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News 2014

 

 

DEZEMBER 2014

 

22.12. - Der Ölpreis wird aktuell durch eine Nachricht des WSJ gestützt, 

wonach der saudische Ölminister Ali al-Naimi vor dem OPEC-Teffen im November Geheimgespräche mit großen Ölproduzenten geführt habe, um die Produktion doch zurückzufahren, was bekanntermaßen aber ausblieb.

 

Dennoch reichte das Bekanntwerden dieser Gespräche aus um den Preisverfall womöglich zu stoppen. Auch positive Nachrichten aus China hatten den Abwärtstrend vor Weihnachten gebremst.  

 

  

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18.12. - Bereits jetzt zeigt sich der Domino-Effekt des organisierten Ölpreis-Crashes.

 

Drei Beispiele:

 

1.Investoren bangen um Anleihen von Förderfirmen im Wert von 550 Mrd. $

 

2.Wegen des Ölpreisverfalls crashte der Rubel und dieser gefährdet nun die Allianz: PIMCO von Rubel-Absturz schwer getroffen

 

3.Laut aktueller GoldmanSachs-Analyse der 400 weltgrößten Öl-und Gasfelder sind global ca. 1 Billion $ Neuinvestitionen in die Ölförderung in Gefahr (Frackingindustrie noch nicht mit gerechnet) sofern der Ölpreis unter 70 $ bleibt. 

 

Da werden noch weitere Steinchen umfallen und diese womöglich tatsächlich eine neue Krise auslösen.  

Der Ölpreis wird schon aufgrund dem 3. Beispiel wieder steigen denn nach der Aussage dieses Energieexperten wird Deutschland auch in 70 Jahren noch vom Öl abhängig sein (aber nicht nur Deutschland, sondern die ganze Welt). Dieses wird aber nur gefördert oder erschlossen, wenn es sich lohnt!

 

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17.12. - Öl ist jetzt billiger als Mineralwasser, wenn man den Literpreis WTI mit dem Verkaufspreis einer Flasche Mineralwasser vergleicht. Der Vergleich ist zwar lustig, hinkt jedoch, denn WTI ist u.a. noch unveredelt.  

So sehr ich Freeman vom ASR-Blog schätze, ich kenne ihn persönlich, so sehr widerspricht und irrt er in seinem neuesten Artikel. 

 

Sicher gibt es genug Öl und dem Irrtum des fossilen Öls unterliege ich auch nicht. Dennoch benötigt die Förderung des Rohstoffes rentable Preise. Dies gesteht er indirekt dann auch ein, indem er weiter unten feststellt, daß jetzt weniger gebohrt wird. Er ist halt kein Ölproduzent, kennt die Kalkulationen nicht.

 

So irrt er auch bei den Gefahren der Frackingtechnologie, weil es natürlich immer populär ist, gegen die böse Ölindustrie in Bezug auf Umweltschutz zu wettern. Was interessieren da schon Fakten, die hier mal entlastend wirken. Auch andere Schlüsse von ihm sind leider unplausibel.  

Freeman glaubt trotz seiner vielen 9/11 -Recherchen auch immer noch an Aluflugzeuge, welche ein Stahlbetongebäude durchschneiden können. Ingenieur ist er halt nicht. Da lässt er sich auch nicht belehren (kommt von "Lehre", also der fachlichen Bildung und Schulung).

Leider leiden auch einige Publizisten aus den alternativen Medien an Credomanie, die es nicht erlaubt, wissenschaftlich und sachbezogen zu urteilen, auch wenn es nicht ins eigene Weltbild passt oder man sich korrigieren muß. Es könnte ja die Glaubwürdigkeit angreifen, ist aber psychologisch ein Mangel an Selbstbewußtsein.  

Dabei gehört der Irrtum zwingend zum Erkenntnisgewinn, wird aber von der dekadenten und dummen Gesellschaft heute sofort als Angriffspunkt missbraucht.Von Philosophie haben auch nur sehr wenige Kenntnisse. 

