedoch dadurch auch Mehrwert erschaffen hat. Diesen Mehrwert, der als Sicherheit für den illegalen Kredit hinterlegt werden muß, kassiert man in Krisen regelmäßig von den überschuldeten Schafen, die in den Honeypot billigen Kredits getappt sind, ab. Damit das nicht ganz so offensichtlich wird, macht man es mit vielerlei Assetklassen komplexer und undurchsichtiger.

Die Auswirkungen der Verschuldung kommen dann in Sparmaßnahmen zum Tragen, welche wiederum den Focus auf die dafür verantwortlichen Politiker lenken, jedoch nicht auf die dahinter liegende Ursache des Geldsystems. Gestern und heute sieht man es im Generalstreik in Griechenland und blutigen Demos in Spanien.
Was dadurch bewirkt wird, verändert jedoch die Zukunft der Betroffenen nur ins Negative. Man wird eben zur kurzfristigen "Linderung" ganz einfach weiter Geld drucken, hinter dem natürlich immer noch auch ein Kredit steht, welchen letzlich die Demonstranten in Zukunft verzinst ablösen müssen.
Letztlich treiben tatsächlich solche Demos gar noch das Schuldgeldsystem an. Paradox, nicht wahr? Aber die einfachen und auch angeblich klugen Leute wissen es nicht oder wollen es nicht wissen.

Öl sackt heute erneut etwas ab. Begründet wirds mit berechtigter Angst vor Konjunktureinbrüchen und damit sinkender Nachfrage. Die steigende Nachfrage nach Kreditgeld wird den Preis nach den US-Wahlen wieder heben.

Ob die Erschließung der Ölreserven unterm Arktiseis wirklich eine gute Lösung ist, bezweifelt neben TOTAL auch Gasprom. Man hat bei solch unbekannten Herausforderungen Angst vor möglichen Umweltschäden und damit Imageverlusten. Warum auch ins Eis gehen.Unterm Festland der Welt gibts noch genug Öl.


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24.9. Der Bundestag kommt zu dem Ergebnis, daß Energiesparlampen nicht den Klimawandel stoppen, das Einsparpotential gar durch Mehrverbrauch aufgefressen werde. Sieh an! Abgesehen von den toxischen Gefahren und dem geringen Einfluß der Beleuchtungskörper auf den Gesamtenergieverbrauch erkennt man, daß die Verantwortlichen allesamt ziemlich dumm, deren erleuchtete Einflüsterer im Hintergrund jedoch "hoch-33-gradig"  raffiniert sind.
Dieses Paradoxon des Rebound-Effektes ist seit 1865 durch William S. Jevons bekannt und wird so nach ihm benannt (ich erwähnte es hier schon  mehrfach).

Auf die Idee eines "Klimaschutzes" ist der Engländer damals natürlich noch nicht gekommen.
Generell gilt tatsächlich, daß alle Maßnahmen zur "Einsparung von Energie" immer deren höheren Verbrauch zur Folge haben.
Es kann und muß auch gar keine Energie "eingespart" werden (evtl. höchstens deren Kosten) weil man erstens Energie physikalisch nur wandeln kann (siehe Energieerhaltungssatz) und deshalb im Universum auch unendlich viel Energie zur Verfügung steht. Es ist eben immer das Gegenteil des Mainstream-Gebrabbels der Fall.

So geht es nun mit der Erschließung der größten bekannten Offshore-Ölresreven der Welt im Golf von Mexico weiter. Auch hier sind gegenteilige Erwartungen eingetreten. Ging man früher davon aus, daß diese Herausforderung nur die Ölgiganten stemmen könnten, sind heute dort zunehmend  mittlere Unternehmen aktiv, in Randgebieten der Formation gar kleinere, so wie wir.



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20.9.- Die Bunzelregierung will im Rahmen der Energieverschwende bis 2017 den Heizölverbrauch von Neubauten auf 0 Liter/qm senken. Die Aktien der Pullover-und Gasmaskenhersteller steigen rassant.
Clevere Investoren zeichnen jetzt schon Futures auf in 2020 gegründete Sondermüllentsorger.
Die freiwilligen Feuerwehren planen nun für nächstes Jahr 100.000 Arbeitslose unbefristet einzustellen. Auch Hausverwaltungen erwägen 400 €-Jobs für die Blockwache, um Styropor-Brände frühzeitig zu erkennen.
Findige Beamte planen unterdessen ein bundesweites Melderegister zur Schimmelfrüherkennung. Grüne Umweltverbände rufen dagegen zum Schutz des gemeinen Fassadenpilzes auf. Der sich rasch ausbreitende "styrokakis pilziensis"™ verfügt über die Eigenschaft, CO2 klimaneutral in den Boden zu verpressen.
Ein Investor plant Anlagen zur Umleitung des erwärmten Fassadenwassers in den Heizkreislauf. Sein Kontrahent möchte dieses im Winter zur Eiswürfelgewinnung aufbereiten. Ein weiterer will alte Ziegelhäuser in die USA verschiffen, da dort aus unerfindlichen Gründen die heroischen Innovationen deutscher Dämmstoffingenieurskunst verboten sind....

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19.9. - Die Saudis wollen im "Kampf gegen steigende Preise" mehr Öl pumpen. Abgesehen davon, daß denen das vergleichsweise spät einfällt - seit Monaten haben wir das lange vorhergesagte Preislevel - liegt es gar nicht nur an der Nachfrage.
Richtigerweise müssten Sie das Federal Reserve System zum drosseln des Dollarflutungsprogrammes auffordern. Das und jenes der EZB sind für die Preisanstiege verantwortlich.

Die Saudis haben sich breit schlagen lassen und werden gen Norden, Westen und Osten bis Jahresende mehr Öl liefern. Schließlich gibt es eine US-Wahl und womöglich eine interne Abmachung, den Preis dafür zu senken. Aktuell rutsch deshalb auch WTI auf 92 $ durch.

Es kann aber auch sein, daß man schon Informationen über Angriffspläne hat und man vorbeugend die darauf folgende Ölkrise abfedern will. Zur Zeit stellt ja der aufmerksame Beobachter fest, daß die Bevölkerungen durch False -Flag- Aktionen in Bezug auf das Schmähfilmchen schon mal auf Kriegsgründe eingeschworen werden- auf beiden Seiten. Oder glauben Sie etwa, daß alles ist Zufall?

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18.9. - Der Nordsee geht das Öl aus.
Die Ölproduktion von dort fällt auf ein 30-Jahrestief und man erwartet bis 2022 gar die Bedeutungslosigkeit!!!
Geht das so weiter, könnte die Marke BRENT bald nicht mehr als Referenzsorte gelten. Diesen Trend sollten wir im Auge behalten.

Den Erderwärmungs-Aposteln gehen die Argumente aus.
Jetzt habe die Klimaskeptiker sogar noch prominente Unterstützung. Ausgerechnet CO2-Kettenraucher Helmut Schmidt ist der Spaltpilz:

"Die von einer internationalen Wissenschaftlergruppe bisher gelieferten Unterlagen stoßen auf Skepsis. Es scheint mir an der Zeit, dass eine unserer wissenschaftlichen Spitzenorganisationen die Arbeit des IPCC kritisch und realistisch unter die Lupe nimmt und sodann die sich ergebenden Schlussfolgerungen der öffentlichen Meinung unseres Landes in verständlicher Weise erklärt." (Zitat Alkkanzler Schmidt)

Soll mal jemand behaupten, die Internet-Blogger hätten keine Macht mit der Verbreitung der "Schwarm-Intelligenz".

Den Spekulanten gehen die Öl-Positionen aus.
Es gab gestern bei WTI-Öl einen Flash-Crash unbekannter Herkunft. Ob Hochfrequenzhandel oder gezielte Manipulation ist unklar. Es wurde gestern jedenfalls in einer Minute die 99-fache Menge an Positionen bewegt als üblich.
Uns bewegt das gar nicht. Wir haben auch mit 4 $ weniger einen guten Öl-Verkaufspreis.


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17.9.  - Investoren müssen sich künftig verstärkt mit den Szenarien der Finanziellen Repression beschäftigen.
Was kann demnächst gesetzlich verändert werden, damit ich kaum noch Möglichkeiten habe, mein Vermögen der Entwertung durch Inflation oder Haircut zu entziehen?
Noch ist es nicht soweit, daß Sie gezwungen werden, z.B. 20% Ihres Vermögens in Staatsanleihen zu halten.
Noch ist es nicht soweit, daß Sie z.B. vor einer unternehmerischen Beteiligung einen IHK-Lehrgang besuchen müssen.
Noch ist es nicht soweit, daß Sie zur Erhebung einer neuen Vermögenssteuer oder beim Kauf einer Geldanlage in Deutschland all Ihre Finanzverhältnisse offen legen müssen.

Aber letzteres wird  nächstes Jahr sicherlich über Umwege schon mal vorbereitet.
Alle Staaten benötigen ja für weitere Verschuldungen die hinterlegten Sicherheiten. Diese sind hier das Vermögen der Staatsbürgen.
Dazu will der Kreditgeber aber Zahlen. Die Zensuserhebung war ein Werkzeug dazu an solche zu gelangen. Natürlich obliegt es weiterhin jedem Einzelnen, ob er sich versehentlich bei der jeweiligen Befragung gerade im Zustand des geistigen Schwundes befand...

Sogar Prof.Dr. Polleit erwähnt schon im Zusammenhang mit der "Kollektiven Korruption", also dem Ruhighalten der vom Staate Abhängigen durch Subventionen mittels immer größerer Staatsverschuldungen, weitere Folgen. Diese zielen ganz massiv auf die Verletzung der Eigentumsverhältnisse ab, z.B. durch:
-Einschränkung der Freiheiten der Geldanlage (gibts in USA schon)
-Kapitalverkehrsbeschränkungen (wird vorbereitet und kann sofort ausgelöst werden)
-Handelsverbote (regional z.B. für Gold möglich)

Auch plötzliche Verteuerung durch Anhebung von Steuern (bei Silber),
irrsinnige abschreckende Bürokratie,
gesetzliche Angebotsverknappung (wie bei uns),
übertriebene virtuelle Risikobelehrungen (besonders bei Sachwertinvestments),
unattraktivere Produktauswahl (Fonds),
Erschwerung von Vertriebswegen,
ggf. Werbeverbote (ähnl. der Zigarettenwerbung, Beipackzettel)
u.a. sollen Fluchtreflexe im Ansatz verhindern und nur wenige Alternativen für augewählte Informierte bieten.
Keines, liebe Leser, dient in Wahrheit der darüber gestülpten Maske, angeblich Sie und Ihr Vermögen damit zu schützen. Das haben noch nie in der Geschichte Staaten getan und machen es heute in gerade ihrer verzweifelten Lage schon gar nicht. Aber das vermeintliche Beschützertum verkauft er gut - an die Herde der Gläubigen.
Schützen können Sie sich nur durch Ihre eigene finanzielle Bildung! Damit wechseln Sie vom Glaube zum Wissen.

Auf jeden Fall wird in 2013 die Tür noch nicht ganz verschlossen, zumindest steht sie nicht mehr für jedermann so sichtbar offen. Aber der Schlüssel steckt schon im Schloß!


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14.9. - Gestern hat mich FED-Chef Bernanke nicht enttäuscht. Das lange erwartet QE 3 hat er verkündet, somit die nächste Geldschwemme beschlossen. Offensichtlich ist der US-Hypothekenmarkt alles andere als "gerettet", denn zuerst werden die uns bekannten mortgage backed securities von Fanny und Freddie "aufgekauft", also besser gesagt in virtual dollars gewandelt.
Ich prognostiziere hier nun schon mal, daß es spätestens 2014 ein QE 4.0 gibt. Wetten?

Ja, was gutes hat es für die  19 neuen Öl-und Gasinvestoren, welche mit mir in Texas an vier Quellen beteiligt sein werden. Helikopter-Ben hat uns dafür gerade mal bessere Einkaufspreise geliefert. Der €/ $-Kurs liegt bei 1,31. Gern darf er kurzzeitig auch auf 1,60 fallen, um danach vom schwächelndem Euro abgelöst zu werden.
Selbstverständlich haben die beiden Inflationsindikatoren Gold und Öl sofort den Kopf gehoben - WTI notierte heute schon wieder bei 100$.
Die 19 Beteiligungsplätze sind ernst gemeint und gelten nicht für mein Kontingent, sondern das komplette für den  D, A, CH - Raum!!!
Das wird sich voraussichtlich auch erstmal nicht ändern.

Ändern wird sich ab nächstes Jahr ganz krass der Beteiligungsmarkt, vor allem für geschlossene Spezialfonds, auch im Rohstoffbereich. Nicht nur, daß einige wegen eines falschen Geschäftsmodells pleite gehen werden (ich weiß auch wer). So sind mir Interna bekannt, daß ab 2013 die geschlossenen Fonds mindestens noch zwei weitere Assetklassen im Portfolio haben müssen. Also nur Solar oder nur Windkraft oder nur Öl anbieten ist nicht mehr in dieser Konstruktion möglich (unsere bleibt aber bestehen).
Es müssen mindestens drei sein (und nach Möglichkeit wohl noch "staatlich gefördert" werden?). Kein Wunder, daß es jetzt überall Krisensitzungen gibt.
Der Türsteher zur finanziellen Freiheit wird vielen dann sagen: "Du kummst hier net reiin!"
Ich sage Ihnen eher: "Lauf, Forrest, lauf!"


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13.9.- Ölfelder nur per Zuteilung

Gestern ist wie erwartet der ESM mit leicht umdeutbaren "Auflagen" durchgewunken worden. Die Konsequenzen kommen persönlich allerdings erst dann, wenn keiner mehr daran denkt. So wie die seit 2011 unbemerkt von statten gehenden Gesetzesänderungen im deutschen Kapitalanlagebereich.

Die persönlichen Konsequenzen in Form der sog. "Novelierung" der dt. Kapitalmarktgesetze, welche mit  der Finanzkrise und deshalb nötigem Anlegerschutz begründet werden, spüren künftige Öl-u. Gas- Investoren demnächst auch.
Man "schützt" und warnt Sie nun "noch besser " vor alternativen, krisenfesten oder gewinnbringenden Investments.
Warum soll man sich  auch mit inflationssicheren zweistelligen Performancebeträgen zufrieden geben, wenn es doch bei der Bank gleich nebenan "mündelsichere" 2 % gibt, diese planmäßig durchreguliert und unter der Aufsicht des freundlichen Finanz-Blockwarts stehen? Kommen Sie also ja nicht auf die Idee hier selbst unternehmerische Initiative zu ergreifen und gar bankenunabhängige Produkte zu suchen. Schließlich wollen wir den Sozialismus zurück und da sind solche Leute wie Sie und ich natürlich hinderlich.

Wer also jetzt schon bei uns drin ist, hat das Gorbatschow-Glück ( "Wer zu spät kommt,...").
Alle Neuen brauchen es sowie ein gut arbeitendes  contrarian brain (azyklisches Gehirn), um dabei zu sein.
Es gibt eine nominelle und intellektuelle Auslese für das auf dieser Seite beschriebene Investment!
Wir können nichts dafür, versuchen  aber unser Bestes.
Ich habe Sie seit Jahren gewarnt vor der möglichen organisierten "Knappheit". Der Zugang zu unternehmerischen Beteiligungen ist schneller erschwert, als der Zugang zu Edelmetallen durch ein dauernd diskutiertes Goldverbot. Näheres in Kürze per Mail.

Über das tolle Folgeprojekt mit schon zwei laufenden pdp- Quellen wird zunächst nur intern informiert. Wenn Sie keine Nachricht erhalten, werden Sie zur Zeit leider nicht berücksichtigt. Sorry, ich bin dafür nicht verantwortlich.


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10.9.- Wegen den Vorbereitungen des neuen Projektes, der zusätzlichen umfangreichen administrativen Arbeit als Folge der neuen Kapitalmarktreform sowie dadurch nötiger Umstellungen, die auch zur Qualitätserhöhung unserer Angebote für Sie führen, ist der Kommentarservice aus Zeitgründen leider kurzzeitig eingeschränkt. Ich bitte um Ihr Verständnis.

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7.6.-
Man kann als Investor sicher Charts, Bilanzen, Marktdaten usw. studieren, um an wertige Geldanlageprognosen zu gelangen. Das tun sicher die Meisten. Was als Erfolg dabei raus kommt, ist aber tatsächlich Glück.

Man kann auch etwas ganz anderes tun. So z. B. das gesamte Geldsystem hinterfragen oder halböffentliche wie auch "verbotenen" Insiderinformationen lesen, um daraus den Fahrplan der Hochfinanz einzusehen. Das ist die sicherste Variante.
Wie? Fahrplan der Hochfinanz ? Verschwörung?..... "Verschwörungstheoretiker"?

Ja, das sind Fakten und sie werden immer schneller publik.
Das was Draghi gestern bekannt gab, stand schon vorgestern auf Bloomberg, welche es wiederum von einem Memorandum seines früheren (und jetztigen?)  Arbeitgebers entnahm- Goldman Sachs. Ja,ja, die EZB ist schon echt unabhängig, nicht wahr?

Doch damit nicht genug.
Es steht schon vorher fest, daß am 12.9. das "unabhängige" BVerfG den ESM durchwinkt, denn die gestrige Ankündigung des "sekundären" Kaufes von Staatsanleihen hat den ESM damit schon eingepreist- sekundär eben- weil man über den noch gar nicht beschlossenen Fonds dann Bonds kaufen will.
Zusätzlich kommt von genau der o.g. Hochfinanzbank, welche Ihre Trojaner über europäische Regierungen verteilte, schon heute  die zweifelsfreie Bestätigung des ESM und zwei Tage später, korrekt nach Fahrplan (aka Verschwörung), der Bailout von Spanien.
Hier wird alles gelenkt, nichts geschieht zufällig. Das wird lediglich den Schafen so vorgespielt.

Sie erkennen vielleicht, daß es sich für den Nichtinsider überhaupt nicht lohnt, irgendwo zu spekulieren. Er wird immer verlieren weil er obrigkeitsgläubig agiert. Der Insider hingegen muß sich mit atypischen Themen befassen, und sich auch der Gefahr aussetzen, gelegentlich dadurch in Verruf kommen zu können.
Diese atypischen Themen finden sich meistens in der Geschichte der letzten 197 Jahre. Beschäftigen Sie sich damit, daß Sie ihr Waterloo nicht erleben, oder vielleicht doch, weil Sie Insiderinfos haben. Ist halt relativ.
Wie gesagt, alles nichts Neues, nur mit anderen Menschen.

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6.9.- Den meisten kaum bewusst, ist heute ein denkwürdiger Tag.
Mit dem Beschluß  der EZB zum Rechtsbruch, unbegrenzt Staatsanleihen zu monetisieren, ist nicht nur die (Hyper)Inflationierung des Euro eingeleitet, auch bestätigte sich erneut die lange (auch hier) geäußerte Prognose der inflate- or -die- Politik (inflationiere oder stirb).

Für Investoren gibt es ein Gefühl, was nur dieselbigen kennen: Die Bestätigung eigener langfristiger Analysen. Diese können sich in seinen Erträgen daraus genauso wiederspiegeln wie im Eintreffen der Szenarien.
Das bessere Gefühl ist tatsächlich das Letztere, weil es beweist, daß man als Mensch selbständig denken und die Methode auch erfolgreich  in die Zukunft interpolieren kann. DENKEN- eine mittlerweile seltene Eigenschaft in Zeiten, wo die veröffentlichte Meinung durch die Masse zur Eigenen gemacht und eben auch wie Eigentum "verteidigt" wird.
Michael Winkler hat dazu gerade einen tollen Pranger geschrieben: Streitkultur

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5.9. - Wie gestern erwähnt, braucht der Investor fachliche Grundlagen. Dazu gehört auch die richtige Verwendung und Deutung von Termini, sonst redet und denkt man aneinander vorbei und verwirrt sein Unterbewußtsein, welches dann die falschen Signale zur Entscheidung sendet.
Klaus Peter Krause stellt in seinem Artikel die Termini von Inflation und Teuerung
in die richtige Position:

"Wenn beispielsweise der Rohölpreis steigt, weil weniger Rohöl angeboten wird, aber die Nachfrage nach Rohöl unverändert ist, dann ist das kein inflationärer Vorgang, sondern ein marktbedingte Preisanstieg, eine für die Nachfrager zwar unerfreuliche, aber stinknormale Teuerung...."

"Erst wird das Denken unsauber, dann die Begriffe. Dieser Tage war zu lesen, die Inflationsrate im Euro-Raum im August sei von 2,4 auf 2,6 Prozent geklettert – vor allem wegen des Ölpreisanstiegs. Derzeit bewege vor allem das Auf und Ab des Ölpreises die Inflationsrate...."

Zu erkennen, wann der Ölpreis temporär durch die Inflation steigt ist kaum möglich.
Kurzzeitige Volatilitäten werden beim Öl meist durch andere Faktoren ausgelöst. Die Inflation wirkt dagegen über mehrere Jahre, indem das durchschnittliche Preislevel stetig bis exponentiell ansteigt.
Das kann man meist nur an 10 Jahres-Charts erkennen. Alles was unter 4 Jahren stattfindet, sind meist Ereignisse aus der Spekulation, der Nachfrage o.a. unkalkulierbaren Entscheidungen oder Ereignissen.
Genau deswegen ist es eine sichere "Wette" mit Ölbeteiligungen zusätzlich auf ein langfristig steigendes Preisniveau zu setzen und von diesem gar täglich durch die Förderergebnisse zu profitieren.

PS:Jetzt geht sie los, die wahre Inflation im €-Raum:
EZB-Chef Draghi will ab morgen unbegrenzt Staatsanleihen der Krisenländer aufkaufen - defacto ein Vertragsbruch und Beginn des europäischen quantitative easing, also der Inflation, denn damit wird die Geldmenge enorm aufgebläht. Ein ESM wäre damit eigentlich nicht mehr nötig.

        „Der Himmel ist dort, wo die Polizisten Briten sind, die Köche Franzosen, die Mechaniker Deutsche, die Liebhaber Italiener und alles von den Schweizern organisiert wird. Die Hölle ist dort, wo die Köche Briten, die Mechaniker Franzosen, die Liebhaber Schweizer und die Polizisten Deutsche sind und die Notenbank von den Italienern organisiert wird.“

 
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4.9. -Kurzer geschichtlicher Abriss vom texan. Präsidentschaftskanditat Ron Paul , wie es dazu kam, daß der Dollar durch Erdöl (teil)gedeckt wird:
 
Die schmierige Wahrheit über die Weltreservewährung

Die USA haben 1971 ihre Zahlungsunfähigkeit erklärt, was auch der Grund dafür ist, dass der US-Dollar heute nur noch über eine indirekte Rohöldeckung verfügt. Sollte die US-Regierung nicht bald wieder zu einer soliden – also edelmetall- oder rohstoffgedeckten – Währung zurückkehren, wird der US-Dollar seinen Status als Leitwährung verlieren.
Artikel die Termini von Inflation und Teuerung Inflation und Teuerunghier weiterlesen

Diese historisch-ökonomischen Grundlagen sind wichtig, um als Investor zu erkennen, welchen Einfluß z.B.  die Geldmengenausdehnung des Dollars auf den Ölpreis hat; einen steigenden!

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3.9. - Ministerin v.d. Leyen sorgte am Wochenende und auch jetzt für Aufregung bei allen Rentenversicherungspflichtigen, die unter 2500 € brutto verdienen. Diese bekommen in 20 Jahren weniger als 688 € Rente - Altersarmut also.
Leider werden hier wieder Nebelgranaten geworfen.  Denn es ist noch weniger, auch für die, welche über  den o.g. Betrag verdienen- sofern man ununterbrochen jahrzehntelang einzahlt.
Die Kaufkraft dieser 688 € beträgt bei angenommener 2 % jährl. Inflationsrate in 2032, also wo die Babyboomer in Rente gehen, nur noch 460 €.
Schärfere, dafür realistischere Inflationsraten will ich gar nicht rechnen.....
Als Ausgleich soll eine Zusatzrente dienen.
Für welche Assekuranz  wird wohl hier das nächste Konjunkturprogramm vorbereitet?

Die beste Rente ist jene, welche man sich selber organisiert, durch die Gestaltung eines eigenen Unternehmens oder als Investor.
In einem meiner Modelle habe ich hier ja schon eine Investmentlösung  dazu vorgestellt, welche lediglich auf einer Einmalzahlung beruht.
Besser und sicherer ist es natürlich, die persönlichen Rücklagen  auch in der Folge der Jahre in Öl-und Gasfelder zu investieren. 
Zusätzlich muß man sich mit dabei auch mit den technischen Aspekten dieser Industrie befassen sonst fällt man nach paar Jahren wieder um, nur weil vielleicht kurzzeitig das Gras auf der Nachbarwiese grüner erscheint.
Schaffen Sie sich also fernab von staatlicher Gängelung und Verschwendung Ihre eigene Rentenversicherungsgesellschaft, deren Vorstandsvorsitzender Sie sind. Gleichwohl sind Sie auch der beste Kunde und der einzig Begünstigte. Als Bezeichnung Ihrer Altersvorsorge schlage ich den Begriff "Investmentrente" vor.
Damit arbeiten Sie garantiert hundertprozentig in Ihrem Interesse.



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AUGUST 2010

31.8.- Bernanke enttäuscht den Markt heute bei seiner mit Spannung erwarteten Rede in Jackson Hole, lässt aber trotzdem genügend Raum für Interpretationen.
Das erwartete QE 3 kommt noch nicht. Jetzt hofft man auf die nächste Zinssitzung der FED am 13. 9., wo eine "Konjunkturspritze" angekündigt werden könnte. Die "Konjunkturspritze" ist nichts anderes als weitere Gelddruckerei aus dem Nichts.

Trotzdem tendieren die Geldwertindikatoren Gold und Silber (ebenso WTI-Öl) nach oben. Der Dollar schwächelte in Erwartung des Treffens in Wyoming in vergangener Woche schon wieder, erholt sich zur Stunde jedoch etwas.
Verschiedene Insiderkreise erwarten zudem einen Börsencrash, auf dessen Folge die Geldschleusen dann wirklich geöffnet werden müssten.
Kommt es nicht aus dem Dollarraum, so auf jeden Fall von der EZB. Das hatte Draghi ja ebenfalls in dieser Woche angekündigt- die Deutschen sollen sich auf eine Geldschwemme einstellen.
Wir machen das schon länger in geeigneter Form um ums vor der daraus resultierenden Vermögensvernichtung zu schützen.


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30.8. - 200 Dollar pro Faß, daß ist die Zielmarke der US-Oligarchen. Für was? Für den Beginn der Ausbeutung des größten US-Ölfeldes, welches seit 35 Jahren bekannt ist, aber verschwiegen wird. Es liegt unter Alaska. Aber warum erst dann?

Es scheint als Reserve zu dienen, wenn das Chaos im arabischen Ölraum wütet. Sei es durch einen weiteren Al- CIAda gesteuerten "arabischen Frühling" ,den beabsichtigten Iran-Krieg oder die Inakzeptanz des Petrodollars für Öllieferungen dort.

Der anerkannte Insider Lindsey Williams hat Informationen, daß es im Nahen Osten neue Kriege geben soll, um den Ölpreis nach oben zu treiben, weil der Ölfluß dann von dort gestoppt würde. Auch die Alaska-Ölplattform von BP soll deswegen derzeit zur Kompensation vorbereitet werden.
Logisch wäre es, denn man braucht einen hohen Ölpreis um die inflationären Dollarscheine damit aufzusaugen. Auch wären neue Sündenböcke für die Ölkrise (eine Vertuschung der FED- Inflationierung) gefunden, die Araber.

Sie werden sich noch wundern, was wir in wenigen Jahren für Öl bezahlen, sorry, bekommen werden.
Ja, bezahlen werden die, welche sich an keiner Ölquelle beteiligen können, wollen, dürfen....
Auch 1999 hatte keiner der Investoren erwartet, daß sie 8 Jahre später - ohne Krieg - bis zu 130 $ für das Faß bekommen, aktuell 95 $.
Damals gabs höchstens 30 $.
Extrapolieren wir das auf 8 Jahre voraus, bekommen wir 2020 für das Faß 380 $ - ohne Krieg.
Sie glauben mir nicht ? Von mir aus, ich kann warten....
Aber frieren werden Sie dann, weil Ihnen das Geld für die Heizung fehlt -so ohne Öl und Gas. Und vergessen Sie die anderen scheinbar billigen Alternativen, wie z.B. Holz. Deren Preise sind alle indirekt an den Ölpreis gekoppelt. Explodiert die Nachfrage, geht der Preis sogar noch schneller höher.



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29.8.- Hurrican "Isaac" wütet weiter in Louisiana und ist mittlerweile zum Tropensturm mit 130 kmh abgestuft worden. Trotzdem wurde das Gebiet Plaquemines Parish an Land mit einer 3 m hohen Flutwelle überspült.
Unsere Produktionsanlage in der Coquille-Bay mit der Quelle Price-B hält dem Sturm stand. Sie steht einerseits auf hohen Trägern, zudem baut eine Flutwelle ihre Kraft erst an Land auf.
Das ist der Vorteil einer Offshore- Anlage, auch im Flachwassergebiet des Mississippi- Deltas. Ähnlich einem Schiff, was den Sturm auf See besser übersteht als im Hafen, wird die Plattform lediglich von hohen Wellen umspült, die Ihre Energie aber erst beim "Landgang" entfalten.

Da sich der Sturm derzeit etwas festgesetzt hat und nur langsam weiter zieht, wird die Produktion noch einige Tage unterbrochen sein. Selbstverständlich muß man nach dem Abflauen zunächst eine Schadenssichtung machen. Noch sind keine Schäden gemeldet und wir denken, daß das auch so bleibt. Mit  "Isaac" bekommt die Anlage somit eine erste "Sturmtaufe".

Investoren aus Oklahoma erinnern sich sicher noch an das mittlere Erdbeben mit Stärke 5,5  vor einigen Monaten in unmittelbarer Nähe unsere Anlagen ( ca.20 bis 40 miles). Außer einer kurzfristigen Fördermengensteigerung wegen geologischer Verwerfungen gab es auch keine Schäden.

Alles an sich nichts besonderes, nur eben für den Neuinvestor in Ölproduktionen  vielleicht etwas aufregend.

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28.8. - Noch ein offizielles Eingeständnis, diesmal zum Klimaschwindel:
Behörden bestätigen, daß es die letzten 20 Jahre eben nicht die vorhergesagte Erderwärmung gab, sondern eine Abkühlung. Maßgeblich geht`s dabei um die Beurteilung der Mitteltemperatur, an der alle "Klimaziele" orientiert werden.
Wurde sie 1990 noch mit 15,5 °C taxiert so sind es jetzt nur noch 14,5 °C, also 1 °C weniger.
Klimatatologen kommen in Ihren Logen in Erklärungsnot.

Mir müsste man mal erklären, wie man eine genaue Mitteltemperatur der Erde mit nur 1400 Messstationen (sind heute gar weniger) ermitteln will? Diese stehen ausgerechnet in urbanen Gebieten. In den Weiten der Ozeane, Wüsten, Tundren, Wäldern  oder arktischen Regionen steht/schwimmt defacto nichts.

Was ist denn Klima?
Das ist ein vom Menschen willkürlich auf 30 Jahre festgesetzter  statistischer Mittelwert von lokalen Wetterdaten. Wieso nicht 35,5 Jahre oder 43 Jahre?
Wenn man das Klima in 50 Jahren ermitteln wollen könnte, müsste man davor auch jedes Wetter der nächsten Jahre / Wochen  vorhersagen können um die statistischen Daten exakt in die Zukunft zu extrapolieren. Da man das nicht mal 3 Tage für eine Region kann, sind alle weiteren Wetter-, Klimaprognosen als Folge darauf obsolet.

Es ist eine rein ideologische-politische Lüge, welche u.a. durch den "Climategate"-Skandal schon mehrfach entlarvt wurde. Noch muß sie aber eisern dem konditionierbaren Menschen  eingepflegt werden, denn sonst wären ja alle, als Energieeinsparung verkauften "Konjunkturprogramme" zur Stützung des Geldsystems erledigt.

Das Wetter!

Im Golf von Mexico bewegt sich Hurrican Isaac in Richtung New Orleans. In Louisiana ist der Notstand ausgerufen.
Bevor die Besitzer unserer Coquille-Bay- Flachwasserproduktionsanlage im Plaquemines -Parish den Notstand bekommen, sei gesagt, daß zwar sicherheitshalber die Förderung für einen Tag unterbrochen wird, es aber ausreichend Erfahrungen mit der Ölproduktion in Hurrican-Gebieten gibt und man keine umherfliegende Bohrplattform befürchten muß. Außerdem ist man gegen Sturmschäden teuer genug versichert.

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27.8.- Wer sagts denn?
"Biokraftstoff verbraucht mehr Energie als er liefert", steht nun endlich auch im Mainstream, hier bei WELTonline.
Bei Mais ist die negative Energiebilanz zur Ethanolgewinnung bei 46 %, also minus 46%.
Rutenhirse schafft  - 50%, Soja -Diesel gar - 63 %, Raps -Diesel -58%.
Bedeutet, daß auch mehr Erdöl dazu verbraucht wird um den sog. Biosprit zu gewinnen.
Leute, das ist Absicht gewesen um den Ölverbrauch zu steigern und damit den Dollar zu stützen sowie natürlich das Kredit-Schneeball-System am Laufen zu halten.

Wer sagts denn?
"Der geplatzte Traum vom Energiesparen", ebenfalls bei WELTonline:
"Wissenschaftler sagen: Maßnahmen wie Glühbirnenverbot und Hausdämmung helfen so gut wie gar nicht beim Energiesparen."
Das sagen jetzt erst die "Wissenschaftler" (???), weil eine kleine Gruppe von mutigen Aufklärern seit Jahren unermüdlich übers Internet darauf aufmerksam macht.

"Bezweifle nie, daß eine kleine Gruppe von Menschen die Welt verändern kann. Tatsächlich ist dies das Einzige, was je etwas verändert hat!"
( Margaret Mead)

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24.8. - "KAUFEN SIE ÖL: ISRAEL WIRD IRAN BOMBARDIEREN!"
Das sage ich schon seit 2008, als ich über den asymmetrischen Ölkrieg schrieb. Jedoch ist der Satz nicht von mir sondern von einem  Glaubensbruder des Landes, welchen er den Kriegsbeginn unterstellt, dem Investor David Goldman.

Ich hätte weitere Slogans parat:

"Kaufen Sie Öl, weil die Zentralbanken die Wirtschaft mit Geld bombardieren werden!"
"kaufen Sie Öl, weil zu wenige Investmentbomben in dieser Industrie zünden und damit nicht die abnehmenden Förderquoten kompensieren!"
"Kaufen Sie Öl, weil Sie immer weniger Geld zur Verfügung haben werden!"
usw....

Ein Teil der Leser hat es ja schon getan, physisch Öl gekauft, denn genau das ist das Investment. Nur brauchen Sie dazu keinen Tank im Garten sondern den natürlichen "Bunker" unter der Erde, im Ölfeld.
Der Vorteil  ist, daß es bestenfalls immer nachläuft und Sie auch in 15 Jahren einen idealen Preis dafür bekommen- ohne daß Sie dafür den idealen Ein-bzw. Ausstiegszeitpunkt aus der Spekulation kennen müssen.
Zudem verdient man damit Geld auch ohne Kriege!!!


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23.8. - Die Zahl der Arbeitslosen in den USA sei "überrraschend" angestiegen, was vor der US-Wahl nicht gerade positiv ankommt.
Seit ich Aaron Russos Film "Die Glücksritter" wirklich verstanden habe,  glaube ich ohnehin nicht mehr an solche offiziellen Ansagen, welche meist "überraschen".
Was aber als Kausalkette daraus hervor organisiert werden kann, ist ein Grund für eine neue Geldschwemme. Wir erwarten ja schon länger das Quantitative Easing 3.0.
Gestern hat das private Bankenkartell federal reserve system, welches seit 1913 die USA mit aus dem Nichts gedrucktem Scheingeld dauerverschuldet und damit Kriege sowie eine Krise  nach der anderen verursacht, diese Absicht erneut verkündet.
Ich erwarte dann das dazu nötige Statement Ende nächste Woche, wenn sich wieder  in Jackson Hole/Wy. die "feinen" Herren zum sog. economic symposium treffen.

Der Markt reagiert schon. Die Edelmetalle ziehen hoch, der Dollar sinkt und der Ölpreis steigt.
Noch können wir nicht all zu viel gegen das FED oder andere Zentralbanken tun, außer hinter deren System zu steigen, es zu offenbaren und zunächst für den eigenen Schutz zu nutzen, indem man dem System das fiat-money entzieht und dorthin bringt, wo es diese "feinen"Herren ebenfalls schaffen  - in Sachwerte.
Nur dazu dient dieses Scheingeldsystem, aus dem Nichts Geld als Schuld unter die Masse bringen und wenn jene durch die verzinste Schuldsklaverei bankrott sind, deren wertige Sicherheit einziehen und über sie herrschen.

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22.8. - Haben Sie eigentlich schon Ihren persönlichen Notfallplan? Wissen Sie, was im Ernstfall eines neuen Crash`s oder Systemzusammenbruchs mit Ihnen und Ihren Finanzen passiert? Sind Sie darauf vorbereitet?
Als ich solche Fragen um 2008 herum stellte, war ich im Umfeld schnell "Verschwörungstheoretiker" (übrigens ein Wort, was sich selbst konterkariert) oder gar Sektenmitglied. Auch als Finanzvorstand eines Vereins bin ich deswegen rausgemobbt worden.
Heute, 4 Jahre weiter, steht es offen in der Zeitung, obwohl es streng geheim bleiben soll:
Die Banken bereiten sich auf einen Bankrun und ein Zerbrechen der Eurozone vor.

Derweil gibt der österreich. Mainstream  format.at (G+J-Ableger) Tips zur persönlichen Vorbereitung auf den Crashfall- größtenteils Mumpitz !
Keiner der drei Journalisten hat weder die Krise vorhergesehen, geschweige denn während dieser das eigene Vermögen mit echten Investments vervielfacht. Deshalb sind sie ja gezwungen, solche Artikel zu schreiben.
Wenigstens werden die Szenarien und Möglichkeiten schon benannt, wenn auch durch Verriß. Zu jedem der 20 Punkte müsste ich kommentieren und berichtigen. Aber das überlasse ich Ihnen- Sie sollen heute auch Ihren Spaß haben.

Auch recht lustig sind die heutigen Botschaften der redaktionellen Werbung bei der FTD. Mit Slogans wie  " Discountzertifikate auf BRENT-Öl mit einem attraktiven Chancen-Risiko-Profil" ködert man wieder Mitspieler am Ölpreis-Roulette. Nun, die Chance des sicheren Tips liegt bei  X hoch 12 + n Möglichkeiten.
Leider fehlen bei solchen Empfehlungen immer die Referenzen der letzten Gewinner unter den Kleinanlegern an solchen Pokerrunden.
Dagegen stehen schon vor Spielbeginn die Sieger fest: Es sind die jenigen, welche solchen Papiermüll ausgeben und auch noch degegen wetten- die Zocker-Banken.

Bleibt die Frage, wo denn Ihr Geld nun sicher ist?
Allein in Ihrem Kopf ist es das, also  in Ihrer Verantwortung, in Ihrer direkten  Verfügungsgewalt, fernab von wegdelegierten Vollkaskoberatungsprofilen oder Mainstream-Angeboten.
Wenn Sie das haben, was entweder nicht beworben oder nieder gemacht wird, sind Sie auf der richtigen Seite.
Trotzdem nicht vergessen, ein Risiko gibt es im Leben immer. Das ist auch gut so, denn es fordert das Gehirn.

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21.8. - Italien stand kurz vor der Pleite, offenbart jetzt der italien. Industrieminister. Angeblich sei diese nur durch die "Sparanstrengungen" der Regierung abgewendet worden. Ich vermute eher, daß es Bilanzkosmetik und EZB- Hilfen waren. Aber das alles kennen wir von Griechenland. Die Pleite kommt ganz sicher- dann für die gesamte EU gemeinsam.

Eine weitere Offenbahrung der Uni in Jena zeigt, daß die ohnehin sinnlosen Ziele der CO2-Einsparung, der hochgelobte Biosprit nicht schafft. Aber auch diese Märchen von angeblichem "Klimaschutz" usw. sind nichts neues. Jedoch werden sie zunehmend angezweifelt und ansatzweise zurück gefahren.

Beim Ölmarkt zieht das "BRENT-Magnet" unser "WTI-Eisen" mit nach oben, der Spread verringert sich langsam und das Texas-Öl bewegt sich wieder zur 100 $ -Marke hin. Hier sehen wir, wie ein Kriegsaufschlag eingepreist wird. Der Anstieg entsteht als Folge der Meldungen, daß Israel in Kürze einen Erstschlag gegen Iran anvisiert.

Demzufolge stocken schon erste EU-Länder auch ihre Ölreserven spürbar auf. Diese Tendenzen sollte man genau beobachten, gibt es doch immer Insider, die auch über beabsichtigte Konflikte vorzeitig informiert sind und sich dementsprechend positionieren.
Generell sollte man auch privat  jetzt seine Lager füllen. Nicht daß Heizöl oder Erdgas sofort knapp werden, aber sie werden im worst case zuerst sehr viel teurer. Bei Heizöl werden heute schon Preise von 1 € / Liter verlangt.
Gut wenn man also rechtzeitig (Jahre vorher !!!) vorgesorgt hat.

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20.8. - In Deutschland zahlt man derzeit die höchsten Spritpreise aller Zeiten, dabei sehen wir noch gar kein ATH beim BRENT-Öl wie 2008.
Befürchtete damals noch manche Fluggesellschaft gar Konkursgefahr, hat man sich heute daran gewöhnt und erwähnt das neue Hoch in der Art eines Wetterberichtes.

In den Medien werden dann wie immer  hauptsächlich die Mineralölkonzerne für die hohen Kosten verantwortlich gemacht.
Das ist aber nicht der wahre Grund:
Kein Wort zur Inflationspolitik der Notenbanken als Hauptpreistreiber. Zwar wird der schwächere Euro erwähnt, die Ursache der Schwäche jedoch tunlichst vermieden.
Auch den höchsten Posten der Spritpreise, die Staatsabzocke, z.B. auch über gesetzwidrige Doppelbesteuerung durch die Mwst. auf Mineralöl -und Ökosteuer, verschwiegen.
Ganz abgesehen von den Auswirkungen der CFTC-Entscheidung in den USA und der damit verbundenen unregulierten, intransparenten Spekulation der Marke BRENT auf dem europäischem Markt.
Kein Wort auch zum Kriegsaufschlag oder zum milliardenschweren Explorationsrückstau in der Erkundung neuer Lagerstätten zur Kompensation schwächelnder Felder.
Selbst der durch all die Öko- Energie-Abenteuer der grünen Subventionsliga hausgemachte Mehrverbrauch wegen negativer Energiebilanz ist ein Grund für stetig steigende Preise. Das darf natürlich der manipulierte Bundesbürger alles nicht erfahren.

Dabei kommt es in den nächsten Jahren immer dicker, worauf man sich unbedingt auch finanziell vorbereiten sollte.
Neben explodierenden Benzinpreisen kommen neue Kriege und eine weltweite Depression auf uns zu, analysiert das US-Portal King World News.
Die beste Lösung ist, sich an diesem Trend aus Selbstschutz heraus zu beteiligen. Das sollte ohnehin der erstrangige Investmentgrund sein.

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17.8. - Heizöl ist eindeutig zu billig und soll teurer werden.
Was beim Solar-und Windstrom funktionierte soll jetzt auch dem Heizöl und -gas übergestülpt werden.
Die Bunzelregierung will eine Abwrackprämiensubvention für alte Heizungen über einen Zuschlag  auf die Öl-und Gaspreise refinanzieren.
Honecker hatte recht: Den Sozialismus in seinem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf.

Es muß ja  Ersatz her, auch für die gerade sich im Niedergang befindliche Solar-und Windkraftwirtschaft samt seiner Kreditnachfrage.
Eine FTD- Kolumne offenbart jetzt das "schmutzige Geheimnis der Energiewende".
Für uns ist es schon lange kein Geheimnis.
Es geht um keine höheren Zwecke sondern eindeutig um Profite weniger auf Kosten der per Gesetz dazu verdammten Masse der Stromverbraucher - "das größte Umverteilungsprogramm von unten nach oben", schreibt sogar der FTD-Journalist.Bravo!

Weil der Stromverbraucher aber noch nicht murrt, kann er weiter abgezockt werden.
"Haftungen" sind ja mittlertweile modern und so soll der Stromkunde nun auch noch für die Netze in Haft genommen werden (in Wohnhaft ist er ja schon).
Das heißt, daß der Kunde die Ausfälle der Solar-und Windstrombetreiber durch Netzstörungen auch noch bezahlen soll.
Wie schon geschrieben, Honecker hatte recht. Die Umverteilungs- Kommunisten kommen heute allerdings als Grüne Einheitspartei daher.

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16.8. - Nachdem Dirk Niebel gestern einen plötzlichen Anfall des Erwachens bekam und er nun den Biosprit E 10 abschaffen will, kommt schon als Ersatz das nächste  "Bio-Derivat" :
Bioplastik.

Weil der Rohstoff Erdöl für Plastikverpackungen- ein Milliardenmarkt- immer teurer wird, sucht man natürlich Alternativen und findet sie, man glaubt es kaum, erneut auf dem "Bio"-Felde.

