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News-Archiv 2010 

DEZEMBER 2010


29.12.10 - Die Tücken des Biosprits - Auch der beigemischte  Sprit greift manche Bauteile an, 4 Mio. Fahrzeuge vertragen ihn nicht. Auch ein Konjunkturprogramm für Motorenhersteller und Werkstätten?
Die wahren Tücken sind, daß für die Herstellung von Biosprit mehr Erdöl verbraucht als dadurch erzeugt wird - negative Energiebilanz. Wäre das eine Konkurrenz für die Ölkonzerne, würden die das "Bio"-Zeug schon längst bekämpft haben. Cui bono ?
Noch schlimmer ist in Anbetracht zunehmenden Welthungers das Verheizen von wertigen Lebensmitteln.


29.12.10  Ölpreis nimmt 100- Dollar-Marke ins Visier - ...und ist seit September 2010 gar um 30 % gestiegen. Genau solche Meldungen bringen Öl als Investment nun wieder verstärkt ins Blickfeld- Alle berichten darüber - oftmal natürlich mit der Verdrehung von Ursache und Wirkung durch "Analysten-Experten" wie in diesem Beispiel:
"Die Preiserhöhung könnte die Inflation anheizen und der Weltwirtschaft schaden. Hohe Ölpreise haben zu der jüngsten Wirtschaftskrise beigetragen".
Oh jeh, liebe "Experten"! Und sowas druckt ein Manager-Magazin ab.
Richtig ist es so:
Die Inflation der Geldmenge (lat: inflare : blähen) schlägt zuerst auf essentielle Rohstoffe nieder, die dann die Teuerung verursachen, welche die Menschen als "Inflation" wahrnehmen. Und die Ölpreise haben auch nicht zur Wirtschaftskrise beigetragen, sondern die Inflationierung der Geldmenge, welche neben der Immoblase bis 2007 auch eine kurze Ölpreisrallye 2008 auslöste.



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28.12.10 - Ölpreis legte 2010 um ca. 25% zu - Gold um 37 %, Silber gar 90%. Rohstoffe sind der Trend in 2011-WELT online dazu:
"Bei Rohöl könnte die Marke von 100 Dollar wieder in Sichtweite geraten, befinden die Experten der Bank Sarasin. Im Jahr 2010 hatte sich das schwarze Gold wegen recht hoher Lagerbestände im Vergleich zu anderen Schätzen der Erde noch moderat verteuert. Der Preis stieg lediglich um ein Viertel, wobei sich der Auftrieb im vierten Quartal beschleunigt hat – zum Leidwesen der Verbraucher"
- aber zur Freude der Ölproduzenten.
2011 dürfte Öl und Gas gegenüber den anderen Rohstoffen aufholen da bisher kaum spekulative Elemente den Preis trieben. Das wird sich aber ändern und es könnte sich gar eine neue Übertreibung bilden.
Ich gehe davon aus, daß die Leser schon länger entsprechend positioniert sind und beglückwünsche zu dieser Performance- Alles richtig gemacht!



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27.12.10 - China erhöht überraschend Leitzinsen - Daraufhin geben die Börsen weltweit nach. Der Sach Reis, der früher immer in China umgefallen ist, wird zunehmend wichtiger. So sind von diesem nachweihnachtlichem Schreck die Rohstoffpreise unbeeindruckt geblieben. Öl ging gar auf 26- Monats-Hoch von 91,81 $.
2010 ist China um 10,5 % gewachsen - samt inflationsbedingter Teuerung von 5,1%. Das erscheint China zu viel- daher die Zinserhöhung.

27.12.10 - Mietpreisschübe in Deutschland erwartet - Einerseits steigen die Betriebskosten  bis zu 12%, aber auch von Mieterhöhungen von 10 bis gar 40 % in guten Lagen ist die Rede. Der Grund: teure Energie.
Diese schlägt sich gleich mehrfach im essentiellen Bereich des Wohnens wieder. Seien es die Kosten für Wärme durch Öl und Gas, gestiegene Stromkosten - vor allem durch Subventionierungen "erneuerbarer" Energien - oder die "Modernisierungs"kostenumlage auf die Nettokaltmiete aufgrund nutzloser Dämmung. Als Beispiel führt der Artikel an, daß von 20.000 € Dämmkosten 183 € mtl. umgelegt werden. Das sind 2200 € im Jahr- dafür können Sie ein großes EFH 1 1/2 Jahre mit Öl beheizen. Garantiert spart man aber durch die Dämmung keine 2200 € im Jahr ein. Gleich recht nicht bei diesen künftig kalten Wintern. Denn da muß man heizen - auch unter der Styroschicht !!!
Aber was macht man nicht alles für den "Klimaschutz" - und natürlich die Ölproduzenten  :-)


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Wir wünschen allen Lesern und Investoren ein schönes Weihnachtsfest und bedanken uns für Ihre Treue.

22.12.10 - Rohstoff-Fieberkurve zeigt nach oben - Heute haben wir wieder 90 $ beim WTI erreicht aber auch andere Rohstoffe sind  auf neuen Höhen. Bis Ende November 2010  gingen 354 Mrd. in Lebensmittel, Öl, Metalle - Rekord! Aber der Boom fängt ja erst an. Beim Ölpreis ist z.B. noch gar keine Spekulation dabei. Diese werden aber 2011 kommen. Gut möglich, daß wir schon im Februar die 100 $ Marke wieder sehen. Man erwartet eine Range zwischen 91 und 100 $ sowie eine Tagesnachfrage von 87 bis 88,8 Mio bbl. Freuen wir uns also auf faire Ölpreise.
Bei Erdgas sieht man noch ein Überangebot. Trotzdem ist es unterbewertet da die vergleichbare Energiemenge in Gasäquivalent gar zu einem Drittel im Vergleich zu Öl zu haben ist. So sieht die IEA auch für Gas eine glänzende Zukunft bis 2035 voraus. Bis dahin soll der Gasverbrauch um 80 % zunehmen. Da werden sich alle freuen, die dann zu günstigen Preisen solche Felder schon frühzeitig gekauft haben.

22.12.10 - Frankreich unter Druck - Jetzt zweifelt man an der Bestnote AAA für Frankreich wegen der gigantischen Neuverschuldung. Die Derivate zeigen ein erhöhtes Ausfallrisiko der Staatsanleihen. Chile ,Tschechien und die Slowakei stehen da sogar besser da. Im kommenden Jahr wird FR abgeratet, dann sackt der Euro wieder ab.

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20.12.10 - Heizöl wird teurer - Der Ölpreis ist derzeit auf stabilem Niveau, trotzdem ziehen die Heizölpreise an. Grund: der frühe kalte Winter und die Euroschwäche. Man sollte nachtanken, denn im neuen Jahr wirds noch teurer.
Dabei beim Heizen dran denken: Keine Nachtabsenkung machen, da der Energieverbrauch zum Erreichen der Ausgangstemperatur im Quadrat steigt - also Wunschtemperatur "durchheizen", spart bis zu 30 %! Lüften nicht vergessen um alte  Luft aus den Wohnraum zu lassen und Schimmelbildung zu verhindern. Wer eine Styro gedämmte Fassade hat wird dann leider über den Fenstern trotzdem Schimmel züchten, da  die Feuchte der warmen Innenraumluft dort kondensiert.

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17.12.10 - Krisenmechanismus- Wie er funktionieren soll? - 1. Hilfe nur bei Gefahr für Euro-Zone, 2. Letztes Mittel und nur einstimmiger Beschluß, 3. strenge Haushaltsanierungsauflagen für Empfänger, 4. EZB u. IWF werden einbezogen. Also Staatsbürgenversklavung.
Im wesentlichen nichts neues. Kurz gesagt wird man Geld drucken und neue Schulden machen.
Aber:
Private Investoren sollen im Insolvenzfall eines Staates beteiligt werden, durch Verlängerung der Laufzeit der Anleihen, Zinssatzsenkungen, Abschläge auf die Forderungen. Das gilt erst bei Anleihen, die ab 2013 gekauft werden. Damit werden Staatsanleihen eine hoch riskante Anlage. Man schaue nur auf die Verschuldungsgeschwindigkeit der BRD. Die beträgt offiziell  nun schon
2 Billionen €
, fast 20 % mehr in einem Jahr. Dies könnte der Inflationsrate entsprechen.

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16.12.10 - Merkel bekräftigt Spareinlagen-"Garantie" - Genausowenig wie diese Garantie für dt. Sparer etwas wert ist, sind es die Rettungsgarantien für die Pleiteländer. Aber noch funktioniert es, was schon erstaunlich ist, da die Masse sich einlullen lässt - so schön vor Weihnachten.
Da diesem Merkel-Statement nichts gravierendes öffentlich voraus ging, scheint im Hintergrund wohl doch das Vertrauen zu schwinden.Gibt es gar neue Bank-Runs?
Die kritische Masse dürften 10 % sein. Wenn die flüchten würden, müssten die Garantien gezogen werden. Auf die Konsequenzen bereitet sich heute sicher der EU-Gipfel vor. Letztlich bleibt nur eines:  die EZB garantiert für Garantieausfälle von Deutschland. Ihr "Stammkapital" hat die EZB ja heute auch eben mal verdoppelt - durch einen Klick auf den Geldschöpfungsknopf.

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14.12.10 - AAA-Rating der USA nun öffentlich infrage gestellt - Wird auch Zeit. Und wer ratet schon ab: China; und auch die Schweizer  geben nur noch ein "A", der Stufe von Brasilien , Tschechien o. England.Was bedeutet das? Die US-Staatsanleihen werden riskanter und man wird sich nach sicheren Investments umsehen. Was wird das wohl sein?

14.12.10 -da kommen sie schon: Spekulanten stürzen sich auf Rohstoffe - Erwartungsgemäß wird von Hedgefonds u.a.  auf Preisanstiege gewettet. Gar der höchste Stand seit 2006 ist erreicht - 340 Mrd. $ ( ist zum Vergleich in etwa der Wert von Exxon). Nur zu, und Öl sowie das unterbewertete Gas nicht vergessen.
Aktuell sind es Kupfer, Lebensmittel und Edelmetalle.
"Die stärksten Auswirkungen seien bei Rohöl, Kupfer, Baumwolle, Sojabohnen und Platin zu erwarten", schreibt die FTD in Bezug auf eine Goldman Sachs -Prognose. Gar von dramatisch steigendem Bedarf in China und den USA spricht man. Na bitte , geht doch.
Wahrscheinlich haben wir noch einen künftigen Preisverteidiger gewonnen - das Klima. Seriöse Wissenschaftler gehen schon von einer globalen Abkühlungsperiode gar bis 2040 aus. Nicht nur in Europa ist es früh sehr kalt auch in Cancun/ Mexico, wo der Klimaschwindelgipfel tagte, herrschen Rekordtemperaturen - nach unten hin....


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13.12.10 - Kuriose Investments: Helikopter-Fonds - Nein, kein Investment in die Performance von FED-Chef Heli-Ben- Bernanke.
Man kann nun allen ernstes in Hubschrauber mit päpstlichen Segen "investieren" - schon ab 5000 € bei 8 % p.a.
Benedikt verleiht Flügel.
Ach nein, das war ja Red Bull. Bullisch liest sich auch die Werbung:
Ein Prinz, Devotionsritter ( was ist das denn?) und Mitglied des  katholischen Hochadels ist gar gewonnen worden, ein "Engel der Lüfte". Gesegnet vom Papst ist die "humanitäre Geldanlage" für 20 Luftretter-Helis ... und einige "Schreibfehler" im Prospekt.
Na wenn das nichts ist. Man muß nur ganz fest dran glauben...
Bei uns ist das leider anders. Dreckiges, schmieriges Geschäft, Proletarier graben in der Einöde nach stinkenden Erdabsonderungen. Adelig-religiösen Beistand gibts auch nicht - nur schnöde Kaufmannsehre. Und in der Financial Times wird über unserlei Geschäft auch nicht berichtet. Ob wir wohl gar falsch positioniert sind ? ;-)
Kleiner Trost: die Helis brauchen auch unser Öl.

13.12.10 - Erderwärmung vor dem Aus?- fragt William Engdahl*. Schon allein die von ihm im Artikel bemerkte Tastache, daß gerade der "offenkundig korrupte Haufen "  Republikaner sich standhaft weigert bei dem Schwindel mitzumischen, zeigt auch, daß es eben ein Schwindel ist.
Zudem erinnert Engdahl, daß der Club of Rome in den 70er Jahren die CO2- Propaganda für Unsinn hielt.
Weiterhin skizziert Engdahl, daß auch ein Grund des Irakkrieges wahr, China zu hindern von dem  Ölreichtum zu partizipieren - denn die USA brauchen das Öl von dort gar nicht.
2011 kommt sein neues Buch darüber auf den Markt.
Ist Ihnen auch schon aufgefallen, daß es medial keine "globale Erwärmung"  mehr gibt sonder seit 2007 lediglich einen "Klimawandel"  ? Auf diesen kann man nun jegliche Wetteranomalie schieben - auch diesen erneut kalten und frühen Winter- und die Menschheit besteuern. Die  maßgebliche Sonnenaktivität kommt in den Klimaszenarien gar nicht vor. Tolle "Wissenschaft", was?
Ganz aufgegeben haben die also noch nicht. Nur alte Weine in neuen Schläuchen.
(*Bill, den ich auch persönlich kenne, stammt aus einer texanischen "Erdölfamilie".)

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12.12.10 -ÖL: Steigende Nachfrage in USA u. China - Die Mutter aller Kartelle soll den Hahn aufdrehen, so die IEA am Freitag. Gestern berieten in Ecuador die 12 OPEC-Staaten zu den Fördermengen. Die IEA teilte unterdessen mit, daß China im Jahresvergleich 12,6 % mehr verbrauchte und für 2011 ein Weltbedarf von 88,8 Mio bbl/Tag erwartet wird - 1,4 Mio mehr !!!
Solange nicht die 100 $ erreicht sind, will die OPEC jedoch nicht nachlegen:
"Der Markt ist in einer wirklich komfortablen Situation, und wir wollen ihn nicht aufmischen.......Wenn die 100-Dollar-Marke aufgrund von Spekulationen erreicht wird, wird sich die OPEC möglicherweise nicht bewegen." (El-Badri- OPEC- Chef). Das bedeutet, daß die 100er Marke der Boden der echten Fundamentaldaten des Ölverbrauches wird. Zweistellige Ölpreise sind im neuen Jahrzehnt damit vorbei.
Tolle Aussichten für uns.

---> auch hier: RWE erwartet ab 2012 spürbar steigende Energiepreise- bis dahin sind alle unsere aktuellen Felder in der Produktion.


12.12.10 - dt. Solarfirmen unter Druck - Die einen kommen, andere gehen:
"Die Gefahr ist groß, dass die Unternehmen vom Markt verschwinden" (Hummel, Hochschule für Technik u. Wirtschaft)
Hauptgründe sind die große Billigkonkurrenz aus China, zu hohe Schulden samt geringer Finanzkraft.
War wohl doch nicht so das ideale Investment.


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9.12.10 -"Das FED- ein staatlich -privater Bastard "-  Nein , keine Headline eines aufgeklärten Internetblogs sondern der renommierten bernerzeitung.ch . So langsam setzt sich die Wahrheit auch in den Mainstream durch, wer wohl für all die Kriege und Exzesse des letzten Jahrhunderts verantwortlich ist. Der Artikel ist durchaus lesenswert und wer das erstmalig liest, sollte ruhig noch tiefgründiger weiter recherchieren. Dann erfährt er, wer diese Welt wie wirklich regiert.
Es erinnert mich immer mehr an die Zeit vor der französ. Revolution oder der vor 1989 in der DDR. Es findet weltweit ein Paradigmenwechsel statt, wohl weil die Journalisten auch begreifen, daß "ihr" System nicht zu ihren Gunsten arbeitet.

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8.12.10 - Das dt. Konsum-Schaf - 3/4 des durchschn. Monatshaushaltes von 3000 € geht in Konsum, maßgeblich fürs Wohnen und für Energie (diese mit 19 % !!!). Von den 14.9 % für Mobilität geht fast 1/3 für Sprit drauf. Nur 10,5 % fürs Sparen wobei das bei den meisten Anlagen eher als Geldvernichtung zu bezeichnen ist.
Strategisches INVESTIEREN mit dem Ziel aus diesem mal ein freies passives Einkommen zu generieren kommt nicht vor.
Man muß um frei zu werden sich einige Jahre/Jahrzehnte in Verzicht üben. Bei 3000 € sollten wenigstens 1000 € monatlich für Investitionen in eine eigene Firma oder Firmeninvestments frei sein. Ich habe über Jahre hinweg mir gegenüber sehr geizig gelebt und jede Ausgabe möglichst als Investition organisiert, die sich bestenfalls selbst bezahlt. Nur so kommt man zu etwas.
Dann kann man auch Geld für die Schuhe der Frau ausgeben.
Nur leider wollen die Deutschen lieber etwas sein anstatt etwas zu werden. Bei den Amerikanern war es früher mal anders herum- heute ist es dort auch so.


8.12.10 - "Nun ist kontrollierter Schuldenschnitt nötig" - Damit bereitet die FTD auch schon mal auf eine mögliche Währungsreform vor. Man kann später zumindest nicht mehr sagen, Sie wären nicht gewarnt worden.
Noch eine Wahrheit:
"Der Rettungsfonds reicht nicht, um die Währungsunion zu erhalten. Er stellt lediglich eine Fristverlängerung zur Bewältigung der tiefen Krise dar. Diese Erkenntnis der Bundesregierung stammt aus dem Mai dieses Jahres, als es um Griechenland ging."
Sie sollten also vorbereitet sein. Sorry, Sie sind es ja, sonst würden Sie nicht hier lesen.


8.12.10 - Spritpreise auf Jahreshoch - Logische Konsequenz aus der Inflationierung, die zuerst über höhere Rohstoffpreise auf die Teuerung durchschlägt. Dagegen tun kann man wenig aber wenigstens beteiligen kann man sich daran- indem man sich auf die Einnahmenseite z.B.per Ölbeteiligung schlägt. Diese braucht zwar auch einige Zeit bis sie beim Investor durchschlägt, dafür kompensiert sie dann in Zukunft mehrfach die Teuerung des essentiellen persönlichen Energiebedarfs. Auch hier gilt: Erst säen bevor man erntet- je früher desto besser.

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7.12.10 - Bonität von Deutschland in Gefahr - Mein Szenario : Wie beteiligt man die dt.Sparer am Bankrott?
Deutschland als Hauptbürge (-würge) für die Europleiteländer verliert schrittweise seine Bonität. Das lässt die Zinsen für dt. Staatsanleihen wg.des Ausfallrisikos steigen (beginnt gerade). Damit wird die Anlage in Bonds für den Michel wieder "attraktiver" und er schluckt auch diese Schildkröte (siehe Werbung) gierig. Die Deutschen lieben ja Sparbücher, Versicherungen, Bundes"wert"papiere usw. Immerhin sind dort jetzt schon mehrere Billionen drin.
Damit hat man dann das dt. Sparvermögen und kann es getrost im Inflationsschlund verheizen, nachdem man natürlich vorab wegen Notfall Auszahlungsbegehren noch eingefroren hat. Bis dahin vergehen aber noch einige Jahre.
So würde ich das planen- wäre ich die Elite.


7.12.10 - Rettungspaket für Irland beschlossen - Gleichzeitig wird die Erhöhung des Bailoutpakets auf über 1 Billion €  "verworfen".
Wie immer! Erst prescht man mit einer Meldung vor, die dann dementiert wird um es dann später doch zu tun. Also werden wir uns künftig an Billionen gewöhnen müssen - ab 2011.
Was bleibt denen auch anderes übrig.Die Schulden können niemals getilgt werden also versucht man sie schrittweise wenigstens etwas weg zu inflationieren -zu Lasten der Allgemeinheit bei gleichzeitiger Verschiebung über die Zeitachse.

7.12.10 - ("Allzeit")-Hochs bei Rohstoffen - Kupfer mit 9000 $/to derzeit vorne. Hier kauft jemand den Markt auf - ich tippe auf Goldman Sachs.
Gold schafft es in Euro knapp mit 1075,-- in Dollar mit 1428,--.Silber überschreitet sicher die 30 $ ist aber vom nominellen ATH von 50 $ noch entfernt- und vom inflationsbereinigtem Silber-ATH von ca. 120 $ (bei 3% p.a.) noch weiter.
Auch WTI schafft die 90 er -Marke genau wie der DAX, der über 7000 Pkt. geht -  auch wenn alle am Nachmittag wegen Gewinnmitnahmen absacken.
Der Trend ist aber ganz klar erkennbar- Rohstoffe sind die Anlageklasse des neuen Jahrzehnts. Denn die tatsächlichen Hochs nach Abzug der Inflation haben alle noch gar nicht erreicht. Trotzdem wirken solche Marken psychologisch und lassen Newcomer aufspringen, die den Trend zusätzlich verstärken. Rücksetzer wird es wie gewohnt geben. Ich tippe hier zuerst auf Silber, welches durchaus auf 20 $/oz fallen kann.
Auch beim Öl könnte es nochmal in den 70er -Bereich kommen bevor die 100 $ -Marke stabilisiert.
Einzig Erdgas ist noch im Winterschlaf, wenn auch stabilisiert über 4 $. Aber die neue Gas-"OPEC" wird das in Zukunft schon wach küssen.
PS: Einen Nachteil haben Öl-u. Gasfelder für den beobachtenden Investor: Es gibt keine Charts oder Börsen die den Tageskurs des  Bilanzwert vom Öl/ Gasfeld anzeigen , so wie bei Aktien  oder Gold. Die Wertsteigerung ist also leider hier nicht so offenkundig. Das hängt damit zusammen, daß Öl/ Gasfelder zu wenig gehandelt werden. Wer verkauft auch schon solche Geldquellen.
Wer aber z.B. im Ridgeland-Projekt 0,1 %- Anteil über 22.000 $ an den ca. 2 Mio Barrel Öl im Boden hält, hält bei einem Minelusa-Ölpreis von 70$ (WTI bei 90$) einen fiktiven Bruttobilanzwert von 140.000 $ .

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5.12.10 - Hoffnung auf US-Aufschwung beflügelt Ölpreis - Etwas Aufschwung ist da sicher drinn, aber hauptsächlicher Preistreiber ist die Inflation. Helikopter- Ben plant gar nun schon das QE 3.0, also die dritte Runde der FED-Gelddruckerei.
Ich denke daß wir kommende Woche die 90 $ -Marke auch beim WTI überschreiten (Brent ist schon drüber). Das wird zusätzlich Spekulanten anlocken.
Petromatrix hält allerdings Wetten auf einen weiteren Preisanstieg für riskant.
Ganz klar ist es im Gegensatz zur reinen Preisspekulation besser von den Erträgen im Ölgeschäft zu profitieren und nebenbei von dem spekulativem Charakter einer Wertsteigerung des eigenen Feldes.Jedoch ist ein permanenter Preisanstieg beim Öl absolut sicher. Nicht nur was die Fundamentaldaten betrifft sondern auch die Korrelation zum Dollar, denn Öl bildet als "Petrodollar" dessen Inflationierung ab. Wenn Gold das Währungsmetall ist, ist Öl die Währungsenergie.

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2.12.10 - Rohstoff-Rallye wegen Schulden-Panik - Ganz klar erkennen immer mehr Rohstoffe als sicheres und stabil wachsendes Investment, dessen Nachfrage stetig wächst.
Auch wegen des ungewöhnlich frühen Wintereinbruchs, damit hohen Sprit-und Heizölkosten gelangt der Focus zusätzlich auf Energie. Öl könnte auch aus u.g. Gründen im Dezember noch die 90 $- Marke brechen.

2.12.10 - OPEC: Förderquoten bleiben - Preisziel 100$ - Eine weitere gute Nachricht!
Aufgrund der weltweiten Nachfrage bleiben die OPEC-Fördermengen mit aktuell 24,84 Mio bbl/Tag  unverändert. Entgegen der Aussage der OPEC von vor einem Jahr, bei Überschreiten der 100  $ -Marke zu intervenieren, sieht man diese jetzt als "angemessenen und ehrlichen Preis". Das wird Öl ab 2011 wieder 3-stellig machen.
In 2010 war ja der Ölpreis kaum von Spekulation o. Manipulation getrieben, dafür aber ein gutes Abbild der Inflation, was auch künftig so bleibt. Beste Vorraussetzungen für ein gutes Öl-Jahr.
Zudem will man nun endlich die Gas-OPEC zur Preiskontrolle voranbringen. Auch das sollte den Gaspreis auf angemessenes und ehrliches Niveau um die 8 $ bringen.
Man sieht also, die Multis arbeiten für uns.

2.12.10 - Widerruf: Bis 2015 keine neuen Off-Shore-Bohrungen - Entgegen der ursprünglichen Absicht Obamas gibt es keine neuen Küstenbohrungen. Das wird die Angebotssituation in den USA zusätzlich verschlechtern und den WTI-Preis treiben. Zudem wertet es konventionelle Festlandfelder (auch unser aktuelles Projekt gehört dazu) weiter auf.
Auch Steuerschlupflöcher für Konzerne sollen geschlossen werden, was uns nicht betrifft.
Es wird sicher jetzt starken Widerstand seitens der Betroffenen geben. Wie man das Defizit kompensieren will ist auch offen. Ob man das Verbot  bis 2015 durchhält bezweifle ich daher.

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1.12.10 - EZB zündet Atomgeldbombe - Die Taschen der Notenbank seien groß genug, um jeden beliebigen Betrag zur Verfügung zu stellen, sagte heute Trichet.
Klar, denn die EZB schafft ebenso Geld aus dem Nichts. Zunächst sollen es 2 Billionen € sein um Staatsanleihen aufzukaufen (China und Russland braucht man also zunächst nicht).
Es ist das gleiche QE 2.0, was die FED machte. Vor einigen Monaten wurde ein solcher Schritt noch strikt zurückgewiesen.
Damit verbundene Preis- und Börsenkurssteigerungen werden uns dann als "Aufschwung" verkauft werden. Die Inflation zieht ihre Bahn. Es wird gelogen daß die Schwarte kracht.....
Offensichtlich sind noch im Dezember Portugal und wohl auch teilweise Spanien fällig sonst würde man nicht so plötzlich die Druckoption bekannt machen.
Assange von WikiLeak will ja erst im Januar 2011 die Bank-Enthüllungen veröffentlichen. Je nach Timing werden dann Euro bzw. Dollar wechselseitig ausschlagen. Kommt QE 2.0 von der EZB im Dezember, fällt der Euro. Benötigt "Bankstergate" von WikiLeaks ein QE3.0 der FED zieht der Dollar nach - Währungsabwertungen gegen Öl und Gold. Sicher wie das Amen in der Kirche!



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NOVEMBER 2010


30.11.10 -Euro-Angst vor Staatspleiten  , Portugal am Abgrund  - Keine Beruhigung trotz Rettungspaket, der Plan der Politik geht also nicht auf, der Euro sackt ab.
Kurz nach der Irlandrettung ist jetzt Portugal dran ... und Spanien auch. 
Im Gegensatz zu früher können nun auch die Mainstream-Medien den drohenden Staaten-Crash nicht mehr schön reden. Ich erwarte hier die nächste Spekulanten-Attacke gegen den Euro zugunsten des Dollar. Da läuft sicher schon was im Hintergrund.
Da aber von Europa die ganze Welt abhängt, wird man wahrscheinlich Russland und womöglich gar China mit ins Boot holen. Beide haben kein Interesse an einem europäischem Kollaps. Im Gegenteil könnten die dadurch Ihre Einflüsse auf die westliche Welt vergrößern indem diese notfalls als Lender of last Ressort europä. Anleihen kaufen. Das wäre bzgl. der Höhe der Ausfälle eine weitere Option - zu der des Gelddruckens durch die EZB. Schaun wir mal...

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29.11.10 - Russisch -Ukrainischer Gasstreit geschlichtet - Der seit zwei Jahren wegen ausbleibender und verzögerter Gasrechnungen seitens der Ukraine gegenüber Russland schwelende Konflikt scheint vorerst beigelegt. Der Schweizer Zwischenhändler RosUkrEnergo bezahlt  die 810 Mio $ Schulden der Ukraine. Im Gegenzug erstattet ihm Naftogaz 12 Mrd. cbm Erdgas.
Damit dürfte für Europa die Gasversorgung in diesem dank "Klimaerwärmung" frühzeitig eisigen Winter gesichert sein.Solange bis die Ukraine erneut nicht zahlen kann (demnächst in diesem Theater...).
Wer wirklich hinter diesen Zahlungen steckt ist unbekannt.

29.11.10 - Solarbranche gehts nun auch von der CDU an den Kragen - Wie immer wieder darauf verwiesen, daß subventionierte Investments abhängige Renditen bringen, bewahrheitet sich dies gerade in der Krise. Die Union plant jetzt zusätzlich zu den Kürzungen eine außerplanmäßige Kappung ab Mitte 2011.
Der Wind- besser die Sonne - dreht sich gerade in die negative Dimension. Aber auch  Windkraft ist noch dran.
Alles was subventioniert wurde, geht jetzt runter. Aber Öl steigt gerade wieder...

29.11.10- Holz wird teurer - zunächst! - Zunhemend wird Holz in Kraftwerken und Kaminen verfeuert, auch weil es wg. des "Klimaschutzes" über das EEGesetz gar eine Einspeisevergütung für die Holzverbrennung gibt.
Holz gilt als nachwachsender Rohstoff. Auch die Förderprogramme für Holzpellet- Heizungen tragen zu diesem Boom bei.
Andererseits vernichten diese Subventionen Arbeitsplätze in der verarbeitenden Industrie. Jetzt ruft man auch von hier: "Schluß mit der einseitigen Förderung von Bioenergie."
Die Waldbesitzer erhielten dank dieser Biomasse-Förderung wieder ein ausreichende Einkommen, Wald stieg ja zudem zusehends im Preis. Der Peak könnte somit jetzt erreicht sein. Zudem gibt es im waldreichen Deutschland mehr als genug Holz, also einen Überhang an Wald- respektive Waldinvestments. Dessen Preissteigerung ging defacto ebenso durch die Subventionierung aus. Wird diese gekippt lohnen sich Wald-und Holzinvestments nicht mehr.
Daher immer beachten, von wo die Preissteigerungen kommen.

29.11.10 - Pipelineumgehung zur Straße von Hormuz fertig - Mit der Leitung in den Emiraten will man die Meerenge zwischen Iran und Oman, durch die ca. 40 % des weltweiten Öls gehen, entlasten. Iran hatte ja angekündigt, im Falle eines Überfalls diesen Kanal zu sperren. Die Leitung soll für eine gewisse Versorgungssicherheit sorgen. In Anbetracht der Wikileaks- Veröffentlichung zu den Kriegsgelüsten der Araber gegen den Iran gewinnt die Bedeutung der  Pipeline eine  neue Betrachtung - als mögliche Kriegsvorbereitung.
Jedoch reichen im Kriegsfalle wenige Raketen auf den Ölhafen, um auch diese Redundanz zu zerstören.
Wie vor Wochen hier berichtet, haben die USA ja nicht vor, den Iran noch anzugreifen, dafür aber wie gestern bekannt wurde, eben die Araber, denn die haben noch Geld dafür. Somit ist die Kriegsgefahr wieder aktuell. Daß in diesem Szenario mit oder ohne Pipeline der Ölpreis in den Mond schießt dürfte klar sein. Bleibt zu hoffen, daß der Wikileaks- Verrat diesen Plänen einen Strich durch die Rechnung macht

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26.11.01 - Tagesschau ruft zum Bankrun am 7.12. auf - na zumindest indirekt durch diese millonenfache Veröffentlichung der Initiative des französ. Ex-Fußballers. Da zahlt man doch ausnahmsweise gerne mal GEZ.
Das was  dieser Ex- Kicker sagt, stimmt. Nur müssen es wirklich 20 Millionen Leute sein, die das korrupte Bankensystem
(sorry liebe seriöse Bankmitarbeiter unter den Lesern- ihr seid nicht gemeint) zu Fall bringen.
Die Aktion knüpft an das amerikan. Vorbild an, was nichts brachte. Kann sich aber ändern. Jedenfalls werden die Banken zum 7.12. ihre Bargeldbestände erhöhen, notfalls "garantiert" das Ferkel.
Auf den Girokonten liegt eh nicht die Masse. Massenhafte Kündigungen von Versicherungen, Geldmarktfonds usw,  würde es bringen, weil die dann ihre Staatsanleihen verscherbeln müssten. Das bringt das System zu Fall.
Es nützt auch nichts, das Papier zu Hause zu haben. Nur wenn es in Öl, Gold, Silber, Rohstoffe usw. umgeleitet wird, kracht es. Denn das sind die wahren Feinde des Systems.
Es gibt da nur ein Problem: Die Masse ist einfach zu uninformiert, faul und zu träge. Dafür bekommen die aber zu gegebener Zeit ihre Rechnung.


26.11.10 - Ackermann will Russland in die Eurozone holen - Da scheint ordentlich Feuer unter dem DeuBa-Dach zu sein. Man sucht für das Schneeball-Geldsystem dringendst Nachschuldner.
Ob Putin/Medwedjew tatsächlich in diesen Pleitekontinent wollen? Ausschließen kann man nichts mehr.Halten die Russen doch auch Euro als Reservewährung und wickeln vor allem Energielieferungen mit China nicht mehr in Dollar ab. Möglich, daß Putin eine Euro-Mitgliedschaft gerade in Bezug auf die Öl-Transfers dieses Angebot recht wäre. Iran, Irak und Venezuela, welche sich vom Petro-$ verabschiedeten, konnten die USA noch auf die "Achse des Bösen" reduzieren - mit dem Großreich geht das nicht. Noch nicht...
PS: Die Ukraine ist zumindest dem EU-Beitritt schon ein Stück näher...


26.11.10 - Irlands Banken verstaatlicht , Portugal soll schnell unter EU-Schirm , EU-Schirm auf 1,5 Bio verdoppeln , Massenflucht aus spanischen Anleihen , PIIGS brauchen 2000 Milliarden Euro
- Nein, liebe Leser, das ist nicht der Jahresrückblick sondern die Meldungen eines Tages- von heute. Das sieht verdammt nach einer neuen schlimmen Krisenwelle zum Jahresende hin aus.
Ich schrieb immer wieder, daß sich ein möglicher Crash noch lange hin zieht, mit der Einschränkung zu vieler gleichzeitiger Hiobsbotschaften. Ob diese 4 Meldungen schon dieses "viele" sind, weiß ich nicht. Man darf gespannt sein, was jetzt passiert.
Die Aktien-, Gold-und Devisenkurse zeigen noch keine marginale Schwankung. Auch Öl reagiert  trotz Koreakrise noch nicht.
Dieses Jahr sollte es also noch ruhig bleiben.
Machen Sie also Weihnachtseinkäufe  und vergessen Sie nicht, Ihre Ölvorräte auf zu füllen. Sei es Olivenöl oder Erdöl. Beides schützt- das eine die Gesundheit, das andere vor Krisen.

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25.11.10 - Frank Meyer: Wenn der Schirm aber nun ein Loch hat ... lieber Heinrich, lieber Heinrich...Ja, schöne Kolumne wieder von meinem n-tv- Börsen- Freund Frank. Klasse geschrieben wie immer.
Ja und es regnet in den EU-Schirm so saftig rein, daß man nun erwägt diesen mal so eben auf 1,5 Billionen Euro zu verdoppeln. Natürlich wird das als falsches Gerücht seitens des Wall Street Journal erstmal negiert, also stimmt es . Schön wie man "sie" an den Lügen erkennt.
Übrigens: Pleite- Ungarn konfisziert (neusprech:"verstaatlicht") gerade die obligatorischen Privatpensionen. Beiträge dürfen aber schön weiter gezahlt werden, auch wenn man später nix mehr dafür bekommt. Auch das dürften sich hiesige Politiker abgucken und später hier machen. Also raus da. Wie? Unternehmer werden und alles selbst organisieren!

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24.11.01 - Irlands Grausamkeiten - Hier gibts die nächste Blaupause aus Irlands Sparpaket für Politiker und Bürge(r)n, wo man beim Bankrott am besten spart:
Grundbesitzer abschöpfen (keine Angst- Ölfelder kennen die nicht), Sozialleistungen kürzen, öfftl. Dienst kürzen, Mwst.auf 23% hoch, Studienbeihilfen kürzen, Trinkwassersteuer, Mindestlohn runter.
Allerdings werden Unternehmer geschont ( Ölproduzenten sind solche !!!) - Alles klar?
Dauert hierzulande sicher noch einige Jahre, die man zur Vorbereitung nutzen kann, damit man diese Ausfälle kompensiert. Womit dürfte dem Leser hier bekannt sein.
Investments sind nicht nur zur Wertsteigerung, der Sicherung des Vermögens sondern auch zur Generierung zukünftiger Einkünfte wichtig.

24.11.10 - Boom bei Ackerlandinvestments - Institutionelle  Finanzinvestoren  entdecken inflationsbedingt zunehmend Sachwerte, auch den Rübenacker.
Seltsame Rechnung des Immobilienverbandes Deutschland: 85% sind Kapitalanleger, 60 % Bauern, 20% alternative Energien, 15 % private, 10 % Fonds macht also 190 %. Toll.Rechnen die schon den Mond mit???
Trotzdem machen die das, obwohl es da nicht mal zu Ausschüttungen kommt, es also lediglich reines Wertsteigerungsziel ist (Öl/Gasfelder haben BEIDES !!!).
Ackerland ist nur für Profis mit Bewirtschaftungsabsicht. Sollte es zu ernsten Problemen wegen spekulativ brach liegender Flächen kommen, dürfte ein Bewirtschaftungszwang seitens der Politik erfolgen.
Ölfelder unter einem Ackerland kennen nicht mal die dt. Immobilienprofis. Dabei wirft das wesentlich mehr ab. Benötigt doch gerade die Bodenbestellung haufenweise Erdöl.
In den USA ist das anders, da bekommen  Öl-u. Gasfelder höhere Beleihungswerte bei Banken als konventionelle Immobilien ( incl. Ackerland). Warum wohl?



24.11.10- Wirklich ein "Lichtblick" oder nur Absatzsteigerung für VW- Motoren ? - 100.000 Kunden sollen sich ein mit Erdgas- VW-Motoren betriebenes 5 kw- Blockheizkraftwerk in den Keller stellen und damit angeblich 2 AKW`s einsparen. Über diesen Unsinn der energetischen Dezentralisation schrieb ich bereits im Artikel Das solare Paradoxon.
Von Autarkie kann keine Rede sein, denn einen Stromanbieter samt Mietvertragswerk usw. ist nötig.
Uns Gaserzeugern kann es recht sein, steigt doch damit der Erdgasverbrauch wesentlich stärker als bei Zentralkraftwerken, die  nachweisbar effizientere Wirkungsgrade haben.
Erdgas ist übrigens wieder über 4 $ - ein Plus von 13 % innerhalb eines Monats  (und keiner merkt`s). Noch nicht dort wo es hin soll aber dafür bekommen wir in einigen Projekten gar 20 % über dem Henry- Hub-Preis für qualitativ hochwertigeres Gas.


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23.11.10 - Anleger flüchten aus Spanien - Die Prämie auf Spanienanleihen steigt auf Rekordniveau und kratzt an der 5 % -Marke, Madrid braucht noch 10 Mrd. - in 2010! Der Euro fällt daraufhin auf 1,34 $. Sollten in Kürze weitere Hiobsbotschaften dieser Art eintreffen gehts mit der Gemischtwarenwährung wieder bergab. Kritisch wirds ab 10 % Zins.
Auch Portugals Bond steigen auf 6,9 %. Diese hohen Zinsen trotz Niedrigzinsphase signalisieren das Risiko,ob ein Staat weiterhin zahlungsfähig bleibt.
Bei Griechenland und Irland fing es auch so an - Ausgang bekannt. Daneben wird seitens der Pleiteregierungen gelogen bis zum Ende - dem unausweichlichem  Bailout.
Mal sehen, wann die Amerikaner wieder gegen eines der Bankrotteure wetten, wie im Frühjahr 2010. Dann gehts wieder richtig rund und wird heiß im kalten Winter.
Leider werden Ölinvestments dadurch etwas teurer.Langfristig relativiert es sich aber. Ich selbst habe auch das letzte Projekt gar bei einem Kurs von 1,21 gezeichnet. Mein Anlagehorizont geht aber über mindestens 1 Jahrzehnt!


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22.11.10 - Irland "gerettet" - Portugal vor Kollaps - Man versucht den Domino-Effekt weiter hinaus zu schieben, aber die Steine stehen schon dichter. Das Rettungspaket wird Irland einige Monate ruhig stellen, da kann Portugal kommen.
Zuerst fallen immer die Schwächsten wie Griechenland im Mai, Irland gestern, nächsten Monat Portugal. Als nächstes folgen Spanien und Italien und "gerettet" wird hauptsächlich mit deutscher Dauerschuldversklavung für dieses Jahrhundert.
Bezahlt werden wird das alles über eine stetig wachsende Inflation und schleichende Verarmung der Mittelschicht. Da die Medien weiterhin die Meinungsmache im Griff haben, bekommt der Arbeitshamster nichts mit und rebelliert so auch nicht. Zur Ablenkung dienen vermeintliche Terroranschläge, das hatte früher auch funktioniert.
Rechnen Sie also nicht nur mit einem schnellen Crash des Systems sondern auch mit schrittweisen Pleiten von Millionen anonymer Einzellebewesen.

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18.11.10 - Tschechien: 26% Solarsteuer - ...auf alle Einnahmen (nicht auf die Gewinne!!!) aus dem Betrieb neuer Anlagen beschlossen. Das Todesurteil für die Photovoltaik wird Schule machen - europaweit. Die kleinen Anlagen werden dadurch kaum noch Gewinne erwirtschaften. Der bekennende Klimareligionsgegner Vaclav Klaus will dem Solarboom ein Ende bereiten - Bravo!
Zwar bleibt die Abnahmegarantie samt Subvention, diese wird aber nun von der horrend hohen Steuer aufgefressen. So ist das eben: Erst anfüttern, dann rupfen - waren aber alles "pöse pöse Verschwörungstheorien"...
Nochmal zur Erinnerung: Bei Öl-und Gaseinnahmen in den USA machte man gegenteiliges! Öleinnahmen werden nur mit 4,6 %, Gaseinnahmen mit 7,5% an der Quelle besteuert. Das fällt kaum ins Gewicht.


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17.11.10 - Robert Gates schließt jetzt IRAN-Angriff aus - Wie schon früher hier berichtet ist der Iran-Krieg abgesagt.
Nicht weil der US-Verteidigungsminister meint, ein Krieg würde zur "verborgenen" Fortführung des Nuklearprogrammes führen, sondern weil die USA schlichtweg pleite sind und die China-Indien- Russland-Fraktion zu stark ist. Die globalen Zeiten des Weltimperators sind vorbei.
Die  "Wie kommt unser Öl unter euren Sand" -Gesellschaft wird sich umsehen müssen künftig die eigene Ölversorgung zu sichern. Wo? Na im eigenem Lande.
PS: Politiker werden gelegentlich gezwungen, die Halbwahrheit zu sagen, diese wird aber mit einer Alternativ-Lüge gerechtfertigt

17.11.10 - IRLAND: Pleite und kein Ende - Erst wird Notwendigkeit der Rettung dementiert und plötzlich ist sie dringend.
Politikerabsichten sind doch einfach zu interpretieren. Es ist grundsätzlich immer das Gegenteil der Fall. Solange Geld einfach aus dem Nichts kommend akzeptiert wird, Schulden auf die Zeitachse sowie viele Millionen (deutsche) Steuerbürgen gestreckt werden, geht der Betrug weiter.
Natürlich werden weder Irland noch Griechenland trotz Beteuerungen nun ernsthaft sparen - eher das ganze Gegenteil machen. Wenn Sie sicher sein können, daß Sie trotz Pleite immer wieder "gerettet" werden, würden Sie dann sparen? Nein.
Eine Absichtserklärng ist keine Tatsache.Dieses Beispiel beobachten auch Portugal, Spanien oder Italien. Diese bekommen demnächst vom dt. Steuertopf alles Geld der Welt zum Preis der Vermögensvernichtung der Sparer. Sind die 750 Mrd. zu wenig wird nachgelegt.
Was tun?  Dafür sorgen, daß das Einkommen sowie die Investments schneller steigen als die Teuerung. Das geht nur als Unternehmer/ Investor in krisensicheren Branchen. Chancen gibt es einige.Man muß es nur tun - und einfach anfangen!

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16.11.10- Rohstoff-Rallye zu Ende ? ...fragt der Autor in Bezug auf eine Zeitungs-Schlagzeile. In diesen Mainstream-Redaktionen sitzen tatsächlich nur Nicht-Investoren und deren Denke wird auch an alle Nicht-Investoren-Leser verbreitet. Daher liegen diese immer falsch weil sie nie investieren, maximal anlegen oder sparen.
goldseiten.de -Autor Nitzsche beschreibt es auch passend:
"Wer kurzfristig denkt, sollte sich beim Handel von Rohstoffen mehr demTrading verschreiben. Langfristig ist es besser, sein Geld als Investorin die Märkte zu geben. Und dazu macht es Sinn, Rücksetzer inübergeordneten Trends als Kaufgelegenheiten zu nutzen. Und dannaber bitte nicht jammern wenn man mal ein paar Prozent zu früheingestiegen ist oder es ein paar Monate dauert bis der großeGewinn kommt. Das ist nun einmal das Schicksal langfristig orientierterAnleger. Das Geschäft mit Rohstoffen ist schon immer etwasnervenaufreibender als andere Investments. Angesichts der Chancen diebestehen, sollten wir aber dafür bereit sein!"
RICHTIG !

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15.11.10 -Climate Exchance -Börse eingestellt- und keine Mainstream-Sau berichtet darüber -
Ganz klar passt das nicht in die vorherrschende Religion und man meint mit Totschweigen ändert sich da was. Wenn man unter Pressefreiheit versteht, die Freiheit zu haben nur das zu melden, was passt, dann ist diese keinen Pfifferling wert, werte Journalisten-Feiglinge von WELT (FAZ, BILD, FTD  usw.)
Gut daher, daß es mutige Internetaktivisten gibt. Diese gilt es überall zu unterstützen- also sagen Sie es weiter!

15.11.10 - China vergrößert Beteiligung am größten Ölfeld der Welt - Azadegan gilt als das derzeit größte Ölfeld der Welt und gehört Iran und Irak. Das erste Loch entstand schon 1976, aber erst mit heutiger Technik wird es richtig lukrativ. Die geschätzte 42 Mrd. bbl reichen immerhin schon mal für 488 Tage Weltölverbrauch. Man sieht, daß jedes Ölfeld trotz Ausbeutung in Zukunft noch attraktiver wird:
3 Gründe:
1. x-fach höherer Ölpreis als zu Bohrbeginn, 2. effizientere neue Fördermethoden, 3. Erschließung weiterer Formationen in größeren Tiefen mit zusätzlichen abiotischen Ölreserven, die nachströmen.
Die Investoren, welche um die Jahrtausendwende zu vergleichsweise günstigen Preisen bei Ölpreisen um die 20 bis 40 $ gekauft haben, sind heute hochzufrieden bzgl. der Erträge der Felder.
Die Chinesen wissen das - Sie auch ?

15.11.10 - Keine neuen Tiefseebohrungen im Golf - Obwohl der Bohrstopp im Golf von Mexico im Oktober aufgehoben wurde, ruht dort still die See. Die Behörden haben Angst und geben keine Genehmigungen frei. Das hat Auswirkungen auf die US-Ölförderung: Rückgang von 170.000bbl/Tag und die Bohrfirmen sind  pessimistisch, daß sich demnächst was an der Zurückhaltung ändert.
Was ich früher schrieb, bewahrheitet sich erneut: Konservative Ölförderung in der Prärie wertet dadurch auf weil Off-Shore-Investitionen nun noch riskanter erscheinen.

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11.11.10 - G20: Feuerball billiger Liquidität überollt China - Währungs- und Handelskriege drohen. Ja, die Verwerfungen sind unübersehbar: Handelsbilanzdefizit vs. Handelsbilanzüberschuß. Dies wirkt sich auf die Währungen samt Zinsen aus und so ist es kein Wunder, daß der Chinese Zhang ebenfalls einen Goldstandard fordert. Auch der Chef von Malaysia will Gold als Währung.
Das erste was wieder mit Gold bezahlt wurde, war im Nov. 2009 ja durch die halbbankrotte Ukraine die russ. Gaslieferung. International wird es Öl sein, welches mit Gold aufgewogen werden muß. Daher ist der Begriff "flüssiges Gold" berechtigt. Wer Gold hat, bekommt Öl, wer Öl hat bekommt Gold - jenseits von Deflation oder Inflation. Dort gibts dann ständig Konjunktur.

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10.11.10 - IEA:  Ölpreis 2015 über 100 $ - Die Förderländer erwarten angeblich bis 2020 kaum Bewegung. Hier widersprechen sich ja alle, zumal gleichzeitig die IEA einen Versorgungsengpass sieht. Man prognostiziert linear  bis 2035. Dabei ist es gerade die IEA, welche den Förder-Peak schon vor einigen Jahren ausmachte. Zugleich spricht sie der Ölssand- u. schieferausbeutung  Zukunft zu. Nur diese benötigen wesentlich höhere Preise. Auch erwartet man eine Steigerung des chines. Energiebedarfes bis 2035 um 75%, bei Indien gar 100% sowie enormen Nachholbedarf der Schwellenländer. Da soll der Preis erst in 5 Jahren über 100 $ sein?
Die Industrieländer sollen den Energiebedarf senken- nur wie? Etwa durch die Ökoenergien? Ganz sicher nicht. Trotzdem glauben die IEA-Leute, daß die "ehrgeizigen Klimaziele" die weltweite Nachfrage auf max.  88 Mio bbl/Tag begrenzen könnten, de facto das heutige Level. Lächerlich!
Dort muß irgend ein Klimapapst sitzen, der diesen Unsinn verzapft. Denen ist offensichtlich auch die Inflation völlig fremd geworden.
Auf jeden Fall will die OPEC auch bei 90 $ nicht drosseln, weil es dem Wirtschaftswachstum keinen Abbruch bringt. Also werden wir schon 2011 wieder 100 $ sehen.

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9.11.10 - EU:  1 Bio € sollen Firmen und Staaten bis 2020 für Energieprojekte zahlen - Natürlich werden damit keine neuen Erdöl-oder Erdgaslagerstätten erschlossen, sondern Leitungsnetze zur Verkuppelung minderwertiger Ökoenergieprojekte oder sinnlose Wärmedämmung an Gebäuden bezahlt.
Auf jeden Fall haben die berechtigte Angst vor steigender Ölnachfrage samt höheren Preisen. Statt sich daran zu beteiligen wird das Gegenteil gemacht. Man fördert lieber die schlechtesten Energieträger und sorgt so indirekt für einen noch höheren Ölverbrauch. Nur weiter so, die Ölproduzenten in Übersee wird es freuen.

9.11.10 - CO2- Handel in USA stirbt gerade - Das ist doch mal eine tolle Meldung. Der Markt reagiert als nicht so religiös, wie es die Klimaschwindler um Al Gore und Konsorten gerne hätten.
Die Climate Exchance- Börse hat verkündet, den Handel it CO2-Zertfikaten zum Ende diesen Jahres einzustellen: Handelsvolumen ist seit Febr. 2010 auf nahe Null gesunken - kein Interesse.Wird nicht lange dauern, dann gehen auch die europäischen Klimabörsen nieder.
Hier wachen also viele auf - Klasse, weiter so!

9.11.10 -Gas ohne Zukunft? - ...zumindest in der kommunistisch-grün-verseuchten BRD-Politik. Diese will nämlich bis 2050 gar kein Erdgas mehr zur Stromversorgung nutzen. Ich frag mich nur, wie die das machen wollen? Die Spinner glauben immer noch an ihre "Erneuerbaren".
Leider hat auch in Deutschland die Gasförderung keine Lobby. Die große Ruhrgas gehört e.on und deren Manager reden der Politik zu Munde.
Erdgas taucht im dt. Energiekonzept gar nicht mehr auf, obwohl die  Welt auf Erdgas setzt.
Solar-und Windkraft haben alle negative Energiebilanzen. Der nötige Rückbau von verschlissenen Windkraftanlegen nach der Betriebsdauer in ca. 20bis 25 Jahren frist so z.B. die angefutterten Gewinne wieder auf. Daher sind Energieinvestments in Deutschland sinnlos- energetisch wie wirtschaftlich.
Dafür werden die Deutschen als abhängige  Energiesklaven bald sehr viel Geld dafür ausgeben.

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8.11.10 - Weltbankchef Zoellick bringt Goldstandard ins Gespräch - Man denkt also doch schon über ein neues Währungssystem nach, jetzt auch öffentlich. Einen Goldstandard wie früher wird es so nicht geben können, aber eine Teildeckung (vielleicht 20 %) schon. Dazu kommen dann noch andere Währungen  dazu, ein Währungskorb also. Doch bis dahin muß ein Großteil des Luftvermögens auf dem Globus verpuffen, durch Währungsreform oder Inflation. Zudem dürfte es schwierig sein, die großen Mächte alle unter einen Hut zu bringen. Dazu sind und werden sich diese wirtschaftlich zu verschieden entwickeln.
Noch ist das alles sehr unsichere Spekulation, der erkennbare Trend ist aber die Gewissheit, daß das gegenwärtige Geldsystem abgelöst werden muß. Eine unschädliche Vermögenstransformation in ein neues System  kann nur über Sachwerte wie eben Gold,Firmen, Öl u.a. Rohstoffe erfolgen. Auf jeden Fall trägt die Diskussion diese Werte immer mehr ins allgemeine Blickfeld, was die Nachfrage danach steigen lässt. Gold ist heute über 1400 $ und Öl auf 2-Jahreshoch- beide mit steigender Tendenz.