 

Verwandte Begriffe und Denkblockaden dazu sind Realitätsverweigerung, selektive Wahrnehmung, kognitive Dissonanz. Wissenschaftler, Unternehmer und auch Investoren dürfen nicht der Credomanie verfallen. Sie müssen alles prüfen und hinterfragen und Tatsachen o. Beweise akzeptieren, auch wenn sie einem mal nicht passen. Sonst fällt man die falschen Entscheidungen.

Credomanie ( nach Karl C. Mayer, Neurologe)
"Glaubsüchtigkeit" ist zumindest zum Teil in ihrem Ausmaß "angeboren". Sie ist Grundlage vieler hartnäckiger menschlicher Fehlvorstellungen. Einmal gewonnene Überzeugung sind oft bei Menschen sehr festgefahren, wir neigen dazu, selbst an fiktiven Zusammenhängen unbeirrbar festzuhalten. Oft ändert sich daran auch nichts, wenn diese Zusammenhänge in wissenschaftlichen Experimenten widerlegt worden sind. Unser Gehirn ist so konstruiert, dass wir ständig neu lernen. Dabei werden ständig neue Verknüpfungen zwischen Nervenzellen verschiedener hergestellt um bei Wiederholung der Wahrnehmung vorbereitet zu sein, schneller zu erkennen und schneller handeln zu können.. Wir suchen automatisch hinter jedem Ereignis eine Ursache, in Zufallsereignisse interpretieren wir Gesetzmäßigkeiten hinein. Diese Gesetzmäßigkeiten versuchen wir bei weiteren Wahrnehmungen wieder zu bestätigen.
 

 

 

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16.12. - Die Saat scheint aufzugehen. Aufgrund des Ölpreisverfalls sackte der Rubel derart ab, daß die russische Zentralbank die Zinsen auf 17% hob. Wie 1998/99 scheint eine Hyperinflation zu drohen und zudem Kapitalverkehrskontrollen.  

Mithin wurde verboten, Waren mit Dollars zu bezahlen.

 

Das Szenario bezweckt Unruhe im russischen Reiche zu schüren, als Strafmaßnahme gegen die Petrodollar-Ablehnung.  

Es kann aber sein, daß das diesmal nach hinten los geht, denn in den letzten Jahren wurde auch viel Gold gekauft, die Russen sind leidensfähig und dürften wissen, was der Zweck der Aktion ist, vorbereitet sein.  

Leider wird damit die Entspannungspolitik der letzten 25 Jahre zunichte gemacht. 

 

Allerdings droht auch beim mutmaßlichem Auslöser des Ölkrieges, der USA, Ungemach.Baker Hughes meldet einen weiteren Rückgang der Ölbohrungen.

Derweil wirkt weiter die Abwärtsdynamik, WTI steht bei ca. 55 $.

Die OPEC will  nicht reagieren und wartet auf Marktkräfte. Diese dürften nächstes Jahr wirken und wenn der Abwärttrend gestoppt ist, geht es langsam wieder nach oben. Die ersten Spekulanten warten schon auf die Trendwende. 

 

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15.12. - Die IEA senkte die Verbrauchsprognose für 2015 am letzten Freitag leicht um 900.000 bbl auf 93,3 Mio.bbl /Tag weltweit, was nur 23.000 bbl weniger sind, als bei der vorherigen Vorschau. Der Ölpreis gab daher weiter nach....

 

Tatsächlich ist das lächerlich.  

Nach wie vor wächst der Ölverbrauch um 1 - 1,5 % pro Jahr. Als der Ölpreiscrash im Spätsommer begann, gab es keinerlei dramatische Vorhersage für enorme Überangebote oder stark sinkende Nachfragen.  

Zur Erinnerung:  

Als die Krise in 2009 ihren Höhepunkt erreichte, der Ölpreis crashte bereits im Vorfeld, sank der Weltölverbrauch um ca. 3 %. Damit konnte man ja Preiseinbrüche noch begründen. Rasch erholte sich der Preis aber wieder und pegelte sich um die 90 bis 100 $ ein.  

Heute gibt es nur die Gründe, die unten schon beschrieben wurden. Da drehen einige mächtig am Rad um Wettbewerber auszuschalten- seien es religöse Konkurrenten (den Iran), wirtschaftliche Innovationen (US-Fracking) oder $-abtrünnige Staaten (Russland).