Statt Mais u.a. Sorten zu Benzin zu verarbeiten, soll - nachdem wohl der Biosprit-Hype nun zurück gefahren wird - der Plastikbecher durch Bioplastik ersetzt werden. Das ist an sich nichts Neues und auch gar nicht so schlecht. Essbare (für Schweine) Verpackungen gibt es schon länger.
Ich habe nur den Verdacht, daß man damit das Gleiche macht wie mit allen durch die  CO2- Religion begründeten "Innovationen".
Wahrscheinlich wird auch hier der Anbau des Rohstoffes auf den Feldern eine negative Energie - und CO2-Bilanz haben. Auch könnte ich mir vorstellen, daß findige Finanzunternehmen aus der Solar-und Schiffsfondsbranche künftig Bioplastik-Investments verkloppen. Achten wir die nächsten Jahre mal auf die Werbung.

Ganz so sicher sind sich aber selbst die Branchenfachleute mit dem Siegeszug des neuen Maisderivates nicht. Viele Startups holen sich "Risikokapital" von den Schafen über die Börsen, glauben aber intern kaum an ein langfristiges Überleben.
Das Spielchen kennen wir von anderen aufgeblasenen Öko-Hypes. Wo die enden, stand hier schon vor 4 Jahren....

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15.8.- Die Ölpreismanipulation wird im Handelsblatt weiter diskutiert. Das war uns schon 2009 klar, als die CFTC die Future-Geschäfte in den USA regulierte  und man auf das völlig intransparente Browser-Fenster auswiech, was in London steht, wo BRENT gehandelt wird. So verwundern daher diese Preissprünge bei dem Euro-Öl gar nicht. Die wolln doch nur spiel`n....

Manipuliert wird defacto überall. Da regt sich die OPEC sogar über diese Marktbeeinflussung auf, weil es der Branche schaden könne. Dabei ist doch gerade die Monopolpreisverteidigung   durch Drosselungsaktivitäten der OPEC eine  "gehobene Form der Manipulation".
Also hier lieber "einfach mal die Fresse halten".

Richtig freie Märkte, wie es sich der Libertäre wünscht, gibts nur noch in  Micro-Ökonomien (KMU usw.).
Am besten man hält sich aus manipulationsverdächtigen Investments raus. Was nützen Fundamentaldaten, wenn diese eh nicht wirksam anwendbar sind?
Das gilt gerade auch für Aktien. Nur wenige wissen, daß die Banken die Kauforders für Aktiengeschäfte oftmals gar nicht ausführen und Leerverkäufe tätigen.
Wer denkt, mit einer Aktie einen Sachwert zu haben, irrt. Auch das ist nur virtuell.
Ganz abgesehen davon, daß die großen AG`s oftmals Ihre Sachwerte verkauft haben und lediglich zurück mieten. So hat man mit Aktien nicht nur ein permanent manipuliertes "Wert" - Papier (siehe auch Plunge Protection Team) sondern ebenfalls  nur ein Papierversprechen einer Bank, die im Zweifel (Pleite, Crash) die Aktie nicht mehr kaufen kann.

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14.8. - Die Spannungen zwischen Israel und Iran nehmen wieder zu. Gerüchte besagen, daß Israel ohne Rücksicht auf die US-Wahlen einen Militärschlag gegen das Land noch dieses Jahr  führen will.
Das lässt den Kriegsaufschlag vor allem auf BRENT-Öl wieder steigen. Gute 20 Dollar Spread liegen derzeit zwischen WTI (93 $) und dem Europa-Öl (113 $). Auch die Spekulanten an den Future-Märkten sind wieder sehr bullisch eingestellt und wetten auf höhere Preise.

So sind nach den Einbrüchen des Frühsommers die Preise wieder dort wo sie waren - zunächst nur bei BRENT.
US-Öl ist weiterhin sehr günstig, billig genug, damit die Amis ausreichend Sprit verfeuern und wir mit unseren Kalkulationen  sehr gut verdienen können. Die 100 $ -Marke hat man nach der Konsolidierung um 93 $ auch schon wieder im Blick.

Wer mal rechnen will erkennt, daß bei gleichbleibenden Kosten und Fördermengen allein durch die Preisentwicklung die Performance spürbar ansteigt, sie sich damit schnell mal verdoppelt. Auch hilft der Preisanstieg abnehmende Förderquoten zu egalisieren.
Konservative Kalkulationen aus 2001 mit 18% p.a. machen heute bis 60 % p.a.
Ein Spitzenreiter ist ein Feld in Texas was 2008, als WTI bei ca. 130 $ lag, ein Quartal mit  160 % abschloss. Ausnahme zwar, aber man erkennt das Potential langlaufender Produktionen.

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13.8.- Meines Erachtens könnte die Elite die Peak-Oil-Theorie samt des unterstützenden fossilen Entstehungsirrtums von Erdöl langsam aufgeben, da es mittlerweile genug andere Preisstabilisierungsmittel gibt. Aus Angst vor Gesichtsverlust der Involvierten und wegen der Rechtfertigung der grünen Klimaideologie wird man diese und andere Energie-Lügen aber wohl noch weiter aufrecht erhalten.
Dabei ist Öl nicht wirklich knapp, nur zu billig und damit die innovative Technik z.B. zur Förderung von Tiefenöl noch zu unrentabel.

In dem Beitrag des EIKE-Instituts
Es ist eine Katastrophe, daß Peak Oil keine Katastrophe ist,
steht ein bedeutender Satz:

"Der Fehler der Peak Oil-Alarmisten lag in ihrem Unverständnis, dass die Medizin gegen hohe Preise hohe Preise sind. Wenn die Preise steigen, könnte das tatsächlich ein Signal der Verknappung sein, aber wenn das so ist, bedeuten sie auch Investitionen, Einfallsreichtum und Bemühungen, das Problem zu lösen."

Wird also ein Wirtschaftsgut wirklich knapp und teurer, befeuert es neue Innovationen, weil  diese sich plötzlich rechnen.
So sind auch wir in diesem Trendkanal:
Neues Öl aus alten Feldern
.
Die Technik von Fracing, Horizontalbohrungen  oder  Wasserflutungstechniken  sind Beispiele dafür bei unseren Projekten.
Es gibt in den USA eine Reihe alter Ölfelder, die in den 80ern still gelegt wurden. Heute, bei stabilen Preisen über 60 $/bbl, lohnt es sich, diese  neu zu erschließen. Das tun wir.
Daneben gibt es aber auch Gebiete, die schier unerschöpflich scheinen, wie unsere Daisy Bredford-Quelle, welche schon 80 Jahre unaufhörlich produziert.

Selbst wenn es technisch möglich ist, die weltweite Fördermenge  - wie im Artikel erwähnt - bis 2020 auf 111 Mio. bbl/Tag zu steigern, würde dies nicht den Ölpreis senken, da dieser im Öl-Dollar-Standard primär die Inflation abbildet und zusätzlich als Monopolpreis reguliert werden kann und wird.

Selbst im Falle des Verfalls der Dollarhegemonie würden  sich neue Großmächte (China,Russland, Arabien ???) dieses Systems der Petro-Währung bemächtigen, weil man damit die Wirtschaft der Nationen kontrollieren kann.
Man würde das gleiche bewährte Modell weiter betreiben- nur eben von anderen Mächten heraus. Wahrscheinlich noch mindestens 100 Jahre lang, solang wie also die bekannten förderwürdigen Reserven reichen.
Wer direkt in Ölfelder investiert, wird diese noch seinen Enkeln vererben, wenn mit Technik gefördert wird, die wir heute noch nicht kennen.


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10.8.- Heute nur kurz  etwas Lesestoff fürs Wochenende:

Alles wird teurer, durch die Inflation, maßgeblich zuerst die wichtigsten Rohstoffe.

Ölboom in Afrika? Über die Schwierigkeiten im afrikanischen Ölmarkt:
Der Traum vom Ölboom


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9.8.- Auch wenn es "Alte Hasen" langweilt, neu hinzu gekommene Leser sollen auch mal die Erwachungserlebnisse haben, die wir bei unseren Recherchen über die Lügen des Systems vor Jahren schon hatten.
Deshalb ein aktueller Artikel vom Kollegen Dipl.-Ing. Konrad Fischer zum Thema:
 Abzocke mit der Wärmedämmung.

Als unterhaltsamen Nachtisch dazu darf ich empfehlen:
Das Dämmstoff-Paradoxon

Man muß das Wahre immer wiederholen, mit der Lüge wird es ja auch getan.

Zu Risiken und Nebenwirkung tiefstgründiger Folgerecherchen fragen Sie keinen Arzt oder Apotheker sondern mich:
Nach über 10.000 Stunden persönlicher Recherchen in den letzten Jahren haben sich die dabei auftretenden Beschwerden wie leicht depressiver Gemütszustand, Augen-Herpes oder plötzlicher Durchfall allesamt von alleine aufgelöst nachdem ich die Ursachen dieser psychosomatischen Belastung erkannte (DHS).
Durch den enormen Ereknntnisgewinn  hat sich ein tiefes Gefühl der Würde, mentale Stärke, innere Ruhe und Reichtums breit gemacht. Wer nämlich die Wahrheit kennt ist ungeheuer mächtig und wird unangreifbarer !
Außerdem haben Sie einen Informationsvorsprung, den man als Investor braucht.

Falls Sie wie ich erstmalig nach solchen Artikeln anfangen die Wahrheit zu suchen, denken Sie immer daran:
"In jedem scheinbaren Rückschlag liegt der Keim eines noch größeren Vorteils."
Hätte ich diesen damals nicht gesucht, würde es diese Seite heute nicht geben.
Enjoy your live!

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8.8.- Um zu sehen, welches Unternehmen im Notverkauf das lukrativste ist, braucht man sich nur die Anzahl der Investoren anzusehen, welche sich darum bewerben. Das ist im Großen, wie auch im Kleinen so.
Griechenland versucht jetzt alles zu Geld zu machen und ganz oben auf der Liste stehen Erdgaskonzerne.

Da braucht man sich um Interessenten nicht zu sorgen- Firmen aus Russland, Italien, Frankreich und den USA stehen auf der Warteliste - keine Deutschen.
Die verschenken lieber über die Target-Salden pfandlos das Geld oder kaufen Immo-, Solar-, Wind-, Schiffs- u.a. Bubble-Anlagen.
Zum Glück gibt es Ausnahmen.
Diese stehen auf unserer Warteliste für neue Projekte. Das wird auch nötig sein, denn so wie es derzeit aussieht, werde ich die wenigen Anteile, die ich evtl. Anfang September bekomme, intern wieder mal zuteilen müssen. Mehr als einen Mindestanteil wird es da nicht geben. Soviel sei vorab verraten.

PS:Die schon vorliegenden Reservierungen werden natürlich bevorzugt.

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7.8.- Immer mal wieder gibt es Tests zu "Anlageberatern". Sie sind allesamt sinnlos- die Tests und die Berater. Warum?
Ich schreibe Ihnen mal meine Position dazu:

Das ganze System der Finanz-"Beratung" samt "Beratungsprotokoll" usw. hat dazu geführt, daß die Beratenen eher die Gebratenen wurden.
Reich geworden ist dadurch keiner. Im Gegenteil ist bekannt, daß z. B. Prominentenvermögen gerade durch Ihre "Berater" verbraten wurde. Die Zahl der anonymen "Brathähnchen" ist Legende.

Dieses Finanzanlageberatungssystem konditioniert nämlich Unselbständigkeit, Verantwortungslosigkeit gegenüber sich selbst, Bequemlichkeit, Uninformiertheit (oder Dummheit). Es verhindert die Entwicklung eines persönlich erlebten Risikobewußtseins und vermittelt das fälschliche Gefühl einer Vollkasko- Beratungssicherheit in einer Welt voller Betrug*.
Ganz abgesehen von der miesen Qualität der Produkte bei grundsätzlich falschem Timing (z.B. Kauf im Hoch, Verkauf im Tief usw.).
Zudem kann kein noch so zertifizierter Berater auch nach stundenlangem Verhör Ihre ureigendsten persönlichen und vertraulichsten Faktoren für Ihre aktuelle Anlageentscheidung erkennen und Ihnen abnehmen.
Warum nicht? Weil Sie ganz einfach unberechenbar sind - so als unrational handelnder Mensch halt. Aber all das versucht man uns laufend zu verkaufen.

Mir selbst ist auch noch kein Allfinanzberater unter gekommen, der all seine zig "Produkte" investigativ recherchiert hat und kennt, geschweige denn, selbst in all diesen investiert ist. Nicht wegen des Glaubens daran, sondern wegen seines Fachwissens darüber.

"Beratung"
wird heute das geschassste Wort des "Verkaufens" genannt, wobei gegen dieses nichts einzuwenden ist, sofern man das offen erklärt. Ohne Verkauf kein zivilisiertes Leben.
Ich würde die ganzen Berater lieber als Fach-Informanten erleben wollen, die letztlich dem Kunden sagen: Kümmere Dich selbst.
Es ist leider ein weit verbreiteter Trugschluß anzunehmen, daß es im Universum etwas umsonst gibt.
Will man eine gute Rendite oder Gewinne erzielen, reicht es nicht, sich etwas von einem "Berater" verkaufen zu lassen und nur daran zu glauben, daß es klappt.
Nein, man muß selbst dafür arbeiten.
Die Arbeit des Investors liegt vor der Entscheidung so auch in der monatelangen Recherche zum avisierten Investment, nachdem man jahrelang davor schon Studien zum Finanzsystem usw. machte.

Erst dann hat man den Investmenterfolg auch verdient- alle anderen Ausnahmen sind Glück.
Also mein Tip:

Mach`s selber!

Nur Sie können und müssen in der aktuellen Situation entscheiden, was das Beste für Sie ist. Das kann kein Finanzer, kein Zeitungsratgeber und ich schon gar nicht.
Und wenn Sie die Entscheidung später korrigieren müssen, dann wird die Korrektur noch besser, weil Sie ja schon im Entscheiden geübt sind.
Eine Erkenntnis meines Lebens ist, daß vermögende Menschen vor allem eines von der Masse unterscheidet- Sie entscheiden selbst. Das ist der Unterschied und das Wortspiel hier ist sicher nicht unbeabsichtigt.

*) Betrug deshalb, weil das Fiat-Money- fractionell- banking - Finanzsystem legalisierter Betrug ist und die darauf basierenden "Anlagen" ebenso nachgeordneter Betrug sind.

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6.8. - Shell macht das, was gewiefte Rohstoffinvestoren schon sein Jahren tun, sie verlassen die Eurozone.
Der Ölkonzern bestätigt den erwarteten Trend zur Kapitalflucht und geht mit den gesamten Milliarden an Barreserven  in den Dollar (17 Mrd. $).
Gerade wegen der zunehmenden Wahrscheinlichkeit des Zusammenbruchs der Euro-Zone sollte man privat ebenso Teile des Kapitals auslagern.

Der Dollar wird mit solchen Aktionen natürlich zunächst weiter aufgewertet- bietet sich als "sicherer Hafen" an.
Das macht Öl-Beteiligungen teurer, allerdings sind die Ausschüttungen in den Euroraum dann höher. Das Ölinvestment verbindet also bestens den Kapitalschutz mit der nötigen Liquidität bei gleichzeitiger Inflationsanpassung.

Das ganze Gegenteil ist das Scheininvestment in "Bio-Strom". Jetzt, wo durch klimatische Extreme der Primärrohstoff Mais im Preis stark steigt, rechnen sich die subventionierten und per Kredit gehebelten Ökostromanlagen nicht mehr so richtig.
Die Maismenge, die zur Erzeugunge einer kWh nötig ist, kostet jetzt mehr, als man in Deutschland für eine dieser kWh bekommt.
 
Auch diese Branche hat noch nie langfristig marktwirtschaftlich frei bewiesen, daß sie unsubventioniert lebensfähig ist. Hier wurden ebenso zuhauf Schafe angelockt- meist sogar aus Unternehmerkreisen, die sich damit schmücken wollen, wie innovativ man doch "investiere". Ich kenne davon selbst solche Leute persönlich und wurde bei meiner Kritik daran vor Jahren immer belächelt.
Eines gefiehl mir aber- ohne Öl im Traktor gibts auch keinen günstigen Mais. Warum sich also nicht gleich an die wahre Energie-Quelle setzen?


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3.8. - Der Rohstoffboom setzt sich bei Öl und Gas fort. Die Konzerne stürzen sich auf Afrika - Mosambique, Kenia oder Uganda.
Kleine private placements sind in Afrika aber zu riskant, da alles sehr korrupt und rechtsunsicher ist.
Man braucht neben genügend Schmiergeld noch eine Privatarmee, bzw. mietet man sich diese vom Diktator.
Auch beginnt die Entwicklung dort erst und als konservativer Investor sollte man die Anderen zunächst die Kohlen aus dem Feuer holen lassen und nicht hinter jedem Hype gleich hinterher rennen.

Eine meiner Investmentregeln lautet, nur in das zu investieren, was sich schon etwa 10 Jahre am Markt  bewährt hat, somit geprüft, referenzierbar und ausgereift ist.
Zwar winken bei Pionier- Explorern extreme Gewinnchancen, dafür ist das Risiko auch unendlich höher. Da bin ich lieber ein kleiner Feigling und setze auf das Bewährte.

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2.8.-Draghi hat bei Walter Ulbricht nachgelesen und behauptet:
 "Die Mauer, Verzeihung, der Euro ist unumkehrbar"
Gegen eine Bankenlizenz des ESM ist er natürlich auch, weil es aus rechtlichen Gründen nicht ginge. Daß er im gleichem Atemzug den Kauf von Staatsanleihen ankündigt, was ein glatter Rechtsbruch ist, ist dann schon unverschämt. Alles Kriminelle !

Los, zeigt Sie an!
" Verklagt die EZB!", schreibt folgerichtig WELTonline heute.

Die GEZ-Zwangspropagandisierung ARD macht derweil auf Aktuelle Kamera:
"Deutsche stehen fest hinter Erich Honecker, Verzeihung, zum Euro und der Trulla aus der Ueckermark" .
Wenigstens war das DDR-Fernsehen noch kostenlos.
Eine News-Sendung, welche die Wahrheit sagt, wurde heute auf youtube entdeckt. Noch tarnt sie sich als EXTRA 3:" Verfassungsfeind Nr.1: Die Bundesregierung"

Das reinste Irrenhaus, aber kennen wir alles, zumindest die "gelernten DDR-Bürger".
Der Westdeutsche hat hier Wettbewerbsnachteile, gravierende Untergangsentwicklungen intiutiv wahrzunehmen. Aber einigen ist ja auch schon aufgefallen, daß die DDR 1990 die BRD samt der Europäischen Union der Sozialistischen Räterepubliken übernommen hat, um im sozialistischem Kollektiv unterzugehen.
Tut mir ja leid, aber der Rest macht diese Erfahrung demnächst auch noch.

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1.8.- Passen Sie mal auf! Jetzt folgt wieder ein Lehrstück demokrattischer Politik.
Deutsche Politiker wettern gegen die Option einer ESM -Bankenlizenz.
Wohl gemerkt, der ESM ist noch gar nicht ratifiziert!
Das wird er aber und nun das künftige Lehrstück:
Auch die Bankenlizenz wird kommen.
Zwar erst in einigen Monaten aber bis dahin haben alle das Gelabere von heute vergessen. Außerdem hat sich ja bis dann die Situation geändert.
Letztlich gilt in der Politik das gebrochene  Wort, pacta sund servanda gilt nur für den Bürgen, den Untertan.
Passendes Beispiel ist der gebrochene Maastrichter Vertrag, nachdem die EZB nicht dafür da sei, Staaten zu finanzieren, was sie aber seit Jahren durch Ankauf von Bonds tut.

Der Ölpreis klettert langsam weiter hoch, notwendige Korrekturen zur Befriedigung der Spekulanten inbegriffen. Das API meldete einen Rückgang der Ölreserven um 11 Mio. Fässer (engl. Barrel = 159 Liter). Heute gibts den Wochenbericht der US-Energiebehörde und  am Abend ein Statement der FED, Auswirkungen sicher geringfügig.
Zuverlässiger wirkt hingegen China. Die sind nicht nur unersättlich nach dem Öl. Auch deren billionenschwere Staatsreserve in Dollar muß weg.
Die geht natürlich auch in Öl. Prozentual zur Staatsreserve zwar gering aber doch im dreistelligem Milliardenbereich.
Die Asiaten haben durchaus ein ausgezeichnetes Investmentgespür- An denen sollten wir uns weiter orientieren und sie zum Vorbild nehmen.


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JULI 2012


31.7.- Na bitte, geht doch. So langsam wird es offizieller.
Der EZB-Draghi hat gar keine Bazooka, sagt unverholen Ex-Weltbank-Chef Zoellick (einer der Eingeweihten). Die EZB könne den Euro nicht retten. Aber warum macht er seinen Kollegen madig?
Reine Vorbereitungstaktik, weil man lieber den ESM mit einer Banklizenz ausstatten will, welche sich unbegrenzt von der EZB Kredite besorgen kann um die Pleiteländer bzw.deren Banken zu retten.
Würde alles über die EZB gehen, gäbe es ja gar keinen der in Haftung  genommen werden kann (also ökonomisch durch Verschuldung verhaften - hieß früher Sklaverei).
Mit einem vorgeschaltetem ESM gibt es diesen Bürgen, z.B. den deuschen Steuerzahler.
Erst wenn von diesem durch die schlagenden Haftungen nichts mehr zu holen ist, könnte zum Finale die EZB noch hyperinflationär Geld drucken.

Man muß zwischen den ganzen chaotischen  Tagesmeldungen samt Kommentaren immer den Großen Plan dahinter erkennen. Hier passiert nichts zufällig. Der Zufall wird nur dem unkundigem Bürgen vorgespielt. Alles schon mal dagewesen nur hängen heute andere Marionetten an den Seilen der Hochfinanz- die Bürgen eben.
Schneiden Sie, wenn nicht schon getan, diese Seile durch!


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30.7. - Ja es ist schon einmalig, daß ein US-Finanzminister, also der GoldmanSachs-Abgesandte  Geithner, extra in den Urlaubsort des deutschen Kollegen fliegt.
Was er dort wirklich wollte?
Ich bin ziemlich sicher, daß es darum ging, daß Deutschland seine Vorbehalte gegenüber der Inflationierungsmöglichkeit durch die EZB zur Rettung der PFIIGS- Länder aufgeben solle.

Derzeit spielt sich nämlich das gleiche Theaterspiel ab, wie vor 3 Jahren in den USA.
Hier dauert es wegen der vielen Mitspieler nur länger.
In den USA hatte man nach der ersten Krisenwelle die Politiker ebenso mit Untergangsszenarien erpresst, damit sie dem unbegrenztem Gelddrucken, was man quantitaive easing nennt, zustimmten.
Für die Rettung der USA hat es erstmal  geklappt, weil ja die Inflationierung des Dollars aufs Ausland abgewälzt wird. Gleiches soll nun im Euroland passieren. Die Leidtragenden sind die, welche die größten Geldvermögen auf der hohen Kante haben- das sind die Deutschen.

Damit die entwertbaren Gelder noch mehr werden, gibts beim FOCUS seltsame Ratschläge zur persönlichen Eurorettung. Das Darlehen abbezahlen mag ja ganz richtig sein. Das Geld dann aber aufs Tagesgeldkonto legen bedeutet, es der Gefahr des Einfrierens und maßgeblich der Inflation auszusetzen. Auch die anderen Alternativen sind sehr zweifelhaft.
Aber man kann das immer als guten Kondraindikator nutzen: Nur nie das machen, was aller Orten erwähnt wird und immer das Gegenteil von dem sehen, was behauptet wird.


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27.7. - Das Handelsblatt bringt  es offen auf den Punkt- Die Griechen-"Retter" betreiben Konkursverschleppung.
Man hatte gehofft, daß der ESM schnell durchgewunken wird und die Gelder schon vorab verplant. Das Bundesgrundgesetzgericht hat das zunächst  auf September "verschoben".
Leider interessiert das die Exponentialfunktion des fälligen Zinseszins samt seiner hinterlegten Luftgeld-Bonds nicht. Dieses Scheinguthaben will der Gläubiger pünktlich zurück haben, sonst schreit er auf griechisch "Konkurs", was den "Domino-Day" auch auf Spanien und Italien exportieren könnte.
 
Also wurde gestern durch Draghi das nächste Aufkaufprogramm für spanische und italienische Staatsanleihen verbal vorbereitet haben. Angeblich nimmt die EZB ja keine griechischen Bonds mehr an.
Vorstellbar ist aber, daß man das auch wieder geschickt "umwidmen" könnte. Allerdings werden die benötigten Summen immer größer. Bei Spanien ist bei einem Bailout nun schon die Rede von 650 Mrd. €  und in Rom brennt es auch- zu viel selbst für den ESM.

Die Politiker beschwören heute trotzdem weiter den Euro und ich denke, daß dieser doch noch einige Zeit existiert. Er ist ja international auch schon sehr groß im Umlauf.
Allerdings wird sein "innerer" Wert (lach) immer schlechter, weil auch IT und SP wohl den Griechen machen müssen- sich ihre Rettungs-Euronen selber drucken werden, falls es die EZB nicht übernimmt. Davor werden aber noch alle (in)solventen Staaten und Bürge(r)n über "Sparmaßnahmen" mit gleichzeitiger Teuerung essentieller Güter verarmt. Davor gilt es sich zu schützen.


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26.7.- Wir retten den Euro um jeden Preis und kaufen erneut  den Banken die kritischen Schrottanleihen der Pleitestaaten ab, schreit der EZB-Chef in den Wind.
Das sorgte heute Nachmittag für einen Kursschub an den Märkten.

Nicht nur der DAX und der Euro stiegen, auch WTI-Öl ging trotz vollerer Lager und Angst  vor Verbrauchseinbrüchen in den USA wieder über 90 $. Zusätzlich gut für US-Öl waren positive Meldungen beim Auftragseingang und den Neuanträgen auf Arbeitslosenhilfe in den USA.

Die Ankündigung von EZB-Chef Draghi war wohl wieder mal Rettung in letzter Minute. Die Citigroup sieht schon in 2013 den Austritt Griechenlands aus dem Euro,
die Helenen selber räumen erneut verstärkt aus dieser Angst ihre Konten,
Moody`s stuft dt. Banken weiter ab und selbst der Springer-Verlag schließt bei WELTonline eine Staatspleite von Deutschland nicht mehr aus. Seine BILD - Zeitung macht dem dt. Bürgern schon mal ein Euro-Austrittsszenario bei einer GR-Pleite "schmackhaft".

Das alles konnte das System natürlich so nicht unkommentiert stehen lassen und so sorgt der Ex-GoldmanSachs-Banker für kurzfristige Marktberuhigung.

Zur Kultur:
In Berlin ist die Foto-Ausstellung "Oil" eröffnet worden ,ich berichtete schon mal darüber.
Man kann das ganze natürlich auch so negativ sehen.
Allerdings ohne diesen edlen Rohstoff gäbe es selbst diese Ausstellung nicht. Aber wem sage ich das. Wir machen lieber unsere private Foto-Ausstellung, auch wenn da der Eintritt wesentlich höher ist. Aber uns ist es das ja wert.

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25.7.- Die Top-Ökonomen, die noch vor 5 Jahren die Krise nicht haben kommen sehen, folgen jetzt den von uns damals schon prognostizierten Szenarien, dem Zusammenbruch des Finanzsystems als "Katastrophe unabsehbaren Ausmaßes".
Recht sonderbar dagegen sind die Lösungsansätze. Wir lösen die Krise mit dem Mittel, was sie hervor rief.

Wie ich hier schon vor Monaten mutmaßte, wollen diese "Top-Experten" das fractionell banking auf eine neue Ebene heben. Damit die EZB nicht in den Verdacht der ungedeckten Geldvermehrung kommt, sollen ESFS oder später der ESM eine Bankenlizenz bekommen.
Damit kann man mit der Bürgschaftseinlage der EU-Staaten locker aus 700 Mrd. mal soeben 7 Billionen schöpfen.
Dabei wären wir aber noch lange nicht bei der üblichen Mindestreserve von ca. 2 %, wobei diese noch in Bareinlagen verlangt wird.
Beim ESFS usw. reichen dann wohl schon Bürgschaften als "Stammkapital" aus. Das alles ist zwar lt. Vertrag gar nicht gestattet, aber wen interessieren schon die Abmachungen von gestern.

Da machen es die Griechen wenigstens ehrlicher.
Die drucken sich ihr Y- €-Notgeld jetzt selbst, weil die EZB nun keine griech. Bonds als Sicherheit mehr akzeptiert, berichtet der FOCUS.
Dort herrscht jetzt volle Panik, so daß selbst Barroso die GR- Rettung zur Chefsache erklärt und morgen dort "Urlaub" macht. Zeitgleich wird schon der nächste Haircut griech. Schuldscheine vorbereitet -  wie schon gesagt, es wird ein Megatrend.

Das Statistikamt in Deutschland versucht sich unterdessen in €- Schönrechnerei um ja keinen Inflationsverdacht aufkommen zu lassen. Demzufolge sei, in Arbeitsstunden gerechnet, die Kaufkraft unserer Landsleute so hoch wie vor 20 Jahren. (Was hab ich gelacht...)
Nun, man kann sie nicht zwingen die Wahrheit zu sagen, aber herausfordern, noch unverschämter zu lügen.
Man kennt das ja,  durchschnittlich gesehen ist der Teich einen Meter tief und trotzdem ist die Kuh ersoffen.

Jedoch beim Öl kommt etwas Wahrheit. Für eine Tankfüllung (für den Traktor, LkW, Taxi oder Trabi  ist hier nicht bekannt) muß man heute zwei Stunden mehr arbeiten.
Sehen wir`s mal positiv. Wenn Sie einen Monat täglich 2 Stunden über Ölinvestments recherchieren, also echte Investorenarbeit betreiben, brauchen Sie sich um die Teuerung des geliebten Sprits keinen Gedanken mehr machen.

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24.7. Gestern gab es von Moody`s den ersten Schuß vor den Bug des dt. Schlachtschiffes, die anderen Ratingagenturen werden demnächst folgen.
Nachdem die Troika gerade recht unbefriedigt aus Griechenland abzog, vorher die Zyprioten besuchten, wird man sich alsbald auch Madrid und Rom in den Terminplan legen müssen. Dort steigen trotz Rettungspaketen die 10-Jährigen weiter- mittlerweile auf 7,5 % , in Italien auf 6,41 %.

Zur Erinnerung:
Als das Szenario die griechischen Bonds betraf, kamen die Rufe nach den Rettungspaketen- der Rest ist bekannt.
So winselt jetzt Spanien schon um Zwischenfinanzierungen von 28 Mrd. € wg. fälliger Kredite.
Man beachte:
Espana muß bis 2015 ca. 560 Mrd. € an Krediten überrollen, die Hälfte der heutigen Wirtschaftsleistung. Das wird definitiv nicht mehr von Spanien ermöglicht werden können, wohl auch nicht vom ESM. Es bleibt nur die Druckmaschine der  EZB, denn es gibt daneben noch die anderen Südländer..........
Somit ist das Rating von Deutschland auch direkt proportional zu den Schuldzinsen der PIIGFS -Länder.

Die Chinesen haben wieder zugeschlagen, auch im Milliardenbereich:
Der staatl. chinesische Ölkonzern CNOOC steigt bei einem kanad. Energieunternehmen ein, ein anderer Chinese, SINOPEC,  beim kanad. Ölmulti TALISMAN.
Die Chinesen brauchen dringendst Öl und Gas aus dem Ausland. Deren Importquote ähnelt jener der USA, über 50 % wird zugekauft - und das sogar selbst aus den USA.
So etwas stützt trotz deflationärer Wirtschaft der westlichen Welt die Ölpreise.

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23.7. - Frank Stocker von WELTonline hat eine neue Revolution in Amerika entdeckt, die dem Land ein goldenenes Zeitalter bescheren könnte: Shalegas- Schiefergas.
Ganz so neu ist der Boom nicht, begann er doch schon vor über 10 Jahren. Auch wir haben Felder in der Shalgasregion der texanischen Barnett-Shale. Derzeit laufen diese leider nur gedrosselt, da man  berücksichtigen muß, daß das Gas im Schiefer gebunden ist und man es nur durch teure Fracs heraus bekommt. Das verlangt kalkulatorisch einen höheren Gaspreis als die derzeitigen 3 $. Daher wird nur selten gefract, aber der Abwärtstrend schein gestoppt.

Positiv ist es trotzdem für die Industrie, denn mit sinkenden Kosten gibt es steigende Nachfrage. Shalegas macht so schon ein Viertel der US-Nachfrage aus.
Aus den Bohrungen kommt zusätzlich auch Öl, welches die USA zu mehr Unabhängigkeit gegenüber den horrenden Importen verhilft und sie gar auf die Seite der Exporteure bringen kann.

Das besagte goldene Zeitalter wird aber wohl kaum für die Abnehmer kommen. Wenn wir mal Jevons Paradoxon etwas weiter deuten, wird gerade durch die steigende Nachfrage des derzeitigen billigeren Gases dieses später wieder teurer- ein Honeypot also. Aber lasset die Amis ruhig erstmal  ihre Kohlekraftwerke auf Gas umstellen.......

Jedenfalls kann man bei unserem Investment ruhigen Gewissens sagen, daß es sich in absolut keiner Blase befindet, was für eine Investmentauswahl ein Kriterium darstellt.
So empfiehlt man im Artikel auch wieder nur Aktienwerte von Firmen, die möglicherweise profitieren könnten. Sich direkt auf die Quelle zu setzen ist in den Schreibstuben weiterhin unbekannt.

Zwischenzeitlich ist die nächste Blase geplatzt, die Immobilienbubble in den Niederlanden. Das Land steuert auf einen Pleiterekord zu. Das alles war auch ein Honigtopf.
Wurden doch die Holländer mit steuerlichen Abschreibungen auch auf  ihre privaten Kreditschulden und bis 120% -Finanzierungen in die Bärenfalle gelockt.
Dort dürften jetzt auch bald Banken gerettet werden müssen und es ist nur eine Zeitfrage, wann NL ebenfalls als Bürge bzw. Zahler ausfällt und unter den Schirm schlüpft.



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20.7. - Was im Kalten Krieg höchstens der sowjet. KGB unter "geheimer Kommandosache" wusste, gibt es für jeden heute aktuell im Netz:
die aktuellen Standorte  der US- Flugzeugträger u. ggf.  deren Destinationen.

Derzeit befinden sich die Enterprise in der Arabischen See, die Eisenhower  gerade im Suez Kanal, die Lincoln in Antalya/Türkei und die Stennis ist auch auf dem Weg in die arabische Golfregion.
Hier zieht sich jetzt tatsächlich die US-Flotte um den Iran zusammen, auch wenn man das womöglich aus taktischen Gründen noch mit Syrien verschleiern wird.

Daneben nutzt Israel das  Selbstmordattentat in Bulgarien um die Verantwortung dem Iran in die Schuhe zu schieben, nur weil unter den Opfern einige Landsleute waren.
Nebenbei bemerkt, zeigt der bulgarische Fall auch Kennzeichen von geheimdienstlichen Vorbereitungen. Zum Beispiel ist der Führerschein des sofort erkannten Rucksacktäters erstaunlicherweise  gut erhalten (wie bei 9/ 11), bombensicheres Papier, oder?
Das sieht nach Untergrundtaktik aus, um die Bevölkerung auf militärische Interventionen schleichend vorzubereiten.
Auch die bislang einzigartigen, extremen militanten"Sicherheitsvorkehrungen" für die in sieben Tagen beginnenden Olympischen Spiele in London lassen vermuten, daß hier Kriegspropaganda organisiert werden könnte. (Der letzte Anschlag bei Olympia ist ca. 40 Jahre her, für die meisten vergessen....)

Sollte der Iran tatsächlich noch in 2012 angegriffen werden, dann nicht vor Oktober. Solange braucht die CVN-74- Stennis noch bis dorthin. Wahrscheinlicher ist das Zeitfenster Dezember - Januar, nach der US-Wahl und unter bekanntem, weil schon erprobten Klimabedingungen.
Man sollte die Lage also weiter beobachten und prüfen, inwieweit die Puzzles passen.

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19.7. - Der Großteil der Volksverkäufer des Bundestages stimmt erneut gegen Verträge, Abmachungen, Gesetze und beschließt das 100 Mrd. Rettungspaket für span. Banken, für das wir alle zunächst mit 30 Mrd. "würgen" werden.

Banken und deren Geldsystem verursachen die größte Weltwirtschaftskrise, werden durch verräterische Politiker dafür noch belohnt und alle zusammen machen für die daraus resultierenden Staatspleiten letztlich hauptsächlich die Steuerzahler verantwortlich, indem man ihnen den Generalverdacht kollektiver Steuerflucht vorwürft und unterstellt.
In Griechenland sieht man die Vorbereitungen dazu, auf welche Gruppe die Schuld an allem konzentriert werden soll.  Denunziantentum wird salonfähig gemacht.
Man darf sich nicht davon täuschen lassen, daß zunächst die berechtigte Wut auf einige Politiker gelenkt wird. Das ist nur der erste Schritt um später alle vermeintlich Reichen abzuschöpfen, diese für spätere Steuererhöhungen dem Volke als Schuldige dafür zum Fraß vorzuwerfen.

Das Handelsblatt warnt schon mal vor verschiedenen Mitteln der verdeckten wie offenen finanziellen Repression, wie man also in unterschiedlichster Weise an die Früchte Ihrer Arbeit, Ihr Geld kommen will.
Ich empfehle zur finanziellen Bildung unbedingt diesen Artikel durchzulesen und dabei abzuscannen, inwieweit man selbst davon betroffen sein könnte und was man an Alternativen hat.


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18.7. - Der Ölpreis geht wie vorhergesagt schön langsam wieder nach oben.
Bei BRENT sind wir wieder über 100, bei WTI bei 90 $. Das American Petroleum Institute (API)* vermeldet einen Rückgang der gelagerten Ölmenge von  2 Mio. bbl. Ein möglicher Grund stabilisierter Preise.
(*vom API bekommen Sie auch Ihre Produktionsnummer).

Gleichzeitig wird bekannt, daß der nächste europäische Pleitekandidat Italien einen starken Nachfrageeinbruch bei Treibstoffen hat.
Sollte uns sowas beunruhigen? Nein!
Zwar ging der Absatz im 1. Hj. bis 10% zurück, dafür stiegen die Einnahmen der Tankstellenbetreiber um ca. 9%, die Steuereinnahmen kletterten gar um 18 %.
Ganz klar ist das hohe Preisniveau dafür verantwortlich. Man muß eben auf der richtigen Seite stehen, damit man auch was davon hat.

Währenddessen in der Wirtschaft normalerweise sinkende Nachfrage auch für sinkende Preise sorgt, ist das bei Öl völlig anders.
Die Monopolpreise und -gewinne werden nötigenfalls über Förderdrosselung, Inflationierung o.a. Manipulationen gestützt.
Wenn Sie das nicht ändern können, sollten Sie sich also lieber auf der flüssigen Seite mit daran beteiligen.
So brauchen wir als Produzenten im Gegenteil zu den Goldinvestoren auch keine marginalen Preissteigerungen für die Gewinne. Uns reichen konstante Preise auf gehobenem Niveau.
Selbst eine Zwangsanleihendiskussion kann uns kalt lassen. Keine Behörde kann den Wert einer Ölbeteiligung von Minderheiten im Ausland beurteilen und Ihrem Vermögen wertig nachvollziehbar zuordnen.
Mit Immos geht das besser, da millionenfach vorhanden und mehrfach historisch getestet.

Diesen (halb)anonymen Vorteil teilt Öl mit Gold, wobei wiederum im Gegensatz zum Edelmetall die Ölproduktionen auch noch nie verboten wurden.
Um das alles zu erfahren und zu verstehen, muß man eine "praktische Ausbildung als Ölinvestor" machen. Auch dieses "nebenberufliche Studium" kann 4 bis 6 Jahre dauern. Danach erst kommen die wirklichen Gewinne - nach dem ROI.


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17.7. - Im Januar 2009 schrieb ich den Artikel über Ölpreismanipulationen.
Dreieinhalb Jahre später wird es auch erstmals medial vermutet:

Libor-Skandal: Auch der Ölpreis könnte manipuliert sein

schreibt die schweizerische BZ und erklärt auch, wie Spotpreise  zustande kommen. Ölpreisagenturen analysieren über freiwillig gemeldete Geschäftsabschlüsse jeweils den Preis für WTI o. BRENT.
Teilweise können Preise aufgrund von lediglich  fünf Abschlüssen fixiert werden. Hinzu kommen noch  trendgebende "Marktkommentare" durch die Agenturen. Viel Raum also für Manipulationen. Eine Aufsicht darüber existiert nicht.
Mittlerweile hat die Internationale Vereinigung der Wertpapieraufsichtsbehörden einen Bericht darüber publiziert, Banken u.a. könnten den Ölmarkt ähnlich wie den LIBOR manipuliert haben. Ach was?
Nichts neues für uns.

Und damit auch die künftige Manipulation klappt, mischen jetzt JPM, Morgan Stanley und GS im Ölraffineriegeschäft mit.
Den unabhängigen Raffinerien macht der hohe Ölpreis zu schaffen, da die Margen gering sind und man sich nur über Kredite refinanzieren kann.
Diese vergeben wiederum die Banken, welche die Veredlungsbetriebe des Erdöls damit weiter von sich abhängig machen.
Jetzt übernimmt z.B. JPM das komplette Handelsgeschäft der Erdölendprodukte einer Raffinerie.
Die FTD nennt das sinnigerweise eine "raffinierte Strategie".
Das man das ganze dann noch über Derivate virtuell "veredeln" kann, ist ja bekannt und wird gemacht. Damit beeinflusst man natürlich auch die Preise indirekt - raffinierte Manipulation!

Es lohnt sich also eine Spekulation auf die Entwicklung des Ölpreises definitiv nicht. Ist wie Pokern mit gezinkten Karten und X hoch unbekannt vielen Szenarien.

Man muß schon ordentlich recherchieren, um zu den Hintergründen zu gelangen. Heute standen beide Artikel zeitgleich auf unterschiedlichen Seiten. Diese Puzzle zusammen zu setzen gelingt nur mit geübtem Blicke.

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16.7.- Die Emirate nehmen eine Umgehungspipeline zur Straße von Hormuz in Betrieb. Damit reagiert man auf eine immer wahrscheinlicher werdende Konfliktsituation mit Iran.
Dieser beabsichtigt ja, im Kriegsfalle den wichtigsten Seeweg für Öl aus dem Nahen Osten per Verminung zu blockieren.  Vorsorglich haben ja die USA einen ersten Minenräumer dort hin beordert. Noch hat er aber keine Arbeit. Hoffentlich bleibt es so.

Viel bewirken würde die Leitung für die Sicherstellung einer konstanten Weltölversorgung im worst case aber nicht. Deren maximale Kapazität sind 1,8 Mio bbl / Tag. Das ist nicht mal ein Zehntel der Menge, die täglich über Tanker transportiert wird. Zumindest macht sich Dubai von möglichen Eskalationen etwas unabhängiger. Allein um die Sicherung der Öleinnahmen für die Emirate geht es hier.


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13.7. - Gleich um zwei Stufen senkte Moody`s das Rating von Italy auf "Baa2", zwei Stunden vor der nächsten Bondauktion. 
Ob das taktische Absicht zur Hebung des US-Dollars war ist irelevant, weil vorher schon Monti verlauten ließ, sich aus den Rettungsfonds doch bedienen zu müssen. Vorige Woche behauptete der abgesandte  Lügner von GoldmanSachs  noch das Gegenteil.

So fällt ein Land nach dem anderen als Nettozahler schon jetzt für den  kommenden ESM aus. Ich vermute somit, daß man dem ESM eine Banklizenz verpasst, um die Billionen zu generieren, welche die fälligen Staatsanleihen kaufen. Damit wäre die EZB halbwegs raus aus der Inflationserzeugung (Gesichtswahrung) und die Risiken auf die Steuerzahler verteilt.
Wer das Buch "Die Kreatur von Jekyll Island" gelesen hat erkennt, daß es auch diesmal erneut versucht wird, das System in dieser perfiden Form zu retten. Ewig klappt es nicht, kann sich aber trotzdem weiter hinziehen.

Derweil scheint der Ölpreis vom Tief abgeprallt zu sein. Er bewegt sich wieder gemächlich nach oben und bietet Chartisten neues Interpretationspotential.
Daß man mit Öl auch Fotokunst machen kann, zeigt die Ausstellung in Berlin eines Kanadiers, der den Kreislauf des als "schmutzig" bezeichneten Rohstoffes Öl bebildert.
So schlimm wie auf den Fotos sieht es bei uns nicht aus. Es ist im Gegenteil ausgesprochen sauber auf unseren Felder. Konnte mich selbst vor Ort davon überzeugen.
Die Fotos in meiner Galerie sind zwar keine so schöne Kunst aber regelmäßige transparente Beweise für den Einsatz Ihres Kapitals


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11.7.- Ich habe herzhaft gelacht über den neuesten Streich der Schildbürger, diesmal aus Bocholt. Dort flog man mit einer Wärmebildkamera über die Gebäude.
Dann  schrieb man jeden der 700 Eigentümer an, dessen Haus thermisch einwandfrei als Wärmespeicher funktioniert, und empfahl doch diese unsinnige Speicherfunktion massiver Wandbausteine gefälligst abzustellen.
Man solle lieber (die  fürs Ponzi- Geldsystem dringend benötigten) Kredite zur Herstellung einer Fassaden- und Wohnwertzerstörenden Zwangsverpackung beantragen.
Ob es sich bei den Betroffenen auch um Schildbürger handelt, ist nicht bekannt, aber anzunehmen. Es sei denn, sie kennen das Dämmstoff-Paradoxon.