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5.11.10 - OPEC erwartet  bis 2030 um 40% höhere Energienachfrage - Mit verantwortlich sind die Entwicklungsländer, welche auch ihren Teil vom Kuchen abhaben wollen.Es ist ein sich selbst verstärkender Effekt. Je einfacher man an Energie (Öl, Gas, Strom) kommt, umso schneller wächst die Industrie, welche dann wiederum nach mehr Energie schreit. Ganz klar, daß Öl dabei am billigsten und unkompliziertesten ist: keine Stromleitungen, Pipelines, teure Neuinnovationen sondern ein einfaches blaues Faß (Blue Barrel -bbl) reicht und hat die größte für jederman handhabbare Energiedichte. Allerdings wird das Angebot hinterher hinken, was die Preise hebt. Hinzu kommen Billionen für den Welt-Bullenmarkt.
Goldman Sachs glaubt gar, daß die Zinsen bis 2015 weiter unten bleiben werden und die FED weiter den Markt flutet. Ich "glaube" das auch, eigentlich kann es ein guter Beobachter sogar wissen. Beste Perspektiven also für Investments in dieses Gebiet. Glückwunsch an alle, die es auch verstanden haben.

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4.11.10 - FED schmeißt mit Geld um sich, EZB macht es nur versteckt - Gestern hat erwartungsgemäß die amerikan. Zentralbank Geldtender bis 900 Mrd. Dollar angekündigt. Wohl auch, weil Foreclosuregate (Immoskandal bei Zwangsversteigerungen) die Banken in neue Schieflagen bringt. Das Geld wird kaum in der Wirtschaft ankommen. Die EZB- Bad Bank (O-Ton FTD )belässt dagegen den Leitzins bei 1 %, kauft aber versteckt Bonds der Pleiteländer Portugal, Irland, Griechenland u.a. auf. Logische Reaktion auf diese Inflationierungen sind steigende Gold - und Ölpreise. 

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3.11.10 - Riesige Erdgasvorkommen in Niedersachsen ? - Ist  aber noch eine reine Vermutung!!!
Ohne Bohrungen und Messungen bedeutet das gar nix.
Rockefellers Exxon ist da trotzdem schon dran (Man darf sich fragen, warum nicht dt. Unternehmen- na raten Sie mal...?) und die Russen haben vorsorglich Angst um ihre Vormacht.
Aber: Da unten ist Gas und auch genügend Öl. Allein hinter der dt. - holländ. Grenze wird viel Gas gefördert- nur auf dt. Boden nicht (Warum nicht? - Na raten Sie mal...?)
Die Grünen wussten natürlich nichts davon und schütten eine Tüte Empörung aus. Die sind ja zu sehr mit ihren "erneuerbaren" Energien beschäftigt, dabei erneuern sich unter ihren Füßen womöglich dauernd die billigsten Energieträger - Öl und Gas.

3.11.10 - 3%des dt. Sparervermögens soll schon in Gold sein - WELT  berichtet heute über eine Studie zur Goldsituation hierzulande (der traue ich aber so nicht ganz).
Demnach sollen die Deutschen schon 8850 to in Gold haben, hauptsächlich aber in Schmuck. Solche Statistiken sagen aber nichts darüber, daß es nur eine kleine Minderheit ist, die diese großen Mengen besitzt. Gold ist nach wie vor bei mind. 95% nicht auf dem Radar, weil: es ist ja schon zu teuer. Dieses Argument hörte man schon 2004, 2007, 2009 und wird es auch 2015 hören.
Nur wieviel % der Deutschen besitzen Öl und Gas, als Fonds, Aktien oder direktem Eigentum? Weniger als 0,01 % sind es. Ist zwar nicht so schön anonym wie Gold, dafür wurde es noch nie verboten, schafft echten Nutzen und bringt regelmäßiges Einkommen nach einigen Jahren bei gleichzeitigem Wertzuwachs der Felder. Damit sind Ölinvestments zweidimensional, weil man mit den Ausschüttungen (Gewinnen) neue Felder kaufen kann ohne das alte Feld veräußern zu müssen. Das geht mit eindimensionalen Goldgewinnen nicht! Man kann auch fragen, wieviele schon mit Gold bzw. mit Öl reich geworden sind....
Da beides Vor- und Nachteile hat , besitzt man am Besten beides!


3.11.10 - Euro-Krise kommt zurück - Sogar das Handelsblatt bemerkte heute richtig, daß die Situation im Euroraum ähnlich der vom Frühjahr 2010 ist. Zur Erinnerung, es stand im Mai erneut das System vor dem Kollaps.
Es gibt also unter den Bondhaltern auch Wachsame, diese verkaufen massiv Anleihen von Irland, Portugal und Griechenland- trot der gestiegenen Zinsen darauf. So sicher ist man sich also mit der ständigen Rettung doch nicht. Vor allem die u.g. "Sippenhaft" der Anleihenbesitzer macht nervös. Gut so - geht doch in Öl, Gas oder EM. Dort gibts wenigstens kein Counterpartyrisiko.
Die gegenwärtige € -stärke könnte jetzt auch schnell wieder kippen. Ich nehme an , die Schwankungsintervalle zw. € und $ werden regelmäßig kürzer bei höheren Ausschlägen. Was bleibt ist der Wertzuwachs der Sachwerte.

3.11.10 - Obamas Klimaprojekte auf der Kippe - Einem umfassendem Klimagesetz werden kaum noch Chancen eingeräumt. Auch die Klimaschutzgläubigen wurden abgestraft. Die Sparpläne der Republikaner betreffen die Subventionen neuer Energien. Öl,Gas, Kohle  dagegen sind bei den REP`s förderwürdig!!! Daher legte auch der Ölpreis zu.

3.11.10 - private Anleihenbesitzer sollen an Krisenkosten beteiligt werden- Die Vorschläge reichen von Pflichtanleihen für gefährdete Bereiche, Rückerstattungsaufschub mit Abschlägen, dauerhafter Aufkau durch die Zentralbanken (Quantitative Easing) bis zur Einfrierung der Papiere. Damit erhöht sich zusätzlich noch das Liquiditätsrisiko- Also raus da!
Es ist völlig irre, in Anbetracht ausreichender lukrativer Anlagealternativen in der Krise -
wie Rohstoffe oder Edelmetalle, daß man in Schuldscheine völlig überschuldeter Staaten bei gleichzeitig läppischen Zinsen für dieses Risiko "investiert".
Das kann tatsächlich nur mit gewohnheitsmäßiger Obrigkeitsgläubigkeit zu tun haben.Daher heißen die auch Gläubiger. Sie glauben, daß es das Geld wertvoller zurück gibt. Staatsanleihen(auch Bonds genannt) findet man in vielen Papieren versteckt. Ob Versicherungen, Sparkonten aller Art, Pensionsfonds oder Krankenversicherungen- alle wollen die Garantieverzinsung über diese Bonds erwirtschaften oder parken dort Reserven. Mittlerweile sind das aber Hochrisikopapiere bei bevorstehenden Staatsbankrotten.


3.11.10 - Obama abgestraft - Im Repräsentantenhaus gewannen die Republikaner samt der Tea-Party-Bewegung. Eine typische Protestwahl wegen den Krisenauswirkungen. Aber auch die Republikaner werden keine Lösung bringen, eher blockiert diese Konstellation Entscheidungen. Die Krise wird wohl jetzt stärker zurück kommen, der Dollar fällt wieder. Die FED dürfte den Zerfall durch neue Geldtender ebenso beschleunigen. Man sieht die Inflation auch gut am Ölpreis, der sich stabil auf über 80 $ einpendelt.

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1.11.10 - Gigantisches Ölfeld vor Brasilien gefunden - Erneut ist vor der Küste ein großes Ölfeld gefunden worden - die größte Entdeckung seit 30 Jahren auf dem amerikan. Kontinent , so wird vermeldet. Man schätzt dort Reserven zwischen 3,7 bis 15 Mrd. bbl- Das würde gegenwärtig für 42 bzw.172 Tage reichen ("gigantisch" ist etwas anderes!)
Allerdings muß es gefördert werden und dies benötigt gerade bei Off-Shore-Projekten wesentlich höhere Preise und enorme Vorlaufzeiten.
Brasilien baut damit trotzdem seine neue Machtstellung in der Ölwelt weiter aus.
Der Fund unterstützt daneben aber auch die abiotische Entstehungstheorie von Erdöl.


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OKTOBER 2010



29.10.10 - Euro soll gerettet werden - Allein schon diese Überschrift zeigt ja, daß es schlecht um die Gemeinschaftswährung steht. Der Euro ist nicht von sich aus stabil sondern muß stabil gehalten werden.
Daher wurde auch der erwartete "Kompromiß" beim Gipfel geschlossen. Der besteht im unbefristetem Dauerbailout. Zwar wird die No-Bailout-Klausel im Vertrag nicht geändert, dafür ein anderer Artikel zur gegenseitigen Hilfe erweitert. Staatsbankrott mutiert dann eben zur Naturkatastrophe und schon darf gerettet werden.
Und der dt.-französ. Vorstoß, Defizitsündern die Stimmrechte zu entziehen scheiterte an der Mehrheit der Sünder in der EU.    Demokratie eben....
Fazit: Die Pleiteländer verschulden sich weiter, Deutschland (und Frankreich ?) zahlen.
Es wird solange Geld gedruckt bis alle gemeinsam pleite sind. Auch das ist Demokratie...

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28.10.10 - Europa riskiert Euro-Schmelze - steht so im SPIEGEL! Der Euro ist schon im Schmelztiegel. Die Situation ist faktisch aussichtslos, allein schon wegen des Zinseszinseffektes der Verschuldung. Da kann man noch so rennen, gegen die Exponentialfunktion verliert man letztlich. Derzeit läuft ja gerade der Euro-Gipfel bzgl. der Stimmrechte der Defizitsünder. Ich schätze, man wird es zunächst in einen Ausschuß an Anwälte übergeben und einen Kompromiß bilden, damit es weiter so dahin dümpelt. Die Drohung des Ausstiegs aus dem Euro dürfte zwar wieder zum Thema werden, nur schaden sich damit Frankreich und  Deutschland genau so. Also wird man gemeinsam untergehen - zum Schaden der kleinen Leute. Wie immer in der Geschichte.


28.10.10 -Frankreich: Streiks gehen weiter - Zwar kommen wg. Ferien weniger und einige kommen aus Geldmangel nicht wieder. Die Benzinversorgung ist aber weiterhin schwierig. Tanklasterfahrer werden schon zu Helden, denn:
"Sie sagen mir: ich bin der Messias! Ich transportiere da Gold, jetzt..."

Recht hat der Kollege !!!

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27.10.10 -Frankreich: Aufruf zum Bankrun am 7.12. - Nach dem amerikan. Vorbild versucht man es nun in Europa. Ob allerdings genügend mitmachen bezweifle ich. Auch in den USA hatte es keine nennenswerten Auswirkungen, die Masse ist einfach (noch !!!) zu träge und obrigkeitshörig. Im schlimmsten Falle wird auch das gemacht, was in den USA schon heimlich zum Gesetz erhoben werden soll - Abhebungen werden einfach verboten. Zudem kann die Zentralbank die Fehlsumme einfach ersetzen.
Jedoch sieht man auch hier einen beginnenden Trend des Bankenprotestes.So etwas wird es jetzt öfters geben mit allen Verunsicherungen dazu. Auch die Schwaben ( Stuttgart 21- der Schwabenstreich) haben aufgerufen! Es wird wieder spannender im System. Hoffe, alle sind vorbereitet.Den persönl. Bankrun sollte hier jeder Leser eh schon gemacht haben. Worin das Geld sicher vor Inflation, Staatsbankrott und Währungsreform ist, dürfte klar sein. Sachwerte - Öl, Gold, Silber, Firmen, Rohstoffe einige Aktien und sehr gute Immos.


27.10.10 - Bankenabrechnung droht - Jetzt kommts dicke. Die US-Banken haben das mit den Hypothekenderivaten gemacht, was sie schon seit Jahrhunderten tun: Einlagen -zigfach verleihen. So wurden auch riskante Immokredite vervielfältigt und in CDS- oder MBS-Derivate verbrieft- millionenfach weltweit verkauft. Das ist an Perversion und Betrug nicht zu toppen. Wahrscheinlich machte man es ab dem Zeitpunkt, wo die Hypotheken wegen dem Platzen der Blase zurück gingen, um das Schneeballsystemam laufen zu halten.
Doch jetzt schlägt dieser Hebel zurück, Anwälte und ehemal. Insider wittern neue Geschäfte gegen die Banken. Im Betrugsfalle müssen sie die virtuellen Papiere zurück nehmen. Gleichzeitig platzen Zwangsversteigerungen - Billionenverluste  kommen auf die Banken zu - die Krise 2.0 beginnt gerade. Die Lehman- Pleite 2008 war nur eine erste Overture.
Die Verluste treffen auch Sparer weltweit  und dt. Landesbanken (samt Steuerzahler), die diese Papiere kaum zurückgeben werden können. Die FED wird demnächst Rettungsgelder in Billionengröße abwerfen. Dann dürfte die wahre Inflation richtig spürbar werden.


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26.10.10 - dritter Immofonds dicht - Wie im Artikel der WELT schon bemerkt, werden die übrigen Fonds weiter eingefroren bleiben und sukzessive an Wert verlieren. Zusätzliches Problem sind die großen Kredithebel. Das nächste Jahrzehnt sind derartige Anlageklassen tot. Sie werden durch bessere ersetzt, deren Wachstum gerade erst beginnt, ganz leise und noch im Verborgenem, aber mit immer mehr Zuspruch...

26.10.10 - USA: Krise wird eine Generation dauern -aber auch Chancen bieten - Der Ökonom Prof. Richard Florida:
"Man kann auf Dauer keinen Wohlstand schaffen durch Spekulation - indemman Geld durch die Gegend schiebt. Man kann nur Wohlstand schaffendurch Investitionen in die reale Wirtschaft. Das ist in den vergangenenJahren in Vergessenheit geraten, deshalb belastet uns jetzt auch dieSchuldenlast so stark - den Verbindlichkeiten steht einfach zu wenigrealer Wert gegenüber."
Daher wird in Zukunft auch eine Trendumkehr hin zu Investitionen in reale Werte stattfinden, die USA wird ausgelagerte Industrie zurück holen und protegieren. Das dauert sicher zwei Jahrzehnte und es  braucht natürlich Öl und Gas - bevorzugt aus "eigenem Anbau".

26.10.10 -BP verkauft Anteile  an Ölfeldern - Die wegen der Ölpestkosten verkauften Felder sind erst vor 7 Monaten übernommen worden, also haben sie in dieser Zeit schon eine ordentliche Wertsteigerung erfahren. Gut möglich, daß BP die Felder damals zum Ertragswert und jetzt zum höheren Bilanzwert handelte. Auch ist es gut, wenn man immer Reserven hat, ob im Boden oder im Geldbeutel.

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25.10.10 - BP finanziert Klimaschutzgegner - Endlich mal wieder eine erfreuliche Nachricht von BP nach dem Öldesaster im Golf. Man mag meinen, es ist pure Lobbyarbeit für die Ölindustrie, wenn man die Tea-Party-Bewegung finanziell unterstützt. Allerdings würde man dazu nicht das sensible Politikthema Klimawandel wählen.
Es ist eher so, daß sich die Wahrheit langsam durchsetzt, der angeblich durch CO2 verursachte Klimawandel ist kein Scherz sondern eine Lüge.Das  werden jetzt immer mehr erkennen und auf diesen Trend aufspringen.

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22.10.10 - Spritrationierungen in Normandie  Genf muß Kriegsreserven anzapfen -  Heute will man über das Renteneintrittsalter entscheiden. Derweil kündigen sich für nä. Woche weitere Streiks an. Jetzt kommt es zu ersten bedrohlichen Treibstoffengpässen, trotz der polizeil.Räumung von Raffinerien.
In Genf (Schweiz !!!) reicht der Sprit  noch bis Montag, dann müssen Kriegsreserven angezapft werden.
Da die stillgelegten Raffinerien im Falle des Streikendes einige Tage bis zur vollen Produktion benötigen, wird sich nä. Woche die Lage weiter verschärfen. Es sei denn, man stimmt heute gegen Rente mit 62. Das ist aber nicht anzunehmen.

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21.10.10 - Sind viele Solaranlagen illegal? - Eine weitere Schlappe für diese Industrie. Ein Gericht in NRW urteilte gestern bzgl. fehlender Baugenehmigung (respektive Nutzungsänderung am Gebäude). Die Ausmaße des Urteils könnten gravierend sein. Wer rechtliche Vorschriften  nicht beachtet, könnte illegal einspeißen. Ein Entzug der Subvention wäre wohl daraufhin vorstellbar. Wer nicht ausschließlich sein Haus mit Strom versorgt braucht eine Gewerbegenehmigung und eine Baugenehmigung. Ohne diese kann sogar das Haus darunter zum Schwarzbau werden. Stilllegung und Rückbau drohe.
Der Gesetzgeber will nun rückwirkend ändern- allerdings: rückwirkende Gesetze verstoßen gegen das Gebot der Rechtssicherheit und sind augenblicklich unwirksam (nur in der BRD nicht...)
Es sieht irgendwie danach aus, als wolle man den Solarlern an den Kragen.
Für den Investor ist es absolut wichtig, die tatsächliche Rechtslage im jeweiligen Invest-Standort zu kennen und nicht die, welcher nur nach Verkäufermeinung bestehen könnte. Daher als Konservativer nur in solche Sachen gehen, die jahrzehntelang sauber funktionieren und wo die meisten Kohlen schon von Anderen aus dem Feuer geholt sind.

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20.10.10. - Bei der Ölversorgung versteht man keinen "Spaß" - Frankreich lässt wie erwartet die Tankerblockaden brechen, per direktem Befehl von "Louis dem Siebzehnten". Diese "grundlegende Freiheit" der Fortbewegung geht nur mit Erdöl. Daher wird auch in der Krise alles unternommen um dieses sprudeln zu lassen. Ob Kriege oder solche Polizeieinsätze- es geht immer um die sichere permanente Ölversorgung im "Kohlenstoffzeitalter". Wer Öl besitzt hat die Macht und wer diese einschränkt wird entmachtet. Da kann man moralisieren wie man will. Es ist so.
PS:mehrere Öl-Tanker auch auf dem Rhein gestoppt.

20.10.10 - Frostung der Immofonds  wirkt wie prognostiziert - Auf was ich schon vor über 2 Jahren hier hinwies, passiert jetzt. Die wegen der Immokrise eingefrorenen Fonds verlieren  rapide an Wert und man kann nicht verkaufen. Das wird sich auch nicht so schnell ändern, da die nächste Welle schon anmarschiert ( Foreclosuregate). Dennoch verkaufen Banken weiter diese Assets ohne auf dieses Risiko hin zu weisen. Gut möglich, daß man hier ein Schneeballsystem installiert. Die neuen Gelder werden für Auszahlungen  benutzt, denn die Fonds dürfen nur 2 Jahre am Stück eingefroren bleiben. Diese Zeit läuft 2012 ab. Bis dahin ist die Krise zurück.

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18.10.10 - Energieverbrauch in dt. Privathaushalten gedrosselt - Um knapp 10% sank der Verbrauch von 2005 bis 2009. Angeblich auch wegen verbesserter Wärmedämmung. Das ist natürlich Unsinn, denn keiner kann beweisen, daß die Dämmung Energie einspart. Im Gegenteil wurde diese Energie(und das Geld) bei der Herstellung der Dämmsysteme verbraucht.
Und, hat es was genützt? Nein. In genau dieser Zeit ist der Ölpreis extrem gestiegen. Je weniger verbraucht wird um so mehr steigen Monopolpreise -  weil jeder Öl braucht. Dann lieber gleich sich an diesen beteiligen.

18.10.10 - Come back: US-Hypothekenkrise - Der Zwangsversteigerungsskandal geht in die nächste Runde. Den Banken drohen über 1 Bio $ an Verlusten durch Rücknahme der Foreclosures. Zusätzlich kommt eine Klagewelle.
Was passiert?
Die FED wird wieder einspringen und ein neues Rettungspaket schnüren. Diesmal in Billionenhöhe. Der Dollar wertet weiter ab und die Rohstoffpreise steigen.
Glück haben hier wohl zunächst die Häuslebesitzer da man diese nicht rausklagen kann. Wer hätte das gedacht? Schadenfreude zu Lasten der Banken ist durchaus erlaubt.

18.10.10 - FR: über 1000 Tankstellen ohne Sprit - Die Franzosen sind bei Streiks ja eisern und haben Ausdauer. Leidtragende sind die Spritverbraucher - also alle. Aber mit derartigen "Ölwaffen" kann man am besten Forderungen durchsetzen. Jetzt starten "verbündete" LKW-Fahrer die Operation "Schnecke"- Blockierung von Fahrspuren.
Eine Eskalation ist nicht auszuschließen, da die Regierung Härte ankündigt. Sollte die Aktion der Streikenden gelingen, wird das Beispiel Schule machen. Es sollte sich jeder mit ausreichend Benzin, Diesel, Öl usw. bevorraten. Die Krise ist keinesfalls vorbei sondern beginnt erst spürbar für jeden Einzelnen zu werden.

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17.10.10 - Jetzt haun alle auf die Solarbranche - Genau wie beim Multikulti-Thema dreht sich nun komplett der Wind. Hier wandert  die Sonne in den Schatten und das solare Licht geht aus. Man merkt jetzt, daß durch immer mehr solcher PVA die Strompreise in die Höhe schießen und erkennt, daß Solarenergie nie die konventionellen Energieträger ersetzen kann. Der billigste Strom ist Atomstrom, der kostet ca. 1 ct/kwh, Es folgen Gas-und Kohlekraftwerke mit bis zu 3 ct und Wasserkraft mit ca. 4 ct. Verkauft wird in Leipzig der Strom zu ca. 5 ct/kWh. Damit alternative Energien überhaupt tragfähig sind, werden ca. 25% vom Strompreis als Subvention eingezogen. Das wird man nicht mehr mitmachen. Der Trend geht eindeutig gegen diese Branchen.

17.10. 10- Energieagentur warnt vor Netzkollaps - Noch ein Gegner: Die Dena fordert schnellen und drastische Einschränkung der Photovoltaik. Technisches Problem ist die Überkapazität der ins Netz einspeißenden Solaranlagen genau in der Zeit, wenn man den Strom nicht braucht,z.B. am Wochenende wenn die Sonne scheint! Die derzeitigen Netze können diese Strommenge nicht puffern bzw. sinnvoll speichern.
Solarstrom ist so paradox wie ein Ofen, der nur dann gut heizt, wenn es schon warm ist und keiner die Wärme braucht. Deshalb wird  die Subvention nun auch um 70% (von 2 auf 3,5%/kwh) erhöht. Ein Schildbürger ist harmlos gegen diese Verbrecherbande.

17.10.10 - Treibstoffmangel in Frankreich könnte Armee auf den Plan rufen - Wie vor Monaten in Griechenland steht jetzt Frankreich vor marginaler Treibstoffknappheit wegen Streiks. Es sieht nicht so aus, daß die Streikenden, welche gegen die Sparpläne demonstrieren, beidrehen. Kerosin soll nur noch bis Mittwoch reichen, Diesel ist auch kaum noch erhältlich. So wird sicher die Armee eingreifen, vorher wohl die Regierung noch den Notstand ausrufen müssen.
Man sieht, daß ohne Öl gar nichts läuft. Schon mal ein Vorspiel auf das,  was passiert, wenn in  wenigen Jahren die echte Knappheit durchschlägt. Allerdings gehen dann zusätzlich noch die Preise hoch.

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14.10.10 - IEA hebt Prognose zur weltweiten Öl-Nachfrage kräftig an-
Die weltweite Öl-Nachfrage dürfte 2010 bei 86,9 MillionenBarrel/Tag (bpd) liegen und 2011 bei 88,2 Millionen bpd, heißt esin dem am Mittwoch veröffentlichten Monatsbericht der IEA.
Na ist doch toll, oder?

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13.10.10 - ForeclosureGate- das amerikan. Zwangsvollstreckungs-Chaos - Ich versuche es mal einfach zu erklären:
Die US -Banken haben haufenweise faule Hypotheken verschachtelt, aufgespalten und verpackt als CDS-, MBS- "Wertpapier"usw. in alle Welt verkauft. Das Ergebnis ist bekannt- die Subprimekrise...
Nun stehen Millionen von Häusern zur Vollstreckung an. Zehntausende Orders wurden dazu ungeprüft fließbandartig von den Banken unterzeichnet, welche glauben, damit Verluste reduzieren zu können, indem sie diese Hypotheken (Häuser) als Wert in die Bücher nehmen. Irrtum!
Die Banken sind gar nicht die Eigentümer der Hypotheken mehr - sondern teils unbekannte Teilhaber dieser Derivate in aller Welt. Also stoppen Gerichte jetzt das ganze- auch millionenfach. Das bringt erstens die Banken in eine neue Krise, da sie die Kredite abschreiben können und es verursacht neue Rettungsgelder samt einen weiteren Kollaps des Immomarktes, da es zu einer neuerlichen Kreditklemme kommen wird.

13.10.10 -  Sensation: Banken erfinden Geld aus Luft - Die Sensation ist, daß  ein Mainstreammagazin samt Witschaftsprofessor das jetzt das Bankenbetrugssystem ( Geld aus Luft schöpfen, dafür Zins und dingliche Sicherheit nehmen) so erklären darf. Den Lesern auf dieser Seite wird das ja schon seit Jahren auch im o.g. Film "Geld als Schuld" dargestellt. Nacheinander wird jetzt alles infrage gestellt und da kommt noch viel, viel mehr. Wir erleben einen Systemumbruch, zu vergleichen mit der Lutherschen Reformation, der französ. Revolution oder der Wende 1989. Hier wird gerade Geschichte geschrieben.Artikel unbedingt  LESEN!

13.10.10 -Die  Kontaminierungsfalle der Solarmodule - Ich berichte ja schon seit Jahren vom Fehlinvestment in Photovoltaik. Unter anderem verwies ich auch darauf, daß die Feuerwehr wegen möglichen Stromschlages eher das Haus mit einer PVA abbrennen lassen wird.
Abgebrannt wird der PVA- Besitzer aber auch nach Ende der Betriebsdauer, denn wie im Artikel hingewiesen wird, kommen wegen dem Einsatz von Giften wie Cadmium (in neuen Dünnschichtmodulen verwendet) hohe Entsorgungskosten durch Sondermüll auf die Betreiber zu. Auch dieser Rückbau muß in eine Kostenanalyse mit eingebaut werden.
Im Ölgeschäft geschieht das. Hier entstehen geringe Renaturierungskosten wie Betonverschluß der Bohrung, Abbau von Fördereinrichtungen, Erdaustausch, Gras säen. Diese Kosten werden meistens über den Verkauf der Förderanlage oder über angesammelte Reserven gedeckt. Meistens verkauft man aber die Produktionen schon vorher weiter, sodas es kein Thema für uns ist.



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12.10.10 - Rohstoffrallye durch Inflation - Maßgeblich explodieren derzeit Preise für Agrarrohstoffe und Edelmetalle. Öl hält sich noch zurück, könnte aber nach einer langen Konsolidierungsphase schon in 2011 aufholen und die 100er Marke durchbrechen. Eine solche Steigerung wären gerade mal 30 %. Das machen andere Werte in einer Woche.
Genug Nachholbedarf ist also da. Durch solche Trends werden natürlich immer mehr Anleger wach und schichten um. Vor allem dann, wenn man erkennt, daß diese Assets inflationssicher sind. Das zeigt sich nicht nur bei Gold sondern auch bei Öl derzeit sehr gut. 1 Barrel ist in Euro und Gold nahezu konstant geblieben, allein durch den Dollarzerfall steigt es über 80 $ an. Da die Zentralbanken die Zinsen weiter niedrig halten und Geld drucken müssen, ist eine Trenwende nicht in Sicht.

12.10.10 - deutsche Teuerung auf 2 -Jahres-Hoch - So langsam schlägt die Inflationierung der letzte Jahre auf die  Teuerung der Produkte durch. Allerdings sind die offiziellen 1,3% des Verbraucherpreisindex  nach unten manipuliert. Es dürften eher 12 bis 15 % reale Teuerung sein, wenn man die verschiedenen Preiserhöhungen in 2010 auswertet.
Bei Heizöl und Kraftstoffen gibt man aber schon Steigerungen von 23 bzw. 9 % an. Bei Nahrungsmitteln dominieren auch ölhaltige Sorten - hier bis 16 % mehr!
Der Trend der Teuerung von essentiellen Dingen beginnt gerade erst. Das was nicht gebraucht wird "deflationiert" eher.

12.10.10 - China zapft Texas-Öl an - Jetzt gehts los, die Asiaten kommen mit Milliarden um in den USA Fuß zu fassen. Vorrangig das texanische Shale-Gas und Shale-Öl interessiert sie. Dabei ist es ein günstiger Zeitpunkt. Durch gefallene Gaspreise sind die Felder billiger geworden.
Von China sollte man lernen: Kaufen am Preistief, verkaufen und produzieren beim Hoch und nicht jammern, wenn die Förderung mal temporär gedrosselt wird. Mit dem chines. Engagement steigt auch die Nachfrage nach Ölfeldern weiter, was die Bilanzwerte hebt. Super Aussichten für die nahe Zukunft - für den der investiert ist! (Danke an Leser W.W.)

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11.10.10 - Sorgen vor starkem Euro - Derzeit liegt der Kurs zum Dollar bei 1,40. Das belastet die Exportwirtschaft. Diese sollte sich aber nach all den Jahren darauf eingerichtet haben.
Die Renmimbi-Schwäche wird durch China weiter so bleiben. Da konnte selbst die IWF-Tagung nichts ändern. In der Krise ist sich halt jeder selbst der Nächste.
Durch die Kurse sind Ölfelder in den USA wieder günstiger geworden, was aber nicht lange so bleiben wird. Es kündigt sich eben in Europa die nächste Krisenwelle  aus Irland, Spanien und Portugal an. Also muß auch die EZB wieder Geld drucken - durch Quantitavive Easing 2. Es geht nie nur nach oben genausowenig wie nur nach unten. Solche Volatilitäten (Kursschwankungen) kann man selbstverständlich auch für sich nutzen. Das sollte die Exportindustrie tun, statt zu jammern.

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7.10.10 - Iransanktionen? Nicht bei Öl - 12 ausländ. Firmen erklären ihre Bereitschaft in den Erdölsektor des Landes zu investieren. Sanktionen werden nicht nur durch die Ölbranche unterlaufen. Sogar Goldman Sachs eröffnet jetzt in Teheran eine Filiale. Damit dürfte der Dritte Weltkrieg ausfallen, weil China und  Russland hinter dem Iran stehen. Die weltweite Machtstruktur verschiebt sich auffallend. Das ist doch positiv.
Aber auch Russlands GAZPROM geht auf Einkaufstour, diesmal nach Bolivien und kauft sich dort in TOTAL-Projekte ein. Es ist ein wirtschaftlicher Krieg um die Ölvorräte der Erde entbrannt. Auch sehr gut für uns!

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6.10.10 - Neue Merkmale für Unheil im System -  Flucht von Insidern aus Aktien hin zu Investments in Edelmetalle und Rohstoffe. Diese erklimmen neue Höhen bleiben dennoch vergleichsweise zur Geld/Schuldenmenge stark unterbewertet. Immer mehr Schreiberlinge erwarten einen neuen Crash durch Bewertung der Fundamentaldaten. Im Artikel stehen 12 Gründe dafür. Sollte man weiter  beobachten.

6.10.10 - Schockstarre bei Altersvorsorge - Jeder 5. hat wegen der Krise die sogenannte  "Vorsorge" gekürzt. Einerseits sicherlich aus Geldnöten, andere wegen Unsicherheit. Die "Altersvorsorge" in die üblichen Anlagen ist aber keine, weil man deren Funktionsweise weder versteht noch diese Erträge bringt.
Die beste Altersvorsorge ist ein eigenes Unternehmen oder die Beteiligung daran. Die anfänglich scheinbare "Durststrecke" wird später fürstlich honoriert werden. Aber auch diese persönlichen Investments müssen aller Jahrzehnte umgeschichtet werden (außer einige wie Öl und Gas, denn die braucht man immer).
Die gekürzten Gelder werden in den nächsten Jahren in die neuen Assets fließen, die die Krise am besten überstehen. Hier spielt die Psychologie eine Rolle. Der Rohstoffboom beginnt gerade erst und jeder der heute darin nicht investiert, wird sich noch an diese derzeitigen  Einstiegschancen zurücksehnen.

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5.10.10 - Bank of Japans Nullrunde - Die Zinssenkung auf Null beflügelt den Ölpreis kaum. Japan ist dafür keine Hausnummer und zu vernachlässigen. Aber auch die Japaner machen das was alle tun: Quantitative Easing, also Aufkauf von Staatsanleihen, sprich Geld schöpfen um aus der Deflation zu entkommen. Noch ist der Yen stark. Man ist aber auf auch auf bestem Wege dabei ihn zu zerstören. Gold allerdings beeindruckt das als Währunsäquivalent - neues Hoch bei 1340 $.

5.10.10 - Deutschland verschleißt eine Unternehmer - Vor allem den kreditaffinen Mittelstand durch Bürokratie und mangelnde Anerkennung.
Es sei hier nicht gerade der Lieblingsberuf der Deutschen (meiner aber schon!).
Gründe sind vielseitig. Vor allem daß man den Unternehmer nicht an den Schulen als Chance zur Freiheit und Unabhängigkeit erwähnt. Währendessen man in den USA noch lernt einen Businessplan aufzustellen, wird hier gelehrt, sich als Lohnsklave zu bewerben. Nur bei wem solle man sich bewerben, wenn nicht beim Unternehmer? Wer schafft denn auf eigenes Risiko die Voraussetzungen für Arbeit und Wohlstand für die Masse?
Kapitalismus lebt vom Gründergeist- das Gegenteil ist Sozialismus. Offensichtlich will man dort hin.
Auch Öl-u. Gasproduzenten sind Unternehmer und sollten sich auch so verhalten - oder es lernen. Geduld, Weitsicht, Innovation, Mut, Freiheitsliebe, Wille- das alles sind die wichtigsten Eigenschaften. Und es lohnt sich, dafür zu kämpfen. Ich weiß als "Mutmacher-der-Nation-2005" sehr genau, wovon ich hier spreche - seit 20 Jahren!!!

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4.10.10 - Irak als drittgrößte Ölmacht? - 143 Mrd. bbl soll unter dem Sand liegen, mehr  als beim Nachbar  Iran, welcher bislang als Dritter galt. Allerdings von Macht noch keine Spur, da die Ölmacht nicht durch Förderung ausgeübt wird. Wenn jemand Macht hat, dann die OPEC, Saudi-Arabien und nicht zu vergessen die USA, denn in deren Währung wird Öl gehandelt. Der Grund des Iran-Krieges war primär nicht das Öl, sondern daß Sadam den Dollar durch den Euro ablöste. Zudem kauft derzeit China verstärkt im Irak Ölfelder. Die Amis interessiert nur, daß der Dollar dafür als Zahlungsmittel gilt, weil sie dieses einfach druckt und somit fast überall auf der Welt günstig ans Öl kommt. Nur wie lange noch ?

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1.10.10 - Ölpreise wieder über 80 $ - Zwei Schritte vor, einen zurück - aber mit langfristiger Aufwärtstendenz. Ganz deutlich erkennt man die Korellation der Dollarentwertung. Gold ist auf nächstem ATH, aber Öl steigt auch in Bezug auf Gold deutlich. Den Rest des Preiseanstiegs bewirkt  China.
All den Investoren, deren Felder noch in der Erstellung sind sei gesagt, daß das Öl und Gas im Boden, welches Sie ja besitzen, auch mit steigt. Wenn dann in einiger Zeit die Förderung beginnt, bekommen wir höhere Preise dafür als heute.
Selbst wenn man, für uns unoptimal produzierende Felder verkaufen sollte, bekommt man über den Bilanzwert des Öls im Boden oder durch den Verkauf einer pdp-Produktion (wird höher bewertet als noch zu erstellende Erweiterungsbohrung) einen höheren Preis als beim Kauf. Von dem für uns vorteilhaftem Szenario des Finanzcrash oder der wachsenden Inflation will ich gar nicht schreiben.
PS - als interner Hinweis an spezielle Investoren: In Wyoming ist die Quelle nicht "versiegt" sondern drucktechnisch auf 90 bbl reduziert worden, weil die geplante Wassereinleitungsanlage  gebohrt wurde. Die behördl. Genehmigung der Inbetriebnahme dafür dauert leider wieder etwas. Danach wird die zweite Bohrstelle eruiert. Auch dabei kommt es notwendigerweise zu Förderreduzierungen. Also keine Panik, die Leute dort wissen was sie tun. Es sind UNTERNEHMER !

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SEPTEMBER 2010


30.9.10 - Solarförderung auf Acker endet früher als geplant - Wichter Satz imText:
"Die von der Änderung betroffenen Landwirte und Unternehmer konntenauf das Fortbestehen der Förderung bis Ende 2014, wie eseigentlich geplant  war, nicht vertrauen."
Wie immer wieder erwähnt interessiert den Staat das Geschwätz von gestern gar nicht. Auch das so unabhängige BVG spielt mit und bestätigt die "rechtmäßige" (?) Kürzung von 3 % ab morgen. Erst mit Subvention reinlocken, Steuern auf den entstehenden Boom kassieren und am Ende womöglich alles zurück fordern. Glauben Sie nun, daß die die Rückforderung der Subvention später auch noch als "rechtmäßig" deklarieren? Wer sich solche tollen "Investmentpartner" mit ins Boot holt, sollte das doppelte an Reserven zurück legen.

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28.9.10 - Irland ist bald fällig - Jetzt ziehen Anleger verstärkt Geld ab. Das gleiche Spiel wie bei GR vor einem 1/2 Jahr. Die Zinsen für Bonds erreichen Höchststände. 5, 18 % sind aber noch nicht die Größe. Bei GR war es mehr als das Doppelte. Irland ist noch verhältnismäßig klein und kann noch von der EU "gerettet" werden ... indem die EZB die Anleihen kauft. Einige Zeit spielt die Musik noch. Es dürfen nur nicht zu viele Staaten und Banken gleichzeitig fallen.Aber auch das wird man nicht ewig verzögern können. Den Zeitgewinn sollte man für eigene Gewinne und Absicherungen noch nutzen.

28.9.10 - Gold wächst aus Erdinnerem nach - Lesen Sie mal den SPIEGEL-Artikel und setzen Sie  vor dem Wort "Gold" das Adjektiv "flüssiges" oder  ersetzen Sie es mit "Erdöl". Dann ist stimmt es.

28.9.10- Takefuji-Bank in Japan ist pleite - Kein Rettungspaket für die Bank, sondern unerwartet schneller Konkurs. Das Geld der Anleger dürfte vorerst gesperrt sein. Es dürfte für die obrigkeitsgläubigen Japaner ein Schock sein, der evtl. jetzt einen Domino-Bankrun auslöst. Die Weltwirtschaftskrise kommt über Japan zurück. Gold schießt  daher über 1307 $.

28.9.10 -
Ein neues interessantes Erdöl-und Erdgasprojekt ist verfügbar.

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27.9.10 - Öl-Pipeline zw. Russland u. China eingeweiht - Der größte Ölproduzent liefert nun an den größten Energieverbraucher dieser Welt direkt. Russland reduziert seine Europaabhängigkeit, China sichert sich Öl für die Zukunft aus der Nachbarschaft. Ein späterer Schritt könnte die Etablierung eines eigenen Währungskorbes dafür sein, was den (Petro)-Dollar weiter gefährdet.Diese Großmächte kann die USA nicht so einfach wie die anderen Abtrünnigen ausschalten, welche sich vom Dollar lös(t)en (Irak, Iran).

27.9.10 - Steuerspar-"Investment" geht nach hinten los - Anleger sollen Steuervorteile für Filmfonds in Höhe von 2,5 Mrd. zurück zahlen. Es sei denn, die Gerichte entscheiden anders. Rechtlich müssten sie das, fraglich ist, ob man sich daran hält. Man erkennt aber die Verlässlichkeit des Staates bei Subventionen aller Art. Hier fehlt plötzlich dem Fiskus das unternehmerische Risiko des Investments, was Steuerabschreibungen ermögliche. Daher war alles unter Vorbehalt erstattet.
Wie ich immer wieder hinweise, kann/ wird selbiges bei der Solarstromsubventionierung passieren. Ich würde als Finanzamt den Solarlern die Gewinnabsicht abstreiten und Liebhaberei unterstellen, da man ohne Subvention nie in die Gewinnzone kommt. Dann müsste man alle Stromzulagen zurück zahlen !!!
Daher nie auf Pump investieren und nirgends Steuervorteile mit kalkulieren.

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24.9.10 - Brasiliens Petrobras saugt Milliarden an - Der Konzern schafft die größte Kapitalerhöhung aller Zeiten, fast 70 Mrd. Dollar zur  Unterstützung der Ausbeutung des größten Offshore Feldes "Tupi" mit geschätzten (! ?) 5 bis 6 Mrd. bbl vor Brasiliens Küste.
Nun, die Investoren brauchen da schon einen langen Atem bei sehr hohem Risiko wegen unbekannter Förderergebnisse! Eine Pleite des Konzerns ist bei Mißerfolg nicht ausgeschlossen. Vor 2015 wird dort aber noch nicht all zu viel sprudeln.
Man erkennt jedoch dabei ganz klar den Trend des Bullenmarktes Ölinvestment. Wer so zeitig zeichnet erwartet natürlich gigantische Gewinne- die kommen auch.
So lange brauchen wir Kleininvestoren in den USA  zum Glück nicht warten. Es zeigt aber über welchen zeitlichen Investmenthorizont man dennoch verfügen sollte.
Ich freue mich daher  Ihnen ab nächster Woche unser neuestes Projekt - das keine 5 Jahre bis zur Förderung braucht - hier vorstellen zu können.

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23.9.10 - Neues aus Schilda - Der Klima-Fenstergriff - Da die 100% Styro verpackten Häuser keinen optimalen Luftaustausch haben, es dadurch regelmäßig schimmelt, soll jetzt ein 169 € teurer Fensterhydrograph bei kritischer Feuchte zum Lüften piepsend  rufen.
Man schaffte wieder  ein Problem und bietet dann die geldwerte "Lösung" an.
Bei den meisten Dämmstoffbaracken wird es entweder ein Dauerpiepen oder der Nutzer stellt den Grenzwert  gleich höher.
Vom Kauf rate ich auch deshalb ab, weil es das Teil mit Sicherheit in wenigen Jahren als Werbeartikel der Fenster -und Dämmfirmen gratis gibt- billige Elektronik nur, aber tolle Geschäftsidee.

23.9.10 - Schlacht um das Arktis-Öl - Dazu soll bis 2014 durch Putin bewiesen und von der UN anerkannt werden, daß der arktische Vorhof Russland, respektive der USA, Kanada, Dänemark und Norwegen gehören. Zudem beansprucht Putin den Schelf bis zum Nordpol. Dies  will er notfalls auch militärisch durchsetzen.
Der Rest wäre internationales Gewässer. Wer dort kein Anrainer ist muß eh zusehen, wie er an Öleigentum kommt. Kleiner Tip: Man kann es auch kaufen.

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22.9.10 - Windkraft gegen Solar -  Wenn man Windkraftler, Solarler, Biomassler und  Dämmstoffler in einen Sack steckt und drauf drischt, trifft es immer den Richtigen.
Jetzt kämpft die windige Lobby gegen die sonnige, da diese wegen der Subventionstreiberei dem Image schadet. Die Windigen haben Angst, daß auch ihre Förderungen gekürzt werden. Die Befürchtung einer zu starken Solarstromkonkurrenz kann zerstreut werden. Wie hier am 20.9.10 verlinkt, geht diese Branche ab 2012 in die Knie. Da können die Windmüller schon mal schauen, wie es ihnen etwas später gehen wird.

22.9.10 - 1 Bio. FED-$ gegen Deflation - Im November könnte die FED 1000 Mrd. $ in die Märkte pumpen um eine Deflation zu verhindern. Der Dollar fällt daraufhin wieder und Gold steigt aufs nächste ATH- 1294 $ .
Wie ich schon vor einem  1/2 Jahr schrieb, als der Euro absackte , dreht es sich zum Jahresende wieder um, weil sich die US-Wirtschaft nicht erholt. Also wird weiter gedruckt. Auch daß es jetzt Billionen statt Milliarden werden, war absehbar. So gehen € und $ wechselseitig abwärts gegen Rohstoffe und Gold bis die Währungen crashen und vollends inflationieren. Bis dahin können aber noch einige Jahre vergehen.
Die Euro-Aufwertung käme ganz gelegen, Ölfelder im neuen Projket werden im Kauf dadurch billiger.

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20.9.10 - Die Vier Generationen - Andere nennen es die 4 Jahreszeiten, im Schuld-Geld-Bereich ist es der Kondratieff-Zyklus. In der hier verlinkten Buchrezension " The Fourth Turning" wird es als Drehung bezeichnet.
Diese Zyklen sind wesentlich älter als die Autoren beschreiben. In einer italienischen Kirche wurde dieser Zyklenkreis ebenfalls schon als Sakralgemälde dargestellt. Es sollte also jedem bekannt sein, dennoch ist das ein gut behütetetes Geheimnis der Eliten. Wenn man von diesem Insiderwissen weiß, man erkennt, in welchen Zyklus man hineingeboren wurde und welcher darauf folgt, kann man investmentmäßig nichts falsch machen. Große Vermögen werden immer in solchen Drehungen gemacht. Die Masse denkt aber es geht immer so weiter und verliert meist alles um wieder von vorne anzufangen.
Aktuell befinden wir uns gerade in der Winterdrehung bis ca. 2025 - es beginnt das Edelmetall-und Rohstoffzeitalter. Das war tatsächlich schon immer so in der "Menschwerdung"!

Absolut lesenswerter Artikel dazu!

20.9.10 - Sargdeckel zu, Solarstrom tot - Jetzt kommt das Solar-Bashing, die Energie-Gegenrevolution. Ab 2012 sollen 90 % aller Solararbeitsplätze abgebaut werden. Da im Juli 2010 außerplanmäßig die Einspeisevergütung um 13 % gekappt wurde, im Oktober um weitere 3 % sinkt, wird der Ertrag (ROI) immer geringer. Zudem will man mit steigender Solarleistung sukzessive die Vergütung weiter runter fahren, richtig satt dann ab 2012. Der Vergütungspreis soll dann unter 23 ct/kWh fallen, damit ist die Einspeisevergütung defacto abgeschafft. Ohne diese ist keine Solaranlage rentabel - das Aus für die Branche. Wahrscheinlich werden auch noch die bestehenden Vergütungen schrittweise vor Ablauf der Frist gekürzt. So ist das, wenn man subventionierte Investments kauft. Man ist Sklave des Staates.

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17.9.10 - Ökostromsubvention gehts jetzt auch an den Kragen - Ein weiteres Tabu scheint zu brechen. Das Bundeskartellamt will weg von der planwirtschaftlichen hin zur marktwirtschaftlichen Ökostromvergütung. Diese soll zunächst vom Börsenpreis abhängig sein. Zwar noch ein Vorschlag aber die Tendenz ist eindeutg.
Das wars dann ja wohl mit der Planbarkeit und Scheinrentabilität von Solar-, Wind- oder Biostrom. Obrigkeitsgläubige dürfen gerne weiter hoffen, daß man die Vergütung 20 Jahre "garantiert". Diese Garantie ist soviel wert, wie die von Steinbrück und Merkel zu den Spareinlagen aus 2008. Nichts!
Die hinter Ökostrom liegende Klimaideologie kippt auch gerade.

17.9.10 - Die Klima-Revisionisten - Ja,ja, man benutzt natürlich einen zwar exakten, aber politisch negativ belasteten Namen für die Revidierung des CO2-Schwindels. Warum? Weil nun die Lüge auch in der CDU sogar brökelt und eine Frau Dött als tapfere Einzelkämpferin gegen die Klima-Gutmenschen in ihrer Partei argumentiert, sie die Klimareligion ebenso beim Namen nennt. Da muß man natürlich mit geeigneten Worten in der FTD  diskreditieren.
Nach der Sarrazin- Debatte  kommen immer mehr aus der Deckung, weil schon Teile des Volkes dank Internet dahinter stehen und auch erste Klima"wissenschaftler" zurück rudern mussten.Die Wahrheit ist aber nicht mehr aufzuhalten. Bald heißt es: Wer sich zur  Lüge bekennt, braucht ein schnelles Pferd...

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16.9.10 -  Steinbrückinterview zum Fake der Regierungsgarantie vor 2 Jahren - "Uns fehlte die Legitimation".
Kein Gesetz dazu, alles Betrug sowie Schall und Rauch- funktionierte aber.
Ich beobachte das Spiegel-Interview des sich offenbarenden  Lügners Steinbrück einige Tage auf Reaktionen.
Fazit: Außer Klardenker Michael Grandt u.einige andere Websites, keine Reaktion weiter aus der Öffentlichkeit.
Normalerweise sollte der denkende und analysierend-beobachtende Mensch mit bekommen, daß sich die Situation nicht verändert hat. Die angeblichen "Staats"rettung der Einlagen ist unhaltbare Lüge und die Leute sollten daraufhin "auf die Bank rennen" . Was passiert?
Nichts!
Merke: Die Eliten wissen um die Manipulationsmöglichkeiten des unwissenden Volkes.
Als Investor kann man zwar theoretisch recht behalten, fährt aber gegen die Wand, wenn man die Trägheit (oder Blödheit) der Massen (Le Bon lässt grüßen) unterschätzt. Man darf als Investor nie mit monopolarem Tunnelblick, sondern immer dialektisch und multipolar denken und planen, vor allem unlogische Reaktionen kalkulieren.
Das betrifft auch spekulativ orientierte Investments, also auch Gold und Silber! Also Vorsicht vor Wunschdenken.


16.9.10 - Deutschland soll sich abwracken -  Eigentlich bräuchte Europa wieder einen Krieg, der für Nachfrage und neue Nachschuldner des Fiat-Money-Systems sorgen würde. Da dieser nicht im "Protokoll" steht, sollen Abwrackprämien die Überproduktionen abbauen.
Die Neuverschuldung bei Autos reicht nicht, Häuser haben 10 mal soviel Kreditpotential. Daher sollen massive Wärmespeicherbaustoffe, die sich vor dem Pappdeckelhausboom schon Jahrhunderte bewährten, abgewrackt werden. Als Ersatz sollen "Null-Emmisions-Häuser" aus Styropor her, die aller 30 Jahre eine kredtischöpfende Totalsanierung benötigen und selbstverständlich insgesamt gar höheren Ölverbrauch erfordern. Nur zu, ihr Lemminge...
Neuen Lesern sei zu diesem geld-und gesundheitsgefährdendem Thema auf meine Paradoxon-Artikel im Öl- Blog -Archiv verwiesen.

16.9.10 - rückläuf. Förderung von Brent treibt ÖlpreisBrent ist entgegen der Regel bis 3, 65 $ teurer als WTI. Auch die russ. Sorte Urals ist teurer, so daß gar wieder Öl in Backwardation war.In den USA stagniert aber die Nachfrage. Es wird langsam Zeit, daß  WTI als Weltreferenzsorte kippt und ein Öl-Korb entsteht. Gäbe es diesen, würde WTI wegen der hohen Nachfrage in "Übersee" ebenfalls teurer. So drücken die Amis den WTI-Preis und damit sekundär auch den anderer Sorten. Das wird aber nicht ewig so gehen,denn wenn der Markt außerhalb der USA (u.a. wegen verzögerten Off-Shore-Projekten)  leerer wird, zieht halt Brent die US-Sorte mit hoch.

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15.9.10 -
Weltenergiekonferenz: Öl, Gas und Kohle wieder en vogue - In Montreal diskutiert man über die künftige Weltenergieversorgung- und siehe da, nicht "erneuerbare" Energien sondern traditionelle wie Kohle, Öl und Gas stehen zur Diskussion. Klar, die Insider kennen doch die Zahlen.
-IEA-Chef Birol: Energiebedarf nimmt bis 2030 um 40 % zu.
-Aramco-Chef Al-Falih (größter Ölkonzern der Welt): 80% wird durch Öl/Gas/Kohle gedeckt werden müssen.
-Royal Dutch Shell: Erdgas als Zukunftsenergieträger.
Wer wohl wird dies abdecken können? Wir - Öl-und Gasproduzenten! Man verabschiedet sich so heimlich von der Religion der angeblich klimaschützenden Energiealternativen. Bravo!!!

15.9.10 - EU sagt Wachstumsboom voraus, bei der nicht der Weltuntergang, aber Abkühlung kommt - Ja was denn nun? Letzteres natürlich, weil es den Finanzmarktinvestoren um eigenes Geld geht und diese auch mehr Macht durch dieses besitzen. Den EUrok-ratten gehts auch um ihre Pfründe nur hätten die gern die Macht des Marktes.
Vorgestern wurde also ein Wachstum in Deutschland von 3 % erwartet, gestern die Abkühlung der US-Konjunktur und starken Rückgang auch in Deutschland. Nur ohne die US- Konsumenten gibt es auch kein deutsches Wachstum. Zwei zeitgleiche Meldungen der Systempresse, die gegensätzlicher nicht sein können. Da kann man mal sehen, wie diese ganzen Konsenswissenschaftler im Trüben fischen. Nicht mal in der größten Krise stellen die ihre Theorien infrage, i denen nicht mal diese Krise vorkam.
Besser eigenen Verstand und Bauchgefühl zur Prognose benutzen als kritiklose Journalisten.

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14.9.10 -
OPEC feiert 50 Jahre - Das erste Öl-Kartell gründete Rockefeller im 19.Jh. Seine Standard -Oil (Name kam vom standardisierten Raffinaden des Öls, welches vorrangig zur Beleuchtung diente ) wurde so "zerschlagen", daß der Magnat trotzdem die Mehrheit an den Ablegern Exxon, Mobil, Chevron, Sohio, Amoco oder Conoco hält. Später gab es den Kampf ums russische Öl, welches sich Rothschild in Baku über Samuel Samuels Shell mit sicherte, die später in der Royal Dutsch Shell aufging. Auf Deterdings Triumph der Gründung von Britisch Petroleum folgten die Araber, die sich vor 50 Jahren in der OPEC organisierten- mit 40 % am Ölmarkt heute nicht ganz so mächtig wie damals  Rockefeller ( bis 90%) aber heute der GIGANT und PREISVERTEIDIGER unter den Trusts. Die OPEC-Förderdisziplin ist zwar mangelhaft, dafür das Mitgliederwachstum wie das Preis-Level gut und  die Ölabhängigkeit wird generell weiter steigen.
Um den Fluß des Öls zu verstehen, muß man seine Geschichte kennen! (T.G.)
 