 

Apropos Dollar.  

Mit dem Preiscrash werden aktuell auch etwa  40 % weniger Petrodollars nachgefragt. Das muß sich irgendwann auch im Wert des Dollars widerspiegeln, er muß aufgrund sinkender Nachfrage abwerten. Es ist erstaunlich, daß hier noch nichts zu erkennen ist.  

Wohin wird die $-Differenz jetzt verkauft bzw. nachgefragt, damit der Greenback stabil bleibt?
 

 

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12.12.- Üblicherweise neigt ein Assetpreis bei enormen Ein- o. Ausbrüchen  zu Übertreibungen, nach unten bzw. oben.  

In dieser Phase sind wir jetzt beim Ölpreis,der unter 60 $ ging, wieder einmal. Solche Übertreibungen verursachen systembedingt überall Verwerfungen und nötigen zu Interventionen. Dies zwingt daher jetzt Zentralbanken auf den Plan, da z.B. Aktienkurse von Öl-Multis oder Öl-gedeckte Währungen wie Rubel, Norw. Krone (und bald auch der Dollar) abschmieren.

 

"Die Notenbanken von Russland und Norwegen haben am Donnerstag beide auf den anhaltenden Preisrutsch am Ölmarkt reagiert und versucht, sich gegen einen Ausverkauf ihrer Landeswährungen zu stemmen. Im Persischen Golf erlebten die Aktienmärkte einen Kurssturz." weiterlesen

 

Natürlich verursachen diese Manipulationen auf die Manipulation (des Ölpreises) weitere Verzerrungen. Ein Domino-Effekt entsteht, der nur dadurch gelöst wird, daß sich wieder Marktpreise behaupten. Diese sind beim Öl weit über 80 $.

Allerdings dauert das meist einige Monate bis dorthin.  

Investoren /Unternehmer brauchen generell einen sehr langen Atem.  

Ausdauer und Geduld waren aber schon immer die besten Erfolgsmethoden - in jedem Geschäft !!! 

 

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11.12. - China hat die größten Devisenreserven- 3,9 Bio.$. Diese haben sich seit 2007 damit verdoppelt. Schon damals spekulierten wir, was passiert, wenn das land die Dollars verkauft. Sie haben es damals nicht in großem Stil getan, weil sie sich selbst damit schädigen könnten. Im Gegenteil, sie haben diese als "Werkbank der Welt" gar verdoppelt. Diese parken in US-Staatsanleihen- also Schulden, die nie beglichen werden können- systembedingt! 

 

Doch jetzt scheint man stark genug zu sein, um diese schrittweise zugunsten der Erstarkung und Etablierung des Yuan in der Welt abzubauen.  

In den letzten 7 Jahren haben die Chinesen auch viel physisches Gold und Rohstoffunternehmen auf der ganzen Welt erworben. Wenn aber dann der Dollar abgestoßen wird, müssen diese Schuldpapiere irgendwo anders unterkommen, um nicht zu stark abzuwerten (aka inflationieren).  

Alles kann "Belgien", die ja schon mehrere 100 Mrd. US-Bonds kauften, nicht aufnehmen. Aber der Ölpreis könnte dies stemmen, denn weiterhin ist der Dollar ein Petro-Dollar.  

 

Man solle sich also von temporär manipulierten Preiseinbrüchen aus politischen Gründen nicht täuschen lassen. Langjährige Leser können sich vielleicht noch an 2009 erinnern. Da gab es "Wettbewerbe" , wer den tiefsten Preis herbeiorakelte. 10 $ war der Höhepunkt eines amerikanischen Deflationisten, von dem man heute nichts mehr hört. Rausgekommen sind letztlich Konsolidierungen um die 100 $. Wird in einigen Jahren dann wohl bei 120 $ liegen, wahrscheinlich wegen China. Man muß immer das big picture betrachten, nicht den Bildausschnitt. 