In Europa geht derweil die Erdölförderung weiter zurück, wie auch Daten der EIA belegen. Die Selbstversorgung mit Erdöl ist wieder auf 80er Jahre -Niveau, im Gegenteil zu den weltweiten Förderraten. 
Ölknappheit ist dabei aufgrund neuer Technologien (bei uns z.b. die Horizontalbohrtechnik aus bestehenden Löchern) nicht in Sicht, sofern entsprechend der Investitionsrückstau im Billionenbereich aufgeholt wird.

Für Europa siehts aber schlechter aus.
War 1996 der Selbstversorgungsgrad bei 47% ist er in 2011 auf 28 % gesunken, bedeutet daß der Rest (72%) teuer zugekauft werden muß.
Auch wenn wir als Besitzer von Öl-und Gasquellen uns selbst damit nicht direkt physisch versorgen können, gehts indirekt über den Umweg des Geldes. Das wird man benötigen, weil man immer mehr für Öl und Gas bezahlen muß - auch wegen dem Dämmwahn.

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10.7. -
"Lieber Anleger.
Danke für die Tasse Kaffee bei Ihnen zuhause aber geben Sie mir dazu noch Ihr Geld. Ich nehme mir vorab gern 17 % Provision. Dann suche ich eine Bank, nehme Ihr Restguthaben (eigenes habe ich  ja nicht) als Sicherheit und in Ihrem Auftrag  für Sie einen Kredit auf.

Damit bekomme ich sogar die drei-bis vierfache Menge  gehebelt, weil ich Sie ja auch als nachschußpflichtigen Schuldner verpfänden werde.
Alsbald schaue ich nach geeigneten Investments. Am besten das, was es wie Sand am Meer gibt, politisch korrekt ist, jeder kennt (vor allem die Zeitungsfritzen zur Werbung) und jederzeit beliebig vermehrbar ist. Ich denke da an Gewerbeimmobilien, Häuser wie Schiffe aller Art, Windräder, Solaranlagen und ganz en vogue sind Flugzeuge. Das Resultat des Auswürfelns  nennen wir  liebevoll FONDS, kennt ja auch jeder. Schließlich ist mit den Fonds noch jeder reich geworden -also zumindest bei den Initiatoren weiß ich es....

Mit Ihrem Restgeld (nach Abzug meiner Kreditprovision) gehen wir dann großkotzigst einkaufen, schließlich stemmen wir jetzt Milliarden. Gern dürfen Sie mit meinem (gemietetem) Ferrari eine Besichtigungstour machen, was wesentlich emotionaler ist, als wenn ich Sie in meine Bücher zum nachrechnen schauen lasse,verstehe ich ja selbst nicht. Was sind schon Zahlen gegen Objekte? Es reicht doch, wenn ich Ihnen Top-Renditen von 4 bis 7 % biete und damit wenigstens die veröffentlichte Inflationsrate schlage.
 
Wie? Schiefgehen? Nein, nein. Gewohnt, gegessen, geflogen, eingekauft und verbraucht wird doch immer.  Machen doch alle und steht sogar überall in der Zeitung..."

Heute steht regelmäßig der obige, natürlich rein fiktive und erfundene Fall, in abgewandelter und sachlich interpretierter Form auch in der Zeitung: 

Geschlossenen Immofonds droht eine Pleitewelle
oder hier:
Niedergang der Schiffsfonds


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9.7. - Mit Argentinien haben wir jetzt ein aktuelles Beispiel von Devisenkontrollen, welche ich hier auch in den letzten Tagen erneut thematisierte.
Um der Kapitalflucht  Herr zu werden, dürfen Sparer seit letzter Woche  keine Dollar mehr kaufen. Das Land steht mittlerweile vor einer schweren Rezession bei gleichzeitigen Inflationsraten von 25 %.
Auch hierbei erkennt man, daß Deflation und Inflation durchaus parallel ablaufen können. Leider begreifen das bislang  nur wenige Ökonomen. Die meisten fechten als  "Inflationist" oder "Deflationist" lieber theoretische Grabenkriege miteinander aus.  Als Investoren können wir uns sowas nicht leisten. Wir müssen auf Fakten reagieren, geht schließlich ums eigene Geld, was die Theoretiker im Gegenteil zu uns meist auch nicht haben.

Mir ist nicht bekannt, daß Argeninier Öl-und Gasbeteiligungen in den USA kaufen können. Wäre das rein theoretisch aber so, ist das ab letzter Woche nicht mehr möglich, weil man zuvor Dollars braucht, die man nun nicht mehr bekommt. Aus die Maus!

Liebe Leute!
Auch dem Euro wird es so ergehen wie dem Peso. Sicher nicht gleich morgen aber meist dann doch unverhofft, weil die persönliche Vorlaufzeit der eigenen finanziellen Bildung und Vorbereitung auch Jahre braucht und die Gewohnheit samt Alltag einen beherrscht. Hinzu kommt noch, daß die Masse es nicht gewöhnt ist, Entscheidungen zu treffen. Wenn die Leute nicht übers eigene Vermögen entscheiden, macht es halt das System zum Nachteil der Betroffenen. Siehe Argentinien.

Ich jedenfalls gehe davon aus, daß in der Hochphase der Eurokrise ebenfalls Öl-und Gasfelder aus dem €-Raum heraus einige Zeit (bis zum Haircut samt Währungsreform)  nicht mehr erworben werden können. Der umgekehrte Weg über die Ausschüttungen aus den USA wird aber klappen, weil man ja mit der Starkwährung (Dollar) die Schwachwährung (Euro) kaufen würde, letztere somit stützt, was ja mit Devisenkontrollen beabsichtigt wird. Klar ist auch, daß der Euro zugunsten der seit Jahrzehnten etablierten Weltleitwährung Dollar zuerst geopfert wird- bevor er letztlich auch mal abschmiert.


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5.7. - Ich schrieb doch letztlich über die Möglichkeit Pensionskassen o.ä. zu "Rettungszwecken" zu plündern. Da kommen auch schon die Raubritter aus Brüssel und beabsichtigen doch (zunächst?), sich an der deutschen Einlagensicherung bedienen. Abgesehen davon, daß diese lediglich für einige wenige Pleiten reicht, nicht aber für einen Systemcrash, sollte man ohnehin keine nennenswerten Vermögen auf Konten schlafen lassen.
Doch jetzt soll selbst diese Reserveversicherung geklaut werden, welche ja  jeder Bankkunde mitbezahlt.

Weiterhin erwähnte ich gerade den "Trend" zu "Friseurdienstleistungen", den beliebter werdenden Haircuts.
Ein Experte dieser Dienstleistungsbranche aus New York verwundert  der "Trend" auch nicht. Er rechnet mit einem weiteren Schuldenschnitt für GR.
Da das in dieser Form angekündigt wird, retten sich jetzt die Insider. Den Schnitt bekommen dann die Schlafschafe verpasst, welche irgendwelche Versicherungen, Festgelder oder sonstigen Papiermüll mit Zinsen haben. Die Zinsen kommen dort meist immer aus den Staatsanleihen, welche nun verstärkt zum Friseur marschieren.

Zum Schluß noch ein Artikel zu den deutlich höheren Erdölreserven der Welt. Ist uns ja bekannt.

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4.7.- Ich wurde mehrfach gefragt, was von einigen der derzeit beworbenen Öl-u.Gasfonds als "5-Jahres-Kurzläufer" zu halten ist? Beurteilen Sie es selbst anhand einiger Gedanken dazu:

Ein Fonds will  z.B. 20 Mio. $ einsammeln, damit 15 Quellen errichten und bereits nach 5 Jahren die Fondsanteile mit hohem (doppeltem?) Gewinn komplett ausschütten, also alle Felder verkaufen.

Für das Einwerben der Anlegergelder benötigt man mit aktiven aber fachlich inkompetenten Vertrieben etwa 1,5 Jahre.
Bis die ersten Quellen gebohrt werden, vergeht ab Laufzeitbeginn sicher ein Jahr sofern man alle Operatorverträge im Sack hatte.
Hinzu kommt, daß bei Fonds wegen der höheren Kosten und der gesetzl.Liquiditätsreserve im bestem Falle evtl.nur 80 % investiert werden. Diese 20 % muß der Fonds also zusätzlich verdienen. Wir gehen auch davon aus, daß man die Projekte angemessen und nicht wie schon vorgekommen, doppelt so teuer eingekauft hat.
Hinzu kommt etwas, was die Fondsanbieter aber oft nicht einplanen (suche danach in der  Mittelverwendungskontrolle!):
Die Pflicht, gemäß operating agreement sofort Cash bei Reperaturen o. anderen Problemen bereit zu stellen, sonst gibts Strafzahlungen bis 300% o. schlimmeres....
Aber lassen wir die "Details" mal weg.

Die Masse der Quellen kann also ehestens gebohrt werden, wenn das gesamte  Fondsvolumen da ist. Im günstigsten Falle also nach 1,5 Jahren.  Selbst wenn die Operator sofort anfangen und hintereinander ohne Analyse jeder produzierenden Quelle auf "Teufel komm raus" bohren würden, könnten die 15 Quellen vielleicht nach 2 Jahren fertig sein, wobei dann noch 3 Jahre zum ROI wären.
Nach 5 Jahren Laufzeit muß dann aber auch ein solch attraktiver Öl-u. Gaspreis bestehen, daß man das Projekt hochpreisig verkaufen kann - nach Möglichkeit dann nicht an den einzigen Operator der Gegend, an den man sich schon binden musste. Jener könnte dann den Preis bestimmen- macht er üblicherweise auch.
Hiesige Stamminvestoren wissen natürlich, daß der Operator auch den Zeitplan der Bohrung bestimmt, nicht die Fondsmanager!

Es ist deshalb aufgrund der geologischen, preislichen und organisatorischen Besonderheiten selbst für uns als erfahrene Experten des Geschäftes nicht möglich, so etwas erfolgreich kurzfristig zu realisieren, geschweige denn anzubieten. Erst recht nicht, wenn man als Initiator im Zielland kein eigenes operatives Geschäft samt Management mit Connection hat. Das haben aber derzeit nur wir.

Ich erwarte aufgrund meiner Informationen daher auch noch in Jahresfrist die nächsten Pleitemeldungen (einige möglicherweise mit strafrechtlicher Relevanz) im deutschen Ölfonds-Beteiligungsmarkt. Besonders gefährlich wird es bei Anbietern, die weder API-Nummern noch Fördergebiete oder Operator preis geben wollen.

Um mit Roy Scheider im Film  "Das Fliegendem Auge" zu sprechen: "Ich seh` Sie!"

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3.7.- Vor 2 Jahren schrieb ich über die Umkehrhypothek als Geldquelle. Nun kommt das darin erwartete Damoklesschwert runter.
USA: 10% aller Rückwärtshypotheken in Zwangsversteigerung, Rentner saufen ab. Man erwartet eine zweite Subprime-Krise.
Zwar wie immer zuerst bei den Amis, aber auch in Deutschland kann sich das "AD-Kundenklientel" darauf vorbereiten.

Nachdem gestern das Luxusgut Öl bei der ARD diskutiert wurde gehts im 2. Teil darum, daß die schwindenden (billigen) Reserven mehr Kriege ums Öl hervorbringen.
Ein sehr wichtiger Grund ist vor allem die Abhängigkeit der Streitkräfte vom Öl, denn ohne dies fährt kein Panzer, schwimmt kein Schiff und fliegt kein Flugzeug. Auch Cyberkriege ohne Erdöl-Computer betrieben mit Erdgasstrom klappen dann nicht mehr.

Der nächste Krieg steht ja schon seit Jahren auf der Agenda und heute fordern iranische Parlamentarier wegen des Öl-Boykotts eine teilweise Blockade der Straße von Hormuz
Damit will man die arabischen Ersatzlieferungen für Europa drosseln.Wie die Selektion nach Kontinent aussehen soll, ist mir ein Rätsel. Vielleicht bauen Sie ein kleines Zollhäuschen mit Ausweiskontrolle ins Meer...
Derweil verstärkt die USA dort ihre Militärpräsenz.
Der nächste Ölkrieg hat schon längst begonnen, nur ist er noch nicht heiß.
Der Ölpreis reagiert prompt, WTI geht auf 87 $, BRENT ist wieder über 100 $. Was runtergedrückt wird will eben wieder rauf. Das Ölpreisbashing der Medien sowie von "Experten"  in der letzten Woche wird ab morgen ins Gegenteil umschlagen.
"Qualitäts"journalismus halt ohne Investorqualitäten.


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2.7.- Neben der fast monatlichen Rettung von Banken oder Staaten scheint auch die Option des Haircut ( Schulden weg = Guthaben weg) salonfähig zu werden. Der erste Test hatte ja mit GR schon geklappt und zumindest medial keinerlei weitere Folgen gehabt. Wahrscheinlich weil wenigstens über die betroffenen Institute "Regenschirme" gespannt wurden. Den Kleinanleger lässt man im Regen stehen, denn der hat keine Macht mehr, da Geld weg.
Auf jeden Fall sollenGR-Anleger einen erneuten Schuldenschnitt nicht ausschließen, wenn es gar die EZB nicht tut. Man muß die Tendenz und die Trends weiter im Auge behalten.

Seit gestern ist ja das Iran-Öl-Embargo in Kraft. Wie schon kommentiert, schneidet man sich in Europa selbst vom Rohstoff ab. So wird seitens IRIB vermeldet, daß gerade die iran. Ölsorte BUNKER ein unverzichtbarer Teil des Treibstoffes der Öltanker ist. Man erwartet, daß damit ein Teil der Tankerflotte künftig gar fahruntüchtig wird. Das halte ich zwar in Anbetracht von Alternativen etwas zu weit hergeholt, aber man erkennt, welche Dominofolgen kleinste Einschnitte in egal welchen Kreislauf auslösen können. Das kann man vorab alles gar nicht kalkulieren. Nur beim Öl wirds dann im Kohlenstoffzeitalter schnell mal existenzgefährdend.

Derweil bereitet man die Menschen ( hier die ARD) schon mal langsam auf das Luxusgut Erdöl vor. Ein ganz neuer Ansatz und wir besitzen dieses Luxusgut schon!


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JUNI 2012


29.6.- Zur Stunde findet im Bundestag die Abstimmung über den ESM u.a. Gesetze dazu statt. Man wird diesen Vaterlandsverrat mit 2/3 Mehrheit durchwinken und damit den gestrigen EU-Gipfel "krönend" in der Form abschließen , daß damit die Deutschen künftig unwideruflich und ohne im Erlebensfalle befragt zu werden, ihre Leistungen in Form von Ersparnissen oder Steuern an die Pleitestaaten abzuliefern haben. Das Ganze natürlich ohne daß Letztere irgendeine Auflage für den Geldsegen dazu erhalten.
Zudem ist es u.a. dann möglich, Rettungsgelder für Banken direkt von Ihrem Konto zu transferieren- natürlich über den Umweg des ESM damit es Deutschmichel nicht versteht.

Es bleibt noch zu hoffen, daß die über 12.000 Klagen gegen den ESM, die unwiderufliche Staatsversklavung noch verhindern. Auch ich unterstütze eine Klage beim BVerfG, welche sofort nach Abstimmung für den ESM eingereicht werden wird.

Darüberhinaus müssen wir uns trotzdem mit allen Eventualitäten befassen. Zum Einen muß man aktiv gegen derartigen Raub opponieren. Andererseits müssen wir uns selbst vor den möglichen Auswirkungen schützen, wenn die vorgenannte Option fehl schlägt.

So schrieb ich gestern bereits über die falsche Anlagestrategie.
Unerwartete Rückendeckung für meinen  Sarkassmus bekomme ich vom WiWo-Artikel:
"Die zehn Gebote der Geldanlage."
Ich muß schon sagen, alle 10 Punkte, welche die  Journalisten aufführen, kann ich mit wenigen Einschränkungen  unterschreiben.

Eine Ergänzung hätte ich noch:
11. Investieren Sie in finanzielle Bildung (ist eigentlich der wichtigste Punkt Nr. 1)
12. Werden Sie Unternehmer bzw. Investor und kaufen Sie Rohstoffe, vorzugsweise Öl und Gas in persönlichem Besitz.

Projektinfo:
Bei den Projekten BR#1 und SO geht es jetzt sehr zügig voran, siehe Öl-Projekt-update


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28.6. -  Die Deutschen legen in der Krise ihr Geld so (un)sicher wie nie an, lautet es zwischen den Zeilen der BILD- Headline, sofern man konträr denken kann.
Daher schreibe ich hier was wirklich der Fall ist:

Zu den unsicheren und riskanten Anlagen zählen die Spar-, Sicht-u. Termineinlagen. Gut 40 % sind in dieser vermeintlichen Sicherheit.
Noch einen Zacken riskanter sind Lebensversicherungen, Pensionsfonds usw.

Kaum einer hinterfragt, woher denn die Zinsen dafür stammen. Hauptsächlich kommen diese eben aus weiteren unsicheren Staatsanleihen. Der Anleger bezahlt seine Zinsen über seine Steuern also noch selber - Irre!
Das man Anleihen etc. beschneiden kann, sah man beim ersten griech. Schuldenschnitt. Dem aufmerksamen Investor ist es auch nicht entgangen, daß sich Pleitestaaten gern an Pensionsvermögen bedienen. Dier Masse wehrt sich ja nicht, wenn man es nur komplex genug verpackt.

Das Hauptrisiko liegt aber bei diesen Anlagen in der Möglichkeit den direkten Zugriff per Erlaß im worst case einzufrieren und im stillem Inflationsabfluß über die Jahre hinweg.
Schön auch, wenn die Eliten wissen, daß bei den Deutschen 3,3 Billionen dort zu holen sind. Anonymität ist was anderes!

Über die unsichere Immobilienanlage wurde hier schon oft berichtet.
Der rein theoretisch schön gerechnete Wert soll bei 5 Billionen liegen.Wahrscheinlich wurde der Zensus schon ausgewertet.
Es dürfte keinem entgangen sein, daß gerade die weltweite Krise durch Immoblasen ausgelöst wurde. Von beabsichtigten Zwangshypotheken und Kreditsklaverei will ich gar nicht weiter schreiben.

Die dagegen etwas sicheren Aktienanlagen werden dagegen immer weniger. Man müsste sich ja dazu auch mit beschäftigen. Nur 4,7 % halten diese noch, was im Vergleich zu obigen Anlagen dem 80 : 20 - Pareto-Prinzip entspricht.

Grundsätzlich unsichere Anlagen sind all die, welche die Masse hat. Damit wird man stetig ärmer, wohlhabend nie. Wäre es anders, wäre die Masse reich, ist sie aber nicht.

Ich schätze, daß weniger als 1% weder das eine noch das andere oben genannte besitzen, dafür aber risikominimierte oder unriskante anonyme bzw. halbanonyme Investments in persönlichem Besitz mit direktem Zugriff und geringem oder keinem  Counterpartyrisiko.
Daß dürfte in einigen Jahren dann das berüchtigte neue Eine Prozent neben den 99% sein.

Ein Risiko gibt es im Leben aber immer. Das größte Risiko ist aber keines einzugehen und zu glauben, es gäbe in dieser Welt irgendeine Sicherheit. Der risikobereite Investor trainiert dagegen seine persönlichen Eigenschaften - auch durch Erfahrung - um somit ein optimales Chancen-Risiko-Verhältnis zu erreichen.
Ich denke, die Leser hier wissen wie das geht.


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26.6.-  Moody`s schlägt weiter um sich. Diesmal werten sie über 20 spanische Banken
- teils erheblich- ab.
Begründet wird es mit  künftigen Verlusten aus Abschreibungen der Immobilienkrise samt gesunkender Bonität des Landes.

Unterdessen versucht sich die spanische Regierung in "Verschwörungstheorie".
Ach nein, Devisenkontrollen waren ja früher ( 2009) mal "Verschwörungstheorien" , seltsamerweise sind sie heute ganz real. Woher die Propheten das damals nur wussten...?

Also das Land plant auch (!!!) ein Finanztransaktionsgesetz bei dem neben anderen diktatorischen Schweinereien Bargeldverkehr ab 2500 € verboten ist. Man nimmt sich  Italien zum Vorbild.
Ich gehe davon aus, daß  man das auch in Espana  durchpeitscht.
Bald machen es weitere Staaten und es wird sozusagen zum "Megatrend".
Zum Schluß gibt es dann Kapitalverkehrskontrollen bei Überweisungen aus der EU hinaus. Wir können also recht schön die Flutwelle der Grausamkeiten an uns heran nahen sehen.

Eigentlich müsste es jetzt erst recht zu Panikabflüssen kommen wenn die Menschen erkennen, daß der Kapitän des absaufenden Schiffes die Schotten im Unterdeck schließen will, weil die Rettungsboote durch die Erste Klasse überfüllt sind.
Ob aber die Leute aus TITANIC was gelernt haben....?


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25.6. - Auch heute wird gerne wieder der Ölpreisverfall kommentiert- natürlich entsprechend dem Trend pessimistisch.
Dabei hatten wir diese Situation gerade erst- im Oktober 2011 lag WTI -Öl bei ca. 76 $.
Sicher haben wir derzeit ein Überangebot: Nach Schätzungen der IEA werden aktuell 29,4 Mio. Barrel seitens der OPEC vom Markt verlangt. Durch Saudi-Arabiens Rekordproduktion stehen aber 31,8 Mio Barrel zur Verfügung. Das wird als der Hauptgrund für den Verfall gesehen.

Über die Gründe gibt es ja die Spekulation, daß es ein Abkommen mit den Saudis geben könnte, den US-Wahlkampf mit günstigem Sprit zu unterstützen. Im Ausgleich dazu müssten aber die USA den Saudis die Verluste ersetzen, den deren faire Zielmarke sind 100 $.
Bei OPEC-Öl sind wir  mit 89 $  nun darunter. Auch Russlands Untergrenze von 90 $ ist erreicht. Deshalb rechnen also auch andere Experten mit baldigem Drosseln, ob aus dem Nahen oder fernen Osten.
Die Araber rechtfertigen sich mit der schwehlenden Kriegsgefahr. Deshalb könnten sie den Preis vorsichtshalber damit drücken um ihn im Ernstfall nicht zu hoch zu jagen.

Ganz pessimistisch sieht das Szenario bei der Credit Suisse aus. Bei einer Euro-Krise ähnlich der Lehman-Pleite könnte Öl auf 50 $ stürzen. Das wäre dann in etwa unser Grenzbereich.
Somit haben wir also genug Puffer auch wenn ich eher erwarte, daß man im Crash Billionen drucken wird und somit die Inflation die Preise wieder stützt.

Günstige Öl -und Gaspreise sind aber auch nicht schlecht - für den Einkauf neuer Projekte. So lassen Operator Ölfelder im Bestand zunächst nicht weiter entwickeln um sich vordergründig die derzeit billigen Rechte an Erdgasfeldern zu sichern. Was man hat hat man- und kann es dann in Ruhe bei steigenden Preisen weiter bearbeiten. Das sind halt alles langfristige strategische Investoren!

Daß es schwieriger geworden ist an gute, unseren Ansprüchen entsprechende Felder zu kommen, beweist die Tatsache, daß wir seit über einem Jahr bislang kein weiteres Nachfolgeprojekt im Angebot haben. Vielleicht hilft uns dabei ein sinkender Ölpreis.


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22.6. - Kaum fallen mal die Rohstoffpreise, begründen damit auch bekannte Doomsday- Player  Ihre Prognosefähigkeiten.
So sieht der von mir geschätzte Jim Rogers zumindest eine Kontraktion der Weltwirtschaft ab 2013.
Marc Faber erkennt gar schon einen anhaltenden Rohstoffeinbruch.
Es ist als "Dr. Doom" eben sein Job "schwarz" zu malen.

Sicher steht die (westliche) Weltwirtschaft nach der zwischenzeitlichem Erholung vor dem nächstem Absturz.
Jedoch ist der seit langem erwartete Einbruch des chinesischen Marktes bislang ausgeblieben, die Nachfrage von dort weiter wachsend.
Selbst bei einem Chinacrash würde das Land das tun, was sich sozusagen  "bewährt" hat- Geld drucken und weiter inflationieren.
Das hätte dann natürlich wiederum  Preisstabilisierung inflationssensibler Rohstoffe wie Öl zur Folge.
Und nach dem Einbruch würde es in Asien sehr viel schneller wieder aufwärts gehen, da dort einfach eine riesige Nachfrage über Jahrzehnte besteht und von Marktsättigung so wie im Westen keine Spur ist.

Übrigens deshalb halten und empfehlen beide o.g. Gurus Öl im Portfolio. So falsch lagen bisher beide auch nicht, nur muß man eben etwas präzisieren und berücksichtigen, daß sie reine Spekulanten sind, also an Preisdifferenzen verdienen.

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21.6. - Etwas ist ja an Gerüchten immer dran. Zwar kam von der Federal Reserve nicht das von Goldman Sachs u.a. erwartete QE3.0, dafür aber die Fortsetzung des zum Juni auslaufendem "Konjunktursubventionsprogrammes" TWIST, mittels einer 267 Mrd. $-Geldspritze.
Für ein QE 3.0 fehlt derzeit einfach noch die systemrelevante nächste Bankenkrise.

Da  die Geldspritze auch so interpretiert wird, daß die US-Wirtschaft stark rezessionsgefährdet ist, gaben  auch die Ölpreise nach.
Wer einen Preiszuwachs erwartet hat, dem sei etwas Geduld geraten.
Ich beobachte schon länger, daß sich nach solchen Aktionen zunächst Pessimismus breit macht, erst einige Tage später bewußt wird, daß die Inflationsgefahr* dadurch zunimmt und man dann neu einsteigt. Mal sehen, ob dieses Muster beibehalten wird?

* Gegen Gold ist das Fass Öl mit 79 $  auch weiter unterbewertet -nur 1,61g Gold für 1 bbl WTI-Öl


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20.6. -  In Griechenland regieren trotz Hoffnung auf Änderung die Clans weiter, welche für das Desaster verantwortlich sind.
Selbstverständlich wollen sie "sparen", aber der erwartete Ruf nach Aufweichung der Ziele erklang auch schon.
Man wird die Griechen so lange wie möglich aus dem Norden weiter subventionieren, nichts mit Drachme und Euro-Austritt.
Aber was sind schon die Milliarden für Hellas gegen  die adhoc benötigten  750 Mrd. für Spanien und Italien in den nächsten Monaten?

Dieser Plan vom G20-Gipfel unterstellt dabei, daß der ESM bei allen Regierungen beschlossen wird, denn das Geld aus diesem wird schon vor der eigentlichen ESM-Gründung verschenkt. Genausowenig wie der ESM schon da ist, ist auch die 3/4 Billion vorhanden. Diese wird in den PC getippt und als Verbindlichkeit der ungeborenen Generation aufgedrückt, da diese ja ebensowenig schon vorhanden ist und sich nicht wehren kann. Vorab ist aber auch schon das Vermögen der Lebenden verpfändet. Auch diese wehren sich nicht und haben die Entreicherung deshalb verdient.

Die USA geht einen anderen Weg. Hier macht man nicht solche Umwege sondern die Zentralbank kauft direkt die Schulden auf- inflationiert also öffentlich ohne der US-Bevölkerung direkt den Sparzwang aufzudrücken.
Damit werden bei der Weltreservewährung die ausländischen Gläubiger über damit verbundene Verwässerung zuerst schleichend enteignet, was ja so schon Jahrzehnte funktioniert.
Dagegen wehren sich jedoch bereits einige  Länder damit,   den Dollar als Zahlungsmittel für hauptsächlich  Öl zu verlassen oder es beabsichtigen. Sie werden nur deshalb als "Terrorstaaten" verrufen.
Die Anderen werden durch eine weitere "Deckung" des Dollars davon noch abgehalten- die größte Kriegsmaschinerie der Geschichte.

Heute Abend 20:00 Uhr ist das erwähnte FOMC- Meeting der FED bei dem Äußerungen zum QE 3.0 erwartet werden.


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18.6. - "Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären Sie verboten."
Durch die GR-Wahlen hat sich die Lage nicht verändert. Schulden sind geblieben und steigen weiter, der offizielle Staatsbankrott wird nur durch die Geberländer verhindert,  welche derzeit 550 Mrd. Miese haben.

Das Geschäftsmodell der Griechen kann man weiterhin mit fünf Buchstaben beschreiben: Keins.
Auch der nötige Eurosaustritt ändert nichts am Wahlergebnis- nur passiert dieser eben noch nicht die nächsten Tage.
Aber vergessen Sie Hellas.
Es brennt in den Nachbardörfern Italien und Spanien viel stärker weil das Feuer noch durch Windstärke 6 bis 7,25 auf der nach oben offenen Richterskala der Bondzinsen angefacht wird.

Auch in den USA schreitet die Krise voran. Viele erwarten ja ganz aufgeregt endlich das QE 3.0. Nun leistet dem ausgerechnet Goldman-Sachs Vorschub und lässt behaupten, es käme schon diese Woche beim nächsten Offenmarktausschuß, dem FOMC der FED. Sollte das stimmen, muß es in den Banken oder der Wirtschaft ein bislang noch nicht offenbartes Risiko geben, über das der Insider GS wissen muß, sonst macht das derzeit keinen Sinn. Warten wir es ab,ob Gerücht oder endlich Erfüllung lang vorhergesagter Prognosen.

Übrigens:
Bei der ganzen Kriseneierei ist für uns als Ölinvestoren hauptsächlich relevant zu erfahren, ob es in die Deflation über einem plötzlichen Crash oder in die schleichende langjährige Inflationierung geht und wir demenstprechend Postion beziehen müssen. Die Richtung bleibt aktuell weiterhin die letztere Option, was uns ebenso Zeit verschafft.
Damit unser Geld nicht von der Inflation aufgezehrt wird, haben wir Öl und Gas. Damit wir in der Deflation nicht völlig mittellos dastehen haben wir was?
Öl und Gas!

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15.6. - Spanische 10-jährige Anleihen haben die 7% -Zinsgrenze erreicht, was in der gegenwärtigen Zinsphase als "Todeszone" bezeichnet wird. Die 100-Mrd.-Rettungsabsicht bewirkte also das Gegenteil.
Bei Griechenland hat es auch so angefangen und wo stehen wir dort jetzt?
Vor Wahlen, welche alle in Panik versetzen. So sehr, daß gar Online-Devisenhändler übers Wochenende zu machen,
über beabsichtigte Pläne zu Devisenkontrollen seitens der EU spekuliert wird und 
die Zentralbanken sich medienwirksam auf einen Notfallplan vorbereiten,
gar mit einem GrExit rechen.

Unabhängig davon, daß derzeit sicher alles möglich ist, will ich aber nicht in Panik verfallen weil das das rationale Denken verhindert. Ich erwarte eher, daß nach der Wahl den avisierten Nachverhandlungen zu den Sparauflagen entsprochen wird.
Selbst wenn BuBa-Chef Weidmann das heute kategorisch ausschließt. Aber bei Politikern, Bankern oder Experten gibt es auch die Regel: Es gilt das gebrochene Wort.
Als Begründung lässt sich dafür durch die "Lageveränderung" immer etwas konstruieren.

Sicher kann es nächste Woche zu Turbulenzen kommen aber die Mittel dagegen stehen heute alle im Netz (und obigen Absatz):
Kapitalverkehrskontrollen und EZB-Interventionen.
Die Leute im D- A -CH - Raum brauchen sich noch nicht so sehr vor den Devisenkontrollen fürchten, sollten aber wenn sie gegen die Griechen und Spanier tatsächlich eingesetzt werden davon ausgehen, daß diese einige Jahre oder Monate später auch im Norden kommen werden. Dann dürfte es erheblich schwieriger werden Erdölbeteiligungen zu bekommen weil Sie den Euro nicht in großem Stile ausführen dürften. Umgedreht ist es kein Problem weil die Ausschüttungen aus dem Dollar ja wünschenswerte Euronachfrage beim Wechsel bewirkt.

Beobachten wir also die nächsten Tage weiter, welche Krisenstrategie man international hier vorsieht und ziehen unsere persönliche Krisenvorsorge daraus.


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14.6. -update:
Die
OPEC bleibt vorerst bei der hohen Fördermenge ( ca. 31,6 Mio bbl/Tag) aus Angst bei einer Reduzierung einen zu schnellen Preisanstieg zu beflügeln und damit die globale Wirtschaftsentwicklung abzuwürgen.
Da war ich mit meiner Einschätzung diesesmal zu voreilig, dabei können wir doch mit der mittelfristigen Preisentwicklung zufrieden sein. Es gibt ja noch weitere Preisverteidiger wie wir wissen. Die Inflation wird dafür sorgen, daß auch die OPEC bald wieder mehr Geld fürs Öl bekommen will. Genießen wir also den langsamen Aufwärtstrend und freuen uns über die neuen Erschließungen aus eigenen Feldern.


14.6. - Der Countdown läuft unerbittlich weiter. Wer gewinnt den Abwertungswettlauf, wer darf noch mitspielen und wer wird rausgekickt?
Die aktuelle Spielertabelle der amerikanischen Schiedsrichtervereinigung MFS&P stellt den aktuellen Punktestand dar.
Eben hat Spanien wieder eine gelbe Karte bekommen und Zypern ist auch angezählt.
Am längsten durchhalten dürfte Deutschland, eventuell die Finnen und Luxemburg, obwohl die nur auf der Ersatzbank sitzen.
Von Halbzeit ist nach dem Spielstand von heute noch keine Rede, da ist noch viel Spielraum nach unten, auch wenn die ersten griechischen und spanischen Zuschauer bereits das Stadion fluchtartig verlassen haben. Die können sich das Grauen Ihrer Global-Player einfach nicht länger mit ansehen. Die deutschen Fans nehmen es noch gelassen, schließlich haben sie das Stadion mehrheitlich gewählt, da wird jetzt auch wieder Realität bis zum Endsieg verweigert.

In Wien wird beim OPEC -Treffen noch debattiert, ob man trotz reichlicher Marktüberflutung beim Erdöl und eingebrochenen Preisen nicht doch lieber drosselt oder die Fördermengen noch einige Zeit so belässt, um eine mögliche Wirtschaftserholung durch höhere Preise nicht zu gefährden.
Schließlich hat man ja seine 100 -Dollar fürs Fass fast sicher auch wenn es heute für den OPEC- Korb nur 95 $ gibt.
Zur Stunde gibts noch kein Statement aus dem Clubraum.



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13.6. - Kohle bleibt weltweit gefragt , Öl sowieso.
Bob Dudley  von BP kommentiert den aktuellen Enegieausblick seines Konzerns damit, daß das vergangene Jahr energetisch nicht langweilig war und trotz der Ereignisse wie Ausfall von großen Ölförderländern, Fukushima und hohen Ölpreisen die Weltwirtschaft stabil blieb.
In 2011 war der Energienachfrageanstieg weltweit bei 2,5%. Trotz der Abschwächung gegenüber 2010 ist der Markt wachsend, vor allem durch China.
Die sog. "fossilen" Brennstoffe dominieren mit 87% Anteil zur Energieversorgung weiterhin den Weltmarkt, sog. "erneuerbare Energien" kommen lediglich auf 2%.
Der wichtigste Energieträger in 2011 mit 33,1 % war- wen wunderts- Erdöl. Die Nachfrage stieg im letzten Jahr  je nach Erhebungsgebiet zwischen 0,7 bis 2,8%

In Anbetracht der Situation ist es lächerlich, wenn sich scheinbare Experten mit Crashprognosen von 20 $ /bbl Öl wichtig machen wollen. Solche Aussagen gabs u.a. vom  US-Deflationist Prechter schon in 2008, der Öl auf 10 $ abstürzen sah. Von ihm hört man heute nichts mehr.
Derzeit treffen sich gerade die Preisverteidiger in Wien und spielen der Welt dabei noch etwas Kasperletheater vor, indem sie vorgeben zu streiten, damit das Ölmonopol nicht ganz so undemokratisch rüber kommt.
Sicher gibt es auch bei der OPEC individuelle Interessen, die ausgekungelt werden wollen. Letztlich ist man sich einig, daß die Preise langsam steigen müssen.
Wahrscheinlich wird man den Preis erstmal etwas um die 100 $ (BRENT) stabilisieren, um den US-Wahlkampf mit günstigerem Sprit etwas zu unterstützen. Warten wirs ab, was morgen berichtet wird.

Sind Sie auch noch der Meinung, daß Immobilien vor der Krise oder gar vor Inflation schützen? Dann haben Sie noch nicht verstanden, wie deren Wert tatsächlich systemisch zustande kommt oder was sich Staaten alles einfallen lassen, um Sie gerade mit solch unflexiblen sichtbaren Steinehaufen später zu enteignen.
Ich schreibe ja hier immer wieder von der Mausefalle, nun macht es auch die FTD.
Dort kommt  das empirische Gutachten einer brit. Beratergesellschaft zu dem Schluß, daß Immos in Krisenzeiten alles andere als sichere Krisen-Investments sind. Dazu muss es nicht mal eine Blase geben.

Leider fehlt dort die wahre Begründung:
Immopreise sind ähnlich wie Bonds abhängig von der Kreditverfügbarkeit für Jedermann sowie beliebig vermehrbar durch den Bauboom daraufhin.
Gibts jedoch Kreditklemme wegen Staatspleiten o. Bankencrashs fallen trotz gleichzeitiger Inflationierung auch die Immopreise- und mit Ihnen auch deren Mieteinnahmen.
Zudem versuchen Sie mal 300.000 € in Immoeigentum (keinen Fonds) so zu diversifizieren, daß sie Standortrisiken ausgleichen und im Notfalle wenigstens Anteile daran partiell verkaufen zu können. Das geht nicht. 
Die Summe dagegen über OGGS (oil,gas,gold,silver) aufgeteilt kann dagegen immer auch scheibchenweise Liquidität generieren. Ganz abgesehen von der Anonymität und vielen anderen Vorteilen, die aber nur dem investigativ recherchierendem Eingeweihten offenbar werden.
Ganz abgesehen davon, daß Sie ein Haus nicht unter 6-stelligen Kapital bekommen. Eine Ölbeteiligung kann sich selbst der normale Arbeiter leisten und schneidet mit der Performance trotz der wesentlich geringeren Summe zig mal besser ab.

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12.6. - Die öffentlichen Warnungen vor dem Euro-Crash werden häufiger. IWF-Chefin Lagarde stellt ein Ultimatum bis September 2012, in welcher Zeit die Rettungsmaßnahmen greifen müssten.
In einem BILD- Interview warnt auch Ökonom Roubini vor dem Stopp der Finanzhilfen für Griechenland nach der Wahl und sieht andernfalls den totalen Zusammenbruch der "Zone". Damit sind nun alle Deutschen ausdrücklichst gewarnt und müssten handeln.

Was lesen wir daraus?
Zunächst mal sind alle in Panik und betreiben verbalen Aktionismus. Dieser hat sicher auch eine Absicht, nämlich die noch solventen Zahlerstaaten zu weiteren Zugeständnissen zu erpressen. Da nun Spanien als Bürge ebenfalls raus ist, sind es nur noch wenige Nordstaaten, hauptsächlich Deutschland, die damit genötigt werden sollen. Italien, Zypern und Portugal dürften in den nächsten Monaten auch raus fallen.

Egal was man macht, es geht unermüdlich in Richtung Abgrund. Der point of no return ist längst überschritten, die Alternativen allesamt katastrophal, nur irgendwie müssen die Schulden weg.
Dauersubventionierung der Südstaaten geht letztlich nur übers Gelddrucken samt Schuldenvermehrung.
Schneller ginge es mit Haircut, was jedoch sofort den Kollaps auslöst und ebenso nachhaltig über eine Generation das Vertrauen ins System untergräbt, wobei dieses nicht schlecht wäre.
Mit beiden Versionen lösen sich natürlich auch die Scheinvermögen auf den Konten auf.
Nach 1923 und 1929 nannte man das übrigens in Deutschland "Vermögensverfall".
Diesen wittern auch die sensibleren Griechen und transferieren schon täglich Millionen aus dem Lande. Daher gibt es sicher bald die schon diskutierten Kapitalverkehrskontrollen und Bargeldbeschränkungen, was natürlich noch mehr Probleme bringen würde.
Spätestens ab diesem Zeitpunkt sollte es dann jeder begriffen haben, was auch privat auf ihn selbst urplötzlich zukommen wird.
Also raus aus dem Papiersystem, solange es noch geht. Denn wer zu spät kommt, den bestraft das Fiat-Money.

Zum Ölmarkt:
Wie erwartet rückt Saudi-Arabien nach Insiderinformationen von seiner Rekordproduktion ab. Der Ölpreis ist ja bei BRENT bereits unter die 100 $- Marke gefallen.
Am Donnerstag, den 14.6. kommt die OPEC in Wien zusammen. Dort werden dann unsere Preisverteidiger aktiv und stoppen den Verfall.

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11.6. - Spanien hat wie angekündigt  "EU-Schirmherrschaft" beantragt. Beschwichtigend bezeichnen sie es als zinsgünstigen 100 -Mrd. €-Kredit, statt 6% Marktzins sinds beim ESFS nur 3 %.
Den Iren gefällt das gar nicht, sie fordern nun auch Nachbesserung in den Konditionen, da jetzt Spanien bevorzugt wurde. Auch den Griechen dürfte misfallen, daß im Gegensatz zu ihnen Espana keine Sparauflagen bekam.

Auf jeden Fall sind mit dem span. Bailout von den 440 Mrd. des ESFS dann nur noch 140 Mrd. übrig. Dabei klopfen schon Portugal und Italien an die Tür.  Da kaum zu erwarten ist, daß der ESM rechtzeitig als Ersatz vor weiteren Hilfeersuchen durch alle Parlamente geht, dürfte die EZB dann  verdeckt helfen müssen.

Im Grunde genommen ist das eh alles paradox. Spanien ist hochverschuldet und erhöht seine nie rückzahlbaren Schulden damit um weiter 100 Mrd., die ohnehin für die Forderungen nicht ausreichen. Von 440 Mrd. an Bailoutvolumen für Spanien ist ja die Rede. 
Es wird jedenfalls immer schlimmer und jeder Bürger sollte sich auch schon lange seinen eigenen Rettungsschirm besorgt haben. Denn die Steuerzahler und Sparer, welche derzeit für alles "garantieren" werden zum Schluß von keinem gerettet werden. Also rette sich wer kann selber solange es noch geht.

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8.6. - Am Wochenende ist jetzt auch Spanien fällig. Aus verschiedenen Insiderkreisen wird gemeldet, daß das Land unter den Rettungsschirm ESFS gehen wird, der dt. Bankenverband "empfiehlt" das sogar.
Der Grund der plötzlichen Eile könnte das Downgrade von Fitch sein. Man erwartet, daß Spanien am Kapitalmarkt seine gigantischen Schulden nicht überrollen kann, also alte mit neuen lediglich austauscht. Dafür soll jetzt Europa haften !  ? ? ?

Genaus das gleiche Theaterstück hatte sich mit Griechenland abgespielt. In meinem Newsarchiv finden Sie noch den alten Spielplan. Der Unterschied liegt "nur" in der Menge der Schauspieler. Die passen nicht in das kleine Theater, von den Zuschauern ganz zu schweigen. Das Schauspielhaus droht  zu einzustürzen. Mal schaun, welche Handwerker jetzt zur Notreperatur gerufen werden.

Der Iran verklagt 20 europäische Erdölunternehmen wegen Vertragsverletzung bzgl. von Projekten im Iran.
Hier muß man wissen, daß der Iran bestrebt ist, durch Know -How- Import seine Raffineriekapazitäten zu verbessern. Das erledigen ausländische Firmen auch aus Europa.
Durch den Boykott gegen Iran unterblieb das bei 40 Firmen. Einige haben ihre Verpflichtungen incognito über Dritte erfüllt. Genau. So geht das!

BRENT-Öl wird knapper. Die Rohölförderung des United Kingdom aus der Nordsee ist auf einem neuen Tiefststand.
Dem sarkastischen Unterton des geschätzen Blogbetreibers über die sich nicht in "wundersamer Weise" wieder auffüllenden Ölfelder sei erwidert, wo denn in dieser geologischen Region jemals fossile Reste für eine biotische Ölentstehung her gekommen sein sollen? Dort war nie Leben in ausreichendem Umfang. Vielleicht wird auch einfach zu schnell abgepumpt als nachläuft?
Die fossile Öltheorie ist wissenschaftlich einfach nicht haltbar - zu viele Fehler und Widersprüche.

Ökonomisch sollte jedoch dieser Einbruch die Sorte BRENT wieder teurer machen.
Der Grund für den Förderrückgang ist aber noch ein ganz anderer. Ich berichtete hier darüber, daß im Königreich die Steuer auf Ölerträge vor anderthalb Jahren stark erhöht wurde und prognostizierte das Abwandern der Explorer in steuergünstigere Gebiete, was geschieht.

Auch wenn man als Ölproduzent verkaufspsychologisch solche Hiobsbotschaften gern unkritisch übernehmen könnte, entsprechen die pauschalen Schlussfolgerungen in Bezug auf "Peak-Öl" einfach nicht den Tatsachen.
Genau diese kritische Sichtweise unterscheidet den plumpen Verkäufer oder Propagandist vom Investor mit kritischer wissenschaftlicher Akribie, auch dann, wenn es gegen seine Interessen gehen sollte. Alles andere ist Selbstbetrug.