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13.9.10 - Ölpreis auf Monatshoch - Ist nichts besonderes....
Der Preis konsolidiert seit über einem Jahr auf akzeptablem Niveau zwischen 70 und 83 $/bbl.In  China ist die Nachfrage im Vorjahresvergleichsmonat August aber um ca. 7 % gestiegen (Quelle: Reuters). Das deutet auf eine starke Nachfrage in den nächsten Monaten hin.
Eine Pipeline-Havarie in den USA sorgt zudem für temporären Preisauftrieb.
Die März 2011 -Futures liegen bei 81 $. Das sorgt für weitere Stabilität, was uns Produzenten lieb ist.
Für Investoren im Barton-Russell-Gebiet: Es sind derzeit zwei Bohrtrupps parallel am drillen, was die Arbeiten beschleunigt.

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11.9.10 - Zum Jahrestag des 9/11-InsideJob ein Quiz - Mal sehen, ob Sie alle Fragen richtig beantworten. Eine Frage, mit den  Mrd.- Defizit beim Pentagon, hatte ich leider falsch beantwortet.


11.9.10 - HRE-Rettung wie erwartet - Die Bank bekommt 40 Mrd. mehr an Staatsgarantien über den Soffin -Ihre Steueregelder !!! Es wurden Ihnen heute Nacht mal soeben 500 € weggenommen. Das ist die Summe, die jeder Bundes-Bürge anteilmäßig an den 40 Mrd. hat. Somit hat sich Ihre "Garantie" , verehrter Leser, für die HRE auf ca. 1800 € erhöht- ohne Sie zu fragen natürlich. Demokratie ist doch toll, nicht wahr?

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10.9.10 -
HRE -Crash erneut möglich - Pünktlich zum Freitagabend - wegen der Wochenend-Karrenzzeit - wird bekannt, die HypoRealEstate ist zum 22.Sept. pleite, wenn nicht sofort 40 Mrd. fließen. 100 Mrd. sind ja schon versenkt worden, nun werden wohl die Derivate der kriselnden PIIGS schlagend.
Derzeit gibt es hinter den Kulissen heftiges Hantieren, um den Laden bis Montag wieder zu retten. Das kennen wir schon, die werden "garantieren" und "retten". Der Herbst wird wieder spannend, denn diesmal bekommen es die schon krisengeplagten Menschen und der Markt  direkt mit. Gleichzeitig wird medial ein Tabu nach dem Andern gebrochen. Es kommt Bewegung in die Sache.

10.9.10 - Irland ist das nächste Griechenland ! - Spanien das nächste Irland, Portugal das nächste Spanien usw. Doch zunächst droht der Anglo Irish Bank der Untergang. Die Bank wurde 2009 schon mit Milliarden aufgefangen nun droht trotzdem der Untergang. Eine neue Stütze kostet 2 /3 des jährl. irischen Steueraufkommens - 25 Mrd. €. Eine Pleite würde aber eine Kettenreaktion wegen der CDS-Derivate verursachen, so wird man die Bank sicher mit EZB-Geld auffangen.
S&P stuft Irland auf AA- ab, der Euro dürfte weiter fallen.

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8.9.10 - Erdgas weiter auf dem Vormarsch- diesmal für Schiffsantriebe - Natürlich werden vordergründig geringere  Emissionen promoted. Der Germanische Lloyd kann sich vorstellen bis 2035 fast alle Schiffe mit Gas tuckern zu lassen. Nur zu -uns kann es recht sein.
Merke: Gasfelder kaufen wenn es billig ist, weil sie wenige haben wollen, das Gas aber später die Nutzer davon abhängig macht, was den Preis treibt.
Wegen der temporären  Schwemme durch die Schiefergesteinerschließungen sind auch Gasfelder derzeit unterbewertet, werden aber eine grandiose Renaissance erleben. Geduld und praktikable Visionen sind daher eine grundlegende Erfolgsmethode.
(Nicht umsonst habe ich mir auch eine diesbezügliche Domain  schon gesichert).

8.9.10 - USA auf dem Protektionismus-Pfad - Das Land versucht nun krampfhaft sich von den Importen zu lösen, zumindest minimal. Dazu werden 14 neue Gesetze zur Importbeschränkung verabschiedet, hauptsächlich gegen China.
Jetzt dreht sich also der Wind der Globalisierung, man will u.a. damit auch den inländischen Arbeitsmarkt ankurbeln. Dazu will Obama  200 Mrd. $ drucken lassen und Firmen animieren, per Sofortabschreibung  in 2011 viel Konsum zu erzeugen.
Wie mehrfach hier berichtet, betrifft es auch die US-Ölproduzenten. Die Bohraktivitäten nehmen zu, allerdings keinesfalls so, daß die USA in kürze Selbstversorger werden könnte.

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7.9.10 - Banken lassen Schiffsbeteiligungen auf Grund laufen - Endlich haben die es kapiert. Jetzt wollen die Banken zuerst Eigenkapital sehen. Man muß also einen Blindpool-Fonds schaffen, also Geld einsammeln, ohne daß man weiß, in was letztlich investiert wird.Na toll...
Das Spiel mit bis zu  3/4 Kreditkapital bei horrenden Verkäuferprovisionen  ist damit vorbei. Diese Branche wird somit stark schrumpfen, ein Neugeschäft gibt es praktisch nicht mehr, viele Beteiligte werden Verluste erleiden. Gut möglich, daß auch der Staat noch Wege findet, die Steuervorteile rückwirkend zu canceln- so z.B. als "Liebhaberei" zu definieren, da nachhaltig keine Gewinne erwirtschaftet werden können.
Merke: Nie mit Fremdkapital und Steuervorteilen das Investment schön rechnen und vor allem das Investobjekt vorher kennen lernen - so wie bei erdoelquelle.com halt.

7.9.10- neues "Energie"-konzept will Sanierungsvorschriften bei Häusern verschärfen - Man will bis 2050 alle ( ! ! ! ) Gebäude auf einen CO2-freien Energieverbrauch umstellen- koste es was es wolle. Das bedeutet eigentlich, man baut Häuser in denen keiner mehr wohnt- dann ist der Energieverbrauch  gleich Null und damit CO2 -frei.
Aber keine Angst. Erstens ist das durch die Krise in wenigen Jahren eh obsolet und zweitens kontrolliert das keiner. Oder haben Sie schon mal einen Energiewirt rumflitzen sehen,der Ihre Dämmung (sofern Sie leider eine haben) oder Ihren Ölverbrauch kontrolliert und Sie dann ggf. "bestraft"? Man wird die obrigkeitshörigen Sanierungsschafe eher wieder mit Fördermitteln locken, da diese nicht rechnen können (ganz zu schweigen vom physikal. Grundwissen).

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6.9.10 - Gas-Krimi: Nabucco vs. South-Stream - Auch in diesem Artikel erkennt man den Trend. Es werden derzeit Claims abgesteckt, wer mit welcher Pipeline Erdgas transportiert, denn das aktuelle Überangebot an Gas werde bald zu Ende sein. Auch für die Stromproduktion wird Gas in Europa immer wichtiger.
Russland ist gegen die Nabucco-Linie, weil sie das Land komplett umgeht, was Macht-und Geldverlust bedeutet. Wahrscheinlich werden beide Leitungen gebaut.

6.9.10 - Polen auch im Schiefergas-Rausch - "Gas-Eldorado" , "Scheichtum an der Weichsel", "Zweites Norwegen"- so verlautet es aus Polen. Dabei hat man erst zwei Probebohrungen eingebracht. Dennoch erhofft man sich in möglichen Schiefergasvorkommen in 3500  m Tiefe Gasvorräte für 200 Jahre für das Land. Jetzt rennen alle um die Wette, wer als erster richtig viel Gas findet. Erst 2015 ist mit Ergebnissen zu rechnen.
Eine Test-Bohrung kostet dort 5 bis 10 Mio. Dollar - ohne Erfolgsgarantie ! (z.Vgl: Eine reine Explorationsbohrung in der Barnett Shale, USA, kostet ca. 1 Mio $). Das wird nur rentabel, wenn der Gaspreis über 15 $/cbft. liegt - und man dort welches findet!
Auf jeden Fall wird Erdgas langfristig sehr interessant. 90 % aller Reserven ist Schiefergas. Zudem hat sich sein Preis vom Öl entkoppelt, was Marktkräfte und preistreibende Spekulationen ermöglicht. Die USA könnte so auch zum Gasexporteur werden .Also  weiter beobachten!

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3.9.10 -
DAS ÖL-ZEITALTER (2/2) - Arte Dokumentation - Sehr interessante Doku zu globalen Hintergründen der US-Ölpolitik.
Wie z.B. die UdSSR durch gezielte Fördermengen - und Preismanipulationen durch die  Araber auf Druck von R. Reagan 2/3 seiner Dollar-Deviseneinnahmen aus Öl verlor und auf Gold zurückgreifen musste. Öl hatte damit einen bedeutenden aber bisher wenig bekannten Einfluß auf den Fall des Ostblockes.
Heute wissen die USA daher auch nicht mehr, wieviel Öl die Saudis eigentlich noch haben. - Ansehen!

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2.9.10 - Anhaltender Krisenmodus - EZB schüttet weiter Banken zu - Für einige scheint die Krise vorbei zu sein. Durchs mediale Dorf werden wie immer verschiedene Sauen gajagt. Derzeit ist es Thilo Sarrazin, welcher herhalten muß, daß die tiefgründigen Probleme keinen Platz in den Gazetten finden.
Nur der aufmerksame Beaobachter entdeckt die echten Schwerpunkte.
So gibt die EZB den Banken neues Geld soviel sie brauchen, der Leitzins bleibt bei 1 %.Der Euro wird nach nur 10 Jahren schon wie der Dollar verwässert. Daher beruhigen sich auch die Wechselkurse. Der Wasserspiegel hat sich zunächst eingepegelt.
Durch gleichzeitiges Heben der Wachstumsprognose versucht man gute Laune  und damit womöglich einen kleinen Aufschwung zu erzeugen. Dieser könnte in Inflation münden und Staatsschulden damit abwerten helfen. Allerdings geben die Banken weiterhin kaum das Geld in die Wirtschaft. Deflation und Inflation bekämpfen sich zur Zeit, was etwas Ruhe in die Krise bringt. Diese Zeit sollte man persönlich nutzen.

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1.9.10 - Vermögensabgabe als Schuldenlösung - Jetzt kommt langsam die Katze aus dem Sack und das Volk wird im SPIEGEL schon mal auf tiefe Einschnitte vorbereitet. Ausgerechnet ein Schweizer "arbeitet" an einem Entschuldungsszenario der 1,7 Bio. BRD-Schulden - durch Vermögensabgabe auf jeglichen Besitz ( Beachte: Besitz ist nicht Eigentum - Kenner des Rechts wissen was ich meine!!!). Bei 8,2 Bio Vermögen der Deutschen reichen 20 % und schon ist die Schuld getilgt.Nur kann man das kaum den reichen 10% , die 60 % des Vermögens halten, verklickern.
Im Artikel werden natürlich Währungsreform und Hyperinflation ausgeschlossen - also wird es genau  das Szenario, denn es trifft die unvorbereiteten Massen.
Wachstum als Lösung funktioniert schon deshalb nicht, weil die Exponente des Zinseszinssystems längst die Lineare des Wachstums überholt hat. Aber vom Geldsystem haben die Schreiber keine Ahnung.
Fakt ist, man hat Ihr Vermögen im Auge, will Sie entreichern- egal wie- um das Verschuldungssystem danach neu zu starten- wie schon mehrfach in der Geschichte.
Zeit abzuhauen und das Eigentum unangreifbar in Sicherheit zu bringen. Daß man sich in Gold flüchten kann wird ja nun auch im Mainstream erwähnt. Ölfelder dagegen sind gänzlich aus dem Blickfeld, da man diese überhaupt nicht kennt und bewerten kann.


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AUGUST 2010


31.8.10 - Man macht sich wieder mal Sorgen um Peak-Oil - Eine Bundeswehr-Studie kommt zu dem Schluß,daß die Zeit "nach dem Öl"  wenig demokratisch sein wird. Abgesehen davon, daß die Zeit auch mit dem Öl nicht gerade demokratisch ist, ist es bis zum "Ende" noch sehr lange. Öl ist genug da, nur eine Frage des Preises. Wenn wir in einigen Jahren die Erschöpfung der "Elefantenfelder" haben, wird der Preis neben der Inflation auch durch tatsächlich temporäre Knappheit steigen. Das wird den Ölfirmen höhere Gewinne bescheren, was wiederum zu stärkerer Investmentnachfrage (durch Gier)  führt, die die Ölknappheit durch neue Technologien und Ölfelder letztlich aufhebt. Und so geht das wohl bis ans Ende unsrer Tage.
Also keine Angst vor angeblicher Ölknappheit, es ist genug da. Man will mit solchen "Studien" nur die "alternativen" Energien befördern, die letztlich den Ölverbrauch erhöhen.

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30.8.10 - Elektroautos sind keine Gefahr für künftigen Ölverbrauch - Es fehlt vor allem an einheitlicher Ladeinfrastruktur. Jeder macht seinen Stecker, seine Software, sein Bezahlsystem  und sein Auto und hofft, daß es sich durchsetzt. Selbst wenn es hochkapazitive Akkus für große Reichweiten gäbe, scheitert es am simplen Stecker. Solche Probleme gab und gibts bei Benzin und Diesel nicht. Unabhängig von fehlender Normen hat "Autostrom" auch nicht die Energiedichte wie Öl. Daß E-Motoren echte Vorteile haben weiß und nutzt man seit den 30er Jahren, z.B. mit Diesel-Elektrischen Lokomotiven o. U-Booten. Dieser bewährte Hybridantrieb zog trotzdem erst im letzten Jahrzehnt in die Autoindustrie ein, dort auch nur zögerlich. Für Langstrecke und Kraft braucht man aber Öl o. Flüssiggas. Auch in 30 Jahren noch.

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27.8.10 - Israel kauft Unmengen an Treibstoff - Der ASR-Blog informiert, daß die US Defence Security Cooperations Agency einen Großauftrag von Israel über 2 Mrd.für Flug-und Kfz/Panzerbenzin berichtete. Mit Panzern kann man den Iran von Israel aus jedoch nicht angreifen. So wird vermutet, daß man erstmal das Aufmarschgebiet okkupiert. Der Sprit ist maximal 8 Monate lagerfähig. Das ergäbe einen Einsatzzeitplan. Bekannt ist aber auch, daß die USA den Israelis bei einem Iran-Krieg  nicht uneingeschränkt beistehen.Möglicher Alleingang ?
Da beim Ölpreis bislang noch kein Kriegsaufschlag zu erkennen ist, wird die Absicht wohl eher erst Anfang 2011 offensichtlich.
Für Insider und Kenner der globalen Elitepläne sei hier  an den Zusammenhang zwischen derzeitiger antimoslemischer Propaganda in den USA, Frankreich, Holland und in Deutschland (Sarrazin-Debatte) mit dem Brief Mazzinis an Pike zur "Gestaltung" eines dritten Weltkriegs erinnert.


27.8.10 - Jackson Hole-Jahrestreffen in Wyoming - Nein, es sind  keine Bohrteams ins Loch gefallen. Die FED  tagt dort um Löcher zu stopfen. Wie das Ganze ausgeht ist vorab schon klar, man wird das "QE-2", wie das Quantitative Easing an der Wall Street schon heißt, debattieren und beschließen. Den erwarteten Wirtschaftsaufschwung wird es aber auch danach nicht geben, sondern noch mehr Depression. Den Teufelskreis werden sie nicht lösen können. Entweder flutet man die Märkte mit neuem Schuldengeld, was neue Exzesse und einen  Dollarzerfall bewirkt, oder man macht das Gegenteil, was die Wirtschaft in die Deflation bringt. Am Ende führt beides in den Zusammenbruch.

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25.8.10 -  Norfolk-Southern-100- Jahres-Anleihe mit 6 % p.a. für Total-Idioten - Insgeheim dachte ich es mir schon, wollte mich jedoch nicht zu weit bzgl. der Prognose solcher Kuriositäten aus dem Fenster lehnen, als die Franzosen kürzlich 50 -Jahres -Bonds emittierten. Aber die menschliche  Blödheit ist wirklich größer als das Universum.
Jetzt werden sicher auch Staaten diesem "Trend" folgen, da es genug Idioten gibt, die solche Jahrhundert-Bonds zeichnen. Ich denke zwar auch sehr langfristig, aber nicht bis 2105. Auch wenn ich eine persönliche Lebenserwartung bis 2084 habe, würde ich nicht mal einen 5-Jahres-Bond anfassen. Was wohl Buffett geritten hat, sowas kurzzeitig zu zeichnen? Bezeichnend für die überragende Kompetenz der  Ratingagenturen ist, daß diese gute Chancen sehen, daß der Emittent Norfolk Southern auch 2105 noch besteht. Allerdings die größte Weltwirtschaftskrise haben diese keinen Monat vorher gesehen. Was rauchen die eigentlich für ein Zeugs?
Das einzig beste Rating ist das was man selber macht!!!

25.8.10 - Mirkoben gegen Ölpest - Die Proteobakterien haben sich durch ihre Hauptnahrungsquelle Öl massiv vermehrt und damit riesige Ölschwaden in der Tiefsee abgebaut ohne daß es zu starkem Sauerstoffmangel kam. Über diese Bakterien berichtete ich hier auch schon kurz nach dem Öldesaster. Die Natur regeneriert sich bei selbst solchen Havarien in einem erstaunlich schnellem Tempo. Das sollte man trotz aller Panikartikel auch pragmatisch anerkennen, was nicht heißen soll, daß derartige Unglücke gar keinen Schaden anrichten würden. Er ist aber wohl kleiner als propagiert - zumindest für die Natur. Aber von hohen Schadenssummen leben dort ja u.a. die Opferanwälte und Spekulanten. Grund genug, diesen immer höher zu beziffern.

25.8.10 - Irland am Abgrund - S&P ratend auf AA - ab und schon verteuern sich die Derivate.
10 -jähr. Irland-Bonds bringen ca. 5,3% und könnten weiter steigen, ähnlich wie bei Griechenland vor Monaten. Für die Pleitestaaten ein Teufelskreis, weil sie diese höher werdenden Zinsen nicht mit einem Wirtschaftsaufschwung erarbeiten sondern sich nur kaputt-sparen können.
So ganz nebenbei werden trotz unglaubwürdiger Aufschwungpropaganda auch die Stimmen lauter, die vor einer neuen Rezession (ist ja noch die alte) in Europa warnen. Dann werden die Rettungsgarantien gezogen und die EZB druckt im Accord - wohl noch in diesem Jahr.

25.8.10 - Gasprom-Medwedew warnt vor Gaspreisschock - Er erwartet eine Verdoppelung bis 2012. Bezogen auf den Henry-Hub-Preis wären das gerade mal 8 $/cbft, was nicht wirklich schockierend wäre. Dennoch sollte diese Aussage für zusätzliches Interesse an einem Gasinvestment sorgen, den Erdgas wird u.a. wegen geringer Schmutzbelastung immer populärer.
Unterdessen ziehen die Verbrauchergaspreise schon wieder an. Auch wenn der Gaspreis  nicht mehr an den Ölpreis gebunden bleibt, werden die Preise steigen, allein schon wegen der Papiergeldabwertung.

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24.8.10 - Sommerpause vorbei- geht die Krise jetzt weiter? - Es verstärken sich die Signale,daß eine neue Welle kommt. Der Kontraindikator "Aufschwung" , der medial verbreitet wird, soll wahrscheinlich die Probleme hinter den Kulissen verbergen. In die  Kapitalmärkte kommt die Angst zurück. Unlängst verkauften Insider Aktienpakete. Die Nachrichten vom gewerbl. Immomarkt in Europa und heute auch aus den USA ( Julieinbruch von 27% beim Verkauf von Bestandsimmos) können den erwarteten Double Dip einleiten.
Das "Hindenburg- Omen" könnte sich zusätzlich als selbsterfüllende Prophezeiung gerade in diesen Zeiten bestätigen. Jedenfalls fallen die Kurse stärker als sonst. Natürlich sieht es fundamental im System eh fürchterlich aus. Daher wird mit medialer Massenmanipulation das angebliche "Wirtschaftswunder" gepriesen, genau wie 1929/30.
Die Zentralbanken werden jetzt ihre vorbereiteten Krisenmaßnahmen ziehen müssen- neue Milliarden drucken- oder gar schon Billionen?

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23.8.10 - Keine Morgenthau-Päne bei dt. Stromversorgung - Sieh an, jetzt gehen auch bei WELT die sog. "erneuerbaren" Energien ( kann man nur wandeln nicht erneuern!!!) in die Kritik. Allerdings sind die vom Autor Vahrenholt eingangs genannten Anteile an der Stromversorgung falsch:
" Erneuerbare Energie" hat derzeit einen Anteil von 8,9% desGesamtverbrauchs, hierbei hauptsächlich die Biomasse, der Restdavon kam aus Wind (11,5%), Wasser  (6%). Faktisch zuvernachlässigen sind Solar und Erdwärme, die weniger als 2 %. (Quelle: Studie AG-Energiebilanzen)
Fakt ist, keine der alternativen Energieerzeugung hat nachhaltig auch nur ansatzweise Potential die konventionellen Energieträger zu ersetzen. Auch wenn man Deutschland nach dem Morgenthau-Plan von 1944 zum Agrarland machen würde, benötigte man man bis zu 6 Liter Erdöl um 1 Liter Biosprit zu erzeugen.


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21.8.10-   FOCUS: Staatsanleihen kurz vorm Kollaps - "   Am Markt für US-Staatsanleihen bläht sicheine gigantische Blase auf. Wenn sie platzt, brechen ganzeVolkswirtschaften zusammen – und sie wird platzen."
Hier gibt es ein wahres Paradoxon: Trotz Überangebot an Bonds steigen die Kurse statt zu sinken.Dabei besteht größte Gefahr, daß diese Papiere wegen Staatsbankrotten, Einfrieren oder Inflationierung wertlos werden. Wer sowas mit 30-jähr. Laufzeiten zu 4 %p.a. kauft ist total bescheuert.
Sollten die Papiere abverkauft werden, monetisieren diese die Zentralbanken, allen voran die FED: "Denn weder Geithner, noch Fed-Chef Ben Bernanke werden an dergegenwärtigen Praxis so schnell etwas ändern – siewären ja auch dumm, schließlich funktioniert dieserMechanismus bislang reibungslos."
Fragt sich nur wie viele  Jahre das noch gehen kann?

21.8.10 -Fracingförderung von Erdgas auch in Deutschland angekommen - Die in den USA bewährte Methode von Horizontalbohrungen und des Aufbrechens porösen Gesteins mittels Wasserhochdruck, Sand und ca. 1 % Chemikalien wird nun auch in Deutschland bei der Gasförderung salonfähig.Man nennt das unkonventionelle Gasförderung. Dadurch könnte nach Schätzungen der IEA  5 mal soviel Gas wie mit herömmlichen Methoden erschlossen werden. Jedoch lässt sich das zu derzeitigen Henry-Hub-Erdgaspreisen kaum wirtschaftlich fördern.Weitsichtige Öl-und Gaskonzerne wie Exxon stört die derzeitige Unrenatbilität auch in Deutschland  nicht, da diese wissen, daß die Preise wieder steigen. Wer dann rechtzeitig liefern kann gewinnt.
Die BRD-Regierung erhofft sich einen Gasboom wie in den USA, die mit der o.g. Methode unabhängig von Importen wurde. Dagegen sprechen aber auch hierzulande  Umweltrisiken und zu wenig fracbare Formationen wie in den USA.
Da fürs Fracing sehr viel Wasser verbraucht wird, rechnen sich  auch Nutzwasserquellen.
Interessanter Bericht zur Weiterbildung  für alle Erdgasinvestoren - LESEN!


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20.8.10 - FED wird weiter Geld drucken -...um unbedingt eine Deflation zu verhindern. Die ZB kündigte an, erneut aus reinvestierten Immopapieren US-Staatsanleihen zu kaufen. Die Meldung lässt einen neuen Crash in Kürze befürchten, irgendwer barucht wieder ganz viel Geld (Fannie und Freddie vielleicht?). Das ganze wird solange weiter gehen, bis der Dollar völlig verwässert ist. Immerhin bereiten sich Nahost-und asiatische Länder schon darauf vor, andere Währungen zu etablieren.

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18.8.10- Wetten auf Öl? - Das ist die Headline des FTD-Artikels. Lassen Sie es lieber! Ohne Insiderinfos haben Sie keine Chance, wie ich u.a. im Artikel "Was treibt das Öl?" beschrieb.Es gibt mindestens X hoch 12 Szenarien. Auch wenn ich mit meiner Erwartung vor einem Jahr zu der derzeitigen Seitwärtsbewegung richtig lag, so verfehlte ich diese gleichzeitig, da ich hier viel stärkere Volatilität annahm. Derzeit sehe ich auch wie die FTD noch keine Preisexplosion im Jahreszeitraum, eher eine 3- Schritte- vor-2-Schritte-zurück- Tendenz. Dieses Szenario ist für Produzenten wesentlich besser, weil kalkulierbarer als starke Sprünge. Mit der derzeitigen  Range läuft es recht gut. Ab 2013 jedoch sollten Preise über 100 $ normal sein.


18.8.10 - Ölpest: USA verschärfen Genehmigungsverfahren  - Auch wenn BP  das Loch verschlossen hat und man oberflächlich kaum noch Öl findet, vermuten Forscher größere Öllachen unter der Wasseroberfläche. Eine Vermutung bisher!
Derweil arbeitet die US-Regierung an schärferen Umweltauflagen. Die Prüfung  wird zu weiteren Verzögerungen beim Bau neuer Off-Shore- Projekte und künftiger Verschärfung der Angebotssituation führen. Tiefseebohrungen sind im Golf derzeit weiter ausgesetzt.
Auf unsere Projekte hat das bislang noch keinen Einfluß, ganz auszuschließen ist es aber nicht, daß auch konventionell risikoarme Felder mit einbezogen werden könnten.Bürokraten sind da sehr gründlich.

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16.8.10 -
Wir stehen offensichtlich vor einer Öl-Krise - Im ZDF-Magazin -Frontal21 werden
verschiedene Manager nach der Fördersituation und ob das Öl künftig knapp wird befragt. Keiner wollte sich öffentlich äußern, auch nicht einmal dementieren. Der Chevron-Chef warnt vor einem Öl-Schock. Die Lage am Ölmarkt scheint kritischer zu werden. Ansehen, ab 21. Minute!!!

16.8.10 - OPEC meldet Nachfrageanstieg 2010 - 85,5 Mio bbl pro Tag wird dieses Jahr verbraucht werden, 1 Mio mehr als 2009. Aber auch in den USA ist der Verbrauch trotz Krise recht stabil.

16.8.10 - CRASH-Signale: DeuBa-Manager verkaufen ihre Aktien - Die seit Tagen sehr seltsam nach DDR-Propaganda anmutende Aufschwung-Hysterie ist neben Aktien abstoßenden Managern ein guter Vorindikator, daß die nächste Krisenwelle, der 2. Dip, bevor steht. Dieser kommt wieder zuerst aus den USA. Die FED ist ja schon auf neue Geldflutungen vorbereitet. Es fehlt nur ein neues Signal im Herbst.Auch die FTD von heute sieht neue Crash-Risiken, weil die USA nicht mehr lange auf China als Abnehmer von US-Anleihen vertrauen können.1,66 Billionen $ sind seitens China in diesen Papieren "angelegt".Nun wechselt man nach Japan. Künftig dürfte der Dollar wieder einige Zeit gegen Euro fallen, Ölfelder damit kurzfristig billiger machen.Es sei denn, aus Europa kommen vorher neue Hiobsbotschaften. Pleitekandidaten gibts ja genug.

16.8.10 - Das Klimawandel-Thema scheint erledigt - Jetzt schlägt die Medienmeute auf das Thema, was sie jahrelang selbst propagierte: Der Klimawandel ist zum Verliererthema geworden. Ich bin mir sicher, daß es nicht allein ein gescheiteter Kopenhagen-Gipfel war, sondern auch Journalisten die vielen aufklärenden Internetseiten lesen und nun nicht ganz blöd da stehen wollen. Natürlich muß der Rückzug schrittweise erfolgen, die Meldungen dazu verstärken sich aber. Auch hier wirkt Copy & Paste. Wenn erst mal Einer anfängt trauen sich Andere auch.

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13.8.10 -
Thomas Göhler: Due Diligence bei Ölprojekten, 2. Teil

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12.8.10- Eon sucht jetzt Gas in Algerien - Wenn die FTD schon schreibt, daß dabei nicht die Geologie sondern China als stärkster Gegner da steht, sind die Aussichten wohl nicht gerade gut.Die Chinesen kaufen weiterhin unbürokratisch mit Cash gerade in Afrika Öl-und Gasfelder auf. Ehe die Deutschen darauf - nach vielen langwierigen Gutachten- reagieren, ist China schon fertig.
"Die Deutschen haben sich immer alles angeschaut, aber dann nicht investiert", klagt Generalsekretär Abbas. Ist wieder mal typisch.
Algerien gehört zu den 10 größten Erdgasförderern, das Niveau entspricht dem Norwegens. Trotzdem ist der Aufwand dort, wie auch ein Eon-Manager weiß, enorm hoch und die wirtschaftliche Förderung nicht sicher.Zudem ist nicht mal klar, ob in diesem Gebiet überhaupt Gas oder Öl lagert. 100.000 € kostet es pro Tag (nicht pro Bohrung und es dauert dafür Monate!!!) um insgesamt 7 Löcher in den heißen Sahara- Boden zu schrauben. Wenn da der Gaspreis nicht mindestens 20 $/ccft erreicht, lohnt das gar nicht.
Für diese Kosten bekommt man in den USA mehrere fertige sichere Produktionen. Dort sind wir Deutschen gern gesehen, weil wir  wie China auch gleich mit Cash bezahlen. Und diesmal sind die wenigen Deutschen (Österreicher und Schweizer incl.)dort nicht so spät dran, wie in Afrika.


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11.8.10 - Iran will Geschäfte in Euro und Dollar verbieten - Der Boykott betrifft auch Ölgeschäfte. Offenbar hat der zweitgrößte OPEC-Öl-Exporteur Iran schon Alternativen gefunden (China, Russland, Irak) um sich vom Dollar (neu ist "..vom Euro..") entkoppeln zu können.
Dies ist die wahre Todsünde warum man Iran, Nordkorea, Venezuela und früher den Irak als die "Achse des Bösen" darstellt. Die Weltölwährung Dollar ist in Gefahr- nur darum geht es bei all der Propaganda um "Atomstreit" usw.
Nun, die USA sind sich ihrer Sache auch nicht mehr so sicher, denn einen Krieg können sie sich kaum noch leisten. Nicht umsonst verstärkt sich seit einiger Zeit der Ölprotektionismus im Amiland. Sowas steht natürlich nicht im "Spiegel".

11.8.10 - Gaspreise für Verbraucher steigen bis 13 % - Einen Schritt zurück und zwei vor, damit es niemand bemerkt.Nach medial wirksamen Preissenkungen gehts nun wieder nach oben. Dabei ist der Erdgaspreis weiterhin auf sehr tiefem Niveau. Wahrscheinlich haben die Gaswerke ihre langfristigen Lieferverträge beim Hoch in 2008 abgschlossen. Wie immer bei den angestellten Nicht-Investoren, die kaufen bei Höchstkursen und verkaufen bei Tiefstpreisen. Leider zahlt das der Kunde. Einzige Lösung- selber Gas "anbauen" ....

11.8.10 - Biosprit als Killer - Eine EU-Studie kommt nun  zu dem Schluß, den ich u.a. auch schon mehrfach hier  ansprach: Biokraftstoffe produzieren 4 x soviel CO2  als Benzin aus Erdöl. Abgesehen davon, daß CO2 keinen Einfluß auf das Klima hat, wird aber durch die daraus abgeleitete Lüge massenhaft Urwald für den sinnlosen Anbau der Grundstoffe zerstört, welche zu Lebensmittelkrisen führt. Die Energiebilanz ist mehrfach negativ, man benötigt bis zu 6 Liter Erdöl um einen Liter Biosprit zu erzeugen. Daher wird man von den Ölproduzenten auch kaum Widerstand erwarten können, profitieren sie doch davon mit.
PS: Wieder mal super Artikel von Freeman vom ASR-Blog.Allerdings ist ein Elektromobil mit Solarstrom oder Pressluft keinesfalls eine sinnvolle energetische Alternative, mein Lieber.Auch hier ist die Energiebilanz zu Erdöl negativ!

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10.8.10 - Rogers: nächste Runde der Rohstoff-Rallye  - olle Jim, in dessen Rohstoffindex natürlich Energie und Ölwerte dominieren, sagt sehr schön:
"Hören Sie nicht auf meine heissen Tipps oder die meiner Kollegen(lacht). Wer sagt Ihnen später, wann Sie wieder verkaufen sollen?Vielleicht tun Sie es zu früh, oft aber zu spät... Dasschlimmste dabei ist, dass Sie nicht wissen, warum Sie den Rohstoffgekauft haben. Kurz: Sie können damit arm werden. Daruminvestieren Sie nur in etwas, wovon nicht nur ich, sondern auch Sieeine Ahnung haben."
Ich hoffe Ihnen, verehrte Leser, mit dieser Seite zu "mehr Ahnung" bzgl. des Ölinvestments verhelfen zu können.


10.8.10 - Rohstoffpreise: Die Inflationsspirale ? - Natürlich schlägt die Geldmengenerhöhung (Inflation) zuerst auf die essentiellen Güter wie Nahrungsmittel, Metalle und Energie durch, welche sich dadurch verteuern.
Sehr geehrter Herr Henrik Müller: Inflation ist nicht Teuerung! Nicht die Explosion der Rohstoffpreise im Sommer 2008 führte zur Inflation, sondern die Inflation (Geld drucken) zur Spekulationsblase samt Teuerung. Das sollte man gerade auch im manager-magazin begreifen. Die Inflationsspirale kommt durch die FED in Gang, welche die nächsten Jahre beabsichtigt 5 Billionen zusätzlich ins System zu kippen.Diese werten dann den Dollar weiter ab, was Rohstoffe teurer werden lässt. Kein Wunder, daß die Manager falsche Entscheidungen treffen, wenn deren Magazin solch einen Unsinn publiziert und alles verdreht.

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9.8.10 - Ölpest kostet BP 6Mrd. $ - Das Macondo-Ölfeld besitzt Öl im Wert von mehreren Mrd. Dollar. Zwar will man derzeit nicht die weitere Ausbeutung dieses Feldes diskutieren, langfristig wird aber kein Weg daran vorbei führen. Einerseits muß BP seine Verluste kompensieren, andererseits braucht die Welt das Öl.
Künftige Entschädigungszahlungen sollen durch den Verkauf von Beteiligungen erfolgen.
Jedenfalls ist die Lehre daraus, daß man Wartungsarbeiten nicht sparen solle. Die gesparten Kosten stehen in keinem Verhältnis zum Risiko. Leider verursachen auch bei Ölkonzernen  meistens kurzsichtige Investoren und auf Kurse blickende MBA-Vorstände derartige Sparmaßnahmen.  

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6.8.10 - Öl kämpft sich zurück - Der abgebildete Chart zeichnet auch die Inflation wieder. In einem längerfristigem  Graphen erkennt man jedoch besser die Exponentialfunktion.Beachten Sie auch, wer  bis 2004 Ölfelder zu Ölpreisen unter 40 $ zum damaligen Bilanzwert einkaufte, hat diesen trotz der Zacke von 2008/2009 bis heute verdoppelt. Ebenso gesteigert hat sich die damals prognostizierte Performance der Förderergebnisse. Das war im letzten Jahrhundert, natürlich trotz Einbrüchen, auch der Fall. Wer heute kauft profitiert in 5  Jahren und darüber hinaus weniger linear sondern schon exponentiell aufgrund der Funktion des Schulden-, respektive Geldmengenwachstums durch den Zinseszinseffekt.

6.8.10 - Der wahre Grund der Atombombe auf Hiroshima vor 65 Jahren - Ehemals geheime Dokumente und Recherchen enthüllten ihn. Es ging um die bessere Etablierung des Goldstandards von Bretton Woods in 1944, der dafür nötigen Goldmenge zur wertigen Deckung, um den Dollar nach dem Krieg als Weltwährung durchzubringen.
Japan hatte Milliarden an Gold, Silber, Platin aus Asien im Krieg zusammen geraubt. Dies drohte kurz nach der Potsdamer Konferenz an Stalin zu fallen, der schon Pläne zur Japaninvasion im November 1945 hatte und vorbereitete. Dem kam Truman vor 65 Jahren mit den A-Bomben zuvor, die Sowjetunion lies daraufhin von dem Überfall ab und das Raubgold gelangte in die Hände der USA zur Deckung des Dollars. Weder der nachträglich begünstigte Vasall Japan noch die USA thematisieren diese Verbrechen in den Geschichtsbüchern.
"Geschichte ist das worauf sich die Sieger geeinigt haben" (frei nach Voltaire).
Seit 1971 mit Aufkündigung des Goldstandards und Einführung des Öl-Dollar-Standards gehen diese Räubereien weiter, nur eben jetzt mit Öl. Alles dreht sich weiter ausschließlich um die Erhaltung des Dollars.

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4.8.10 - BP meldet ERFOLG - Die Schlammverpumpung ist bislang geglückt, die US-Regierung fordert trotzdem über die Entlastungsbohrung Redundanz ein. Das ist auch richtig so. Zudem wird mitgeteilt, daß schon 3/4 des ausgelaufenen Öls bereits verschwunden ist. Alle unkundigen  Apokalyptiker können sich eine neue Sau suchen, die sie durchs Dorf treiben. Das Öl wird weder über den Golfstrom nach Europa kommen noch als Fallout im Regen  nieder gehen geschweige denn über angebliche Meeresbodenrisse (solch ein Käse übrigens - keine Ahnung von Geophysik) weiter ausströmen. Man sollte generell immer erst mal alle Fakten pragmatisch und gelassen prüfen, bevor man los wettert. Der Schaden ist schon groß genug, da muß man nicht noch weitere Szenarien entwerfen, schadet im Nachhinein auch der eigenen Glaubwürdigkeit. Auch die Ingenieure von BP wollen ob der peinlichen Katastrophe wieder Erfolg und bekanntlich liegt ja gerade in jedem Rückschlag  der Keim eines weiteren Vorteils.
PS: Ich halte KEINE Aktien von Öl-und Gaskonzernen!

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3.8.10 - Thomas Göhler: Due Diligence bei Öl-Projekten , 1.Teil

3.8.10 -  Ölpest in China - Derweil ist nun der Focus auf die bislang wenig medial beachtete Ölpest in China gerichtet. Dort sind Mitte Juli aus Tanks im Ölhafen von Dalian möglicherweise 90.000 Tonnen Öl ins Meer geflossen. Auch in China redet man die Ölpest klein.Wenigstens fließt dort kein Öl nach.

3.8.10 - BP will Ölquelle endgültig verschließen - Jetzt will man doch direkt ins offene Bohrloch Schlamm hinein pumpen und auf die schon teilweise erstellte Entlastungsbohrung verzichten. Jedenfalls hat BP damit als erster Ölförderer Erfahrungen im Umgang mit derartigen Katastrophen. Es bleibt zu hoffen, daß es gelingt.

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2.8.10  - Derivatemarkt - Lautloser Crash? - Die FED  will über eine neue Tochtergesellschaft den Derivatecrash lautlos verhindern, indem einfach alle Papierverluste notfalls garantiert werden. Es handelt sich hier um die Bruttosumme von 25,5 Billionen $ an CDS-Derivaten.
Wenn die nächste vernichtende Welle der Krise zuschlägt gehen diesmal Billionen verlustig, welche duch die FED "vorsorglich" aber "garantiert" werden. Man weiß also um die Gefahren dieser Wettscheine und bereitet sich vor.
Der US- Steuerzahler kann diese Summe, die ja nur ein Bruchteil des mind. 600 Bio $ schweren Derivatemarktes darstellt, nie schultern ( ca. 2 Jahre BIP der USA). Also wird das alles neu gedruckt werden.
Bedeutet konkret: Fällt eine Kreditversicherung von 1 Bio $ wegen Bankenproblemen aus, kauft die Tochtergesellschaft das Papier auf und lässt das nötige Geld  (1 Billion $) von der FED drucken. Damit tritt dann die wahre Geldvernichtung in Kraft. Da die Mrd.- Rettungspakete bislang noch kaum spürbare Auswirkungen auf den Geldwert und den Markt haben, kann man das Spiel nun mit drei Nullen mehr fortsetzen. Da niemand auch nur ansatzweise diese damit generierten Schulden in  Jahrhunderten bezahlen kann gibt es nur den Weg über Hyperinflation, Währungsreform, Depression, Krieg  einzeln oder kombiniert. Das was hier demnächst passiert hat die Welt noch nicht gesehen. Die Frage ist nur: Wann?
PS: Die EZB  wird das nä. Jahr mit Sicherheit ebenso machen!!!


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JULI 2010


29.7.10 - Griechenland: Öl als Waffe - Hier sieht man wieder wie wichtig  Öl ist. Es kann von streikenden Tankwagenfahrern genauso als Druckmittel eingesetzt werden, wie von Staaten. Allerdings versteht hier der Staat keinen Spaß und setzt Tränengas gegen die demonstrierenden Lasterfahrer ein, da es schon nach 3 Tagen zu ernsten wirtschaftlichen Störungen kommt.
Die Versorgungsgefahr in der Krise besteht nicht darin, daß es zu wenig Infrastruktur oder Rohstoffe gäbe, sondern daß diese entweder nicht mehr bezahlbar sind bzw. essentiell wichtige Versorger einfach streiken, in GR wegen Verlust der Monopolstellung.
Ein  "Ölfass" im Schuppen sollte auch hierzulande schon in Reserve stehen.


29.7.10 - Am 8. Mai 2010 stand der Euro kurz vor dem Kollaps - Nur das überstürzte 750 Mrd.€- Rettungspaket verhinderte den totalen Zahlungsausfall des Bankensystems. Es war ja in den letzten Jahren nicht das erste mal. Ich berichtete. Insiderinformationen warnten mehrfach davor, nur wurden diese wieder arrogant verspottet.
Man erkennt an diesem neuerlichen Fall (im März 2008 und September 2008 war es schon mal so kritisch), daß der Uninformierte, Unvorbereitete überhaupt keine Chance hat zu entkommen. Die Geheimhaltung/ Manipulation funktioniert noch recht gut im System. Klar und bekannt ist aber, daß neue Währungsalternativen derzeit vorbereitet werden. Nur wann ist unsicher.
Manch einer verurteilt die Panikmache. Doch nur durch eine persönliche Panik treffen die Leute auch wirklich ernsthafte (Überlebens-) Entscheidungen. Ich selbst bin froh, daß ich vor Jahren schon in eine gewisse Panik gefallen bin, die heute nach der umfassenden Krisenvorsorge der Gelassenheit und Weitsicht gewichen ist.

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28.7.10 - USA überlebenswichtig für BP - ...und ist auch größter Ölförderer des Landes. Da ist es verständlich, daß man einen Amerikaner zum Chef machte, wenn man 30% seiner Öl-u. Gasreserven unter den USA hat sowie 40 % des Gesamtumsatzes dort gemacht werden. Derweil gibt es eine neue Gesetzesvorlage, die Unternehmen mit schlechten Sicherheitsstandards die Lizenz wegnehmen will. Das wird BP trotzdem nicht treffen denn wer soll dann diese o.g. Ausfälle kompensieren.
Klar geht im Ölgeschäft nicht alles glatt. Für die einen sind es Probleme wo man gleich zu zittern beginnt, für echte Unternehmer wie auch Bob Dudley  lösbare Herausforderungen ( "In der Krise liegt der Keim eines noch größeren Vorteils").
Das ist im Großen wie im Kleinen so. Temporär schwierige Förderbedingungen haben wir auch immer mal wieder. Das liegt in der Natur der Sache oder besser in der Geologie. Wenn man aber z.B. selbst investiert ist, dann organisiert man Lösungen. Diese waren im Nachhinein auch bei uns immer erfolgreich.
Für alle "Ölzitterer" ein Satz  von Art L. Williams (aus: "Das Prinzip Gewinnen"):
"Während der ersten anderthalb Jahre im Geschäft läuft alles, was möglicherweise schiefgehen kann, dann auch schief."
Das ist zwar nicht die Regel im Ölgeschäft aber allerdings auch völlig normal. Das zu Erkennen und zu nutzen macht den kleinen Unterschied zum Unternehmer und Investor aus.

28.7.10 - Neues Ölleck im Golf - Diesmal rammte ein Schiff der Coast Guard eine stillgelegte Ölquelle. Diese entpuppte sich als gar nicht so still denn eine 30 m hohe Fontäne baute einen neuen Ölteppich auf. Die Schadensbehebung ist aber zügig zu organisieren da ja genügend Schiffe dort gerade im Einsatz sind. Auch in Michigan sind einige Tonnen Öl aus einer gebrochenen Leitung in den Fluß geströmt. Die Pipeline wurde inzwischen abgeschalten.


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27.7.10 - Die Inflation ist zurück - Importe sind so teuer wie seit 2000 nicht mehr: + 9,1 %. Ganz klar ist das geschuldet der Euro-Abwertung bis auf fast 1,20 sowie damit teurer Energiepreise. Der Ölpreis bleibt straff über 70 $ und liegt damit im Schnitt bei 37 €-ct pro Liter in Europa.
Die von mir betriebene Werbemittelagentur bekam auch von den Lieferanten Preiserhöhungen von 10 bis zu 25 % !!! Innerhalb eines Katalogjahres gab es Preiserhöhungen  bislang noch nie. Die Auftragslage in der Werbung dagegen ist deflationär, was aber die Preise nicht tangiert (wiederlegt G. Hannich Deflationstheorie). Da gehen eher schwache Firmen pleite, als daß sie die Preise senken. Später bilden sich Monopolisten, die dem Markt die Preise diktieren können.
"Natürliche Auslese" -so läuft das !

27.7.10 - BP: 17 Mrd. $ Verlust und ein neuer Chef : Damit ist es der erste Quartalsverlust seit 18 Jahren. Grund sind natürlich die Verbindlichkeiten zur Beseitigung der Ölpest. Vermögenswerte von 30 Mrd. $ stehen zum Verkauf um die Kriegskasse zu füllen.
Der Zwang, die Verluste wieder zu amortisieren, wird wohl über höhere Ölpreise "organisiert" werden.
Neuer Chef ist erstmalig ein US -Amerikaner, Robert Dudley. Dieser wird sicher US-Interessen unterstützen.
Das Leck ist weiterhin dicht, nächste Woche soll erneut Zement ins Bohrloch,  5 Tage später auch über die Entlastungsbohrung gepumpt werden.

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26.7.10 -Ölpreise deuten auf Knappheit hin - Zumindest signalisiert das der Ölmarkt. Aufgeklärte Leser dieser Seite wissen natürlich um die Menge an gewaltigen abiotischen Ölreserven, welche jedoch gefördert werden müssen.
Die angestauten geförderten Überkapazitäten des letzten Jahres nehmen weiter ab und Öl tendiert im Terminmarkt in Richtung Backwardation (Öl per heutiger Lieferung ist teurer als morgen).
Der Preis hat sich auch seit anderthalb Jahren konsolidiert, was Erwartungen weckt, daß neue Preisschübe wahrscheinlicher werden. Erste Anzeichen dafür, daß eine neue Ölrallye beginnen wird. An der 70 $-Marke ist der Preis mehrfach abgeprallt und sollte im 2. Hj. im 80er Bereich liegen. Die Preisverteidiger der OPEC werden es schon richten.

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25.7.10 - Neue Regeln bei Ölproduktion bringen steigende Bohrkosten - Der Ölpreis reagierte entgegen meinen Erwartungen nicht adhoc auf die BP-Havarie, dafür aber wird er, wie ebenso erwartet, durch die kommenden Regularien zu den Bohrungen über deren Kosten steigen.
Insgesamt lief das Ölgeschäft wieder hervorragend, neue Felder und bessere Margen sind ein  Grund  dafür. Bevor man aber soweit war, mußte  erstmal investiert werden. Jahre vorher- das sollte man nicht vergessen. Nur wer beginnt zu säen wird sich auch später über die Ernte freuen können.
Die verschärften Umweltauflagen treffen vor allem die Off- Shore-Projekte, die damit den Ölpreis nachhaltig treiben. Stille Nutznieser sind  die konservativen Förderer wie wir.

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23.7.10 - Kooperation der Ölmultis für Katastrophenschutz - Exxon, Shell, Conoco und Chevron wollen in 18 Monaten einen gemeinsamen Plan haben, ähnl. Desaster wie bei BP zügig zu verhindern. Bislang hatte keiner dafür eine Lösung, allerdings wären Explosionen wie auf "Deepwater Horizon"  wg. höherer Sicherheitsstandards bei den Amerikanern ausgeschlossen.
Nun hält man zusammen wie buchstäblich Pech und Schwefel um solche Havarien zu verhindern.
Derweil ist im Golf von Mexico Sturmpause. Die Schiffe wurden in die Häfen beordert, die Glocke hält weiterhin dicht.

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22.7.10 - Warum Meteorolügen nicht den Jahrhundertsommer herbei orakelten ? - Genauso wenig wie die "Wirtschaftsweisen"  die größte Weltwirtschaftskrise vorhergesehen haben (dafür werden sie eigentlich bezahlt) haben die Klimalügner weder den Jahrhundertwinter noch den heißesten Sommer in 2010 seit der Wetteraufzeichnung vorher prognostiziert. Und solche Pfeifen wie dieser Klimainder Mojib Latif wollen uns das Klima ( ist reine statistische Zusammenfassung des Wetters über 30 Jahre)  bis 2050 vorhersagen können. Auch der vorhergesagte "Aufschwung" samt "Krisenende" wird sich demnächst erneut als völlige Fehlprognose darstellen. Glauben Sie diesen "Experten" kein Wort.


22.7.10 - Ungarn in der Krise - Hier wurde die letzten 2 Jahrzehnte eine Kreditblase aufgebaut, die nun platzt, weil es an Nachschuldnern fehlt, die Wirtschaft sich nicht selbst trägt. Jetzt stehen sie vor dem Bankrott, haben aber (vorerst?) kein EU-Rettungsgeld a la Greece im Hintergrund und der IWF will nicht weiter kreditieren. Da sie den Forint haben, sollten sie diesen abwerten. Das allerdings könnte die ausländ. Bankkredite kollabieren lassen.
Die letzte Staatsanleihenemmissson brachte nur 2/3 des benötigten Kapitals bei 5,5% Zins ein, also wird auch hier der Zins demnächst steigen.
Wir erleben jetzt nach GR ein weiteres Lehrbeispiel eines abzuwendenden Bankrottes, allerdings ohne €. Somit könnte die ungar. ZB doch schön inflationieren, ähnlich wie 1923 im Dt. Reich. Es wird in Kürze eine Kapitalflucht aus Ungarn einsetzen, in Dollar, Euro und auch Gold. Öl nicht, weil das kennen die Ungarn als Investment nicht.


22.7.10 - BP verkauft Tafelsilber - Öl-und Gasanlagen in Texas, Kanada und Ägypten im Wert von zunächst 5 Mrd. $. Ja , es ist immer gut, wenn man wertige Reserven hat, nicht nur für BP auch für alle Investoren. Und wie schnell man in diesem Geschäft Käufer findet, nicht wahr?
Aktiengesellschaften interessiert übrigens bei Öl-u. Gasfeldern, im Gegensatz zu Förderunternehmen, mehr der Bilanzwert des Rohstoffes im Boden, weniger der aktuelle Ertragswet, der durch die Förderung zustande kommt.Der Verkauf zum Bilanzwert ist ähnlich dem Sachwert einer Immobilie höher, weil die Bodenschätze auf Jahre preislich hochgerechnet werden und dies höherwertig in die Bilanz der AG gebucht werden kann, was den Firmenwert der AG ebenso hebt. Merke: Ölfelder haben ähnlich wie bei vermieteten Immos Ertragswert und Bilanzwert.
PS: Das angebliche neue Leck beim BP-Loch war erwartungsgemäß natürlich ein Fake zur "Kursunterstützung".

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20.7.10 - Ölpest im Gold: Natur hilft sich selbst -  Der Geograph Barth analysierte u.a. die Ölkatastrophe 1991, als die Iraker ihre Pipelines öffneten. Damals strömte wesentlich mehr Öl in den Persischen Golf als derzeit in den Mexicanischen. Trotz unterschiedlicher Küsten regeneriert sich die Natur schon in verhältnismäßig kurzer Zeit:
"Abgesehen von den Problemflächen in den Salzmarschen hat sich imGrund die Natur selbst geholfen. Es ist dort heute praktisch wiedergenau so wie vor dem Öl."
Habe ich ja hier weiter unten schon berichtet. Im wesentlichen entsteht lediglich ein ökonomischer Schaden. Die Erde hält sowas schon seit Jahrmillionen regelmäßig aus.
Das mal an die Apokalyptiker. Immer schön bei der Realität bleiben und nicht immer gleich aus Unkenntnis maßlos übertreiben!


20.7.10 - China hat USA als weltgrößten Energieverbraucher überholt - 2009 verbrauchte China 4 % mehr Öläquivalent (bezieht Öl, Gas, Strom,Kohle, erneuerbare Energieusw. mit ein) als die USA.Der Energiebedarf Chinas wird weiter rasant steigen- die Ölnachfrage samt Preis natürlich auch. Der CO2-Ausstoß ist wenigstens den Chinesen schnuppe. Dafür kommen hier wieder die Klimaapostel aus ihren Löchern um uns weis zu machen, daß dieser  Sommer nur wegen dem pöösen CO2 so schön ist....
PS: Auf der anderen Halbkugel ist dagegen bitterkalt :Tödliche Kälte in Südamerika  - 23 °C !!!
Dort sterben Menschen an CO (Kohlenmonoxid) wg. undichter Ölöfen.
Ganz klar: CO2 wirkt nur in Deutschland klimatgiftig ;-)
Dort wird auch zunehmend Erdgas knapp, sollte den Preis steigen lassen.