 

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10.12. - Die Grafik zur weltweiten Öl-und Gasproduktion zeigt, daß Peak Oil wahrscheinlich hinter uns liegt, dass es aber noch keinen belastbaren Anhaltspunkt für Peak Natural Gas gibt.

weiterlesen.

 

Peak Oil und Peak Gas sind nur abhängig vom Preis. Mit aktuellen Preisen liegen diese Höhepunkte tatsächlich hinter uns, weil dann keiner mehr in neue Felder und Technologien investiert. Daraus folgt eine Angebotsverknappung was wiederum die Preise hebt und neue Technik wieder interessant macht. Das Spiel läuft so seit ca. 1880 und jede Generation erlebt es neu und kommentiert es auch genauso wie die vorherige. Mal alte Zeitungen lesen! 

 

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9.12.- Angeblich gibt es einen neuen Investitionshype in sog. "erneuerbare Energien" , denen sich auch Öl-und Energie-Multis oder Öl-Investoren nicht verschließen wollen. Man wittert schnelles Geld und seit der Ölpreis gefallen ist, dürfte das befeuernd wirken. Auch als Ersatz zum Wachstumsmotor Fracking oder den Öl-Sanden könnten einige Jahre die "grünen Energien" herangezogen werden, hofft man.

Leider ist aber die Physik weiterhin dagegen, was z.B. deren Energiebilanz betrifft. Das haben große Konzerne wie Shell schon vor Jahren bemerkt und sich z.B. aus Windkraft zurück gezogen. Denn keines dieser Zappelenergien kommt bei der Erstellung und der Bereithaltung der Grundlast ohne Öl, Kohle und Gas aus, auch wenn genügend Propaganda dies glaubend machen will.

 

Was bei solchen Investments auch immer wirkt ist der typische Herdentrieb, daß man da was verpassen könnte, wenn man nicht dabei ist, sowie die political correctness in der CEO-Etage. Daher übersieht man die Fakten gerne.

 

Den Vogel dazu schießt heute die UNO ab.  

Habe herrlich gelacht:

UN will Energie aus Öl und Kohle bis 2050 komplett abschaffen.

Natürlich wegen des bösen Kohlenstoffdioxids.  

Hier müssen die subventionierten "Forscher" wieder ihre Daseinsberechtigung beweisen und vor allem eines streuen, mit denen man Menschen schon immer steuern konnte: Angst.

 

Ich habe keine Angst davor, denn dazu müsste man zuerst den Petrodollar abschaffen, der über das Öl dessen Nachfrage schafft. In der Regel werden solche Ansinnen mit Krieg beantwortet. Ist die UNO jetzt auf der "Achse des Bösen"? 

 

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 8.12. - GAZPROM liefert ab jetzt nur noch an zwei Zentren in Europa Erdgas, nicht mehr an die Endkunden. Eines ist über North Stream Deutschland, das andere soll die Türkei werden.  

Künftig müssen die Versorger also selber Leitungen bauen, die Russen bauen im EU-Raum nun nicht weiter, was mit zu viel Bürokratie begründet wird. Tatsächlich ist es eine Antwort auf die Sanktionen gegen das Land.

 

Der Ölpreisverfall verstärkt auch die Spannungen im Nahen Osten, hauptsächlich dem Iran und Irak. Währenddessen die reicheren arabischen Ölstaaten mit dem Preis einige Zeit ganz gut klar kommen, erhoffen sich die Saudis auch den Erzfeind Iran damit zu schaden. 

Aber wie das mit Schädigungen immer so ist, am Ende zahlen alle die Zeche. Bis dahin versucht man mit der Ölwaffe alte Feinde zu besiegen und neue Freunde zu gewinnen. Ob das klappt? 

 

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4.12. - Der Dämmstoffschwindel, den ich im Artikel "Das Dämmstoff-Paradoxon" schon 2009 (siehe in den Aufsätzen hier) beschrieben habe, darf jetzt auch als "Sanierungs-Lüge" vom FOCUS bezeichnet werden.Die  Amortisationszeit einer Fassadendämmung liegt bei 51 Jahren, ermittelte "Haus&Grund". Allerdings ist so eine hochbrennbare Styrofassade meist schon nach 15 Jahr in der Total-Versiffung und "unbrauchbar" ("  " deshalb, weil diese nie brauchbar war!)  