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6.6 -  SPIEGELonline: Die Euro-Zone steht vor dem Zusammenbruch
Diese Überschrift vom Autor W.Münchau (siehe Browser-Spalte) wurde nachträglich zensiert (vgl. GG Art. 5, Abs. 1) und lautet nun:
Ahnungslos in die Euro-Dämmerung.
Das ist seitens der MSM eine neue Qualität der Offenheit - und Hoffnungslosigkeit.
Es wird gefährlicher!


6.6.- Zur Bestätigung meiner gestrigen Szenarien zur Bailoutpolitik kommen heute schon erste Statements:

Angst vor System-Crash: Zentralbanken erwägen Geld- Schwämme

und
Finnland: Athen braucht Haircut 2.

Es wird auch bzgl. Spanien BEIDES kommen- Haircut und Geld-Schwemme, so wie in den letzten Monaten schon bei GR vorgelebt.

Nur weil Öl mal unter 100 bzw. 90 $ gefallen ist, sieht die FTD gleich ein "Leiden des Rohstoffs unter der Schuldenkrise" .
Merke!
Öl leidet nie denn Öl bringt Energie.
 
Was variabel ist, ist lediglich der Preis. An diesem richten sich die temporären Dreh-Dich-In-Den-Wind-Beurteilungen aus. Kaum ist der Preis gesunken, ist die Rede von "platzenden US-Lagern" Solch ein Käse!
Scrollen Sie mal runter, dort sind Meldungen, wie die Situation vor einigen Tagen fundamental noch beurteilt wurde....

Wer also seine Spekulation an solchen "Experten"-Statements ausrichtet, ist verloren. Diese folgen lediglich dem Preistrend, bestimmen ihn nicht, geschweige denn, daß sie ihn kurzfristig voraussehen.
Lassen Sie also alle Spekulation auf den Preis von Öl und erfreuen Sie sich an genau der Situation, die ich auch hier beschrieb:
Nach einem schnellen Preisabsturz folgt meist eine lange kontinuierliche Aufwärtsphase bis zum nächsten Absturz. In dieser längeren Aufwärtsphase profitieren wir als Produzenten. Ein geringerer Preis, den wir bekommen ist übrigens auch nicht "leidend" sondern profitabel. Er kann ruhig bis 60 $ bei WTI fallen. Jedoch sorgen dann u.a. obige Nachrichten zu Haircuts und Geld-Schwämme für neue Aufwärtsbewegungen.

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5.6.-  Nachdem der IWF-Notfallplan von letzter Woche für Spanien von den dort Verantwortlichen erstmal dementiert wurde, gibts nun Nachschlag von der Royal Bank der Schotten.
Nach deren Analyse benötigt Spanien in Kürze nicht nur 300 sondern 455 Mrd. Euro - um bis 2014 zu überleben, also ca. 18 Monate. Die Erkenntnis, daß dies unrealistisch ist wird gleich mit geliefert. Die Frage was Spanien danach braucht gar nicht weiter diskutiert.....
Der ESM, der die Rettung leisten müsste, hätte aber nur 500 Mrd. Was wird dann aus GR, PT, IT?

Wir wissen es zur Stunde nicht, was geplant wird und können nur verschiedene Szenarien absichern.
Fakt ist, Spanien ist zu groß für die bisherige Bailout-Politik. Es muß also in Kürze was ganz Neues und Großes her- im Billionenbereich. Garantien sind auch veraltet, jetzt will man Kohle sehen. Die kann nur über die EZB kommen. Das muß aber schnell passieren. Eine Alternative wäre noch ein Schuldenschnitt, dann crasht sich aber gleich die halbe Welt ins 19.Jh. zurück.
Wäre noch eine Rückkehr zur Pesete. Derzeit ist aber nur vom GrExit, nicht vom SpExit die Rede.

Praktische individuelle Vorsorge ist raus aus dem Euroraum zu gehen- schnellstens. Auch wenn der Dollar genauso inflationär ist, wird er durch den Eurocrash aufgewertet. Dollar ist also derzeit "sicherer" als Euro.
Sicherererer sind Währungen oder Währungsäquivalente, die unabhängig vom Papiergeldsystem sind. Das sind Gold, Silber, Öl und Gas außerhalb Europas sowie Bargeldbestände in persönlichem Zugriff. Allesamt sind auch mehr oder weniger liquide.

Eine Grundvoraussetzung fürs Verständnis dafür ist tiefgründige Recherche und Fachwissen dazu, sonst fällt man auf die Manipulationen des Systems herein. In seinem Todeskampf wird es dazu alle psychologischen Register ziehen.
Lassen Sie sich auch nicht von der Ruhe und der kollektiven Ignoranz um Sie herum ablenken. Das sonnige Auge des Tornados, was uns seit 2010 in Sicherheit wog, zieht gerade ab. Was dahinter kommt, hat die Welt noch nicht erlebt, zumindest in der Größe nicht.

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4.6.- Ölvorräte für 200 Jahre USA- Versorgung liegen in einer einzigen Schieferformation.
Die Green- River -Formation unter Colorado, Utah und Wyoming hat geschätzte Vorräte von 3 Billionen Barrel Öl. Die Hälfte davon soll förderbar sein. Das entspricht der Menge aller nachgewiesenen Reserven der Welt ( ca. 1,392 Bio. bbl)!
Auch unter Louisiana lagern Reserven, die die USA 100 Jahre versorgen kann, ganz abgesehen von Alaska.

Man schätzt aber, daß die Erschließung des Gebietes 15 bis 20 Jahre dauern könne, so man demnächst damit beginnt.
Öl wird in naher Zukunft möglicherweise doch knapper, teurer auf jeden Fall, weil auch die großen Ölstaaten das Geld lieber in den Staatshaushalt zur Subventionierung fließen lassen, als in neue Projekte zu investieren.

Es gibt keinen Ölmangel, kein "Peak-Oil" im Sinne begrenzter Reserven angeblich fossiler Entstehung sondern lediglich ein Mangel an Investitionen und innovativen Fördertechniken die bei akzeptablen Preisen diese Mengen fördern.
(Der Artikel ist zum schnellen Wiederfinden auch unter Öl-Wissen abgelegt)



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1.6.- Zur Zeit findet das BILDERBERG- Treffen in Virginia/USA statt. Etwa120 Ausgesuchte der westlichen Weltelite beraten wieder insgeheim wohin es in der Welt gehen soll.
Nachdem letztes Jahr in der Schweiz Peer Steinbrück dabei war ist heute Trittin nachweislich dort aufgetaucht, obwohl er nicht auf der Liste steht.
Meine Prognose: 2013 wird Steinbrück Kanzler, Trittin wohl sein Außenminister. Wählen gehen ist also sinnlos!

Beim Meeting geht es auch um Energiefragen. Erstaunt hat mich in dieser Liste die Teilnahme von
Daniel Yergin als Chairman des Cambridge Energy Research.
Er kennt die Rockefeller- Dynastie bestens. Sein ausgezeichnetes 1102-seitiges Geschichts-Buch aus 1991 DER PREIS- Die Jagd nach Öl, Geld und Macht hat sich wie kein anderes ausgiebigst mit der Erdölgeschichte befasst. Das Werk gibt es nur noch übers Antiquariat oder hier (kann ich allen Ungeduldigen sehr empfehlen).
Mit diesem Insiderwissen dürfte er sich empfohlen haben. Er weis (zu) viel....
Wenn Sie noch nicht wissen, was BILDERBERG ist, nutzen Sie die bekannteste Suchmaschine. Auch deren Chairman ist diesmal dabei.

1.6.- 100 Mrd. € sind im letzten Quartal allein aus Spanien beim privatem Bankrun abgezogen worden. Das ist schon eine Hausnummer!
Die Lage ist zwar eh aussichtslos, so wie in Griechenland. Trotzdem will die EZB entgegen einer gestrigen Aussage vom Draghi mit einer Blitzrettung direkt den Banken helfen - es brennt also lichterloh!
Diese Hilfe kann nur so aussehen, daß wieder über Umwege zur Verschleierung, Mistpapiere zum Phantasiewert aus früheren Zeiten aufgekauft werden, also letztlich Geld gedruckt wird.

Auch der IWF erarbeitet jetzt Notfallpläne für Spanien. Er soll über eine Liquiditätsreserve von 400 Mrd. $ verfügen, wovon schlappe 300 Mrd. $ daraus zum Einsatz kommen sollen - als Kredit natürlich.
Das Spiel der Totalversklavung der Staaten geht somit weiter, weil es in diesem System mathematisch nie möglich ist, jemals die Kredite zu tilgen.
Rette sich wer kann!

Dies dachten sich am Nachmittag auch die Investoren und gingen wieder in Gold, was ca. 65 $ gewann und in € kurz vor dem ATH steht. Es werden aufgrund der schlechten Arbeitsmarktdaten in den USA offensichtlich auch dort neue Konjunkturprogramme erwartet.
Schließlich ist meine Prognose zum nächsten QE 3.0 noch nicht eingetroffen... Kommt aber noch- garantiert!

Im Gegensatz zum Edelmetall hat Rohöl doch noch nicht seinen Boden gefunden, was man den Konjunkturdaten zuschreibt. Dafür haben jetzt nach Monaten der Ruhe die Spekulanten wieder Interpretationsphantasie.



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MAI 2012

31.5. - Beim Öl haben wir es fast geschafft, daß BRENT auf die anvisierte 100 $ -Marke kommt. Hilfreich ist dabei sicher die zunehmende Eurokrise und der beginnende Konjunktureinbruch, was Angst vor sinkender Nachfrage schürt.
Allerdings hat Saudi-Arabien noch nicht gedrosselt.
Das sollte in Kürze kommen, sofern es keinen internen Deal mit Obamas Wahlkampfteam gibt, bis Ende des Jahres zu warten.

Das API (American Petroleum Institute), von dem wir auch unsere API-Quellen-Nummern bekommen, meldete gestern sinkende Lagerdaten bei WTI. Dem Ölpreis half das nichts.
Einige Gründe für den Preisverfall nannte ich bereits am 24.5. hier.
Nun ist es zudem so, daß derartige Abwärtstrends beim Überschreiten von Stop - Loss-Grenzen auch zu Übertreibungen nach unten führen können, die keine fundamentale Begründung erlauben.

Diese ca. 18 % Preisrutsch sind für uns zum Glück weniger tragisch, als wenn man nur auf reine Preisanstiege spekuliert hätte. Man muß sich aber keine Hoffnung machen, daß dadurch der Einkauf neuer Projekte billiger wird.
Im Gegenteil wird es zusätzlich durch die Euroschwäche in Zukunft teurer.
Das beste was Bestandsinvestoren in 2012 passieren kann, ist der Trendwechsel beim WTI- Preis nach oben, Parität des € zum $ und Produktionsstatus der nächsten Quellen.

Das beste, was Neuinvestoren passieren kann, ist noch relativ günstig am langfristigen Trend als Beteiligter dabei zu sein.
Trafen sich doch gerade in Wien die Wissenschaftler und Politiker der Gesellschaft ASPO, deren Ziel es ist, die Welt auf nachlassende Öl-Reserven und künftig höhere Preise aufmerksam zu machen. ASPO wurde bereits 2002 in Uppsala gegründet.
Willkommen  im Team der Preisverteidiger, ASPO !

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30.5. - Ist irgendwie cool!
Die Mainstreammedien machen den Bank-Run populär. Als ein Beispiel hier das Handelsblatt: Angst vor dem Bankensturm.
2008 und 2009 wurde nachweislich durch die Bundesregierung von den Redakteuren diesbezügliche Zurückhaltung erbeten. Als das dennoch nicht fruchtete, "garantierten" Steinbrück und Merkel für alle Bankeinlagen, auch ohne jede rechtliche Relevanz. Der Bluff funktionierte damals.

Im Gegensatz gibts heute kaum Zurückhaltung. Was wir Vorreiter noch vor Jahren als "Verschwörungstheorie" oder Schwarzmalerei unterstellt bekamen hat Einzug in die "obersten Kreise" gefunden. Jetzt muß jeder seinen Senf zum GrExit , GEuro oder dem Auseinanderbrechen der Eurozone abgeben um ja nicht in den Verdacht zu geraten, die Lage nicht rechtzeitig erkannt zu haben.

Ich bleibe jedoch weiter bei meiner Bewertung, daß man diese Verunsicherung als Erpressung für neue Billionenrettungsgelder und dem schnellen Durchpeitschen des ESM nutzt.
Inflate or die!
... und man wird als Elite nicht sterben wollen.
Da lässt man lieber schleichend die Guthaben entwerten sowie hier und da einen kleinen Haircut durchführen.
Erst wenn der Leidensdruck in den Pleiteländern ein Systemrisiko für den Rest bedeutet, stimmen diese dann eher für eine Inflationslösung, denke ich.
Das wird wahrscheinlich derzeit gerade organisiert um eine Legitimation zu erhalten.
Die machen das nicht das erste mal so, allerdings diesmal in größeren Dimensionen!
Gut für den, der als gesicherter Zaungast dem Treiben zuschauen kann.

Ansonsten bietet sich WTI-Öl heute mit seinem Rutsch auf aktuell 88 $ gerade wieder als "unterbewertet" an. 1 bbl WTI kostet nur 1,76 Gramm Gold, der Durchschnitt liegt bei 2,4 Gramm.

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29.5.-  19 Mrd. € bekommt eben die viertgrößte spanische BANKIA, nicht um die Bank zu retten, sondern Spanien und mit ihm das  €- System.
Eine Milliarde weniger an Feuerwehrgeld, also 18.000.000.000,-- , geht gerade wieder mal an griechische Banken. Die Gelder aus dem ESFS sind dabei gar nicht für die Banken bestimmt. Ein Rechtsbruch jagt den anderen. Das kennen wir ja schon.
Derweil stufte auch noch S&P drei weitere spanische Banken auf BB+ ab, was defacto bedeuten müsste, daß deren Läden schließen können, sollte nicht weiter inflationiert werden. Das folgt auch!

Über Pfingsten weitete sich sogar der Bank-Run auf Frankreich und Belgien aus, getrieben durch mediale Offenheit.
Die Schweiz ängstigt sich jetzt deshalb vor zu viel Fluchtgeld, was den Franken aufwertet, und denkt offen über Kapitalverkehrskontrollen nach. Ich habe darüber in einigen Kolumnen schon vor Jahren geschrieben, daß man im Ernstfalle die Fluchtmöglichkeit für Ihr Geld versperren wird.
Man muß also vorher draußen sein.
Wer  das Szenario bisher nur als Theorie verstand, darf sich jetzt live und in unmittelbarer Nachbarschaft ansehen, was mit Sicherheit auch auf Zentral- Mitteleuropa - auf SIE - zukommt.

Der Dollar erscheint erwartungsgemäß ebenso als Fluchtort. Man wird ihm zuliebe den Euro samt Europa opfern. In einiger Zeit wird an dieser Stelle genau auch dieses Ereignis bestätigt werden.

Wer beim Untergang des Papiergeldsystems dann keine langfristige Investmentstrategie hat, wird seine Lebensleistung verlieren. Aus dem Artikel von Robert Fitzwilson bei KWN leihe ich mir sein Abschlußzitat für die persönliche Lösung:

"Die enorme weltweite Nachfrage nach Technologie wird fürs Erste weiter anhalten. Ferner sind Öl, Gold und Silber ungeachtet ihrer jüngsten Schwächen massiv unterbewertet. Die Minenfirmen, die die entsprechenden Metalle fördern, sind ebenfalls massiv unterbewertet. Investoren, die in diesen bedeutenden Rohstoffen und den rohstoffproduzierenden Firmen investiert sind, brauchen einfach nur Kurs halten."

PS: Mir ist eben noch etwas aufgefallen:
Schauen Sie sich, falls nicht schon geschehen, den Vortrag vom geschätzten Kollegen Andreas Popp vom Jan. 2012 an. Diese 2 Std. sollten Sie sich schon gönnen.
Was aber auch interessant ist, ist die Zugriffszahl.Bislang waren es oftmals untere 5-stellige Ziffern. Aktuell steht der Counter schon bei erstaunlichen 320.952. Auch die Aufklärung wächst exponentieller.

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25.5. - Die Große €- Krise verschärft sich weiter, da man jetzt überall annimmt, daß man die Griechen irgendwie aus dem Euro "ausgetreten bekommt" (rauswerfen geht nicht, sie müssen selbst den Austritt erklären). Somit ziehen aus Angst erstmal die Leute das Geld aus den Banken ab, meist ohne Kenntnisse, wohin nun damit.
Diese Kapitalflucht  betrifft bekannterweise nicht nur griech. Banken, sondern offensichtlich nun den ganzen Mittelmeerraum, so daß sie sich auf weitere Bank-Runs offiziell vorbereiten, sprich Bargeldreserven aufstocken.
Ich kann mich nicht erinnern, daß es geschichtlich schon mal solch eine internationale Flucht aus Banken mehrerer Länder gab,oder ? Das hat schon was!

Zudem geht die Flucht auch aus dem Euro weiter. Fonds stoßen große Eurobestände ab, da sie eine Abwertungswelle erwarten. Der Euro sank auf 1,25 $ und die USA können sich mit dem Greenback als "sicheren Hafen" anbieten.

Scheinbar sicher gelten auch noch dt. Bundesanleihen, die mit derzeit Null Prozent verzinst werden.
Hier gehen hauptsächlich Institutionelle rein, die für Ihre Eigenkapitaldeckung sog. mündelsichere Papiere als Sicherheit brauchen und oftmals gar keine Anlagealternative per Gesetz haben.
Einige spekulieren dadurch gar schon auf die Einführung der DM 2 , was die Staatsanleihen in dem Falle aufwerten solle. Das schreibt heute das Handelsblatt ! Wenn es sich da mal nicht zum "Verschwörungstheoretiker" macht...

Daß man aber bei einem €- Crash auch einen Haircut bei diesen Schuldpapieren machen könnte/ müsste, kalkulieren sie offenbar nicht ein. Auch ohne Schuldenschnitt würde die dadurch zwingende Inflation der neuen DM das Geld entwerten, denn die Schluden sind durch reine Währungsumstellung ja nicht weg.
Naja, und Gold verstehen sie nicht, von Ölinvestments haben sie auch keine Ahnung.


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24.5. - Der starke Preisverfall bei Öl in den letzten Wochen kann so begründet werden:

1. Im Iran-Konflikt ist  eine Deeskalation möglich. Die Internat. Atomenergiebehörde IAEA teilte mit, daß man erneut Inspektoren zu iran. Anlagen lasse. Das schürt die Hoffnung, daß dieses Jahr ein Krieg  verhindert werden kann.

2.Saudi-Arabien liefert seit Monaten auf 30- Jahreshoch. Da ein Krieg die Ölexporte aus dem Iran
zum Erliegen bringen und  damit täglich 3 Mio. bbl fehlen würden , kompensiert diese Menge   derzeit vorsorglich schon Saudi-Arabien. Damit wird die Welt auf hohem Niveau aktuell "überversorgt".

3. Die sich zuspitzende Eurokrise,  mögliche Austrittsvorbereitungen bzgl. Griechenlands und die sich stark abkühlende Konjunktur lassen vermuten, daß die Ölnachfrage aus Europa abnimmt, was den Preis dadurch reduziert.

Da der "Faire Preis" durch das Kartell bei ca. 100 $  "festgelegt" wurde, könnte Saudi-Arabien also demnächst die Förderung wieder drosseln, da wir bald diese Grenze bei der dafür relevanten Marke  BRENT erreicht haben.
Bei WTI kämen wir dann auf 85 $, was den US- Wahlkampf unterstützen könne. Dies sollte die unterste Grenze sein von der es dann wieder spekulativer nach oben geht.

Unterdessen ist nun die Nabucco-Pipeline durch BP offiziell für gescheitert erklärt worden. BP führt als Grund an, daß die ursprüngliche Linie zu groß und zu teuer sei. Jetzt wird über Alternativen nachgedacht - ohne Europa.

...

Warum ausgerechnet der drittgrößte Ölproduzent der Welt von unberechenbaren Aggressoren bewohnt wird, die an ultragefährlichen Massenvernichtungswaffen bauen, und die Probleme nur zu lösen sind, wenn alle ihr Öl wieder auf Dollarbasis handeln und auspreisen lesen Sie in diesem interessanten US- Artikel zum Öl-Dollar-Standard.


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23.5.- Die sog. "Energiewende" hat auch etwas positives für uns. Wie öfters hier erwähnt, schreibe ich Erdgas eine große Zukunft voraus.
Nicht nur daß in den USA Kohlekraftwerke durch Gaskraftwerke(GKW) ersetzt werden, auch ist diese Strategie Bestandteil dt. Energiepolitik.Allerdings investiert in GKW hierzulande noch keiner so richtig da man auf Subventionen wartet.
 
Trot des Energiesozialismus wird Erdgas künftig noch stärker nachgefragt werden und im Preis steigen. Deshalb arbeitet Exxon daran, auch deutsches Erdgas mit Fracking zu fördern. Der Planungs-Chef des Konzern Colton sagte in einem WELT -Interview:

"Erneuerbare Energien liebt jeder – aber leider macht sich kaum jemand einen Begriff von deren Kosten....
Wenn allein der Umweltschutz im Vordergrund stünde, wäre in Deutschland der Wechsel von Kohle- zu Gaskraftwerken viel effizienter und kostengünstiger"

Ganz klar wissen die, daß diese ganzen "Erneuerbaren" überhaupt keine Chance haben Öl und Gas annähernd zu ersetzen.
Und so ist die Botschaft von Exxon, daß auch in 30 Jahren noch 80 % der Energie aus unseren Rohstoffen gewonnen werden wird.

Die auf dieser Homepage wiederholt von mir vorgetragene Feststellung wird auch von Exxon unterstrichen.
Nach deren Analyse reichen die Erdgasreserven noch 250 Jahre, Öl aus den bekannten Lagern mehr als 100 Jahre. Das widerspricht dem Teil der Peak-Oil-Theorie, was  endliche Ressourcen propagiert.
Aber es muß eben auch gefördert werden, was wiederum den anderen Part der  Peak-Oil-Theorie bestätigt, daß die Nachfrage größer werden könne, als die Abschöpfungsgeschwindigkeit.

Übrigens:
Das wiederholt ins Feld geführte Video, wo aus dem Wasserhahn Gas rauskommt, dient nur der Abschreckung gegen Fracking.
Es ist ein Fake
oder meinen Sie, daß das Wasserwerk seine Systeme nicht entlüftet bzw. das Gas über einen Seperator nicht vor der Zuleitung vom Trinkwasser trennt ?  Gas ist kompressibel, Wasser nicht !!!
Aber den Leuten kann man im Fernsehen alles weiß machen.
Oft genug eine Lüge wiederholt und man glaubt sie so sehr, daß man sie bei Widerspruch unerbittlich verteidigt, als wäre es persönliches Eigentum.

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22.5.- Der Abwärtstrend des Öls scheint gestoppt. Zwei Gründe werden angeführt:

1. Die USA erwägen bekanntermaßen Sanktionen gegen die Länder, welche von Iran Öl beziehen. Indien scheint hier schon eingeknickt zu sein, China interessiert sowas aber nicht.
Diese sog. Stützung von WTI  widerspricht aber Obamas  Wahlkampftaktik, welche billigeres Öl benötigt - kurzzeitig zumindest. Nach der Wahl durfte im Winter dann WTI stärker nach oben gehen. Die Öl-Lobby scharrt schon mit der Hufe...

2. Chinas Wirtschaftswachstum kühlt sich ab. Daher will die Regierung wieder für mehr Belebung sorgen- mit Konjunkturprogrammen.
Für den Ölpreis samt der Nachfrage hat das doppelte Bedeutung. Heizt doch China damit ebenso die Inflation an bei gleichzeitiger Nachfragesteigerung unseres Lieblingsrohstoffes. Beide Faktoren treiben den Öl- Preis.

Ölinvestoren haben das, was sich andere Investmentanbieter nicht zu träumen wagen: weltweit ein Netzwerk von unterschiedlichsten Preisverteidigern und deren Strategien.

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21.5. - Immer mal wieder vergleichen ungeduldige Neuinvestoren wegen  Verzögerung der Bohraktivitäten durch Auftragsrückstau o. geologische Besonderheiten die kurzfristige Performance des Öl-Direktinvestments mit der von Gold. Dabei vergessen Sie schnell ihre Ausgangszielsetzung, mit dem Ölinvestment sich nicht nur gegen Crash, Inflation oder Deflation zu schützen sondern auch als passiver Mitunternehmer später langfristigen cash flow zu bekommen.

Währenddessen die Goldanlage  lediglich ein universelles Absicherungsinstrument im aktuellen Zyklus darstellt - das bessere, noch unterbewertete Geld ist -  so sind Ölinvestments Anteile am Unternehmen und damit beide schwer zu vergleichen.

Natürlich hat jedes seine Vor- und Nachteile, Risiken und Chancen. Deshalb sollte man auch in beide Investklassen gehen. Nie wird aber immer das Timing mit den persönlich, oft schön gerechneten Plänen aufgehen. Mal gewinnt Gold, mal hat Öl die Nase vorn und manchmal gehen beide zusammen in den Keller oder in den Himmel.

Bei Öl kommt aber noch hinzu, daß man, auch wenn sich z.B.  manche Bohrung wegen der  Gründlichkeit der Operator verzögert, eben dieses Know How, die Erfahrung und Netzwerke der Fachleute vor Ort mit einkauft. Das und der aktuelle Bilanzwert des Öls oder Gases im Boden wird leider in keinem Chart abgebildet. Dafür kann aber der Operator oder Investment-Initiator sein eigenes Investment mit direkt beeinflussen - als Unternehmer eben. Das geht beim spekulatorisch orientiertem Gold und Silber nicht.

Was am Ende gewinnt, weiß man immer erst zum Schluß - und der sollte weder beim Gold noch beim Öl schon nach 5 Jahren liegen. Dabei dürfen sich die werten Investoren aber schon jetzt als Gewinner sehen, denn jene gehören zu der absoluten Minderheit, welche  durch eigene Recherche und Studien auf beide Investments rechtzeitig gestoßen sind.

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18.5. -  Conoco-Phillips gab den erfolgreichen Abschluß einer 30 Tagedauernden kontinuierlichen Förderung von Methan-Hydraten aus einer 830Meter tiefen Bohrung bei Prudhoe Bay / CA und deren Umwandlung in Methan durchReaktion des Methan-Hydrats mit CO2 aus der Luft bekannt.
Es hatte bereits voreinigen Jahren einmal eine 6 Tage dauernde kontinuierliche Förderung vonMethan-Hydraten in Kanada gegeben. (Gelangt Methan-Hydrat an die Wasseroberfläche reagiertes als instabile Verbindung sofort in einer Verbrennung/Explosion.)

Methan-Hydrate stellen die weltweit größte Ressorce an  Brennstoffen dar.
Es könnte also bei systematischem Abbau überall kontinental gewonnen und per Pipelines in Landesinnere gebracht werden. Allerdings dürfte das noch Jahrzehnte dauern, da auch der Bohrprozeß schwierig ist.

Erdgas in egal welcher Form ist der "alternative" Energieträger  der Zukunft.
Die USAz.B. produzieren jährlich 21 TCF (Trilliarden Kubik-Feet) Methan inErdgas-Form, überwiegend als Shalegas.
Die "leicht und sicher" abbaubarenVorräte vor den US-Küsten am Kontinental-Sockel werden auf 330.000 TCF geschätzt, die somit also 16.000 Jahre aufder Basis der heutigen Methangas-Exploration reichen würden. Weltweit geht man vonüber 1 Mio. abbaubaren TCF Methanhydrat  aus.
Dazu benötigt es aber sehr viele Bohrungen, viel technisches Know How und auch den politischen Willen, diese Rohstoffe zu nutzen. Es braucht sich jedenfalls keiner um Energieknappheit auf dem Planeten zu sorgen, lediglich um bezahlbare Energie.
Vielleicht bieten wir in 2030 das erste Methanhydrat-Projekt an?

Der erste Euro-Austritt ist jetzt keine Fiktion mehr. Nach dem Überschwappen des griech. Bankruns auf Spanien (auch im Mrd.-Bereich) sowie der katastrophalen Lage in GR bastelt nun nach der BoE auch die EZB sowie die EU an einem Notfallplan für Euro-Austritte.
Letztlich wird es darauf hinaus laufen, daß die dadurch verursachten immensen neuen Bankenverluste von der EZB monetisiert werden.


17.5. Die WELT befindet sich im "Klimawandel". Sie wandelt sich zögerlich in einen Klimaskeptiker, nachdem seit Jahren der Klimaschwindel hauptsächlich durch das Internet enttarnt wurde und sogar die Schwesterzeitung BILD im Februar 2012 mit dem Artikel
"CO2-Lüge! Die Klimakatastrophe ist die Panikmache der Politik." die Lüge einer breiteren Öffentlichkeit nahe brachte.

Heute wird nochmal das Buch von den zwei ehemaligen "Erderwärmungsmachern" Vahrenholt und Lüning diskutiert.
Besonders gut im WELT-Artikel gefiel mir dieses Zitat:

"Die Fähigkeit, eigene Ansichten in Frage zu stellen und die eigene Meinung zu revidieren, ist eine Voraussetzung jeglicher Erkenntnis."

Das sollten sich alle Journalisten, auch die von der WELT, bei vielen anderen Themen als Leitspruch hernehmen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß Revision kein Ausdruck von Schwäche sondern persönlicher Stärke ist, weil man sich damit immer der sog. Lehrmeinung entgegenstellen muß, was oft nicht leicht ist.

Infragestellung, Widerspruch, Prüfung, Beweisführung  und Tabubruch sind nicht nur für einen Investor wichtig sondern für jeden Menschen moralische Pflicht um eine Welt, in der die Lüge zum Dogma und Gesetz erhoben wird, wieder auf wahrhaftigen Boden zu stellen.
Denn die fortlaufende Begründung jeder Lüge mit einer weiteren  endet schließlich im Schwachsinn.
Letztlich beweist sich immer mehr:
Die "Verschwörungstheorie" von gestern ist die Wahrheit von morgen.


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16.5.- In Griechenland gibt es keine neue Regierung, ein Richter übernimmt bis zur Neuwahl die Geschäfte, die Griechen glauben, daß die Drachme wieder kommt und machen einen klassischen Bankrun, der sogar vom Präsidenten medial erwähnt wird.
Die 1 Mrd. , welche in den letzten Tagen abgezogen wurde ist von der EZB gleichmal 18-fach nachgefüllt worden.
Nicht nur, daß GR ohnehin das Geld braucht. Auch haben die Banken durch das fractionell banking ja mit dem Abzug der Einlagen nun einen genauso starken negativen Hebel. Schließlich wissen wir seit dem Washington Mutual - Kollaps in 2008, daß 9% reichen, um eine Bank o.ä. zu ruinieren.
Banken verleihen eben nie das Geld von Anderen, was die meisten noch glauben, sondern schöpfen beim Kreditbetrag stetig neues Kreditgeld - rein aus der Luft, fiat money eben.

Jedenfalls gehen wir in die nächste Krisenphase, wenn schon die BoE samt englischer Regierung einen Notfallplan  für den Euro-Crash öffentlich macht.
Solche Szenarien heben natürlich auch beim Öl oder Gold  alle Fundamentaldaten temporär auf, so daß diese absacken.
Diese Phase kennen wir aber auch aus 2008, wo z.B. Gold binnen 9 Monaten von 1020 $ auf 680 $ runter ging, also gute 30%. Der gleichwertige Boden wäre heute bei etwa 1320 $ pro Unze. Ebenso schlecht erging es Öl damals.

Die Geschichte ist bekannt. Beide verdreifachten danach ihre Preise.
Warum?
Weil das "schöne" am ungedecktem  Papiergeldsystem eben ist, es beliebig nachdrucken zu können.
Sich in die Deflation zu sparen hat den Effekt, daß solche Regierungen  wie in GR abgewählt werden und schein-sozialistische Umverteiler wie in FR an die Macht kommen, welche letztlich die Geldschöpfung favorisieren werden.

Und so werden wir demnächst neue, als Konjunkturprogramme verpackte  "Rettungspakete" erleben, welche die Preise ebenso mindestens verdoppeln werden.
Schließlich haben wir noch genug Luft. Die Teuerung ist ja trotz der Billionen der letzten Jahre tatsächlich noch nicht so schlimm angestiegen, weil zunächst Bankenverluste mit dem neuen Geld reduziert wurden. Es geht somit bald in die nächste Runde, wo es um Billionen geht, welche entweder dann (oder erst nach einer dritten Krisenwelle) auch in die Wirtschaft fließen werden und hyperinflationäre Preissteigerungen bewirken.

Alles schon mal da gewesen, bei den Chinesen, John Law oder der Weimarer Republik- nur heute eben mit anderen Leuten - uns!


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15.5. -  Eine, für uns angenehme Warnung kommt vom IWF. Der Ölpreis könne sich in 10 Jahren verdoppeln, so sein internes Forschungsteam. Was für eine sensationelle Prognose ....
Mein privates 1-Personen -Forschungsteam hat errechnet, daß dazu der Ölpreis nur 7 % p.a. steigen müsse um auf 200 $ zu kommen. Die wahre Inflation ist aber höher und Öl bildet diese immer zuerst ab.

Ich sehe zwei Szenarien:

1. Das Lineare entpricht dem IWF -Muster und den Erfahrungen aus der Vergangenheit. Jedoch nicht ganz der Entwicklung der letzten 10 Jahre. Da hat sich der Ölpreis nämlich vervierfacht (siehe Chart). Im Juli 2002 lag er bei 25 $. Somit wäre bei Fortsetzung dieser Linie der Preis in 2022 bei 400 $. Der IWF ist also sehr konservativ.

2. Das volatile Exponentialszenario wird künftig die Schwankungsbreite (Volatilität) des Preises vergrößern. Stärkeren Einbrüchen folgen ebenso stärkere Aufwärtstrends, welche nicht nur die Geldmengeninflation abbilden, sondern zusätzlich durch Kriegsaufschläge und Kriege, Förderengpässen, Investitionsrückstaue sowie Investorenflucht Preise nach oben drücken. Die 200 $ werden bei Zusammenfallen von nur zwei dieser Komponenten binnen eines Jahres erreicht.

Ganz klar wird die Öl-Elite das erste Szenario favorisieren und anstreben weil es noch gemanagt  werden kann. Dieses wird aber immer wieder durch das 2. Szenario  beunruhigt.

Beruhigend ist bei den ganzen, auch psychologisch wirkenden Glaskugel- Sehungen, daß keiner  langfristig fallende Preise sieht, nicht mal der Dauer-Deflationist Günter Hannich.

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14.5.- Der "Club of Rome", ein internationaler Elitenverein, betreibt seit langer Zeit mal wieder Kaffeesatzleserei samt Panikmache.
Hätte er vor 40 Jahren Recht behalten, gäbe es heute fast kein Erdöl mehr. Auch bei anderen Sehungen irrte er, was ihn nicht daran hindert, dort einfach weiter zu machen: Im prognostizieren von Fehlern und auf deren Grundlage Wirtschaft-und Politikempfehlungen zum Vorteil der Vereinsmitlieder herauszugeben.
Eine ganze Reihe der heutigen energetischen Irrsinnigkeiten entstammen diesem "Denkpanzer" (Think Tank) abgehobener Eliten.
Ganz ignorieren kann man das trotzdem nicht. Letztlich zeigte sich, daß Menschen und Politiker eher dem Schildbürgertum huldigen als der ernsthaften Wissenschaft, welche ja auch schon in mancher Branche keine Beweise mehr sucht sondern sich im Konsens lediglich darauf einigt, daß es so sei.
Somit kann der langfristige Beobachter an solchen "Prognosen" Trends der geplanten Zukunft finden, natürlich ohne Garantie.

Keine Einigung gibt es bei der Regierungsbildung Griechenlands. Das Land tendiert jetzt zum Chaos, so daß schon der dortige Landesgrüßaugustinus, Staatspräsident Papoulias, öffentlich vor dem Kollaps warnt.
Zudem wird überall über das diskutiert, was schon in den alternativen Internetmedien seit zwei Jahren behandelt wird, der Austritt oder Rauswurf der Griechen aus dem Euro.
Noch sehe ich das nicht, denn dann würden die Banken wanken und die Spekulation um den nächsten Wankelmütigen (Spanien?) sofort das Eurosystem kollabieren lassen. Da wird man eher Geld über Umwege drucken. Die Euroaustrittsdiskussion könnte als Erpressung damit die EZB unter Druck setzen.


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11.5. - JPMorgan, neben GoldmanSachs die bedeutendste und einflussreichste Wallstreetbank, schockiert heute mit einem angegebenem Verlust von 2 Mrd. $ durch fehl geschlagene Derivatespekulation.  Der Markt reagierte nervös und verunsichert.

Bislang hatte man es geschafft, den zwischen geschätzten 700 bis 900 Billionen $ großen Derivatemarkt nicht in Teilen zusammen brechen zu lassen und damit binnen Stunden das weltweite Finanzsystem zu kippen.
Aber bei den Größenordnungen wird spekuliert, daß die eingeräumten 2 Mrd.$  JPM- Verlust nur die Spitze des Eisberges sein könnten. JPM hält 70 Billionen $ an Derivaten bei einem Eigenkapital von ca. 160 Mrd. $!!!!
Erinnerungen an  Bear Stearns und Lehman in 2008 kommen hoch und es zeigt, daß weder die Ursachen für die Krise noch diese selbst beseitigt sind.

Im Gegenteil. Es passiert das, was absehbar war.
Wenn die Staaten Gewinne privatisieren, Verluste großer Institute aber als "systemrelevant" auf die Steuerzahler sozialisieren, dann hat keine Bank  mehr Angst vor dem Risiko. So werden sie auch weiterhin ein hohes Risiko eingehen (müssen), schon allein um die Verluste oder Staatsstützen der letzten Krisenjahre zu kompensieren.
Passieren kann ihnen derzeit scheinbar nicht viel. Im schlimmsten Falle sind die Retter aus der Federal Reserve bereit, Billionen Dollar neu zu virtualisieren und die Rückzahlung über die Zeitachse bis zum Jahr 9999 auf die folgenden Generationen zu verschieben.
Allerdings verhindert das y --> exp(x) indem vorher die Währung crasht.

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10.5. - Vor der Frostgefahr bei Immofonds warnte ich bereits 2009 hier. Mittlerweile ist das Szenario eingetreten. Ein  großer Fonds wird abgewickelt, der  SEB Immoinvest, und die Angst vor Untergang  geht um.
Man bekam nicht genug Cashmittel am einzigen Tage der Öffnung zusammen, um die flüchtenden Anleger auszuzahlen. Das gleiche Schicksal droht nun gemäß dem Gesetz der Folge weiteren solchen Fonds.
Abwicklung bedeutet, daß die Häuser erst in den nächsten Jahren schrittweise verkauft werden. Anleger bekommen also erst dann Geld, wenn die Hauspreise weiter gefallen sind und den Rest die Inflation abschmolz.

Man darf eben nicht in Sachwerte investieren, welche beliebig vermehrbar sind, so wie Häuser aller Art, deren Preise (ohne Preisverteidiger) auch hauptsächlich nur durch die Verfügbarkeit billigen Jedermannkredits dadurch in die Blase getrieben werden.
Aufgrund des dabei entstehenden Überangebots leiden natürlich die Mieten, gerade im Abschwungzyklus die gewerblichen. Aus denen will man ja über solche Fonds zusätzlich passive Einkünfte generieren.

Nochmal zum einfachen kausalem Verständnis für alle Immogläubigen:
Die Immobilie verhält sich wie eine Anleihe und ist von der Verfügbarkeit von Krediten sowie von der Höhe der Zinsen abhängig. Das setzt voraus, daß es genügend noch nicht überschuldete Kreditnehmer gibt. Da das Geldsystem aber die Verschuldung exponentiell gegen Unendlichlich treibt, sinkt irgendwann die Zahl der Kreditnehmer, wie bei einem Schneeballsystem halt.

Man kann, wie bis 2007 in den USA, das Ausfallrisiko natürlich noch einige Zeit über die ganzen Derivate CDO, MBS, SIV usw. verschieben, aber irgendwann platzt die Blase. Das sehen wir seit 5 Jahren in den USA oder Spanien. Andere Länder sind später dran, dort bilden sich gerade ganz neue Blasen, getrieben durch vermeintlichen Inflationsschutz sowie Niedrigstzinspolitik samt Geldschwemme für die verbliebenen Unverschuldeten.

Zum Schluß wird der Markt mit Insolvenzimmos überschwemmt. Kreditklemmen verengen den Markt auf Barzahler. Noch solvente aber kreditierte Bestandsimmos kommen durch den Preisverfall unter Wasser, weil deren Verkehrswert nun geringer ist als deren Hypothek. Nachschußpflicht droht dann im Umfeld einer deflatorischen Wirtschaftskrise.

Da die Lügen um den angeblichen Inflationsschutz durch Immobilien auch täglich wiederholt werden, wiederhole ich ebenfalls regelmäßig die wirklichen Fakten dazu.
Die Argumentation pro-Öl als Alternative überlasse ich als Hausaufgabe heute Ihnen. Auf dieser Seite sind mittlerweile alle Argumente dazu verewigt.

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9.5. -  Kaum fällt der Preis, sehen alle Mainstreamkommentatoren noch tiefer fallende Positionen und können dadurch auch eine selbsterfüllende Prophezeiung auslösen - wenn, ja wenn da nicht die Preisverteidiger wären.
Die Offiziellen gibt es aber nur beim Öl. Bei Gold versucht man durch Manipulationen eine Flucht aus den Papierwährungen zu verhindern - derzeit erfolgreich.

Die FTD sieht den Ölpreis derzeit  "abschmieren" und gibt über selektive Berichterstattung nur negative Daten dazu wieder. Auch die CoBa -Analysten, welche vorigen Monat noch bullisch für Öl waren, drehen die Fahne in den Wind und sehen keine baldige Rückkehr zu alten Ölpreisen. Abwarten!
Man könnte bei diesem Artikel jeden Absatz kommentieren, teils wiederlegen und korrigieren. Ich lasse das für heute.

Der Vorteil beim direkten Ölinvestment gegenüber Gold ist natürlich, daß es uns ziemlich egal ist, ob der Preis mal 10% einbricht. Wir haben genug Siecherheitspuffer und bekommen trotzdem Auszahlungen währenddessen die  Gold-und Silberinvestoren sich im Wunden lecken üben - oder aber die Gelegenheit nutzen, billig nachzukaufen und  dabei auch eine Öldiversifikation erwägen.

Als der Ölpreis 2009 auf fast 36 $ runter ging schrieb ich hier optimistisch, daß es wie ein Ball ist, den man unter Wasser drückt. Er wird dann zügig nach oben ausschlagen, was wir ja die letzten Jahre bestätigt fanden.
Denn wenn Öl gut schmiert, läuft das Getriebe richtig rund.
Derzeit holen die "Öl-u. Goldbälle" neuen Schwung, denn die große weltweite Krise beginnt über GR, FR, PT und SP gerade wieder an Fahrt zu gewinnen.

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8.5.- Aha, da haben wir den Grund für den Ölpreisverfall, den ich gestern noch suchte:
Saudi-Arabiens Ölminister machte in Tokyo neue Förderzusagen. Man habe außerdem 80 Mio. bbl. (also etwa einen Welttagesbedarf) an Reserven für evtl. Engpässe. Wir erinnern uns, daß weiterhin die S.-Arabische Ölproduktion auf 30 - Jahreshoch steht. Die Nachfrage ist also sehr stabil.

Das US -Energieministerium meldete dennoch einen Öl-Überschuß im Lande. Ob das Statement wahlpolitisch in vorauseilendem Gehorsam abgegeben wurde ändert zunächst nichts daran, daß der WTI-Preis heute nochmal auf 95 $ durchfiel.

Politischer Einflus kommt auch durch die Istanbul-Gespräche, wo die Iran-Konfliktparteien zu Gesprächen zusammentreffen und die Anleger die latente Kriegsgefahr zunächst aus dem Markt nehmen. Die Risikoprämie rein für die Wahrscheinlichkeit eines Irankrieges wird mit 10 bis 15 $ /bbl gehandelt.

Dennoch liegen wir mit OPEC -Öl und BRENT ca. 10 $ über der magischen 100 $ -Grenze für aktive Preisverteidigung des Kartells. Solange die Seaway-Pipeline noch nicht genug Öl aus Cushings Lagern abtransportiert hat, bleibt der negative Spread zu WTI um die 16 $.

Neuinvestoren bei uns wird das egal sein, gehen doch dieses Quartal neue Felder in Produktion, welche die Erträge trotzdem steigen lassen. Auch wird ein Projekt durch Umstrukturierung der Leases künftig schneller in die Ausschüttungsphase gelangen.
Leider haben wir nicht jedesmal das Glück, solche Top-Projekte wie die letzten zwei zu bekommen, welche schon mit den ersten Teilausschüttungen zweistellige Performance generieren. Mittelfristig gleichen sich aber die "langsameren Projekte" an.
Die Investoren der ersten Stunde in den 90ern erinnern sich kaum noch an damalige Verzögerungen und Probleme der Pionierzeit.
Jene haben übrigens Projektkalkulationen von 20 $/bbl  gehabt. 13 Jahre später bekommen sie fürs gleiche Öl das 5- fache.