20.7.10 - BP-Loch: Keine gravierende Probleme - Die letztlich gestreuten Gerüchte bewahrheiteten sich nicht. Wie ich gestern vermutete , dienten diese der Kursdrückung der Aktie, sie fiel daraufhin ca. 7% ! Ob damit schon die  Bodenbildung des Aktienkurses erreicht ist? Man wird sicher noch weitere Gerüchte und Klagen vorbringen, um  günstige Einstiegskurse oder Verkaufspreise einzelner Felder zu bekommen. Kursmanipulationen sind am ach so freien Aktienmarkt ja üblich....
Für den niedrigeren Druck im Steigrohr der Bohrung kommen m.E. nach keine Risse oder Lecks anderswo infrage. Durch den monatelangen Blowout ist die Kompression im Feld natürlich auch gesunken und muß sich erst wieder aufbauen. Ich bleibe dabei: BP wird noch gestärkt aus dieser Havarielösung hervor gehen. Welche evtl. neuen Eigentümer dann davon provitieren werden ist noch unklar.

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19.7.10 - BP-Bohrloch weiter dicht, neues Leck vermutet - Unbestätigten Angaben zufolge, soll es ein weiteres "Leck" geben, wo Mehangas austritt. Methangas strömt allerdings regelmäßig aus verschiedenen Öffnungen der Erdkruste (z.B. auch aus Vulkanen). Dies wäre also kein Desaster. Kann sein, daß nach dem schnellen Erfolg von BP hier negative Stimmung seitens der US-Regierung gemacht wird. Schließlich stehen bei BP schon die ersten Ölfelder zum Verkauf, um die Kasse zu füllen.
Jetzt bleibt es abzuwarten, wie sich die Druckverhältnisse unter der Kappe ändern. Steigt der Druck kontinuierlich an könnte das bedeuten, daß wieder Öl abgelassen werden müsse bis die Entlastungsbohrungen fertig sind. Zudem hieße es, daß es keine weiteren Austrittslöcher gibt.



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16.7.10 -
Erste Erfolge am BP-Bohrloch - ...es ist zunächst dicht, es läuft kein Öl mehr heraus. Dies ist allerdings erst ein Belastungstest für die Glocke bis Samstag. Es müssen weiter die Entlastungsbohrungen und die Versiegelung des havarierten Steigrohres efolgen. Trotzdem ein erster Teilerfolg.
Im Ölgeschäft läuft es übrigens immer zäh bei der Herstellung neuer Quellen, auch bei uns. Das ist normal, muß man doch die Reaktionen der Erde erst beobachten und danach vieles ausprobieren. Ungeduldige Journalisten, Investoren oder sonstiges Volk erschweren eher das Procedere - auch durch Fehlinterpretationen. Daher gibt es wohl auch zum Selbstschutz von BP (und deren Aktie) die Einschränkungen der Berichterstattung. Unsere Operatoren haben es sicher auch nicht gerne, wenn dauernd jemand mit der Kamera hinter ihnen her rennt.


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15.7.10 - Anleger setzten auf Sachwerte - ...aus Angst vor Staatsbankrott.Derzeit mischen allerdings nur vergleichsweise wenige Anleger Sachwerte bei. Die meisten  sind weiterhin in Papier ( "...randvoll mit Anleihen o. ä. Zinsanlagen...") weil sie mit Sachen nichts anfangen können. Daß Sachwerte nicht nur spekulativen Charakter haben sondern Einkommen generieren dürfte den Lesern dieser Seite bekannt sein, der Masse nicht, die geht lieber jobben...
Meistens werden unter den Anlegern Aktien als Sachwerte favorisiert. Diese brachten in den letzten 10 Jahren kaum etwas und werden gar künftig noch riskanter. Aber auch Rohstoffe, Immos und Gold werden schon berücksichtigt. So ein Megatrend dauert halt etwas...

15.7.10- BP: Rothschild vs. Rockefeller ? - Das bei der Havarie natürlich auch auf feindliche Übernahme von BP spekuliert wird ist üblich bei solchen Krisen. Rockefellers (USA) Exxon könnte derzeit supergünstig Rothschilds (England) BP einkassieren. Wie ich früher schon erwähnte, könnte BP gar gestärkt aus dem Problem hervor gehen, wird es doch das erste Unternehmen sein, welches tatsächlich solche Lecks erstmalig reparieren kann. Die Arbeiten kommen voran und Ende August könnte nach dem Einbringen der Entlastungsbohrungen das Leck kontrolliert sein, bestenfalls gibts positive Meldungen gar Ende Juli. Bis dahin müsste aber eine Übernahme abgeschlossen sein, denn danach wird der BP-Kurs wieder steigen. Bleiben allerdings noch die Folgekosten und die Haftung der Ölpest  zu eruieren.

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14.7.10 - Bankenstresstest wird wohl Bankenrettungsprogramm - Ja, Griechenland ist überall, vor allem in den Banken. Jetzt wird wohl Europa das nachmachen, was die USA 2008 begann: Ein gigantisches Bankenrettungspaket a la TARP  auflegen.
Fakt ist, es werden zum einen nicht die Pleiteländer gerettet, sondern die Anleihen haltenden Banken. Desweiteren wird man die Pleitestaaten retten, weil es  Bankenrettung bedeutet. Wie?
Man druckt einfach neues Geld repektive Schuldscheine und lässt diese in der Zukunft durch die  Bürger per Inflation rückzahlen. Gedanken machen muß man sich nur, wie manipulativ man es den Leuten verkauft. Aber darin hat man ja Erfahrung.

14.7.10 - Benzinsanktionen gegen Iran - Bestraft wird seit 1.7.10 - u.a. mit drohender Einfrieren von Vermögenswerten -  wer Iran mit Ölprodukten beliefert. Iran als einer der größten Ölproduzenten hat noch  zu wenig Raffineriekapazität und ist auf Importe angewiesen. Die USA nutzen Öl wieder mal als Waffe weil sie sich einen heißen Krieg nicht leisten können. Es geht im Iran um keine Atomwaffengefahr. Es geht erstens darum, das Land mürbe zu machen und dann durch Machtwechsel per CIA Einfluß auf das Land zu haben um die Ölvorkommen zu sichern.Zweitens will man die Begleichung der Ölrechnungen in Euro wieder zurück auf Dollar zwingen, damit der FED-Weltgeldbetrug mit Fiat-Money weiter geht.

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11.7.10 - Optimismus am BP-Bohrloch - Wenn es keine Störungen gibt, könnte schon Ende Juli das Loch unter Kontrolle sein, hofft der US-Chef von  BP. Am 27.7. soll die 1.Entlastungsbohrung durch sein. Da im Öl -Geschäft aber nicht alles nach Plan läuft, dürfte es noch bis Ende August dauern. Geglückt sind Entlastungsbohrungen aber immer.
Diese Termin-Aussage war sicher reiner Zweckoptimismus für die BP-Aktie, da gleichzeitig Quartalszahlen anstehen.Nicht zu vergessen sind in diesem Zusammenhang die Derivate. Mit guten Nachrichten und Kurswechsel der Aktie nach oben kann hier ein möglicher Crash verhindert werden. Die Lage bleibt technisch wie monetär weiter schwer kalkulierbar.
So will BP das Leck schließen - Infografik.

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10.7.10 - BP will neuen Trichter über Bohrloch einsetzen - Dieser soll das herausströmende Öl auffangen. Es soll technisch gut realisierbar sein. Der Auffangtanker "A Whale" kann wegen zu hohen Wellengangs erst nächste Woche zum Einsatz kommen. Zudem gibt es in Kürze ein weiteres Ölauffangschiff mit hoher Kapazität vor Ort. Hoffen wir, daß es bald beherrschbar wird.

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9.7.10 - Risiko Immobilienkauf - variable Zinsen in der Zukunft - Aha! Hier bereitet man sich wohl schon auf eine starke Inflation vor. Langfristige Kredite werden deutlich teurer. Gleichzeitig ist das das Ende der stabilen Häuserpreise in Deutschland und zwar im Trend nach unten, weil sich nicht nur weniger Kredite dafür leisten können, sondern scheiternde Umschuldungen auf variablen Zins  in den nä. Jahren wegen der Depression auch zu einer Schwemme von versteigerten Gebrauchtimmos führen wird. Die Immo ist daher eine sehr riskante Investition, vor allem, wenn man die mickrigen Renditen z.B. bei rentierlichen Häusern betrachtet.
Alle die jetzt auf diesen neuen Immohype in D aufspringen tappen in eine böse Falle.

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8.7.10 - Die Klimalüge: Sie lebe hoch, hoch, hoch... - Eine pseudowissenschaftl. Studie des Umweltbundesamtes behauptet, Deutschland könne 2050 nur durch Ökostrom versorgt werden (ich lach mich schlapp, warum nicht gleich bis 2084, bis dahin sind wir alle fast tot und keiner kann dagegen klagen).
Ideolologisch-religiös bemüht wird dazu der Klimaschwindel. Ich leihe mir den WELTonline-Kommentar von A. Schilling (PdV-Partei der Vernunft):

"Wie immer wird die Lüge der auf CO basierenden Klimaerwärmung durchs Dorf getrieben!

Zitat von Prof. Dr. Knut Löschke bei einem Vortrag am 16.6.2010 in Potsdam

Faktist: es existiert kein wissenschaftlich verifizierbarer undfalsifizierbarer Zusammenhang zwischen CO2-Gehalt und Temperatur. Das,was wir aufstellen sind Korrelationsvermutungen – und diekönnen auch z.B. so gedeutet werden, dass die CO2-Konzentration inder Atmosphäre der Temperatur folgt und nicht umgekehrt. Mich alsgelernter Experimentalphysiker verwundert dabei besonders, dass mirtrotz intensiver Recherche und Anfragen an ein paar meinerPhysiker-Kollegen bislang kein ernstzunehmendes Experiment zur Wirkungdes CO2 als „Treibhausgas“ bekannt geworden ist."


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7.7.10 - BP: Ursache Schlamperei und Profitgier - Ermittlungen decken auf: Man wollte sparen wegen des Tagesprofits, verzichtete auf Dichtungsringe und überlappende Verrohrung, ließ die Zementschicht nicht aushärten, welche dann dem Gas den Weg nach oben ermöglichte. Zum Schluß hatte dann die letzte Sicherung, der Blow Out Preventer, als eine billige Variante zu schwachen Batterien. Typische Verkettung von selbstgemachten unglücklichen Umständen. Das ganze dann noch bei nicht tiefseetauglicher Bohrtechnologie. Gut daß es nur um Öl geht. Bei Atom-KW wäre es eine gigantische Tragödie.

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6.7.10- 
BP-Pleite schlimmer als Lehman-Crash - Jetzt wirds spannend! Daran dachte ich garnicht. Klar, BP als "Öl-Goldesel" ist ja ein begehrter Derivatekandidat...und die Aktie u.a. in vielen brit. Pensionsfonds (sekundäresDerivaterisiko).
Keiner bedachte beim Kauf von den Wettscheinen aufBP-Kurse diese Risiken. Jetzt geht die Angst wieder um und man arbeitetan einem Notfallplan.
Einfach erklärt sind Derivate wie Wettscheine aufKurse und Entwicklungen, meist per Kredit gehebelt. Abgeschlossen vorder Krise in Erwartung linear steigender Gewinne kollabiert das ganzeKartenhaus, wenn ein Stein umfällt. Der Hebel wirkt dann negativ.
Dominoday rückt wieder näher. Somit hat das unkontrollierte Bohrloch jetzt direkten Einfluß auf das System.
Meine Prognose: BP wird als systemrelevant eingestuft und mit Mrd. $ "gerettet" werden.



6.7.10 - €- Rückabwicklung wird durchgerechnet - Wenn sowas schon offiziell kommt, ist diese Währung erledigt. Viele Insiderinfos  berichten über Vorbereitungen einer Ersatzwährung, gar einer neuen DM. Diese NDM wird hier im FTD- Artikel auch so bezeichnet!
Das was vor einem halben Jahr auf Internet-Blogs noch als abwegig disqualifiziert worden. Nun schon ist es öffentlich. "Wenn GR nicht den Euro verlässt, dann muß es Deutschland."
Egal was passiert: Sein Vermögen kann man nur durch liquide, nicht angreifbare Sachwerte retten. Ich betone "retten" nicht nur schützen!


6.7.10 - Wird BP pleite gehen oder vorher feindlich übernommen werden? - Immerhin ist die Aktie fundamental unterbewertet. Auch wenn die Folgekosten der Ölpest hoch sind, ist das "verwaltete" BP-Öl wesentlich wertvoller als der derzeitige Aktienkurs. Eher wird es eine Übernahme geben. Erste Anfragen gibt es schon aus Nahost.
Sollte es aber wegen der Katastrophe keine künftigen Tiefseebohrungen (der Förderstopp wurde wieder aufgehoben) mehr geben, kann man das dort "verwaltete" BP-Öl allerdings abschreiben- den Rest für den Weltmarkt auch. Förderkosten bei Off-Shore-Öl liegen um die 60 $ /bbl. Fällt allein dieses aus liegt der Preis über 100 $. Wahrscheinlich wird er ohnehin ab 2011 wieder dort sein.

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5.7.10 - Supertanker "A Wahle" reinigt veröltes Wasser im Golf - Diese Not-Lösung erwähnte ich vor einer Wochen hier schon. Nun beginnt man damit - "Weltpremiere" übrigens. Natürlich mussten die Bürokraten  wieder alles verzögern. Sie störten sich an dem Gesetz, daß es verboten sei, ölhaltiges Wasser ins Meer abzulassen. Da fällt einem nichts mehr ein...

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2.7.10 - EZB-Kasperletheater mit  442 Mrd.-Geldtender - Wie ich schon am 29.6. hier prognostizierte wurden nur die Monopolyscheine zeitnah ausgetauscht. Damit es nicht so auffällt in Raten. Die EZB gab erst 131 Mrd, vorher 162 Mrd. und noch 31 Mrd. ins EU- Bankensystem. Sind ca.  438 Mrd. Damit konnten die Pleitebanken lässig am 1.7.10 den Vorjahrestender begleichen, was man  medial euphorisch feierte.
Und zusätzlich hatte man natürlich auch noch Mistpapiere -sorry Staatsanleihen und Pfandbriefe  - im Gesamtwert von 115 Mrd. aufgekauft.
 Volltreffer:alles wie erwartet, siehe unten....
Fazit: Das System steht heute noch schlechter da als 2009 ! ! !

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1.7.10 - Flug über die Ölpest-Region im Golf von Mexico.   - hier sind Bilder von der Lage dort.

1.7.10 - 16,7 Mill. tatsächl. Arbeitslose in Deutschland - Vor anderthalb Jahren hatte ich diese Quote hier auf in meinen  News auf nur 12 Mill. prognostiziert.
Peter Ziemann rechnet heute  zusammen:
3,1 Mio. Arbeitslose + 4,3 Mio. Unterbeschäftigte + 0,8 Mio. Kurzarbeiter + 5 Mio. Hartz IVler + 1,8 Mio. Sozialgeldempfänger + 1,6 Mio. "Umschüler"
Das ist sattes Depressionsniveau, dabei geht die Krise erst richtig los.

1.7.10 -
Bohrfachman zur Problemlösung im Golf von Mexico:  - A. Popp veröffentlicht hier einen fachlich plausiblen Schriftverkehr mit dem  Bohrexperten Walter Carls. Demnach gehen die Bohrungen im Golf in ca. 7000 m tiefes Grantigestein. Zudem sind diese wie jede Quelle mittels Stahlrohr versehen. Damit ist ein Aufreißen des Meeresgrundes wegen des Lecks nicht möglich ! ! !
Eventuell könnte höchstens durch den Versuch das Loch unter hohem Druck mit Schlamm zu schließen, ein Teil der Oberfläche des Meeresgrundes aufgerissen sein.
Derzeit versuchen Spezialisten auf diesem Gebiet von  Haliburton  mit zwei  Entlastungsbohrungen das Stahlrohr der offenen Quelle zu treffen (Einsatz von Magnetresonanzverfahren und GPS-Steuerung) um von dieser den Druck zu nehmen.
Nach dem Druckabfall könnte man mittels Casing-Technik ein weiteres Rohr in die Problemquelle einführen und das Öl abpumpen oder über die Entlastungsbohrung mittels "Beton-Pfropfen" das Problemrohr verschließen.
Bis dahin fließt leider Öl ungehindert weiter nach und die schon in der Tiefe eingesetzten Chemikalien zersetzen einen Teil davon. Die schnell verdampfende Chemikalie kontaminiert aber zusätzlich das Meer und ggf.die Küstenregion bei Hurricans.
Der Grund des Informatiosstops kann tatsächlich darin liegen, daß man über "ungelegte Eier" noch nicht spricht.


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JUNI 2010



29.6.10 - Öl-Pest: Nichtstun als beste Lösung - das meinen Forscher. Es bleibt denen wohl auch gar nichts anderes übrig. Seit dem ersten Blowout vor 29 Jahren in 50 m Tiefe gibt es für derartige Fälle keine Technologie. Wenn man also von der Tiefseestruktur keine Ahnung hat sollte man die Finger von lassen. Daher ist der Rat gar nicht dumm, auch wenn er die Ratlosigkeit zementiert.
Übrigens:
Von der Theorie eines Tsunamis wegen Einbruch der Formation halte ich gar nichts. Der Druck des Öls wird durch eine darunter liegende Methangasblase erzeugt, die sich entspannt (Öl ist nicht kompressibel!). Den Druckausgleich erzeugt das Wasser, welches in die Öl-Formation einströmt. Ein Absenken des Meeresgrundes ist damit nicht möglich. Erst wenn der Druck des Methangases abnimmt geht der Ölfluß zurück. Nur wo und wie solle man diese Druckentlastung behutsam  vornehmen?
Die meisten Folgeschäden richtet man jetzt mit der chemischen Keule zur Beseitigung des Oberflächenöls an. Einfach laufen lassen und ein Auffangsystem mit Schiffen organisieren wäre m.E. die plausibelste Lösung.



29.6.10 - Öl-Pest: Für eine Stunde Öl -  Bislang ist eine Stunde des weltweiten Ölverbrauches aus der havarierten Bohrung ausgetreten, berechneten Analysten der boersennews.de. Wahrlich ein "Wimpernschlag der zur medialen Lawine wurde."
Diese Menge hat natürlich noch keinen Einfluß auf die Angebotssituation oder den Preis. Eher die Nachwirkungen neuer Gesetze und Vorgaben für die Off-Shore-Förderung könnten es. Auch der Absturz der BP-Aktie erscheint übertrieben. Laut ING DIBA hat BP Öl im Wert von 113 Mrd. $. Diese spiegeln sich im aktuellen Marktwert von ca. 20 Mrd. $ nicht wieder. Es kann gut sein, daß man die Vorkommnisse zum Anlaß nimmt, BP als großen Wettbewerber zu zerschlagen, so wie seinerzeit Rockefellers Standard Oil.
Auch sind die Zahlen und Vorgänge aus dem Golf von Mexico mit Vorsicht zu genießen. Weshalb lässt man sonst keine Journalisten, Flugzege oder Schiffe dort hin? Die objektive Bewertung ist weiter unsicher.


29.6.10 - BIZ sieht Finanzkrise 2.0 - Grund: keine Reformen der Finanzmärkte bislang (auch G 20 wartet einfach ab) und die Staatsverschuldungen gelangen an ihre Grenzen. Somit könnte sich die Krise nicht wiederholen, sondern sie wird es  bzw. sie geht in eine stärkere Krise über. Bislang konnten die Staaten die Verluste  halbwegs auffangen. Das geht jetzt nicht mehr, denn jetzt brauchen die Staaten einen Bailout. Banken dafür sind nicht da - außer eine: Die Zentralbank. Und diese wäre m.E. nach der nächste Lender of last resort, denn die können wie die FED einfach alle Mistpapiere aufkaufen, also inflationieren (Geld schöpfen). Alle anderen Lösungen würden das weltweite System chaotisch kollabieren lassen. Das wird man nicht zulassen.

29.6.10 - Deutsche Banken sind Gewinner - ... im Halten der meisten faulen Kredite weltweit. Es sind etwa 213 Mrd. uneinbringbarer Forderungen. Am besten am Donnerstag gleich mit an die EZB "verkaufen" und neu gedrucktes Geld empfangen...
Jedoch liegen da noch mehrere Leichen im Keller : Derivate!

29.6.10 - Am Donnerstag werden 442 Mrd. fällig - ...aus dem Auslaufen des Liquiditätsprogrammes. Das Geld ist natürlich nicht aufzubringen, daher erklärt die EZB "... dafür zu sorgen, dass es keine Probleme gibt...". Da wird wohl die fehlende Summe einfach neu refinanziert werden bzw. faule Papiere durch die ZB aufgekauft. Trotzdem ist der Markt bervös.


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28.6.10 - Riesiges Ölfeld in Nordsee gefunden ?  - Das ist ja einfach lächerlich. 300 Millonen Barrel sollen da sein. Das reicht gerade mal für den Weltölbedarf von  3,5 Tagen.Wenn es denn gefördert wird. Vorsicht, die Engländer sind dort wieder am werkeln....

28.6.10 - Öl-Katastrophe als Konjunkturmotor ? - Rechtsanwälte verdienen sich mit Schadenersatzklagen reich.Auch die Ölfirmen werden von der verursachten Havarie wegen steigenden Preisen profitieren. 36% des US-produzierenden Öls kommt aus Tiefseefeldern (ca. 1,8 Mio bbl/Tag). Darauf kann die USA an sich nicht verzichten. Vor allem wegen der Vielzahl gebundener Fachkräfte, welche bei weiteren Stopps abwandern würden. Ein erneuter gordischer Knoten: Bleibt der Bohrstopp, treibt es die Preise hoch, verknappt US-Öl und vergrault Förderunternehmen. Macht man so weiter wie bislang, steigt das Risiko einer weiteren Katastrophe, ohne daß die erste gehandhabt werden kann. Egal wie es ausgeht, es müssen dringend mehr konservative Ölfelder erschlossen werden.

28.6.10 - Hilfe bei Öl-Desaster frühzeitig abgelehnt - 24 h nach dem Untergang der Bohrinsel boten schon die Holländer Hilfe bei der Ölbekämpfung an welche - wie auch später - abgelehnt wird. Ist es die Arroganz der Amerikaner, der "Jones Act" von 1920, der nur US-Arbeitsschiffe zulässt, oder Absicht, weil man mit der Öl-Pest ganz andere Ziele hat? Wahrscheinlich von allem etwas. Bislang gibt es allerlei Spekulationen, jedoch noch nichts beweisbares oder plausibles. Es fehlen noch Puzzlestücke für das große Bild. Die Bilder der Strände lassen Schlimmes für die nächsten Monate (oder Jahre) erahnen.

28.6.10 - Was wir von Reichen lernen können? - Gerade in solchen großen Krisen kann man ein Vermögen machen. Allerdings nur, wer sich über Jahre hinweg richtig programmiert hat und:
die richtigen Gedanken denkt.
Finanzieller Erfolg erfolgt auf eine jahrelang strukturierte Denkmethode. Viele Erfolgreiche erzählen darüber, nur kaum jemand hört hin. Erst muß man vom Arbeitnehmerdenken hin zum Unternehmerdenken und möglichst eine eigene Firma führen. Danach gelangt man zum Investor, weil die meisten Investments vorrangig Beteiligungen an Unternehmen sind. Mit "Arbeitnehmer Know How" versteht man diese nicht, ganz zu schweigen von der Fähigkeit sich langfristige Ziele zu setzen und seinen Erfolg zu planen.
Wenn Sie sich Ihre 10 wichtigsten Lebensziel nicht schriftlich notiert haben, kein positives Unternehmerumfeld besitzen sowie die universellen Erfolgsmethoden nicht kennen, geschweige denn anwenden, vergessen Sie es, jemals reich zu werden. Wie es geht steht hier.

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25.6.10 - GR erneut vor Pleite - Rettungsaktion verpufft, die CDS sind höher als vor der ersten GR-Krise- welthöchste Ausfallwahrscheinlichkeit - 69% !. Investoren glauben an keine Rettung mehr. Ich schon lange nicht. Allein was die Zahlen sagen ist GR seit Jahresanfang faktisch pleite.
Daher wird dort jetzt das Tafelsilber verscherbelt: Teile von Mykonos stehen zum Verkauf. Vorher sollte aber der ganze Müll aus der Landschaft beseitigt werden...

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24.6.10 - Lösung gegen Ölpest im Golf -Öl biolog. auflösen - Wie hier schon berichtet, gibt es biolog. Ölbekämpfungsmittel. Dazu im Link vorgestellt die Firma BIOSATIVA.
Entweder die USA wissen darüber nichts oder sie wollen darüber nichts wissen, weil man möglicherweise mit der Umweltverschmutzung richtig gut verdienen kann. Die nötige Renaturierung würde ähnlich wie ein kleiner "Öl-Krieg" wieder neue Verschuldungsmöglichkeiten und Konjunkturprogramme  eröffnen, das System wäre so z.B. über einige Zeit weiter zu stützen.
(Danke an Leser M.S. für den Link)

24.6. 10 - dt. Rentenkasssen mit  Milliardendefizit - Es klafft ein Minus von 2 Mrd. Dabei wird das System schon jahrelang fremd finanziert, z.B. über die Ökosteuer beim Sprit.
Richtig eng wird es in 10 bis 15 Jahren, dann saugt die Babyboomergeneration daran. Allerdings ist bis dahin das System längst bankrott.
Die beste Lösung ist dort gar nicht erst einzuzahlen. Geht nur als Unternehmer oder Investor.Besser man organisiert seine Altersvorsorge selbst. Wie das geht schrieb ich 2008:
Gold, Öl, Steine für die Rente?

24.6.10 - GR: Schuldenkrise geht wieder los - Die Marktberuhigung dauerte knapp anderthalb Monate. Den Investoren dürfte es langsam dämmern, daß dort nichts zu retten ist. 10-jähr. Anleihen steigen wieder über 10% p.a. Da dürften bald die Bürgschaften des 750 Mrd.€-Rettungspaketes gezogen werden. Es bleibt weiter aufregend.
 
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23.6.10 US-Gericht kassiert Tiefseebohrstopp -Ablehnungsgrund: "nicht ausreichende Begründung". Obama will daraufhin Revision einlegen....  Natürlich machen die Bohrfirmen Druck und drohen wie immer mit Jobabbau. Das übliche Hin-und-Her-Gezerre in der Demokratie. Man wird einen Kompromis finden müssen. Das ganze betrifft derzeit nur 33 Bohrinseln, die anderen fördern noch.

23.6.10 -BP-Chef und Goldman Sachs verkauften kurz vor Öl-Katastrophe BP-Aktienpaket
- War es Zufall oder Insiderwissen, daß BP-Chef Hayward nur Wochen vor dem Unfall seine BP-Aktien verkaufte, ebenso GS ?
Auch vor 9/11 spekulierten Insider auf fallende Luftfahrtaktien usw. Für den Verdacht einer geplanten Havarie reicht das Indiz noch nicht. Off-Shore ist riskant. 1971 passierte gleiches in 50 m Tiefe. Es gelang erst nach Monaten das Loch zu kontrollieren. Trotz mehrerer Warnungen gibt es bis heute keine Technologie derartigen Vorkommnissen zu begegnen, gleich recht nicht in 1500 m Tiefe. Es geht solange gut, bis das Worst-Case eintritt. Das haben wir jetzt und offenbar weiß keiner, was man technisch tun soll.

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21.6.10 - Solarenergie wird unbezahlbar - Jetzt wird nach jahrelangem Pushen plötzlich die Branche medial (zu recht) kritisiert. Man erkennt den Irrsinn auch in den Schreibstuben. Das ist ein sicheres Zeichen, daß diese Blase zu Ende geht.
Noch aber steigen die Strompreise wg. der solaren Förderung.Dagegen gibts aber jetzt auch von der Industrie Widerstand. Auch die BILD haut drauf: Energiekosten stiegen um 74%
in 12 Jahren. Hier sind natürlich auch Gas, Benzin, Heizöl enthalten. Allerdings ist dort die Inflation auch mit verantwortlich, neben Steuern und weltweiter Ölnachfrage. Gibt nur eine Lösung - mit davon zu profitieren.

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18.6.10 -ungiftige Ölbekämpfung machbar - Das sind wenigstens Top-Info-Recherchen von G. Wisnewski ( der Mann ist gut!) zu Lösungen. Es gibt also unschädliche Bekämpfungsmittel und wer hats erfunden? Die Schweizer !
Es gibt daneben auch eine Reihe von Mikroorganismen, die Öl "fressen".
Derzeit setzt BP das im Heimatland England verbotene 4 x giftigere Corexit 9500 ein. Der Aktienkurs des Herstellers NALCO  ging 10%  hoch. Interessant: BP sitzt bei NALCO im Aufsichtsrat.
Hier müssen zur fairen und objektiver Bewertung aber noch mehr Puzzlestücke zusammen gesetzt werden. Die Nachrichtenlage ist noch zu unklar um voreilige Schlüsse zu ziehen. Stay tuned!


18.6.10 - USA zweifeln erstmalig WTI-Standard an - Sehr gut! Zur Info für Neue: Die beste Ölsorte der Welt ist die internationale Preisreferenz für Öl (neben Nordsee-Brent). Der Preis wird primär im Lagerort Cushing gebildet und bildet die US-Lagerdaten (respektive den US-Verbrauch, nicht Weltverbrauch ! ) ab. So passiert es immer wieder, daß die Lager in Oklahoma voll sind, WTI absackt trotz steigender Weltnachfrage. Gäbe es einen internationalen Benchmark-Korb, würde der Preis exakter nachgebildet und läger wesenstlich höher, was sekundär auch WTI nachziehen würde. Tatsächlich ist Öl fundamental preislich unterbewertet.
WTI ist für die Weltmacht aber ein wichtiges Manipulationsinstrument für die Wirtschaften der Welt und den Dollar. So einfach aufgeben wird man das nicht aber die Tendenz geht zu einem Referenz-Korb (WTI , Brent, ASCI-Preisrefernzwert aus Mexico-und arab. Öl) sowie einer Korbwährung dafür ( Dollar, Euro, Rubel , Yuan, Gold, Pfund)

18.6.10 - Russland nutzt Gas wieder als Waffe - diesmal gegen Weißrussland - Hatte ja vor 1 1/2 Jahren bei der Ukraine ganz gut geklappt. Gemäß meiner damaligen Prognose ("Öl wird das erste sein, was wieder mit Gold bezahlt wird!") beglich die Ukraine Teile der Gaslieferung dann im Nov. 2009 mit Gold. Wird beim Beloruß sicher auch so gemacht, sofern die noch genug Gold haben.
Bald wird es heißen: "Gold gab ich für Öl!"

18.6.10 -
Finanzsystem stand im Mai 2010 erneut vor Abgrund - und diesmal berichtet die Süddeutsche relativ zügig und nicht erst  Jahre später. Die Situation war gar ernster als nach Lehman.
Mehrere Euro-Banken waren vor dem Zahlungsausfall durch Massenflucht. Daher also das in aller Hast geschnürte Rettungspaket. Es ging nicht um GR o. SP sondern die Banken.
Wie man sieht kann sowas plötzlich kommen und wird es wieder, dann aber mal schief gehen. Sie bekommen dann kein Geld mehr am Automaten, Einlagen verfallen oder werden eingefroren, Lieferengpässe entstehen, Supermärkte werden gestürmt usw. Das ganze Programm also. Sind Sie darauf vorbereitet?


18.6.10 - Achtung Solarschafe:Spanien will PV-Vergütung 30 % kürzen, rückwirkend! -  Das passiert Euch auch bald in Deutschland. Rechnen Sie sich schon mal Ihre "Investition" OHNE Subvention aus. Aber nicht erschrecken....
Wenn Sie der Meinung sind, daß ja diese gar nicht vom Staate käme sondern vom Stromkunden (über eine versteckte Abgabe) irren Sie in der gelebten Praxis. Die Gelder werden über Steuern erhoben und landen  beim Finanzminister. Oder haben Sie schon gehört, daß mit der Kürzung auch prozentual die durch Stromkunden aufgewendeten Sonderausgaben reduziert  werden? Wer behält wohl die Differenz?
Das man sowas rückwirkend auch hier begründen kann zeigen die Beispiele bei Filmfonds u.ä. Ich berichtete ja regelmäßig darüber.

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17.6.10 - Erdgas sendet Krisensignal - Fragt sich nur welches? Lager sind voll, Nachfrage gering, Preis und Terminkontrakte steigen trotzdem.Man vermutet exzessive Spekulation.
Ich vermute Nachziehen auf marktkonforme Preise wegen starker Unterbewertung und verstärkter Focus der Investments auf noch billige Rohstoffe. Erdgas bietet sich aber aufgrund der starken Volatilität auch immer zu Spekulationen an. Sollen die Spekulanten doch zusätzlich die Preise hoch ziehen. Ergasinvestoren freut es.

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16.6.10 -
Obama verkündet das Ende des "billigen Öls" - So macht heute WELTonline auf.
Wie die Wende zur Unabhängigkeit vom Öl gehen soll ist natürlich offen - reiner Populismus.
Fakt ist aber fundamental: Solange Öl als "böse" dargestellt wird, investiert keiner ausreichend und sicher in die gewaltigen irdischen Vorräte. Hier geht es nicht um die lächerlichen Beträge die erdoelquelle.com offeriert, sondern um Billionen, die jährlich nötig sind, um den Wohlstand zu halten. Ohne das Öl unserer Erde würden Sie diese Zeilen nicht lesen, nichts um Sie herum wäre da, denn alles was es heute gibt ist vom Öl abhängig oder damit gemacht. Wer es verteufelt als Schuldigen für verursachte Havarien will die Menschen täuschen und versklaven. So ist es nämlich!
Die neue Energiepolitik kann nur sein, alles sinnlos verplemberte Geld aus Solar-, Windkraft, -Biomasse usw. in sichere Ölexplorationen zu leiten, um die Nachfrage auch in  Jahrzehnten befriedigen zu können. Sonst droht uns  existenzbedrohende Ölknappheit, wegen eingeschränkter Förderung und zwar in Kürze. Mag sein, daß gerade das beabsichtigt ist.

16.6.10 - Kanada steigt aus Klimaschwindel aus - ...und senkt trotz Kyotoprotokoll seine CO2- Reduktionsverpflichtung um 90 %. Ja, ja die Klimaschwindler geraten jetzt in rauhe See. Der Grund für die Kanadier ist ganz simpel: wirtschaftliche Probleme sowie zunehmendes Mistrauen gegenüber den IPCC-Lügen. Bravo Kanada  und Glückwunsch an die vielen unermüdlichen, teils anonymen Internetaktivisten weltweit, welche beharrlich zur Aufklärung beitragen. Es lohnt sich!

16.6.10 - US-Immomarkt wieder auf Talfahrt - Hier gibts eine weitere jahrelang laufende Krise. Die Konjunkturprogramme laufen aus, Baubeginne gehen zurück und neue Krisensignale kommen. Vor genau 3 Jahren begann damit die größte Wirtschaftskrise. Damals nahmen das nur wenige wahr und die Staaten hatten noch Reserven. Jetzt kommt die nächste Welle: Immokrise 2.0 trifft auf Staatsschuldenkrise 1.0. Im Hintergrund lauert die Derivateblase von über 700 Billionen Dollar Wettvolumen. Die Party ist jetzt echt vorbei. Das spüren auch immer mehr Leute, was wir an unseren Zugriffen, Gesprächen und  Verkäufen spüren.

16.6.10 - Obamas Hilflosigkeit bei Ölpest - Mehr als martialisch-militärischen Slang " Angriff auf unsere Küsten" (siehe 9/11) gabs nicht. Offensichtlich gerät alles außer Kontrolle und man stimmt die Nation auf eine gigantische Umweltkrise ein. Die ständigen Rufe nach Wiedergutmachung und Schadenersatz sind derzeit völlig fehl am Platz. Das macht man erst, wenn der Schaden behoben ist, wonach es nicht ausieht. Nötig sind jetzt internationale technische Innovationen um die Kontrolle wieder zu gewinnen. Sollte es sich bestätigen, daß das Öl auch den Meeresgrund aufgerissen hat und andernorts unkontrolliert austritt würde über Jahre Öl den Golf und Nordatlantik kontaminieren. Das wäre echt der Super-GAU.
Stattdessen polemisiert man, daß man sich angeblich die Ölenergie so nicht mehr leisten könne. Dabei gibt es gar keine Alternativen. Zumindest bringt Obama die Katastrophe in keinen Zusammenhang mit dem angeblich CO2-verursachten  Klimawandel, die Amis werden ihre Energiegewohnheiten so schnell nicht ändern. Der Ölpreis geht wieder hoch.

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15.6.10 - BP treibt Ölfirmen in Krise - Die primäre Krise ist, daß internationale Öl-Explorer bis zu 2 Jahren brauchen, um die zunächst in den USA geforderten neuen Sicherheitsstandards durchzusetzen. Das kostet unkalkulierte Mehrkosten. die sekundäre Krise daran kommt, indem erstens neue Erschließungen noch länger dauern und damit das Angebot weiter verknappen sowie die Mehrkosten der neuen Standards zusätzlich auf den Ölpreis durchschlagen werden.
Wegen der Mehrkosten sind auch die Aktien anderer Ölfirmen gesunken.
Uns beeinträchtigt das nicht. Im Gegenteil werden unsere konservativen, sicheren sowie leicht beherrschbaren Produktionen damit weiter aufgewertet.
Dem Gaspreis bekommt es ebenfalls gut, er steigt um ca. 7 % auf über 5 Dollar

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14.6.10 - Sensationell: Afghanistan als neuer Rohstoffgigant? - Man hält eher die Anleger für sensationell dumm. Ich erspare mir den Kommentar weil unter dem o.g. Link Peter Boehringer schon ausreichend tatsächliche Fakten klar darstellt- Lesenswert.
Ich sehe es ähnlich wie er - alles unplausibel, was die hochgepushte Mainstreammeldung verbreitet.

14.6.10 - Belgien ist genauso pleite - ...diese Sorgen haben Investoren nach dem Wahlsieg der fläm. Separatisten. Es gehört zu solchen Umbrüchen dazu, daß jetzt alles hinterfragt wird und man sich auch abspaltet, nachdem alles auf Krampf vereinigt wurde. Ist gar nicht solange her, wo wir das schon erlebten: Wir -  die im Osten aufgewachsen sind. Stichworte: ehemal. Sowjetrepubliken, CSSR, Jugoslawien... Diese "Abtrünnigen" sind heute alles Pleitestaaten,aber nicht wegen der Abspaltung, sondern wegen den Kreditangeboten vom  "goldenen Westen".
Einige meine, in Deutschland könnte das auch passieren -durch Freistaat  Bayern z. B.(haben nie das GG ratifiziert!).
Historisch gesehen gab es immer im Wechsel der Jahrhunderte Fusionen und Separationen. Die Zeit der Seperationen scheint historischer  Trend zu werden, weil die Starken nicht mehr die Schwachen durchfüttern wollen.

14.6.10 - Spanien: Bankencrash befürchtet - Sowas stand noch vor einiger Zeit nur auf den alternativen Internetseiten und wurde belächelt, heute liest man es  im Spiegel.
Trotzdem reagieren noch die wenigsten.
Jedem sollte klar sein, daß das System nicht mehr zu retten ist und man zwingend da raus muß.
In persönl.  Gesprächen über die Krise und die Folgen werde ich immer gefragt, was man tun solle. Meine erste Antwort heißt immer : Sich bilden ! Bilden, wie das System tatsächlich funktioniert. Keine Meinung haben sondern Fakten eruieren. Dann stößt man selbst ganz einfach auf die wenigen Lösungen. Hauptausrede, meist von Unternehmern: "Habe keine Zeit, muß Geld verdienen." Blöder gehts kaum. Wozu muß ich Geld verdienen, wenn ich nicht mal weiß wie GELD funktioniert und was es eigentlich ist. Man muß sich bewußt sein, das das derzeitige Geld ungedeckte nicht einlösbare Schuldscheine sind, denen man hinter her jagt. So sollte man lieber einen Teil der Zeit in eigene Erkenntnisgewinne stecken und das Hamsterrad mal kurz verlassen.

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13.6.10 -
Belegt Ölpest im Golf abiotisches Öl? - Forscher berichten, daß bei der Bohrung ein Migrationskanal getroffen worden sei, der Ölmengen wie im größten Ölfeld Ghawar freisetzen kann. Daher könne es noch Jahre dauern, bis die Bohrung unter Kontrolle kommt. Das ist durchaus möglich, denn  es gab bislang keinen Druckabfall unter 1500 m Wassersäule.
Liegt gar das Ölfeld über einer Methangasblase hohen Drucks
(siehe  Dr. Zillmer)? Forscher schätzen, daß gar 100.000 bbl tgl. ausströmen. Da diese Mengen nicht ins fossile Entstehungsbild passen, wird seitens BP und Obama vertuscht, weitere Kreise könnten gar Interesse am weiteren Desaster haben (die Grünen sind auch recht ruhig). Jedenfalls bahnt sich hier eine gewaltige multiple Ölkrise an, wenn der Ölvulkan nicht binnen Monaten zu kontrollieren ist. Ganz abgesehen von der Möglichkeit einer gigantischen Umweltkatastrophe.
Derweil werden Schadenersatzklagen gegen BP über 60 Mrd. organisiert. Die Summe ist aber per Gesetz auf 75 Mio $ begrenzt, da im Gegenzug die Konzerne 8 ct./bbl in einen Absicherungsfonds dafür zahlen, den Oil Spill Liability Trust Fund.
Das Gesetz aber rückwirkend zu ändern geht in der amerikan. Demokratie nicht. So wird auch einiges später auf den Ölpreis umgelegt werden, denn die Rückversicherer werden sich auch herauswinden wollen.

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11.6.10 - Der Energie-Irrtum. Interview mit Dr. Zillmer- absolute must see !!!
Dr.  Zillmer war übrigens bei unseren Ölfelder in Texas zu Forschungszwecken- Bilder davon in seinem Buch. Worin er investiert dürfen Sie ihn sicher gerne auch mal fragen ;-)

11.6.10 - BILD: Die D-Mark ist wieder da - Auf boersennews.de werden Kurse, angeblich wg. Nutzerwünschen, probeweise wieder in DM angezeigtund  BILD promotet. Zumindest  ausgezeichnetes Marketing, gleichzeitig aber ein möglicher sich selbst verstärkender Trend. Ungeprüften Gerüchten zufolge steht ja die Einführung der DM als Option. Zumindest sollte jeder dieses Szenario mit absichern. Den lügenden EU-Eliten ist jeder Vertragsbruch zu zutrauen. Pragmatisch gesehen erscheint es für mich  dafür aber weiterhin als noch zu früh. Aber vorbereitet wird im Hintergrund sicher einiges.
Ich denke eher darüber nach auch Gold als Agio offiziell zu akzeptieren und wie man künftig generell mit phys. Gold und Silber Ölbeteiligungen kaufen kann.

11.6.10 - Eurostaaten stellen sich auf Pleite von Spanien ein - Es läuft das gleiche griech. Spiel. Bald steigen auch hier die Spekulanten ein.Natürlich wird dementiert und das 750 Mrd. €-Paket reiche aus. Derweil "fordern" erste span. Sparkassen nun schon Rettungsgelder ab. Der span. Interbankenhandel ist blockiert weil keiner dem anderen mehr traut. Dies kennen wir schon.Auch in Spanien ist eine gigantische Immoblase geplatzt und nichts ist dort mehr zu retten, nur zu verzögern, durch neue Kredite, welche sicher kommen werden.
Aber auch in anderen Ländern beginnt gerade eine neue Bankenkrise, eine weitere Kreditklemme droht. Da alle völlig überschuldet sind, Sicherheiten fehlen kann nur massives Geld drucken helfen. Das lässt aber den € crashen. Egal was gemacht wird, alles hilft nichts, nur Verzögerung und Zeit für uns, persönliche Rettungspakete zu schnüren.

11.6.10 - gewerbl. US -Immomarkt mit weiter steigenden Verlusten - Verluste der notleid. CMBS- Kredite im Vorjahr um 33% gestiegen. Investoren bekommen gerade mal noch 43 cent pro investiertem Dollar. Wie ich allmonatlich erwähne, wird bald dieser Markt in den USA für neue Bankenkrisen sorgen und eine weitere Inflationswelle hervorrufen müssen. Auch die ersten Derivate darauf dürfte 2011 schlagend werden. Die bisherigen Verluste  aus 2007 wurden nur mit neuen Krediten gedeckelt, welche nun auch Fäule ansetzen.

11.6.10 - Ölpest:Folgen für das Ölangebot? - Die IEA denkt, daß sich neue Off-Shore-Projekte um bis zu zwei Jahren verzögern können und das weltweit, weil alle Staaten jetzt erstmal neue Standards erwägen. Die Frage des Monats ist für uns tatsächlich, welche Auswirkungen hat das auf den Preis? Der Ausfall im Golf selbst ist zu vernachlässigen, der dem entspringende Dominoeffekt aber nicht. Der Preis wird aber wohl wieder mal aus anderen Gründe steigen- die Inflation z.B.
Die IEA erhöhte zudem die Nachfrageprognose für 2010 auf 86,4 Mio bbl tgl.

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10.6.10 - weltweite Vermögen erreichen Vorkrisenniveau - Ganz einfache Regel im System, wo Verlierer sind, gibt es Gewinner und der Höhe der Verschuldung steht die Höhe der Geldvermögen gegenüber. Krisen bedeuten auch Chancen, für den , der sie erkennen will. Tappen Sie nicht in die Gerechtigkeitsfalle- Gerechtigkeit gibt es beim homo sapiens leider nicht.
Was glauben Sie , was wäre, wenn Geld gleichmäßig verteilt werde würde, sagen wir heute um 21:00 ?
Schon 21:30 hätten die ersten Ihr gesamtes Vermögen verloren, entweder verspielt oder sind betrogen worden. Im  August gäbe es schon arge Differenzen und in einem Jahr wäre alles beim Alten. Es ist leider so seit Jahrtausenden weil nur die wenigsten begreifen wollen, welche Gesetzmäßigkeiten den Erfolg und das Geld ausmachen.
Zurück zum Thema: Nicht alle der heute Reichen werden es morgen noch sein. Auch das ist ein Gesetz oder besser der Fluch der sich einstellenden Bequemlichkeit (Arroganz)  durch den Mammon. Davor müssen Sie aufpassen, wenn Sie reich sind!!!
PS: Es werden übrigens nur die offiziellen Einkommens - Millionäre geschätzt - von Angestellten, die es selbst nicht sind. (Wer ermittelt das eigentlich und wie?)
Intelligente Reiche haben ihr Vermögen i.d.R. "getarnt" um nicht an- bzw. abgreifbar zu werden.

10.6.10 - Inflation: Kosten für Benzin und Heizöl steigen - Ganz klar, die Inflation läuft immer über Öl (u.a. wg Öl-Dollar-Standard). Aufmerksame Leser werden bemerkt haben, daß der Literpreis des Öls in € auf der Startseite sich trotz Ölpreisvolatilität ( Differenz zw. 85 $ bis 69$) kaum veränderte. Die Inflation des Dollars des letzten Jahres wurde über den an den Dollar gebundenen Euro zunächst  in die EU-Zone exportiert.
Die Energiekonzerne erhöhen daher immer die Preise zuerst - Protest dagegen, u.a.wg.der Lobby,ist sinnlos denn tanken muß jeder. Beteiligen daran ist nicht nur profitabler sondern in der derzeitigen Zerfallslage des Systems bald lebensnotwendig. Wenn ein Währungssytem dieser Dimension crasht - und das wird es mathematisch 100%ig - dann gibt es nur zwei Typen: Gewinner und Verlierer. Gut, daß Sie zu den ersteren gehören, sonst würden Sie hier nicht regelmäßig lesen.

10.6.10 - Ablehnung Gauweilers Eilantrag beim BVerfG gegen €-Rettungspaket hilft dem Euro -
Es ist schon paradox. Da schöpft man aus Luft neues FIAT-Money, also man inflationiert über neue Schulden, und diese Befürwortung wird vom Markt noch belohnt. Allerdings reagiert dieser "Markt" anfänglich meist irrational um dann um so stärker ins Gegenteil zu wechseln. Das wird auch passieren.

10.6.10 - erneuter Kurssturz bei BP - Die Anleger spielen Pleite durch. Der Wert fiel von 130 auf 74 Mrd. Pfund, die Anleiherenditen sind auf Ramschniveau. Hier wird womöglich auch gegen BP gewettet, um gute Einstiegspreise oder gar Übernahmekonditionen zu bekommen. Wäre für Rockefellers Exxon doch ein gefundenens Fressen die Engländer zu übernehmen,oder?
Für Investoren wird hier wieder mal klar, daß man die selbst in Krisenzeiten scheinbar sicheren essentiellen Energiewerte nicht als Aktie im Depot haben kann. Dann lieber regelmäßig über die eigene Förderung und den Ölpreisdurchschnitt profitieren. Da ist die  Diversifizierung seitens des preisbestimmenden  Ölverbrauches weltweit!

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9.6.10 - GR wird abgeschrieben - Kaum ein Investor glaubt noch an eine Erholung der Griechen. Zahlungsausfall sehr wahrscheinlich  und der Euro bricht auseinander. Das im Bankenjournal HANDLESBLATT .
Ist uns langjährigen Insidern schon lange bekannt, gestern wurde es auch im heute-Journal der Masse bekannt gegeben. Ob sie es begreift ?Schauen Sie mal, was da ab Minute 8:30 so gesendet wurde. Mr. Dax klärt z.B. auf, daß das Geldsystem ein Zerfallsdatum hat und Geld nur aus Kredit geschöpft wird (siehe oben GELD als SCHULD- Video).
Sowas traute man sich vor einem Jahr noch nicht zu  senden. Jetzt kommt das wahre Bankgeheimnis in die Medien.Der Zerfallsprozeß läuft nun exponentiell.


9.6.10 - Ölpest treibt USA zurück zur OPEC - Die Havarie im Golf gefährdet die Autarkiebemühungen und die Amerikaner sind nun weiter auf die OPEC-Lieferungen angewiesen. Wegen des temporären Verbots von Offshore-Bohrungen ( zunächst 6 Monate) wird das Angebot für die USA knapper, der OPEC-Einfluss steigt. Zudem leidet der Nicht-Opec- Markt mittelfristig unter rücklaufender Produktion und fehlender Investition. Ölhavarien als ein weiterer Preistreiber.
Derzeit sind aber genug Reserven abrufbar, ca. 6 Mio bbl/Tag. Weiterhin bestehen die vor anderthalb Jahren beschlossenen Drosselungen von 4,2 Mio tgl., wovon aber nur  50% umgesetzt werden.

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8.6.10 - Shell und Exxon stoßen dt. Gasspeicher ab - Wert dieser Speicher ist 1 Mrd. €. Warum die das tun ? "Ohnehin ziehen sie sich nach und nach aus den margenschwachen SpartenVerarbeitung und Vertrieb zurück, um sich stärker auf dielukrative Erschließung und Förderung von Öl und Gas zukonzentrieren." - Alles klar ?

8.6.10 -Gold weiter auf AllTimeHigh - Nicht nur in Euro sondern auch im Dollar. Ist bald keine Meldung mehr wert.  Gold war zumindest nominell noch nie so teuer. Fundamental ist es spottbillig. Jedoch ist nicht Gold gestiegen, sondern die ungedeckten Papierwährungen fallen.Der Höchststand war bei umgerechnet 850 $ in der weniger schweren Krise der 80er Jahre. Inflationsbereinigt mit nur 4 % p.a. Geldentwertung wären das heute ca. 2800 €. Vom ATH also noch weit entfernt. Bei Öl ist es ähnlich. 1980 lag WTI bei 36 $ (inflationsbereinigt zu 2010 sind ca 104 $). 1998 wurden 13 $ verlangt (bereinigt zu 2010 ca.19 $). Somit ist Öl ebenso billig, denn derzeitig bildet  sich die Geldentwertung noch lange nicht auf den wichtigsten Energieträger ab. Meiner Einschätzung nach dürfte der wahre Wert (gemessen vom 1980er Preis) bei mind. 116 $ liegen.

8.6.10 - Belgien in Not - Bald haben wir alle Notleidenden vereint, fehlt nur noch Deutschland. Jetzt wird bekannt, daß Belgien der nächste griechenähnliche Kandidat ist. Wer weiß, welche Leichen noch so in den Staatskellern liegen. "Nichts ist spannender als Wirtschaft" titelte mal eine Wirtschaftzeitung vor Jahren werbewirksam- Stimmt nicht ganz. Krise müsste es heißen...
Natürlich nur, wenn man sicher unter dem eigenem Rettungsschirm sitzt und beobachten kann.

8.6.10 - Euro auf kritischem Niveau - An sich ist der Kurs bei 1,20 nicht kritisch. Entscheidend ist die Geschwindigkeit des jeweiligen Trends. Da dies selbst Bernanke beunruhigt, versuchte er  verbal  gegen zu steuern- mit wenig Erfolg. Der Rubicon ist mit dem Vertragsbruch  der EZB, der vielen Rettungsgelder usw.  längst überschritten. Man erhofft sich nun durch einen Euro-Rettungsschirm Besserung. "Rettungsschirm" dürfte das Wort des Jahres 2010 werden.

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7.6.10 - Frankreich und Niederlande von Schuldenkrise erfasst - Anleiheabverkauf beginnt - Das lässt Gold auf ein neues € - ATH steigen. Jetzt soll Deutschland per "historischem Sparpaket" den Euro retten, ähnlich wie vor 1 1/2 Jahren, als ein Bankrun  durch "Garantierettung" der HRE eingedämmt wurde. Damals gelang es, aber wie viele solcher Garantien verträgt das Volksvertrauen noch? Bald dürft es vorbei sein damit, da die ersten Garantien schlagend werden.Mittlerweile rät gar der damalige Finanzminister Steinbrück vor dem Kauf dt. Anleihen ab. Ein fatales Signal des Mistrauens zusätzlich! Auch unser Freund Hans -Olaf haut frustig drauf: Henkel will die DM zurück (wie wir Deutschen sicher alle!)
Gar Ex- Mini-Präsident Stoiber warnte gestern bei Anne Will vor einem Euro-Crash - und BILD sagt es Millionen von Lesern. Das verschärft die Situation weiter. Wer da nicht wach wird...
PS: Die Einzahlungen unserer Investoren werden übrigens umgehend in $ konvertiert, um weitere €- Verluste zu vermeiden.
PPS: An alle, die auch Gasquellen haben: Das "Leiden" hat bald ein Ende, der Preis bewegt sich in Richtung 5 $. Gas kann man mit Silber bei den Edelmetallen vergleichen - der kleine Bruder mit viel Potential ! ! !