Beweis: Tausende Häuser in Ihrer Umgebung.

 

Laut drilling Info brechen gerade die Fracking-Bohrungen weiter ein, vom Oktober auf November um ca. 40 %. Die Witterung spielt hier noch keine Rolle, da der Boden noch nicht gefroren ist. Unsere Operatoren bohren ja auch.  

Grund ist eher die Zurückhaltung wegen des Ölpreisverfalls. Nicht nur daß die Förderkurven nach dem Fracking stetig stark einbrechen, auch müssen wenigstens aller 1 bis 1 1/2 Jahre neue Fracs gesetzt werden und das ist weiterhin sehr teuer (um die 200.000 $ / Well).  

Entweder mehrere teure Bohrungen oder mehrere teure Fracs zur Aufrechterhaltung der Förderquote. Beides ist schon bei 100 $/bbl Ölpreis ökonomisch valide, bei unter 70 $ völlig defizitär.  

 

Große Konzerne scheinen also auch trotz steuerlicher Gegenkalkulation die Lust zu verlieren. Mir ist bekannt, daß große AGs die Schieferquellen auch aus Steuererstattungen/Abschreibungen bezahlen konnten. Jedoch sinken bei diesen Ölpreisen auch die zu versteuernden Gewinne, was die Null-Summen-Kalkulation damit auch aufhebt. Somit wird irgendwann nächstes Jahr der Trend umkehren aber noch lassen wir den Analysten ihren Spaß mit Panik-Artikeln zu Ölpreistiefstständen. 

 

 

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3.12.- Wie letztlich schon erwähnt, braucht China noch etliche Fässer Öl für die strategische Reserve. Was liegt da näher genau diese zu dem Zeitpunkt aufzustocken, wenn der Ölpreis günstig ist. Und das machen die Chinesen jetzt auch.

 

China hat seine Erdöl-Importe in den ersten neun Monaten des aktuellen Jahres um 8,3 % gesteigert und die Internationale Energieagentur (IEA) vermeldet, daß der Asiate die USA innerhalb von 2 Jahrzehnten als weltweit größten Öl-Verbraucher überholen wird. Dessen bin ich mir bei der Einwohnerzahl sehr sicher. Das stützt natürlich wieder den Preis. Im Schlepptau dieser Entwicklung dürfte Indien liegen- auch über 1 Mrd. Einwohner! 

 

Auch die Schiefergasförderung will China beginnen. Dort könnte sich das lohnen weil Arbeitskraft billig ist. Jedoch benötigt man das KnowHow aus den USA dafür. Wie machen die Chinesen sowas?  

Ein paar pleite gegangene US-Frackingfirmen aufkaufen, diese ins Land holen und dann die Technik im neuen Betrieb neben dem Gasfeld nachbauen. Aber noch ist es nicht soweit. 

 

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2.12. - Es beginnt wieder mal der  Wettbewerb der Wahrsager, wie tief der Ölpreis jetzt noch fällt. Im Angebot  des kanadischen Investors Edwards sind schon mal 30 $ vorgegeben , allerdings nur kurzzeitig, aber mit der Dramatik ist man wenigstens in den Medien. Kanada hat eh wegen der fehlenden Infrastruktur schon länger geringere Preise, die - und so räumt man dann doch ein- die Nachfrage steigern und einen neuen Preisanstieg erschaffen.

Auch 2009 gab es solche Prognosen, daß der Ölpreis gar bis 10 $ einbricht. Das Ergebnis ist bekannt. Er etablierte sich auf höherem Dauerniveau als vor dem Absturz.

Ein anderer Analyst aus den USA  erkennt, daß die US-Schieferölrevolution nicht bei 80 $ funktioniert. Ich habe zwar nicht diese 25 Jahre Erfahrung im Ölgeschäft wie seine Firma, aber das habe ich schon 2009 erkannt.
Naja, jedenfalls sich nun 19 Fördergebiete in Texas, Oklahoma und Kansas gefährdet, die mind. 100 $ brauchen - für kostendeckende Produktion. Bei 75 $ fallen alle komplett aus!
Man muß bedenken, daß die Schieferöl-und Gasblase nach 2009 hauptsächlich auf Kredit basiert und ohne diesen das schon viel eher unwirtschaftlich wird. Da ist man mit konservativen Kalkulationen wieder mal gut beraten, oder?