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7.5. - In Frankreich und Griechenland hat es mit dem Linksruck einen Widerstand gegen die Sparpolitik gegeben. Üblicherweise erwarten nun viele Menschen eine Verbesserung und neuen Aufbruch.
Leider wird dem nicht so sein, denn:

"Würden wahlen etwas ändern, wären Sie verboten."
"Die die gewählt sind haben nichts zu sagen und die, die was zu sagen haben sind nicht gewählt."
"Neuer Wein in alten Schläuchen."
"Man kann sich nicht darauf verlassen, daß das, was vor der Wahl gesagt wird, auch danach eintritt."

Einiges ändert sich sicherlich, es wird wieder chaotischer. Letztlich kann und wird keiner am System etwas ändern wollen, können oder dürfen. Mag sein, daß gewisse Sparbemühungen verschoben werden. Das Vergessen der Wahlversprechen wird wohl nun zunächst mit Inflationierung überdeckt werden.
Grundsätzlich sollte man sich als libertärer Mensch nie von politischen Wechseln beeindrucken lassen, gar deren Statements vertrauen. Vertrauen sollte man lieber sich selbst und in sein Wissen.

Der Kursrutsch beim Öl sollte aber vorerst gestoppt sein. Inwieweit dieser mit dem Wahlausgang zusammen hängt ist unklar. Rational gesehen müsste der Euro viel stärker fallen, BRENT -Öl steigen, weil eine größere Geldmengenausweitung im Euroraum nun wahrscheinlicher wird. Aber man wartet wohl auch erstmal die Regierungsbildung ab. Meist kommt der Anstieg eh immer verzögert.


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4.5.- Heute können sich  die Spekuklanten freuen (?), haben Sie doch endlich mal wieder etwas Bewegung beim WTI-Ölpreis, welcher aktuell mit über 4,8 % unter 98 $ geht (BRENT bei 112 $)  und diese Woche damit einen "Verlust" von ca. 7 % macht.
Damit kann man dann wieder gut traden.
Gönnen wir es den Händlern. Dieses Jahr hatten Sie noch nicht all zu viel Kauf -und Verkaufsgelegenheiten, denn Öl "dümpelt" so dahin. Schön für uns!

Grund für den Kursrückgang aller Werte zum Freitagnachmittag ist die Stichwahl in Frankreich, bei der der sozialistische Kandidat Hollande heute schon als Sieger gilt.
Zudem stehen auch in Griechenland Wahlen mit unbekanntem Ausgang an, da stößt man vorher sicherheitshalber erstmal alles ab.


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3.5. - Gestern waren wir bzgl. der Meldungen "überrascht", heute wieder.
Die Industrieaufträge der USA sind so stark zurück gegangen, wie seit drei Jahren nicht.
Dann fragt man sich, worauf sich die gestrige Überraschungsmeldung der guten Konjunkturdaten begründet- auf Marktmanipulation selbstvertständlich!!!
Logischerweise rutscht der Ölpreis heute wieder etwas ab und weil `s gestern so schön war wird heute der Pessimismus publiziert: Ein Öl-Guru erwartet Preisrutsch.

Der Herr Namens Byron Wien ist 79 Jahre alt (da darf man irren), war Investmentstratege und ist seit 2009 bei der Heuschrecke Blackstone.
Wahrscheinlich sind den derzeit spekulativ investierten die Volatilitäten zu gering und man versucht Stimmung in den Markt zu bringen, damit man über größere Chartausschläge Spekulationsgewinne einfahren kann.
Plötzlich halten alle anderen Affen auch den derzeitigen Preis für zu hoch, nachdem sie ihn vor Monaten für zu niedrig gehalten haben. Dabei stützt man sich aber lediglich auf die eigene subjektive Meinung. Konkrete Zahlen fehlen.

Aber wie erwähnt, ein stabiler Ölpreis ist für die Spekulanten und Analysten sowas von langweilig, ja gar geschäftsschädigend. Damit  können sie doch weder Geld verdienen noch ihre Kaffeesatzleserei per Börsenbrief zum Besten geben.
Wir dagegen lieben einen langweiligen Ölpreis, auf entsprechendem Niveau natürlich. Dafür sorgen schon die Araber, Inder, Russen und Chinesen.

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2.5. - Die guten Konjunkturdaten in den USA verleihen dem Ölpreis Zuwachs? So, so!
Natürlich waren die Daten wieder "überraschend".
Bei den ganzen Überraschungen fragt man sich, wozu es denn sog. Wirtschaftsexperten gibt? Wenn diese denn stetig "überrascht" werden, sind sie überflüssig.
Achten Sie mal bei solchen Meldungen auf dieses Wort. Es wird Sie sicher nicht überraschen, daß es auffällig häufig benutzt wird.

Wie hier berichtet sind noch andere Gründe preisbestimmend. Die Seaway-Pipeline entspannt die Lagersituation in Cushing schrittweise, anhand deren Lagerdaten die WTI-Preise gestellt werden.
Auch mit Erdgas geht es wieder etwas aufwärts. Ich hoffe, wir haben die Bodenbildung nun gesehen.

Unser aktuelles Projekt ist defacto platziert. Wie üblich wird es noch einige Rückläufer usw. geben. Einige Mindestanteile kann ich vorbehaltlich noch liefern.
Zur Stunde haben wir keinen Nachfolger auf dem Tisch. Das ist aber in Arbeit und wird sicher erst Ende Mai spruchreif sein.


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1.5. - Die FTD listet die Tricks und Lügen der Bankberater auf und diskutiert 10 Stück davon.
Das Kuriose am Artikel ist, daß man zwar die Berater als Lügner und Trickser darstellt, zum Schluß aber dem Leser empfiehlt, genau zu diesen zu gehen, nur halt etwas vorbereiteter.

Nun darf man das sicher nicht verallgemeinern. Vielleicht sind 10 % der Bankberater ehrbar. Ich kenne z.B. einige dieser seriösen Herren der Alten Schule, welche selbst auch außerhalb des Banktresen investieren und versuchen in ihrem Beruf Geschäftsethik und Investmentwissen zu vermitteln bzw. zu leben.

Letztlich ist aber immer auch der Kunde selbst verantwortlich.
Lassen Sie sich nicht passiv beraten, sondern informieren Sie sich lieber aktiv selber!
Sie haben heute dazu zum Glück das Internet.
Einige Bücher von erfolgreichen Leuten, vielleicht einige erfahrene Erfolgsfreunde, denen Sie zuhören sollten, und der gesunde Menschenverstand vervollkommnen die Entscheiderbasis.
Schauen Sie auch, daß Ihr Invest-Anbieter nicht nur das angebotene Produkt versteht, sondern auch selbst darin ordentlich investiert ist und schon Erfolgsreferenzen vorweisen kann. Nur so können Sie sicher sein, daß sich Ihre Investment- Interessen mit denen des Initiators oder Verkäufers decken. Kalkulieren Sie aber immer ein Restrisiko mit ein.

Eine Bank benötigen Sie in der heutigen Zeit dazu gar nicht.
Die sinnvollen Investmentalternativen kann man an zehn Fingern abzählen:
Oil, Gas, Gold, Silver, Cash, evtl. eigene Immo, die eigene Firma, einige Aktien, wenn man`s versteht -private equity und einen Teil in die eigene Bildung.
Die Bank hat man dann nur noch zum Zahlungsverkehr und da kann man sich gerne über ein Girokonto beraten lassen.


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APRIL 2012


30.4.-  Zwischen Öl und Zinseszins beschreibt Zusammenhänge und die Probleme, den der Zins auf aus Nichts geschöpftem Papiergeld den Menschen bringt, bis die Währung letztlich an den wichtigsten Energieträger gekoppelt wurde und sie sklavisch abhängig machte: Erdöl.

Um diesen Rohstoff werden hauptsächlich Kriege geführt, auch wenn medial andere Gründe indoktriniert werden. Es geht seit 100 Jahren bei Kriegen trotz großer Profite primär nicht um Geld sondern die Kontrolle des Öls. Wer heute das Öl kontrolliert, kontrolliert  defacto die Welt und es gibt kaum Möglichkeiten, sich selbst aus diesen Abhängigkeiten zu befreien. ( Es sei denn, man kontrolliert seine eigenen Quellen zum Teil mit.)

Beim Krieg ums Öl interessiert die USA z.B. auch nicht die nationale Souveränität, z.b. die von Indien, welches weiterhin seine Ölimporte aus Iran decken wird.
Daher doht der Imperator mit Sanktionen und stellt ein Ultimatum bis 28.6.2012.
Weder Indien noch China werden sich aber davon beeindrucken lassen.
Die US-Hegemonie ist mittlerweile im Zerfallsprozeß. So machen sich die "Falken" im White House nur noch lächerlich, was jedoch nicht ungefährlich für die Welt ist.

Die USA sind abhängiger und schwächer denn je. Sie gewinnen nicht mal die selbst inszenierten Kriege, die Wirtschaft liegt am Boden oder ist nach Asien ausgelagert, die Demokratie geht in Faschismus über, die Bevölkerung verarmt zunehmend, die Währung ist das Papier nicht mehr wert und wird in Billionen digital den Verursachern der Krise hinterher geworfen, die etablierten medialen Lügen fliegen dank Internet auf und sie haben zu wenig eigene erschlossene Ölreserven.
Da sollte man endlich mal die Klappe halten.

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25.4. - Öl bleibt lange weiter teuer, so die Einschätzung verschiedener Händler bei einer Rohstoffkonferenz der FT .
Der bekannte Grund sind Kriege, Embargos und Krisen sowie eine "überhaupt nicht komfortable Angebotsseite".
Die freien Reservekapazitäten der OPEC liegen um die 2,6 Mio bbl/Tag, gerade mal 3% des Welttagesbedarfs. Wahrlich keine große Reserve.
Das erkennt man daran, daß sich trotz der wochenlangen Fördermengensteigerung in Saudi Arabien die WTI- Preise seit Januar stabil über 100 $ liegen, BRENT etwa 15 $ höher.

Die Ankündigungen von Freigaben der strategischen Reserven bewirkte erwartungsgemäß nichts. Auch Obamas Vorhaben, Spekulanten stärker zu kontrollieren ist reiner Wahlkampfpopulismus. Spekulanten verdienen nur an stetiger Volatilität. Die ist aber seit Jahresanfang kaum wahrnehmbar, der Preis hat sich festgesetzt.
Das freut uns natürlich, auch wenn wir nicht dafür verantwortlich gemacht werden können, nur weil wir Öl fördern. Den investierenden Ölfirmen ist es eher zu verdanken, daß noch genug Öl zur Verfügung steht- ohne deren Engagement sähe es bedrohlicher aus. Somit trägt  jedes Investment in neue Projekte zu etwas Stabilität bei.

Instabil bleibt die Fertigstellung der geplanten Nabucco-Pipeline.
Mit ihr will man Westeuropa von russischem Gas unabhängiger machen und sich über die Türkei, Bulgarien, Rumänien und Ungarn aus Aserbaidshan beliefern lassen. Jetzt wird der Leitungsbau den Ungarn aber zu teuer und man will aussteigen. Kann es sein, daß hier russische Lobbyarbeit geleistet wurde?
Die Planung eines Umweges über Ex-Jugoslawien oder der Ukraine dürfte auszuschließen sein da zu langwierig. Abgesehen davon lies ja ein türkischer Minister auch verlauten, daß man mit der osmanischen Hand auf der Pipeline auch gerne die Europäer an der Leine halten würde.
Bleibt für Europa nur selber nach Gas zu bohren oder sich eine LNG-Tankerinfrastruktur aufzubauen, will man sich unabhängiger machen.


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24.4.- Am Beispiel der argentinischen YPF- Verstaatlichung, sieht man, daß es für die Länder letztlich Nachteile bringt.
Zum einem ist hier der Zeitpunkt falsch. Man verstaatlicht ein Unternehmen, wenn die riskante Explorationsphase beendet ist und Gewinne sprudeln- nicht davor.
Daher müssen die geplanten Schiefergasvorkommen nun auch noch ohne ausländ. Kapital und Know How erschlossen werden.
Das ganze von einer Firma, welche als das "am schlechtesten geführte Unternehmen der Weltgeschichte" bezeichnet wird. YPF ist für die völlig unnatürliche Leistung bekannt, als Ölunternehmen Verlust zu machen.

Verstaatlichungen sind in sog. Schwellenländern nicht selten. Russland kassierte Yukos ein, Gazprom  gehört zur Hälfte dem Staat.
In Südamerika werden am meisten Öl-Verträge gebrochen bzw. Rohstoffvorkommen verstaatlicht. Damit bieten sich diese Länder nicht gerade als Investitionsstandorte für Öl-und Gasgeschäfte an. Auch deshalb, weil deren Führer meist gar nichts vom operativen Business verstehen, nur das schnelle Ölgeld wittern. Den langen Weg dorthin ignorieren sie dann schon mal.

Wenn es aber um Öl geht, wird noch jeder Krieg legitimierbar.
Dabei haben wir unter der Erde genug davon. Hier ein trefflich-sarkastischer Kommentar zur abiotischen Entstehungstheorie von M. Klipfel.


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23.4. - Öl gegen Gold - nein, kein interner Streit oder gegenseitiges Ausspielen des besseren Investments.
Im Gegenteil- Schulterschluß ist gemeint. Denn auch China will nun, nach Indiens Ankündigung, für Öl mit Gold bezahlen.
Öl wird wieder in Gold aufgewogen und ist dementsprechend wertvoll. Deshalb benötigen Sie für unterschiedliche Szenarien unbedingt beide  Stoffe. Den Flüssigen im Boden und den Festen auch- im Garten verbuddelt.

Sie können natürlich auch auf einen anonymen "Experten" hören, der heute bei WELTonline solch widersprüchlichen Empfehlungen für verottbare Papiere abgibt, daß sich darunter schon das ganze WON- Forum  kaputt lacht.
Aber die Artikel"beratung" hat was.
Erstmalig(?) wird hier die Investitionsmöglichkeit in US-Öl-und Gasfonds angesprochen.
Der sog. Experte sieht das natürlich als spekulativ und für die Altersvorsorge ungeeignet.
Allein an einer solchen Aussage erkennt man die Inkompetenz, denn die permanent empfohlenen Aktienfonds sind ja viiiiel unspekulativer, oder?
Na, wenn man so will, spekulieren wir auch darauf, daß noch in den nächsten
Jahrzehnten Erdöl und Erdgas die Rohstoffe Nr. 1 bleiben und ungebrochen nachgefragt werden. Wetten daß...?

Wahrscheinlich hat der Typ noch nicht mit bekommen, daß gerade Bonds mit dem Griechenland -Haircut schon zu den riskanten Papieren gezählt werden. Und genau das empfiehlt er.
Es sind die gleichen Berater, die heute immer noch behaupten, die Finanzkrise habe man nicht kommen sehen können.
Nachweislich haben u.a. wir das aber, genauso wie wir schon 2008 prognostizierten, daß Öl zuerst wieder mit Gold bezahlt werden wird.

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20.4.- Jetzt wird das Entsorgungsproblem für Solar, Wind und Dämmung auch vom Mainstream wahr genommen: Industrie fehlt Entsorgungsplan für Solarschrott.

Natürlich ist das- mit Einschränkungen - oft Sondermüll, den der "Investor" später bezahlen muß. Das kennt man vom Asbest -Hype vor einem halben Jahrhundert noch.
Einige Materialien kann man  sicherlich recyceln. Nur ist kostenmäßig nicht klar, ob es sich lohnt.
So ist mir aus Insidergesprächen in Hamburg bekannt, daß z.B.  der Rückbau von Windrädern großteils die eingefahrene (subventionierte) Rendite fressen soll.

Zwischen den Zeilen liest man, daß das Styropor doch kein Hundertjähriger werden wird und irgendwann von der Wand (nach 20 Jahren ?) muß. Nicht weil es verottet ist, sondern veralgt und versifft. Dann wird aus dem als "schnittfestes Erdöl " bezeichnetem Stoff wieder das, was es eigentlich einsparen solle: Erdöl. Paradox, nicht wahr?

Auch wenn ich mich wiederhole:
Sollte bei uns die auf gerade mal zurückhaltende 15 Jahre kalkulierte Quelle förderunwürdig werden, so sind genügend unsubventionierte Rücklagen lange vorab für die Renaturierung angesammelt. Meistens werden die Bohrungen nur mit Beton verschlossen um Jahre später mittels neuer Technik,auch ggf. neu eingeströmtes Öl/Gas zu heben.
Geht die Förderkurve abwärts, gibt es zudem genug Marktteilnehmer, die solche Altfelder  aufkaufen, vorübergehend stilllegen(spekulieren) und/oder neu aufbereiten.
Das Thema ist daher bei uns nebensächlich, muß aber behandelt werden.

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19.4. - ExxonMobil hat lt. "FORBES"  in 2011 am meisten Gewinn (41 Mrd. $) gemacht. Außer Apple sind unter den ersten sechs nur Öl/ Gaskonzerne: Gazprom, Shell,Chevron,BP. Gesamtgewinn aller sind 150 Mrd. $.

Es zeigt sich erneut, in welcher Branche das meiste seriöse (!!!) Geld zu verdienen ist. Selbst  wenn wir nicht im Milliarden-o. Millionenbereich mit unseren Kleinbeteiligungen verdienen, so ist doch hier die Wahrscheinlichkeit am höchsten, für sich selbst gute Erträge zu ernten, abgesehen vom Internet, was auch gigantische Chancen bietet.
Wer beides miteinander koppelt, kann nur gewinnen!

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18.4. - Öl dreht wieder nach oben. Der Grund ist, daß die Seaway-Pipeline zwei Wochen vorfristig umgeroutet ist.
Der Routingwechsel bewirkt, daß aus den Lagern in Oklahoma Überkapazitäten nun an die Golfküste transportiert werden können. Das Öl kann von dort weiter, z.B. nach China transportiert werden und damit wird der  Ölstau in Cushing/ Ok. abgebaut. Der Spread zu BRENT könnte sich damit weiter reduzieren und WTI auf die 110 $ Marke bringen.
An diesem Beispiel erkennt man sehr deutlich, wie wichtig eine gute und flexible Infrastruktur ist. Auch ein wichtiger Standortvorteil bei Öl-und Gasinvestments, den es zu beachten gilt.

Wie wichtig Standortauswahl ist, verdeutlicht gerade die Verstaatlichung der Tochterfirma des spanischen Repsoil-Konzerns YPF durch Argentinien. Der Grund sei, daß YPF zu wenig fördere, was Argentinien dadurch nötige, Öl teuer zu importieren. Man wird sich wohl nun auch über Entschädigungszahlungen verständigen müssen, damit es nicht ganz nach Enteignung aussieht.

Man erkennt als Investor hierbei auch, welche Eigentumsformen und Betriebsgrößen in einem solchen Szenario Begehrlichkeiten wecken. Einen börsennotierten Großkonzern kann man sehr leicht vereinnahmen, als Tausende versprengte Kleinproduzenten.
Politische und wirtschaftliche Stabilität bei der Länderauswahl lässt auch bei uns nur die USA zu. Dort wurden noch nie Ölfirmen enteignet.
Standard Oil wurde beispielsweise wegen der Marktmacht zerschlagen und in mehrere privatwirtschaftlich geführte Betriebe geteilt. Der größte Konzern davon ist heute Exxon.

Solche Verstaatlichungen sind natürlich für die Länder völlig kontraproduktiv. Machen doch nun wegen dieses Risikos auch alle anderen Investoren einen großen Bogen um solche Staaten. Damit fehlt neben Geld zusätzlich internationales Know How.
Der bessere Weg ist der gestern hier berichtete Deal zwischen Russland und den USA.

--->weitere ölige Kommentare aus der FTD von heute:
So profitieren Sie von den Ölpreisen
Repsoil- Krimi mit China -Kracher
Der Sieg des Öl-Dinosauriers



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17.4. - Weil der Sprit für die Masse schon so teuer ist, will man die Steuer darauf vom Energiegehalt abhängig machen. Da Benzin geringere Energie liefert als Diesel, soll die Steuer von Benzin auf  Dieselniveau gesenkt werden.
Ach nein, Eurokraten machen das ja anders herum. Natürlich will man Diesel sofort um 22 ct/Liter verteuern. Allerdings ist derzeit  die Bundesregierung dagegen - noch.

Auf amerikanischen Ölfeldern wird ja gelegentlich schon deutsch gesprochen, wenn  unsere Investoren ihre  Ölfelder begutachten.
Künftig wird man dort auch russisch hören. Rosneft und Exxon haben eine Kooperation beschlossen.
Die Amis helfen russisches Öl und Gas zu erschließen und die Russen bringen hoffentlich den Amis die abiotische Ölentstehungstheorie nahe, wenn sie in Texas WTI-Öl hochpumpen.
Immerhin haben die Russen gleich mal zwei 30%-Anteile am La-Escatera Projekt und Feldern im Golf von Mexico gekauft.
Die Amis bekommen  Joint -Venture-Anteile an der Erschließung der Karasee und des Schwarzen Meeres.
So hoch müssen Sie nicht einsteigen. Sie sehen aber, wer genau erkennt, was künftig das Investment Nr. 1 ist. Schließlich will man die 265 Mrd. € Gesamtinvestition mit einem guten ROI bald wieder drin haben.

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16.4.- Wer glaubt, daß das Schildbürgertum der Vergangenheit angehört, kennt die Griechen noch nicht. Die wollen jetzt haufenweise Solarplantagen bauen. Leider fehlen die Leitungen nach Nordeuropa. Daher soll der Strom halt ohne Leitungen an die Michels verkloppt werden - virtuell natürlich, durch geschickte Subventionsumbuchungen.
Tolle Idee, machen wir jetzt auch. Wir bohren dort, wo die Pipeline- Infrastruktur fehlt. Das theoretisch geförderte Gas wird als heiße Luft(post) per Jetstream nach Brüssel geliefert. Sie bekommen als "sophisticated Innovativinvestor" dafür virtuelle Gascoins gutgeschrieben, mit denen Sie Durchleitungsrechte für Prügelattacken gegen Eurokraten kaufen können. Sind Sie dabei?

Weil wir aber in Absurdistan leben, gibt es zeitgleich weiteres.
Da die "Energiewende" schon nicht klappt, soll das heroische Vorbild deshalb nun auch mit einer "Verkehrswende" hierzulande fortgesetzt werden.
42 Vollexperten wollen, wenn ich 86 bin, 40% des Energieverbrauchs des Verkehrs eingedampft haben - natürlich hauptsächlich durch regelmäßige Steuererhöhung auf den Sprit.
Was anderes fällt denen nicht ein, weil man zugeben muß, daß es weder Elektroauto noch Wasserstoffantrieb als Substitute bis dahin zur Marktreife schaffen.
Dabei wird diesen Vollpfosten schon seitens der Zentralbanken geholfen. Man muß gar keine weiteren  Steuern auf Sprit erhöhen. Die Ausweitung der Geldmenge samt Verpönung von Ölinvestitionen reichen aus, um die Spritpreise so hoch zu treiben, daß das Ziel in Kürze erreicht ist.

Und weil man auch wegen obigen so schön am Öl profitieren kann, empfiehlt das Handelsblatt Investments in Öl  sorry, Spekulationen in Öl- also Aktien und Zertifikate. Natürlich eine ausgewiesene "Voll-Profi- Anlageempfehlung".
Dabei muß man nur mal auf die Charts von Shell, Total, Exxon o. BP schauen. Trotz der guten Rallye bis 2007 und seit 2010 sind die Kursentwicklungen und Dividenten nicht sonderlich spektakulär.
Vielleicht liegts daran, daß die Öl- Bosse zuerst satte Gehaltserhöhungen (auch in Form von Aktien) bekamen.
Ja ja, das Ölfeld oder der Laden muß einem schon selbst (mit)gehören, damit man daran auch was verdient.


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13.4. -  Öl bleibt trotz differenzierter Daten aus China und den USA diese Woche weiterhin satt über 100 $. Es ist ruhig auf dem Markt, was auf eine Konsolidierung schließen lässt. Noch einige Monate so weiter und keiner regt sich mehr über teures Öl auf. Dann wird die Rallye fortgesezt.

Weiterhin unbefriedigend ist der Erdgaspreis. Er fiel heute wieder unter 2 $. Gut ist das natürlich für die Nachfrage seitens Gaskraftwerken (GKW) und den Kapazitätsabbau - und natürlich für den Einkauf neuer Förderrechte. Ich schrieb ja schon vom Erdgas-Honey-Pot.

Falls Sie sich bei hren Abrechnungen wundern, daß die Position des Gaspreises bei einigen Quellen teilweise doppelt so hoch als der Henry- Hub-Preis ist, freuen Sie sich. Der Grund liegt in den sog. Liquiden (engl.: liquids). Damit bezeichnet man ein Konvolut verschiedener, auch hochwertigerer Gassorten im Fördergemisch, als nur das einfache Roh-Erdgas. So bekommt man eben für Buthan wesentlich mehr Geld.
Meistens werden neben Öl auch verschiedene Erdgassorten mit gefördert, die wir besser vergütet bekommen, weil deren Verarbeitung billiger ist oder deren spezielle Nachfrage höher.

Ach so, natürlich kommt auch Salzwasser mit raus. Lassen Sie sich  nicht verunsichern, wenn Unkundige kritisieren, daß im Bohrloch Salzwasser sei.
Das ist geologisch normal.
Ohne dessen "Verdünnung" käme der Rest oft gar nicht so leicht hoch. Es fördert die Fließfähigkeit, ist aber natürlich auch ab einem bestimmten Prozentgrad unwirtschaftlich, da es entsorgt werden muß.
Das geschieht über die SWDW (salt water disposal well)- Salzwasserentsorgungsquellen. Hat man sie in eigenem Bestand, bringen diese auch Geld (bis zu 30 ct/bbl) und machen teilweise auch gute 20% p.a., wenn sie aus den Nachbarfeldern mit benutzt werden.

(Den Stamminvestoren hier ist das bekannt, aber es kommen ja auch immer mehr Neue hinzu, deshalb bleiben Wiederholungen nicht aus.)


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12.4. - Neben seiner gestern hier kommentierten Analyse warnt der IWF bzgl. der Schuldenkrise nun auch vor einem Mangel an "sicheren Finanzanlagen". Da merkt man, was für tolle "Öko(g)nome" dort sind- alles Vollkasko-Angestellte....

Als Unternehmer erkennt man doch sofort, daß bei Höchstpreisen eines essentiellen Produktes enorme Gewinnchancen warten und investiert dort. Ebenso müssten Finanzvertriebe weltweit Kundengelder in Rohstoffe lenken. Nur durch neue Investitionen und Bedarfsdeckung pegeln sich Preise wieder auf erträgliche Maße ein.

Sicherer als alle üblichen und mittlerweile als riskant eingeschätzen Papiergeldanlagen sind Sachwerte auf jeden Fall. Natürlich gibt es wie überall auch Risiken. Das Risiko ist aber geringer als bei Bonds, welche in einem übersättigten und überschuldeten Markt inflationsbereinigt sogar Negativrentite "erwirtschaften".

In einem muß man dem IWF Recht geben:
"Keine Anlage kann als wirklich sicher gelten." Vor der Krise habe sich die Welt zum Teil in einem falschen Sicherheitsgefühl gewogen, das nun einer realistischeren Einschätzung gewichen sei.

Sicherheit gibt es generell nicht im Leben. Garantien und Vollkaskomentalität sind reinster Selbstbetrug und verhindert dadurch, daß sich der Mensch redundand macht,sich also mehrere Standbeine schafft.
Wer z.B. im Leben nur einen Kunden hat - seinen "Arbeitgeber" - macht sich freiwillig zu dessen Sklaven. Dabei heist es doch so deutlich "abhängig beschäftigt".
Das bedeutet, daß die Abhängigen lediglich beschäftigt werden müssen. Verstehen Sie?
Von Selbstverwirklichung, Zielen, Traumerfüllung gar Freiheit ist dabei nicht die Rede.
Das geht nur als Unternehmer oder/und Investor, nicht mit Schulden sondern mit realen Sachen.

So ist die Weltwirtschaftskrise auch nicht schlecht, denn in jeder Krise steckt der Keim einer noch größeren Chance. Im Großen wie im privatem Kleinem. Nutzen Sie diese!


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11.4. - Der Internationale Währungsfonds warnt vor einem steigendem Armutsrisiko wegen des hohen Ölpreises, hauptsächlich in den Entwicklungsländern. Der IWF untersuchte auch in seinem Bericht die möglichen Folgen des Anstieges der Lebensmittelpreise um 31 % in 2012, was seiner Ansicht nach die "Inflationsrate" in den 70 ärmsten Ländern auf über 10 % steigen lässt.

Das ist schon mehr als frech!
Ausgerechnet der verlängerte Arm der Hochfinanz beklagt sich über die von den herrschenden Zentralbanken und ihrem exponentiellen Zinseszins-Verschuldungssystems herbeigeführte Inflation (Geldmengenaufblähung) und lädt in Verdrehung der Ursachen die Schuld bei der Wirkung ab, höheren Öl- und Lebensmittelpreisen. Aber das kennen wir ja.

Ich sehe das konträr:
Der hohe Ölpreis senkt  das Verarmungsrisiko bei denen, welche an ihm partizipieren! !
Damit sind nicht nur Ölförderer gemeint, sondern die ganze um diese herum etablierte Infrastrukturindustrie, welche u.a. sekundär Arbeitsplätze schafft.

Aber nicht nur die.

Die Gewinne fließen aufgrund der Nachfrage wiederum in neue Ölprojekte, was über die leichte Verfügbarkeit von verhältnismäßig billigem Öl (Öl-Gold-Ratio weiter unter 2 $/ Gramm) ebenfalls den Reichtum der Menschen im Kohlenstoffzeitalter erhöht.
Würde es keinen hohen Ölpreis geben, würde sich Ölförderung nicht lohnen, Öl nicht adhoc und ausreichender Menge jederzeit zur Verfügung stehen. Dann müssten auch die Felder wieder mit dem Ochsen bestellt werden und Milliarden Leute verhungern.
Sieht so vielleicht die Alternative des IWF aus?
Einen Aufruf an die Adresse der großen Förderländer zu verstärkter Ölinvestition der oftmals verschleuderten Öl-Gewinne wäre sinnvoller als bloßer primitiver Populismus.


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10.4.- Donald Trump glaubt an einen Deal, wonach die USA mit den Saudis vor den US-Wahlen eine "Ölschwemme" vereinbart hätten. Dies diene als Wahltaktik zur Senkung der Benzinpreise, welche die US-kritische 4 $/Gallonen -Marke fast wieder erreicht haben.
Danach soll Öl durch die Decke schießen, wie niemals zuvor, glaubt Donald.

Ich halte das aber eher für unwahrscheinlich. Saudi-Arabiens Förderung liegt schon jetzt auf 30-Jahres- Hoch.
Sollte Obama nach den gewonnenen  Wahlen Israel beim Iranangriff unterstützen, würden im Vorfelde schon nötige militärische Vorbereitungen die Spekulation auf die nächste Ölkrise anfeuern.
Zudem haben sich die OPEC, wie auch andere große Ölförderer  (Russland), auf einen akzeptablen Marktpreis von 100 $ "geeinigt". Da derzeit BRENT bei 121 $ liegt, die Sorte maßgeblicher Preistreiber ist, wäre so auch nur ein Range von 20 $ nach unten drin, was beim WTI 80 $ ergäben könnte und keine großen Auswirkungen aufs US-Benzin hätte.

Auch müsste ein akzeptabler Grund für einen solchen Ölpreisverfall her. Dieser kann höchstens über eine Wirtschaftskrise oder Börsencrash kommen. Doch gerade das will man auch vor einer Wahl verhindern. Das kann man mit weiterer Inflationierung schaffen, was Öl somit wieder verteuern würde. Da beißt sich  die Katze in den Schwanz.

Es verdienen auch einfach zu viele an einem hohen Ölpreis mit, so daß es begrenztes Interesse am organisiertem Preisverfall gibt.
Der FOCUS vergleicht heute die Benzinpreise von England bis zur USA. Nach den Briten hat Deutschland die höchste Steuerlast darauf.  Die der USA ist fast zu vernachlässigen, bekommen die Amis doch eh den Sprit durch selbst gedruckte Dollars faktisch umsonst.

Natürlich verdienen die Förderunternehmen tatsächlich sehr gut, haben aber auch entsprechendes Explorationsrisiko.
Sich über Profite zu erregen half bislang nie. Da ist es besser sich selbst an den Förderungen in geeigneter Form mit zu beteiligen.
Würden z.B. dort hinein hunderte Milliarden aus Staatsanleihen o. Sparbüchern fließen, würde mehr Öl gefördert werden und somit die Preise drosseln helfen.
Aber das ist den meisten wohl zu viel Denkarbeit vorab und natürlich viiiiiiiiiiiiel zu gefährlich.....
Da meckert man lieber Kollektiv gegen die Tankstellenbetreiber und Ölmultis.

So ist das Leben aber nun mal- wer nicht nachdenkt, zahlt!

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5.4. -  Ein chinesischer Versicherer will jetzt keine iranischen Öllieferungen versichern. Er hat Angst "alleine da zu stehen", weil europäische und japan. Gesellschaften ähnliche Pläne hegen. Also ein feiger Affenreflex des Chinesen.
Es gibt aber noch genügend andere Versicherungen auf der Welt, z.B. in Indien und Russland, welche Lieferungen ersatzweise absichern würden. Somit hat das keinen Einfluß auf den iran. Export, da ohnehin der Westen - wg. "einvernehmlichem" Embargo - defacto ausgeklammert wird.

Versicherungen sind auch bei uns nötig. Falls es Tornados gibt, wie gestern in der Region um Dallas, Brände ausbrechen, Öl den Boden verschmutzt, Gasleitungen bersten oder Arbeiter verunfallen.
Die Operatoren sind all diesbezüglich haftpflichtversichert und wissen nach 140 Jahren Erfahrung amerikanischer Öl- und Gasproduktion um die Risiken.
Es gilt in den USA auch das Verursacherprinzip. Möglicher  Verursacher von Schäden sind i.d.R. der Operator, Pumper, Gasleitungsbetreiber, Ölspediteur aber nicht Sie als Miteigentümer.
Ihr Risiko liegt eher in zu wenigen Informationen über das Geschäft, geringer Ausdauer bei Bohrplanverschiebungen wg. geologischer Herausforderungen, volatilen Ausschüttungen aufgrund variabler Rohstoff- /Devisenpreise und Förderergebnissen oder gar Wahl eines suboptimalen Initiators.
Um all diese Risiken zu minimieren, schreibe  ich u.a. seit 4 Jahren diese Seiten.

Doch die nächsten Tage wollen wir gemeinsam Ostern genießen.
Ich danke Ihnen daher  für Ihre Treue, Geduld und Partnerschaft, wünsche Ihnen ein sonniges Osterfest und melde mich am Dienstag nä. Woche wieder.

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4.4. - Heute lasse ich mal von der  FTD vertreten:
Warum es an Öl nicht mangelt

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3.4. - Bei der Solarbranche ist Sonnenuntergang. Nachdem der scheinbare Riese Q- Cells pleite anmeldete, kommt ein weiterer ins Straucheln- Phoenix Solar wird wohl als nächstes aus der Asche in die heiligen Jagdgründe steigen.

Sicher gibt es einige operative Managementfehler aber der wesentlichste liegt darin, daß das Management auf einen unkalkulierbaren Hype aufstieg und keine mittelfristige ehrliche Due Diligence betrieb. Das Geschäftsmodell der Hersteller ist umsatzmäßig ausschließlich auf politisch wie physikalisch irrational begründete Subventionen sowie auf Kredite aufgebaut. Wahrscheinlich hat kaum ein CEO oder Aktionär sich mal mit der dahinter liegenden Ideologie, dem CO2-Schwindel befasst, die Globalisierungsverbilligung durch China sicher ausgeklammert und das Geldsystem ohnehin nicht hinterfragt -  die Finanzkrise samt Kreditklemme damit nicht hat kommen sehen.

Was bleiben wird, ist solar- verbrannte Erde. Die Aktie von Q-Cells stürzte von 80 € auf derzeit 14 cent. Banken dürften einige Kredite abschreiben und Solarkunden die Garantie auf ihre Zellen abhaken- 20 Jahre halten die ohnehin nicht durch. Selbst wenn Sie vom Netz wegen Überlastung zwangsgetrennt werden, "vergilben" die Solarpanele weiter und fordern bei fast allen Anlagen den  Kreditzins.

Bei der Erklärung des hohen Spread zwischen WTI und BRENT wagt man eine weitere Hypothese, die durchaus zutreffen könnte: China importiert zunehmend mehr BRENT -Öl, was als ein Preistreiber gesehen werden kann.
Noch mangelt es zum leichteren Export der Marke WTI an Pipelinekapazität von Cushing an die Golfküste . Die beschlossene Pipelineumkehr wird die Lager in Oklahoma aber schon sukzessive leeren. WTI positioniert sich daher weiterhin als sehr stabil über 100 $.


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2.4.  - Meine Damen, meine Herren, der Preis unseres Produktes ist das Geschäftsrisiko Nr. 1 für den DIHK (welch eine Ehre). Er fordert dabei diesmal zu Recht eine Begrenzung der Verbrauchssteuern und "inspiriert" damit die Politik  über belanglose Pendlerpauschalen zu debattieren.
Der DIHK sollte lieber Unternehmen dazu auffordern, den Preisanstieg durch Investitionen in neue Öl-Felder zu kompensieren und die wahren Verursacher deutlicher beim Namen benennen.

Das Handelsblatt vernebelt das Thema etwas mit der Liste der vermeintlichen Verursacher des Preisanstieges, unterschlägt aber die Wichtigsten:
Inflationierung durch die Notenbanken und fehlende Neuinvestitionen.
Aber das wäre nicht politisch korrekt. Müsste man doch hohe Geldentwertung eingestehen und für Ölinvestitionen statt "grüner Energien" werben.

Fehlende Investitionen in Stromnetze verursachte auch die Tage einen Alarmfall bei der dt. Stromversorgung. Der Grund war ein sehr hohes Windstromaufkommen bei gleichzeitig hohem Solarstromamteil. Letzterer stellte nach Sonnenuntergang komplett die "Lieferung" ein, was zu zusätzlichem Streß führte.

Jedoch sind auch fehlende  Investitionen in physikalisches Grundwissen bei den Verantwortlichen
Schuld am zunehmendem Stromrisiko. Den wenigsten dürfte bekannt sein, daß Strom nicht wie z.B. Öl, in Tanks gespeichert, sondern seine Energie nur hin und her gewandelt werden kann, der  Strom immer genau dann produziert werden muß, wenn er am Leitungsende abgefordert wird.
Auch daß das 50 Hz - 220V -Stromnetz nur geringe Toleranzen dieser Werte verträgt, weil alle Endgeräte darauf aufbauen. Permanente Lastwechsel führen aber zu Volatilitäten. Sind diese zu hoch, kommt die Sicherung und das Netz schaltet ab. Das nennt man dann Black Out.
Sonne und Wind sind eben keine zuverlässigen Stromlieferanten. Aber erklären Sie mal das den Dümmlingen in Berlin.


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MÄRZ 2012

30.3. - In Großbritannien ist eine kleine Ölkrise ausgebrochen. Ausgelöst durch den Rat, Vorräte wegen bevorstehenden Streiks anzulegen. Die Polizei mußte gestürmte Tankstellen
sichern. Von gestürmten Supermärkten ist nichts bekannt.
Prima: Für Öl gibt man alles.

Der deutsche Einzelhandel klagt über Umsatzeinbußen wegen gestiegener Spritpreise und daß deshalb zu wenig Geld zum Konsumieren übrig bleibt.
Prima:  "If inflation, buy oil first!"

Wegen gestiegener Ölpreise will die dt. Regierung durch eine Initiative diese Preisexplosion nun stoppen. Nicht daß sie die gigantische Steuerlast darauf reduzieren will. Nein, man will eine "Meldestelle für Spritpreise" einrichten. Demnächst wird dann also auch ein Gesetz verabschiedet, daß die Erdrotation tagsüber über Europa zu reduzieren ist, um Energie zu sparen.
Prima: Öl fördert "Innovationen"

"Politiker jeglicher Couleur machen die Ölkonzerne für die hohen Spritpreise verantwortlich. Doch die wahren Schuldigen sitzen in New York und Frankfurt, in den Chefetagen der Notenbanken."
Richtig, Herr Stocker, Mann von WELT. Kann ich 1 : 1 zitieren!
Prima: auf erdoelquelle.com lernt man was!


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29.3. - Eine Lösung für das in der Nordsee havarierte Gasfeld über der  Bohrplattform "Elgin" von TOTAL ist noch nicht in Sicht. Wie üblich mauern die Verantwortlichen bis sie eine Lösung präsentieren können.
Unklar ist weiterhin, wo das Leck ist und wie lange das angeblich erschöpfte Gasfeld weiter presst. Entweder muß man ins Loch Schlamm pumpen, eine Entlastungsleitung bohren (siehe BP-Havarie im Golf) oder einfach abwarten. Das Ganze kann sich wieder hinziehen und zeigt erneut das Risiko von Off- Shore- Förderung.
Sowas kann uns nicht passieren, sei zur Beruhigung neuer Leser und Investoren erwähnt, da unsere Felder konservativ an Land und unter geringerem Eigendruck betrieben werden.

Mittlerweile macht ein anderes Energiethema die Runde im Mainstream: Styroporhäuser in Flammen.
Immer noch verpacken Schildbürger ihre Häuser mit leicht brennbaren Rohölderivaten und glauben, damit dem Ölverbrauch ein Schnäppchen zu schlagen. Das das Gegenteil der Fall ist, propagiere ich,wie viele andere, schon seit Jahren.
Es hilft auch nicht als Alternative Glaswolle zu nehmen- an den physikalischen thermodynamischen Gegebenheiten ändert das nichts.
Einzige Lösung: Traditionelle Bauweise aus gutem Holz, Ziegel, Lehm, Beton oder neuen massiven Speicherbaustoffen. Alte Häuser seitens der Massivwand- Fassade entweder so lassen wie sie sind oder eine zweite Mauer als zusätzlichen Speicher bauen. Ist zwar teurer aber hält Jahrhunderte und dämmt auch so lange.

Übrigens sind die Kalkulationen der Dämmschafe aus den 90er Jahren längst obsolet. Die Geschwindigkeit des Energiepreisanstieges ist schneller als der theoretisch  errechnete Amortisationseffekt der mittlerweile versifften, gerissenen und veralgten Styrohülle . Das Geld sollte man lieber in ein Ölprojekt investieren, das kompensiert steigende Preise. Dazu müsste man aber rechnen können, selber denken und etwas Geduld haben.


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28.3. - In den USA ist der große Ölrausch ausgebrochen, berichtet das Manager-Magazin.
Wir wollen das aber mal ganz uneuphorisch und pragmatisch sehen, denn nach jedem Rausch kommt bekanntlich ein Kater.

Fakt ist aber, daß viele Arbeiter, um diese gehts hauptsächlich, in der Ölproduktion noch sichere und gut bezahlte Arbeitsplätze sehen. Ein Milliardengeschäft ebenfalls für die ganze Umlandinfrastruktur, wie der Artikel eindrucksvoll beschreibt. Lesen!
Auch Investoren wittern erneut Chancen bislang weniger rentable Felder neu "zu bestellen". Jedoch ist Vorsicht angebracht. Auch der Shale- Gas- Run in Texas  vor einem Jahrzehnt sorgte letztlich für Überkapazitäten und fallende Gaspreise. Allerdings kann man Öl mit Gas nicht so 1: 1 vergleichen, da Öl "geldiger" ist.

Auch kalkulieren die US-Investoren nie so konservativ wie wir, sondern mit wenigen Abschlägen vom aktuellen Öl / Gaspreis. Das wird es etwas unangenehmer bei Preiseinbrüchen, die immer mal wieder kommen können. So bleiben wir -  gerade auch in Ihrem Interesse - lieber schön vorsichtig, auch wenn uns manche daher von oben herab belächeln.

Der (vorübergehende) Vorteil des Gaspreiseinbruches ist aber, daß viele Energieversorger auf Gas umrüsten.
Wie schön!
Genau das prognostizierte ich vor 1 1/2 Jahren. Wenn alle "aufgegast" sind, gehen die Preise hoch! So könnte sich der Erdgaseinbruch ebenfalls als Honey-Pot erweisen, billig anlocken dann langfristig binden und ausschlecken.

Gleichzeitig versucht man die hohen Ölpreise durch politisch sinnlose Aktivismusbekundungen zu senken indem man vorgibt, die Ölresereven auf den Markt zu geben.
Abgesehen davon, daß man das schon letztes Jahr vergeblich ankündigte, verpuffen diese relativ geringen Mengen eh nach wenigen Tagen. Nur danach sind die Tanks dann leer.
Der Ölmarkt lebt täglich von der Hand in den Mund, deshalb hat man die strategischen Ölreserven ja. Die wird man nicht anfassen, trotz Beteuerungen. Morgen ist der heutige Populismus  wieder vergessen.

Derweil taxiert Goldman Sachs den WTI-Durchschnitt in einem Jahr auf 123,50 $.
Wie schön!

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27.3. - Ich darf Ihnen heute zwei weitere Herren vorstellen, welche als Preisverteidiger Ihres Investments bedeutende Funktionen haben.
Nein, diesmal keine Scheichs aus Arabien, sondern ein Amerikaner und ein Russe.
Es sind Bernanke und Putin, der eine Präsident der US-Zentralbank, der andere neuer alter Präsident von Rossja.