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4.6.10 - Ungarisches Haushaltsdefizit lässt Euro fallen - Man schaut die ganze Zeit auf GR, IT, SP, PT,IR (PIIGS) und vergisst gar Osteuropa, welches in den letzten 20 Jahren durch westeurop. Banken mit Krediten zugepflastert wurde, die nie zurück gezahlt werden können, da deren Leistungsfähigkeit fehlt. Nun schlägt überraschend Ungarn zu. Deren Defizit ist gleich mal doppelt so hoch wie angenommen-  7,5 %. Dadurch könnte es zu neuen Bankencrash`s - vor allem in Österreich - kommen.
Schlechtere US-Arbeitsmarktdaten haben heute auch den sich erholten Ölpreis wieder runter gezogen. Wir werden uns an diese Volatilität gewöhnen müssen. Schauen Sie nach, welche Chancen dahinter stecken!

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3.6.10- Neue Regeln für Öl-Multis - Historisch gesehen führte  jede derartige Katastrophe zu neuen Sicherheitsgesetzen (die natürlich auf den Preis umgelegt wurden).
Wie ich auch u.g. schon vermutete, wird jetzt auch ein Ausschluß der Briten am amerikan. Ölreichtum angedacht.
Drittens werden Tiefseebohrungen nur noch die wenigen großen Konzerne unter erheblichen Auflagen leisten können/dürfen. Damit veringern sich die förderbaren Reserven zunächst (in einigen Jahren wird das dann wieder aufgehoben werden), was die Ölpreise weiter erhöht.Das natürlich trotzdem zum Wohle der Ölunternehmen - also auch Ihnen!
So erwägt man technisch, bei Tiefseebohrungen eine Redundanz, also zwei Bohrungen parallel zur evtl. Entlastung, was den ROI verschlechtert. Einzige Abhilfe : Höhere Ölpreise, sonst lohnt sich das alles nicht. Zusätzlich herrscht im Markt zur Kompensierung der Erschöpfung alter Quellen  ein Investitionsdefizit von ca. 800 Mrd. $.
Die, welche man als die "GUTEN" Ölproduzenten verschont,  sind die Konservativen. Zu den zählen wir. 

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2.6.10 - Bei BP sprudelt nicht nur Öl unkontrolliert - auch allerlei Befürchtungen - So denken schon  Börseaner gar an Bankrott oder Übernahmemöglichkeiten ob der künftigen Schadenersatzforderungen.Gestern gab der Kurs um 15% nach.
Ich sehe das etwas anders.
BP wird diese techn. Herausforderung des selbst mit verursachten Fehlers meistern und gestärkt daraus hervor gehen.Spekulativ orientierte Investoren könnten gar gute Aktieneinstiegskurse vor finden.Eh die beschriebenen Sammelklagen vor Gericht entschieden werden und BP teilweise mit zahlen muß (Hauptlast trägt zunächst die Rückversicherung), vergehen Jahrzehnte (bei Exxon Valdez dauerte es 20 Jahre). In dieser Zeit wird Öl so knapp und teuer, daß diesbzgl. BP derzeitig völlig unterbewertet ist. Sicher ist es eine gigantische Umweltsauerei und alle GRÜNEN bekommen jetzt Futter. Die Natur wird sich aber wie früher erholen, die Entschädigungszahlungen auf den Ölpreis der Zukunft ( Sicherheitsaufschlag) umgelegt werden. Denn nicht nur BP kann derartiges passieren. Möglich ist auch, daß die USA nur noch eigene Firmen in den Vorort-Gewässern zulassen könnte. Bedenken Sie immer: In jeder Krise liegt der Keim einer noch größeren Chance! Man wird diese zu nutzen wissen.

2.6.10 - China schränkt Rohstoffimporte ein - außer Öl ! - Daher erwarten Analysten sinkende Preise bei Industriemetallen. Im April saugte China im Gegensatz dazu soviel wie noch nie vom Ölmarkt auf, ein Plus von 31 %. Die Nachfrage legte seit Jahresbeginn um 1,14 Mio bbl/Tag zu - Trendumkehr nicht in Sicht. Solche Meldungen mag man.

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1.6.10 - Neuer Subventionshype: Elektroautos - Dabei wird aber nun festgestellt, daß sich Stromtankstellen nicht rechnen. Der Aufbau der Ladeinfrastruktur ("Stromzapfsäule") wird sich wegen der hohen Kosten für die Investoren (Pächter o. Stromanbieter  ist unklar)  nie amortisieren.Solange jedoch diese Infrastruktur nicht hunderttausendfach besteht werden auch keine E-Autos gekauft.
Meine Prognose wie sich Grüne das denken:
Der Staat subventioniert jede "getankte" kWh und holt sich das Geld wie bei der Solarlüge vom Stromkunden. Ob man nun 21 ct. oder 42 ct. bezahlt ist doch eh Wurscht. Die dann entstehenden Ausfälle bei der Mineraölsteuer werden mittels PKW-Maut kompensiert.Begründen kann man das alles mit dem CO2-Schwindel. Nur mit  welchen Energieträgern produziert man den enorm steigenden Strombedarf?  Na raten Sie mal. Öl und Gas ! Was sonst.
Sowas nennt man auch Schildbürgertum...

1.6.10 - Frankreich und Italien vor Downgrading? - Markgerüchte besagen, daß die beiden Länder kurz vor einer Abstufung stehen. Oftmals stimmen diese, daher geht der Euro auf ein 4-Jahrestief auf 1,21 zum Dollar. Eine Erholung des Euro dürfte damit in diesem Jahr schwierig bis unmöglich werden.Öl- Bestandsinvestoren wird es freuen, steigen doch damit die Ausschüttungen. Alle Anderen haben noch ein Zeitfenster zu günstigen Kursen - und überhaupt- einzusteigen.

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MAI 2010

31.5.10 - politische Sensation:- Horst Köhler tritt überraschend zurück - Der BundesGrüßHorst verlässt das sinkende Schiff, angeblich wg.  den  Afghanistan-Äußerungen. Ein Souverän steht solch eineLapalie aber durch, daher muß es andere Gründe geben. Köhler war mal beim IWF. Er weiß sicher mehr, was uns demnächst blüht, genau wie Roland Koch? Das sollte uns ein Warnsignal sein.

31.5.10 - "Energetische Sanierung schreckt ab" betitelte die dt. Druckausgabe der FTD am 2.5.10 einen Bericht über sinnlose Wärmedämmungen. So langsam kommen also  die ganzen Lügen auch im Mainstream an. Dazu wurde ja von mir u.a. im Artikel "Dämmstoffparadoxon" schon alles geschrieben.

31.5.10 - Dauerölpest erwartet- Stopfversuch gescheitert - Jetzt wird es wahrlich kritisch, denn die Ingenieure scheinen mit ihrem Latain am Ende, nachdem der letzte Versuch das Bohrloch im Golf v. Mexico mit Schlamm zu verschließen scheiterte. Man rechnet mit der größten Umweltkatastrophe aller Zeiten. Dies ist allerdings in Anbetracht von Hiroshima, Nagasaki, dem Bikini-Atoll, depleted Uranium usw. maßlos übertrieben. Bezüglich der Ölindustrie und der USA stimmt es aber.
Jetzt will man eine Auffangkuppel installieren um die Menge etwas zu mildern da Druckentlastungsbohrungen erst in einigen Monaten Wirkung zeigen könnten. Es wird nun auch bekannt, daß BP vor einem solchen Risiko gewarnt worden sei. Jedenfalls werden sich die Tiefsee-Explorationen verzögern und wegen neuer Standards teurer werden müssen. Das hat Auswirkungen auf die erschließbaren Reserven samt Ölpreise in den nä. Jahren.

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30.5.10 - "Griesenland"-Reise - Der etwas andere Reisebericht von Thomas Göhler ins griechische Krisengebiet im Mai 2010.

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28.5.10 - Fitch stuft Spanien ebenfalls weiter ab - Das Downgrading vom nächsten Pleiteland geht weiter, trotz Sparabsichten der Regierung. Nun nur noch AA+ und selbst das ist schön gerated. Daher fallen die Assetwerte heute abend wieder. Der Euro beginnt erst seine Krise. Kursziel wird 1:1 zum Dollar sein. Bei diesem Kurs steigen die Öl-Ausschüttungen in Euro weiter an. Noch kann man günstig investieren. Gold, Silber und Öl sind wahrhaftig noch sau billig zu haben. Diese Werte müssten in dieser Megakrise aktuell  mindestens das doppelte kosten. Kommt noch. In ca. 3 Jahren.

28.5.10 - Jetzt werden die Steuern erhöht - Die dt. "Regierung" bereitet die Masse medial auf Steuererhöhungen vor. Klardenker wussten das spätestens seit der Ankündigung der Koalition dies nicht zu tun (die Gegenteil- Falle!). Man will den ermäßigten 7%-Mwst- Satz "bereinigen".
Der haushaltspolitische Sprecher derUnions-Fraktion, Norbert Barthle, sagte: "Eine Bereinigung derMehrwertsteuersätze hätte nichts mit Steuererhöhungen zutun."
Der übertrifft sogar Orwell!

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27.5.10- Zu meiner "Kriesenland"-Reise gibts einen extra Artikel- demnächst.

27.5.10 - Große Hoffnung: Shale Gas? - Hier gehts um das Gas im Schiefergestein ( nicht zu verwechseln mit Öl-Schiefer!!!), welches seit Jahren einen regelrechten Boom auslöst (auch wir sind dort dabei). Problematisch ist unzweifelhaft die Nutzung von Chemikalien zur "Zerbröselung" des Gesteins, wobei die Grundwasserschicht beeinträchtigt werden kann, mit Folgen für die Wasserqualität. Leider hatte der "Clean Energy Act" von 2005 die Überwachungsrechte  der Umweltbehörde bzgl. Ölförderung erheblich eingeschränkt. Mitteilungspflichten über Chemikalieneinsatz entfallen. So gibt es viele Explorer, die das Wasser vergiften. Unsere Operatoren nutzen aber die Frac-Technik mit Wasserdruck samt feinkörnigem Sand. Ich habe es selbst vor Ort beaobachtet. Außerdem sind wir weit abgelegen von Ortschaften außerhalb des Trinkwassereinzugsgebietes tätig. Typisch deutsch halt ... in den USA, trotz deren strengeren Umweltgesetzen als in Deutschland!
(Danke für den Link an Leser R.E.)

27.5.10 - Öl- ein nachwachsender Rohstoff? - Diese Artikel mehren sich in letzter Zeit.( Danke an Leser R.S.)

27.5.10- USA wollen Tiefseebohrungen weiter stoppen  - ...solange bis die Ursachen der Katastrophe geklärt ist. 6 Monate also Bohrstopp, auch die arktischen Explorationen sind buchstäblich vereist.Da kann der Preis des konventionellen Öls nur mehr steigen.
Sind aber diese Katastrophen tatsächlich so schlimm? Auf meinem heutigen Rückflug von Rhodos las ich einen Artikel in der WELT (Papierausgabe):
Diese Havarie ist ein Wendepunkt, ähnlich der Exxon -Valdez-Ölpest von 1989, nach welcher die Sicherheitsstandards erhöht wurden. Öl wollte keiner mehr haben wegen dieser angeblich so schlimmen Desaster.
Als 1978 die Amoco Cadiz auf Grund lief, dachte man, daß auf Jahrzehnte Teile des Atlantiks u.a.  biologisch tot seien. Wenige Jahre danach erholten diese sich.  Als Saddam  1993 die kuwait. Ölanlagen sprengte und Mrd. Liter in den Pers. Golf strömten dachte man gleiches. Aber es erholte sich binnen kurzer Zeit.
Insgesamt war nach ca. 3 bis 4 Jahren nichts mehr zu sehen. Kein Aussterben und Kompensation der Verluste. Die Natur regeneriert sich schon seit Jahrtausenden selbst, denn Öl tritt nicht nur durch menschliche Verursachung ins Meer aus. So schlimm es also temporär ausschaut, für die Erde sind es eher Nadelstiche.
Übrigens gibt es Bakterien, welche sich von Öl "ernähren"!!!


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Ich mache jetzt mal Pause, Urlaubspause bis 30.5.10.
Ich schaue mal was derzeit im aktuellen europä. Griesengebiet los ist und mache bissel direkte Wirtschaftshilfe...
Wenn Sie doch nicht auf mich verzichten können, per Mail bin ich gelegentlich zu erreichen.


19.5.10 - Leerverkaufsverbot über Nacht - Ein einsames unkoordiniertes dt. Marktdiktat zur falschen Zeit. Die Spekulanten lassen sich nicht von sowas abschrecken. Es ist wie bei den CFTC-Einschränkungen in den USA. Man wechselt einfach nur das Browserfenster.
Übrigens gab es das Verbot bis Januar 2010, wurde dann aufgehoben, was darauf folgte ist bekannt: Die griech. Krise, die sicher durch Leerverkäufe und CDS- Spekulation verschärft wurde Was lehrt und das? Hirnlosen Politikern  ist alles zu zutrauen. Die machen auch mal ohne Ankündigung über Nacht ein "Geschäftskonzept" kaputt, wobei ich diesem ausdrücklich nicht nachweine.

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18.5.10 - Die Lebensversicherer kaufen den Schrott auf - Hier haben wir doch noch  Deppen, welche den ganzen Mist kaufen. Ob faule Kredite oder GR- Bonds etc. Nichts ist schlecht genug, als daß es eine dt. Versicherung nicht abnimmt, um in der Bilanz die Performance zu manipulieren.Sie dürfen dabei zwar nur 5 % in "Risikopapiere" investieren, welch Glück, daß Staatsanleihen offiziell nicht als solche gelten.Und bei den notleidenden Krediten wird die "Schnäppchentheorie" den Kauf rechtfertigen.Zumindest stellt schon die FTD klar, daß Anleihen hoch riskant (Junk-Status!!!) sind. Ist doch toll, was Sie so in Ihren LV`s haben. Oh, sorry, Sie haben ja gottlob gar keine.

18.5.10 - 300 Mrd. für  Bonds bis Ende 2010 - Derweil hat aber zunächst auch der IWF eine erste Tranche an GR überwiesen, daher kehrt von dort Ruhe ein.Jetzt kommt aber erwartungsgemäß  Spanien und Portugal. Daß der Markt hier 300 Mrd. aufbringen wird ist kaum vorstellbar, also wird die EZB kaufen und der undichte EU-Rettungsschirm fängt an zu tropfen...

18.5.10 - US-Senat lehnt IWF-Hilfen ab - Wenn der größte IWF-Zahler USA nicht mitmacht, platzt nicht nur das griech. Rettunngspaket, sondern auch der 750 Mrd- €- Garantie-Tender. In beiden ist der IWF mit drin, respektive die USA. Ob man dieses Risiko eingeht? Könnte zu neuen Turbulenzen führen, wenn die Märkte das Veto erwarten. Man erkennt wieder mal, daß alle Schnellschüsse ziemlich ungenau (unsicher) sind.Letztlich wird man sich aber einigen.
update 20:30: Veto- Effekt wirkt schon- Euro schmiert nach kurzer Erholung wieder ab.

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17.5.10 - Prof. Fekete: Hyperdeflation und Hyperinflation - Sehr gut herausgearbeitet: Geld ist zweidimensional.1. Quantität des Geldes, 2. Umlaufgeschwindigkeit des Geldes. ZB kontrollieren das 1., Märkte das 2. Die meisten Inflationisten und Deflationisten verkennen die Dialektik, daß sich beide ( Infla und Defla)  bedingen, denn Geldmenge besteht aus Schuldenmenge.
"Wichtig hierbei ist jedoch auch, dass auch während einerHyperdeflation bestimmte Preise weiter steigen können. Neben Goldsind hier Lebensmittel und Energie die wichtigen Ausnahmen. Menschenmüssen essen, sie brauchen Wärme und wollen mobil bleiben,was immer auch passiert. Paradoxerweise kann dies die Deflationverstärken. Aufgrund steigender Lebensmittel- und Energiepreisewerden die Menschen nicht mehr so viel für andere Güterausgeben können, was die Preisrückgänge in anderenSektoren beschleunigt. Das macht die Argumente Turks und andererzunichte, die behaupten es könne keine Deflation geben, da diePreise für Lebensmittel und Energie hoch oder im Steigen begriffensind." ( A. Fekete)
Sie bemerken also, man muß generell quer denken und auch eigene Erkenntnisse infrage stellen.Wie ich immer wieder betone, es gibt BEIDES gleichzeitig.
Sie bemerken auch, daß Energieinvestments absolut infla-und defla-fest sind!

17.5.10 - Butterpreise schlagartig 23 % teurer - Wie entsteht die Teuerung? Durch die deflationären Effekte der inflationär (Geld auf Kredit) herbeigeführten Krise gibt es Firmenpleiten wegen Überschuldung. Der Sachwert Produktionsanlage bleibt aber und wird durch die Stärkeren aufgekauft. Monopole entstehen, welche dann gemeinsam Preise diktieren. Stand schon bei Marx und Engels. Das ist natürlich nur eine Kausalkette von mehren sich gegenseitig beeinflussenden Variablen.

17.5.10 - Auslaufmodell Versicherungsvertreter - Die Werbefigur Herr Kaiser verliert ihren Job. Und nicht nur diese Figur. Versicherungen als Kapitalanlage sind an sich schon seit Jahrzehnten out und im Kondratieff-Winter die garantierte Geldvernichtung ( wie vor 70 Jahren schon). Massenweise werden diese "Anlagen" gekündigt und in Sachwerte umgeschichtet. Noch bekommen die ersten was raus. Der Trend wird weiter gehen und bald die Verträge eingefroren, sonst kollabieren die Gesellschaften zu schnell. Dann kann man nur noch zu schauen, wie die jahrelangen Sparpläne verdampfen. Also zügig raus da!

17.5.10 - Währungsunion in der Krise -  Die € - $ -Parität wird überall herbeiorakelt. Aber jeder Trend dreht auch wieder, nur wann ist unklar. Allerdings halte ich auch eine kurze Parität in 2010 für möglich. Gesucht werden derzeit Rohstoffwährungen aus Australien oder Norwegen, woran man erkennt, welcher fundamentaler Hintergrund krisensicher ist. Es wäre für uns das beste Szenario, zu noch günstigen Kursen Felder zu kaufen und bei der Ausschüttung vom gefallenem Euro zu profitieren. Langfristig aber glättet sich das ganze.
Zurück zu Krise: Es ist ein gordischer Knoten. Spart man, wie derzeit überall beabsichtigt, gibt es eine schwere Rezession. Bleiben die Zinsen tief und Kredite billig samt Quantitative Easing (Geld drucken)  der Zentralbanken bricht die Währung ein und die Anlegerflüchten (sehen wir gerade), was das gleiche Chaos anrichtet. Höhere Zinsen lassen die Refinanzierung vieler Altkredite wegen Überschuldung platzen, niedrige Zinsen neue Blasen entstehen, die kurze Zeit später crashen.  Das derzeitige System ist somit unrettbar.Rette sich wer kann. Diese Schlagzeile kommt jetzt öfters.Der Ausweg der gewählt wird ist schon lange bewiesen - man inflationiert.

17.5.10 - Hinweis auf neues Untermenü:Wirtschafts-News
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14.5.10 - Gold erstmalig über 1000 € / oz - Eine ganz wichtige Marke ist im Eiltempo genommen. Gold ist mittlerweile nur schwer zu bekommen. Ich denke aber, daß es in einigen Wochen wieder genug davon gibt. Zumindest ist dessen schwarz- flüssiges Derivat noch lieferbar. Alle Gold- und Silberinvestoren dürfen feiern. Die Geduld und der frühe Einstieg ins Investment wird belohnt. Wichtigste Grundregel beim Investieren ist : EINFACH ANFANGEN !

14.5.10 - Euro auf 18 Monatstief - Die FTD macht hier Ackermann und Volcker`s Kassandrarufe verantwortlich. An sich reagiert der Euro völlig logisch auf das 750 Mrd.- Rettungspaket und die beginnende EZB- Anleihen-Monetisierung. Er inflationiert ab. Selbige Situation mit - 20 % hatten wir voriges Jahr schon, danach drehte es. Einfach mal den Chart des € ansehen. 1,25 sind auch kein dramatischer Wert. Der € startete vor 10 Jahren bei ca. 81 ct. Für die europä. Export-Wirtschaft könnte das sogar alles hilfreich werden. Außerdem geht es nie ständig bergab, bei 1 :1 ist der Boden. In der zweiten Jahreshälfte dreht das ganze wieder, denn die USA stehen mit ihrem Dollar vergleichsweise schlechter da. Durch die Schuldenunion wertet eben dann nicht mehr die Nationalwährung sondern die Gemeinschaftswährung ab. Also keine Panik- Ruhe bewahren und Vermögen sichern !

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13.5. 10 -FINANZKRISE 2.0 - Link zur ZDF - Mediathek. Der Film kam gestern nach Mitternacht,damit ihn nicht so viele sehen können.....(Vielen Dank an Leser A.O.)


13.5.10 - Iran wird sein Öl nicht los ... und bunkert auf Tankern ein. Grund: mangelnde Qualität des Öls bei vergleichsweise hohem Preis. So, daß selbst China Lieferungen reduziert. Da WTI- Öl wieder im Contango ist lohnt sich die Lagerhaltung.Es ist auch für Ölproduzenten derzeit besser, weiter weniger zu fördern und auf höherer Preise in der Zukunft zu warten. Damit wird der Markt ebenso reguliert. Der  Gartmann-Letter-Herausgeber glaubt gar, daß die Wall-Street wie 2008 - diesmal auf China begründet- dann den Ölpreis wieder hochtreiben könnte, um die gebunkerten Reserven mit hohem Gewinn zu verkaufen. Sollen sie mal machen, Hauptsache, sie fangen dann den folgenden Preiseinbruch rechtzeitig auf. In Cushing/Ok. (Erfüllungsort für WTI) können 52 Mio. bbl gespeichert werden, 37 Mio. sind erst voll. Da ist also noch Luft.


13.5.10- Ölpreis konsolidiert auf hohem Niveau - Allerdings drängt er immer wieder nach oben. Die IEA schätzt die Nachfrage 2010 auf 86,4 Mill. bbl, 1,9 % höher als 2009. Immerhin steigt trotz weiterer Wirtschaftskrise der Bedarf. Generell war die Krise lediglich ein Mückenstich in die Elefantenhaut des Ölmarktes. Halt krisensicher! Daran ändern auch die gestiegenen Lagerbestände in den USA nicht viel.

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13.5.10 - Allzeithoch bei Gold, Silber in € - Das Rettungspaket rettete offensichtlich Frankreich, die ihre PIGS-Bonds sonst nicht refinanzieren können. Daher haben die Franzosen vom IWF (Strauss-Kahn), der EZB (Trichet) und aus der Regierung (Sarkozy) "beschlossen", den Euro gemeinsam zu inflationieren. Das treibt Gold auf ein neues ATH in € und $sowie Silber auf ein Hoch in €.
Was kaum einer bemerkt ist, daß der Inflationsindikator Öl auch steigt. Europä. Brent- Öl ist auf 80 $, wobei  WTI auf 75 $ ist. Sonst ist das bessere WTI teurer !!! Das bedeutet,im Brentpreis spiegelt sich der Wertverlust des Euro wieder, denn aus Cushing (Erfüllungsort für WTI-Öl) gibt es keine Meldungen, daß die Lager überdurchschnittlich voll sind.

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11.5.10 - Währungsreform möglich ? - Nein, derzeit nicht.Das 750 Mrd. Rettungspaket hatte übrigens keiner der Internet-Publizisten als Alternative prognostiziert, obwohl man erkennen sollte, daß die Eliten alles tun werden, ihr System zu erhalten. Währungsreform demnächst am Wochenende ist daher Unsinn, fundamental, politisch wie rechtlich und organisatorisch in dieser Tragweite überhaupt nicht gerechtfertigt. Das allerdings Vorsorgemaßnahmen für einen möglichen Ernstfall getroffen werden ist möglich. Aber solange er durch neue Kredite, wo übrigens kaum einer aufschreit, verschoben werden kann, druckt man weiter Geld. Also auf die eigene Glaubwürdigkeit und Plausibilität aufpassen, verehrte Kollegen, und nicht von den Sinnen oder Wünschen  täuschen lassen.
Wenn was dramatisches passiert, dann eher ein Einfrieren - wie u.g.- von angelegten Guthaben (z. B. in Anleihen, Kapitalversicherungen o.ä.).


11.5.10 -  Immobilienboom - Die Leute haben keine Ahnung und trauen nur der Erfahrung vergangener Jahrzehnte, bemerken nicht, daß jedes Investment SEINE Zeit hat. So werden gar Immo-fonds trotz Frostgefahr und Solaranlagen trotz Subventionsabbau gezeichnet. Auch Schiffsbeteiligungen werden weiter gekauft, hier wird aber per "Kapitalerhöhung" nur gutes Geld Schlechtem hinterher geworfen. Gleichzeitig wird gemeldet, daß Morgan Stanley auch einen offenen gewerbl. Immofonds einfriert. Vor dieser Gefahr warne ich schon seit Jahren. Aber das gemeine Anlegerschaaf verirrt sich kaum auf diese Weide hier. Die bestaunen wahrscheinlich gerade wieder die neue Phantomaschewolke...

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10.5.10 - Ölleck im Golf zubomben ? - Das Verschließen mit der Kuppel scheiterte am Kristalisieren des Öl-Gas-Wasser-Gemisches und des Auftrieb erzeugenden Methangas, was bei den meisten Ölquellen mit entrinnt. Die Russen hatten derartige Fälle früher tatsächlich mittels kleiner Atombomben gelöst und das Gestein verdichtet. Derzeit sind alle Wissenschaftler weltweit aufgerufen, Lösungen anzubieten. Jedenfalls wird diese Havarie die Offshore-Projekte um Jahre zurück werfen, leicht verfügbares Öl wird knapper in einigen Jahren und man mahnt ja schon seit Jahren wegen ausbleibender Investitionen, daß es einen neue Energiekrise geben kann.

10.5.10 - 750 Mrd.€- EUroparettungspaket beschlossen -  Hier werden nun  als als Bürgen die Bürger der EU in Sippenhaft genommen. Offensichtlich sind Spanien, Portugal und Italien schon pleite und man will ein zweites GR- Debakel nicht haben. Angeblich will man damit das Geld der Bürger schützen- auch hier ist das Gegenteil der Fall, denn ab jetzt geht der Euro auch in die Vollinflation, denn das Quantitative Easing ( Aufkauf der EZB von Ramschanleihen) ist de facto beschlossen. Gesetze und Verträge interessieren nicht mehr. Solange die Teuerung noch nicht zu stark spürbar ist, kann man derzeit auch noch ruhig einige Billionen ins System schmeißen. So dürfte es noch einige Jahre weiter gehen.

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7.5.10 - Inerna: Da ich bis Montag als Referent beim o.g. Seminar weile, sind keine Updates möglich. Daher hier ein aktuelles Interview einer Anlegermesse von GeVestor zu Inflation vs. Deflation mit G. Hannich. Wer genau hinhört wird bemerken, daß beide recht haben. Je nach Anlageklasse passiert BEIDES in Schüben und gleichzeitig. Am Ende empfiehlt G. Hannich ganz klar Öl.  Hören Sie sich seine plausiblen Gründe an.
G. Hannich war im Sommer 2009 übrigens  Gast bei einem privaten  Barbecue in meinem Garten.

7.5.10 - Börsianer flüchten in Gold - Aha, Herr Eckert von WELTonline hat verstanden, nachdem er gestern noch Gold vernachlässigte. Der Markt erkennt den sicheren Hafen nun, denn der ursprüngliche - die Staatsanleihen- beginnen zu crashen. Der gestrige Crash, die aktuell parallele Euro-Panik wg. GE sitzt allen weiter in den Knochen- auch heute gehts weiter abwärts, der DAX sackte auf 5700 Pkt.

7.5.10 - Dow Jones -Crash - Panne, China oder Euro schuld? - Noch nie da gewesene 1000 Pkt. stürzte der Dow gestern ab, wurde aber "gerettet". Derzeit gibt es unterschiedliche Begründungen. Sollte es sich tatsächlich um einen Transaktionsfehler handeln, dann ist die Technik äußerst manipulationsanfällig. Ich denke auch, daß es gegen derartige Tipfehler ein internes Sicherheitssystem gibt. So ging Procter & Gamble fast 40 % runter- für diesen Blue Chip eher untypisch,und eine Brauerei-Aktie lag gar bei 1 cent, was eine Panne bestätigen könnte.
In China gib es eine enorme Überschuldung und große Aktienblase, welche demnächst platzen wird. Auch hier könnte ein Mitgrund liegen, denn dort gabs auch einen Crash - OHNE Panne!!! Wäre GR der Grund, dann hätte es schon eher gekracht. Die CFTC ermittelt derzeit und  erklärt einige Trades für ungültig.Es ist derzeit weiter hoch riskant in Aktien zu sein.
Das war also auch der Grund für den rasanten Ölpreisverfall.
Update 18.00:
NASDAQ u. CME schließen techn. Defekt für Kurssturz aus.

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6.5.10 -
Aktiencrash beginnt - Dow Jones mit - 9 %. Das gehört dazu. Noch mehr Fluchtgeld wird generiert. Wenn es sich dann fängt kommen die Papierflüchtlinge. Sollte es dann temporär kein verfügbares Gold geben, ich habe kurzfristig noch welches - Schwarzes Gold. Hier braucht man nicht wählerisch sein, da beides mit erstklassiger Bonität.

6.5.10 - Geldanlagen fast nirgends mehr sicher - Doch hier!!!  Danke, Herr Eckert von WELTonline. Gold kapiert man dort zwar immer noch nicht, dafür macht man jetzt- berechtigt - alle anderen klassischen Papieranlagen madig. Die Leute werden sich jetzt nach alternativen Investments umsehen. Ein riesiges Fluchtpotential aus Papier wird nun auf ein minimales Sachwertangebot einströmen und die Preise hoch treiben. Noch vor einem Jahr waren solche Artikel verboten.Die beste Investmentmischung ist da: Gier und Angst. Meinen Glückwunsch an alle Investoren für ihre Weitsicht und vor allem die eigene Entscheidung auf Grundlage von Wissen und Recherche.
Die Neuen müssen noch etwas leiden- das gehört zu einem Investor dazu, denn wer nicht verliert und riskiert hat den Sieg nicht verdient, stimmts? Sie dürfen trotzdem stolz auf sich sein!

6.5.10 - Ölpreis fällt um - So kann man sich irren. Die Eurokrise ist gewichtiger als die Ölpest im Golf, ich vermutete deswegen den Durchmarsch bis 90 $. Die Anleger nehmen vorerst lieber Gewinne mit, schließlich ist der Ölpreis seit einem Jahr in ungebrochenem Aufwärtstrend, eine starke Korrektur bei diesem spekulativ beeinflusstem Asset mehr als fällig. Wäre ich Spekulant, hätte ich jetzt verloren, da ich für den Moment  vergaß, daß der Markt nie rational reagiert. So nehme ich es gelassen, da das Polster groß genug ist, verdient wird trotzdem.Man muß ja nicht übermütig werden. Lassen wir den Shortys auch ihren Lohn, bald gibts wieder Einstiegskurse. Freude ist denoch angesagt, denn Gold geht weiter hoch. Und davon haben Sie ja wohl sicher auch etwas, oder ?

6.5.10 - Goldunze erstmalig über 1000 €  ... und Gold geht über 940 €/oz. Große Goldhändler sind fast trocken. Aber auch bei uns läuft es, wie noch nie. Es hat offensichtlich eine größere Flucht in Sachwerte eingesetzt. Wahrscheinlich wird es Ölfelder nicht noch mal so günstig geben, wie in den letzten beiden Jahren. Fürs aktuelle Projekt ist das irelevant, da eh sehr gut eingekauft (bei einem früheren Projekt kostete die Quelle gut das Doppelte). Auch Gold wird es bald kaum noch unter 1000 € geben. Allerdings geht auch Gold in $ hoch, weil der Dollar praktisch noch schlechter ist, als der Euro. Die Amis verstehen es nur gut -hier über ihre drei Ratingagenturen- per Reputationskrieg den Greenback temporär zu stabilisieren. Trotzdem stehen die USA auch vorm Staatsbankrott.
Bedeutet: alles Papier wird wertlos, Gewinner sind dann die Eigner der lebensnotwendigen First-class- Unternehmen. Auch die Gold-Bugs werden dann mit Ihren Gewinnen Ölfelder kaufen, denn dieses generiert ein Einkommen.

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5.5. 10
EZB erwägt quantitative Easing - Was habe ich Ihnen gesagt? Die machen es jetzt! Die werden die Staatsanleihen genauso wie die FED in den USA monetisieren, also gegen eigene Gesetze verstoßen und Geld drucken.Überraschen tut mich die Geschwindigkeit! Die Euro-Hütte brennt.
Der Euro ist erledigt- nicht gleich , aber demnächst, aber der Weg in die Inflation frei. Ich kann nur raten, nicht zu lang mit der Geldsicherung zu warten. Der Euro wird immer wertloser. Das ganze steht nun auch im Mainstream- die Flucht wird damit größer, auch wenn die Masse noch schläft.

5.5.10 -  GEAB: Schlacht um England -  Der Gründer des franz. Insider-Magazins GEAB Franck Biancheri hat es nun auch in den Mainstream, das HANDELSBLATT,  geschafft. Derzeit sehen alle gen Süden, dabei braut sich um England und die USA schon neues Unheil zusammen. Allein an GR geht der Euro noch nicht zu Grunde. Erst, wenn die weitere Aufschuldung in den USA u. GB scheitert drohen Dollar und Pfund abzustürzen, da eine neue Inflationswelle folgt. Biancheri erwartet, daß England im Sommer fällig ist. Das könnte dann auch den Euro wieder stärker erfassen. Es wird immer unkalkulierbarer.
Die Folgen werden, wie man auch bei GR sieht, auf die Bürger abgewälzt. Einkommenseinschnitte drohen und zwar zuerst bei allen Staatsbediensteten. Wer das dann  nicht gegen kompensieren kann... Genau dazu eignen sich Ölbeteiligungen. Allerdings muß man die Karenzzeit wg. der Projekterstellung von ca. einem Jahr einplanen, also den Brunnen nicht erst graben, wenn  man am verdursten ist.

5.5.10- EURO-Einbruch durch GR-Eskalation - Es geht jetzt rund an den Märkten. Der Euro fällt weiter. Ebenso sackt Öl auf 80 $ ab. Grund für die Dollar-Stärke ist die Ankündigung der Ratingagt. Moody`s Portugal um 2 Stufen abzuwerten. Hier läuft ganz klar eine von den amerikan. Ratingagt. inszenierte Attacke gegen den Euro zugunsten des Dollar. Leider (oder zum Glück) werden damit auch die Ölfelder teurer.Jedenfalls kann es sein, daß sich der Euro erst wieder bei 1,20 fängt. Genausowenig , wie es ewig aufwärts geht, geht es ewig abwärts.

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4.5.10 - Spanien vernichtet GR-Bailout - ...weil man in einigen Monaten GR kaum noch beachten wird, ob der Größe des nötigen SP-Bailouts. Internas schreiben schon von 250 Mrd. an "Bedarf". Die GR -"Rettung" hat den EURO nicht stabilisiert- im Gegenteil. "Rette sich wer kann " - Headlines werden bald erscheinen, denn hier fallen nicht 3 - 4 Banken gleichzeitig sondern ganze hochzivilisierte (?) Staaten. Diese Befürchtung erwähnte ich schon 2008  im Artikel "Tapferes Schneiderlein" auf mmnews.de..............auch die Derivate warten schon.....
Zurück zu Spanien: Dem aufmerksamen Beobachter wird auffallen, daß aus den USA eifrigst zugunsten des Dollars der EURO diskreditiert wird.

4.5.10 - Ölpest: steigende Preise erwartet - Meiner u.g. Einschätzung vom 30.4., daß der Ölpreis dadurch hoch gehen wird, teilen jetzt auch andere, u.a. Rohstoffanalyst Eugen Weinberg. Aussetzung neuer Off-Shore-Bohrungen, Beeinträchtigung der Schiffahrt (an dieser US-Küste liegen wichtige Öltankerhäfen der USA) und damit Lieferausfälle. Außerdem erscheint mir der Kussturz von BP übertrieben, lockt aber Einsteiger an und fördert sekundär  das Ölinvestment durch Nachahmer. Da werden auch nicht platzende Konjunkturhoffnungen bremsen können. Die Weltwirtschaftskrise hat den Ölverbrauch für anderthalb Jahre gerade mal um ca. 3 % gesenkt , um jetzt wieder ins alte Niveau zu gelangen.

4.5.10 - Ölpest: BP haftet und zahlt - Ganz klarer Fall, auch für unsere Teilhaber interessant: Es haftet nach US-Recht der Betreiber, also  BP. Dabei wird die Profitabilität von BP kaum eingeschränkt, denn für diese Schäden kommt - verteilt über Jahre - deren Haftpflichtversicherung auf, die zwar auch BP gehört, möglicherweise aber rückversichert ist. Bei unseren Beteiligungen ist der Betreiber der jeweilige Operator und der ist ebenso voll versichert. Allerdings haben wir keinesfalls ein derartiges Risiko, denn in unseren Feldern muß das Öl meist "herausgesaugt" , der Formationsdruck  technisch erzeugt werden.

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3.5.10 - EZB akzeptiert GR-Bonds als Sicherheit - Nachdem  das EU - IWF- Rettungspaket über 110 Mrd. für Hellas durch ist, kündigt nun auch die EZB an, Ramschanleihen als Sicherheit zu akzeptieren. Damit ist sie nur noch einen Schritt vom quantitative Easing, dem Aufkauf der Anleihen, entfernt. Man tastet sich  immer scheibchenweise vor. Wie ich immer wieder erwähne, das Gegenteil des von Politikern gesagte tritt ein. Das eiserne Merkel wollte GR nicht helfen, jetzt schmeißt sie denen ein Mehrfaches hinterher. Trichet schloß im Januar ebenso laschere Standards aus, jetzt macht er das Gegenteil. Die Lügen müssen immer mit einkalkuliert werden, dann liegt die Prognose richtig: GR wird gerettet, die EZB bereitet Geld drucken vor. Ist auch nötig. Nach einer Erhebung von zerohedge.com benötigen die Südstaaten in den nä. 3 Jahren satte 2 Billionen Dollar !!! (Quelle: Bank of America)

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2.5. 10 - Greenback -Oil-Blues - Zitat: "Das Entscheidende ist, dass Präsident Obamas scheinbarüberraschender Strategiewechsel nichts mit der Sicherung vonEnergiequellen oder einem ökologischen Anliegen zu tun hat,sondern stattdessen ein Versuch ist, die massiv ansteigenden Schuldenmit dem einzigen Schmierstoff auf den Planeten, der geeignet ist,inflationäre Spannungen auszugleichen, zu begrenzen – demÖl."
Zu diesen monatären Zusammenhängen ums Öl werde ich auch am Sonntag auf diesem Seminar
sprechen.



2.5.10 - Prof. Otte vs. Roland Leuschel - Streitgespräch in der FTD - LESENSWERT. Ich tendiere klar zu Leuschel. Otte hat zwar mein Alter, Leuschel aber die Weisheit der Erfahrung. Zudem erscheint mir Prof. Otte oft als Beauftragter der Aktiengesellschaften. Einig ist man sich aber, daß Gold derzeit keine Blase ist und Öl unbedingt ins Depot gehört.Bei Öl stört sich der physisch investierte  Leuschel berechtigt, daß eine Bank dazwischen steht. Otte gibt sich lieber bei Öl mit ner Aktie von TOTAL bei 6% Rendite zufrieden. Beide kennen uns halt noch nicht. Die erste von vier  Bohrungen des letzten neuen Projektes brachte in Q IV/09 z.B. schon 8,2% p.a. als erste Ausschüttung! Auch die früheren Projekte kommen dieses Jahr wieder besser zum laufen, als jedes Aktieninvest. Nicht vergessen: Ölfelder haben einen Bilanzwert und Ertragswert, ähnlich einer vermieteten Eigentumswohnung.

2.5.10 - Fünf (fragwürdige) Gründe gegen den Euro - Naja...,hier wird in der FTD schon Unruhe erzeugt. Es wird in einigen Jahren sicher alles "rück abgewickelt" werden. Möglicherweise steigt irgendwer zuerst aus- ob Deutschland oder ein Südeuropäer ist bislang spekulativ. Die dt. Politik könnte jedoch das Vertrauen in Papiergeld sicher wieder temporär  festigen- wenn sie die DM zurück holt. Jedoch hat das Land dazu keine Souveränität. Ich sehe eher derzeit den Trend, daß Europa kollektiv untergeht. Sollten die Einschläge aus GR, SP,PT,IT aber gleichzeitig kommen, könnten evtl. schon im Hintergrund aufgebaute Notszenarien über Notverordnungen kommen. Für eine  Währungsreform o.ä. ist es aber in 2010 noch viel zu früh.

2.5.10 - Ölpest im Golf verschlimmert sich - Der Ölteppich hat bereits die Küste erreicht und Obama hat das, was G.W.Bush mit Hurrican Kathrina hatte- Publicity auf Kosten anderer.
BP muß vom Außmaß des Unterganges der Plattform auch völlig überrascht worden sein, da es so etwas noch nie gab. Täglich laufen 800.000 Liter aus.
Jetzt erwägt Obama noch höhere Sicherheitsvorkehrungen für Off-Shore-Projekte. Dessen Öl wird dadurch nicht billiger. Es reicht eben nicht, große Unterwasserfelder zu finden. Diese müssen auch erschlossen werden und dauerhaft sicher fördern. Die konventionelle Ölförderung ist und bleibt eine der sichersten Methoden der Energiegewinnung.

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1.5.10 - Aktien als Gewinner der GR-Pleite ? - Plötzlich sind die ach so sicheren Anleihen, LV und Renten sogar bei der WELT in Miskredit gekommen. Man rät trotzdem Bonds des "Top-Schuldners" (?!) Deutschland zu halten. Wieso sollen gerade Aktien in einer Depression steigen? Diese sind doch eh derzeit völlig überbewertet und man wartet auf den Crash. Hier soll die Herde wohl vorab noch hinein getrieben werden. Die manipulierten Börsen (z.B. durch PPT) sind reine Geldabsauger von sog. Experten samt deren Zielgruppe "Anleger" zu den Insidern der Hochfinanz. Am Schluß des Artikels wird aber dann doch schon Gold empfohlen.

1.5.10 - Verbraucherzentralen warnen vor Panikreaktion -  Läuft hier schon wieder ein Bankrun?
Nach deren "Kenntnisstand ist der Euro nicht in Gefahr." So? Dann braucht man ja auch nicht warnen. Der Kenntnisstand der VZ war ebenso noch während des vollen Ausbruchs der Krise "gefahrlos". Die kennen eben nur das,was sie staatlich verordnet glauben dürfen.


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APRIL 2010


30.4.10 - Portugal fürchtet Panikmarkt ... Spanien: Angst vor Staatsbankrott - Alles beides völlig berechtigt. Man sollte seine Krisenvorsorgemaßnahmen jetzt wieder verstärken. Das geht mir hier diesmal alles ziemlich schnell. Die Meldungen sind vom SPIEGEL und der Süddeutschen!!! Jeder sollte jetzt wach sein und handeln. Die Situation wird täglich kritischer- ein neuer Lehman-Effekt droht. Man erinnere sich: Im Okt. 2008 stand das weltweite Finanzsystem ca. 6 Std. vor dem Kollaps (totaler Zahlungsausfall) weil die Reichen eine halbe Billion $ abgezogen hatten. Nur sind die jetzigen Banken die europ. Südstaaten. Profitieren davon wird zunächst die USA und der Dollar, der zur Fluchtwährung wird. Öl-und Edelmetallinvestoren können sich zurücklehnen. Das sind die besten Währungen.

30.4.10 -
Obamas Fall ins Bohrloch - Was habe ich vor 4 Tagen prognostiziert? Die größte Ölpest seit Jahrzehnten gefährdet die Pläne für die frei zu gebenden Küstenbohrungen, dessen gesetzl. Restriktionen  G.W.Bush 2008 durch das Hochtreiben des Ölpreises auflöste. Der Ölpreis legt daher heute wieder zu. Damit werten Ölfelder im Inland durch den Security-Fact weiter auf. "Drill, Baby, Drill" wird künftig eher über die Prärie als den Golf hallen. Was den "Klimaschutz" angeht, da kann Obama ruhig weiter Protagonist sein, denn all diese Aktivitäten werden Öl und Gas nicht ersetzen, gar wegen der negativen Energiebilanz der Ökoenergieprojekte diesen steigern. Oder glauben Sie, der President wird der Öllobby ernsthaft zur Gefahr? Da fällt er eher ins Bohrloch.
Hier sind die größten Ölkatastrophen.
update- Meldung: Obama zieht Notbremse bei Tiefseebohrungen - vorerst keine Genehmigungen. Das wird den Ölpreis nach m.E. in kürze über 90 $ treiben und unsere Performance verbessern. Zudem wird auch der Bilanzwert der kontinentalen Ölfelder zulegen, den Rest macht die weltweite Krise.


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28.4.10 -  Wie Anleger auf Sand bauen - auf Ölsand - Erst ab dem aktuellem Presiniveau um 80 $ beginnen sich Ölsandprojekte zu lohnen, unter diesem  Break- Even -Level gibts nur Verluste. Da hat man kein konservatives Sicherheitsnetz, wenn der Preis mal wieder bei 50 $ sein sollte. So günstig ist die Steuer in Kanada auch nicht. Zwar fällt in der ROI-Zeit nur 1 % an, dannach aber satte 25 %. Zum Vergleich : Bei uns sind es nur ca. 7 %. Außerdem ist das noch eine Pionierindustrie mit höheren Risiken als konventionelle Förderung. Auch das Umweltrisiko ist hoch. Angeboten werden Investments meist als Aktien, also noch zusätzlich spekulatives Risiko.
erdoelquelle.com-Urteil: empfehlenswert nur für Zocker

28.4.10 - GR-Bonds mit 25 % auf Ramsch-Niveau -  Nach der gestrigen S&P-Abwertung kollabieren die gr. Staatsanleihen. Auch Argentinen war vor einem Jahrzehnt in der gleichen Lage ...und ging pleite. Das will man aber im Euroland mit alle Mitteln verhindern. Es droht ein neuer Lehman- ähnlicher Kollaps. Portugal bekommt nun die gleichen Probleme und die Platzierung spanischer Bonds stockt auch schon. Das alles kann gut her genommen werden, um die Poltitiker zu erpressen, alle EU-Verträge über den Haufen zu werfen und gegen den Willen der Völker zunächst Griechenland mit neuen Schuldscheinen rauszupauken. Mal sehen, wann das Merkel oder Trichet vor die Presse treten?

28.4.10 - Globale Abkühlung wird Arktis-Rohstoffe unzugänglich machen  -Nicht eine Erwärmung, sondern eine Abkühlung wird laut dem russischenForscher Oleg Pokrowski in den nächsten Jahren das Erdklima prägen unddie Pläne zur Erschließung der Arktis-Rohstoffe durchkreuzen.
Leserkommentar von W.W.:"da muss dieser Wissenschaftler wohl etwas falsch verstanden haben,aberdas überrascht nicht da die Russen ja auch behaupten Öl entstehtabiotisch in der Erde(grins)."

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27.4.10-  S&P ratet Portugal und Griechenland weiter ab - Portugal: A-  , Griechenland: BB+
Die Anleihen von GR sind nur noch Ramsch, Frankfurter Börse und Euro fallen, CDS schießen hoch. Wie unten schon geschrieben, jetzt kommt Leben in die Bude...
ACHTUNG: Der Euro wird, wie hier prognostiziert, weiter abwerten in Richtung €: $ mit 1:1, d.h. Öl-Beteiligungen werden ständig teurer, besser gesagt: Der Bilanzwert der Ölfelder steigt !

27.4.10 - Portugal-Flucht...Streiks und Pleiteangst in GR  - Jetzt flüchten die Anleger aus portug. Anleihen wg. Angst eines Dominoeffektes. Das war lange genug angekündigt und geht nun los. Zugleich passiert dort selbiges wie auch heute in Athen: Es wird gegen bevorstehende Kürzungen gestreikt - Sparwille gleich Null. Zeitgleich steigen die Zinsen für 2 -jähr. Anleihen in GR auf 15 %. Das Ausfallrisiko wird jedoch schon diskutiert. Man schwört zwar vom Haircut ab, aber auch hier ist immer das Gegenteil der Fall. Stichwort: Gläubigerverzicht. Wenn es diesen bei GR noch nicht gibt, dann spätestens bei  den anderen PIIGS. Jedenfalls bekommt die entstandene Schuldenkrise jetzt Dynamik. Egal was beschlossen und getan wird, es wird nicht helfen. Dieser gordische Knoten kann nur durch Inflationierung, Währungsreform und Neustart zerschlagen werden. Bis dahin vegehen aber noch einige Jahre.

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26.4.10 - untergegangene Bohrinsel kann zur Umweltkatastrope werden- Nach der Explosion einer Bohrinsel im Golf von Mexico droht eine Ölpest riesigen Ausmaßes, da große Ölmengen auslaufen. Das Öl läuft aus der Bohrung in 1500m Tiefe aus, das automatische Ventilverschlusssystem versagte. In Off-Shore- Explorationen liegen echte Risiken. Es ist nicht nur enorm teuer aus dem Meeresgrund Öl zu zapfen, auch wenn was schief geht gibt es eine langandauernde Umweltzerstörung. Man kann eben nicht mal schnell in 1500 m mit einer Betonpumpe die Quelle verschließen. Möglicherweise könnte das Desaster Auswirkungen auf den Beginn der neu zu genehmigten Erschließungen an den US-Küsten  haben, was die Versorgungslage in der Zukunft verschlechtern kann.

26.4.10 - Schuldenberge der Zukunft - Neben der meist bekannten Staatsverschuldung lauern die unsichtbaren Schulden per Pensionsversicherungen. Die USA ist hier "Spitzenreiter" und wohl schlimmer dran als Griechenland. Deutschland steht nicht ganz so schlimm da, ist aber faktisch in Zukunft auch pleite. Zu den 1,7 Bill. offiz. Schulden kommen satte 5 Bill. verdeckte.Gerade Beamte könne sich hier warm anziehen, da diese bis 0,9 Bill. € an Schuldverpflichtungen  ausmachen.  Fakt ist, ohne  Investment in die eigene Altersvorsorge werden selbst heute noch gut situierte in einem Jahrzehnt verarmen.Womöglich gar eher je nach Krisenentwicklung.

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23.4.10 -
GRIECHENLAND offiziell BANKROTT - Papandreou wird heute die Reißleine ziehen und EU/IWF-Hilfe beantragen. Damit ist das Land regulär zahlungsunfähig, was lange absehbar war. In Berlin spricht man schon vom "Faß ohne Boden" und taxiert die Rettungsgelder intern schon  auf über 100 Mrd.€ Normalerweise müssen bei Freigabe dieser alle Regierungschefs einstimmig zustimmen. Es fragt sich, ob dies in der Kürze und in Anbetracht wesentlich höherer Verschuldung als vor Monaten angezeigt, realisierbar ist. Da aber viele Banken in GR drin hängen, wird man alle Kaninchen die man hat aus dem Hut zaubern. Der Euro ist samt Währungsunion  damit trotzdem erledigt.

23.4.10 - Phantom-Aschewolke- Fake des Jahres - Jetzt geben sie es auch im Mainstream zu, was jeder rational Denkende wusste. Die Vollsperrung des Luftraums war übertrieben. Wie ich letzte Woche schrieb kann ein TL sowas ab, was im Artikel auch bestätigt wird. Damit hat sich die EU ein weiteres mal blamiert, die unkritischen Medien noch dazu. Noch ist unklar was wirklich dahinter stand: Bürokratenangst, Machtgebahren, das gleichzeitige NATO-Manöver, Katastrophentests oder was ganz anderes. Es darf mal spekuliert werden.

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22.4.10 - GR-Bonds weiter auf Staatsbankrott-Niveau - Sie springen heute gar von 8 auf 10%. Zeitgleich streiken zum 4. mal in 2010 die griech. Beamten gegen den Sparkurs der Regierung. Und das vor den Augen der EU/IWF-Kommission vor Ort. Die Lage könnte eskalieren, da hier jetzt die Spekulanten verstärkt gegen das Land wetten werden. Der Euro wertet daher weiter ab.

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21. 4 10 - Dirk Müller - FED abschaffen - Interview im Mainstream -Handelsblatt. Ja, der Dirk gefällt mir. Klare Worte, Charisma, Mut und Kompetenz. Wir brauchen noch viel mehr solche offenen Klardenker.Erinnert mich auch an Glasnost und Perestroika ab 1987, was dann kam ist bekannt. LESEN!

21.4.10 - Kerosinüberhang schwebt über Ölmarkt - Naja....die Antwort gibt der Preis, der die inflationäre Lage des Dollars mit abbildet und sich nicht beeindrucken lässt.Öl reagiert wie eine internationale Aktie. Was juckt der Umsatzeinbruch in der Provinz, wenn andernorts dieser kompensiert wird. Selbstverständlich füllen sich die Lager dadurch auf (in Europa +10%). International eher ein laues Lüftchen. Genauso lau, wie die "Konzentration" der gemessenen Phantomasche, welche gerade mal die Grenze der normalen Luftverschmutzung erreicht.Demnächst heißt es dann: Hilfe wir ersaufen! Der Hydrograph zeigt 50% Luftfeuchte im Wohnzimmer. Also ein weiterer herausragender Fake, diese ganze Hysterie.
Das europäische Pendant zum 9/11-Luftfahrtcrash lässt den amerikan. gesteuerten WTI-Preis kalt. Daß wieder geflogen werden darf, wird als Preistreiber hergenommen. Interessant, nicht wahr? Der Markt reagiert meist irrational.