Russland gibt unterdessen sein South-Stream-Pipeline-Projekt nach Süd-und Mitteleuropa auf. Grund sind ganz klar die Sanktionen der EU. Allerdings will man die Türkei beliefern, durch die Blue-Stream-Erweiterung im Schwarzen Meer. Gas wird es für Europa sicher weiter über Umwege geben, aber der Preis dürfte für einige Länder steigen.

 

 

 

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NOVEMBER 2014

 

 28.11. - Am Tag 1 nach der OPEC-Sitzung beginnt das große Zittern. Westliche Medien schreiben zwar schon den Staatsbankrott Russlands herbei, vergessen aber, daß nicht Russland die meisten Schulden haben, sondern die USA. Und dort fürchten jetzt die Banken eine neue Welle von Kreditausfällen aus der hoch-verschuldeten Shale-Oil-Industrie.

Einen Vorteil hat der günstige Ölpreis natürlich schon. Neben der mutmaßlichen Beseitigung der Shale-Konkurrenz kann man jetzt günstiger einkaufen, sofern es noch einige Monate so bleibt, was anzunehmen ist.Auch 2009 sind die Einkaufspreise z.B. für Technik und Förderrechte bis 25 % gefallen - um sich danach wieder zu verteuern.

Beobachten wir auch den Gaspreis. Es könnte jetzt die Zeit reifen, wo die von mir als "Gas-Honeypot" bezeichnete Falle zuschnappt. Die Shale-Industrie hat hauptsächlich zum Gaspreisverfall beigetragen, was die Industrie (z.B. Kraftwerke) ermunterte, mehr auf billiges Gas zu setzen. Doch das könnte nun wieder teurer werden, wenn sich Fracking weniger lohnt.

Ich warte noch auf die Meldungen, daß die "Fracking-Kredite" in CDO-ähnliche Derivate verpackt  und an deutsche Banken weiter verkauft wurden. So wie vor 2008.

Auch im Osten geht der kalte Öl-Krieg weiter. Die Ukraine hat letztlich eine Erdölpipeline der russischen "Transneft"-Gruppe beschlagnahmt. "Transneft" stellte daraufhin sofort alle Lieferungen über diese Leitung ein und geht rechtlich dagegen vor.

Die Regierung in Kiew will offensichtlich unbedingt einen heißen Krieg und das schlimme daran ist, daß die EU und deren Vasallen-Regierungen das Regime dort auch noch unterstützen- also indirekt auch wir mit unseren Steuergeldern.


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27.11.- Wie erwartet ändert sich bei der OPEC nichts- keine Förderkürzung. Der WTI-Ölpreis bricht daraufhin auf 69 $ /bbl ein.
Jetzt soll wohl der "Markt"entscheiden.
Jedenfalls geht das alles meiner Meinung nach nicht mit rechten Dingen zu. Ohne daß es im Vorfeld des Beginns des extremen Preisverfalls ab Augisut eine Krise noch eine dramatische Warnung vor sinkender Ölnachfrage gab, fällt der Preis um über 30 % - trotz Krieg im öligen Nahen Osten (ISIS & Co.).
Was es gab, war der konstruierte Ukraine-Konflikt mit Russland. Deren "Vergehen"- sich vom Dollar als Öl-Leitwährung zu verabschieden. Deshalb wurden sicher diese vorbereiteten Szenarien gezogen. Oder glauben Sie, hier geschieht was durch Zufall? Nein!

Jedoch dürfte der Dollar nun auch in Bedrängnis kommen, denn dessen Hauptnachfrage sinkt, statt 100 "Öl-Einheiten" werden nur noch 70 nachgefragt. Noch gelingt es diese Inflation, also das damit entsehende Dollar-Überangebot aufzufangen. Fragt sich wie lange das geht?