Der FED- Chef sorgt gerade wieder für Spekulation auf ein drittes Quantitative Easing.
Dies wird  kommen. Da gehe ich ausnahmsweise mal eine Wette ein, denn die Mathematik ist mit mir.
Helikopter-Ben wird daher auch den essentiellen Sachwert Öl durch Inflationspolitik weiter verteuern.

Was macht nun der Russe?
Er hängt am Tropf des Ölhahns, wie RIA Nowosti richtig schreibt.
Die Ratingagentur "Gewöhnlich & Arm", also Standar&Poor`s, würde die Bonität Russlands bei einem Preisverfall beim Ural-Öl downgraden.
Ein um 10 $ geringerer Ölpreis reduziert nach Meinung von S&P die russ. Staatseinnahmen um 1,4 %.
Fällt Öl auf 60 $ (die Urals-Sorte steht kongruent zu BRENT),  wäre es ein 8%- Defizit.
Allerdings schränkt man die Wahrscheinlichkeit eines solchen Szenarios mit 1 : 3 ein.

Aber weder S&P noch Russland braucht einen längeren Ölpreiseinbruch fürchten. Dafür sorgen u.a. schon die amerikanischen und arabischen Freunde. Letztlich hat Russland ebenso die Möglichkeit, Produktionsmengen zur Preisstabilität zu drosseln.  Da, wie in arabischen Staaten, am Ölpreis große Teile des Staatshaushalts hängen, wird man ihn gemeinsam verteidigen.

PS: Nach Redaktionsschluß gab es eine Beschwerde des Herrn Mario Draghi, EZB- Präsident, weil er hier nicht mit erwähnt wurde.
Dabei versprach er bei dem Eingeständnis, daß letzten November das System erneut vor dem Kollaps stand, eine Fortsetzung der expansiven Geldpolitik.
Natürlich gehört er auch dazu. Schließlich treibt er über den Euro die Sorte BRENT in die Höhe, welches über London und Chicago auch WTI mit zieht.
Sorry, kleiner Italiener.

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26.3. - "price action makes market commentary", heißt es treffend und so finden sich heute fast täglich Beurteilungen zum Ölmarkt.
So stellen die engl. Journalisten in der dt. FTD auch  fest, daß Saudi -Arabien wohl kaum die Möglichkeit besitzt, den Preis  derzeit weiter zu drücken.
Die Ankündigung einer Fördermengenerhöhung aus letzter Woche wird auch vom Markt ignoriert.

Zwischen den Zeilen des Artikels liest der aufmerksame Investor folgendes:
Schuld am Preisanstieg wären die Ölgesellschaften und die Leute sparen woanders eher, als beim Benzin.
Die Kritik an der Spritsteuer wird auf die ominöse "globale Situation" geschoben.
Daß hauptsächlich das inflationierende verzinste Geldsystem die Währungen abwertet sowie Staaten lieber das Ölgeld verpulvern statt in neue Felder zu investieren, dürfte unpopulär sein, da man dafür Hintergrundwissen benötigt, was auch der FTD-Leser wohl nicht hat.

Dabei ist der Artikel nicht schlecht. Er liefert gute Argumente in den Sachwert Öl / Gas zu investieren, vorzüglich in den USA, weil es keine Alternativen dazu gibt und der Preis weiter steigen wird.

Ganz anders ist es, wenn man in staatlich subventionierte "Investments" geht, was heute das Handelsblatt thematisiert: Wenn der Staat die Rendite killt.
Ist der Staat hauptsächlich verantwortlich für die Performance, ist man dessen Willkür später hilflos ausgeliefert.
Die Mache ist immer die Gleiche. Es wird mit Steuervorteilen wohlhabenderes Klientel geködert oder/und  die Erträge "staatlich garantiert". Laufzeiten von weit über einem Jahrzehnt lassen die anfänglichen Versprechen in Vergessenheit geraten, ab dann wird gnadenlos zurück gedreht.
Als Honey Pot -Honigtopf- kann man das bezeichnen.
Das Spiel ist alt, lediglich wiederholt mit  Leuten der jüngeren Generation.


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23.3. - Roubini sieht im Ölpreisanstieg eine größere Gefahr als eine weitere Eurokrise oder die chinesische Wirtschaftsabkühlung.
Er betont hierbei hauptsächlich als Preistreiber den Kriegsaufschlag.
In der jüngeren Geschichte führten seit 1973  Ölkrisen  schon vier mal zu Stagflation, Rezession oder gleichzeitiger Inflation (hier als Teuerung gemeint). Bei einem wirklichen Krieg sieht Roubini eine "absolute Rezession", also einen Wirtschaftscrash.
Ob es zu einem Krieg dieses Jahr kommt ist weiterhin schwer zu sagen. Die USA haben in einem Wahljahr noch nie einen Krieg begonnen, erst danach. Kann sich aber auch ändern.

Wer die gestrige, recht unrealistische Phatansie-Doku auf N24 sah, bekam zumindest einen Eindruck dessen, was ansatzweise passieren könne, wenn das Öl entweder knapper wird oder verdammt teuer.
Faktisch fast alles um uns herum hängt davon ab.
Selbst Biodiesel würde als Substitut nicht reichen, da man zu dessen Herstellung mehr Öl verbraucht als dadurch gewonnen wird, abgesehen davon, daß es viel zu wenig wäre und die Menschen andererseits hungern müssten.
Aber es gibt ja genügend Öl, muß nur in die richtigen Hände- in unsere zum Beispiel :-)

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22.3. - Heute ist mal Kinotag, da gibt es nichts zu lesen:

TV -Tip:
"Der Tag an dem das Öl versiegt",
heute 20:15 auf N- 24.
Wers verpasst hat oder keine Zeit dafür, kann es 
im Öl-Wissen
bei den Videos sehen.

Das Öl geht uns zwar nicht aus, aber man kann ja mal darüber nachdenken, was wäre wenn.
Eine mir vorliegende Bundeswehr- Strategie-Studie (ich muß sie noch durcharbeiten) geht davon aus, daß nur einige Prozent weniger Ölförderung uns in eine ernst zu nehmende weltweite Krise führt.

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21.3. -  Aha, die Saudis könnten, wenn nötig, ihren Öl-Ausstoß noch einmal um 1/4 erhöhen, sagt der Ölminister.
Das Angebot ist höher als die Nachfrage und das Preisniveau nicht gerechtfertigt.
Angeblich wolle die saudische  Regierung daran arbeiten, die Preise auf ein "faires Niveau" zu drücken. Es fragt sich nur wie?
Einerseits soll der Markt überversorgt sein, deshalb will man ja auch nicht die Produktion erhöhen. Andererseits können die Saudis lediglich durch Fördermengensteuerung Preise beeinflussen.
Will man vielleicht der FED oder EZB verbieten weitere Papierfetzen zu drucken oder den Israelis den Iranangriff ausreden? Dazu müsste man aber die Inflation beim Bündnispartner samt seiner mit subventionierten Leid-Währung Petro-Dollar einräumen, sowie diesbezügliche Ablenkungsscharmützel (Irankrieg).

Das "faire Niveau" wurde ja schon mehrfach definiert - auch über die Staatshaushalte. Es liegt bei 100 $.
Nun ist ja Erdöl nicht gleich Erdöl, denn da gibt es bekanntermaßen Spannen von um die 20 %. Durch Markteingriffe ist ja z.B. auch das bessere WTI-Öl  ca. 13 % billiger als das säuerliche BRENT.
Würden sich beide bei 100 treffen, hätten wir nichts dagegen. Der Markt sieht es anders. Nach dem gestrigen Knick notiert WTI wieder bei 107 $, BRENT bei 124 $.


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20.3. - Wie hier schon oft erwähnt, hat die USA eine strategische Ölreichweite von mind.200 Jahren aus eigenen Reserven, Lindsey Williams sieht gar einen Zeitraum von 500 Jahren.
Eine aktuelle Studie des Institute for Energy Research (gesichert auch in Öl-Wissen) beschreibt neben vielen anderen Informationen rund um den US-Öl-Markt die Situation. Demnach haben die USA förderbare Vorkommen von 1,44 Billionen Barrel Erdöl (--> S.6), damit 60 mal mehr, als bekannt ist. Auf ca. 22,3 Mrd. greifen die Öl -Operatoren derzeit nur zu.
Das widerspricht der Aussage von Obama, daß das Land nur 3 % der weltweiten Ölreserven besitze.

Das meiste der "unknown reserves" befinde sich in den Schieferablagerungen von Wyoming, der Green River Formation.
(Auch wir fördern dort Minnelusa-Erdöl.)

Die Sache ist so zu interpretieren:
Die Vorkommen sind da, werden nur nicht erschlossen bzw. gehoben und wie der Name sagt, in "Reserve" gehalten.
Solange man die Ölvorräte der Welt mit kostenlos druckbaren Papierscheinen aufkaufen kann, wird man an der Knappheitsdoktrin weiter festhalten.
Allerdings leidet auch die US-Ölindustrie an dem  Investitionsstau in neue Felder, was sich künftiig bemerkbar machen wird. Was nützen die Vorräte, wenn nicht genug zur Hebung dieser investiert wird, weil die Investoren sich lieber in grün-subventionierte Energieabenteuer a la Wind oder Solar verlieren?

Wie man sieht, hat ja selbst die schon Jahrzehnte lang geschaffene "erneuerbare Energie" kein bischen zur Reduzierung des Weltölverbrauches beigetragen- ganz im Gegenteil steigt er gerade deshalb auch mit an - zusätzlich zu  Jevon`s Paradoxon bzgl. der Umkehr von Energieeinsparungen durch technologischen Fortschritt.
So wird jetzt lieber erneut von Saudi Arabien gefordert, den stetig steigenden Preis durch weitere Erhöhung der Fördermenge zu dämpfen. Dabei produzieren die dort schon auf 30 -Jahres- Hoch.

Die Lösung wäre simpel:
Den ganzen grünen CO2 - Energieunsinn einstellen und die Investitionen in neue Felder umlenken. Damit erhöht sich die Angebotsseite, der Verbrauch sinkt und die Preise ebenso. Wer an Ölfeldern beteiligt ist, bekommt dann sogar Geld zurück.
Aber diese Lösung ist geostrategisch wie politisch und intellektuell derzeit leider nicht diskutierbar. So wird man als Strafe immer mehr fürs Öl bezahlen.

20.3. - Der CEO von Sprott, Rick Rule, in einem Interview bei KingWorldNews:
Die Ölfirmen sind angesichts des Irans sehr nervös und der Ölpreis könnte sich leicht verdoppeln. Das Problem der Verknappung ist, daß viele Ölgesellschaften staatlich sind und diese nicht in neue Felder investieren sondern den Staatshaushalt stützen, dabei ist in der Erschließung viel Kapital erforderlich- defacto kannibalisieren sie die Ölgesellschaften.
Wir sind jetzt an einem Punkt, wo die Produktion selbst bei Kapitalfluß, so in den nächsten 5 Jahren nicht mehr aufrecht erhalten werden kann.

Sag ich doch!

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19.3. - Wissen Sie noch, was für einen Aktionär ursprünglich wichtig war? Es war nicht die Wertsteigerung der Aktie. Es war der Cash Flow, der Anteil am Gewinn des Unternehmens, der sog. Dividende, an dem er beteiligt war.

Doch diese Zeit scheint lange vorbei zu sein seit sich die Börsen in den 90er Jahren zu reinen Casinos entwickelt haben. Warum ich das heute erwähne? Weil Apple auf 100 Mrd. $ sitzt und einen kleinen Teil des Gewinns nun ausnahmsweise auch an die Aktionäre ausschüttet - das erste mal seit 1995 !

Sowas ist kein Investment, von dem man leben kann.

Auch wenn derzeit der Apfel  der teuerste Konzern der Welt  (buchhalterisch!) ist, die Performance des Papiers durchaus beeindruckt.
Wenn aber das Management gar nicht daran interessiert ist, den Teilhabern ihren Teil regelmäßig jährlich auszuschütten und sich auch noch bejubeln lässt, wenn sie nach 16 Jahren das Selbstverständliche tut, sollte man darüber nachdenken, welchen Wert der Konzern wirklich hat.

Das wäre so, als wenn man beim Ölinvest die Investoren ausschließlich von der Wertsteigerung des Rohstoffes in den Feldern auf Papier ( ! ) "profitieren" lässt, die Gewinne aus dem Verkauf einbehalten und ggf. aller  Jubeljahre ausbezahlt werden. Da würden sicherlich alle Investoren schreien.
Dabei ist unser Öl und Gas dagegen  essentiell für die Welt - auch für Apple.
Würde morgen der intellektuelle Rohstoff von Apple fehlen, würden sicher einige Junkies zusammenbrechen.
Fehlen wenige Mio. Barrel Öl nur an einem Tage, beginnt das weltweite Chaos. Machen Sie sich das bitte auch bewusst, wenn Sie mal wieder mit o.g. Früchtchen verglichen werden.

Nun machen wir den Börsenspielern noch etwas Angst, vor neuen Rekordpreisen beim Öl. Zumindest macht es deren Käseblatt, das WSJ.
Wir freuen uns ja darüber.


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16.3. - Ich erwähnte es bereits, nun wird es offiziell bestätigt, daß im vergangenem Herbst zum vierten Male (nach meiner Zählung) das System vor dem Zusammenbruch stand. Daher druckte auch die EZB die "geheime" Billion €. Hauptsächlich der Interbankenmarkt leidet an akutem Vertrauensverlust und Liquidität.
Der Artikel im tagesanzeiger.ch erläutert genau die monetäre Situation in diesem Fall. Es wäre also schlimmer als die Lehman-Pleite geworden .... und alle haben  unbekümmert Weihnachten gefeiert.

Wir wissen nicht, in wieweit die Eliten das System weiter im Griff haben, gerade dann, wenn die ersten Staaten richtig pleite gehen, weil ihre Rettung zu groß wäre ( SP, IT,FR).
Allerdings sind alle sensibilisiert und auf Überraschung eingestellt.
Ich sehe daher zur Zeit kein deflationäres Sofort-Crash- Risiko (Bankenschließungen, Notstand usw.).
Man wird das alles weiter durch Luftbuchungen in Billionenhöhe vorübergehend relativieren und zeitlich strecken.
Da Sie aber auf dieser Homepage länger  mit lesen, sind Sie ohnehin auf alle Szenarien vorbereitet. Ihnen brauche ich es nicht zu sagen.
Genießen Sie deshalb jetzt Ihr Leben- der Frühling kommt, schönes Wochenende!


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15.3. - Das idealste Produkt der Welt!

Stellen Sie sich vor, Sie haben ein Unternehmen, deren Produkt eine solche Nachfrage hat, daß Sie faktisch keine Reserven haben, da es stetig zu wenig davon gibt, weil jeder Mensch es jeden Tag in irgendeiner Form nutzt oder verbraucht. Zudem wird der Preis dieses Produktes permanent von der größten Zentralbank der Welt im Preis langfristig  gesteigert.
Läuft es mit diesem Produkt mal nicht so, werden ganze Armeen dafür in Stellung gebracht, um Ihr Produkt zu verteidigen, oder zurück zu erobern. Gerade wenn sich alle um Ihr Produkt in einem Krieg schlagen, steigt zusätzlich dessen Nachfrage und der Preis explodiert.
Ja, der Preis. Den Preis aller anderen Güter beeinflusst auch Ihr Produkt.

Doch damit nicht genug. Es ist das einzige Produkt, welches bei einer Vielzahl von  Staaten die es haben, essentiell für die Staatseinnahmen ist. Somit ist es politisch gar völlig neutral. Egal ob es eine Diktatur, Demokratie oder andere Form eines Regimes ist, alle vereint es, die Erträge daraus in den jeweiligen Staatshaushalt fließen lassen zu müssen!
In manchen Staaten hat das eine solche Monopolstellung , daß diese Länder ohne Sie zu fragen, den Preis Ihres Produktes mit allen Mitteln verteidigen werden.

Ihr Produkt ist auch mittelfristig resistent gegen Inflationen, Deflationen, Stagflationen und was es sonst noch an "Ionen" gibt. Wird es mal nicht so viel gebraucht, kann man es binnen Stunden so verknappen, daß alle Alles dafür geben es zu bekommen. Defacto alles,was wir heute an Essentiellem oder Luxus haben benötigt Ihr Produkt als Grundlage. Es wird geliebt wie auch gehasst.

Das Produkt kann aber noch mehr, denn es dient in Krisenzeiten sogar als Geldersatz, z.B. für ein ebenso wichtiges Produkt, welches man wiederum nur mit Ihrem Produkt in der Menge anbauen kann,  Weizen. Ohne Ihr Produkt würden die meisten modernen Menschen verhungern.

Zudem stellt noch die Produktion dieses Produktes ein Privileg dar. Dieses ist nämlich in der Hand der größten Multi- Nationalen Konzerne auf diesem Planeten,der Hochfinanz oder meist ganz in der Hand von Staaten. Nur ein homöopathischer Teil der einfachen Menschen hat das Privileg, ebenfalls etwas von diesem Produkt zu produzieren.

Sie wissen, das kann nur ERDÖL sein, what else?

Zur Bestätigung noch was aktuelles:

Russland kalkuliert für einen ausgeglichenen Haushalt jetzt schon mit 130 $ /bbl, 2007 reichten noch 30 $.

Nouriel Roubini sieht den Ölpreis bei einem Irankrieg auf 200 $ schießen.

Es ist auch ein Produkt, vor dem alle Angst haben: FTD- Die Angst vor dem Ölschock geht um
Sie allerdings haben - oder werden noch- Ihre Freude daran haben.


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14.3. - Einige Nicht-OPEC-Staaten  werden 2012 weniger Öl fördern als gedacht. Es gibt Ausfälle aus Syrien und dem Sudan.
 Die IEA erwartet unruhige Zeiten am Ölmarkt.
Saudi Arabien versucht die neu entstandene Angebotslücke zu schließen und fördert mit 10 Mio. bbl/Tag soviel wie seit 30 Jahren nicht mehr. Hört, hört!
Weiter teilt die IEA mit, daß die Öllagerbestände der Industrieländer unter dem 5 -Jahresdurchschnitt bleiben. Das war vor einem halben Jahr noch anders, da waren die Lager übervoll. Derzeit reichen die Reserven für 57 Tage.

Der Ölpreis ist also derzeit nicht durch höhere Förderung zu drücken, nicht mal die Saudis haben derzeit womöglich die Reserven neue Preissprünge durch einen möglichen Irankrieg abzufedern. Diesen Krieg sieht das russische Außenministerium noch in 2012 und wird durch die USA erfolgen, welche durch Israel erpresst wird. Für Hillary Clinton sei das nächste Vermittlertreffen daher die letzte Chance, den Krieg zu verhindern.
Auch Moskau habe für einen Iranschlag einen Aktionsplan, heisst es.

Ob hier geblufft wird um das Gesicht zu wahren ist vorab immer schwer zu beurteilen. Man sollte sich wie immer auf beide Szenarien einstellen und vorbereitet sein.
Egal was passiert, Öl wird dieses Jahr sicher sein nächste AllTimeHigh finden. Daß wir über 200 $ kommen sehe ich aber trotzdem nicht. Ich halte weiter bei der Zielmarke ( im Ernstfall) von 170 $ fest, auch wenn wir derzeit mit den sehr komfortablen Preisen zufrieden sein können.

PS:
Die USA fordern von den Saudis die Produktion zu erhöhen um mögliche Engpässe zu vermeiden. Von einer "Katastrophe, die durch ein internationales Öl-Defizit" ausgelöst werden könne, ist die Rede.
Es stehen in den USA  Wahlen an und ein niedriger Spritpreis ist ein Hauptanliegen der Bevölkerung. Deshalb soll Saudi-Arabien die Produktion vom aktuellem Niveau noch um  25 % erhöhen.
Ob die das können?
Jedenfalls sieht man, daß der Markt ständig am Limit fährt. Kleinste Unterbrechungen der Kette Förderung- Raffinierung-Verbrauch hat weltweit schwere Folgen.


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13.3.- Nun bereitet man Sammelklagen gegen die Enteignung bei GR-Bonds vor. Kleinanleger und Familiy Offices sind vom Haircut richtig stark betroffen. Diese haben ja keine CDS, die das evtl. ersetzt. Von bis zu 90 % Verlust ist die Rede. So etwas stand natürlich in keinem Anleihenprospekt.
Meines Erachtens geschieht es den Betroffenen recht. Das ist Lehrgeld, denn spätestens seit 2009 ist es bekannt, daß wir vor einem Systemcrash stehen. Der Systemcrash passiert aber nicht für alle zur gleichen Zeit, sondern wie in diesem Beispiel im Kleinem und scheibchenweise. Ein privater Crash im persönlichem Vermögen und der Lebensqualität.

Jedem sollte nun klar sein, daß angebliche Staatsgarantien nichts Wert sind. Das betrifft auch alle Subventionszusagen, egal in welcher Branche.
Sogar im SPIEGEL durfte der mittlerweile aufgewachte Prof. Sinn erläutern, daß der Großteil der Ansprüche an Lebensversicherungen und Sparbüchern über die TARGET-Forderung an die Südländer schon verpfändet wurden, defacto also abgeschrieben werden können.
Noch kann man so was kündigen. Es ist nicht klar, was passiert wenn PT und SP ebenso wie GR pleite gehen.  Werden diese Bürgschaften dann schlagend, wovon man getroßt ausgehen kann, sind sie entweder ebenfalls weg oder werden eingefroren um dann durch Inflation vernichtet zu werden.

Eigentlich sollte durch diesen Präzedenzfall ein Aufschrei durch Europa gehen und die Leute ihre Bonds, LV´s usw. eilig verkaufen . Aber die Masse der Schafsherde hat kein Geldbewußtsein und bleibt durch Dauerkonditionierung weiter obrigkeitsgläubig - bis zum finanziellen Untergang. Sie lernen eben nur durch Erfahrung.

Was lernen wir noch bei diesem Fall:
Die Schulden der Einen sind die Guthaben der Anderen. Genau so wie Geld durch Kredite entsteht, verschwindet das Geld wieder, wenn der Kredit ausfällt.Papier- GELD ist ausschließlich ein SCHULDSCHEIN. Nicht umsonst ist oben der Film Money as Debt verlinkt.
Hier entsteht also ein deflatorischer Moment, der anderswo wieder durch neue Kreditgeldschöpfung kompensiert werden wird. Das aber nur bei den Banken und nicht beim Kleinanleger oder Familien-Büro.



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12.3. - Nachdem Moody`s am Freitagabend die Griechen für pleite erklärte, hatte man das Wochenende wohl Zeit, die Ausfälle, welche nun die CDS -Leistungen verursachen könnten, entsprechend abzusichern - über Rettungspakete , die EZB oder die FED, wer weiß?
Derzeit soll es sich um ca. 3 Mrd. € an CDS handeln, andere sprechen von 30 Mrd.
Die amerikan. AIG ist übrigens wegen der CDS- Schläge pleite gegangen - und wurde natürlich "gerettet".
Alles also schon mal da gewesen, diesmal aber mit 2 Jahren Vorbereitungszeit auf die GR-Pleite.

Wie schon erwähnt, werden einerseits einige Kleinsparer ohne Lobby tatsächlich enteignet, die Masse der GR-Schulden  wird jedoch  über Europa verteilt und per Gelddruckerei auf alle Preise umgelegt.
Ein Rubikon ist aber seit letztem Freitag eindeutig überschritten- Staatsanleihen verlieren in der heutigen europäischen Generation den Status der Sicherheit und Unantastbarkeit.
Solch ein adhoc "Kursverlust" gibt es ja nicht mal bei einem Aktiencrash. Zudem sei an die Lügen der Politiker erinnert, daß man GR- Anleihenhalter  in dieser Form nicht fallen lasse würde.
Nun, wir wussten es bereits vor Jahren und warnten davor!

Beim VW-Konzern interpoliert wieder ein ganz Schlauer die Vergangenheit auf die nächsten 50 Jahre hoch und sieht die Zahl der Autos sich in diesem Zeitraum verdreifachen.
Lassen wir mal dahin gestellt, daß dieser Glaskugelvorstand die Krise  erst ab 2009 wahrnahm, diese nur mit den asiatischen Verkäufen halbwegs abfedern konnte und das wir außerdem ja lediglich die Ouvertüre des Systemzusammenbruchs erleben.
Selbst wenn alles linear läuft, müsste aber VW einem jedem Käufer einen Anteil an Erdölproduktionen mit ins Handschuhfach legen, denn der Ölverbrauch für Herstellung und Betrieb der Karossen würde sich dadurch ebenfalls mehr als verdoppeln. Nur sind eben  eine Million Autos schneller produziert als ein neues Elefantenölfeld gefunden und produktionsreif.

Hier sollte sich VW mal diese Öl-Liefer-Kurve bezogen auf die gegenwärtig bekannten Reserven anschauen. Sicher ist auch das zu linear betrachtet, aber die Zeitpräferenz ist eine andere als in der Autoproduktion.
Aber man kann ja als Vorstand gerne mal träumen. Wenn es dann in 30 Jahren darum geht, den Traum auch zu beweisen, ist man eh schon lange im Ruhestand oder tot und keinen interessiert mehr das Geschwätz von früher. Heute kann man damit aber gut Aktien pushen.


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9.3. - Was `ne gute Werbekampagne doch bringt! Den Griechen wurden damit 100 Milliarden € Schulden abgeschnitten....
Nun aber wieder im Ernst.
Angeblich sollen 85% der privaten Schuldner freiwillig auf über die Hälfte der Verbindlichkeiten verzichtet haben. Es gab  dabei kaum Zoff, keine großen Proteste und all das, was man bei einer solchen verdeckten Massenenteignung eigentlich erwarten müsste.

Normalerweise wären bei dem "freiwilligen" Verzicht jetzt Schadenersatzansprüche und Klagen wegen Veruntreuung gegen die entsprechenden Gesellschaften, welche GR-Bonds im Portfolio haben, zwingend.
Auch erwarten einige, daß nun die CDS für den Schaden einspringen müssten.
Ich glaube das nicht, denn die CDS haften nur bei Totalausfall und nicht bei "freiwilligem" Verzicht nach einem "selective default".
Ich glaube auch nicht an diesen Verzicht. Die Verluste der Großen dürften durch geschickte Schachzüge über den Umweg der EZB oder  den künftigen ESM demnächst schrittweise ausgeglichen werden, denn normalerweise blühten den Banken jetzt enorme Wertberichtigungen. Aber auch von derartiger Panik ist nichts zu hören. Alle sind sich Friede-Freude-Einig. Hier wird ganz klar geblufft, denn die logische Kausalkette der daraus resultierenden Ereignisse springt nicht an.

Auswirkungen hat das natürlich auf die Haushaltsdisziplin aller weiteren PIIGS. Die können jetzt Schulden machen bis zum To-Big-To-Fail-Status und auf späteren "freiwilligen Gläubigerverzicht" hoffen. Das ist ja nichts neues. 2008 und 2009 haben das Spiel schon die Banken vor gemacht.

Wer zahlt also? Natürlich die Bürger in den Pleitestaaten durch Kürzungen sowie alle durch stärkere Inflation. Gelöst wird letztlich gar nichts, geht auch in diesem System rein technisch nicht. Lediglich Zeit kann man durch solche Tricks gewinnen.

PS:
Aha, da kommen sie doch noch, die ersten Klageandrohungen, vom Kleinsparerverband  SdK. Deren Klientel ist der "Anleger" (den habe ich hier ja mehrfach definiert), welcher tatsächlich geschnitten wird.
Es stimmt aber, daß diese Form des Haircut gegen grundsätzliche Rechtsgrundlagen verstößt. Ob jetzt alle Halter von Lebensversicherungen, Staatsanleihen, Geldmarktfonds usw. begreifen, daß diese im derzeitigen Zyklus die riskantesten Papiere sind?

PPS: Kommen jetzt doch die CDS? Die ISDA, der Verband der Finanzinvestoren (InternationalSwaps and Derivatives Association) sieht jetzt, im Gegenteil von vor einer Woche, doch einen Kreditausfall. Das wäre interessant, weil dadurch ein Auszahlungsereignis kommen muß. Das soll am19. März entschieden werden.
Warten wir ab, was wirklich passiert.


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8.3. - Da wir auch Geld verdienen müssen, sind wir gezwungen diese Anzeige zu schalten:

Das ist die Sonderaktion der Saison.
 
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Seht nur, die großen Bondhalter haben es verstanden und machen ja auch freiwillig mit und das, obwohl diese ein 167-seitiges Umtauschprospekt zum blättern bekamen, selbstverständlich unter Ausschluß der Prospekthaftung.

Wir wissen natürlich nicht inwieweit Sie hier auch sekundär mit profitieren. Vielleicht sind Sie gar auch als Teilhaber an kruden Versicherungspapieren unbewußt Nutznießer dieser tollen Aktionswoche. Trotzdem sollten Sie bedenken, daß es besser ist zu 100% unsere Sonderaktion zu genießen. Also tauschen Sie jetzt eine 1000- € - Original-Anleihe in sagenhafte  20 Neuanleihen im Gesamtwert von 315 €.

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Beeilen Sie sich, wir sch(l)ießen gleich!

Beste Grüße
Ihre griechische Staatsanleihenbank.
Staatsanleihen: renditestark- mündelsicher - tauschaktiv! Ja, das lob ich mir!

("Ob wir denen nicht doch sagen sollen, daß wir sie einfach enteignen?" , "Käse, die sind so dämlich, die wollen nach dieser Werbung  noch mehr! Ich geh gleich mal die Aktion den anderen PIIGS verkaufen.")

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7.3. - Die  Pipeline-Betreiber werden in Amerika zunehmend Preisbeeinflusser. Mittlerweile handeln sie auch mit Öl in den Regionen, wo sie das Transportmonopol haben.
Da die inländischen Lager voll sind, kostet WTI mit aktuell 105 $  19 $ weniger als das Louisiana Sweet Crude (LLS), was wir auch im Plaquemines Parish fördern.
Schlimmer steht es da um Western Canada Select, das ist gegenüber LLS gar um 50 US-$ billiger.

So kaufen jetzt die Leitungsbetreiber billiges Öl aus Kanada und verkaufen es nach Transport in ihren Leitungen an der Golfküste mit ordentlichem Aufschlag.
Zumindest in den USA ist ja die Pipeline -Richtungsumkehr beschlossen, so daß WTI schneller an die Terminals im Golf kommt, damit  die Lager entlasten.
Nur die kanad. Ölproduzenten gucken buchstäblich in die Röhre und müssen sich derzeit von den Pipelines den Preis kaputt  machen lassen. Bis neue Infrastruktur fertig ist, vergehen Jahre. Das wird  so manche kanad. Öl-Fonds-Kalkulation beeinträchtigen.
Wie mehrfach hier betont, muß man immer auch die Infrastruktur der tiefgründigen Prüfung (Due Diligence) unterwerfen.

Neben o.g. Fakten bestimmt natürlich die Weltlage den Preis. Während andere Rohstoffe  absackten, bleibt Öl wegen der Irankriegsgefahr stabiler. Julius Walker, ein UBS-Analyst ermittelte jetzt das Preishoch mit Krieg gar mit 270 $, was natürlich auch die  Güterpreise hochtreiben würde. Damit könnte man vor dem wahren Inflationstreiber, den Zentralbanken gut ablenken.

Preistreibend an ganz anderer Stelle werden neben der Beheizung die Kosten für die Sanierung, Entsorgung und den Betrieb von Dämmbuden, auch "moderne" Häuser genannt.
Eine nette Kolumne zur Dämmok-Rattie möchte ich Ihnen daher nicht vorenthalten. Ich schreibe ja regelmäßig dazu, lasse jetzt mal den Martin zu Wort kommen.Viel Vergnügen.


7.3. - Ronald Stöferle -
Öl-Report 2012 als pdf (mit freundlicher Genehmigung der ERSTE GROUP RESEARCH, Austria)
Zum späteren Wiederfinden dauerhaft abgelegt in Öl-Wissen

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6.3. tagesschau.de:
Die geheime Billionen € -Bombe
Bis jetzt wusste es keiner, daß die EZB im Dezember 2011 und vor einigen Tagen zwei Tranchen in der Gesamtgröße von 1 Bill. € zur Bankenrettung gedruckt und überwiesen hat.

Die Lage ist erneut hochdramatisch, sonst würde man es nicht versucht haben, das geheim zu halten. Waren es früher noch Milliarden, sind es jetzt Billionen an Inflationsgeldern.
(Die Expo-Funktion y= a^x  hat wieder zugeschlagen.)
Das ganze System ist pleite, "Rettungsschirme" völlig sinnlos, wie man sieht. Damit kommt die nächste Inflationswelle ins rollen.
In wenigen Tagen steht ja Griechenland auf der Abschreibungsliste. Dann reicht selbst dieses Geld nicht, da eigentlich die CDS (Kreditausfallversicherungen) anschlagen müssten, weil die Bonds ausfallen. Halleluja, sag`i ...

6.3. -  Öl ist im Vergleich mit Gold zu billig. Diese Feststellung im neuestem Ölreport der Erste Group Österreich ist hiesigen Lesern schon länger bekannt. Auf der Startseite wird  das Faß WTI auch in Gramm Gold angezeigt. Tendenziell ging es damit abwärts, was ich auch in meinem Artikel" Infrastruktur für eine Goldblase" 2011 schon erwähnte. Seitdem hat sich an der Lage nichts geändert.
Trotzdem stieg der Ölpreis in Euro letztlich schon auf einen Rekordwert.
In seinem  Öl-Report erwartet Ronald Stöferle eine bessere Entwicklung bei Gold im Vergleich zu Öl. Hier sieht er es natürlich mit dem spekulativem Auge - der reinen Wertsteigerung im Preis.
Auch Stöferle sieht kein Versiegen der Ölvorräte nach einer der Auslegungen der Peak -Oil-Theorie. Allerdings fehlen Förderkapazitäten, welche auch Krisen schnell kompensieren könnten. So haben zwar  im Falle eines Iran-Krieges die Länder genügend Staatsreserve, einen Preissprung bis 200 $ sieht er beim Ernstfall aber dennoch.
Den Öl- Report mit vielen weiteren interessanten Hintergrundinformationen können Sie sich hier als pdf herunter laden.

Einem passt der hohe Ölpreis auch nicht, Schäuble. Dieser Unkundige will deshalb die Spekulation mit Rohstoffen regulieren. Was passiert, wenn man das tut, zeigte das Jahr 2009. Damals gab es die Regulierung an der amerikan. CFTC.
Die Händler wechselten daraufhin das Browserfenster und die Ölsorte- gingen nach London und handelten mit BRENT. Auch ein Grund, warum seither das europäische Öl teurer ist als WTI.
Die wahre Ursache des Preises vertuscht natürlich der Rollstuhlfahrer. Hier müsste er die FED beim Geld drucken regulieren, die Spritsteuern abschaffen und für neue Investitionen in die Exploration sorgen.

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5.3. - Jetzt will man auch dem EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) an den Kragen und dagegen klagen, da es gegen das dt. Grundgesetz verstößt.
Insofern sind die  Ökostromumlagen, welche über die Stromrechnung den Verbrauchern aufgebürdet werden, unrechtmäßig. So eine Vorgehensweise wurde bereits 1994 vom BVerfG beim "Kohlepfennig" verboten.
Es droht also weiteres Ungemach für alle subventionierten Ökostromerzeuger (Solar, Bio, Wind) wenn ein künftiges Urteil diese Praxis verbietet.
So kann man über diesen Weg auch die Einspeisevergütungen womöglich gar rückwirkend kappen, denn diese würden ja auf einem ungültigem Gesetz beruhen und müssten rück abgewickelt werden. Na viel Spaß allen Beteiligten in den kommenden Jahren dabei.

Trotzdem ruft man schon nach der nächsten sozialistischen Marktverzerrung - bei E-Autos.
Da diese überhaupt keine Nachfrage haben, unterbricht GM jetzt die Produktion des "Volt", dessen dt. Gegenstück der "Ampera" ist.
Zum Ankurbeln des Absatzes will man die teure Differenz zum gewöhnlichen Modell auch gerne subventioniert haben.
Aber wer kauft sich schon ein normalpreisiges  Halbhybrid-Auto, was eine schwere Batterie mit schleppen muß, deren Kapazität gerade mal 180 km Reichweite erlaubt (nur bei Plusgraden), man den Akku oft auch noch für 80 €/ Monat mieten muß und zusätzlich nicht nur Strom sondern auch Benzin für den Hilfsmotor tanken soll. Umständlicher gehts ja nicht, ganz abgesehen von der negativen Energiebilanz des Gesamtprozesses.
Da die Ölindustrie nichts dagegen hat, wird dieser Unfug auch nicht die Ölnachfrage bremsen, eher aufgrund der Energieverluste durch noch mehr Umwandlungsprozesse den Energiebedarf erhöhen.
Aber Physik ist eh unbekannt bei den Verantwortlichen derartiger "Energiewenden".
Die nächste Krux wäre wohl dann zur Lösung des Batterieproblems alle Straßen unter Strom und  die Autos mit Schleifkontakten zu versehen- wie bei der Autorennbahn im Kinderzimmer.

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2.3.-  5000m unter dem schönen Österreich gibts Erdgas -genug um den Bedarf meines Lieblingsnachbarlandes für 30 Jahre zu decken (wer hätte das gedacht - grins)  . Das will OMV nun anzapfen. Leider ist das in Schiefergestein gebunden (Shalegas) und nur mittels Fracing an die Quelle zu bekommen.
Der Film "Gasland" schreckte aber auch die Anlieger au f, es könne zu Vergiftungen des Grundwassers kommen, gar Wasser aus dem Hahn könnte sich entzünden. Letzteres ist natürlich Quatsch und basiert auf einem immer wieder herangezogenem Fakevideo. Es kommt durch die Wasserleitung vom Wasserwerk kein gefractes Erdgas mit.
Jedenfalls laufen die Bürger Sturm, wie immer, wenn es um Energiealternativen geht. Die zahlen lieber immer mehr Geld dafür und machen sich abhängig von Russland. Sei `s drum....

Sicher ist die Methode in Gebieten mit hoher Urbanisation schwieriger zu verkaufen, aber die Erdgasindustrie hat natürlich auch kein Interesse daran als Brunnenvergifter da zu stehen und investiert viel in Forschung. Gäbe es den Frac nicht, wäre Gas wesentlich teuerer.

Das Gas teurer wird, erwarten auch viele US- Operatoren. Diese kaufen nämlich derzeit verstärkt Förderrechte in Gasgebieten zu und fahren ihre Bohrriggs dorthin um sich diese durch Produktionsbeginn  zu sichern- auch wenn dadurch bereits in Erschließung befindliche Gebiete warten müssen.
Warum? Noch sind die Kosten wegen des billigen Gaspreises derart niedrig, daß man dort einfach zugreifen muß. Zudem erwartet man, daß sich die Gasschwemme bald legt und alles teurer wird. Da will man vorher noch alles in trockenen Tüchern haben. Sie sehen also, das ist ein strategisches Investment und man muß Jahre voraus vordenken.



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1.3. -  Da ich heute kein Ereignis für würdig befand zu kommentieren, plaudere ich etwas aus dem Nähkästchen unseres Geschäftes.

Thema: Die Wahl des Operators.

Operatoren, die für uns infrage kommen, sind meist alt eingesessene Familienunternehmen mit Erfahrungen und Netzwerken über Generationen. Diese bohren weniger sondern betreuen die Produktion danach täglich.
Bedingung ist bei uns, daß diese mit mind. 12,5 % am eigenem Projekt beteiligt sind, damit die Interessenlage passt. Manch einer ist gar mit 50% dabei.

Für einen Ölprojekt-Initiator ist hier zudem Unabhängigkeit entscheidend.
Bindet man sich z.B. vertraglich an nur einen OP, der bei manch einem Geschäftsmodell (nicht unserem)  dann später die Anteile zurück kaufen soll, befindet man sich ganz in der kaufmännischen Hand von diesem und muß nehmen, was er zahlt. Zudem verzichtet man auf das unterschiedliche technische Know How all der anderen Partner und operiert auch meist nur in dem einem Gebiet, welches der Vertrags- OP kennt.
 
Hat man davon mehrere, gar noch in einem Projekt mit im Boot, können diese bei geologischen Herausforderungen kooperieren. Einige haben gute Kontakte zu Lehrstühlen von Unis womit neueste Erkenntnisse mit eingekauft werden.
Wichtig ist auch die DGS (Dallas Geological Society), einem Verband mit Tausenden von Mitgliedern in der Erdölindustrie.
 
All diese vielen Kontakte dienen auch der Findung neuer Projekte - und gute risikoarme gibts nicht jeden Monat. Das zeigt sich darin, daß auch wir nach dem aktuellen Projekt noch kein neues Angebot in spe haben. Dabei ist man schon ein dreiviertel Jahr in Aquise. Wir wollen halt nicht zum "dumb german money" gehören.
Aber die Kontakte zu unseren Operator werden bald wieder  fruchten. Vielleicht erweitert man mit denen ein bestehendes Gebiet einfach weiter. Schaun wir mal - nach guten OP.



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FEBRUAR 2012


29.2.- Angeblich war der iran. Handel Öl gegen Gold gegenüber Indien ein unbestätigtes Gerücht. Jetzt wird die Strategie aber offiziell:

IRNA zitiert den  iran. Notenbank-Chef:
"Im Handel mit anderen Ländern arbeitet der Iran nicht nur mit dem Dollar, jedes Land kann mit seinen eigenen Devisen oder mit Gold bezahlen".

Die Neuregelung betrifft vor allem den Ölexport des Irans und kommt damit auch einer Herausforderung der Dollar-Dominanz im Öl-Handel gleich.
Na bitte, geht doch. Gold ist Geld, what else.


29.2. Die erwarteten Gewinnmitnahmen sind heute da. Ausgelöst wurde es durch Bernankes Interpretation bei der Anhörung vor dem US-Kongress. Man vermisste Hinweise auf die nächste Gelddruckorgie, das Quantitative Easing No. III (QE III).
Das könnte daran liegen, daß sich der Dollar die letzten Monate erfolgreich als Fluchtwährung anbot, dieser gerade aus dem Euroraum stark nachgefragt wird.

Unklar ist, wie es mit den CDS weiter geht.
Die Credit Suisse erwartet eine offizielle GR- Pleiteam 9. 3. Normalerweise hätten die Kreditversicherungen für die Staatsanleihen schon bei einem selective default voll ausschlagen müssen.
Hier wird aber herum manipuliert um den Domino-Day zu verhindern. Wenn man aber den Zahlungsausfall von Anlagen, in diesem Falle "gehaircutede" Staatsanleihen, nicht mehr versichern kann (man bei dem Schuldenschnitt kein Geld von der CDS bekommt) wird man künftig weder Staatsbonds noch CDS kaufen. Dieser Markt stirbt dann und mit ihm die Staaten. Bin gespannt, wie die Marktakteure hierauf reagieren.

Auch für Portugal geht es jetzt zur Sache - die brauchen jetzt auch  einen 50%igen Schuldenschnitt. The Game must go on, das gleiche Spiel wie bei den Griechen.
Ganz klar, daß die vom EU-Zentralkommitee Gleichbehandlung erwarten. Womöglich würden die sonst das EU- Politbüro wegen Diskriminierung verklagen. Wenn aber selbst die EZB schon keine GR- Anleihen mehr aufkauft, bleibt ihr nur der Weg auch für PT alle Schulden in irgendeiner "alternativen Variante" zu drucken,  virtuell am PC natürlich.

Hinweis an Investoren:
Bitte beachten Sie das update auf Öl-Projekt.


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28.2.- Im Bundestag regiert ein Haufen Irrer. So kann man die BILD- Headline zur Durchwinkung des nächsten 130 Mrd.-"Rettungspaketes"  interpretieren.
Kaum ein Volksverräter konnte die 726 Seiten lesen, geschweige denn die Tragweite des Inhalts verstehen. All das erinnert an die DDR-Volkskammer, in der auch alle Parteisoldaten in trister Einigkeit  die Hände hoben. Derweil wird auch in den Zentralorganen (den Systemmedien) mehr über die verpatzte "Kanzlermehrheit" als über die Konsequenzen des Beschlusses für die Bürger diskutiert. Wo sind wir nur hin gekommen?

Gleichzeitig stuft nach Fitch auch S&P die Griechen auf "teilweise zahlungsunfähig" .
bzw. "selective default" ab.
Das ist natürlich Unsinn, denn die Griechen sind seit einem Jahr schon komplett zahlungsunfähig. Die  Zahler sind die Rettungspaketbetreiber. Aber zumindest kann man mit solcher Formulierung noch die Credit Default Swaps vorm Ausschlagen hindern.

Wie es aussieht, wird man noch ein drittes Paket schnüren. Damit dürften dann die meisten Schulden von GR auf die EU-Bürger außerhalb des Landes transferiert worden sein.
Danach darf GR die Drachme wieder einführen und aus dem Euro austreten. Selbst Schäuble denkt und redet schon in diese Richtung. Hellas macht dann mit geringerem Schuldenstand dort weiter, wo es vor der Krise aufgehört hat -neue Schuldenberge durch Verplempern anhäufen.
Es fragt sich, ob man dieses Schuldentransfermodell auch mit den anderen PIGS machen kann oder ob es sein griechisches Copyright erhält.
Die Zeit, die damit gewonnen wird, können wir aber für unser eigenes Schuldentransfermodell nutzen- Schuldgeld transferieren in Sachwerte ohne Gegenparteiausfallrisiko.