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20.4.10 - BRD-Schulden bei 1.760.000.000 € - War ja zu erwarten. Ist aber noch Luft, was  das BIP-Verhältnis betrifft.BRD hat 73 %, Japan fast das Dreifache. Außerdem stehen dem noch ca. 4.6 Bill. Vermögenswerte des BRD-Personals gegenüber.Dennoch rät die BuBa die Staatsfinanzen zu sanieren. Ich weiß wie: Neue Kredite aufnehmen - Wetten daß...?

20.4.10 - Mrd.-Loch am Immomarkt - Hier kommt eine echte und gefährliche Aschewolke aus der Deckung, die ebenfalls keiner sehen will. Es müssen dieses und nä. Jahr schlappe 482 Mrd. € allein im europä. Immomarkt neu finanziert (übergerollt) werden. Es fehlen dazu eben mal auch nur 115 Mrd. Nur welche (Pleite)-Bank finanziert in ein fallendes Messer? Daher weiß aktuell keiner Rat. Es sei denn... man macht einen Bailout über die EZB. Angesichts fehlender Alternativen- das Szenario reicht für das europ. Revival des amerikan. Desasters- gibt es nur die Lösung mit mehr Geldschöpfung. Oder haben Sie , werte Leser , einen anderen plausiblen Einfall?
Es gäbe da noch eine manipulative Lösung: Man hypet die Gefahr der Inflation und bietet die Lösung, die jedes Anlegerschaf "versteht"- Immobilie als Rettung vor Inflation. Schon steigt die Nachfrage- auch nach Fonds- und schwupp di wupp gibts ne neue Blase. Man könnte so Zeit "gewinnen". Allerdings ist das irgendwie blöd, wenn die Mietpreise einbrechen...

20.4.10 - Niki Lauda zur Phantom-Asche -  Die angebliche Neuheit der "Wolke" widerlegt er ganz plausibel damit, daß z.B. der aktive Ätna auch nicht durch seine regelmäßige Aschewolke in unmittelbarer Umgebung des Flughafens Catania diesen ständig lahm legt. Hier läuft eben etwas ganz anderes im Hintergrund. Wir werden es bald erfahren. Völlig haarsträubend ist auch die Begründung der "Sondergenehmigung" mit "fliegen auf Sicht". Damit suggeriert man angebliche Sichtbehinderungen einer nicht sichtbaren Aschewolke. Merken die nicht selbst diese Widersprüche?  Außerdem fliegen die Jets wieder in 10.000 m Höhe. Und wenn einige Flugzeuge fliegen dürfen, spricht auch nichts dagegen, daß alle fliegen. Damit will man lediglich das Gesicht wahren, denn ich glaube, die Fluggesellschaften fordern jetzt Verantwortliche für diesen Phantom-Hype.Nach  Staatshilfen wurde ja auch schon gerufen.

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19.4.10 So werden Sie verarscht: NATO-Jet hat Glas im Triebwerk - Leider können die Leute nicht mehr selber denken, deshalb "gelingen" solche Meldungen, dabei steht die Auflösung im Artikel:
"Der Beamte machte keine genaueren Angaben darüber, wann und wo der Jet flog." ...und auch sonst wollte er nichts bestätigen. Also, ich war mal Triebwerk-Ing. beim Militär. Dort kann man alles befehlen und platzieren, weil kein Ziviler es prüfen kann. Da ganz klar Daten fehlen, versucht man diese Glaubwürdigkeitsrettung. Dazu werden natürlich immer suggestive Bilder einer Aschewolke ÜBER dem Vulkan gezeigt. Es ist bezeichnend für die Dummheit der Masse- Journalisten incl. Man hat europaweit einzigartig strahlend blauen Himmel aber der Kaiser sagt er ist schwarz voll Ruß ,die Herde blökt  JAA und man stellt sich schön an, um geschoren zu werden.


19.4.10 -erste Fluggesellschaften vor Pleite- Was vor knapp 2 Jahren der Ölpreisrekord nicht vermochte, schafft die EU- Bürokratie an einem Wochenende- erste Gesellschaften in Bankrottgefahr bringen. Gleichzeitig kommt eine  Bailout-Ankündigung für "notleidende" Fluggesellschaften.
Wie immer das gleiche Spiel: Man schafft erst ein Problem und bietet dann die Lösung an.Diese bezahlen natürlich die Steuerzahler. Wahrscheinlich fällt da jetzt noch eine europäische Asche-Behörde ab.Schließlich braucht die EU-Krake ihre Daseinsberechtigung.

19.4.10 - Luftfahrtverband kritisiert Krisenmanagement - Also hier ist was oberfaul. Da wird diktatorisch der halbe europ. Luftraum tagelang gesperrt, was einem SuperGAU gleicht. Trotzdem werden keine Krisenstäbe gebildet, das Merkel tingelt gemächlich nach Berlin, evtl. steigt heute mal ein Messflugzeug oder ein Ballon auf und jetzt hat auch noch die Phantomwolke die Richtung gewechselt und zieht angebl. nach Kanada (um dort gleiches Chaos zu verursachen?). Dabei entstehen Mrd.-Verluste, erste Versorgungsenpässe beginnen und morgen braucht GR neues Geld. Gibt es da irgendwelche Zusammenhänge? Man könnte solch eine " Naturkatastrophe" schön als Begründung für allerlei Krisenauswüchse hernehmen. Also beobachten, wer was wann davon hat.

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18.4.10 - Airlinechefs kritisieren Flugverbot - Die merken es also auch schon, was ich am 16.4. hier schrieb: Alle gestrigen  Überführungsflüge waren beanstandungslos, TL-Hersteller bestätigen keine Gefahr, nicht mal Wetterballons sind mit Meßsonden hoch dafür macht man Panik über eine Computersimulation:
Man entschied anhand von  Phantom-Asche. Das kennen wir von der Klimasimulation, von den Phantom-Terroristen an 9/11 oder dem Phantom-Virus der Schweinegrippe u.a. Sicher wollen sich die EU-Bürokraten sowie auch die Vulkanasche-Vorhersage-Behörde damit Macht und Daseinsberechtigung verschaffen. Mit der Fürsorge-Begründung klappt das immer, weil dann die wenigsten Menschen selbst nachdenken und infrage stellen. Wie man sieht, kann man mit der Herde alles machen- die mucken (noch) nicht auf. Vielleicht wollte man wiederholt testen, wie weit man gehen kann. Für den Investor muß eben  auch die Manipulation der Massen berücksichtigt werden.

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16.4.10 - Fragen & Antworten zur Asche von einem Experten - ... der sich als Geophysiker "tarnt": tagesschau.de bietet solches Personal. Scrollen Sie mal runter und lesen Sie. Die Windvorhersage kann man schlecht bestimmen, dafür besser die Eruptionstätigkeit. Die kann sofort, später oder noch später aufhören...blabla. Natürlich bestehen keine gesundheitl. Risiken. Wie auch, die Aschewolke ist schon so verdünnt, daß man gar nix merkt. Merkt er nicht, daß auch die TL-Triebwerke bei dieser Verdünnung nichts merken? Das ganze nennte man Fachkompetenz: "Ich weiß, daß ich nichts weiß und bemerke auch meine Widersprüche nicht."
Sofern Sie über sich keine dunklen Schwaden sehen, passiert auch den Flugzeugen nichts. Diese müssten schon direkt durch solch eine optisch wahrnehmbare Wolke fliegen (passierte histor. 2x mit temporärem TL-Ausfall). Wo sind die Daten und Bilder der Forschungsflugzeuge/-ballons, welche die Verschmutzungskonzentration messen?
Bei den Eumetsat -Film löst sich die Wolke über der Nordsee in den Ärmelkanal hin auf- ähnlich eines Sturmes, der umflogen werden kann. Hier ist zu irgendeinem Zweck Hysterie erzeugt worden. Merke: Wenn alle einer Meinung sind, ist was faul.



16.4.10 -  Schwarze Asche- auch bei den Derivaten von Goldman Sachs - Der Vulkanausbruch in Island lässt den europ. Luftverkehr am Boden, die Aktien der Gesellschaften gehen in die gleiche Richtung ( 9/11 lässt grüßen). Zeitgleich gibt es Vorwürfe der SEC gegen GS wegen Betruges bei CDO´s. Die haben gegen die eigenen Papiere gewettet, was an sich nicht neu ist (Schaden: 1 Mrd. $). Jetzt kommen also die Leichen aus den Kellern. Das könnte die Trendwende nach unten sein. Auch Bankentitel fallen- die DeuBa  mit - 7 %. "Jetzt gehts wieder rund." , sagte die Hummel und flog in den Propeller. Propellermaschinen mit KolbenTW hätten übrigens keine Ascheprobleme und die Asche, welche mit Öl derzeit nicht im europ. Luftverkehr verdient wird, wird jetzt in den KTW der Busse und  Autos als Ausweichtransporter gemacht.


16.4.10 - Goldmann Sachs schockt mit Pleite-Immofonds - Dieser hat fast sein ganzes Kapital von 1,8 Mrd. $ verloren - natürlich gewerbl. Immomarkt. Das ist der Beginn des Crashs in diesem Sektor. Über diesen Trend berichte ich seit Jahren. Der GS- Fonds ist ja nicht der erste und es werden noch haufenweise folgen, Gelder eingefroren werden. Auch ein Morgan- Stanley- Fonds machte den größten historischen Verlust - 5,4 Mrd. $. In diesem Bereich findet tatsächlich Deflation statt- sehr lange noch. Man wird mit neuen Rettungspaketen für betroffene Banken dagegen steuern.

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15.4.10 - US-Army fürchtet Ölknappheit - Schönwetterarmee halt, die Angst haben, daß Sie für Ihre klimatisierten Kampfmittel zu wenig Öl bekommen. Aber Satire beiseite: Jedenfalls gesellen die sich auch auf die Seite der Warner und Preisverteidiger. Eine Studie kommt zu dem Schluß, daß es schon ab 2015 zu einer Verknappung kommen könnte. Diesen Zeitraum sehe ich als realistisch an. Der Grund liegt auch lt. dieser  Studie in viel zu geringen Investitionen sowie einer Karrenzzeit von ca. 10 Jahren, bis neu erschlossene Gebiete stabil ersetzen.
Das US- Militär ist eines der größten Ölverschwender. Wie wäre es, wegen der Knappheit schnell förderbaren Öls einfach mal alle Kriege zu beenden? Oh, ich verliere mich im Wunschdenken... wahrscheinlich werden gerade deswegen neue angezettelt. Denn überall dort wo die Army "befriedet" ist auch Öl!

15.4.10 - Rekordhoch beim Handel mit WTI- Ölkontrakten - Das Volumen entspricht 15 Öltagesverbräuchen. Dafür sorgen unsere Preisverteidiger die Finanzinvestoren. Da diese hauptsächlich spekulativ orientiert sind gehen diese davon aus, daß es derzeit noch günstige Einstiegspreise gibt. Natürlich kommt auch der Herdenbeschleuniger dazu, die auf jeden Trend mit aufspringen. An sich wird das Öl nicht teurer, sondern es reagiert nur  nachtragend auf den wertloser werdenden Dollar.
Auch steht Öl wieder im Contango: Der Rohstoff im Boden ist teurer als das Faß darüber. Das wird sich auch beim neuen Projekt positiv bemerkbar machen. Es konnte noch zu sehr günstigen Konditionen erworben werden und für das WTI brauchen wir diesmal nicht so tief in den Sandstein bohren.

15.4.10 - Zu GR gesellt sich bald Spanien und Portugal - Da sind die Risikoaufschläge trotz 45 Mrd. €-Hilfe  bei den CDS höher als auf Vorrettungsniveau, da zweifelt der Markt zusätzlich auch schon an Spanien und Portugal. Die Rettung geht nach hinten los. Man wird es aber erstmal einfach wieder mit mehr Geld versuchen zu stützen. Das Abwertungspotential beim Euro ist noch hoch genug und solange es schleichend geht macht man mit dieser Methode weiter. Übrigens: Ist jemandem in irgend einem Medium zu Ohren gekommen, welche Sicherheit GR für die EU-Kredite hinterlegt oder bekommt man jetzt Kredit ohne Garantie seitens des Schuldners? Aus GR kommt die Nachricht, daß olle Papa in Kürze das Paket aufmachen wird/muß.

15.4.10 - Öl-Bestandszahlen beenden Kurskorrektur - Trend weiter aufwärts. Ob die Meldungen nun manipuliert sind, stimmen oder nicht: sie wirken preissreibend. Beim Rohöl und Benzin gibt es einen leichten Lagerabbau, Heizöl und Diesel leichte Zunahme und China gab ein Quartalswachstum seiner Wirtschaft  von 12% an. Für europäische Verbraucher ist der Eurotrend nach unten weiterer Teuerungsfaktor.

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13.4.10 - Barnett Shale in Niedersachsen ? - Gas wird künftig immer interessanter. Jetzt will Exxon in Deutschland auf Schiefergassuche (Shale Gas) gehen. Fakt ist, es gibt genug Gas da unten, auch unter Deutschland denn die Holländer beuten unterirdisch ja ebenso aus. Interessant ist vor allem auch Polen. Aber wer will seitens der Hochfinanz schon die Energieautarkie von Satellitenstaaten? Daher sind es maßgeblich Großkonzerne, die da bohren.
Der Artikel beschreibt kurz den Aufstieg des ShaleGas durch neue Technologien, die wir ebenfalls in Texas nutzen. 20 Mill. € kostet jedoch eine Probebohrung hierzulande. Dafür bekommt man bei uns ein ganzes produzierendes Projekt. Derzeit aquirieren wir neue Felder allerdings nicht in Schiefer. Grund: Die Kosten sind einfach noch zu hoch bei derzeitig unwirtschaftlichen Henry- Hub-Gaspreisen um die 4 $. (PS: Danke an Leser S.H. für den Hinweis)


13.4.10 - Öl, Silber, Gold gehören zusammen zur Krisenvorsorge - Das steht zwar so direkt nicht in diesem bullischen Artikel, aber immer öfters taucht medial dieses Dreiergespann bei der Chart-Bewertung auf. Öl kann man auch als monetären Rohstoff bezeichnen, da über die Dollarbindung der Ölpreis das FIAT-Money aufsaugt und darüber die Inflation auf die Teuerung der Sekundärgüter durchschlägt. Hier stehts heute: Ölpreis treibt Teuerung

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12.4.10 - Chinas gigantischer Ölverbrauch - Schauen Sie sich diese Grafik an. Das Ölverbrauchswachstum hat das der inländ. chines. Ölproduktion seit 1992 bis jetzt um mehr als das doppelte überholt. China muß enorme Mengen importieren, wie die USA. Die Angebotsseite hält allerdings diesem Tempo nicht stand. Es sei denn der Preis steigt. Und das wird er. Gnade dem, der dann nicht davon mit profitiert.
PS: Ab dieser Woche können wir wieder "liefern" - Wir informieren rechtzeitig auch per Mail.

12.4.10 - Euro ist in 10 Jahren futsch - Wahrscheinlich schon viel eher. Zunächst wird er wohl erstmal aufgeweicht. Jedenfalls kommen im Mainstream (Handelsblatt) immer mehr Euroskeptiker zu Wort die den Austritt Deutschlands aus der Union fordern. Dieses Wochenende dürfte in die Geschichte eingehen. Nicht nur, daß mit GR eine wiederholte Crash-Gefahr zunächst gebannt wurde. Auch der Tod der halben polnischen Regierung durch den Absturz bei Smolensk sowie der Sieg nationalistischer Parteien (siehe Protektionismustrend) im Armutsland Ungarn tragen zur Zäsur bei. Es stehen uns dramatische Umwälzungen bevor, nicht nur monetär auch politisch. Das begreifen  auch immer mehr Menschen.


12.4.10 -  GR-Notpaket hilft €, Gold und Öl - Es ist schon paradox. Da wird mehr Kreditgeld ins System gelassen und der Euro steigt. Normalerweise müsste er wg. Inflationsgefahr fallen aber da man sich auf die EU "verlassen" kann, jede Pleite zu versorgen, wird weiter spekuliert. Die Angst vor einer Schuldenkrise wäre durch die Rettung genommen. Wie dämlich kann man eigentlich sein: Da wird ein überschuldetes Land mit noch mehr Schulden belastet- aber die Angst vor Schulden sinkt.....
Allerdings gibt es immer mehr, die das rational nahe liegende machen: Gold und Öl kaufen.

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11.4.10 - GR Notfallpaket - Man macht das gleiche wie vor 1 1/2 Jahren bei den Banken, jetzt nur mit Staaten. Am Ende wird "gerettet". Hier mit bis zu 30 Mrd. € durch Zwischenfinanzierung des IMF bei Zinsen um die 5%, was natürlich besser als die 8% bei Staatsanleihen sind. Aber auch diese 5% müssen erst mal erwirtschaftet werden und wir sind nicht im Konjunkturzyklus! Das war GR auch die letzen 10 Jahre nicht. Mal sehen was der Markt davon hält.

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10.4.10 - RTL news meldet daß Griechenland mittels eines 20 Mrd. € -Kredits der EU zu 5 % Zins gerettet wird. Morgen am Sonntag geg. 16.00 Uhr gibts dazu eine Pressekonferenz. Genau so wie ich es erwartete- das Leiden wird verlängert. Das "tolle" am Kredit ist ja, daß man aktuelle Probleme so schön über die Zeitachse verschieben kann- bis die Zeit dann nicht mehr reicht, zu viel auf einmal crasht  oder Nachfolgegenerationen nicht mehr zahlen können/wollen.

10.4.10 - Ölpreis nimmt Kurs auf 100 $ -Marke  - Rein charttechnisch sind natürlich weitere Kaufsignale aktiviert und 100 $ durchaus in 2010 drin. Allerdings geht es nie immer in eine Richtung und Gewinnmitnahmen nach einem Hoch dürften den Preis auch wieder sacken lassen. Einen Boden dafür sehe ich weiter bei 60 $. Man bedenke, das viel über Spekulationen verdient wird, diese benötigen Kursvolatilität. Bei 100 Dollar will übrigens die OPEC mit Fördermengensteigerung gegen steuern. Dabei ist die Nachfrage ohnehin moderat und erreicht Vorkrisenniveau. Alles was also über 100 $ liegt ist spekulations, inflations und investitionell getrieben. Ansonsten beschreibt der WELT-Artikel die Komplexität der Spekulation mit Ölkontrakten. Das man aus dem direkten  Rohstoffverkauf wesentlich sicherer verdienen kann ist dort wohl nicht bekannt.

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9.4.10 - Woher die EU ihr Gas bezieht - Heute wurde auch  der Baubeginn der North-Stream-Pipeline gefeiert. Die FTD hat eine gute interaktive Karte über die Gasversorgung erstellt. Man kann den Pipeline-Kraken auch als Geldabsauger der Abhängigen sehen. Egal wieviele Leitungen es gibt- am Ende gewinnt die Quelle.

9.4.10 - Bankrun 3.0: Banken machen auch mit - Operation Ernstfall , jetzt hauen auch HSBC, Commerzbank, Barclays, RBS aus GR ab. Hauptnachrichtensendung 18.00 auf n-tv berichtet: NICHTS. Sicheres Zeichen daß es Ernst ist.
Dafür meldet BLOOMBERG: heute abend Krisenkonferenz der EZB. Die Amis haben natürlich ein Interesse am fallenden Euro.
Fitch ratet GR auf BBB- und empfiehlt sofort EU-Notfallplan zu nutzen- das ist echte Panik am Freitag

9.4.10 - Private Equity geht auch ins Öl: Raffinerie gekauft- Nachdem das smart money ,dann Pensionsfonds und Hedgefonds das diekte Ölinvestment entdeckten, geht nun auch die erste  PE- Firma mit und kauft sich für 220 Mio $ recht  günstig eine  US-Raffinerie (Neubau wäre 30 x teurer). Die machen es richtig, die kaufen, wenn es am Boden liegt und keiner mehr dran glaubt.  So entstehen Megatrends und wir sind erst am Anfang eines größen Öl - und Gasbooms, wo sich die Geduld wie immer im Leben mehrfach auszahlen wird. Anfangs ist es dabei immer noch mühsam und nicht alles läuft wie geschmiert. Das liegt in der Natur der Sache - Pionierarbeit, die wird belohnt werden. 

9.4.10 -
BUNKRUN 3.0 ist da: Griechenland - Die Angst geht um, daß die gr. Banken kurz vor dem Kollaps stehen. BILD berichtet und zeigt erste Bilder.  Was passiert übers Wochenende? Wahrscheinlich werden jetzt die IMF-Rettungsgelder gezogen werden müssen. Zur Historie: Bankrun 1.0 war 2007 Northern Rock, Bankrun 2.0 im Oktober 2008 nach Lehman und jetzt gehts 3.0 mit GR weiter. So langsam wird dadurch das Volk sensibilisiert. Wir erinnern uns, es braucht keine 9% der Abzüge und die Institute sind pleite, werden aber wieder gerettet werden! Warten wir den 22.4. ab, dann muß Athen zahlen.
PS: Hier kommt es schon: UBS befürchtet GR-Pleite dieses Wochenende-sprich: Hilferuf an IMF wg. Staatsbankrott.

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8.4.10 - Zuspitzung der Lage in GR - Zinsen für 10jähr. Bonds rennen heute um die Wette - in Richtung 8%. Der Markt befürchtet eine Eskalation. Griechenland dürfte wohl noch vor der NRW-Wahl weltweit um Hife schreien. Keine Angst- die werden gerettet. Ist ja letztlich alles vorbereitet worden. Irgendein Gemisch aus IMF, Eurofonds u.internat. Krediten wird das Leiden schon noch verlängern.
PS: gr. CDS auf 450 Basispunkte -heißt: Anleihen für 10 Mio. € zu versichern kostet 450.000 € p.a. - also hoch riskant!

8.4.10 - 40 % der US-Banken bedroht - Das meine ich doch! Hier weht dann wieder der Gegenwind gegen den Dollar wenn diese durch neue Geldspritzen gerettet werden müssen. Seit Jahren lauern die CMBS, also der gewerbl. Immomarkt auf den Vollabsturz. Seit 2007 haben diese Gebäude  40% Marktwertverlust zzgl. 18 % Leerstand bei Mietpreisverfall von bis zu 40%. Spätestens 2011 kracht es dort. Zeitgleich dürften dann mehrere europ. Staaten vor dem Fall sein. Dann geht die Krise erst richtig los, bis jetzt kam nur die Ouvertüre.

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7.4.10 - Griechen plündern Konten -Es geht also wieder los mit dem Bankrun und diesmal berichten die Medien zeitnah. Dieses Beispiel wird europaweit Schule machen da möglicherweise  der Euro zuerst crasht- zugunsten des Dollar. Ich schätze aber, daß es erst kritisch wird, wenn der €/$ - Kurs bei 1:1 steht. Es ist aber nicht sicher, ob es schon 2010 passiert da auch der Dollar dieses Jahr erneut abwerten müsste. Die USA ist nicht weniger schlimm verschuldet als wie GR. Derweil traut der Markt de griech. Frieden nicht, die Anleihen werden immer teurer. Jetzt betteln schon die griech. Banken um Rettungsgelder von der Regierung - diese ist aber faktisch pleite. Es bleibt spannend- vor allem dann, wenn Spanien, Portugal und England endlich mitspielen. Derweil profitiert Gold in Euro mit einem neuen ATH von über 860 €.

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6.4.10 - Immoboom in Deutschland - Man macht das, was man von den Maklern und der Ökonomie seit Jahrzehnten gelehrt bekam: "Bei Inflation schützt eine Immobilie". Leider stimmt das nur in einem bestimmtem Kreditzyklus. Es bestätigt aber meine hier geäußerte Prognose, daß vor dem Crash des Immomarktes dieser sich nochmals über das Herdenverhalten aufblähen wird. WELTonline macht hier Werbung dafür. Daß aber immer weniger Kredit dafür bekommen und die Nachfrage daraufhin einbrechen  muß wird ignoriert. Derzeit gehen vor allem Vermögende ( man zahlt bar !!!)  in diese Assets. Leider steigen die gerade am Höhepunkt ein und haben aus einem Ursprung der Krise durch die US-Immo-Blase nichts gelernt. Es ist Jenen auch nicht klar, daß sie nur einen Anleihe kaufen, deren Wert von der Kreditverfügbarkeit abhängt. Sinkt diese, fällt auch der Wert der Immo.

6.4.10- Spekulation um GR lässt Euro sinken - ...und den Ölpreis in dieser Währung weiter steigen. Wir sind schon wieder bei 41 ct. pro Liter, das Hoch war 2008 bei 57 ct.Die Griechen wollen den IMF nicht, da dieser zu radikale Reformen fordern wird. Jetzt hofft man auf Kredite aus Asien. Das Gezerre wird sicher noch einige Monate so weiter gehen. Davon profitieren vor allem Gold und auch Öl, welches über 87 $ notiert.

6.4.10 -Rohstoffe sind wieder gefragt - Das waren Sie aber schon immer, nur sind es jetzt wesentlich mehr Anleger mit höheren Volumina.
Jim Rogers: „Das Verhältnis von Angebot und Nachfrage ist, ganz einfachausgedrückt, vollkommen aus dem Gleichgewicht geraten – einklassisches Zeichen, dass eine lange Hausse bevorsteht.” , Rogers erkennt auch die Diskrepanz zwischen Nachfrage und bisheriger Investition zu deren Befriedigung. Derzeit nährt die Hausse die Hausse. In Euro-Land verstärkt noch die fallende Währung den Preis. Die Masse wird jammern, aber viele weitere  Investoren einsteigen.

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3.4.10 - US-Immokrise- die Zweite - Es erinnert an Frühling 2007, nur daß jetzt die Ausgangslage schlechter ist.Die Hilfsprogramme zur Marktstützung laufen demnächst aus, die Häuserpreise fallen trotz Billionen von Rettungsgeldern derweil weiter. Gleichzeitig steigen die Immozinsen in einem übersättigten Markt. Steigende Arbeitslosenquote, Zahlungsschwierigkeiten der Mittelschicht, haufenweise Foreclosures durch unter Wasser stehende Hypotheken. Alles für den nächsten Kollaps beisammen. Die Regierung erwägt Stundungen der Zahlungen. Nur irgendwann werden diese fällig. Man spielt auf Zeit - noch bis  2012 werden Fanny und Freddy staatlich gestützt. Was dann ? Es braut sich wieder was zusammen und ein rettender Aufschwung ist nicht in Sicht.

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1.4.10 - Griechenlandpleite nicht mehr aufzuhalten - Ups. Das war wohl kein Aprilscherz. Der Rettungs-Bluff geht offensichtlich an den Märkten daneben.  IMF (IWF) - Hilfe scheint alternativlos- eine defacto-Pleite im Euroraum. Es werden wohl weitere Rettungsgelder gedruckt werden müssen. Mal sehen, wann es offiziell wird, daß die EZB griech. Bonds aufkauft, also Geld "druckt".

1.4.10 - Preistreiberei im Rohstoffmarkt - Die FAZ erkennt schon, daß die ganzen Geldtender der letzten Zeit vor allem auf die Preise von Rohstoffen durchschlagen.
Diese verteuern dann später die essentiellen Sekundärgüter, was die Inflation spürbar macht. Daraus ergibt sich noch stärkere Flucht in diese Werte. Diese Spirale könnte ab 2011 beginnen. Öl hat heute ein 17 Monats -Hoch mit 84,5 $. Der Hype könnte noch bis 100 Dollar anhalten und dann wieder wg. der Lagerbestände auf 70 $ fallen. Für uns alles im grünen Bereich.


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MÄRZ 2010

31.3.10 - Langer Abschied vom billigen Öl - Wieder einer im Artikel, der sich wundert, weshalb bei vollen Lagern der Preis steigt.Die Inflation geht über den Ölpreis!!!! Es gibt zusätzlich natürlich noch weitere fundamentale Fakten, daß Öl und auch Gas mittelfristig teurer werden. Hier wird regelmäßig darüber berichtet.
PS: Investitionsvolumen in Ölfelder 2008: 460 Mrd. $ , 2009: 380 Mrd.$ (-18%), Bedarf jedoch: 1,1 Bill $ !
Man kann somit sagen, das Investvolumen ist stark "unterbewertet". Was das heist ist klar.


31.3.10 - US-Küstenbohrungen freigegeben -  Die Grundlage dafür wurde ja  im Sept. 08 beim geplanten Allzeithoch des Ölpreises mit Abschaffung der Umweltschutzgesetze durch Bush organisiert. Kurz darauf fiel der Ölpreis um 10 % um danach ins Bodenlose zu sinken, womit gute Einkaufsbedingungen gegeben waren. Jetzt gibt Obama die Freigabe für die Küstenbohrungen. Wie von mir seitdem erwartet, zielt die USA auf mehr Öl-Protektionismus. Bei fast 70% Importöl, will man sich von unsicheren Lieferanten nach und nach entkoppeln. Wohl auch deshalb, weil man befürchten darf, daß der Dollar nicht mehr so uneingeschränkt akzeptiert werden wird. Inlandsöl wird also weiter begünstigt, letztes Jahr wurde so auch die  Steuererhöhung dazu gecancelt. Ausgezeichnete Invest-Bedingungen .

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30.3.10 - Wer ist Schuld an hohen Spritpreisen? -  ARAL-Chef Franke hat recht: Es sind die Steuern sowie primär der schwache Euro. Hinzu kommt natürlich der langsame, aber stetige Aufwärtstrend des WTI-Preises durch Inflation. 1 Liter WTI kostet heute 38,5 Eurocent, in Benzin o. Diesel raffiniert dann ca. 53 bis 61 ct. Darauf kommen  Steuern- also der überwiegende Teil.Darunter sogar eine gesetzwidrige Doppelbesteuerung, auf Mineralöl -und "Ökö"steuern werden noch Mwst. erhoben. Nicht auf die Tankstellenpächter schimpfen, die bekommen höchstens 3ct. pro Liter.
Was hilft? Passendes Gewerbe anmelden, dann bekommt man die Mwst. zurück, den Rest kann man absetzen sowie sich an steigenden Preisen über Ölfelder beteiligen. Da lacht dann das Herz, beim Blick auf die Zapfsäule.

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29.3.10 - brit. Ex-Regierungsberater King: Ölvorräte übertrieben - Statt ca. 43 Jahre sollen die bekannten, ökonom. sinnvoll förderbaren Reserven nur 29 Jahre reichen. Statt 1,3 Bill. sollen nur 0,9 Bill.Barrel vorrätig sein. Es stimmt natürlich, daß die Daten der OPEC zweifelhaft sind. Jedoch gibt es z.B. in den USA  Reserven, welche dieses Land 100 Jahre versorgen können. Außerdem gibt es genug Gas als Alternative. Das alles muß aber neu erschlossen und gefördert werden. Damit hält man sich derzeit immer noch zurück. Den Ölpreis wird das treiben, ebenso die Inflation. King`s Warnung muß man daher beidseitig interpretieren.Etwas Stimmungsmache ist auch dabei.

29.3.10 - Russland fackelt sein Erdölbegleitgas weiter ab - Dadurch entstehen Mrd.-Verluste. Ursache: Monopolist Gasprom hat das Transportmonopol. Die Ölfirmen können nur eingeschränkt das Netz zu nutzen. Auch sind die Verarbeitungskosten für das Separieren der Gassorten kostspieliger.
Wir haben bei  Projekten mit unerwarteten Erdgasvorkommen erst nach Installation einer Leitung  mit der Produktion bekonnen. Diese zahlt das Gaswerk und berechnet 20% Abschlag auf den  Henry -Hub- Preis. Lohnt sich strategisch trotz derzeitiger Überkapazitäten, gerade weil die USA verstärkt auf Gas umsteigt.

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26.3.10- GR-Hilfe beschlossen - Wie lange erwartet und gestern schon erwähnt rettet man Hellas trotz aller Beteuerungen auch künftig mit dt. Geld. Sollten die Märkte kein Geld geben, soll es einen Mix aus Krediten und IWF -Hilfen geben.Mit mind. 5 Mrd. ist dann Deutschland dabei. Man verkauft es derzeit nur als Option und hofft auf die Vergesslichkeit der Leute, wenn diese Hilfe in einiger Zeit schlagend wird. Dann gibts schon andere Themen und keiner merkt, daß mal wieder entgegen des Volkswillen der dt. Steuerzahler für GR aufkommt. Ein Trojanisches Pferd, der IWF als verlängerter Arm der FED, sitzt nun auch mit am Tisch. Die werden natürlich Dollar- Interessen vertreten.

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25.3.10 - PORTUGAL ! - Wir hatten die USA, Island, dann Griechenland und jetzt ist Portugal dran. Als Joker haben wir zeitgleich noch Spanien oder Italien. Es darf gewettet werden. Auch Deutschland ist bald fällig- allerdings als letzter. Übrigens ist der Chef der HypoRealEstate heute "überraschend" zurück getreten. Morgen solls dazu eine Bilanz-Pressekonferenz geben. Nun, der Mann hat in die Bücher gesehen und sucht lieber das Weite.

25.3.10 - EZB als Griechenlands lender of last resort - Trichet stellt klar, daß seine EZB auch weiterhin gr. Bonds als Sicherheit für Kredite annimmt. Das genau ist die europä. Version des quantitative easing der FED, die die Bonds gleich aufkauft - sprich Geld "druckt". Das ist ja der EZB noch (!) verboten. Aber irgendwie wird das auch bald umgangen. Fakt bleibt: GR wird gerettet- trotz allen Hick Hacks. Das Kanzlertheater ist doch immer das gleiche: erst monatelang dagegen sein und letztlich wegen "besonderen" Umständen das Gegenteil machen.


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24.3.10 - Die EURO-Zone wird zusammenbrechen - sagt der Chefstratege der Societe-Generale in der WiWo. Er sieht Inflationsraten von 30% p.a. in den nä. 10 Jahren.Und er ist damit nicht allein. Das ist jetzt Mainstream und fundamental auch klarer Fakt. Temporärer Gewinner werden zunächst der Dollar sein, auch der Schweizer Franken (steigt gerade) , natürlich Gold und Öl! Hier baut sich gerade ein neuer MEGATREND auf. Die Psychologie der Märkte verstärkt diesen. Sowas hätte man sich vor anderthalb Jahren noch nicht getraut permanent zu berichten, obwohl schon viele davor warnten. Fraglich ist nun nicht mehr ob, sondern WIE? Entweder verlässt Deutschland die Union oder zuerst einzelne Pleiteländer. Man spekuliert schon über die Einführung einer neuen DM als auch der Drachme.

24.3.10 - Lehman-Chef: weitere Megapleiten wahrscheinlich - Nun, er weis , wovon er redet. Da könnte es bald wieder zu Bankruns kommen. Bisher hat sich am Finanzsystem nichts geändert. Es wird wieder gepokert mit großen Kredithebeln.Der CDS- Markt bleibt weiter unreguliert, wertlose CDOs werden über Eigenhandel wieder belebt und die Rettungen der Staaten verleiten den Süchtigen weiter saufen zu können. Ich schätze im nächstem Jahr geht es wieder los.

24.3.10 - BGH kippt Gaspreiskopplung an Öl - Seit Jahren wird hierzulande  Gas am Ölpreis fest gemacht. Dies ist nun unzulässig. Derzeit ist Gas wesentlich billiger als Öl, allerding nicht für den dt.Endverbraucher. So etwas verzerrt natürlich den Wettbewerb. In den USA gibt es das nicht. Wenn der Verbraucherpreis nun  billiger wird, steigt auch die Nachfrage wieder an. Freie Märkte sind besser als manipulierte. Gutes Urteil!

24.3.10 - dt. Banken brauchen dringend 110 Mrd. - ...erst bis 2012 ??? Die neuen Bankenregeln über die 8%ige Eigenkapitalquote fordert das. Jedoch ist das gar nichts, wenn neue Abschreibungen durch Kreditausfälle und weitere Immoabwertungen kommen, bis 2012!!! Ein neuerlicher Bankrun darf auch nicht laufen. PS: Kundeneinlagen oder ZB-Geld gehören nicht zum Eigenkapital.

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23.3.10 - Benzinpreisreduzierung durch Schneeballsystem? - Ich erhielt wiederholt eine Mail, in der alle aufgefordert werden, den Spritpreis durch Tankboykott bei Shell etc. zu erwirken und dies per Schneeballsystem weiter zu verbreiten. Ich teste das mal hier an, um zu zeigen, daß das reiner Idealismus ist und nichts bringt. Nicht nur, daß erstens diese Mail in der dritten Ebene wg. Bequemlichkeit versickert und zweitens, daß selbst bei Erfolg der Preis gar steigt, weil er dann durch Spekulanten wegen " virtuellen Terroranschlägen", durch Drosselungen der OPEC  u. anderer Maßnahmen steigen würde.Der Spritpreis steigt derzeit hierzulande primär durch den Wechselkurs!!! Zudem ist die Zielgruppe von 300 Mill. Menschen dafür auch viel zu klein. Was juckt es den Elefant, wenn ihn eine Mücke sticht. Da ist es besser den Elefanten für sich arbeiten zu lassen.

23.3.10 - Prof.Dr. Hankel - Vortrag Uni Tübingen vom 7.3.10 -SWR-Tele-Akademie Spekulationsblasen in der Geschichte und Gegenwart, Ursachen der gegenwärt. Krise, Alternativen zum Umbau der Finanzmärkte  (4 x 10 min -You-Tube) -
Es kommt im Staatsfernsehen auch mal was interessantes, wenn auch zur Unzeit und unangekündigt. Nach dem Vortrag wird man feststellen, daß man ohne Insiderwissen keine Chance hat über spekulative Produkte ein Vermögen zu schaffen, man verliert es eher sehr sicher- seit Jahrhunderten immer das gleiche. Der Sachwert aber schafft es.

23.3.10 - Gasmarkt erlebt Rekord-Spekulation - Gas verkaufen, Öl kaufen ist derzeit der Trend im Terminmarkt, wo Hedgefonds auf fallende Gaspreise wetten. Auch fundamental ist der Markt überversorgt, das drückt den Preis zusätzlich. Allerdings wird die Zukunft besser, da die USA ihre Stromkraftwerke auf Gas umstellen. Jedoch muß der geringe Preis nicht schlecht sein, denn im Einkauf liegt der Gewinn. So drückt das auch die Preise für Gasfelder etwas. Gas kann sich aber schlagartig erholen, voriges Jahr gab es z.B. einen Sprung von über 100 % in einer Woche.Wird Gas sehr billig, generiert das Kaufkurse und eine Trendumkehr. Warten wirs ab.

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22.3.10 - Dollar als Fluchtwährung - Erwartungsgemäß haben die USA erfolgreich mit der Eskalation der Griechenlandkrise ihren Dollar als Fluchthafen angeboten. Wahrscheinlich wettet man bald zusätzlich auf den Euro-Crash. Somit organisieren die Amis wieder mal zu Lasten der Restwelt eine Nachfrage der Währung und können noch einige Zeit weiter machen, wie bislang. Ein $ : € - Kurs von 1 : 1 könnte bald möglich sein. Jedoch wird ab 2011 das ganze wieder umschlagen, da in den USA dann der Crash des gewerbl. Immomarkt erneut die Druckerpresse laufen lassen wird. Das Spiel kann so noch ne Weile hin und her gehen. Jedenfalls werden Ölfelder wieder teurer, sofern man welche bekommt.

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19.3.10 Interna:
Ich hatte mich heute mit einem dt. Öl-Fondsanbieter unterhalten. Dessen Prospekt hat 160 Seiten, Blind Pool mit derzeit gerade mal 4 Quellen , aber  50 Mill. $ Emmissionsvolumen, von denen seit Auflage 2009 bislang 6 Mill. verkauft sind. Vor zwei Jahren noch, lobte dieser riskante Explorationen in den Himmel
(schoß auch gegen uns), scheiterte aber mit 1:10 und macht nun ein Gemisch aus allem (Explo, Land Lease, PDP,Erweit.-Bohr.), allerdings langfristig abhängig von nur einem Operator. Man hofft auf 14 % p.a.
Ich hoffe, deren Konzept geht auf, genau wie das, aller anderen Newcomer seit dem Start von erdoelquelle.com in 2008. Es wäre wünschenswert im Interesse des guten Rufes und nachhaltigen Erfolges  eines Erdölinvestments im deutschsprach. Raum - egal mit welcher Konstruktion.

19.3.10 - Fehler im US-Öllagerbericht - ja, jedesmal ein "Großereignis" was benutzt wird, um irgend welche Preise zu begründen. Die FTD berichtet hier von "Fehlern" des am. Energieministeriums EIA. Nennen wir es doch beim Namen, das ist reine manipulierte Klientelpolitik zur Erzeugung von Insider-Kursgewinnen. Goldman Sachs steht hier ganz vorne dran. Natürlich wird zusätzlich geschlampt. Jetzt will man mit der neuen "Eddy-Murphy- Regel" (aus "Die Glücksritter" - sehenswerter Aaron Russo-Streifen) Insider bestrafen, die sich solche Infos vorab nutzbar machen wollen- will heißen: Bislang haben sich also Insider solche Infos nutzbar gemacht ! - Genau das, was ich seit Jahren schreibe.Daher: Finger weg von Spekulationen. Sie haben keine Chance, weil Sie nicht DIE Infos haben.

19.3.10 - Erdgas künftig im Überfluss - Wie hier berichtet ist die USA ja nun nach Russland auch größte Erdgasmacht, da mit neuester Technik die  großen Schiefergaslager angezapft werden. (siehe unsere Barnett-Shale- Felder). Gas ist genügend da, es muß aber sehr teuer  gefördert werden. Diese tolle Technik ermöglicht es der USA sich autark zu machen. Alles sehr zum Nachteil der Exporteure, die hofften, daß die USA weiter teures Gas einkaufen muß. Fehlanzeige, man macht sich unabhängig und fördert lieber die eigenen Explorerunternehmen. Daß man sekundär damit wie bei Öl auch auf den Preis Einfluß nehmen kann ist klar. Da die Knappheitstheorie so nach und nach auffliegt, müssen neue Argumente her. Ein  fundamentales ist, daß sich bei derzeitigen Gaspreisen die meisten Explorer noch zurück halten. Allein die Tatsache, daß es genug Gas gibt bedeutet nicht, daß es damit billiger wird. Was nützt das Gas in 3000 m Tiefe- es muß nach oben und das kostet. Weiterhin können nun auch vermehrt alte Kohlekraftwerke auf Gas langfristig umgerüstet werden- das hält die Nachfrage hoch. Gute Zukunft für uns.

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18.3.10 - Öl gefährdet Fußball-WM 2014  und Olympia 2016 - Natürlich nicht das Öl, sondern der Streit um die Verteilung der Gewinne in den brasilian. Staaten, welche schon für die Sportstadien eingeplant sind. Es geht um die Förderabgaben aus den Küstenölfeldern, die neu verteilt werden sollen, da von 27 brasil. Staaten nur 10 echt fördern und beteiligt sind.Nun sollen alle was ab kriegen. Damit fehlen bereits verplante Einkünfte. Öl ist also nicht immer für jedes Land ein Segen, wenn nicht alle was vom Kuchen ab bekommen. Da sieht man, wie tief das Öl Einfluß auf alle Lebensbereiche hat.
 
18.3.10 - Wechsel der Öl-Referenzmarke beginnt - Jetzt meidet auch S&P die Marke WTI im Rohstoffindex, um härtere Regulierung durch die CFTC zu umgehen. Das Nordseeöl BRENT gewinnt an Bedeutung in den Indizees aus London. Man will damit die extreme Manipulation/Spekulation des durch die USA beeinflussbaren WTI - Preises umgehen. Mit BRENT kann man freier handeln. Da der WTI- Preis oft durch die Lagersituation in Cushing bestimmt wird, also faktisch nur den US-Verbrauch abbildet, erscheint BRENT oder andere Öl-Marken für einen Weltindex tauglicher.  So kann es künftig passieren, daß der US-Ölverbrauch sinkt, der asiatische oder europäische steigt (damit z.B. BRENT) und sich somit trotzdem das WTI- Öl in den USA verteuert.

18.3.10 - TV-Tipp:
Öl - und doch kein Ende - hier der direkte Link zum Film oder im Fernsehen am  21.3.10 - 16.00 Uhr bei 3sat.
"Stammt Erdöl wirklich aus Millionen Jahre altenZersetzungsprozessen von Meeresfossilien - oder entsteht der Rohstoffmöglicherweise ganz anders? Aus dem russischenRomashkino-Ölfeld wurde Ende der 1990er Jahre nur noch Wassergepumpt. Mit einigen Jahren Abstand förderten die Maschinen imJahr 2002 plötzlich wieder Erdöl. Wie kann das sein? Mehrnoch: Es war ein anderes Öl, als das ursprünglichgeförderte."

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17.3.10 - Immobilien-"Boom" geht los? - Wie ich für eine  Zeit erwarte, greift schon die seit Monaten medial geschürte Inflationswarnung  vermögende Unkundige  ins "Betongold" zu finden. In Großstädten (Risikogebiet bei Unruhen!!!) ziehen die Preise bis 5 % an und man nimmt gar Anfangsrenditen von 5% in Kauf. Also ich habe nichts einzuwenden gegen self liquidation debts (selbst bezahlende Schulden), aber da ist die geringe Performance bei einer solch hohen Investition ja schlechter als bei Solaranlagen und damit das Risiko zu hoch. Man denkt aber immer noch in Wertekategorien vergangener Generationen. Man lese nochmals meinen Kommentar vom  9.3.10 dazu.

17.3.10 - 2030 keine ausreichende Rente mehr - ...heute 40-jährige mit weniger als 600 € pro Monat.Viele haben jetzt schon nicht genügend. In 20 Jahren geht meine Babyboomer-Generation kollektiv in Rente. Bei linearer Entwicklung und lustigen Fonds-oder Versicherungssparplänen müssten dann sehr viele gleichzeitig Anteile an wesentlich weniger Käufer verkaufen, was die Kurse kollabieren lässt. Allerdings gibt es keine lineare Entwicklung, wir sind mittendrin in der größten Krise, welche - noch schleichend- vorher schon solche "Scheinvermögen" vernichtet. Dabei brauchen Sie nur 15.000 €, aller 5 Jahre re- investiert über  20 Jahre und die "Rente" ist sicher.Wie? Werden Sie Unternehmer bzw. Investor! Helfen Sie sich selbst. Hier ein konservatives Beispiel dazu.
Gute Erkenntnis aber im Artikel: "Die Rente ist eine Bilanz des gesamten Erwerbslebens!"

17.3.10 - Keine Abwrackprämie für Schiffe - dafür wird dem nächsten Pleitekandidaten Geld hinterher geschmissen, die angeschlagene Solarfirma Solon bekommt eine 146 Mill.-Bürgschaft, da die Klimareligion unbedingt gestützt werden muß. Gleichzeitig fliegt beim  CO2-Zertifikatehandel durch stümperhafte Mechanismen ein Betrug auf, gebrauchte Zertifikate wurden doppelt verkauft. Jedenfalls wird mit allem ordentlich CO2 erzeugt, durch Geldverbrennung....

17.3.10 - Wien: heute OPEC-Konferenz - Bis Ende 2010 wird man die Förderquote voraussichtlich nicht mehr verändern. Der Markt "sei in einer sehr glücklichen Situation" , bei Preisen zwischen 70 und 90 $. Das stimmt!

17.3.10 - Wie Staaten Schulden finanzieren? - Man bezeichnet sie einfach auch als "erstklassige Schuldner", dann kann man den Versicherungen und Anleihehaltern alles verkaufen. Diese Schuldner sind so "erstklassig", daß sie bislang noch nie Ihre Schulden abgebaut haben, sondern diese mit immer mehr neuen Krediten überrollen. Gleichzeitig besteht seit neuem Insolvenzgefahr. Jedem Unternehmen würde man mit solch einer Bonität den Laden dicht machen. Aber hier schmeist man schlechtem Geld noch schlechteres hinterher. Erstaunlich, daß man immer wieder neue Gläubiger findet. Aber das geht derzeit gerade zu Ende. Die FED muß nun schon solche Bonds monetisieren- sprich Geld "drucken". Auch Euro- Bonds werden schon von ausländ. ZB gekauft. Noch macht die EZB da nicht mit - noch nicht.

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16.3.10 - beginnt Inflation in Schwellenländern ? - Dort steigen die Preise für Energie, Rohstoffe und Lebensmittel. Der Streit der Ökonomen ob Deflation oder Inflation hält dagegen an. Leider sind die meisten Fundamentalisten ihrer eigenen Ökonomiereligion und sehen nicht, daß durchaus beides im Wechsel sowie gleichzeitig je nach Assetklasse statt findet. Man muß sich also auf beides vorbereiten. Mit rentierlichen Öl-und Gasfeldern geht das. Man ist in Deflation weiter liquide und wird bei Inflation monetär angepasst. Fakt ist, daß inflationiert wird und die Teuerung über die Rohstoffe, maßgeblich Öl schon jetzt geschieht. Oder wie will man stetig steigende Ölpreise bei  Überversorgung des Marktes mit Öl sonst erklären?

16.3.10 - China kauft weiter ein- diesesmal übernehmen sie die Hälfte eines argentinischen Öl-u. Gasförderers. Es ist vorstellbar, daß China in Zukunft auch eine eigene Referenzwährung aufbauen könnte.

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14.3.10 - Energieverbrauch BRD 2009 gesunken- Nach der Studie der AG -Energiebilanzen ist der Gesamtenergieverbrauch 2008 um 6 % gesunken. Der Heizenergieverbrauch erhöhte sich um 2% zum Vorjahr, allerdings damit noch 6 % unter Durchschnitt. Mineralölverbrauch wie Erdgasverbrauch sanken je  5%, wobei sich Gas zu 2008 um 3%  erholte. Extrem sank zugunsten von Gas der Steinkohleverbrauch mit minus 18%. Die Kraftwerke erzeugten 9% weniger Strom.
" Erneuerbare Energie" hat derzeit einen Anteil von 8,9% des Gesamtverbrauchs, hierbei hauptsächlich die Biomasse, der Rest davon kam aus Wind (11,5%), Wasser  (6%). Faktisch zu vernachlässigen sind Solar und Erdwärme, die weniger als 2 % Anteil an erneuerbaren Energien haben, ganz zu schweigen vom gesamten Primärverbrauch. FAZIT: trotz Krise bleibt auch in Deutschland der Energieverbrauch hoch, der Rückgang wird durch Asien mehr als kompensiert.

14.3.10 - heißes Investment: Erdöl - aber mit Tücken und eigenen Regeln. Dies thematisiert WELT online kurz in seinem Abriss über verschied. Rohstoffanlagen. Bei Öl liegt der Preis inflationsbereinigt kaum über dem Stand von 1980.Damit erscheint Öl stark unterbewertet.Allerdings betreffen hierzulande sämtliche Analysen mehr den Bereich der Spekulation und nicht den der echten Investition, wo Produktionsgewinne andere Anlageklassen in den Schatten stellen. Dort wird richtig und vor allem regelmäßig Geld verdient.


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12.3.10 - Öl am Ausbruch nach oben? - Trotz Überversorgung steigt der Preis, maßgeblich durch größere Flucht in dieses Investment. Frank Hellmeyer (Bremer Landesbank) sieht Öl demnächst gar bei 120 $. So optimistisch bin ich nicht, für mich bleibt er 2010 unter 100 $, was auch in Ordnung wäre. Teurer werden allerdings die Öl-Folgeprodukte - vor allem in Euro, da dieser abwertet. Diese Abwertung gegen Dollar ist auch das Ziel des ganzen Griechenlandrummels. Der Greenback soll sich als neue Fluchtwährung anbieten.
 86,6 Mill.bbl/Tag ist die aktuelle IEA-Nachfrage für 2010 - Vorkrisenniveau.

12.3.10 - DM, Schilling, Franc, Gulden werden wieder gehandelt - und zwar in Qatar. An der Wall-Street ist auch seit einigen Tagen ebenso der franz. Franc wieder angezeigt und keiner hat ne Erklärung. Außer der, daß man sich offensichtlich auf den Euro-Crash vorbereitet. Fraglich ist, was man bekommt, wenn man heute paar Tausend DM kaufen will? Da muß ja die Banknote auch da sein. Es wird langsam Zeit das Spielgeld mit dem Copyright-Schutz  zu wandeln.

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11.3.10 - Doch ein GR-Bailout ? - Jetzt wollen sie doch Griechenland retten? Es braucht 55 Mrd., Deutschland will 20 Mrd. (woher???), France 10 Mrd. (woher???) geben.Ansonsten haben dt. Banken 30 Mrd. Verlust mehr. Es soll helfen die Märkte zu beruhigen. Genau das ist der Fake 2.0 der im Okt. 2008 nach der Lehman-Pleite schon mal funktionierte. Wir "garantieren" und das beruhigt die Märkte, Spekulanten ziehen zurück und  Hellas wird dadurch wieder kreditwürdig und kann seine Bonds halbwegs platzieren. Genau das ist deren Strategie - da wette ich drauf!

11.3.10 - Dt. Staatsschulden bei 1,69 Bill. € - 2009 mit Rekordverschuldung von 112 Mrd.Mit solchen  Rekordhochs hat es in Griechenland auch angefangen. All diese Schulden sind niemals zurückzahlbar, können nur über "Gläubigerverzicht per Inflation" beseitigt werden. Wir alle werden es erleben, die meisten werden verzichten müssen, weil sie immer nur glauben...

11.3.10 - Ausnahmezustand in Athen - schwer Krawalle, Molotow-Cocktails, Tränengas, Verletzte, Chaos: So sieht es in den Südländern demnächst überall aus. Man kann sich schon mal ein Bild machen, was weltweit auf uns zu kommt. Da ist Deutschland ein noch recht sicherer Ort.Mal sehen wie lange die griech. Regierung noch hält. Wahrscheinlich werden sie die EUROGENDFOR ins Land holen. Für sowas wurde auch der Lissabon-Vertrag durchgepeitscht. Also eigentlich wollte ich ja dieses Jahr nach Rhodos in Urlaub- könnte Abenteuerurlaub werden....