Diese Frage stellt sich auch bzgl. der US- Fracking-Industrie, die ja einen "Wirtschaftsaufschwung" erzeugte. Dieser wird jetzt nachlassen, da mit einer Pleitewelle und nachlassenden Investitionen zu rechnen ist. Die ganzen Kreditler kommen jetzt ins schlingern. Wer konservativ rechnete, ist kaum betroffen, profitiert dann umso mehr vom künftigen Preisanstieg.
Denn wir wissen ja:
Es geht nie stetig bergauf, genausowenig stetig bergab.
Die neuen Projekte werden dann in den Preisanstieg hinein produzieren, und der kommt bestimmt. Dafür sorgt dann schon zu gegebener Zeit auch die OPEC.

 

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25.11. - Löst die OPEC -Sitzung übermorgen eine neue Finanzkrise aus?
Der US-Schieferöl-Boom wurde gestützt durch hohe Ölpreise und billige Kredite (Anleihen).
Drosselt die OPEC nicht um 1 bis 1,5 Mio. bbl am Donnerstag, könnte der Ölpreis weiter fallen und viele kleine Schieferöl-Firmen in den Konkurs treiben, was damit auch die vielen Anleihen ausfallen lässt. Ein ähnliches Spiel wie 2007 bei den faulen Immokrediten könnte die Folge sein.

Laut Analyse der Deutschen Bank könnten bei einem längeren Abrutsch auf 60 $/bbl bis zu 30 % der Junk-Bonds der Shale-Industrie ausfallen und eine Kettenreaktion hervorrufen.
Naja, Yellen wirds mit der FED schon wieder richten- durch Geld drucken bzw. ein neues Ankaufprogramm.

Aber auch die meisten OPEC -Länder bräuchten einen höheren Ölpreis als derzeitige 75 $.
Es hängt also viel von den Saudis ab.
Sollte die Finanzcrash-Gefahr tatsächlich bestehen, dürfte die USA eh schon dort interveniert haben.
Ich schätze, die Saudis machen übermorgen nichts und testen mal ihre Macht gegenüber den USA. Den Arabern kann es recht sein, wenn die lästige US-Konkurrenz weich wird. Schließlich kaufen die Staaten seit Jahren  weniger Öl in Arabien ein. Macht man der Frackingindustrie ordentlich Angst, wird man künftige Investitionen dort hinein wohl erstmal lassen. Damit bleiben die USA weiterhin abhängig von den Scheichs.

Hier erkennt man mal wieder, wie wichtig es ist nicht mit Kredit zu investieren und mit zurückhaltenden Preisen zw. 60 bis 80 $ / bbl zu kalkulieren, auch wenn der Ölpreis regelmäßig höher ist. Und Schiefer-Fracking fällt ja ohnehin ganz aus. Lieber neues Öl aus alten Feldern mit konventioneller Technik abschöpfen.

 

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24.11.- Spione wissen bekanntlich mehr Geheimes, als den Anderen lieb ist. Eine britische Ex-Spionen Annie Machon sagt nun das, was zwar streng geheim ist, der aufgeklärte Internet-Leser aber schon lange weiß:
Die USA wollen den Petro-Dollar mittels eines neuen kalten Krieges retten.

"Den Grund für das Eingreifen der USA in der Ukraine sieht Machon im globalen Kampf um die Energieversorgung, welcher eng mit der Verteidigung des Petrodollars zusammenhängt. Die Energiereserven der US-Verbündeten im Mittleren Osten, darunter die theokratischen Diktaturen Saudi-Arabien und Katar, sind für die USA nicht nur als Energiequelle von entscheidender Bedeutung.
Der internationale Handel von Öl und Gas in Dollar hat der US-Währung erst ihren Status als Weltwährung verschafft. Dieser Status des Dollars habe den USA eine Machtposition verschafft, welche sie nun nicht aufgeben wollen.


Im Artikel wird all das bestätigt, was Sie hier schon seit 2008 lesen können.