Aufpassen müssen jetzt alle Subventionsschafe der "Erneuerbaren":

"Die Bundesregierung behält sich weit reichende Änderungen bei der Förderung erneuerbarer Energien vor." So steht es in einem Entwurf zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), schreibt SPIEGEL online.

Hier wird gerade die komplette Kappung der Einspeisevergütung auch für Bestandsanlagen vorbereitet - nichts mit Bestandsschutz.
Ich bin gespannt, mit welcher Rafinesse man das begründen wird.
Ich wüsste wie:
Man legt einfach wegen  "Subventionsgerechtigkeit"  ein Limit des Stromverkaufs für Altanlagen mit voller Förderung fest. Der nun nur noch temporär verkaufte Strom wird so weiter gesetzlich "voll gefördert" nur eben nicht mehr in der ursprünglich kalkulierten Menge. Das "Investmentmodell" scheitert somit natürlich.

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27.2. - Die Klimaapokalyptiker der EU wollen nun auch den Ölsandproduzenten aus Kanada an den Kragen. Weil deren aufwendiger und umweltschädlicher Abbau angeblich auch noch zu viele böse "Klimagase" verursache, will man Kanada Strafzahlungen dafür aufbrummen. Diese könnten als eine Art Zoll für Importe aus Kanada in die EU dieses Öl verteuern. Ob sich die EU wirklich in einen neuen Handelskrieg einlässt glaube ich aber weniger. Aber gut gebrüllt Löwe.

Natürlich ist der Abbau von Ölsanden alles andere als umweltschonend. Trotzdem investieren viele Konzerne wegen des andauernd hohen Ölpreises. Ab etwa 80 bis 90 $ /bbl ist das rentabel.
Der Abbau geht so:
In die bitumenhaltige Erde werden Höhlen gegraben, in die heißes Gas gepumpt wird, bis der Ölbrei sich in diesen Hohlräumen sammelt. Das wird dann abgepumpt und dabei nochmals chemisch behandelt. Dann erst gehts zur Raffinerie.  Ein irrer Aufwand im Vergleich zu einem einfachen Bohrloch. Auf You Tube gibts einige Filme über die Mondlandschaften dort.

Die Kanadier, die sich einen "Namen mit Ölsand gemacht haben", täten allerdings besser daran, Investitionen in die Vergrößerung der Transportinfrastruktur zu fördern. Weil diese auch für das dreckige Ölsand-Öl nicht ausreicht, werden gegenwärtig kanadische Rohöle weit unter Wert (60 bis 70 $ ) verramscht.

Derweil hat Öl in Euro und britischem Pfund neue Hochs erreicht und die Wirtschaft ängstigt sich nun auch davor, weil zu teures Öl die Konjunktur bremsen könnte. Es ist aber (neben der Verschuldung)  nicht zu teures Öl, was die Konjunktur bremst sondern eher zu schnelle Teuerung ohne Gewöhnungszeit. Daher kann man jetzt erwarten, daß es eine Korrektur  nach unten geben sollte.
Auch die Amerikaner äußern sich schon zurückhaltender zu den Angriffsbestrebungen Israels gegen den Iran. Selbst die CIA erwähnte erneut, nichts von einem Atomwaffenprogramm eruiert zu haben. Etwas Entspannung beim Preis, der in diesem Jahr schon 15 % stieg, wäre ganz gut.


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24.2. - Es ist schon krass, was in Griechenland und Europa so ab geht. Nachdem das zweite Mrd.- Nichtrettungspaket nächste Woche durchgewunken wird, schreit Schäuble schon nach dem dritten.  Insider der Lage wundert das aber nicht.
Derweil werden in GR während der Streikwelle gerade private Gläubiger enteignet"...und bist Du nicht (frei) willig, dann brauch ich Gewalt".
Damit es nicht so auffällt, redet man bei diesen Schuldenschnitt von "Zwangsumschuldung" und einem "Angebot zum PSI". Orwell lässt grüßen.

Gar der erste Millionär (mutmaßlicher Steuersünder) , der sein Fluchtvermögen auf einem schweizer Konto
parkt, wird ohne Prozeß und Urteil (Unschuldsvermutung nun obsolet?) erstmal durch Vermögensbefrostung von diesem entbunden.
Er hätte es aber wissen können, dient sich doch die ehemals verschwiegene Schweiz unterwürfigst der USA und der EU an. In der Schweiz sollte man kein Geld mehr haben, Steuersünder und Diktatoren schon gar nicht.
Erste Gerüchte aus den USA und England tauchen heute auf, die auf einen griech. Militärputsch hindeuten.Man will vorher noch die britischen Landsleute heim holen.
Dann gehts hier richtig zur Sache.

Was ist hier eigentlich los? Das sind alles schlimmste Diktaturmethoden und keiner schreit auf. Alle gaffen nur und blicken gar nicht, welche Tendenz hier schleichend übergestülpt wird.

Das alles sind nur die Anfänge und da es ungehindert wohl so weiter geht, muß man aus diesen
Präzedenzfällen entsprechende persönliche Konsequenzen herleiten.
Man erkennt dabei sehr deutlich, wer  leicht angreifbar ist- alle die irgendwelche bekannten Papiere und bekannte Konten mit Papieren haben. Mit einem unerwartetem Federstrich kann man alles isolieren oder  wegnehmen.
Bei unbekannten Sachwerten z.B. in Übersee ist das nicht so leicht möglich. Das ist der Vorteil unseres "Minimums". So etwas wie man es bei Millionen Konten machen kann,lohnt sich bei den paar Hanseln, die Ölfelder haben einfach nicht.

PS:
„Wenn sie mir sagen, ich soll Panzer schicken, um die Banken zu beschützen, dann werde ich sie schicken, aber ich selbst werde drin sitzen und die erste Granate auf die Banken abfeuern!“​
zitiert die BILD einen griech. General zur Option eines Militärputsches .
Jetzt wissen es alle. Wird dort demnächst scharf geschossen?



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23.2. - Ich habe im gestrigen Kommentar  eine 9 vergessen. Nicht 99,96 % der Deutschen haben keine Erdölquelle, sondern 99,996 % ,also nur 0,004% freuen sich künftig über weiter steigende Erträge.

Ansonsten wieder frohe Botschaften für alle Ölinvestoren:
BRENT tangiert mit 93,01 EURO pro Faß am €-ATH, welches 2008 mit 93,05€ notierte.

Auch der Gaspreisdurchschnitt Henry Hub geht wieder aufwärts. Zwar noch lange nicht in zufriedenstellendes Terrain aber Erdgas bekommt immer mehr Aufmerksamkeit.
Ich wettere zwar berechtigt gegen die dümmliche deutsche "Energiewende", letztlich kommt diese aber uns zugute.
"Für die Zukunft ruhen große Hoffnungen auf dem Energieträger Gas. Im Rahmen der Energiewende sollen zahlreiche neue Gaskraftwerke entstehen - vor allem im Süden der Republik."

Prima!


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22.2. - Solaranlagen sind also der Hit unter Haus-und Hofbesitzern, meint die FTD heute. Sie hat recht. Hit bedeutet nämlich Schlag.
Diese Hit-Verdächtigen bekommen jetzt Dresche, denn die Solarförderung wird zw. 20 bis 30 % gekappt, damit früher als geplant. Dabei hätten die Solaristen es wissen müssen, daß Planwirtschaft immer scheitert, nichts anderes sind Subventionen.
Scheitern wird auch der solare "Businessplan" . Dafür sorgt schon die künftige Politik. Abschaltungen wegen Netzüberlastung ist ja das Eine. Der Hammer kommt zum Schluß. Ich schätze, daß ein künftiges Gesetz über Entsorgung kontaminierter Solarpanele für hitverdächtige Endkosten sorgen wird.
Spätestens dann, wenn mit den Solaranlagen keine Einnahmen mehr erzielt werden können wird das Finanzamt auch die Gewinnerzielungsabsicht prüfen und auf Liebhaberei plädieren.
Resultat: Rückzahlung aller steuerlichen Vorteile.
"Das können die doch nicht machen?"
- Doch, machen "DIE". Bei Filmfonds u.a. Modellen wurden schon diverse Präzedenzfälle geschaffen.

Zeitgleich kommt eine Emnid-Umfrage zu dem Schluß, daß 91% der Bundesbürger Solarstrom für sehr wichtig halten. Womit wieder mal der Beweis der 90 zu 10 -Regel bestätigt wird:
90 % der Menschen sind Schafe.
Die können weder rechnen, noch hinterfragen, geschweige denn selbständig denken und machen wie Affen immer das nach, was andere vormachen, Herdentrieb eben.

Eine andere Studie (meine eigene) stellte fest, daß 99,996% der Deutschen keine Anteile an eigenen Erdölquellen besitzen.
Für die geschützte Minderheit im Promillebereich gibts auch einen Schlag, einen Zuschlag:  Ja, sie wissen es bereits, der Ölpreis wird weiter steigen und in Zukunft für noch bessere Einnahmen bei uns sorgen.
Selbst die Commerzbank mußte nun vorherige Statements dementieren und erwartet künftig  BRENT-Preise oberhalb von 120 $/bbl. Die Inflation schlägt auch hier - voll durch!


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21.2. -  "Eine Viertelbillion Euro legen die Euro-Zone und Griechenlands private Gläubiger auf den Tisch, um Athens Zahlungsfähigkeit ein weiteres Mal zu sichern. Aber damit retten sie nicht Griechenland, sondern sich selbst."
Besser hätte auch ich es nicht ausdrücken können, was das Handelsblatt zur weiteren Konkursverschleppung schreibt.

Der heutige Faschingstag regt auch zu Büttenreden in GR an. Dessen fetter Finanzer Venizelos landet damit einen Brüller:
„Bringt Euer Geld auf die Bank, wir bleiben im Euro!“

Gleichzeitig  will man die privaten Gläubiger, die natürlich ihr Geld auf der Bank haben, zwingen, am Schuldenschnitt "teilzunehmen", sich also enteignen zu lassen.
Nur zu - ich bin jetzt absolut dafür!  Wer sowas von dämlich ist und seit Jahren nicht sehen will, was hier passiert, verdient es nicht, daß er sein Geld behält. Die jenigen müssen einfach bestraft werden.

Derweil scheffeln andere weiter Geld - die Ölmultis. Blöd nur für deren Aktionäre, daß sie nicht so gut daran beteiligt werden, als wenn man selber fördern würde.
Die FTD trommelt trotzdem zum Einstieg und bewirbt deren Aktien. Wer gern spekulieren will kann das tun.
Ein unternehmerisch denkender Investor schaut sich eher den Cashflow an. Dieser nennt sich bei Aktien Dividentenrendite und diese beträgt bei den oilstocks  sagenhafte 4 bis 5 % p.a.
Ich denke, Sie kennen da was besseres,oder?

Ich habe mir mal von einem Private- Equity -Mann erklären lassen,in welchem Zyklus sich Aktien von Unternehmen lohnen und wie das zustande kommt. Das ist in der pre-launch-phase, wo man noch nicht am Kapitalmarkt ist.
Dort, sozusagen im "Untergrund", werden die richtig großen Gewinne gemacht. Die Börsen sind für die Masse, deshalb berichten auch die Massenmedien darüber. Man muß dort investieren, worüber keiner berichtet.
Contrairian! Alles klar?


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20.2.- Gestern hat der viertgrößte Öl-Exporteur Iran die Öllieferungen für zunächst Frankreich und Großbritannien eingestellt. Zwar sind beide Länder nicht unbedingt darauf angewiesen, trotzdem geht BRENT auf 120 $, WTI auf 105 $ ---- 9-Monats-Hoch.
Der Grund liegt mit im iran. Coup, dem europäischem Embargo  ungeplant zuvor gekommen zu sein. Man hätte sich mit Ersatzlieferanten ja bis zum Sommer sonst noch Zeit lassen können.
Der Preis baut schon seit Monaten eine stabile Bodenbildung um die 100 $ auf. Von der Weltwirtschaft bis zum Autofahrer hat man sich ebenso an hohe Spritpreise gewöhnt. So könnte jetzt die nächste Aufwärtswelle beginnen.

Ungeachtet dessen trommelt e.on  Geldanleger zusammen, um in die eigenen Offshore-Windparkprojekte zu "investieren".
Damit eine Due Diligence erschwert wird, verstümmelt man die Projekte natürlich in Fonds. Deren Prospekte sind so umfangreich und unübersichtlich, die liest eh kein Anlegerschaf genau durch.
Das Paradoxon daran erkennen Sie, wenn Sie meinen Kommentar hier vom 14. 2. nochmal lesen.
Nachgeschaut?
Ist doch "beeindruckend", was?

In den USA stehen übrigens schon 14.000 Windmühlen still, und das in "bester Lage":

»In den besten Windregionen der Welt wurden mehr als 14.000 Turbinen einfach stillgelegt. Rotierender postindustrieller Müll, der keine Energie, sondern nur Vogelleichen produziert.«
(Andrew Walden vom American Thinker.)

E.on plus die Fondsgesellschaften wollen auch noch Kasse machen.... und Anlegerleichen produzieren.


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17.2.- "Aus den Tiefen der Erde kommen Traumrenditen", schreibt Eckert für die WELT und hat damit Recht. Allerdings verdienen die direkt Beteiligten an solchen Unternehmen wesentlich mehr als die Aktionäre oder Spekulanten - im Verhältnis zum Risiko gesehen.
Tatsächlich hat sich der Wert vieler Rohstoff- Konzerne in den letzten 10 Jahren verzehnfacht. Der Ölpreis ebenso und der bestimmt maßgeblich den Bilanzwert der jeweiligen AG- auch ohne daß das Öl oben ist.

Ein sehr wichtiger angesprochener Aspekt im Artikel ist das Wachstum der Weltbevölkerung - vor allem in Asien. Die dort entstehende neue Öl und Gas verbrauchende Mittelschicht wird  in Hundert- Millionen- Schritten gezählt.
Wenn z.B. allein nur 5 % der Chinesen vom Fahrrad aufs Moped umrüsten würden, gäbe es eine große Ölkrise. So sieht es aus!
Der große Boom kommt erst noch und bei meinen Gesprächen mit Vertretern der Ölindustrie bestätigen diese, daß sie sich schon auf einen Ölpreis von 200 Dollar einstellen. Der Rohstoff-Super-Zyklus geht erst noch los. Was wir bislang gesehen haben, war nur die Warnung. Wer das Signal nicht hört, kann Probleme bekommen. Da muß man nur die Zahlen kennen, um das zu beurteilen.

Gute Nachrichten kommen auch aus unseren Projekten. Es sind jetzt weitere  Bohrungen in mehreren Gebieten erfolgt und zeigen sehr gute Fördermengen. Ich denke ab nächster Woche nach Rücksprache mit der Projektadministration genaueres zu erfahren.
Auch die Zeichnungsfrist für das aktuelle Projekt geht dem Ende entgegen. Es wird wohl Ende März geschlossen werden. Die Bohrarbeiten laufen bereits. Wer also noch mit will, muß sich jetzt entscheiden.


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16.2. - Ja, der sog. "Klimaschutz" ist schlecht fürs Geschäft. Es fragt sich nur, für welches?
Die ehemal. DDR-Jugendzeitung "Junge Welt", versucht sich darin, ohne klare Antworten zu finden, berichtet dabei aber auch interessantes.
So wollen z.B. in den USA schon 5 Bundesstaaten Gesetze auf den Weg bringen, Schülern die offiziellen Thesen zum Klimawandel als Stand der Wissenschaft zu verkaufen.
Als Grund sehen die JW-Journalisten wohl die Lobbyarbeit von Big-Oil.

Zitiert wird dann in diesem Zusammenhang eine Erklärung im britischen Journal Nature, daß aufgrund des hohen Ölpreises wohl die Ölindustrie nicht mehr in der Lage ist, auf Preissteigerungen mit vermehrter Förderung zu reagieren. Das ist durchaus richtig!

Aber was hat das nun mit dem Klimaschutz zu tun?
Der Zusammenhang wird nicht erklärt, so mache ich es:

Tatsächlich sind die, auch auf dieser Seite ständig kritisierten Auswüchse der Klimaschutzindustrie (Solar, Wind etc.) sehr wohl gut fürs Ölgeschäft - bislang.
Wäre es anders, würde Big-Oil diese verhindern können.
Allesamt haben eben eine negative Energiebilanz, will heißen, daß es ein tolles "Konjunkturprogramm" der Öl - und auch Kohleindustrie ist, da damit wesentlich mehr Öl verbraucht wird also ohne diese Religion.
Nun kann es durchaus sein, daß Big-Oil plötzlich Interesse daran haben könnte, diesen Klimaquatsch zurück zu fahren.

Warum?
Es gibt mittlerweile u.a. einen Investitionsrückstau im Billionen-Dollarbereich bei der Erschließung neuer Felder.  Zwar würde dadurch der Ölpreis schnell steigen andererseits aber bei nun bald eintretenden Förderdefiziten extreme Wirtschaftsprobleme hervorrufen können, die auch neue Investitionen gefährden oder gar ganz unmöglich machen.
Es ist bekannt, daß die OPEC- Konferenzteilnehmer unter vorgehaltener Hand sehr besorgt bzgl. des tatsächlichen Ölangebotes sind. Kommt nicht genügend Öl auf den Markt rollen die Köpfe der Verantwortlichen zuerst. Unter diesem Bewußtsein versuchen diese jetzt womöglich echte Einsparungen zu bewirken.
Muß deshalb der Klimaschwindel sterben?
Ich finde das durchaus plausibel und wir sollten diesen Gedanken bei der weiteren Beobachtung im Kopfe haben.

Aktuell wird aber der Ölpreis durch den Iran-Konflikt auf neue Hochs getrieben. Primär über BRENT, welches WTI mit zieht. Auslöser ist der gestrige, zunächst dementierte Bericht über sofortige Stops der Öllieferungen in die EU.


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15.2.-  Die Deutschen sollen in Geld und Immobilien 10 Billionen an Vermögen haben und damit genausoviel wie die Staatsschulden aller EU-Länder zusammen.
Gut, daß die Sparer das System nicht verstehen, denn deren angebliches "Geldvermögen" sind im Fiat-Money-System nichts anderes als die Schulden der Anderen. Alle Geldsparer haben lediglich Schuldscheine mit Copyright-Schutz von insolventen Gegenparteien. Können die Schuldner wegen Überschuldung die Gläubiger des "Geldes" nicht bedienen, sind die Schuldscheine , genannt GELD, wertlos.
"Gläubiger" heist es ja nicht umsonst, sie glauben lediglich dran und wissen nichts.
Die Counterparty wird "Sparer"  genannt- sparsam bei Wissen, Informationen und finanzieller Intelligenz. Alles offensichtlich benannt, nur keiner bemerkt es inhaltlich.
Das Immobilienvermögen besteht auch nur solange der Jedermannkredit des Schuldgeldsystems neue Nachfrage erzeugt. Was passiert, wenn die Kreditverfügbarkeit wegen Überschuldung eingefroren wird ist in den letzten Jahren gut zu sehen gewesen.

Damit die Enteignung/Entschuldung nicht so auffällt, wird inflationiert.
Zuerst kommen die neuen Schuldscheine im Rohstoffsektor unter. Daher verteuert sich mit etwas Verzögerung auch das Öl.
Das beschreibt halbherzig auch der Artikel der WELT: Geldflut der Notenbanken löst Ölpreisinflation aus.
Der Journalist hat natürlich wieder keine Ahnung, denn "Geldflutung" ist Inflation und Öl inflationiert auch nicht sondern das ungedecktes Zahlungsmittel dafür wird nur wertloser, was als Teuerung des Rohstoffes fehl interpretiert wird.
Solange es solche Schreiberlinge gibt, die die gute deutsche Sprache verdrehen und damit unbewußt täuschen, wird die Masse das System nicht verstehen und dadurch völlig falsch sparen, anlegen, spekulieren oder investieren. Aber das ist ja so gewollt.
"Ich halt sie dumm und Du machst Sie arm!", sagt der Verleger zum Banker.

15.2. - Einem TV-Bericht zur Folge hätte der Iran die  Öllieferungen an die Niederlande, Griechenland, Italien, Frankreich und Spanien nun eingestellt. Die EU-Kommission reagierte daraufhin gelassen, da man Öl auf dem internationalem Markt kaufen könne.
Allerdings dementierte das iran. Ölministerium diesen Bericht. Wenn das passiert, würde es der Oberste Sicherheitsrat bekannt geben.
Hier weiß die rechte Hand nicht was die linke tut?


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14.2. - Stellen Sie sich vor, wir verkaufen Erdölfelder, sagen wir mal..... im abgelegenem Grönland. Deren Reserven blubbern etwas unregelmäßig nach oben. Wenn aber die ersten Tanks voll sind, merken wir, daß wir weder Transportwege, noch taugliche Trucks oder eine Pipeline zur nächsten Raffinerie eingeplant und bestellt haben.
Wir haben lediglich das "autarke" Erdölfeld verkauft. Leider bleibt das bissel geförderte Öl im Tank und die Produktion steht nun einige Jahre still- bis irgendwann die Infrastruktur steht.
"Bei solchen Idioten würde ich nicht investieren!" , rufen Sie jetzt sicher aus. Aber genau das ist das Modell der Offshore-Windparks, respektive deren Fonds.

E.on schlägt Alarm, weil der Strom wegen mangelnder Netze nicht verkauft werden kann, die Windräder stillstehen und gemeinsam mit der Kalkulation erodieren. Noch mehr Angst hat man, daß der Zufluß der Idioten, die man dort Investor nennt, ausbleibt.

Dazu noch etwas:
Ich werde immer gefragt, was passiert, wenn unsere Felder erschöpft sind? Womöglich gibt es bis dahin bessere Technik und höhere Öl-Preise für tiefer liegende Schichten.
Andererseits werden diese Quellen vorweg schon an Rework- Firmen verkauft oder letztlich einfach zu gegossen, Technik abgebaut, verkauft und mit dem Geld der Boden renaturiert- also ggf. partiell ausgetauscht und Rasensamen verstreut - das wars.
(Die Infrastrukturerstellung war natürlich auch schon von Anfang an im Projekt enthalten).
Schon mal in Erfahrung gebracht, was passiert, wenn eine Windmühle stillgelegt wird?
In Insiderkreisen ist bekannt, daß diese Kosten so hoch sein können, wie die gesamte Rendite der Betriebszeit. Bleibt zu hoffen,daß diese in den 20 Jahren dann nicht verkonsumiert wurde. Aber Hauptsache die Windkraft boomt - beim Vertriebler.

Weils so schön war, hier ist noch einer aus dem Reich der Schildbürger:
Biokraftstoff ist klimaschädlicher als normaler Sprit (also einem Endprodukt unseres Erdöls). Das stellt nun auch schon die EU fest und die WELT verbreitet es.
Sag ich auch schon seit Jahren, jetzt wirds also "offiziell".

Ein` hab ich noch, ein` hab ich noch:
Zu E-Autos- "Wehe, wenn es friert" vom "Stern" -Testbericht.
Ergebnis:
Die Reichweite beträgt im E-Betrieb des Opel Ampera dann satte 39 km. Klasse, was?



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13.2.  Krise wohin man schaut. Da reicht nicht die weltweite Systemkrise, es werden auch noch zusätzliche Krisen geschaffen, damit ja keiner zur Ruhe kommt.
Die deutsche Energiekrise schlägt durch und man muß einen Krisenstab einrichten, der täglich ( !) das Risiko des Kollapses des Energiesystems errechnet. Nicht nur daß aufgrund der selbstgemachten sog. "Energiewende" * Stromengpässe bestehen, auch die Abhängigkeit von unkontinuierlichen russ. Gaslieferungen lässt den Ausfall der kompensierenden Gaskraftwerke wahrscheinlich werden. Erste Betriebe sind deshalb schon dabei von Erdgas auf Erdöl umzustellen.
Es sollte sich jeder mit Notstromversorgungsgeräten aller Art ausrüsten, denn die Lügen von Merkel oder deren Lakaien Röttgen über angeblich stabile Versorgung sind doch mehr als offensichtlich:
"Die Stromversorgung ist sicher" *, " Die Rente ist sicher" ** und "Keiner hat die Absicht eine Mauer zu bauen" ***.
[* (c) Merkel, ** (c) Blüm, *** (c) Ulbricht - ob Egon Krenz die Rechte an "Wende" beansprucht ist nicht bekannt ]
Willkommen im Energiesozialismus.

Die Gierchen haben erneut ein Sparpaket verabschiedet. Die Leute freuten sich darüber so sehr, daß diese den gestrigen Tag feurig feierten. Leider gingen dabei etliche histor. Gebäude in Flammen auf und manch Parlamentarier mußte ob des Andrangs der Danksagungen aus seinem Büro evakuieren.
Mit besonderer Freude wurde die Verpflichtung zu sofortiger Steuereintreibung belacht. Die herausragende Zielsetzung bis Dezember 2012 die gewaltige Summe von 2 Milliarden Steuer-Euro beizutreiben, dürfte zu krampfartigem Gelächter bei den schon lange geflüchteten Steuerverweigerern geführt haben.
Auch die "EU-IWF-Troika" dürfte breit grinsen, machen doch die mit Sicherheit (?) beigetriebenen 2 Mrd. schlappe 1 % an der aktuellen Griechenlandrettung aus.
Am Besten man steckt die 2 Mrd. in eine Bad-Bank und hebelt die Summe mit dem Faktor 100 mit dieser 1% Mindestreserve. So ist Hellas gerettet. Der Name der Bad -Bank soll auch schon feststehen: €ZB.

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10.2.- Zuerst möchte ich mich heute beim ORF-Magazin €co für den kostenlosen Werbespot für erdoelquelle.com in der gestrigen Sendung bedanken.
Es ging um Geldanlagen und wir wurden mit einem Waldinvestment in den Topf   "exotischer Anlagen" gerührt. Das ist leider der typische Äpfel-mit-Birnen-Vergleich, Zinsanlagen mit unternehmerischen Investments.
Während es über Wald kurz was zu berichten gab, fehlte bei Ölinvestments wohl noch Recherchekapazität. Dafür gabs eine 2 sekündliche "Exclusiveinblendung" unserer Anzeige (5:06 bis 5:08).
Zum Kommentar des Verbraucherschützers sei gesagt, daß wir keine "...2-stellige Renditen .." bewerben, sondern Ausschüttungen, also Anteile am Gewinn.
Nach seiner Logik  wäre ja dann auch jede 2-stellige Handelsspanne riskant.
Nichts anderes sind die Ausschüttungen- "Derivate" der Handelspannen von Produktionskosten und Verkaufspreisen nach Abzug der Kosten. Das Risiko liegt in der Volatilität dieser, aufgrund der Marktsituation. Das ist auch bei  anderen Anlagen nicht viel anders.
Man verdient eben mit Erdöl soviel Geld.
Deshalb betreibe ich ja diese Seite, damit das bekannt wird. Sie helfen mit...?

Unterdessen wurde jetzt auch Öl zum Ersatzzahlungsmittel. Der Iran zahlte Weizenimporte aus den USA via Australien mit Gold und Erdöl und vermeidet somit die Inflationswährungen Dollar und Euro. Liebe Goldbugs, auch Erdöl ist "geldig"!

Neue Zahlen gibts von der OPEC. Deren Produktion ist auf einem 3-Jahreshoch.
Libyen hat nach dem Krieg zwar noch nicht das Ausgangsniveau wieder erreicht, sorgt aber mit für einen OPEC-Ouput von 30,9 Mio bbl/tgl.
Der Weltölverbrauch steigt moderat weiter und wird derzeit mit 89,9 Mio bbl /Tag beziffert. Chinesische Einfuhren liegen im Januar 2012 mit 23,4 Mio. bbl auf Rekordniveau.
Dagegen sind die Lagerbestände in Europa und Asien auf einem Fünfjahrestief angelangt- auch ein Grund warum BRENT derzeit so teuer ist.

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9.2. - Trotz einer Gasschwemme auch auf dem europäischen Markt stocken die Lieferungen und in Süddeutschland werden die gelagerten Reserven knapp, man fordert schon zum Drosseln auf.
Der Grund ist ähnlich wie vom gestrigen Bericht aus Kanada, die Leitungskapazität fehlt um schnell große Mengen zum Verbraucher zu transportieren.
Abhilfe kann neben neuen Pipelines in Zukunft die Gasverflüssigung (LNG) bringen. Allerdings braucht das noch Jahre bis zur Marktdurchdringung.
Trotz des Überangebotes und sehr geringer Erdgaspreise (Henry Hub) kommt beim Verbraucher nichts an, weil man die Verträge an den Ölpreis koppelte. Solche Marktverzerrungen gehören natürlich beseitigt, auch wenn derzeit diese Forderung illusorisch ist.

Iran hat jetzt für einen Ölboykott nach Europa gestimmt. Dieser dürfte noch in diesem Monat beginnen. Die Musels sind da recht schnell und versetzen die Europäer in Panik. Der Überschuß geht nun nach Indien und China .
Wie bekannt wurde, beknieten verdeckt einige Botschafter aus Frankreich, Griechenland, Italien und Deutschland den Iran um Zurückhaltung dieses Importstopps. Der Grund dürfte sein, daß es für das gute iranische Öl so schnell noch keine alternativen Lieferanten gibt. Saudi-Arabien könnte zwar sofort einspringen nur dieses saure Öl verarbeiten die betroffenen Raffinerien nicht.
Damit dürfte BRENT erneut deutlich teurerer werden und WTI ebenso mit nach oben ziehen.
Der Spread liegt schon wieder bei 18 $, BRENT bei 118 $ und WTI bei 100$, schöner stabiler Range.

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8.2.- CO2-Lüge in BILD zum Dritten. Das was ich gestern kritisierte, wird diesmal angesprochen- aber widersprüchlich.. Einerseits "Stopp von Solar -u. Windkraft" ,andererseits will man weiter an "wettbewerbsfähigen erneuerbaren Energien" festhalten.
Natürlich kommt jetzt auch Kritik von allen Seiten. Den Einen geht das nicht weit genug, andere sehen in RWE - Vahrenholt ein mögliches trojan horse und Klimaapostel beklagen die Nähe des Co-Autors zur Ölindustrie. Ich sehe es trotzdem positiv, denn immerhin wird der Schwindel großflächig infrage gestellt.

Derweil streicht neben Spanien nun auch Italien die Einspeisevergütung für neue Solar-Parks. In Spanien liegen sie schon auf Eis, Italien kappt zunächst nur die landwirtschaftlichen Solaranlagen.
Den Solarenergiefonds schwimmen die Felle der  meist deutschen Anleger davon..., platsch, platsch...
Das Thema ist eindeutig erledigt, kein Initiator wird ohne Subvention noch einen positiven Cashflow
generieren. Natürlich gehen nun auch zuhauf weitere Solarhersteller pleite. Abgesehen davon, daß Energie nicht "erneuerbar" ist sondern lediglich umgewandelt werden kann, ist diese auch nirgens wettbewerbsfähig. Wer gibt schon gern 10.000 Energieeinheiten aus wenn er damit nur 7.000 zurück bekommt - im besten Falle?


---> must read!
Eine ganz andere Verwerfung gibt es auch beim Ölmarkt. Nicht nur, daß BRENT derzeit wieder wesentlich teurer ist als WTI (Spread ca. 16 $) auch müssen die Kanadier ihr Öl derzeit für schlappe 62 $ verramschen, der höchste Spread zwischen WCS (western canada select) und WTI seit 4 Jahren. (Diese Wettbewerbssituation auf dem nordamerikan. Markt ist auch eine Ursache, warum WTI weiterhin viel billiger ist als BRENT).
Der Grund ist die fehlende Infrastruktur des Transportes und der Raffinerien. Kanada ist  Öl-technisch vergleichsweise unterentwickelt und damit auch zu teuer.
Das sind ganz wichtige Gründe eben gerade nicht in kanadische Ölfelder zu investieren. Zudem haben sie auch keine Transparenz- Behörden wie in den USA - und, was das wichtigste ist, sie haben keine, den Weltmarkt  beeinflussende Referenzölsorte - Stichwort: Öl-Dollar-Standard.
Ist nun allen klar, warum wir garantiert nicht in Kanada investieren?
Das sollten sich auch alle Klone unseres Konzeptes mal ökonomisch auf der Zunge zergehen lassen, bevor sie damit möglicherweise dem guten Ruf des  direkten Öl-Investments Schaden zufügen. Nichts gegen Wettbewerb aber bitte zum Vorteil der Investoren.
Wenn man schon die Weltauswahl für Ölinvestments hat, dann sucht man sich auch die optimalsten Verhältnisse aus - auch was den jeweiligen Initiator angeht, oder?
Das gehört auch zur due diligence des Investors.


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7.2. - Der Springer-Verlag legt bzgl. CO2- Lüge heute nach - erstaunlich!
Liest man den Kurzartikel bei BILD könnte man aber meinen, hier wird der nächste dörfliche Sauentrieb vorbereitet: Der Ruß ist schuld.
Nein, nicht die Russen, sondern Ruß, wiederum CO2 in fester Form. Was soll das?

Zeitgleich kommt der erwachte  RWE-Manager Vahrenholt bei der WELT genauer zu Wort. Der frühere Klimaideologe stellte 2010 fest, daß das IPCC alles andere als wissenschaftlich arbeite. Sein gesunder Menschenverstand sagte ihm:
"Ich dachte, wenn das hier so läuft, dann ist das bei anderen Panels des IPCC vielleicht auch so.
"
Ja, Herr Vahrenholt und nicht nur beim IPCC wird so gelogen- auch in vielen anderen Bereichen. Also forschen Sie mal anderswo weiter. Da können Sie noch mehrere Bücher schreiben.

Leider fehlt noch die letzte  Konsequenz dieser neuen Erkenntnis:
Sofortiger Stopp bzw. Rückbau aller auf dieser Ideologie basierenden Unsinnigkeiten wie Solar, Windkraft, Biodiesel, CO2-Zertifikatehandel, Strafsteuern aller Art, Dämmungsunsinn, EEG. Subventionen, Passivhäuser, Elektroautos, Ökosteuern, Energiewende,KKW-Ausstieg, Subventionen an die 3. Welt wg. angeblicher Klimabeeinflussung usw.usf.
Dazu finanzielle in Haftungnahme aller diese Ideologie verbreitenden Parteien wie z.B., die Grünen, CDU, Linke, FDP, SPD sowie deren Unterstützer in Wirtschaft ( Al Gore) und den Medien (ausnahmsweise ohne Springer und RTL ). Natürlich Belohnung all jener, die seit Jahrzehnten gegen diesen Unsinn agieren.

Man glaubt gar nicht, was in den letzten 30 Jahren alles mit dieser Lüge begründet wurde und sich schon verselbständigt hat. Aber irgendwann ist mal Schluß mit der Lügerei.

PS: Etwas ganz wichtiges fehlt auch in den Artikeln:
Der CO2-Gehalt der Luft beträgt 0,038%.
1,2% davon macht lt. Umweltbundesamt der Mensch.
Von diesen 1,2 % macht Deutschland 3,1%. Dieser Anteil soll um 20% gesenkt werden.
Damit würde Deutschland den CO2-Gehalt der Atmosphäre um sagenhafte 0,0000472 % beeinflussen.


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6.2. - Die BILD versucht heute mit dem Artikel  Die CO2-Lüge noch etwas halbherzig dieser auf die Spur zu kommen. Am Wochenende veröffentlichte der gleiche Verlag in seiner WELTonline schon den Zweifler-Artikel zur Dämmung als Todesurteil für Fachwerkhäuser.

Ich kann das natürlich nur begrüßen, auch wenn Springer ziemlich spät dran ist. Schließlich hatte RTL schon im Sommer 2007 den engl. Film des Großen Klimaschwindels (original: The Great Global Warming Swindle) ins Fernsehen gebracht. Passiert ist seitdem noch nicht viel - oder doch?
Doch! Es ist einiges passiert!

Diesem damaligen Filmbeitrag verdanken Sie alle z.B. nämlich auch Ihre Ölinvestments.
Er war sozusagen mein persönlicher Weckruf, mich mit dieser Religion erstmalig ernsthaft wissenschaftlich auseinander zu setzen.
Dem folgte der Dämmstoffschwindel, diesem der Weltgeldbetrug samt dem Erdölschwindel und seiner Zusammenhänge. Später ging es in Schwindel eregendere Abgründe weiter.....
Ein Resultat dieser über 10 000 Stunden Recherchen auf sehr vielen Gebieten ist u.a. diese Homepage. Getreu eines meiner Leitsätze, daß in jedem Nachteil ein noch viel größerer Vorteil liegt, habe ich aus diesen Informationen das für  mich Bestmögliche gemacht. 
Ich hoffe auch etwas beigetragen zu haben, daß die, die Freiheit zerstörenden Lügen, weiter durch Vervielfältigung der Faktenlage aufgedeckt werden - dank des Internets und seiner  stark gewachsenen Aufklärungsbewegung.

So ist die Philosophie dieser Seite nicht nur ein außergewöhnliches Investment vorzustellen, sondern viele, für die Leser - auch geldwerte -  Zusatznutzen zu vermitteln.
Weiter beweist es, daß man tatsächlich die Welt verändern kann, wenn man zuerst bei sich selbst anfängt.
Schließlich zählen für mich als wissenschaftlich Gebildeten kein Konsens von politisch motivierten "Wissenschaftlern" sondern einzig Beweise. Daher kann ich auch hier drunter zeichnen:
q.e.d.


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3.2. -  Nochmal zu Exxon vs. Apple. In den Charts der Gewinne platziert natürlich der Ölmulti vor dem überbewertetem Apfelpflücker. Exxon machte 2011 satte 41 Mrd. $ Gewinn, Apple "nur" 26 Mrd.
In Anbetracht des Cashflow ist es sicher selbst Exxon-Aktionären egal, daß der Konzern nicht das teuerste Unternehmen an den Börsen ist. Allerdings ist auch der Cashflow über Dividenten von Aktien vergleichsweise gering, als wenn man direkt einige Quellenanteile besitzt.

Und weil wegen der "Erderwärmungskälte" des dritten harten Winters infolge der Ölverbrauch allgemeines Tagesthema ist, geben erneut inkompetente Journalisten der ARD-Börse ihren Senf zu angeblichen Investments dazu. Dafür ergießen sie sich im Gejammer von Verlusten, die Ölzertifikate die letzten Jahre brachten. Zudem glaubt man, daß die Öl-Nachfrage 2012 nur um 1 % steige - was durchaus sein kann- und daher kein Spekulationsraum nach oben bliebe.
Selbst Schuld, wenn man Spekulation mit investieren verdreht und dem Dummvolke diese immer als guten Tip verkaufen will.
Daß man selbst alternativ Ölfelder besitzen muß um börsenunabhängig zu werden, kennen diese selbst nach 15 Jahren deutscher Marktplatzierung immer noch nicht. Dazu müsste man ja mal anfangen selbst zu recherchieren. Dann würden sie feststellen, daß man auch  in Zeiten mit sinkendem Ölverbrauchs damit bessere Gewinne machen kann als mit Futures.

Neben den bekannt gewordenen geplanten Angriffsvorbereitungen Israels gegen Iran wird auch an südlicher  Front  wohl bald scharmützelt: Es geht, Sie erraten es schon, um Öl.
So haben die Engländer einen Zerstörer zu den von Argentinien beanspruchten Falklandinseln geschickt um die britischen Ansprüche an den Malvinen zu demonstrieren. Der seit 30 Jahren schwelende Konflikt flammte wieder auf, als Argentinien versuchte, neue Ölbohrungen der Briten in dem Gebiet zu stören. Wenns um Rohstoffe geht, versteht man eben keine Späßchen.


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2.2.- Der Investor muß sich natürlich mit den Höhen und Tiefen der, den Cashflow bestimmenden Preise, arrangieren und so auch Abstürze einplanen. Dies machten offensichtlich weder die Schiffsfondsinitiatoren, deren finanzierende Banken und gleich recht nicht die Anlegerschafe.
Da der BDI und auch der HARPEX weiter stark gegen Süden tendieren, werden nun zuhauf die Kreditsummen sauer.
Natürlich versuchen die Anleger jetzt verzweifelt über evtl. Prospekthaftungsklagen sich vor weiterem Schaden durch Nachschußpflicht und Totalverlust zu schützen. Das wird nichts helfen- es gehen dann einfach alle pleite.

Man muß eben vorher die Due Diligence betreiben und nicht danach. Bei Schiffsfonds sieht man sehr gut was es bedeutet, wenn der Typ Anleger zum Investor gepusht werden soll. Investorenpersönlichkeit weisen alle drei der betroffenen Parteien nicht auf. Die meisten Beteiligten sind Angestellte oder freiberufliche Hamsterradläufer (Zahnärzte o.ä.).
Abgesehen davon sind für den BDI-Crash nicht nur Überkapazitäten oder temporäre chinesische Kapazitätsschübe Schuld, sondern offensichtlich sieht man daran den erwarteten double dip kommen- die nächste große Depressionswelle.

Genauso ist es bei der Gattung der Solarschafe. In Spanien hat die Regierung ein unvorhergesehenes Moratorium beschlossen die Subvention für neue Anlagen zu kappen.
Also ich habe das nachweislich (u.a. im hiesigen Archiv schon 2009) vorhergesehen.
Politische Subventionen gepaart mit Kreditfinanzierung macht gleich doppelt abhängig (auch eine Art Hebelwirkung) und diese Politiker samt Bankster machen später dann  was sie wollen.
Dabei wäre im sonnigen Spanien der Solarstrom noch rentabler als im düsterem Deutschland. Dafür macht man das hier etwas raffinierter:
Wegen fehlender Netzinfrastruktur und damit Überlastungsgefahr werden die unregelmäßigen Kleinsteinspeißer ausgerechnet im best- case- Falle langen Sonnenscheins einfach unvorhergesehen abgeklemmt. Somit kann man das rechtlich auf die "höhere Gewalt" delegieren. Also ich finde diese Idee echt clever, denn diese Variante habe ich leider nicht vorher gesehen.



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1.2. - Derzeit ist ja das angeblich reichste börsengelistete Unternehmen  Apple, gefolgt von Exxon, einem Standard-Oil-Derivat der Rockefeller-Family.
Auch an einer solchen verzerrten Bewertung erkennt der kritische Analyst, daß es bei der Börse oftmals um Phantasie, keine Werte geht. Welchen wahren Wert Exxons Öl für die westliche Welt hätte, würde man erkennen, wenn die mal all Ihre Ölquellen verschließen - so ein, zwei Monate vielleicht. Aber macht ruhig, in jedem Apple steckt Erdöl und Erdgas für Herstellung, Vertrieb usw.
"Apfelprodukte" sind dagegen wenig essentiell. Die würde keiner vermissen. Aber so ist halt der Markt - oft das Gegenteil des Rationalen, des gesunden Menschenverstandes, was man einkalkulieren muß.
Was passiert, wenn Gier wieder Hirn frist dürften wir demnächst beim IPO (Börsengang) des "Gesichtsbuchs" beobachten.

Etwas Hirn  ist aber bei Exxon aufgetaucht, man will nach vielen Protesten und berechtigter Kritik nun auf giftige Chemie beim hydraulic fracing verzichten. Allerdings erst in 2 Jahren, solange sind die sicher vertraglich gebunden.
Fracing ist das Aufschießen von meist Schiefergesteinsschichten mittels extrem hohen Wasserdrucks, vermischt mit Sanden und Chemikalien. Es wird vorrangig bei der Erdgasgewinnung eingesetzt. Da Fracing sehr teuer ist - pro Bohrung werden bis zu 12 Trucks mit Hochdruckpumpen parallel geschlossen,kosten  240.000 $ oder mehr-  benötigt man für Rentabilität einen akzeptablen Erdgaspreis. Seit Jahren lässt dieser wegen des Fracingbooms samt Überproduktion leider zu wünschen übrig. Daher ziehen wir uns auch schrittweise aus der Barnett- Shale in Texas zurück, da dort der Erdgasanteil dem des Öls bei der Förderung überwiegt (Projekte seit 2009 sind eh nicht dort).
In Kalksandsteingebieten kommt auch rentables Gas, aber man braucht keine teuren Fracs und der Ölanteil ist höher. So kann man auch rentabel an Erdgas bei Niedrigstpreisen verdienen.


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JANUAR 2012



31.1. -  "So investieren Sie in Sachwerte" -tittelt die FTD- das Zentralorgan der "gehobenen Finanzelite".
Zur Auswahl stehen Design,Kunst, Autos, Uhren,Wein, Briefmarken, Münzen.
Das ist alles reiner Konsumtionsmüll, höchstens Spekulation und alles andere als ein sophisticated investment.

Weder das eine noch das andere wirft cashflow ab und dient nur dem Statusgefühl: "Ich habe was - also bin ich."
Immer wieder wird das Wort Investment mit Spekulationsempfehlungen verwässert und tatsächliche Spekulanten sehen sich als Investoren.

Nochmals zu meiner eigenen Begriffsdefinition:

Sparen bedeutet nicht ausgegebenes Geld ohne Ertrag zu sammeln.
Anlegen bedeutet gespartes Geld Anderen für  nicht selbst geprüfte Spekulationen zu überlassen.
Spekulieren bedeutet, zu wetten, daß gesammeltes Geld mittels Erwerb von unterbewerteten Gütern später mehr Kaufkraft zum Konsumieren erzeugt.
Investieren bedeutet, sich selbst seltene Geschäftsmöglichkeiten zu organisieren, welche aus diesen regelmäßige passive Einkünfte (cashflow) durch sinnvolle Wertschöpfungen generieren und dabei gleichzeitig über den Ertragswert des Investments Sachwertzuwachs bekommen. Das wichtigste Ziel von Investoren ist aber den seltenen imateriellen Wert zu erhalten: Zeit für sich selbst.