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10.3.10 - Deutsche Bank flieht nach London- Ein Eigentor, Mr. Gensler: Die DeuBa nimmt jetzt halt Brent-Oil. Damit tritt genau das ein, was ich seit Monaten hier erwartete, man wechselt einfach das Browser-Fenster, um sich vor Überregulierung zu schützen. Die CFTC ist ein reines Populismus-Monster. Die Spekulanten werden auch künftig die Preise mit bestimmen. So leicht lässt man sich doch nicht die Einnahmequellen wegnehmen. Aber bissel trommeln beruhigt den Tankstellenkunden...Zum Verständnis: Die CFTC will gerne die Spekies an die Kette legen, als Reaktion der Ölpreisachterbahn von 2008/2009.

10.3.10 - Interview mit Jim Rogers:
"Sie sind skeptisch betreffend die wirtschaftliche Entwicklung, bei Rohstoffen aber optimistisch. Wie passt das zusammen?


Rogers:
Rohstoffe profitieren in jedem Fall. Ziehtdie Wirtschaft an, werden die Rohstoffpreise durch die steigendeNachfrage angetrieben. Erholt sich die Wirtschaft nicht, werden dieRegierungen weiterhin wie verrückt Geld drucken. Historisch treibtauch das die Rohstoffpreise an."


10.3.10 -Spezialreport Öl von ERSTE Bank - Quintessenz des 43-seit. Dokumentes ist: Ölproduzenten können sich entspannt zurück lehnen, als Spekulant ist es da schwieriger. Öl wird auch weiterhin vebraucht werden, Preislevel 70 bis max.100 $, Tendenz 2010 seitwärts volatil trotz Überangebot.IEA sieht Preis bei 75 bbl, 26 Bill $ Investition bis 2030 nötig zur Kompensation leerer Felder!  Langfristig muß daher Öl teurer werden. Shale Gas mit hohen Wachstumsraten bis 2030, gerade in den USA!!! Gas bietet künftig Möglichkeit der US-Energieautarkie. Auch hier muß der Preis wg. der hohen techn. Equipmentkosen steigen, Preislevel 7 bis 10 $/ccft.  Zusätzl. Preistreiber ist bei beiden die Inflation.
Im wesentlichen steht gut zusammengefasst das drin, was ich hier  publiziere.

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9.3.10 - Immorausch wg. Inflation - Diese seltsame Blüte erkennt teilw. auch die FAZ. Ich erwarte eh für einige Zeit einen gewissen Boom in dieser Branche, da die meisten wie Hans-Olaf (Henkel) glauben (nicht wissen), daß eine Immo vor Inflation schütze. Eingeschränkt unter besonderen Bedingungen für Auserwählte  sicher , massenhaft aber nicht.Daher diese Info:
Das Reichsgericht vertrat nach Ende des 1. WK, daß bei Warengeschäften jeder Art "jeder Vertrag nur unter dem VORBEHALT  gleichbleibender Verhältnisse" gelte ( clausa rebus sic stautibus). Besondere Verhältnisse führen zum "WEGFALL DER GESCHÄFTSGRUNDLAGE" (siehe Leistungsausgleich, Rücktrittsrecht nach §242 BGB). Das stammt aus der Reichsgerichtsentscheidung vom 28.11.1923- dem dt. Hyperinflationsjahr! Will sagen: nix is mit Schuldenabwertung durch Inflation und einfach reich werden. Haben Sie schon echte inflationskompensierende Investments?????

9.3.10 - Risiko Lebensversicherung! - Als Headline in der FTD !.Nicht nur für die Assekuranz wird das Geschäft mit der LV immer unsicherer, auch Kunden müssen überlegen wer überlebt. Schönes passendes Wortspiel...
Der Kunde überlebt praktisch kaum eine LV, weil er nicht den Erlebensfall erlebt, da der Versicherungsvertrag vorher stirbt - durch finanziell bedingte Kündigung. Eine LV ist für den Kunden nur ein Alibiprodukt dafür, daß er zeitlebens nicht in der Lage war/ist sich selbst, geschweige denn seine Nachkommen RICHTIG zu versorgen.Nicht mit uneinlösbaren "Garantien", sondern mit Mut, Riskobereitschlaft,Initiative, positivem Denken und persönl. VORBILD. Oder glauben Sie ein erfolgreicher Investor oder Unternehmer braucht diesen LV-Müll? Das ist nur für die dumme Masse.

9.3.10 - griech. PIG warnt vor neuer globaler Krise - und für alle lesbar im STERN. Der Papa van Andrea hat offensichtlich Muffensausen. Zumindest kann nun keiner sagen, "wir haben Euch nicht gewarnt." Die Krise ist keinesfalls vorbei, sie geht in die nächste Phase - die der ersten Staatsbankrotte (Island- da keine IWF-Hilfe mehr) und Aufständen in den Südländern wg. Kleinigkeiten (z.B. in Spanien, Griechenland). Den  vom Papa benannten Dominoeffekt erwähnte ich schon 2008. Die Steine sind nur größer daher dauert es länger.

9.3.10 - Finanzfeuerwehr Euro-fonds soll ganz schnell kommen - Da habe ich mich wohl geirrt, in meiner Annahme von gestern. Das Ding soll blitzschnell beschlossen werden. Offensichtlich steht das Europahaus schon in Flammen. Bedeutet, Spanien oder ein anderes Schwein liegt schon auf dem Grill.Wird wohl so aussehen: Deutschland zahlt, Frankreich verteilt und der Begünstigte beschimpft Deutschland, weil er zu wenig bekommt. Mahlzeit!

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8.3.10 - Klimawandel ist Pflanzen und Tieren schnuppe - Pflanzen ohnehin, denn die profitieren bekannterweise von Wärme und CO2. Der neue Feind ist nicht mehr das Klima sondern das IPCC samt korrupter Politikerbande. Die ehrlichen Wissenschaftler und Journalisten gewinnen an Boden. Jeden Monat neue Enthüllungen über das gigantische Klimalügengebilde. Ermutigt durch das Internet stellen immer mehr diese Religion infrage. Aber die Elite gibt so schnell nicht auf. Es hängen Milliarden da dran.In ca. 5 Jahren ist das Thema aber erledigt. Die Aufklärungsarbeit hat Erfolg, nicht nur in diesem Bereich- also weitermachen!

8.3.10 - Weltgrößter Benzinhändler stoppt Lieferung nach Iran - Iran ist zwar einer der größten Ölproduzenten, hat aber ein Raffinerieproblem. Gegen die Sanktionen helfen hier aber China und Dubai, die einspringen. Daher verpufft die US-Aktion. Dennoch können solche Konflikte preistreibend sein. Öl geht Richtung 12 -Monats-Hoch.

8.3.10 - Öl ist unhandlich - aber  wertvoll - Immer mehr suchen Ölinvestments. Es gibt die meisten aber nur in Form von Zertifikaten mit Emittentenrisiko des Totalverlustes oder untransparente  Blind-Pool- Fonds mit hohen Verwaltungskosten.
Da sehen Sie mal, wie exclusiv Ihr Öl-Direktinvestment ist. Alle anderen müssen sich mit Unattraktiverem zufrieden geben, wenn sie in wertvolles Öl wollen. Unsere Beteiligungen sind auch eingeschränkt handelbar, nur verkauft so selten jemand diese. In Deutschland genießen übrigens nur 0,007% der Gesamtbevölkerung den Status eines direkten Ölinvestors und in den USA müssen Sie mindestens 250.000 $ investieren und 100.000 $ Jahreseinkommen haben (SEC-Vorgabe).

8.3.10 - Euro-fonds schon fertig -...in der Schublade.Es soll eine Art europ. IWF werden, der bei weiteren Staatspleiten einspringen kann um sich nicht von außereuropä. Hilfeleistern abhängig zu machen. Damit wird der Stabilitätspakt obsolet, der Euro dürfte weiter abwerten. Ob man allerdings bei so vielen Ländern noch rechtzeitig vor Spanien- Portugal-Italien-Bankrotten  mit der Einrichtung des Fonds fertig wird, bezweifle ich. Der größte Zahler wäre ja eh Deutschland und über Umwege könnte sicher auch die EZB dort Geld einbringen.


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5.3.10 - "konspirative" EZB-Rettung für GR -  Also doch so, wie ich erwartete. Man kann es auch als "kreativ" bezeichnen, wie die EZB unauffällig Milliarden nach Athen schafft.Sie verlängert die Niedrigzinskonditionen zu 1% für Banken bis Oktober. Die Geldschleusen bleiben offen, es darf nur nicht zu offensichtlich werden. Derweil regiert in Hellas der Ausnahmezustand. Die randalieren schon bei solchen halbherzigen "Spar"maßnahmen. Was machen die, wenn es richtig brennt?

5.3.10 -Anlage-"Ampel" des Institus für Vermögensaufbau - Der "Vermögensaufbau" durch diese Empfehlung funktioniert damit natürlich hervorragend- für die Banken, Versicherungen und Fondsgesellschaften, Staaten und Spekulanten. Seltsame Widersprüche: Einerseits ist die private Immo sicher bei gleichzeitigem Risiko des Immofonds. Wenn Immopreise fallen betrifft es auch das EFH. Selbige Widersprüche bei Aktien und Fonds usw.
 "Energie u.a." erhalten das höchste Risiko. Das stimmt, und zwar bei denen, die diese nicht haben, weil sie annehmen, daß in der Zukunft keine Energie mehr benötigt wird.Offenbar wird der Rohstoff-Super-Zyklus nur den Banken vorbehalten. Gold fehlt gänzlichst, Silber,Öl und Gas sowieso.P. Boehringer kann ich nur beipflichten: "Wenn die Anleger gar nicht wissen (können), worin sie investiertsind, wissen sie hinterher nicht einmal, WARUM sie Geld verlorenhaben...


5.3.10 - BRD-Schuldenrekord - "...wirklich sparen wollen sie aber nicht." Neuverschuldung von 80 Mrd. genehmigt.Gesamtetat 319 Mrd. und der Bund erwartet ein Wirtschafstwachstum von 1,2%. Das ist natürlich ebenso reine Illusion, die nä. Jahr endet. Selbst diese Neuverschuldung reicht nicht aus, geschweige denn, daß diese Summen jemals rückzahlbar sind. Dazu müsste die Wirtschaft über Jahrzehnte mit zweistelligen Raten wachsen. Also muß irgendwann ein "Gläubigerverzicht" her. Dieser kann in dieser Scheindemokratie nur über Inflationierung + Währungsreform zu Lasten der Halter dieser Schuldscheine -genannt Geld- geschehen.

5.3.10 - Immofonds-Ende einer Illusion - Die FTD meint hier nur, daß diese als angeblich liquid gepriesenen Fonds in der Krise nicht mehr so einfach handelbar sind, um zu Geld zu kommen. Mehrere Fonds müssen Gelder einfrieren. Das Grundproblem ist aber nicht die "Unbeweglichkeit" der Anlageklasse sondern, daß diese künftig keine attraktive mehr ist. Die nächsten 10 Jahre geht der gesamte Markt abwärts. Wer will schon in ein fallendes Messer  investieren? Noch dazu, wo die Mieteinnahmen wg. Depression schrumpfen. Die einzig mir bekannte wirklich regelmäßig  liquide Immobilie mit steigender Performance in den nächsten Jahrzehnten ist ein Öl-und Gasfeld. Es gibt zwar  aktuell für den Verkauf von bestehenden Beteiligungen keine Börse , was aber daran liegt, daß keiner seine produz. Beteiligung verkaufen will. Sollte das doch  jemand vorhaben, ist erdoelquelle.com auch dafür die erste Adresse. 

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4.3.10 - 500 Mrd. brit. Schulden bei dt. Banken - Ob GR oder UK, ESP oder I - überall sind Kredite der Banken, welche wg. Zahlungsunfähigkeit demnächst abgeschrieben werden können, anfänglich natürlich schleichend. Es ist  das Revival von 2008, wo es die Schulden des einstürzenden Immomarktes waren. Nur sind die Staatsschulden gewaltiger. Was 2008 passierte dürfte sich schon  2011 wiederholen, denn dann müssen auch die Kredite des gewerbl. Häusermarktes verlängert werden- und der stürtzt gerade weiter ab. Wer soll also Kredit geben? Die Notenbanken durch Inflationierung. Alles andere wäre weltweiter Zahlungsausfall und Chaos.

4.3.10 - Wette gegen England - Hier wirds jetzt eng. Die Spekulanten haben sich auf Pleitestaaten  samt deren Währungen  eingeschossen. Hinter Griechenland steht die EU mit Euro, hinter Britannias Pfund niemand. Aber sie könnten zu Stabilisierung der niederliegenden Wirtschaft das Pfund selbst abwerten. Das träfe aber die hoch verschuldeten Haushalte ins Mark. Mit 170% des Jahreseinkommens sind die verschuldet.Auch S&P ratete die Anleihen schon auf "Ausblick negativ". Ein siegreicher Falklandkrieg wäre ein Ausweg. Great Britain könnte dann zu einem Ölförderer avancieren, was das Rating verbessert.

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3.3.10 - US-OIL-Fund in Bedrängnis - Jetzt will die CFTC gegen mutmaßliche Manipulationen des Fonds klagen. Dieser im Steuerparadies Delaware 2005 gegründete Fonds ist maßgeblich für die Preismanipulationen der letzten Jahre verantwortlich. Dazu schrieb ich bereits im Artikel Ölpreismanipulationen und Was treibt das Öl? Ich erwarte aber keine großen Auswirkungen, da er in mehreren Börsenplätzen agiert. Aber etwas Populismus durch Gary Gensler kann nicht schaden.
Die USA verbrauchten 2009 4,2% weniger Öl und hat jetzt das Niveau von 1997. Durch Protektionismus  wird hier  die einheimische Ölindustrie seit letztem Herbst geschützt. Die OPEC fördert auch ausreichend, somit ist ein gutes Angebot aktuell im Markt. Der Preis wird also derzeit mehr von Investments und der Inflation getrieben. Am 17.3. ist OPEC -Tagung. Man erwartet keine Förderkürzungen. Mit dem derzeitigem Niveau ist man also zufrieden.

3.3.10 - Geheimtreffen zu Griechenland  - zwischen Merkel u. Westerwelle. Da ist schon die konspirative Lösung.Man wird feststellen, daß man selbst pleite ist aber dem ruhmreichen griechischem Volke internationalistische Hilfe geben müsse- per neuer Schulden. Wahrscheinlich wird hinten herum Geld fließen. Dran denken, immer das Gegenteil ist der Fall- erst Hilfe öffentlich ablehnen um  dann zu helfen. Auch der "Europa-Fonds" ist übrigens wieder im Gespräch. Die  anderen PIGS lauern schon.

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2.3.10 -konspirative Griechenlandrettung ? - Eine meiner u.g. Optionen: offiziell kein Bailout dafür was aus Ackermanns Trickkiste. Das KfW-Gerücht scheint sich zu bewahrheiten. Man garantiert über diese und eine französ Kasse die griech. Anleihen. Man erinnere sich, im Oktober 2008 hatte die Merkelgarantie auch schon mal die Märkte beruhigen können. Man gewinnt somit Zeit und der Crash wird später um so härter, weil das Ziehen dieser Garantie -Inflationierung alles runter reißt.Alles Schall und Rauch, Nebelkerzen, Manipulation, Konkursverschleppung.

2.3.10 - Wirtschaft fürchtet neue Ölpreisrekorde - Die kommen auf jeden Fall, derzeit ist Öl in Euro schon wieder bei 37 ct/Liter. Zusätzlich werden Hedgefondsspekulationen, Flucht in Sachwerte sowie der träge Nachlauf durch ausgebliebene Explorationen des letzten Jahres den Preis weiter treiben. Allerdings will die OPEC ja bei 100 $ den Markt durch Flutung stabilisieren. Der Öl-Preis in € kann aber trotzdem bei der 100er Marke sein neues AllTimeHigh finden, wenn die Währungs- parität bei 1 :1 liegt. Dann kostet der Liter 63 ct. Für Investierte sind das natürlich herrliche Zeiten.

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1.3.10 - Shell steigt wieder in Solarbranche ein- Nachdem Shell voriges Jahr alle seine Photovoltaikanteile wegen Unrentabilität verkauft hat, wittert der Ölkonzern nun das lukrativere Geschäft in der Herstellung der Module.Auch die Subventionskürzungen verschrecken nicht, die Zuschüsse seien weiterhin hoch. Jedenfalls stellt das Solargeschäft aufgrund seiner geringen Leistungsdichte keine Konkurrenz zum Öl-Stammgeschäft dar. Braucht man doch bei der Produktion mehr Öl als letztlich durch den Sonnenstrom kompensiert werden könnte. Aber etwas grüne Publicity kann man damit schon betreiben.


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FEBRUAR 2010


26.2.10 -
SEC kann Geldmarktfonds einfrieren - Nein ,auch keine "Verschwörungstheorie" mehr sondern Praxis (siehe Immofonds), die nun auch der Mainstream - hier Berliner MoPo - mit Verzögerung publiziert. Man kann nun wirklich nicht sagen, sie hätten nicht gewarnt. Allerdings nehmen das die wenigsten wahr. Rücklagengeld also nur in Cash, auf Girokonto oder in EM parken für Investmentchancen. Ansonsten sollte man schon lange in Gold und Öl sein, Silber  nicht vergessen.
 PS: Eine drohende Währungsreform, DM-2 o.ä.  sehe ich rein pragmatisch- fundamental in 2010 noch gar nicht. Dazu gibt es auch viel zu wenig "Fluchtbewegungen" auf dem Markt.

26.2.10 - GR - wird wohl die konspirative Rettung - Da ist sie schon, wie ich unten vermutete. Ackermann ist in Athen und wird wohl ein Angebot machen - von 15 Mrd. ist die Rede. Klar daß Joe als europä. Primus und Halter vieler gr.Anleihen versuchen wird Zeit zu gewinnen um seinen Bondmüll anderswo abzuladen.

26.2.10 - Dt. Banken meiden griech. Bonds - Damit wird die Refinanzierung ab April für Hellas zum Desaster. Auch andere internat. Banken werden dort nicht mehr investieren, selbst bei 10 % Zins auf die Anleihe.Da man einen Staatsbankrott nicht zulassen will, muß was anderes her- EU-Anleihe, IWF oder was konspiratives...Griechenland wird wohl das erste Land sein, was eine Devisenzwangsbewirtschaftung einführt, ab 2011 ist es ja dort auch offiziell illegal Rechnungen über 1500 € in bar zu bezahlen. Nur wer will das kontrollieren?  Devisentransfers ins Ausland über Konten sind da schneller zu stoppen. Wer von den Griechen jetzt nicht raus ist kommt zu spät.

26.2.10 - US-Senator fordert Untersuchung zu Climategate - und das strafrechtlich! Noch etwas, was als sog. "Verschwörungstheorie" galt gelangt jetzt als Fakt auf die weltweite Anklagebank, als Teil des "größten Wissenschaftsskandals unserer Generation" (Zitat: James Inhofe). Dabei ist das nicht der einzige, die Wissenschaft ist voll von solchen Lügenkonstrukten. Inhofe bemerkt auch, daß jede Behauptung  in Al Gores Film widerlegt ist.


26.2.10 - CFTC will nach Öl nun auch Gold-und Silberhandel kontrollieren - Das ganze wird bei FTD natürlich unter "Verschwörungstheorien" abgelegt, dabei sind das Tatsachen, die aber nicht ins heile Marktwirtschaftsbild der Redakteure passen. Seltsam, daß aber trotzdem nach vielen Beschwerden (auch von Ted Butler und GATA) diesen "Theorien" der Preismanipulation nachgegangen werden soll. Ob es was bewirkt bezweifle ich aber stark (siehe unten).

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24.2.10 -Rogers spekuliert auf Goldpreisanstieg - Seit 10 Jahren liegt der Namensgeber des "Rohstoff-Super- Zyklus" goldrichtig und blickt für alle Teilhaber optimistisch in die Zukunft.
Bald heißt es nicht mehr "Wieviel Geld hast Du auf dem Konto?" sondern " Welche Rohstoffe gehören Dir ?"- Selbstredend ist er natürlich auch gut in Öl investiert. Auch er sagt, daß es für die Preise keine Konjunkturerholung nötig ist. Allein "Knappheit" und die Gelddruckerei werden die Preise steigen lassen. Danke Jim für die Bestätigung, die ich in meinen Kommentaren zur CFTC-Regulierung der Rohstoffspekulation mehrfach hier abgab- sie ist sinnlos, man weicht halt auf ein anderes Browserfenster im Laptop aus.

24.2.10 - FED verschiebt Zinswende auf "irgendwann" - Irgendwann wird sein, wenn die Billionen an Rettungsgeldern beginnen, inflationär zu wirken. Man wird es u.a. am Ölpreis sehen. Derzeit wirken deflatorische Effekte, Lager werden abgebaut. Dann wird auf die geringere Gütermenge eine extrem hohe Geldmenge durchschlagen, die auch nicht mehr mit Zinserhöhungen abzufangen ist. Die Geldmengeninflation erzeugt die Teuerung der essentiellen Güter. Wegen dieser Kausalität werden Investoren weiter den Rohstoffsuperzyklus voran treiben.

24.2.10 - Kapitalflucht geht schon los- aus GR - Heute herrscht in Hellas Ausnahmezustand durch Generalstreik. Die Nichtstreiker rettern derweil weiter ihr Vermögen ins Ausland- über Zypern. Auch hier werden schon  Kapitalverkehrskontrollen erwähnt, welche kommen werden. Jeder kann also am Beispiel Griechenlands sehen, was demnächst auch anderen Ländern blüht.

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23.2.10 - Klimaschwindeldemontage - Als nächste kommt hier der Schwindel über das Ansteigen des Meeresspiegels in die Kritik. Klar, wenn weder das Arktis-oder Himalayaeis schmilzt und die Temperaturen nicht steigen, kommt auch nicht soviel neues Wasser zusammen um den politisch gewünschten Ozeanspiegel zu erhöhen. Da wird die Regierung der Malediven in Zukunft doch nicht ihre Sitzung auf dem Meeresgrund bekommen - und Geld auch nicht. So ist das mit den Lügen, zieht man einen Mikado raus, bricht das Chaos aus.

23.2.10 - Devisenkontrollen beabsichtigt? - In der letzten Kolumne schrieb ich dazu und schon thematisiert man diese seitens des IWF. Man kann nicht sagen, sie hätten uns nicht gewarnt.Es stimmt, daß ein Land mit "Eingriffen in den freien Kapitalverkehr" geringeren Risiken ausgesetzt ist. Das Fluchtgeld muß im Lande verbrannt werden. Jedoch kommen die Globalisten damit natürlich in Konflikte. Das Zinsinstrument zur Marktstabilisierung ist in der Nordkurve der Exponentialfunktion kaum mehr tauglich also muß Kapitalprotektionismus her - notfalls per Dekret. Kommt dieses kann man seine Moneten nur schwer noch in sicherer Werte retten. Ölfelder sowie Edelmetalle sind dann nicht mehr so leicht wie jetzt zu bekommen. Der verlinkte Artikel beginnt schon mal die Abrechnung mit der keynesianischen Ökonomie.

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22.2.10 - Hedgefonds kaufen Gold und Öl - wird auch mal Zeit, daß die das begreifen !!!
Das Beispiel wird Schule machen unter den Vermögensbesitzern. Nachdem alle führenden Investment-Gurus (Rogers , Kiyosaki,Soros, Buffett,Faber usw.) dort drin sind verstärken jetzt diese Fonds  den Trend. Mit dem Unterschied, daß die nicht nur mehr Geld verwalten sondern noch mit Krediten hebeln. Das kann sicher zu kurzfristigen Übertreibungen führen aber der Trend geht nach oben. PS: Dem Leser wird aufgefallen sein, daß Gold und Öl zusammen gehören !

22.2.10 - Schwelbrand im US-Gebäudemarkt - Der Qualm hat schon Banken und Investoren vergiftet und bald wird das Feuer ausbrechen und erneut eine Großbank vernichten können. Bislang sind seit 2007 schon 187 Banken pleite. Die  Preise bei gewerbl. Immos liegen schon 40 % unter Höchsstand, Leerstandsquote bei Büros sind 18%. Das 3,4 Bill $- Feuer (gewerbl. Immo-Markt) wird ausbrechen, wenn die Refinanzierung der Kredite nicht klappt- im kommendem Jahr  in diesem Theater.Eintritt nur in feuerfester Kleidung....


22.12.10 - Hedgefonds spekulieren nun gegen Spanien - hier brennt es schon lichterloh und die Fonds kippen zusätzlich CDS-Benzin rein. Die kommen natürlich aus den USA und damit wird der  Dollar weiter aufgewertet.Man sieht, Öl kostet mittlerweile 37 Eurocent pro Liter, gut für die Ausschüttungen.

22.2.10  - Solar: Beim Feuer löschen Stromschlaggefahr - Noch ein Risiko bei Dachsolaranlagen. Die Module produzieren natürlich auch bei einem Brand bis 1000 V Strom, was für die Wehr ein unkalkulierbares Stromschlagrisiko bedeutet. Deshalb lässt man diese Häuser lieber kontrolliert abbrennen. Gäbe noch ne andere Lösung: Man beschließt per Gesetz, daß solche Häuser nur nachts abbrennen dürfen wo kein Strom fließt. Gleichzeitig legt man Grenzwerte für die CO2-Emmission eines solchen Nachtbrandes fest....

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19.2.10 - Öl-Land Brasilien wechselt auf Importseite - Erstmals seit 40 Jahren importiert das Land wieder Benzin. Gründe:
1. Bioethanolproduktion geht wg. schlechter Zuckerernte zurück, 2. Ölproduktion rückläufig, 3.inländische Ölnachfrage steigt (2009: +9%), 4. Produktionspeak Nicht-OPEC in 2011.  Damit saugt Brasilien jetzt am internationalem Ölschlauch, was die Preise nach oben bringen wird. Auch China, die sogar in Europa Benzin kaufen, sowie Nigeria stützen die Preise zusätzlich. Prognosen sehen Öl bis 2015 bei 137 $/bbl. Sehr gute Zeiten für Ölinvestoren.

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18.2.10- Falklandkrieg 2.0 ? - Offensichtlich laufen Kriegsvorbereitung bei Briten und Argentiniern. Dreimal dürfen Sie raten, um was es da geht? Richtig! Die Briten wollen an die dort vermuteten reichen Ölvorkommen.Das britische Pleiteland sucht neue Einnahmequellen sowie Ersatz für die sich erschöpfenden Nordseefelder. Sollte es zu einem Konflikt kommen, gibts bei Öl einen Kriegsaufschlag. Bei den Malwinen sollen 60 Mrd. bbl liegen, mehr als in der Nordsee. Das größte Feld der Welt Ghawar wird auf 80 Mrd. bbl geschätzt.

18.2.10 - EURO-Flucht in spe - "Der Euro wird die erste schwere Wirtschaftskrise nicht überleben." Dieses Zitat von Milton Friedman aus 1998 steht nun im Handelsblatt - für alle sichtbar. Da das nicht der einzige Artikel dazu ist, werden auch hier die Leute verunsichert und hauen bald ab. Die USA werden  erneut ihren Dollar als Fluchtwährung gegen den Euro-Crash anbieten und wie immer die Lasten auf andere abwälzen. (siehe Geschichte im Artikel Devisenkontrollen.) Das wird kurzfristig den Dollar festigen, in einigen Jahren aber auch diesen inflationieren.

18.2.10 - Flucht aus Immofonds beginnt - Nachdem der DEGI schlagartige 21% Verlust hat, mehrere nicht auszahlen können und eingefroren werden, beginnt nun die Flucht für nur wenige daraus. Der Rest wird wohl zusehen müssen, wie das Vermögen dahin schmilzt, denn auch in 5 Jahren wird sich dieser Markt nicht erholen. Es wird noch schlimmer und schlägt auf den gesamten Markt durch.In Schwerin werden EFH schon mit 25 % Abschlag gehandelt. Die Zeiten für Immos sind für mind. 20 Jahre vorbei, es sei denn, da sind Öl oder Gas drunter.

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17.2.10 - FOCUS empfiehlt: Gold, Silber, Öl - Es gibt auch gute Journalisten, auch wenn die dortigen Immoempfehlungen nicht stimmen, aber immerhin scheint es jetzt wieder Wettbewerb zu geben: Wer ist näher an der Wahrheit? 
Jedenfalls hat FOCUS Money ja schon Mut bewiesen - maßgeblich durch Oliver Janich- mit dem Climategate und 9/11 -Storys.
Öl wird dort auf Seite 9 empfohlen - die direkte Beteiligung kennt man aber immer noch nicht. Vielleicht kann da mal jemand Bescheid sagen.

17.2.10 -
Journalisten lügen - und lügen auch nicht - Schauen Sie sich das mal an, nur 1:28 lang, über Geheimtreffen von Journalisten mit der Regierung und wie eiskalt folgendes ab 1:10 gesagt wird: "Wir handeln, äh geheime Dinge ab. Und zwar, wir woll`n Politik versteh`n, und das muß `n Zuschauer oder `n Zuhörer, `n Leser nich erfahrn. Sondern er muß dann nur verstehn, was WIR sagen!"  - Alles klar ? Ist ja fast wie in der DDR hier. Hier ein weiterer Hintergrund.
PS: Manch einer kommt damit nicht klar und sieht einen Widerspruch. Nun, das ist die philosophische Kategorie der Dialektik - es gibt immer zwei Seiten einer Medaille!


17.2.10 - Warum Staatsanleihen kein sicherer Hafen mehr sind - Nun steht in der FTD, wo man mich vor 2 1/2 Jahren noch belächelt hatte. Mit dem gesunden Menschenverstand jedoch leicht zu erklären, wenn man Hintergrundwissen hat. Würden Sie einer Firma mit einem Haftungskapital von 25 T € bei gleichzeitigen Schulden von 1,6 Bill. € noch weitere Kredite gewähren? Noch! Solange man bei den Firmenmitgliedern auf 4,7 Billionen Vermögen über Umwege zugreifen kann. Deshalb lobt PIMCO-Grossmaul Bundesanleihen und rät von anderen ab.Allerdings bröckelt andernorten diese Zuversicht, wenn erst einmal die Flucht beginnt wird sie andere auch treffen. Wohin werden die wohl rennen - Gold, Öl, Silber, Gas, Kohle, Kupfer,Platin, seltene Erden, Wald, Acker, einige Aktien u.ä.

17.2.10 - Venezuela hat mehr Öl als Saudi Arabien - Dies stellte jetzt eine US-Studie fest.Venezuela mit 513 Mrd. , S-Arabien mit 266 Mrd. bbl Reserven. Diese beiden Mengen zusammen reichen bei 86 Mill.Tagesverbrauch für immerhin 25 Jahre !!!  Jedoch ist das Südamerikaöl wegen der Zähigkeit zu derzeitigen Preisen nicht förderbar. Auch muß man sich nicht wundern, daß das südamerik. Land immer mehr zum "Bösen" gemacht wird und US-Truppen das Erdbeben nutzten um gleich mal das Nachbarland Haiti zu okkupieren wo ebenso gute Reserven lagern.

17.2.10 - Es geht weiter- die Demontage des Klimaschwindels - hier schreibt die österr. Die Presse über Zweifel an der Erderwärmung. Diese gab es in den letzten Jahren eben gar nicht und die Thermometer standen oft genug  an falschen Stellen, z.B. von Abgasen beeinflusste Orte (Klimaanlagen, Flugplätze). Nun distanziert sich der erste Nobelpreis-Juror vom IPCC (Träger des Friedens-NP) wegen des Gletscher-gate-Skandals. Das schlimmste, was dem Klimaschwindel allerdings passieren kann ist wenn die Leute mitbekommen, daß der böse, böse CO2- Anteil der Luft die enorme Menge von 0,037 % und der davon menschengemachte Teil sagenhafte 3 % betragen...

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16.2.10 - Wer ist der nächste Pleitekandidat - Das Wettbüro ist eröffnet und erste Hedgefonds wetten sicher schon gegen Portugal, Spanien und Italien. Jedenfalls zeigen die CDS-Spreads ein steigendes Risiko an. Seltsam stur sind die Investoren, als wenn es als Anlage nur Staatsanleihen gäbe. Selbst 7 % Zinsen bei griech. Bonds sind für das hohe Ausfallrisiko noch viel zu gering.Dafür geht Gold in ein neues Hoch mit 818 €/ oz. Gleichzeitig verdichten sich Gerüchte um den Druck und die Einführung einer neuen DM und eines neuen US-Dollar. Dies sollte man weiter beobachten. Ich denke die Vorlaufzeit dafür liegt noch  bei 1 bis 2 Jahren.

16.2.10 - Ankündigung nächster Krise - Nachdem vor zwei Jahren noch jedes Massenmedium keine Krise sehen durfte, wird sie derzeit angekündigt, wie hier vom Spiegel, der den bevorstehenden  Mega-Crash auf dem US-Gewebeimmobilienmarkt (Marktvolumen 6,7 Bill. $) prognostiziert. Auch hier lauern versteckt Derivateausfälle. Vor anderthalb Jahren konnte man die erste Welle noch staatlich retten, jetzt kommt zusätzlich Staatsbanktottgefahr dazu, weltweit. Jedenfalls merkt man es jetzt auch, daß die Krise erst richtig los geht. Wer glaubt, das betrifft nur die USA irrt- auch die DeuBa ist wieder mit dabei und wird auch auf den europä. Markt durchschlagen.

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15.2.10 - Kältewelle ohne Einfluss auf Ölverbrauch ? - Zumindest sieht das die IEA so, wenn man das nur anhand der Raffinerieauslastung betrachtet und Gas vernachlässigt. Tatsächlich übernimmt Gas mittlerweile einen bedeutenderen Anteil an den Heiz - und Stromerzeugungsrohstoffen. Daher setzen wir auch auf Erdgas, meist kommt es eh mit aus der Bohrung. Derzeit werden die hohen Öl- Lagervorräte abgebaut,d.h. wenn das halbwegs erfolgte, könnte dadurch der sich auf die aktuellen Vorräte konsolidierte Ölpreis  wieder steigen. Trotz geringen Wintereinflusses auf die Nachfrage korrigierte die IEA trotzdem diese für 2010 nach oben - auf 86,5% (1,8% mehr wie 2009). Die OPEC setzt die vor einem Jahr beschlossenen Drosselungen auch nur noch zu 58% um. Der Preis ist daher in stabiler Bodenbildung mit Potential zu 90 $.

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13.2.10 - € - Crash als Frage der Zeit - und das in der BILD !!! und ??? - Stimmt! Ich habe dennoch den Eindruck, man möchte, bewußt oder unbewußt, einen vorzeitigen Crack-up-Boom erzeugen. Dieser würde  ein neues kurzes  Aufschwung-Märchen bringen und damit gewinnt man Zeit.Es sind derzeit recht viele solcher Artikel im Mainstream. Was der tatsächliche Grund ist, erkennt man immer erst einige Zeit später. Also alles weiterhin kritisch hinterfragen, es geht schließlich um unsere Zukunft.

13.2.10 - Griechenland-Bailout:Eine Tüte Empörung bitte - von der WELTonline - Wie ich sagte, die werden nun erst mal sehen was die Medien dazu plärren.So einfach mit deutschem Geld retten geht eben nicht mehr. Dafür wissen zu viele schon zu viel.

13.2.10- Nur der Staat profitiert von der Inflation  - WELT online-Redakteur Eckert bemerkt es treffend und vergleicht die Inflation mit Radioaktivität- stimmt! Noch zweifelt er aber, ob sie kommt. Herr Eckert, sie ist allgegenwärtig, genau wie die Deflation auf der anderen Seite. Leider verliert man sich aus menschlich verständlichen Gründen des Sicherheitsbedürfnisses immer nur zu einer Sichtweise. Es geschieht aber systembedingt beides, nur die wahrgenommene Gewichtung wechselt.
Dennoch gut eruiert: es dauert etwas, bis Veränderungen spürbar werden."Gerade die Preise für Erdöl und andere wichtige Rohstoffekönnen zumindest kurzfristig einen Teuerungsschub auslösen." -Stimmt, abgesehen von kurzfristig, denn über die Ölpreise/Rohstoffe wird die Inflation eingeleitet. Gut, daß es das Internet gibt, da werden durch Aufgeklärtere die mutigen Aufklärer des Mainstreams gebildet.


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11.2.10 -Spanien als Auslöser einer neuen Weltwirtschaftskrise - Wir bekommen keine neue WWK sondern haben sie bereits seit 2007. Spanien soll auf Defizitniveau von Griechenland liegen, S&P ratet Spain auf "negative" - also jetzt geht es richtig rund. Das werden zu große Einschläge auf einmal. So kann man Finanzmärkte in Bewegung bringen, Öl geht 3 % nach oben!

11.2.10 - Griechenland- Bailout - So! Griechenland wird wie von mir erwartet gerettet, zwar noch nicht mit der "EU-Anleihe", dafür aber mit Krediten. Fraglich ist, welche Sicherheit hier Griechenland zu bieten hat? Bestimmt keine, denn dafür kann ja Deutschland bürgen.  Die Banken mit ihren GR- Investments ( griech. Bonds + CDS-Derivate-Verbindlichkeiten von ca. 100 Mrd. $ !!!) sind sekundär auch erstmal aus dem Feuer, ohne das es groß auffiel. Auch die französ. Rüstungsindustrie freut sich, denn die Griechen kaufen von dort neue Fregatten - der Deal ist also gesichert. Jetzt stehen bald Portugal und Spanien als nächste an. Was macht man dann? Der Euro wird sich jedenfalls  kurzfristig erholen, der Ölpreis tut es schon. Auch die Volkswut steigt (siehe Kommentare)...PS 19:30 : Chaos bei GR -Rettung: Offiziell keine Finanzhilfe- zunächst nur "Beistand", hinten herum soll versteckt die KFW retten - nicht die EZB kauft die gr. Bonds sondern die dt. KFW -  das wäre Hochverrat !

11.2.10 - Chinesen verbrauchen mehr Öl, Preise steigen -  Im Schnitt auf 81$/bbl in 2010 schätzt die US-Regierung ein. Nun, dann werden die diesen Preis auch "garantieren", nicht war Government Sachs? Die Öl-Eliten dürften nun Ihre Einkaufstour bei günstigen Preisen abgeschlossen haben und wollen nun Geld sehen. Tatsächliche Preistreiber sind sicher China, primär aber die Inflation samt Spekulation. Das EIA (amerikan. Amt für Energiestatistik)) hob dennoch  die Nachfrage gar um 1,2 Mill. bbl/ Tag an! Das wären dann 85,32 Mill bbl/Tag. Da haben wir also bald Vorkrisenniveau. Bislang waren diese Zahlen recht zuverlässig.

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10.2.10 - "Neue Ölkrise schlimmer als Finanzkrise" -  Aussage von Virgin- Milliardär Richard Branson. Noch ein beeindruckender Self-made-man, der die Lage beurteilen kann. Wie auch hier berichtet, hatte die IEA die Gefahr schwindender Ölresreven herunter gespielt. Trotz erneuerbaren abiotischen Ölreichtums unter der Erdkruste entsprechen die Explorationen und Förderungen nicht der Abschöpfungsgeschwindigkeit der konventionellen Felder - so meine Einschätzung. Auch Branson hat als "Luftfahrtkollege" Interesse an der Entwicklung und bemerkt die Dissonanz. Das Zeitfenster liegt bei 5 Jahren. In dieser Zeit muß  die Öl-Exploration stark wachsen. Die Öllobby hat derzeit wegen der Preise kein Interesse daran aktiver zu werden. Man fürchtet einen ähnlichen Kollaps wie vor einem Jahr, was die Kalkulation beschädigt. Für Investoren an erschlossenen Feldern natürlich eine hervorragende Ausgangssituation.

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9.2.10 - BRD will Griechenland "retten" - Was habe ich gesagt? Gut, der IWF ist zunächst  raus, aber man wird erst mal abchecken, wie die Deutschen (Medien) reagieren. Am Ende geht das sicher über die "EU-Anleihe" , worin die BRD die Hauptlast trägt.Ohne Quantitative Easing ( Aufkauf dieser Anleihen) über die EZB kommt nicht soviel Geld zusammen. Jedoch haben die Deutschen noch ca. 4,6 Bill. € an Geldvermögen. Das gilt es  über allerlei Umwege zunächst abzuschöpfen, ohne das der Bürger es direkt bemerkt. Aber es stehen noch ganz andere PIIGS -Brandherde vor dem Ausbruch.Man erkennt schon die Schweißperlen auf der Stirn.Jedenfalls erholen sich kurzfristig die Märkte. Das ganze ist wie ein Schachspiel-  das Ende ist klar nur der Weg dahin nicht.Und ein Schachspiel dauert gewöhnlich sehr sehr lange...

9.2.10 - Schafft die Notenbanken ab - Sieh an, so langsam verbreitete sich der Weltgeldbetrug auch in die Maistreammedien. Bis vor einigen Jahren, wussten die noch gar nicht , wie Geld wirklich entsteht. Die meisten sog. "Experten", Banker , "Ökonomen", Unternehmer,Finanzberater, Leute aller Art usw. kennen das bis jetzt noch nicht. Ich denke, es sind höchstens 5 %, die wissen was läuft. Sie, liebe Leser gehören zu dieser intellektuellen Minderheit.Glückwunsch!  Investieren darf in Öl bei mir auch nur, wer das System verstanden hat. Nicht umsonst ist der o.g. Film "Money as Debt" verlinkt.

9.2.10 - Jetzt kommen die Immofonds dran - Erneut muß ein Immobilienfonds drastische Wertberichtigungen wegen des Preisverfalls vornehmen. Wegen der 40%igen Kreditquote fällt das Vermögen um 21 %. Hier sieht man zuerst den seit langen angekündigten Verfall des Immomarktes. Man sollte seine eigene Immobilie also ruhig ebenso schon mal mit 20% intern abwerten und prüfen, ob der Beleihungswert noch gehalten wird. In einigen Jahren wird die Bank nämlich neue Sicherheiten für den Kredit fordern, der schnell unter Wasser gerät. Kompensieren Sie also dagegen - mit Gold, Silber , Öl!

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8.2.10 - ein "großartiges"  Ölfeld vor Dubai gefunden ?- Das ist mit Sicherheit ein Fake des Emirs um die Solvenz des Pleitelandes Dubai wieder zu erhöhen. Man lernt halt dazu - vom Westen, der genauso manipuliert, um Anleger zu locken.

8.2.10 - Panik in Portugal - Nachdem erste Hedgefonds und eine Bank gegen griechische Bonds wettet, kippt jetzt der nächste Dominostein- am Atlantik. Auch dort flüchten heute die Anleger aus den Papieren. Auch der CDS-Aufschlag erreicht Rekordwerte. Da wird wohl demnächst auch noch Spanien mit ins Horn stoßen. Daneben sei drauf aufmerksam gemacht, daß aus den USA gerade die nächste Krisenwelle- seitens der  Commercial Real Estate- anrollt. Die Einschläge kommen jetzt immer schneller und von allen Seiten.

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7.2.10 - Auch "Rich Dad-Poor Dad"- Robert Kiyosaki ist in Öl -  Siehe Pkt. 3,.6 und  7: "Meine Öl-Projekte haben sich gut entwickelt. Drei Bohrungen und bei zwei auf Öl gestoßen. Die Regierung hat dafür Steuererleichterngen beschlossen....Selbst wenn die Wirtschaft crasht, werden wir noch Öl verbrennen!"  und weiter:
 "Mit der Billionendruckerei wird Bares zu Müll und Sparer die Verlierer. Wenn ich  Geld habe, investiere ich in Öl, Immobilien, Gold und Silber."
Und für alle Vermieter:" In einem Null-Zins-Umfeld sind die Schuldner Gewinner, die ihre guten  Schulden von Mieten bezahlen lassen."
Na da sind wir ja in bester Gesellschaft! Meine Tips: 1. Beobachten Sie die intelligenten Self-Made-Millionaers und machen Sie es denen einfach nach.  2. Organisieren Sie sich ein eigenes Unternehmen!!!

7.2.10 -
WELTonline entlarvt FEINSTAUB-SCHWINDEL - Das gleiche wie beim Klimaschwindel: Es gibt keine wiss. Studien/Beweise für diese "Gefahr", welche aber medial gehypt wird, um ausschließlich die Kassen zu füllen und neue PKW-Technik "anzuregen" (Stichwort: Wachstumszwang). Die sog. Umweltzonen haben keine andere Luft als die Nachbargebiete. Dafür werden Messergebnisse verfälscht. Ein erstaunlich offener Artikel in dem Mainstream-Blatt. Langsam wachen die auf.

7.2.10 - Öl: Treibstoff für das Depot - auch die Aktionäre sehen mit Ölaktien sehr gute Investmentchancen. Angetrieben durch China, dessen Rohölverarbeitung trotz Krise im Dez. 2009 ggü. Vorjahr um 25 % anstieg, die Importe gar um 48 %. Selbst Warren Buffett hat jetzt Exxon -Aktien gekauft. Auch BP will sich dem aussichtsreichen Erdgasgeschäft widmen ( passt zu u.g. KKW-Kommentar). Die Ausschüttungen aus direkten Ölbeteiligungen sind natürlich unschlagbar gegen die vergleichsweise geringen Dividenten aus Ölaktienwerten.

7.2.10 - 7 große Kohlekraftwerksprojekte abgesagt - Mittels Klimareligion schafft es die grüne Ökodiktaturbewegung in Deutschland langfristig den Energienotstand sowie weitere Abhängigkeit zu organisieren. Es sollen dafür mehr Gaskraftwerke gebaut werden, was natürlich der mächtigen Öl/Gaslobby nutzt. Wenn sich Deutschland ganz auf die sog. "erneuerbaren Energien" einlässt, wird das Land bald 3. Weltniveau haben. Dann kann sich nur noch der Wohlhabende mit teurem Strom versorgen.

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5.2.10 - Übersicht über Ölpreisprognosen 2010 und 2011 - Die Spanne reicht von 72 bis 110 $ /bbl. Dennoch kann es temporär zum einem Einbruch kommen. Warten wirs ab.

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4.2. 10 - Ölpreise geraten unter Druck -  durch den sich abzeichnenden aktuellen Crash gehen natürlich alle Werte runter. Ich erwarte schon seit längerem ein Preistief um die 60$. Das wäre gar nicht mal so schlecht. Braucht doch die Ölindustrie mal wieder Einkaufspreise für neue Projekte. Auch Spekulanten dürften nach 1 Jahr Aufwärtstrend auf Short schalten um wieder günstig einzusteigen. Wenns klappt, haben unsere Einkäufer bei Crashkursen günstigere Verhandlungsbedingungen. PS: Beobachten Sie mal bei solchen Artikeln das Wort "überraschend" . Es wird immer dann eingesetzt, wenn die vorherige Prognose nicht eintrifft und man keine Erklärung hat. Sinkt der Preis , sind immer "überraschend" die Lagerdaten gestiegen. Wie solche Daten gestaltet werden, zeigte uns  Aaron Russo in den 80ern mit Eddy Murphy in "Die Glücksritter". In zwei Wochen sind die Lager dann wieder leer....

4.2.10 - Investorenpanik bei Portugal- Bonds - Synchron zu den EU-Rettungsplänen kommt jetzt schon Portugal ins Feuer. Von 500 Mill. werden nur 300 Mill. an Anleihen verkauft, dadurch gibt es einen Run auf die CDS (Kreditausfallversicherg.). Akute Gefahr besteht wenn gleichzeitig  zu viele Staaten Probleme bekommen. Ich denke, daß demnächst gleiches aus Spanien und Italien kommt. Dann reicht die geplante EU-Anleihe nicht aus. Dann braucht es Billionen, die man so zügig nicht einsammeln kann. Also springt die EZB ein.

4.2.10 - EU-Hilfe für Griechenland in Arbeit - Wie ich vermutete wird das Land zunächst "gerettet". Die EU plant dazu einen eigenen Anleihenmarkt mit 350 Mrd. € Volumen. Auch andere Pleiteländer soll dies zugute kommen. Was wird m.M. nach passieren?
Die Anleihe wird zunächst auf dem freien Kapitalmarkt beworben,da die EU-Länder auch noch bürgen. Die Banken holen sich eh schon billiges EZB-Geld und werden für die EU-Anleihe bestimmt noch begünstigt. Da das Volumen trotzdem nicht voll plaztiert wird, kauft die EZB  den Rest ( so wie bei der FED)  - was dann das pure Gelddrucken bedeutet. Zumindest ist damit erstmal Zeit gewonnen und die Lage beruhigt sich, der Euro wertet aber weiter ab und könnte sich mit dem $ bald in Parität  finden.

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3.2.10 - Investor-nicht Crash-Prophet- Leuschel in FTD - Lesen Sie mal dieses aktuelle Interview. Leider weiß er nicht, daß man sich auch direkt in Öl beteiligen kann , aber ansonsten ist der alte Herr sauber investiert. Er erwartet kausal natürlich ebenfalls Bondcrash und Hyperinflation. Beginnen wird letztere bei Öl- wie immer.

3.2.10 - Fehlinvestition Solar-Park - Die merken es also bei WELTonline auch schon.In solche Projekte sind die Energiefondsgelder mit dem tollen Wachstum von 151 % geflossen, allein bis 85% in PV (siehe heut. Beitrag unten) . Da dürften bald 151% Verlust sein, wegen den Nachschußpflichten (bestimmt auch kreditgehebelt), Solarstromkürzung, zu kurze Leistungsdauer usw. Jetzt weiß ich, warum die Herde dort so hinein getrieben wird :  20% Provision - davon träume ich nicht mal! Klar, daß dann Vertriebler bei Kritik giftig weden.

3.2.10 - Ansturm auf Öl und Gas - ...aus Iran. 17 europ. und asiat. Unternehmen beteiligen sich an der Ausschreibung an den drittgrößten Öl - und zweitgrößten Gasvorräten der Welt. Die USA ist nicht dabei, die würden am liebsten gleich ganz den Iran okkupieren. Jedenfalls wird auch 2010 wieder kräftig Papier gegen Sachwert getauscht.

3.2.10 - Freude bei Exxon Mobil - Trotz Gewinnrückgangs um die Hälfte im Vgl. zum außergewöhnl. Vorjahr ist man  zufrieden. Immerhin lag 2009 der Ölpreis ein halbes Jahr unter 60 $. Schwieriger ist das Raffineriegeschäft. Hier hat man zuviel gebaut und auf weiteres Wachstum gehofft. Bleibt das mal ein Jahr aus und sackt ab, gibt es starke Anfälligkeit. Jedenfalls hat EXXON , so wie wir, die günstigeren Einkauftbedingungen genutzt und den Gasexplorer XTO gekauft. Auch die neue US-Railway-Welle wird Gas (Stromversorgung) und Öl benötigen. Dort gibt es schon protektionistische Verträge mit der Verpflichtung: "Buy in America" .

3.2.10- Schiffe - weiter Hiobsbotschaft: Rettungsplan gescheitert - Die Bad Bank für notleidende Containerschiffe ist geplatzt, Banken scheuen Risiko. Jetzt wird es ernst dort, jeder ist nun auf sich alleine gestellt. Die Einnahmen aus den gefallenen Charterraten decken kaum die Kosten wie Zins und Tilgung. Ich habe gestern mal eine Liste von Schiffsbet. gesehen. Demnach sind alle mit mehr als 2/3 kreditfinanziert, nur 1/3 bis 1/4 war Eigenkapital der Fondszeichner.

3.2.10 - Beteiligungsmarkt bricht um 40% ein - 2009 mit katastrophaler Marktlage bei geschlossenen Schiffs- und Auslandsimmobilienfonds, nachdem das Vorjahreskapital schon 20% schrumpfte. Gesteigert haben sich deutsche Immobilien ( + 12 % ) und Energiefonds, hier hauptsächl. Erneuerbare ( +151%).Bei Schiffsfonds war es ein Minus von 70 %, bei erdoelquelle sind es  in 2009 ein Plus von 70 % zum Vorjahr. Mal sehen wer von all denen in 5 Jahren noch lacht?

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2.2.10 - mediale Demontage der Klimareligion in 3sat -  hier der Filmbeitrag von u.g. Fernsehsendung. Danke an freeman von alles-schallundrauch, welcher seit Jahren unermüdliche Aufklärungsarbeit leistet.

2.2.10 - Protestaktionen von Solarunternehmen - Erst konnten sie vor einigen Monaten  der Politik nicht schnell genug in den A... kriechen um diese Kürzungen wg. Wettbewerb  zu befürworten, nun merken sie, daß das Wolkenkuckucksheim ohne Subventionen zerplatzt. Aufruf an alle Ölproduzenten: Demonstriert für  höhere Öl- und Gaspreise, baut Schneewehen und organisiert Dauerfrost !!!

2.2.10 - Geothermie als Alternative?  - die Daten sprechen für sich: aktueller Anteil am Strommix 0,01% (bis 2020: 1% ???),Wirkungsgrad 10% (watt`n Dampfmaschiin ?), Nutzungsdauer 20 bis 30 Jahre, Erstellungskosten enorm hoch, Kostenreduzierungspotential gering, Risiko hoch, Subvention- na raten Sie mal: sehr hoch! Alles was als Energiealternative nichts taugt wird gefördert.
Da bohre ich lieber unsubventioniert und billig nach Öl.

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xxx Rhonda Vincent - I`ve forgotten You xxx

1.2.10 - Obama dreht US-Gemeinden Geldhahn unbefristet auf - Der Titel der FTD  passt zum heutigen Inflations-Montag. Die Eliten wollen die Inflation und man mag meinen, sie hätten meinen hier unten stehenden Satz, daß es derer mehr bedarf , gelesen.

1.2.10 - mediale Vorbereitung: Letzte Hoffnung: Inflation! - Wirtschaftsweiser Straubhaar stimmt in mehreren Medien schon mal auf die Inflation als einzige Alternative zur  Staatsschuldentilgung ein. Ein Ausbrechen der Griechen aus dem Euro sieht er auch nicht. Wie gesagt, man wird das Land irgendwie hintenrum über die EZB o.a. "versteckt" retten. Jedoch bedarf es zu einer Inflationierung noch wesentlich mehr an Gelddruckerei. Bislang schlagen eher deflationäre Merkmale ins Massenbewusstsein.

1.2.10 - GS-Analyst zu Ölpreisprognose - Kurz gefasst: Langfristige Ölversorgung wg. zu wenig neuen Projekten unzureichend ---- Lagerabbau bis Sommer 2010 bei steigender Nachfrage durch Schwellenländer ----- Preisziel damit bei 95 $ ----  Kanadischer Ölsand wird  Bedarf nicht decken ---- Tiefseeölpreis noch unbekannt aber sicher teuer ----  Produktion in Nigeria rückläufig, irak. Förderung zu langsam. ----Wo der neue Ölpreis- Break zu weniger Verbrauch liegt ist schwer einschätzbar, 2008 war er bei 125 4/bbl.---- gegen die kommende  Inflation kann man sich am besten mit Öl u. Kupfer absichern da diese als erste steigen. Abgesehen von seiner Wachstumsprognose der Wirtschaft deckt sich  das mit meiner Einschätzung.


1.2.10 - Die zweite Krisenwelle kommt - und zwar über den lange erwarteten gewerbl. Immobilienmarkt, wobei Refinanzierungsprobleme einen neuen Kollaps auslösen werden. Bis 2013 sind neue Kredite bis 1,3 Bill. $ nötig und das bei einer Kreditklemme in einem übersättigtem, im Preis verfallendem Markt. Ob Notenbanken oder der Staat hier erneut eingreifen ist fraglich.Wenn wie befürchtet die Hälfte nicht refinanziert werden kann droht den Banken eine zusätzlich neue Abschreibungswelle. Wahrscheinlich wird man m.E.n.hier versuchen, diese Verluste in Form von Bad Banken auszulagern oder diese sich gegenseitig zu verkaufen um einen virtuellen Marktwert zu generieren. Schließlich hängt daran noch ein Hebel von Derivaten........



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JANUAR 2010


30.1.10 - Bitte beachten Sie das oben offerierte Exclusivseminar in Wuppertal

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xxx Shania live in Dallas - Honey, I`m Home xxx

29.1.10 - Russ.-ukrain. Ölstreit beigelegt - Vorerst !!!  Nachdem Putin für die Gasschulden ukrain. Gold bekommen hatte bekommen die Weisrussen nun etwas höhere Transitgebühren. Zudem bekommen sie nur das Eigenbedarfsöl zollfrei. Die Ukraine ist aber kurz vor der Pleite. Bleibt zu hoffen, daß man noch genügend Goldreserven als Zahlungsmittel hat.

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xxx Don`t be stupid -long version - Shania Twain xxx


28.1.10 - Griechenlandunterstützung unterwegs - Haha, Hab ich es nicht gerade gesagt. Hier steht zwischen den Zeilen, daß GR natürlich gerettet wird - durch Vorziehen von Mitteln des EU-Strukturfonds. Natürlich mußte vorher dementiert werden und GR jetzt gedroht werden. Das Politikerpack ist so einfach gestrickt , daß eine Vorhersage wegen der guten Trefferquote gar nicht mehr spannend ist. Entscheidend ist nur, daß nicht alle gleichzeitig gerettet werden wollen. Doch was ist das? Spanien am Abgrund . Die machen 10 % der Wirtschaft in der EU. Derzeit kippt gerade der Immomarkt in den USA, dieser wird ganz fix auf Spanien durchschlagen, dann wird es kritischer. Doch wer kommt da ? I T A L I E N .......

28.1.10 - USA kaufen weniger Öl aus Venezuela - Erneut bestätigen sich meine früheren Prognosen, daß die USA tendenziell zum "Öl-Protektionismus" zurück kehrt. 25 % weniger kam aus Venezuela als  in den Jahren 2003 bis 2007  vor der Krise. Heute liegt der Importanteil bei 11 %.Was für das mittelamerikan. Öl- Land Pleitegerüchte verursacht ist für Investoren in den USA positiv, da  sich die Nachfrage nach US-Öl  erhöhen wird. Noch brauchen die Staaten aber fast doppelt soviel Importöl wie aus Inlandsproduktionen zur Verfügung steht.

28.1.10 -Ölmarkt droht Angebotslücke - Das bemerken Sie auch bei uns. Wir haben derzeit keine Felder im Angebot und hoffen bis März neue attraktive gefunden zu haben. Die Experten auf dem WEF in Davos sehen bis 2030 einen Bedarfsanstieg um 40 %. Das sind mal eben 120 Mill. bbl/Tag.Heutige Felder können den Bedarf nur um max. 10% erhöhen. 27 Billionen $ an Investments sind  dafür nötig. "Wer dieses Geld aufbringen kann und wird, steht noch in den Sternen,..."
Einig ist man sich, daß Öl und Gas teuerer werden sowie Erdgas eine herausragende Stellung einnehmen wird.

28.1.10 - USA stand Heiligabend vor Super-Gau/Zahlungsausfall - Wie jetzt bekannt wird standen die USA kurz vor Weihnachten erneut vor einem Totalausfall ähnlich wie nach der Lehman-Pleite.Offiziell weilte Obama wegen der Gesundheitsreform im Oval Office. Allerdings ging es dabei um Stimmen, die max. erlaubte  Staatsverschuldung weiter zu erhöhen. Das Stimmenergebnis war äußerst knapp. Beim Scheitern hätte es bedeutet, daß die USA zahlungsunfähig ist, was Schockwellen durch die Welt geschickt hätte. Aber auch weiterhin ist die Kuh nicht vom Eis.

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xxx The Woolpackers-Hillbilly Rock xxx

27.1.10 - US- Flugzeugträger sollen Biosprit tanken - Dabei steht im Artikel das was mit der ganzen Branche überall passiert, diese "Ölmühlen" gehen reihenweise pleite. Die NAVY will also "grüne" Schlachtschiffe: Das ist ja mal ein Brüller, haha...Erstens ist das Militär der größte Umweltschädling und zweitens ist die empfindliche Ventiltechnik (Dichtungen) der Flugzeuge für das Zeug gar nicht konstruiert. Aus Sicherheitsgründen müssten weitere Tanks für normales Kerosin und andere Technik eingebaut werden. Mal sehen, wann der Nächste solargetriebene Marschflugkörper will.
Wenn man dort Kosten sparen will, sollte man abrüsten. Dabei wachsen gerade die Rüstungsausgaben der USA in die Höhe. Es ist immer das Gegenteil der Fall !

27.1.10 - Flucht aus griech. Anleihen -  Dann war die gestrige Meldung reine Propaganda oder als Einzelfall werbewirksam aufgemacht, während dessen man wo anders flieht . Die FTD schreibt gar von Panikstimmung an den Bondmärkten. Das wäre jedenfalls plausibel und stimmt sicher. Man muß derzeit sehr aufpassen, was gemeldet wird. Auch im Wirtschaftskrieg stirbt zuerst die Wahrheit.Es werden sicher von verschiedenen Seiten gezielt Gerüchte gestreut. Warten wir den Frühling ab, da muß das Pleiteland Schulden refinanzieren.

27.1.10 - DAX-Absturz befürchtet -  Vom Aktienmarkt kommt natürlich auch eine Menge Fluchtgeld, welches in Rohstoffe geht. Demnächst werden wohl diese ganzen Blasen wieder platzen. Nervös genug ist man schon. Wenn  es schon in der WELT steht, wird wohl nun keiner mehr dort investieren. Die Insider sind übrigens schon draußen.Der Chart wird kippen.

27.1.10 - Anti-Spekulanten-Gipfel der OPEC und IEA - am 25.2. in Tokio. Man will mit der CFTC, JPM u.a. beraten, wie übertriebene Spekulation verhindert werden kann. Offensichtlich hat man Angst, daß zu schell zu viel Kapital in Öl vor der Inflation flüchtet und es damit die Weltwirtschaft abwürgt. Immerhin sind 2009 satte 256 Mrd $ in Rohstoffe geflossen (ein Plus von 57%). Wenn allerdings der spekulative Zufluss eingeschränkt wird, geht man eben gleich echt physisch rein und kauft die Felder auf, so wie wir es tun. Auf diesen Trend weise ich seit ca. 1 Jahr hin. Gerade Pensionsfonds sichern sich hierbei ab, denn eine Ölbeteiligung ergibt ne gute Rente.

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 xxx   The Boss Hoss - World Up  xxx

26.1.10 - Banker verrät in WiWo das Bankgeheimnis - Der Chefvolkswirt der Rothschild`schen BarclaysBank verrät hier ganz offen den Betrug im Geldsystem: Per Kredit geschaffenes Privatgeld aus dem Nichts ohne daß dafür Ersparnisse zur Verfügung stehen. Bei einem meiner Vorträge vor  Bankern hatte ich denen das erst erklären müssen. Die glauben alle noch, daß Kredite aus Einlagen Anderer kommt sowie Geld von der Wirtschaft gedeckt sei. Einige glauben sogar noch an eine Golddeckung. Letztere schlägt im Artikel Thorsten Polleit wieder vor. Gleichfalls warnt er vor der Hyperinflation des derzeitigen Fiat-Money. Es sei darauf hin gewiesen, daß 2004 ein Rothschild in London sagte, daß Gold nie wieder eine Rolle bei Währungen spielen würde. Wer diese Brüder kennt weiß, daß das Gegenteil kommt. Daß Gold Geld ist zeigen die Gaskäufe der Ukraine von Russland, welche mit dem Edelmetall beglichen wurden.

26.1.10 - Investoren sind begeistert in niedrige Zinsen mit Ausfallrisiko zu investieren - Griechische Staatsanleihen: 6,5 % für 5 -Jahresbond, welcher vierfach überzeichnet ist. Das echte Herdenverhalten. Sicherlich haben da viele Pensionsfonds und Versicherungen "investiert" . Man ist so blind, daß man den Totalausfall bis 2015 als "vernachlässigbar" einschätzt. Woher soll denn Griechenland das Geld allein nur  für die Zinsen auftreiben? Wahrscheinlich durch neue (EZB)-Anleihen, denn bei Steuererhöhungen gibts in Athen Straßenschlachten.

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xxx  Rock- This Oil-Country - Shania Twain live in Dallas  xxx

25.1.10 - 513 Mrd. bbl Reserven im Orinoco-Gürtel - Ich habe gleich mal gerechnet: Das reicht für 16 Jahre Weltölversorgung!  Ist man  mit US-Truppen deshalb schon mal im Nachbarland Haiti? Allerdings bei 2 Tonnen Ölsand für ein Barrel recht aufwändig zu produzieren. Jedoch  nur eine Frage des Preises.

25.1.10 - Klimaschwindel: enttarnte Manipulationen häufen sich - Nachdem bekannt wurde, daß die Daten zu den Himalaya-Gletschern (ge)falsch(t) sind, der IPCC in Erklärungsnot gerät, kommt jetzt eine weitere Manipulation ans Licht: Die Messstationen zur Temperaturermittlung wurde zur Begründung der Erwärmung gebietsmäßig "angepasst". Wo es kalt ist einfach wegrationalisiert.Von früher 6000 gibts nur noch 1000 "warme" Stationen. Tja, und die 3/4 Ozeanfläche wird sowieso gar nicht berücksichtigt. Diese ganzen Klima"wissenschaftler" sind reine Sektierer. Jeder, der in der Forschung seriös (!!!)  tätig ist, sollte wegen Diskreditierung des Begriffes WISSENSCHAFT Protestbriefe verfassen.

25.1.10 - Schiffsfonds steuern auf Havarie zu - Nun stehts auch in der BILD. UnverBILDete Anleger verkauften die Anteile vor 3 Jahren wieder. Die Anderen müssen wohl  nachschießen. 250.000 Deutsche haben 45 Mrd. dort hinein gesemmelt. Die meisten am Höhepunkt der Blase.Der Schaden ist höher als bei Lehman. Man kommt aus diesen Sachen nun vertraglich nicht mehr raus. Zudem ist der Markt eingebrochen. Die Einnahmen der Schiffe sind nicht mal kostendeckend. Währenddessen 100% privat finanzierte Ölfelder bei solche Fällen kurzzeitig gedrosselt oder verkauft werden könnten, müssen hier weiter Kredite bedient werden, natürlich durch die Fondszeichner. Selbstverständlich kann man beides nicht vergleichen. Öl und Gas sind Verbrauchsgüter, Schiffe nicht!

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23.1.10 -  USA neuer Erdgasweltmeister - Die russische Gasförderung ist mit - 12,4% dramatisch eingebrochen, bei Gazprom gar um - 16% und geringster Fördermenge in der Konzerngeschichte. Nun ist die USA Sieger, vor allem durch die Förderungen aus Schiefergestein (z.B. Barnett Shale, Texas - wo wir auch fördern). Mittlerweile wird die USA gar zum Gasexporteur (LNG). Man gesteht ein, daß man in absehbarer Zeit die USA nicht mehr einholen wird.Das wird jedenfalls den Gaspreis Henry Hub weiter stützen.

23.1.10-  4 Wege zur Ökoenergie - Erdwärme, Solarthermie,Fotovoltaik, Holzpellets. Außer letzteres ist alles andere Käse. Kaufen Sie sich lieber einen schönen Kaminofen,schlagen Sie Holz und erfreuen sich an Strahlungswärme. Da bleiben Sie fitt und 3x warm (beim Fällen, Hacken, Heizen). Erdwärme dürfte das riskanteste sein. Erinnern Sie sich an Stauffen, wo ne Gipsformation bewässert wurde und jetzt die Stadt reißt. Oder Wiesbaden vor dem Finanzamt mit der Schlammquelle.20.000 € kostet so was für ein EFH zzgl.lfd. Stromkosten.Würden Sie mit dem Geld risikoloser im Outback nach Öl bohren könnten Sie mit dem Ertrag 2 EFH beheizen.

23.1.10 - Hausbesitzer scheuen Energiesanierung - Bis zu 70.000 € kostet eine EnEV-konforme Sanierung eines EFH. Wie realitätsfern diese Verordnung ist, zeigt, die Vorgabe danach nur 9,8 l Öl / m² zu verbrauchen.Der Widerspruch steht oben geschrieben, daß der Energieverbrauch sich bei solchen Wintern gar verdoppelt. Wären also 19,6 Liter. Was nun ?  50.000 € Bußgeld lt. EnEV zahlen oder was? Übrigens mein ungedämmtes Ziegelsteingebäude unterbietet gar diese 9,8 L.(Ich bevorzuge 25°C Raumtemp.!!!)
Jedenfalls fangen die ersten bei diesen Auflagen an zu rechnen. Würden Sie nur 35.000 € in Ölfelder investieren, könnten Sie davon mind. 3 EFH im Jahr voll beheizen ! Am Ende folgt der Hinweis, daß die Haus-und Dämmkreditsklaven wegen künftiger Immoabwertung nie den ROI erreichen!

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22.1.10 - Haiti - die Spur des Öles - Meine u.g. These "Folge dem Terror und Du wirst Öl finden" hat sich erneut bestätigt. Ich vermutete es spätestens, als die US-Army massenhaft für angebliche Erdbebenhilfe auf der Insel einfiel. Mir waren aber dortige Ölvorräte nicht bekannt.Auch das benachbarte Kuba soll auf einem "Ölfass" sitzen. Der Kommentar von Freeman ist plausibel. Die USA schonen einserseits eigene Reserven und halten ausländische zur Preisverteidigung "unter Verschluß". Stichwort: Öl-Dollar-Standard. Übrigens sehe ich die Ursache für das Beben nicht in geotektonischer Verschiebung sondern in gewaltigen Methangaseruptionen. Für HAARP sind mir da zu wenige Indizien.

22.1.10 - Afrika als neuer  Ölgroßverbraucher? - afrikan. Staaten kaufen verstärkt Benzin in Europa ein, da eigene Raffineriekapazitäten fehlen. Damit begründet man den weiter hohen Spritpreis hier. Dieser liegt aber auch am gerade fallendem Euro, sowie  der gestiegenen Nachfrage durch den Winter. Auch der Spritverbrauch im rezessionsgeschüttelten Amerika ist weiter hoch. Die zurückgelegten US-Highway-Meilen sind 2009 gar um 1,4 % gestiegen. Tankstellenumsätze hatten 0,3% Zuwachs. Öl ist halt ein Top-Kriseninvestment, da kann man kaum sparen.

22.1.10 - Golf-Experte: Öl geht auf über 100 $ - Jetzt kommt der Kriegsaufschlag auf den Ölpreis. Da reichen schon Gerüchte aus.Hier gehts um den "Atomkonflikt" mit Iran. 100$ sieht Al-Faraj in 2010. Das Jahr ist ja noch lang und eine ausreichende Konsolidierungsphase besteht.

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21.1.10 - 3sat tastet sich an Klimaschwindel ran -  ...und stellt den Unterschied zwischen Wissen und Glaube dar. Ganz klar wird hier der Klimaschwindel als Ersatzreligion für Ablasshandel bezeichnet. Solche Artikel kommen jetzt mehr. Man darf im Frühling gespannt sein, wie die Klimareligiösen den harten Winter auf der Nordhalbkugel interpretieren. Wahrscheinlich tüfteln die schon an einer Argumentation, die den Halbwissenschaftlern das Gesicht wahrt. Allerdings fallen damit die ideolog. Grundlagen für die Ökoenergiegewinnung weg. Was nun? PS: auch WELT berichtet über neue Fälschungen.

21.1.10 - Notenbanker bringen schon mal Bail-out von Griechenland ins Gespräch - Vorweg ermahnten Sie das Land zu einem "strikten Sparkurs". Die werden "gerettet", ich sags Ihnen!
Im Hintergrund droht derweil neues Ungemach - aus Spanien. Dort verhinderten die Banken einen extremen Abstur des Immomarktes, indem sie die gesamten Häuser im eigenem Bestand halten.(Preisrückgang nur um die 10 bis 12%).Jetzt brauchen die aber Cash und müssen verkaufen. Das wird den Immomarkt belasten. Auch die Bank of America meldet Q IV-Verluste wg. Rückstellungen für faule Kredite. Dort warten ohnehin weiter Millionen an Häusern auf die Zwangsversteigerung. Bald gehts wieder rund..

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20.1.10 - Firmen wollen Krise aussitzen  -  Sowas hat bei Helmut Kohl noch geklappt. Jetzt wird das tödlich, denn es is keine temporäre  sondern eine langjähr. Weltwirtschaftskrise.
"Nur Unternehmen, die entschlossen sind, ihre Geschäftsmodellefundamental zu überdenken und gleichzeitig in ihre Zukunft zuinvestieren, werden zu den langfristigen Gewinnern der Krisezählen."  Das sehe ich auch so. Hätte ich nicht vor Jahren dieses Geschäft hier als Krisenvorsorge gegründet, ich hätte mit den anderen Firmen arge finanzielle Einbrüche. Also rechtzeitig neue Standbeine schaffen. Da die meisten diese Chancen verschlafen ist die Aussicht auf Erfolg für den Aktiven sehr hoch.


20.1.10 - Umkehrhypothek fürs Haus als Geldquelle ? - Kurz: schuldenfreies Haus mit Kredit beleihen und daraus Rente oder Cash generieren. Was sich so toll anhört ist ein lebendiger Hedge-Fonds. Warum ? Die Hypothek geht vom heutigen Wert aus, dieser fällt in Zukunft.Neue Sicherheiten werden fällig. Gleichzeitig wird das Kreditgeld sicher irgendwo in Geldmarktfonds angelegt. Hier droht nicht nur die Inflationsfalle, sondern auch Frostgefahr (siehe SEC- Absicht, Konten einzufrieren). Zum Schluß ist beides weg. Einzige Alternative wäre, das Geld sofort in Gold und Ölfelder mit regelmäß. Liquidität zu rentieren. Aber diejenigen, welche solche Produkte kaufen, wissen meistes nichts vom System. Oft sind es ja AD- Kunden (alt und doof - Begriff stammt von Banken!) und aus der Offline- Generation ohne Internet.

20.1.10 - Eiszeit macht Reeder froh - Uns auch! Die Frachtraten erholen sich durch kältebedingte  Staus in den Häfen etwas. Dabei sind diese jedoch auf histor. Tiefstand. Auch Öltankerraten brachen 20% ein. (zum Vgl. Massengut mit -92 %). Aber Öl wird nicht nur wegen des Wetters sondern auch von China verstärkt nachgefragt. Von einer Hoffnung auf Erholung im Schiffsmarkt ist aber keine Spur. Im Gegenteil, es stoßen noch  mehr neue Schiffe in den übersättigten Markt.

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19.1.10 - Euroländer machen Schotten dicht - Ging ja fix. Hatte ich es nicht eben geschrieben? Hier in der Unterformation am 16.1. Und die Griechen sind der Auslöser. Gut, die Türkei hatte ich da jetzt nicht so im Radar, da das kein rein europä. Land ist. Ich hoffe, ich kann Ihnen mit der Vermittlung meiner Denkweise zeigen, wie leicht es sein kann, gewisse Dinge - auch als Investor- vorher zu sehen.

19.1.10 - 5. Kondratieff-Zyklus soll 40 starke Jahre bringen - Das ist schon richtig, aber nicht ab 2010, sondern 2025. Bis dahin muß der 4. KoZy erstmal über Entschuldung resettet werden. Die FTD  sieht Chancen für unsere Enkelgeneration. Ich sehe die Jahrhundertchance für unsere. Solch einen Umbruch erlebt man i.d.R. nur einmal in einem Leben. Bei mir ist`s der 2. Der erste war 1989/90. Auch damals habe ich für meine damaligen Verhältnisse und Halbwissen meine Chance nutzen können. Jetzt sind Sie dran! Nutzen Sie die nächsten Jahre, um nicht später sagen zu müssen "... das hätte man wissen sollen, daß...."

19.1.10 - CFTC legt Pläne zur Einschränkung der Spekulation vor - Wie hier mehrfach berichtet und erwartet, werden diese nur sehr mager ausfallen, da sonst die Trader auf andere Handelsplätze ausweichen. Man macht erst mal einen Plan, diskutiert und einigt sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner. Resultat: Es bleibt so wie bislang- Rohstoffspekulationen werden die Preise auch in Zukunft weiter auf Trab bringen, nach oben und unten, sonst verdienen die ja nix.

19.1.10 - Ölverbrauch in Deutschland 2009 rückläufig - Der Absatz von Mineralölprodukten verringerte sich um 3,7% im Vgl. zu 2008, Benzin mit minus 2% bei Heizöl um - 13 %. Der Verbrauch wird aber durch diesen Jahrhundertwinter in 2010 wieder stark steigen, gerade bei Heizöl. Für den Ölpreiskurs ist Deutschland aber irrelevant.  Trotz Krise wird  Energie dennoch essentiell benötigt.

19.1.10 - Alles hängt am Öl - Bericht über das Ölland Kuwait. Das Land verfügt über 9% der Ölreserven weltweit, was trotz gesunkener Ölpreise 10 Mrd. Haushaltsüberschuß erbrachte.Die Kuwaitis waren clever, die kalkulierten mit nur 35 $/bbl konservativ. 50% des BIP kommt aus dem Öl-und Gassektor.  Daher will Kuwait ebenfalls in ein neues Handels -u. Finanzzentrum diversifizieren. Solange die das nicht mit Krediten machen sollte das gut gehen.Eine Beteiligung außländ. Gesellschaften an den Ölfeldern bleibt weiter eingeschränkt. Dort ist das alles in Staatshand.

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17.1.10 - Schiffbau am Boden - Die Meyer-Werft profitiert so als letzte vom Kreuzfahrtboom. Meyer sagt gar Halbierung voraus, glaubt aber, daß er ab 2012 neue Aufträge bekommt. Woher denn ?   China ?  Die bauen selber. Der nächste "Boom" von Schiffsbeteiligungen dürfte so in 30 Jahren sein. Es gibt eine absolute Übersättigung bei weiter dauerhaft sinkenden Charterraten. Wer noch in solchen Beteiligungen ist, kann diese getrost abschreiben. Game over, falsches Investment zur falschen Zeit ( am Höhepunkt der Kreditbubble). Eines brauchen aber die verbliebenen Schiffe und die Verschrottungsunternehmen: Öl.


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16.1.10-  Jetzt offiziell:Ukraine zahlte Gas mit Gold  - Seit zwei Jahren prognostiziere ich das öffentlich. Letzten Herbst erwägte es Putin als Alternative,nun ist es offiziell. Volltreffer !  Für alle Interessenten die immer wieder fragen, womit unser Öl bei einem Dollarcrash bezahlt wird - hier steht es: mit Gold!

16.1.10 - Rauswurf Griechenlands aus EU erwogen - Die CDS sind 6x so teuer wie bei Großunternehmen, also Schrott. Ich nehme nicht an, daß jetzt schon ein Land zugunsten der Stabilität des Euro geopfert wird. Bei einem Bankrott gäbe es sofort einen Run auf Anleihen, auch anderer Staaten, neue Bankencrash`s usw. Derzeit wird nur Druck ausgeübt und polemisiert, um uns ein Rettungspaket zu verkaufen. Dieses schadet aber dem Euro. Klassische Patt-Situation, entweder wir sterben oder wir erschießen uns nur. Jedenfalls dürfte das aber das AUS für eine weitere EU Erweiterung von Pleitestaaten sein. Island adieu.

16.1.10 - Förderkürzung füs Solar sorgt für Entsetzen - Wie ich immer wieder hier schrieb, werden die Subventionen rascher abgebaut, als von der Industrie erwartet.Schon bis April 2010 sollen diese, natürlich völlig " überraschend" ,   17 % fallen. Schon mal nachgerechnet?  Jetzt bricht sofort auch das hochsubventionierte Investmentmodell zusammen, welches Renditen von 5 bis 8 % versprach. Ist doch toll, wenn man auf Silizium-Sand baut. Plötzlich kommt die Flut und unterspült den faulen Zauber. Wer nicht rechnen kann wird eben naß. Aber auch die so geprießenen Solaraktienwerte sanken daraufhin gleich mal um bis zu 10%. Nun seht mal zu, ob ihr eine 1000 KW-Anlage für 2500 € anbieten könnt?

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15. 1.10 -  China hat 2,4 Billionen an Reserven  - Wow!   " Wen Jiabao kündigte im Juli vergangenenJahres an, die ´Going out´-Strategie der Volksrepublik zu beschleunigen undUnternehmen, die internationale Zukäufe planen, zu unterstützen." -Was glauben Sie, was die kaufen? 10.000 to Goldkaufabsicht bis 2020 macht zumaktuellen Preis gerade mal 360 Mrd. $, also 15% dieser Reserven aus.  Etwa660 Mrd. schwer ist Exxon. Soviele Ölfelder, Kupferminen, Firmen, Wälder gibtsgar nicht, wie die kaufen könnten. Also müssen die Preise hoch. Sie haben vielleichtbemerkt, was gleich am Eingang zu meiner Seite steht.



15.1.10 -  Climategate-Wissenschaftler wurde bestochen - Der Erfinder der als Fälschung entlarvten Hockey-Schläger-Kurve zur Begründung angebl. Erderwärmung bekam direkt aus dem US-Konjunkturpaket ne halbe Million, obwohl gegen ihn auch wegen der Climategate-Manipulationen ermittelt wird. Auch beim CO2-Schwindel ist tiefgründige Recherche nötig. Stellen Sie sich vor, Sie investieren in derartige hochsubventionierte Öko-Projekte und am Ende kalkulierten Sie nicht nur auf falscher physikalischer sondern auch brüchiger monetärer Basis.  Deshalb nicht mehr  in subventionierte Branchen investieren, wenn die dahinter stehende politische Lüge aufzufliegen beginnt.

15.1.10 - Die Lügen vom 11. Sept.2001 nun auch im FOCUS-Money online - Wie unten berichtet, stand das am 5.1.10 in der Printausgabe. Es ist für einen Investor wichtig das politische Umfeld wahrheitsgemäß zu recherchieren. Dazu gehört auch der InsideJob 9/11 und die angeblichen Terroristen. Deshalb greift das wohl auch zuerst ein Finanzmagazin mutig auf. Klicken Sie bitte diesen Artikel fleißig an und schreiben einen Kurzkommentar.Je mehr Lob und  Quote die bekommen, um so mehr werden die Journalisten ermutigt, weitere Wahrheiten massenwirksam zu verbreiten, die die unabhäng. Internetmedien schon lange erkannt haben.

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14.1.10 - drohende Staatspleite von Griechenland:Schulden will man zügig abbauen - Ist natürlich lächerlich und längst unmöglich. Merkel samt Politikergesocks schwafeln aktuell, dem Pleiteland nicht finanziell zu helfen. Wer deren Aussagen kennt, weiß, daß Gegenteil wird wahr. Immer die gleiche durchschaubare Massenverblendung: Erst wird abgeschworen, dann ändern sich "überraschend" die Bedingungen und man schmeist denen Geld hinterher. Also meine Prognose lautet: Griechenland wird von der EU , evtl. unter Mithilfe des IWF, zunächst "gerettet" werden.Die Auflösung lesen Sie hier in Kürze auf dieser Seite!

14.1.10 - Die Sozialkassen sind auch leer - Haben Sie schon darüber nachgedacht, woher Sie Einkünfte beziehen wollen, wenn Ihr Job weg ist oder Ihre Firmengewinne aufgrund der Depression? Schon überlegt, woher Sie in 20 oder 30 Jahren eine Rente beziehen, wenn die Kassen leer sind? Alles Geld, was dort noch hinein fließt ist weg. Da das nicht sein darf, wird es bald gedruckt werden, damit man wenigstens nominell die Verträge erfüllt. Einen Inflationsschutz gibts dort nicht mehr.

14.1.10 - Noch ein Staatsschulden-Panikartikel - hier die WiWo: Die Banken sind gerettet, nun stehen die Retter vor dem Bankrott, schreiben sie. Falsch: Die Banken sind nur temporär "gerettet", da kommt dieses Jahr die nächste Welle. (Stichworte: Kreditkartenkrise, Derivate, CMBS vom gewerbl. Immomarkt, Firmenkonkurse usw.). Zudem werden ja wieder CDO´s und ähnl. Mistpapiere neu verpackt, am System hat sich nichts geändert.Moody`s sieht gar "...tumultartige Zeiten..." . Man stellt sich die Frage, was passiert wenn das bankrotte Griechenland entgegen den EU-Verträgen "gerettet" würde. Irland, Spanien und Italien stehen schon an. So wird jetzt auf den Verfall des Euros gewettet, will heißen: Ölbeteiligungen könnten teurer werden.

14.1.10 - Solarstrom soll 2013 Verbrauchertarife erreichen - ...und 71% stehen lt. FORSA-Umfrage als gemeines Solarschaf zur Schur bereit. Diese haben mit Sicherheit noch nie ne Anlage nach dem ROI durchgerechnet.Weder erreichen 2013  Solaranlagenhersteller ansprechende ROI noch kann sich ab dann jemand diese kreditfinanzierten strandet investments   leisten. Der Staat wird auch nicht mehr subventionieren. Eine 1000 kWh-Anlage dürfte nur 2500 € kosten um bei 0,21€/kwh unsubventionierter  Stromvergütung auf eine Rendite von 10% p.a. kommen zu können. (Siehe dazu auch einen Schriftwechsel in der Kommentarfunktion von "Das solare Paradoxon")

14.1.10 - Das Gift der Staatsverschuldung - noch so ein Warn-Artikel, diesesmal im Focus. Was passiert eigentlich beim Domino-Day? Da die niedrigst verzinsten Bonds nicht mehr als sicher sondern riskant gelten, flüchten die Anleger daraus (in Sachwerte als Lender of last Resort). Das entzieht den Staaten die Finanzgrundlage, neues Schuldgeld muß aufgenommen werden, was kaum noch geht. Also kaufen die Zentralbanken (FED, EZB) über Quantitative Easing die Anleihen. Das ist dann reines Geld drucken -ohne Kredit.  Währungen werten daraufhin weiter ab. Daraus folgt deren Abverkauf und die Flucht in Gold, Silber , Öl, Rohstoffe. Diese werden immer wertvoller und die Rohstoffteuerung lässt dann die essentiellen Güterpreise steigen. Ein Crack- Up-Boom entsteht, da durch weitere Umschichtung von wertloser werdenden Währungen immer mehr Sachwerte gekauft werden - ein Teufelskreis, der mit einer Währungsreform endet, so wie immer in der Geschichte bei ungedecktem  Papiergeld.

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13.1.10- Den Staatsanleihen gehts jetzt medial an den Kragen - ...denn diese Artikel häufen sich, berechtigt. Die FTD sieht somit Bonds riskanter als Aktien, gerade in Japan.Das sollte der Aufruf sein, sich daraus zu verabschieden. Wenn es einen Run darauf gibt ist es zu spät. Dann werden die eingefroren, Gesetze dazu sind ja wie hier berichtet in Arbeit.

13.1.10 - WELT online schaut in die Zukunft - Titel: "Schulden gefährden den Wohlstand des Westens" und lässt sogenannte Wirtschaftswissenschaftler  zu Wort kommen.Ob die wohl diese Krise auch schon 2007 vorhersahen ? Für solche Prognosen wurde unsereiner  damals noch ausgelacht. Fakt ist: Die Schulden zerstören den Wohlstand  derer, welche ihre Vermögen nicht in Sachwerte umschichten.Es kommt zum Systemzusammenbruch als mathemat. Notwendigkeit des Kondratieff-Zyklus und der Exponentialfunktion des Zinseszins. Dies geschieht über Deflation und Inflation in Wellen, Staatsbankrotten usw. mit einer finalen Währungsreform. Einige Kommentare auf der Seite erkennen das. Zumindest kann man WELT nicht vorwerfen, sie hätten nicht gewarnt, wenn auch etwas scheinheilig.

13.1.10 - Dt. BIP mit MINUS 5% Rückgang - Damit ist die dt. Wirtschaft im extremsten Absturz seit WW II. Man muß natürlich berücksichtigen, daß diese Zahlen sicher noch statistisch geschönt wurden, der wahre Rückgang ist höher. Nehmen wir also die M1- Geldmengenerhöhung mit 12 % und das BIP mit - 5 % dann hat sich der Spread zwischen realen Gütern und Geldmenge um 17 % in 2009 erhöht  - das ist die wahre Inflationsrate! Also: Deflation in Teilen der Wirtschaft, Inflation bei  Teilen der Assets.

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12.1.10 - Was steckt hinter der Jemen-Kampagne? - Ganz klar, die Sicherung der US-amerikan. Öllieferungen. Immer wenn es irgend einen inszenierten "Terroranschlag" gibt, muß man schauen, welches Land warum jetzt "böse" ist. Dort ist der Zugang zum Roten Meer, der Öltanker"autobahn"( 3,3 Mio bbl /Tag gehen dort durch). Gegenüber liegt Somalia, die mit ihren plötzlich stark zunehmenden Piratenangriffen  weitere militär. Vorwände bieten. Zudem soll es unerschlossene Ölvorräte geben,  womit  50 Jahre der Weltölbedarf gedeckt werden könne. 70% der jemenitischen Einkünfte stammen aus dem Ölverkauf, diese sanken wegen des Preiseinbruches ebenso. Natürlich gibt es im Land Machtkämpfe, welche der CIA nützen kann. Somit kommt die USA ihrem Ziel näher, alle strategischen Engpässe für Öltransporte zu kontrollieren.  Folge der Spur des Terrors und Du wirst Öl finden!

12.1.10 - Ölpreis und Konjunktur - Lars Schall beleuchtet das "Goldene Dreieck" der arab. Ölförderer und die Spannungsrisiken dort. Heißere Konflikte könnten zu einer neuen Ölkrise führen. Daraus resümiert der Autor, daß Öl dieses Jahr teurer und knapper werden könne. Dem geben auch die Produktionsdaten recht, welche sinken. In den nächsten zwei Jahren wird es wohl schon zu neuen Engpässen kommen.

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11.1.10 - Citi sieht Ölpreis langfristig bei 90 $ - Hier sieht man mal, was man von Prognosen halten kann: NICHTS. Erst prognostizierten sie 65, dann 80 nun 90. Auch nach oben hin kann man sich auf sowas nicht verlassen. Die Prognosen dienen mehr dazu, neue Anleger in den Markt zu locken oder zu verscheuchen. Je nachdem wie das Prognoseinstitut positioniert ist. Deshalb sich lieber am langjährigen Durchschnitt beteiligen. Die einzige Prognose die ich abgeben kann ist, daß Öl mittelfristig (5 Jahre) über 100 Dollar liegen muß, volatil fällt und steigt.

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9.1.10 - Bankruns sollen illegal werden - Lesen Sie sich das mal durch !!! Offensichtlich plant die SEC- Aufsichtsbehörde heimlich, daß zum Schutze des Systems bald keine großen Vermögen mehr abgehoben werden könnten. Die Garaniteerklärungen aus 2008 haben einmal gewirkt, nochmal klappt es nicht, was dann ? "Wegen Terrorgefahr kein Geld am Schalter" - so könnte man das begründen. Hier geht es um Vermögen auf Geldmarktfonds, Anleihen, Sparbüchern usw., weniger Girokonto. Wer also nicht rechtzeitig seine Piepen in Sicherheit bringt, wird eingefroren.Darauf weise ich seit 2 Jahren hin, nun wird das gesetzlich wohl vorsorglich erwogen. Wenn es soweit ist,und es wird soweit kommen, werden Sie hier nur noch gegen Gold Ölfelder bekommen!!!


9.1.10 - Money as Debt - GELD ALS SCHULD nun auch in deutscher Synchronfassung


9.1.10 - Bankrun in USA ausgerufen : "Move Your Money" -  Und auch WELT online "macht mit". Die von Prominenten initiierte Kampagne ruft dazu auf, Geld von den großen Investmentbanken abzuziehen , um diese für die Krise und die Frechheiten (hohe Bonis) zu bestrafen. Man solle das Geld  kleinen Banken zur Verfügung stellen. Das ist schon sensationell und dürfte zu einer Bewegung werden. Allerdings sollte das Geld in Sachwerte investiert werden, denn es ist wohl klar, daß das zu einer neue Krisenwelle, möglichen Kontensperren und neuen Gelddruckorgien führen wird. Zur Erinnerung: Es reichten bei der Großpleite von Washington Mutual 2008 nur 9% an Einlagenabzügen , 9% !!!

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8.1.10-  Bei WTI und Brent stimmt was nicht. - Das stellte jetzt ein US-Ökonom mit 76 Seiten fest: "Die Korrelation zwischen Brent-Spreads - das ist die Differenz zwischenTermin- und Kassapreisen - und den Ölvorräten in denIndustrieländern sei negativ gewesen, obwohl sie wie bei WTIpositiv hätte sein sollen: `>>Das ist das Gegenteil von dem, was manin einem freien Markt, der die Fundamentaldaten wiedergibt, erwartensollte<<" Ich habe nur 5 Seiten benötigt um fest zustellen, daß auf dem Ölmarkt ordentlich manipuliert wird. Aber auf solch eine Idee kommt er natürlich nicht. Deshalb hauen alle Spekulationen auf den Preis nicht hin. Hinzu kommt, daß sich WTI auch nicht als weltweite Referenzmarke eignet - wenn es fair zu gehen sollte. Aber was ist schon fair, wenns um Macht geht?

8.1.10 - Hier ist der FOCUS-Money Artikel vom 5.1.10 zu 9/11 - Als Luftfahrting. stelle ich klar, daß es auch keine Flugzeuge waren, die in die Twin-Towers flogen. Ich habe selbst mal ein gecrashtes Flugzeug ausgebuddelt. Aluminium ist weicher als massive Stahlträger. Niemals kann eine Boeing wie Butter durch mehrere Stahlträger hindurchfliegen. Das war ne GlobalHawk (man fand ja auch nur ein TL) und die Filme wurden in Hollywod bearbeitet. Mit sowas haben Geheimdienste Erfahrung, z.B. bei der angebl. Mondlandung. Das TV ist mittlerweile die größte Propagandamaschinerie seit Menschengedenken. Aber der Mensch wacht nun auf. Übrigens biete ich auch 10.000 € für den , der mir den wissensch.-physikal. Beweis der "offiziellen" Theorie erbringt.

8.1.10 - Briten bangen um Erdgaslieferung -  2/3 der Haushalte heizen auch im kältesten Winter seit 30 Jahren auf dem Eiland mit Gas , zumeist aus Norwegen, welches jetzt knapp wird. Auch hier wie in China Energienotstand. Wird dem Gaspreis weiteren Auftrieb verleihen.

8.1.10 - Elektroautos auch künftig viel zu teuer - Sieh an, was ich schon mehrfach hier erwähnte, begreift man nun auch öffentlich. Nicht zuletzt um gleich nach Staatsknete zu schreien. Eine Studie aus Boston fällt ein vernichtendes Urteil: Auch in 10 Jahren werden die Batterien noch zu teuer sein und die Reichweite nicht ausreichend. Alles nur eine Nische für Klimaideologen. Nicht nur die Energiebilanz solcher Cars ist negativ auch der Return on Investment ist miserabel. Autos werden also auch künftig weiter mit Öldestilaten  fahren und Batterie- wie Stromhersteller zudem ebenso mehr Öl verbrauchen müssen- mit oder ohne E-Car.

8.1.10 - kanad. Ökonom Rubin erwartet Ölpreis-Rallye - Er hatte die letzte genau voraus gesagt, was aber für die Zukunft noch nichts bedeuten muß. Jedenfalls hebt er die Zielmarke auf 100 $ und sieht gar für 2012 satte 200$/bbl (200 glaub ich aber nicht!). Wir erinnern uns: Ab 100 $ will die OPEC aber die Fördermengen erhöhen um die westl. Wirtschaft nicht abzuwürgen. Preise zwischen 80 und 100 $ sind für uns excellent.

8.1.10 -  Achtung : Rohstoffindizees werden ab heute umgestellt - Dies könnte wie vor einem Jahr schon mal einige  Marktteilnehmer zu Käufen und Verkäufen veranlassen. Öl ging damals über 10% hoch.Wir haben also hier bei Öl und Gas ein weiteren unkalkulierbaren Preisindikator, wenn auch nur kurzzeitig und zu unserem Vorteil.

8.1.10 - Kältewelle treibt Rohstoffpreise -  Nicht nur Öl, auch Orangensaft (Frostschäden) und Aluminium (Stromausfälle in chines. Aluminiumhütten) steigen. Jetzt werden auch die aufgestauten Lagerbestände beim größten Energieverbraucher USA wieder schrumpfen, das festigt die Öl-und Gaspreise rein fundamental weiter.- Ach ja,  damit hatten eben die Klimaideologen, die erstaunlich ruhig sind, nicht gerechnet, daß wir nun einen Jahrhundertwinter haben - weltweit. Wer jetzt nicht aufwacht und den CO2-Schwindel als eine der Großen Lügen erkennt.... Diese Klima-Pfeifen können nicht mal solche Winter vorhersagen und quaken was vom Wetter in 2050.

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7.1.10 - Russland ist größte Energie-Supermacht - Lesenswerter Artikel!  Russland fördert z.Zt. 10 Mio bbl/Tag, die Exporte nehmen zu, während dessen die von  Saudi -Arabien (Hauptexporteur in die  USA) abnehmen. Neue Ausrichtung Russlands ist China und Asien, was die Öleinnahmen unabhängiger von Europa macht. Künftig tut es Russland also nicht mehr weh, für Europa den Hahn zuzudrehen, sollte die Ukraine z.B. nicht zahlen ( deren Rechnung aus 2009 ist übrigens noch immer nicht nach Russland beglichen). Die neuen Supermächte werden ganz klar Russland und China werden. Und die USA müssen sehen, wie sie an neues Öl kommen. Genau das ist der Grund dort zu investieren, weil deren Importe schon seit 2009 beginnen wegzubrechen. Selbst wenn der Ölverbrauch in den Staaten um 50 % schrumpfen würde, reichten die eigenen Vorräte noch immer nicht aus(Importquote 60 bis 70%)!!!!
PS:  (19:21) Ukraine hat heute Gasrechnung beglichen, Streit abgewendet.

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6.1.10 - Kann man mit Aktien Geld verdienen? - Nein, kann man nicht!!!! Man kann nur spekulativen Gewinn oder Verlust machen. Um Geld zu verdienen braucht es ein regelmäßiges Einkommen - eigene Arbeit,die eines Investors oder Unternehmers. (Sorry , liebe Angestellten, aber wer den ganzen Tag lang arbeitet, hat keine Zeit Geld zu verdienen.) Ein Aktieneinkommen haben durch Dividenden höchstens 1 % und das, weil diese Millionen investieren konnten. Schlafen, wie Kostolany mal propagierte,sollte man dabei auch nicht. Solche Aussagen sind dazu da , die Masse über die Börse zu entreichern. Mit Ölbeteiligungen verdienen Sie Geld. Die Arbeit war hier vorher: 1. mussten Sie uns finden, 2. mussten Sie eine Due Diligence machen und ein neues Investment verstehen lernen und 3. eine Entscheidung treffen. Erst danach können Sie ernten und den ehrenvollen Titel INVESTOR tragen.

6.1.10 -
Mr. Dax in BILD - "Eine gute Strategie ist es ..., sich mit 25% in Aktien und Rohstoffen zu engagieren (Edelmetalle sollte man ohnehin scho lange halten) und mit dem Rest wartet man die nächsten Monate ab." - Sehr gut, sehe ich auch so.  Wobei ich statt Aktien alles auf Öl und Gas setze. Wer wenig hat und sich nicht an Ölquellen beteiligen kann, sollte Energieversorger und  Öl/Gasaktien kaufen.  Ich erwarte, wenn das jetzt immer mehr öffentlich mit bekommen einen Run auf diese Investments und dadurch steigende Preise.

6.1.10 - Energienotstand in China wg. Jahrhundertwinter - Man ist weltweit durch die Klimaideologen nicht mehr auf richtige Winter eingestellt. In China nur bis -9 °C. Nun werden die Wohnungen nicht warm, Vorräte schwinden, Kohle wird bis 30% teurer. Aber auch hier gehts übermorgen zur Sache: Extremwetterlage angekündigt. Wer eine gute Krisenvorsorge betrieben hat kann sich dann beruhigt zurücklehnen und den steigenden Ölpreis beobachten. Der Rest sollte schleunigst einkaufen fahren.

6.1.10 - Versicherungen und Pensionsfonds gehen in Öl - Das machen die schon seit nem halben Jahr (ich berichtete hier). Der WELT-Artikel ist widersprüchlich recherchiert, denn die Nachfrage steigt 2010 wieder und  Explorationen halten sich zurück, was das Preisniveau rechtfertigt. Hinzu kommt natürlich das o.g. Engagement. Diese Fonds kaufen aber auch verstärkt Direktbeteiligungen, da die Gesellschaften einen langfristigen Horizont (Pensionen, Renten) haben und nicht kurzfristig spekulieren. Natürlich nährt auch die Hausse wieder die Hausse, und es wird irgendwann übertrieben und einbrechen, um danach weiter zu steigen. Beim Gaspreis sieht man es richtig: Übertreibung nach unten mit seit drei Monaten eingesetzter Gegenbewegung samt Konsolidierung. Das Problem solcher Artikel ist immer die ausschließlich spekulative Sicht auf die Preisveränderung, nicht die investierende auf Erträge daraus.Der Grund ist einfach: Wir sind hier  die einzigen die das so bieten.

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5.1.10 - 30 Mrd Euro- Ökostromprojekt geplant -  Man will die halbe Nordsee mit Windrädern verspargeln und ein Kabelsystem buddeln welches Sonnen- und Wellenkraftwerkstrom verknüpft.
Ich habe mal nachgerechnet: Für dieses Geld könnte man aktuell die gesamte Ölproduktion der Welt von ca. 6 Tagen kaufen, also 537 Mio.bbl. Damit würde Deutschland ein halbes Jahr hin kommen (BRD: ca.1 Mrd. bbl Öl/Jahr). Allerdings hat Öl die höchste Energiedichte.Weder Wind noch  Wellen oder Sonne kommen da jemals heran. Interessanter zu erfahren ist also noch der Return on Investment (ROI) dieses Ökoprojektes. Wahrscheinlich decken diese Milliarden nicht mal das Öläuquivalent eines Tages im Laufe der Gesamtbetriebszeit der Anlagen.

5.1.10 - FED manipuliert Aktienmärkte - Noch so ein  Semi-Mainstreamartikel , der diesmal Manipulationen hinterfragt. Genau aus diesem Grund bin ich 2007 dort raus- weil wegen dem Plunge-Protection-Team jegliche seriöse Aktienbewertung samt Kursprognose ad absurdum geführt wird. Sie sitzen an einem Poker-Tisch wo während des Spiels einige ständig die Karten autauschen. Da nützt Ihnen auch Ihr geübter Blick nichts.

5.1.10 - Sensationell: Focus-Money schreibt heute erstmalig zu den Lügen von 9/ 11 - Nachdem es eine gute Ressonanz zum Climategate-Skandal (hier der pdf-Artikel aus dem FOCUS) gab, traut sich nun eine weitere Zeitung an die Infragestellung der offziellen US-regierungsgesponserten Verschwörungstheorie zum 11. Sept. 2001. So langsam brechen alle Dämme. Das Hauptproblem ist allerdings tatsächlich auch der für eine Recherche nötige Zeitaufwand. Ich selbst habe in den letzten drei Jahren ca. 10.000 Stunden für die ganzen Themen benötigt. Wer hat schon so viel Zeit? -Investoren müssen die sich nehmen !

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4.1.10 - Geht schon los: Anleger meiden Staatspapiere -Hört, hört! Wie heute hier im Untergeschoß schon beschrieben, wenden sich immer mehr von Staatsanleihen ab. Wohin werden die wohl gehen?

4.1.10- Der IWF glaubt auch an Rohstoffrallye - Wenn das mal keine Einladung für Insider ist....Steckt hier Goldmann Sachs dahinter ?

4.1.10 - Börsenhandel 2009 um satte 50% geschrumpft - und der Rest ist das neu gedruckte Geld der Zentralbanken.Und selbst diese ganzen Aktientitel sind extrem überbewertet Es dürfte hier demnächst zum 2. Crash kommen. Fehlt nur noch ein Auslöser. Wer dort noch Geld drinnen hat , sollte die derzeitigen Höchststände zum Ausstieg nutzen. Die abgezogenen Billionen sind in die Staatsanleihenblase (ca. 50 Bill. $ weltweit) geflossen, ein kleiner Teil nur in Rohstoffe, welche der nächste Fluchtort werden. Zudem ist die europä. Geldmenge M1 in 2009 um ca. 12 % gestiegen, bei gleichzeitig weiterem Rückgang der produzierten Güter. Zählt man also das negative BIP dazu ist die wahre Inflation sicher bei 15 % und mehr. Das zeigen auch die gestiegenen Goldpreise an. Aber auch der Ölpreis korreliert mit der Inflationsrate.Dagegen herrscht bei M3  (Kreditvergabe) eher Deflation, die in der Realwirtschaft ab 2010 durchschlägt. Alles spricht für meine These, daß wir beides parallel haben müssen: Deflation UND Inflation. Das entspricht auch der Geldschöpfungskurve durch Verschuldungszwang.

4.1.10 - Ölaktien laufen wie geschmiert - ...und Anleger suchen Öl- u. Gaswerte. Dran denken: Man muß bereits investiert sein, wenn die Rallye beginnt, ob in Aktien oder in der direkten Beteiligung. Genau das was die hier im Artikel beschriebenen Großen machen, tun wir im Kleinen. Auch wir beabsichtigen die Beteiligungen mittelfristig zu erhöhen. Im vorigen Jahr haben wir durch den Preisverfall zu günstigeren Kosten Felder erworben. Mittlerweile ziehen die Preise wieder an, was aber langfristig unrelevant ist.

4.1.10 - Kalter Winter treibt Öl über 81 $ - und nicht nur das. Chartinvestoren erkennen einen langfristigen Aufwärtstrend und könnten dadurch zu weiteren Spekulationan  animiert werden. Die 100 $ Marke wäre ein solches Ziel. Aber auch die Konflikte im Jemen sowie die Russisch-Ukrainischen Streitereien treiben Öl hoch.Für gute Stimmung ist also zu Jahresbeginn gesorgt. Das aktuelle Projekt ist fast voll - es sind aktuell noch 9 Anteile verfügbar.

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3.1.10 - Russland dreht doch Ölhahn gen Weisrussland zu - Naja, deshalb hat man ja nun gerade letzte Woche die North-Stream abgenickt.Westeuropa ist aber nicht betroffen. Das Thema wird uns wohl noch bis 2013 zu jedem Jahreswechsel begleiten. Wie schon erwähnt geht es vorrangig um subventioniertes Transitöl.Russland will endlich Marktpreise- sehr vernünftig. Wir würden auch nicht liefern. Keiner auf der Welt würde das! Zum Verständnis: Die Ukraine leitet Öl/Gas  gen Westen durch, bekommt dafür subventionierte Rohstoffe, bezahlt diese aber unregelmäßig und erst nach Sanktionen/ Drohungen. Ich kann Russlands Position verstehen. Da gibt man den kleinen Finger und die reißen gleich die Hand ab.

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2.1.10-  russ. Ölförderung erreicht Rekordhöhe - Die 2009er Menge  könne sogar  die Rekordhöhe aus 07 übertreffen. Was zeigt uns das? 1. Russland muß zuallererst seine Verluste durch den Preisverfall des ersten Quartals 09 wettmachen. 2. Russland ist vor den Saudis der weltgrößte Ölproduzent, da nicht an die OPEC-Förderdisziplin gebunden 3. Es gibt genug Abnehmer für Öl und die Nachfrage sinkt trotz Weltwirtschaftskrise nicht. Weitere Fakten: Deutschland bezieht 35% des Öls aus Russland (aus OPEC 10,7%). Nordseefelder erschöpfen sich langsam. Auch Russland muß zu Explorationen nach Ostsibirien. Conclusio: Öl wird bald  teuer werden.


2.1.10 - Öl pendelt um die 85 $ - Dieses Blatt sieht weitere Konsolidierung, schließt aber Preisspekulationen durch neues billiges Geld nicht aus. Hauptmotor wird China sein. Wir kalkulieren weiter konservativ mit 60 $ und freuen uns , wenn es mehr wird.

2.1.10 - Warum die Rohstoffrallye weitergeht - Gold, Silber, Kupfer, Kakau, Öl - überall massive Anstiege. Auch bei Gas werden diese 2010 nachgeholt, 8 bis 9 $ sollten fundamental ohne Übertreibung realistisch sein. Wer allerdings der Kaffeesatzleserei der Analsysten mistraut, sollte sich lieber so beteiligen, daß er regelmäßig an den Gewinnen der Rohstofffirmen beteiligt ist- die Direktbeteiligung eben. Im FTD-Artikel stehen einige Gründe für gute Rohstoffperformance in 2010, Öl sieht übrigens Goldmann Sachs  bei 90 $ - ist möglich!