Wahrscheinlich sind nicht mal die Autoren solcher Artikel selbst Sparer sondern hauptsächlich Verschuldete.
Wenn Sie wissen wollen, wie man wohlhabend wird, muß man daher diejenigen fragen, die es schon sind und nicht jene, die weder die Begriffe auseinander halten können und darüber hinaus noch anonym in Zeitungen Tips dazu geben wollen.


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30.1. - Der Iran will per Gesetz gar für 5 bis 15 Jahre Ölexporte in die EU stoppen. Das ist eine ziemlich selbstbewußte Vorgabe. Man hat offensichtlich genug Abnehmer in Asien. Allerdings liegt noch kein Gesetzentwurf vor.
Jedenfalls sind nun  Beobachter der internat. Atomenergiebehörde in den Iran gereist.
Diese suchen sicher vergeblich Indizien zur Herstellung einer Atombombe. Man könnte es auch leichter haben, die CIA fragen. Diese stellte schon fest, daß der Iran dazu keine Fähigkeiten besitzt.
Ähnliches machte man ja auch im Irak- das Endergebnis ist bekannt.

Welche finanzpolitischen Hintergründe diese Kriege tatsächlich haben, beleuchtet  auch der Lars- Schall- Translator-Blog : Der Petrodollar, das Gold und  der Iran.

Derzeit wird aber erstmal weiter mit Worten geschossen- was ruhig so bleiben kann. Solange der Ölpreis auch keine markanten Bewegungen durch Insideraktivitäten macht, ist mit einem Krieg noch nicht zu rechnen.

Mit einem weiteren Scharmützel rechnet aber der europäische Markt-  man erwartet nun die Pleite von Portugal. Italien konnte sich ja zunächst etwas erholen, die Bondzinsen sanken. Dafür steigen die portugisischen enorm: 10-jährige mit 16%, 3-jährige mit 22%, echtes default-Niveau.



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27.1. -  Der sich im persischen Golf befindliche atomgetriebene Flugzeugträger "Enterprise" wurde von iranischen Speedbooten angegriffen und versenkt. Neben 3400 toten Soldaten besteht noch die Gefahr einer Verstrahlung der Region. Die USA bombardiert jetzt Teheran, da auch die ausbleibenden Öllieferungen nach Europa als Kriegserklärung gedeutet werden....

So oder ähnlich könnte man den Krieg beginnen. Ein kurzes US-Video (2:36) versucht diese mögliche False Flag Aktion durch Öffentlichkeit zu verhindern, ein neues 9/11- Pearl Harbour mit Entsorgung von ausgedientem Atomschrott einen erneuten Kriegsgrund zu legitimieren.
Wenn es genug vorab sehen, könnte man, sofern es den Plan dazu gab, diesen Auslöser beseitigen.
Man weiß aber damit noch lange nicht, ob es denn dann so geplant war. Zudem gäbe es sicher noch Plan B oder C. Jedenfalls meldet sich doch ein Teil der Friedensbewegung.
Ich hoffe sie hat Erfolg. Der Ölpreis steigt ohnehin von selbst durch die Verknappung wegen zu geringen Investitionen in neue Felder sowie die "planmäßige" FED- Inflationierung bis zunächst 2014.

Wer immer noch  als Angsthase belächelt wird, wenn er den Freund zu Krisenvorsorgemaßnahmen (Notstrom, Öl, Gold, Lebensmittel) überzeugen will, sollte ihm diese Fotostrecke zeigen.
Nein, das Geldsystem ist noch nicht zusammen gebrochen, lediglich die Logistik, Teile des Transportsystems wurde temporär zusammen gebrochen. Nicht in Quagadougu hinter der Düne sondern in einem reichen europäischen Land - Italien.
Da nützt es selbst nichts, wenn die ausbleibenden Öllieferungen von der IEA- Reserve kompensiert werden. Die kommen nicht mal bis zur Raffinerie durch.
In Deutschland nicht möglich? Hahaha!
Bald werden die Gewerkschaften ebenfalls dieses Vorbild für Streiks würdigen und kopieren: Wasserwerke, Stromversorger, Brummifahrer ....
Reicht schon, damit Sie nach 5 Tagen nichts mehr zu knabbern haben. Nicht die Infrastruktur bricht zusammen sondern wird für verschiedene Gruppen in Geiselhaft genommen.
Deshalb benötigt man persönliche Vorsorge - zunächst zumindest. Nutzen Sie Ihre ersten Öl-Ausschüttungen oder eine Unze Gold dafür. Das ist eine super Investition- in die eigene Ruhe!

PS: Falls sich jemand fragt, warum man das immer noch nicht in den "unabhängigen" deutschen "Qualitätsmedien" liest: Die haben einfach Angst vor dem Vorbildeffekt und verschweigen das - noch zumindest.

PPS: Noch ein Vorbildeffekt- Generalstreik, über den nicht berichtet wird, den die Antidemokraten aber wenigstens live erleben: EU-Chefs erreichen Brüssel nur über Militärflughafen.

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26.1.- Wer kein oder nicht genug  Öl hat, sollte die Öl- Waffe auch nicht gegen sich einsetzen. Das wird ein neues historisches Lehrstück für westliche Arroganz zur Aufrechterhaltung des Petrodollar-Standards.
Die dämlichen Politiker sehen nicht, daß der Lauf ihrer Embargowaffe gegen sie selbst zeigt.
Der Iran will dem Embargo adhoc zuvor kommen und kündigt an, schon in Kürze jegliche Öllieferungen nach Europa zu stoppen, wahrscheinlich schon im Februar.

Da hat jetzt Griechenland ein Problem, bekommen die doch nicht mal bis zum Embargotermin im Juli alternative Lieferverträge hin.
Irans Schulden bei den Italienern werden nicht mehr bedient. Diese wurden nämlich mit Öllieferungen beglichen. Seitens des Embargos erhielten sie deshalb eine Ausnahmegenehmigung für Ölimporte, die nun obsolet wird.
Großbritannien bekommt Muffensausen und signalisiert u.U. das Embargo aufzulösen.
Auch Südkorea und die Japaner bitten um eine Ausnahmeregelung, weil sie auf iranisches Öl dringend angewiesen sind. Wahrscheinlich haben sich auch dort die Raffinerien technisch auf die Sorte eingerichtet.

Daß auch der Coup mit der Zentralbanksperre sinnlos ist, zeigten die letzten Meldungen über die Ölabrechnungen von China und Indien mit physischem Gold.
Zusätzlich kündigte Indien an, alles verfügbare Öl des Irans abzunehmen. Für China sind die 15 % Importöl aus Iran gar eine Frage der Nationalen Sicherheit. Der Iran ist somit wichtiger als die Saudis. China könnte sein Öl dadurch sogar nun billiger beziehen und sich unabhängiger von der US-dominierten Referenzsorte WTI machen.

Also alles in allen wackelt hier der Schwanz mit dem Hund.
Tja, wer das Öl hat, hat die Macht, wer das Gold hat, macht die Regeln.
Hat man beides ist man autark. Der Westen hat weder von dem Einem noch dem Anderen genug, brüskiert sich aber großkotzig. Bald wird man betteln gehen müssen oder die Kanonen donnern.

Noch hat der Ölpreis diesbezüglich nicht reagiert, das dürfte passieren, wenn  die iranischen Beschlüsse durch sind. Der IWF erwartet dadurch 20 - 30% höhere Preise. So könnten wir im Frühjahr das Allzeithoch wiedersehen. Hauptsache Sie sind jetzt ausreichend geölt und sitzen fest im Sattel, falls es ernst wird.



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25.1.- FED- Offenmarktausschuß verspricht Minizins - also weiteres inflationieren - bis 2014. Gold geht mit 50 $-Sprung über 1700er Marke, Öl folgt, Erdgas auch endlich wieder mit 5% im plus.
Es geht wieder rund. Alles bestens für uns.

25.1. - Studie belegt: 95% der Menschen sind Schafe. Das beschriebene Experiment ist an sich nicht neu, belegt nur erneut, daß nur 5 % wahrlich erfolgreich werden -egal auf welchem Gebiet. Erfolg ist nicht primär abhängig vom Gesellschaftssystem, sondern von der persönlichen Einstellung und den Zielen.
Ich war im DDR- Sozialismus genauso erfolgreich wie heute- nur wendete ich damals die Erfolgsmethoden unbewußt an. Was ich brennend wollte, bekam ich auch.

Ich erinnere mich sehr gut an die 1990 gelesene  Studie der Harvard Business School vom Vorjahr.
Diese ergab, daß 90% der Leute nicht wissen, was Sie in den nächsten Jahren zu tun gedenken,welche Ziele sie haben.
10% wußten es und 3% von denen schrieben diese schriftlich nieder. Erstaulich war, daß lediglich diese 3% auch nur ihre Ziele erreichten, erfolgreich wurden, die anderen nicht.
Und diese 3% bestimmen auch diese Welt hauptsächlich- von Anbeginn an. Seitdem studierte ich die Erfolgsmethoden und schreibe ich mir u.a. jährlich meine Ziele auf. Selbstverständlich formulierte ich schon 1993 auch meine 12 Lebensziele.
Ich verspreche Ihnen, daß es funktioniert. Alles was ich wollte, erreichte ich damit- teilweise mehr und später wird es immer einfacher. Haben Sie Ihre Ziele und mindestens 50 Wünsche schon schriftlich notiert? Wenn nicht haben Sie KEINE Chance. Das meine ich ernst!!!

Was auch jeder Investor braucht ist finanzielle Intelligenz genauso wie das Wissen um die Geheimnisse der Reichen oder um  Das Geheimnis des Gewinnens.
Was machen die anders als Sie? Die meisten erzählen es - 90% hören nicht zu aber 3% machen es nach und... haben dadurch auch keine Konkurrenz zu fürchten.

Die 5% stellen übrigens auch die kritische Masse dar, die reicht, um die Welt zu verändern. Man muß also nicht die Hälfte überzeugen, überreden, begeistern. Das nützt eh nichts. Es reicht gar 1%, aus dem die 5% der kritischen Masse hervor geht. Gerade in dieser Epoche sind wir bei einem solchem Wandel.
"Lieber positiv verrückt, als negativ normal!"



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24.1.- Öl für Gold - das Thema trifft auf Resonanz. Mittlerweile sind die Quellen verifiziert. So berichten israelische wie iranische Quellen zudem, daß China diesem Beispiel folgen könne. Immerhin geht es für den Iran um 40 % seiner gesamten Exporte dorthin - 1 Mio. Barrel täglich. Für Goldzahlungen braucht man auch keine sanktionierbare Zentralbank. Das geht physisch per Schiff oder Flugzeug. Hier entsteht gerade ein Megatrend.

Das Hauptproblem haben dann die USA. Der Dollar wird weiter abwerten und die Importe aus dem Nahen Osten künftig gefährden. Wollen doch die Araber seit Jahren einen Gold-Dinar einführen. Da weder in Fort Knox noch unter Manhatten nenneswertes US-Gold liegt, dürfte- wenn der Trend zu diesem Zahlungsmittel Schule macht -die USA nur noch aus eigenen Feldern  und denen der Verbündeten Öl zapfen. Wenn ich auf etwas spekuliere- dann darauf!

Mit einem Embargo kann man vielleicht noch westliche Zeitungsleser beeindrucken, den Iran sicher weniger.
Dieser hatte genug Zeit die Strategie der USA und Israels zu studieren und ist vorbereitet durch Verbündete in Asien und Südamerika. Der Dollar spielt somit für das Land kaum noch eine Rolle, da die Geschäfte teils schon in asiatischen Währungen abgewickelt werden. Einzig ein Krieg oder erzwungener US-höriger Regimewechsel könnte das noch revidieren.

Probleme werden beim Embargo eher die Europäer bekommen:
Zwar hat der Iran  mit seinen Importen dorthin ca. 20%, was für die EU nur 6 % Iranöl ausmacht, aber einige Länder bekommen doch recht viel:
Griechenland 25%, Italien 13%, Spanien 10%.
Bis 1.Juli soll noch geliefert werden. Dann brauchen auch die Raffinerien ein gleichwertig zu verarbeitendes Rohöl, da diese Betriebe auf gewisse Säuregrade spezialisiert sind. Auf jeden Fall wirds teurer.

Möglicherweise können Sie bald erstmalig selbst die alte Börsen- Regel befolgen:
"Investieren, wenn die Kanonen donnern."
Allen denen das zu makaber klingt, können ja mal die Friedensbewegung aufwecken. Wo schlafen die überhaupt? Weder in Europa noch den USA rührt sich was.


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23.1. -Die EU beschließt jetzt das Embargo gegen  den Iran und schneidet sich damit natürlich selber ins Fleisch.
So hat gerade Griechenland erhebliche Engpässe zu verkraften. Der Iran ist das einzige Land, was den Pleitegriechen noch Öl liefert und zwar ohne Vorkasse.  Ab jetzt gibts für die Hellenen nur noch Öl gegen Bares.Ähnlichers könnte Italien und Spanien bevorstehen.

Das Embargo tritt allerdings schrittweise in Kraft, schließlich kann man an bestehenden Verträgen nicht rütteln und man benötigt neue zuverlässige Kompensatoren. Die 20% des iranischen Öls für Europa werden künftig wohl nach Asien gehen und der Iran es sich überlegen, den Westen weiter zu beliefern.
Da auch die Konten der iran. Zentralbank eingefroren wurden sowie dem Embargo auch Ölausrüstungstechnik unterliegt, holt sich das Land diese dann eben von Russland und legt das Geld in China an.

Der Stürmer bei WELTonline schießt schon mal die Bevölkerung auf höhere Ölpreise ein und propagiert den Grund: Lieber ein hoher Ölpreis als die iranische Bombe.
Alles natürlich ohne Beweise.
Erinnern Sie sich noch an den Irakkrieg. Damals gabs noch Inspektionen, die die Massenvernichtungswaffen suchten. Da man sie nicht fand, unterlässt man diesmal lieber gleich sowas.

PS: Vor Jahren schrieb ich schon, daß Öl das erste sein wird, was wieder mit Gold bezahlt werden würde. Die erste Bestätigung dessen  gabs im November 2009, als Russland von der Ukraine Gold fürs Gas bekam. Jetzt sind wir weiter.
Gold für Öl: Indien bezahlte( lt. noch unbestätigten Berichten) die Iraner bereits mit Gold für die Öllieferungen.
Auch alle Goldbugs werden in Zukunft ihr Gold für Öl oder Ölbeteiligungen hergeben werden- denn Ölfelder haben einen Cashflow!
Dennoch ist damit auch bewiesen, daß Gold Geld ist!

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21.1.-Es geht schon los.-EU verhängt jezt ein Ölembargodie Saudis wollen mehr Geld fürs "Kompensationsöl" des "lender of last oil-resort".
Ganz klar, wenn ich immer als Notlieferant einspringen soll, will ich fürs Vorhalten der Reserve mehr Geld. Prima!
Die Zielmarke des "angemessenen Preises" der Saudis wurde von 75 auf 100 Dollar hoch gehoben.Prima!
Man spekuliert, ob man damit die Mindest- oder Höchstgrenze des Preises meinte. Na die Mindestgrenze natürlich, 100 $ ist doch schon jetzt der Boden. Was glaubt ihr denn?

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20.1. - Die teure Energie treibt die Erzeugerpreise in die Höhe Diese werden dann auf die Konsumgüter umgelegt, was der Bürger in Form der Teuerung missverständlich als Inflation definiert. Diese war aber schon vorab über FED oder EZB erfolgt und hat sich, wie hier seit Jahren prognostiziert, zuerst bei Öl (und Gold) bemerkbar gemacht. Man sieht auch, wie sich der Ölpreis durchgängig um die 100 $ stabilisiert, samt Gewöhnungseffekt.

Jetzt kann man im Jammergesang der Masse mit einstimmen. Ich empfehle  sich darüber zu erfreuen, also das Gegenteil davon zu tun.
Gegen die Inflatiom können Sie nämlich persönlich nichts ausrichten. Sie können aber das Wissen darüber für sich nutzbar machen und davon profitieren, reich werden damit. Das konträre dessen ist das Denken der Masse. Diese bleibt lieber weiter arm, weil Armut arm an Mut bedeutet, seine eigene intellektuelle Einstellung zu Geld, Vermögen und Reichtum infrage zu stellen und zu ändern. Der arme Heuchler spielt dazu aber meist noch Lotto.

Was ist Reichtum? Jeder hat da seine Interpretation. Ich verrate Ihnen meine. Die Höhe des Nettovermögens ist sekundär.
Reichtum ist die Fähigkeit, eine gewisse Anzahl von Jahren unabhängig, auf mindestens Mittelstandsniveau, ohne arbeiten zu müssen leben zu können.
Können Sie das mindestens 20 Jahre, sind Sie reich.
Das geht natürlich nur als Investor, weniger als Unternehmer und als Freiberufler oder Angestellter schon gar nicht. Aber aus all diesen Ursprüngen kann man, wenn man will, dort hin kommen. Einige Wege zeige ich Ihnen ja. Zum Beispiel mit diesen Kommentar: was man aus einer scheinbar negativen Nachricht positives rauslesen kann- wenn man die richtigen Gedanken denkt.

Wenn Sie also frei und reich werden wollen, denken Sie wie die Leute, die frei und reich sind - und hören Sie denen zu. Denn jene versenden regelmäßig solche Signale in der Erwartung, das sie von dem einem Prozent  mit der gleichen Frequenz empfangen werden.

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19.1. - Die gigantische 2700 km lange und 7 Mrd. teure Ölpipeline von den kanadischen Ölsanden
zum Golf von Mexico wird (vorerst?) nicht gebaut
. Obama lässt Umweltgutachten und Fristenverfall als Gründe seiner Entscheidung verlauten. Die Kritiker der Entscheidung sehen neue Jobs in Gefahr.
Bekannt ist, daß Obama sein Land von der Ölversorgung aus Arabien autarker machen will, die inländ. Ölindustrie weiter fördert.
Es ist derzeit unklar, welche Interessen wirklich hinter der Verzögerung stecken, denn eine mögliche Alternativleitung wird nicht abgelehnt. Allerdings verzögert sich diese wegen der Genehmigungsverfahren weiter - bis 2014.
Vielleicht will die USA das kanad. Öl allein für sich - Kanada ist mit 16% der größte US- Importeur- und den möglichen Weitertransport über Housten nach China damit unterbinden?

Auch in Deutschland steht die Energieversorgung auf der Kippe. Nicht nur, daß  wegen der AKW-Abschaltung schon größere Stromabschaltungen nötig werden können, auch der Ersatz  durch Gaskraftwerke stockt. Es fehlt an Investorengeld zum Bau dieser Betriebe. Geht das nicht schnell genug voran, wird man ab 2015 die AKW am Netz belassen müssen.
Ein Problem ist, daß der hochsubventionierte "Ökostrom" kaum Produktionskosten verursacht aber nie permanent zur Verfügung steht. Daher müssen z.B. GKW im Leerlauf ohne große Gewinne aber hohen Kosten ständig als Reserve vorgehalten werden. Das schreckt Investoren natürlich ab. So ist das eben, wenn dämliche Politiker mit Energie spielen. Schon ein Notstromaggregat zuhause?

Ein ähnliches Dilemma steht in der Landwirtschaft an, wo mittlerweile weniger Nahrung, dafür mehr "Ökostrom" vom Acker kommt. Wir müssen seit 25 Jahren erstmals wieder Getreide importieren, weil immer mehr "Energie-Mais" usw. angebaut werden.
Auch hier wollen durch die sozialistische Subventionskultur immer mehr Bauern zum "Energiewirt" werden um vom Bioenergieboom zu profitieren. Das lässt die Boden- und Lebensmittelpreise weiter steigen, die Subventionen verteuern seit Jahren den Strom.
Da diese sog. "Erneuerbaren " alle eine negative Energiebilanz haben, also mehr Energie zur Erzeugung investieren als am Ende damit erzeugt wird, sind sie keine Konkurrenz zum Big-Oil.
Wären sie das, gäbe es sie schlichweg gar nicht. Daher schweigt Big-Oil genüsslich dazu.


19.1. - Zwar ein handelsblatt- Beitrag aus 2011, der bei hartgeld.com verlinkt wurde, aber ein guter Abriss, der Investmentflopps der letzten 40 Jahre. 
Ölinvestments fehlen hier auch wieder, was mich diesmal erfreut.
Obwohl indirekt mit von der Partie. Öl steht  hinter der "Negativliste" der gescheiterten Silberspekulation der Gebrüder Hunt. Diese haben nämlich ihr Vermögen mit Öl gemacht, was sie mit Silber teils verloren. Sie haben sich danach wieder dem Öl zu gewendet. Allerdings war die Situation damals anders als heute - daher: buy silver!
Übrigens kenn ich wesentlich mehr Öl-Millionäre und Milliardäre (auch persönlich !!!), aber nur ganz wenige, welche es mit Spekulationen egal welcher Art machten. Auch 2011 performten so die  Unternehmer besser als Spekulanten. Werden Sie auch Unternehmer- es lohnt sich!

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18.1.- Es wird weiterhin überall gedroht: Der neue Griechen-Papa droht den Gläubigern bei Verweigerung einer "Einigung" mit Haircut per Gesetz. Die "Einigung" dürfte so aussehen: Bekommen wir keine weiteren Rettungsgelder, machen wir offiziell pleite und Euer Bankensystem samt Euro kollabiert.
Tja, die Schulden müssen nur hoch genug sein, dann kann man seine Geldgeber erpressen. Ich erwarte aber in Anbetracht feiger Politiker und den Erfahrungen aus der Geschichte weitere Rettungen über die EZB usw.
Ansonsten hatte ja Ackermann schon die Befürchtungen bei Maybritt Illner ausgesprochen, was dann passieren würde: Es ginge denen wie Herrhausen...
Und ich dachte immer, das war die böse RAF.   ;-)

Marc Faber "droht" mit dem 3. Weltkrieg bis 2017. Ganz nach dem Großmeister (Albert Pike ?), wird dieser  in Arabien stattfinden und gegen den chinesischen Einfluß dort helfe nur die arab. Ölleitungen durch den Westen zu kontrollieren.
Nun, dies wird ja gerade vorbereitet.

Und so droht ein US-Berater für Ölgesellschaften auch schon mit der nächsten Ölkrise und sieht den Preis bei der Sperrung der Str. v. Hormuz mit Steigerungen von bis zu 40 $ innerhalb eines Tages bis mindestens auf 200 $, wenn nicht nach 3 Tagen der Seeweg wieder passierbar ist.

Das es zum Konflikt kommt, sehe ich auch, denn keine Seite will einlenken und militärisch wird weiter aufgestockt. Interessant wird es ab Februar, sollte die EU (als reine Provokationshandlung!!!) alle Ölimporte aus dem Iran tatsächlich stoppen. Im Grunde genommen käme das einer Ölverknappung gleich. Man dreht eine wichtige Welt-Ölquelle halb zu.
Da man dann anderswo nachgefragteres "Kompensationsöl" kaufen muß, dürften die Preise steigen. Das machten sie bislang bei jeder Störung der regulären Ölflüsse.
Als leichtes Gegengewicht zu Preissteigerungen könnte aber die in 2012 erwartete weitere schwere Wirtschaftskrise mit geringerer Nachfrage aus dem Westen sein. Daher sehe ich selbst die Preissprünge noch nicht so hoch - 170 $ als Zielmarke im Konfliktfalle.

PS: Artikel über aktuelle militärische Aufmärsche im Nahen Osten.
So geht meist ein Krieg los - aus Manövern heraus, weil die Truppen schon in Bewegung sind, man gut täuschen und später der wahre Angreifer besser verschleiert werden kann, auch vor der eigenen Truppe.  "Ist halt was schief gegangen" - wie z.B. bei dem 9/11 - Manöver vorab.


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17.1. - Kaum war es gestern eingetippt, kippte S&P auch schon die vermutete Bonitätsabstufung des ESFS - auf AA+. Trotzig feierte man heute die erste gelungene Anleiheauktion . Für 6 Monate bekommen die Anleger sagenhafte 0,2664% Zins- wow, was für eine tolle Geldanlage. Solange es genügend Schafe gibt, geht das System so weiter. Ich vermute aber, daß hier über "Mittelsmänner" die EZB selbst einen Teil dazu beigeschossen hat. Wohl auch deshalb erfährt man sehr selten, wer denn diese "Anleger" sind, die selbst gegen die gelogene offizielle Inflationsrate "investieren" und damit bewußt Verluste in Kauf nehmen.

Zum Monatsende will die EU über das Öl-Embargo gegen Iran entscheiden. Die fehlenden Mengen sollen andere arabische Länder kompensieren. Vor diesen Ersatzlieferungen warnte der Iran diese jetzt. Über die "unvorhergesehenen Konsequenzen" der Drohung durch den iran. Botschafter bei der OPEC ist aber nocht nichts bekannt.Wollen die Mullahs vielleicht dann aus der OPEC raus und sich gänzlichst Asien zuwenden? Wer weiß? Man blufft sicher nur.
Bislang hat sich beim Ölpreis noch kein bemerkenswerter Preisanstieg oder Volatiliät eingestellt. Daher ist aktuell noch weiter die Diplomatie der Gewinner.

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16.1. - Am Freitag, dem 13., gab es einen erneuten Rundum-Abschlag der Ratingagenturen. Frankreich verlor sein AAA und viele andere europäische Länder, wie auch Österreich, verloren bessere Bonität. Zwar hat Deutschland noch sein Triple-A, doch mehren sich Stimmen, die es wegen der nun höheren Last durch die Rettungsschirme ebenso schwinden sehen. Das AAA des ESFS wird somit schon infrage gestellt, was wiederum künftige "Investoren" verschrecken wird.

Da solche Downgrades vor dem Wochenende passieren, hatte man Zeit sich was zu überlegen. Das taten die Japaner und überlegten nun doch aus europäischen Anleihen zu gehen. Da wird wohl die EZB wieder als Retter einspringen müssen.
Es ist so, wie es Armstrong hier schreibt: Anleihehalter sind Vollidioten- kein Land wird seine Schulden jemals zurückzahlen.



16.1.-Der nigerian. Präsident Jonathan lenkt in der Benzinkrise nun ein und verspricht Preisenkung.
Der Grund wird sein, daß die lebenswichtigste Industrie ebenfalls streikte - die Ölfirmen.Damit waren die Export-Einnahmen in Gefahr.
Wie kann man auch so dämlich sein in einem ölreichen Land das eigene Volk so ausnehmen zu wollen. Wie es geht sieht man in Arabien. Dort hat das Volk gerade durch das Öl einen super Lebensstandard. Man schlachtet doch nicht die heilige Kuh die Milch bringt, Goodluck!


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13.1. - Zum Wochenende ein neuer Rohstoff- Film von arte über das Ränkespiel bei der euro-asiatischen Gasversorgung und die Abhängigkeit davon- Gas -Monopoly:

"Europa ist abhängig von Gas: Gas wärmt, Gas treibt die Schwerindustrie an, Gas ist der sauberste fossile Energieträger. Europas Gasbedarf wird bis 2030 noch steigen - bei gleichzeitigem Rückgang der innereuropäischen Produktion. Wer wird Europa in Zukunft mit Gas versorgen? Es sind keine Kleinunternehmer, die Gasfelder erschließen, Flüssiggas-Terminals bauen und Pipelines verlegen. Diese Branche rechnet in Jahrzehnten und in Milliarden. Die meisten Protagonisten des Dokumentarfilms gehören nationalen und internationalen Eliten an. Sie sind Minister, Topmanager oder Lobbyisten. Nur manchmal stellt der Dokumentarfilm dem Spiel der Big Player die kleinen Leute entgegen, die an den Schnittstellen der internationalen Gasströme leben.
Am mitteleuropäischen Gasverteiler Baumgarten beginnt der Film. An dieser Schnittstelle im Nirgendwo sollen einmal zwei aufwendige neue Pipelines für Europa enden, "Nabucco" und "South Stream". Seit der russisch-ukrainischen Gaskrise von 2009 hat Europa Angst, von einem russischen Gasmonopol abhängig zu sein. "South Stream" würde diese Abhängigkeit vertiefen, "Nabucco" würde Europa unabhängiger von Russland machen. Alle Alternativen haben einen hohen Preis: Entweder bindet Europa sich auf Jahrzehnte an die von Krieg, Bürgerkrieg und Diktatur gezeichnete Region ums Kaspische Meer, es kauft teures Flüssiggas aus dem Emirat Katar oder es presst das Gas, das sich in den Gesteinsschichten unter dem Kontinent verbirgt, mit Hilfe der brutalen "Fracking"-Technologie heraus.
Die filmische Reise führt in das "Land des Feuers" Aserbaidschan, in die Brüsseler Glaspaläste der EU, in ein von "Fracking" heimgesuchtes niedersächsisches Landidyll, nach Istanbul und Moskau, in die menschenfeindliche Gaswelt der sibirischen Tundra und zurück in die österreichisch-slowakische Gasregion auf der Naht des Eisernen Vorhangs."



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12.1. Gold war 2011 die beste Geldanlage? 
Falsch!
Weil man das nur mit dem üblichem Anlage-Ramsch vergleicht. Sicher ist der Wertzuwachs bei Gold von 13 % p.a. besser als der Papiermüll und das Metall gehört physich zur Grundabsicherung in jedes Depot.
Rechnet man die wahre Inflation noch raus, hat Gold aber nur 6% gemacht.

Wissen Sie was?  Selbst kleine "Uralt-Öl"-Produktionen machen dauerhaft 30% p.a. und mehr, einige Quellen bis 80%, gar 160% gabs in einem Quartal bei 130 $ Ölpreis in 2008.
Unsere jüngsten Felder aus 2011 beginnen schon mit dem ersten Drittel nicht optimierter und noch gedrosselter Quellen mit 12 und 16 % p.a. Ausschüttung -  und das aus lediglich den ersten 3 bzw. 2 Quellen.
Umgerechnet auf das direkte Investvolumen in die jeweilige Einzelquelle macht das schon eine Performance von über 25 % p.a. pro Bohrung. Als kleines Bonbon kommt noch der für Eurohalter günstigere Wechselkurs.

Gleichzeitig stieg der Bilanzwert des verbliebenen Öls in den Feldern. WTI stieg von Anfang 2011 bis jetzt um 20 %. Bei Gas siehts leider nicht so gut aus, das fiel 2011 um etwa 11 %. Aufgrund der geringeren Gewichtung mit Erdgas bleibt dennoch ein gutes Plus.

Aber leider ist die Öldirektbeteiligung in keinem redaktionellem Focus, weil noch zu unbekannt und selten.
Wie schon erwähnt, der Anteil der Investoren in Deutschland daran ist so hoch wie der CO2- Gehalt der Luft. Daher kommt das Investment praktisch nicht vor, zumal es für den Wert von Ölfeldern auch keinen interpretierbaren Chart gibt.
Unabhängig davon ist alles aber nur eine Momentaufnahme. Der strategischorientierte Investor hat einen längeren Bewertungszeitraum. Da ist ein Jahr imGrunde irrelevant,bei Öl und auch bei Gold!


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11.1. - Frage: Wie wird man Millionär?
Antwort: Indem man eine Milliarde verzockt.
Dies scheint die Devise einiger Unternehmer-und Börsenstars zu sein. So schaffte es MLP-Gründer Lautenschläger durch eine Wette auf die Entwicklung des eigenen Finanzdienstleisters ca. 6 Mio. € Verlust zu machen, den er defacto auch aus eigenem Vermögen bar zahlen muß. Es ist also kein Buchverlust sondern ein realer.
Diesen hatte seine Aktie eingefahren. Statt erhoffter 40 €-Kurs notiert sie zum Fälligkeitstermin 2012 nur mir 5 €. So sind halt die Finanzdienstleister. Aber auch andere Stars verzocken sich regelmäßig. Der Artikel zeigt weitere Beispiele.

Das es auch anders geht zeigt eine Umfrage unter einigen superreichen Familien. Die wetten nähmlich nicht mehr und setzen neben Rohstoffen hauptsächlich auf Unternehmensbeteiligungen.
Genau so macht man es. Wohlhabend wird man vorrangig durch Firmen- die eigene oder als deren Teilhaber/ Investor.
Auch Ölinvestoren sind genau solche direkten Teilhaber an einer krisensicheren Firma und zusätzlich noch an den krisensicheren Rohstoffen Erdöl und Erdgas- Zwei in Einem.

Gewinne erziehlt man nur durch unternehmerische Initiative.
Alles andere bei Rohstoffen ist lediglich Wertsteigerung oder Wertsicherung - wie bei Gold und Silber auch nur. Aber Gewinne werfen diese nicht ab, es sei denn man hat die produzierenden Minen dazu.
So ist eine Beteiligung am Öl/Gasfeld wie ein Krügerrand der vierteljährlich einen Dukaten schei...


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10.1. - In Nigeria entwickelt sich ein weiterer Öl-beeinflussender Brandherd. Die Regierung hatte zum neuen Jahr die Benzinsubventionen gekappt, damit den Spritpreis auf ca. 65 €-ct. verdoppelt. Zuviel für eine Bevölkerung, die großteils von 50 € /Monat lebt. Jetzt gibt es neben stillen auch gewaltige Proteste- das Land steht komplett still. Dies könnte auch die Erdölproduktionen beeinträchtigen.
 
Nigeria gehört zu den wichtigsten OPEC- Ölproduzenten und die haben dort sehr gutes Öl.
Das "Bonny Light" ist fast schwefelfrei (ähnlich unserem WTI ) und damit ist auch das Land größter Produzent von sweet oil im Kartell.
Beherscht werden Nigerias Vorkommen durch die großen Konzerne - Mobil, Chevron, Texaco, Agip und Shell teilen sich den Markt wie die Terminals. So fließt das meiste Öl aus Afrika nach den USA, die 8,5% ihrer Importe von dort beziehen.
Damit steht Nigeria neben Kanada (16%),Mexico (12%), Saudi-Arabien (11%), und Venezuela (11%) an 5. Stelle der US-Importeure.

Die nigerianische Regierung um den Präsidenten mit dem bezeichnendem Namen Goodluck Jonathan ist korrupt. Der Ölreichtum versickert im Geflecht der Regierungsmafia, die auch durch die von Perkins beschriebenen economic hitman installiert wurde:
Kreditgeld geben- runter wirtschaften, abhängig machen und als Pfand die Ölvorkommen absaugen.

Jetzt will man wohl noch schnell die letzten Öl- Dollars einkassieren weil man offensichtlich befürchtet demnächst als Regierung gestürzt zu werden.
Ich habe daher sogar letzen Monat über meine Verbindungen 8 Mio. bbl Erdöl aus Nigeria zum Direkt-Verkauf nach Europa offeriert bekommen, so eruierte ich die Gegebenheiten dort etwas. Also wer 8 Mio. bbl gutes Bonny Light in 2012 haben möchte ....


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9.1. - Offensichtlich hat der Iran vor, im Falle eines Embargos die Straße von Hormuz zu sperren. Auch mit der Verlegung weiterer Truppen aus den USA und England in die Region sowie gemeinsamen Übungen mit Israel wird die Eskalationsstufe gesteigert.

Auch daß der Westen sich mit einem Notfallplan gegen eine Iran-Krise vorbereitet, sind Zeichen, daß es bald dort kracht.
So will die IEA im worst case eine "Rekordmenge der strategischen  Ölreserven freigeben". 14 Mio bbl /Tag seien im Gespräch - die fünfache Menge der Aktion von 1990 (Einmarsch von Irak in Kuweit).
Nun, das ist nicht verwunderlich, denn bei einem Scharmützel würde nicht nur der Seeweg eingeschränkt sein, auch ist mit brennenden Ölfeldern zu rechnen - nicht nur in Iran. Man hat wohl mit den 14 Mio bbl. die gesamte Ausfallquote taxiert - 15 % des Welttagesverbrauchs.
Zum Vergleich: Der Iran liefert lediglich 2,5 Mio. bbl/ Tag - also rechnet die IEA wohl mit größeren Ausfällen.

Das allein die Freigabe der strategischen Reserve nicht ausreicht, die Situation zu entspannen, zeigen wiederholte Statements, die den Ölpreis im Krisenfalle auf über 200 $ sehen- zunächst hauptsächlich aus psycholog. Sicht.
Nach einem "Raubfrieden" wird der Preis jedoch nicht mehr stark sinken. Wie erwähnt, erwarte ich eine Wiederholung der Vorgänge von 1973 zur Stabilisierung des Petrodollars.
Geschichte wiederholt sich nicht- sie wird wiederholt, nur mit anderen Menschen.
Jetzt sehen wir live, wie das geht. Halten Sie Augen und Ohren offen und glauben Sie nichts - die Wahrheit stirbt schon vor  einem Kriegsausbruch.

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6.1. - Das avisierte Öl-Embargo löst sich schon vor Beschlußfassung auf. Südkorea will als erstes Land davon ausgenommen werden. Klar, die brauchen das Öl, auch wenn es nur 10 % der Importe ausmacht.  Da ist kein großer Spielraum. So wie das Öl aus der Erde kommt geht es auch gleich in Rauch und in anderen Derivaten auf- weltweit. Daher braucht man es dringendst ununterbrochen.

Wie es geographisch  eng werden kann, zeigt heute die FTD hier in schönen Fotos der maritimen Nadelöhre des Öltransports.
Das Handelsblatt hält dagegen mit einer Ablichtung historischer Ölpreisexplosionen
und deren Folgen (vor dreißig Jahren waren 20 $ /bbl eine kleine Katastrophe).
Lassen wir heute mal Bilder sprechen.

6.1.- FTD: Rohstoffe- tiefer gehts kaum noch:
"Eine Ausnahme bilden Gold und Öl, deren Preise im vergangenen Jahr von einer Sondersituation profitierten."
Das Eine ist die wahre Weltwährung, das Andere Sekundärwährung (Öl-Dollar-Standard) und Lebenssaft des Kohlenstoffzeitalters, beide ideale Krisen-und Vermögensabsicherung!


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5.1. - Die Drohung mit der Staatspleite hat ein beachtliches Erpressungspotential entwickelt. Nicht nur, daß Staaten wie die USA den eigenen Kongress oder  Griechenland die EU-Retter damit auf schnelle Rettungsmilliarden erpressen können, das geht jetzt auch mit dem eigenem Volk.
Der neue griech. Papa schießt gerade eine erste Präzedenzladung, diesmal gegen die Gewerkschaften, wenn jene nicht Lohnkürzungen zustimmen würden, dann....
Man beachte stetig den Trend der mittelfristigen Entwicklung solcher Ereignisse und wappne sich persönlich dementsprechend- eine der Hauptaufgaben des Investors!

Zu diesem Trend gehört auch die zunehmende Unkalkulierbarkeit der Reihenfolge von Staatspleitegefahren. Offensichtlich drängelt sich gerade das Puszta-Ländle östlich von Österreich vor.
Nun war der Forint ja schon zu "Ostzeiten" eine reine Fetzenwährung minderer Qualität, gerät diese jetzt auf ein Rekordtief, diesmal zum Euro. Aber der Forint ist ja schon mehrfach (teils hyper-) inflationiert. Die reiferen Ungarn dürften also Erfahrung damit haben und daraus flüchten. Jedenfalls spielen Investoren jetzt auch die Ungarnpleite durch, da deren Bondzinsen mit 10% die kritsiche Marke überschritten haben.
Wahrscheinlich wird hier neben dem IWF hauptsächlich Austria "retten" müssen, daß deren Banken beim Bankrott nicht auch gleich mit unter gehen. Man erkennt daran, daß es sich nicht nur um eine Dollar- o. Euro- oder Staatsverschuldungskrise handelt, sondern um eine Systemkrise- fast weltweit!

Derweil kokeln die EU- BüroRatten weiter mit einem Öl-Embargo gegen Iran, also Einfuhrstopp aus Persien  in die EU.
Die sollten mal ihre Klimaideologin Claudia Kemfert dazu befragen. Selbst die erkennt in diesem Artikel, daß wir auf Öl aus dem Iran nicht angewiesen sind. Nur 2 % gehen von dort nach Europa. Da hat tatsächlich ein Embargo keinen Einfluß.
Ach, Frau Kemfert!
Wieviel Einfluß (Abhängigkeit) hat wohl ein 3 prozentiger Anteil menschengemachten CO2 auf den 0,037 prozentigen Anteil des gesamten CO2 in der Luft? ? ?
Irgendwie scheint Ihnen aber auch der gesunde Menschenverstand abhanden gekommen zu sein. Denken Sie lieber ebenso darüber mal nach. Angeblich sollen Sie ja Wissenschaftlerin sein. Erwischt!


+++

4.1.- WTI-Öl steigt heute in € pro Liter gemessen erstmals seit 2008 wieder auf 50 ct. WTI stieg auf 103,7 $, BRENT auf 113,9$. Auslöser sind Diskussionen über ein EU-Embargo gegen Iran.
Richtig klar sind  den Politikern aber die Auswirkungen eines solchen Schrittes nicht. So ist man sich über den Zeitpunkt des Inkrafttretens weiterhin unsicher. Man wird wohl je nach Lage taktieren.

Sicher saugt einerseits ein durch den "bösen Iran" verschuldeter hoher Ölpreis einen Teil der Dollar- und Euroflutungen der Zentralbanken auf. Andererseits haben die Offiziellen natürlich panische Angst vor Wirtschaftseinbrüchen ( Steuerausfälle) bei zu schnell steigendem Preis. Auch hier beisst sich die Katze eben in den Schwanz und dreht sich im Kreise.

Auch positive Konjunkturdaten aus China sorgten gestern und heute für Auftrieb beim Preis.
Das sind für Ölinvestoren sehr gute Investitionsbedingungen:
Steigende Nachfrage bei sinkenden Reserven mit noch günstigen Einkauftsbedingungen in einem Vorkriegsumfeld und steigender Inflation bei mangelnden Anlagealternativen. Zudem die Edelmischung Gier und Angst, welche für Anleger, Spekulanten und Investoren ein Ölinvestment in egal welcher Form interessant machen.

Einige Beteiligungspartner, die in dieser Woche Ihre Quartalsabrechnungen erhalten, können sich über eine zusätzliche Performance freuen, die durch die Kursdifferenzen bedingt ist, sofern sie zu billigeren Dollarkursen eingstiegen sind und Ihre Erträge nun in Euro zu einem besseren Wechselkurs beziehen.
Alle anderen werden im Laufe der Zeit ebensolche kleinen Zusatzerträge erfahren. Immerhin war in den Anfangsjahren der Euro gar billiger als der Dollar und eine $ -€- Parität könnte bald wieder kommen. (siehe Tendenz hier: €-Kurs fällt trotz gelungener dt. Bond-Auktion)
Die prozentualen Performanceangeben auf den Abrechnungen beziehen diese Wechselkursschwankungen nicht mit ein, notieren ausschließlich in Dollar. Somit sind die Erträge für Eurohalter tatsächlich besser, zumindest gleichen sie damit die Inflation aus.


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3.1. - Der erste Handelstag im neuen Jahr beginnt bullisch. Öl geht über 3 % rauf, WTI notiert bei 102,5 $.
Ein Grund dafür ist, daß Obama zu Silvester ein Gesetz über den Militärhaushalt unterschrieb, welches auch Sanktionen gegen die iranische Zentralbank vorsieht. Über jene wickelt der Iran seine Ölgeschäfte ab.
Somit dürften jetzt erneute Kriegsaufschläge den Preis steigen lassen. Das ist natürlich abhängig vom Grad der Eskalation. Bei Libyen gings letztes Jahr bis ca 18 $ rauf. Der Nahe Osten ist aber ein viel sensiblerer Bereich für die Ölversorgung der Welt.
Sollten Lieferungen aus Iran nach China durch Konflikte sinken, würde sich der Asiate das Öl anderweitig kaufen, u.a. auch bei uns  in den USA, was man ja letztlich schon machte. Daher dürften die Kriegsaufschläge deutlich höher werden - sofern sich die Lage nicht diplomatisch entspannen lässt. Das wäre mir lieber als ein überdehnter Ölpreis.

Aber auch aus Europa wird der Konflikt weiter geschürt. Sarkozy votiert auch für das Einfrieren der Guthaben der iran. ZB und für ein Erdölembargo. Bis 30. 1. will man sich darüber einigen. Das ein Öl- Embargo kontraproduktiv ist, beschrieb ich schon letztlich.
Auch das Handelsblatt erwähnt es unterschwellig: Iran beliefert dann halt China vorzugsweise. Gewiefte Ölhändler würden ohnehin (über chinesische Mittelsmänner) solche Embargos umgehen - wie schon öfters in früheren Zeiten.


3.1.- Exxon (Wert 403 Mrd. $) soll das wertvollste Unternehmen der Welt sein, nach Apple (374 Mrd.$).
Zumindest dann, wenn man es an Börsenwerten fest macht. Hierbei käme dann ein weiterer Ölriese auf Platz 3: der chinesische Ölkonzern Petrochina mit 277 Mrd. Dollar.
Allerdings ist das Rating  nicht exakt.
Das wertvollste Unternehmen ist ARAMCO, der saudische Ölkonzern. Dieser besitzt das größte Ölfeld der Welt- Ghawar. Aufgrund des Ölpreisanstiegs dürfte der Wert des Staatskonzerns bei über 1 Billion Dollar liegen. Schon 2006 förderte Aramco viermal soviel Öl wie Exxon.

Was sagt uns das? Mit Öl und Kommunikationstechnologie kann man wohl das meiste (seriöse !) Geld verdienen - auch in 2012.


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