Ein anderes Land gibt nun auch ein Staatsgeheimnis preis - China.
Es bestätigt erstmals, daß das Land derzeit 91 Mio. bbl Öl als Staatsreserve vorhält. Diese reicht nur für 9 Tage. Geplant sind 90 Tage (so wie z.B. in Deutschland), was impliziert, daß das Land noch 90 % braucht, um das Ziel zu erreichen.

Schon jetzt ist China nach den USA der größte Importeur und will die nun nicht mehr geheime Reserve bis 2018 erreichen.
Darüber hinaus dürfte es kein Geheimnis bleiben, daß auch andere Länder solche strategischen Reserven aufbauen. Das dürfte den Ölpreis künftig gut tun.


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20.11.- Der Ölpreisverfall wird zur Nagelprobe für die OPEC- Staaten.
Vor dem OPC -Treffen am 27. 11. in Wien scheint es intern zu brodeln. Das Kartell fördert trotz Preisverfall weiterhin 1/2 Mio. bbl mehr am Tag als nur die vereinbarten 30 Mio.Faß.

Auch einigen OPEC-Ländern geht aufgrund der hohen Einnahmekalkulation von über 100 $ so langsam das Geld aus. Es bildet sich eine paradoxe Situation, denn zur Kompensierung der Verluste versucht man die Förderquoten zu halten und wartet bis die Konkurrenten aufgeben, hofft dann auf steigende Preise.

Zumindest geht dem US-Konkurrenten "Schiefer-Fracking" schon die Puste aus, den kanadischen Ölsanden auch.
Sollten Spekulanten nicht gute Einstiegskurse wittern, könnte man den Tiefpreis noch einige Monate fortsetzen, bis die "Mitbewerber" aufgeben. Andernfalls könnten aber die Saudis bis zur nächsten Sitzung in Wien mit den anderen OPEC-Ländern einen "Solidarpakt" beschließen, indem sich diesmal alle an einer Drosselung beteiligen und nicht nur die Saudis, die das meist allein stemmten. Dann könnte der Preis wieder auf 90 $ zulegen. Das würde  dann aber wiederum die US-Fracking-Industrie beflügeln, weil die Technik dann wieder rentabler erscheint.

Wahrscheinlich kommen die Impulse zum Preis wieder mal "überraschend" von einer ganz anderen (manipulierten?) Front.Aber  warten wir erst einmal ab, was Wien nächste Woche verlauten lässt.

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19.11.- Wie erwartet schmeißen weitere Schiefergasfirmen in Polen das Handtuch. Exxon, Total u.a. haben das Land bereits verlassen.
Den Grund nannte ich schon vor Jahren und er wird hier auch bestätigt:
schlechte bis gar keine Infrastruktur und zu hohe Kosten bei zusätzlich vielen bürokratischen Hürden. Haufenweise Inkompetenz dazu.
Der Erolg war entsprechend, von nur 66 Bohrungen blubberten elf etwas dahin.
200 Probebohrungen werden wenigstens benötigt bei Kosten von 20 Mio € pro Loch. In Texas kostet sowas zw. 1 bis 2 Mio. $  und allein in Pennsylvania, einem Drittel der Fläche Polens, werden pro Jahr 1600 Bohrungen gesetzt. Und selbst dort ist es derzeit defizitär.
Aber es scheint so, als würde sich der Gaspreis langsam über 4 $ festigen.

In den USA hat man den Bau der KeystoneXL-Pipeline, die von Kanada nach Texas führen solle, im Senat gestoppt.
Zwar werden Alibithemen wie Umweltschutz usw. vorgetragen, der Hintergrund dürfte aber sein, daß man sich den nördlichen Konkurrenten Kanada vom Leibe halten will. Dort gibt es weiterhin Ölstaus, was die Preise von WCS (western canadian select) unter Druck setzt.
Es sei daran erinnert, daß Kanada jetzt ja auch vorhat, sein Öl an China nicht mehr für Dollars zu liefern. Womöglich war auch das ein Zeichen der Strafe.


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18.11. - Halliburton übernahm heute BakerHughes für 35 Mrd. $. Damit will man durch Kostenersparnis den Preisverfall bei Öl entgegen treten. Trotzdem wird man die Preise etwas senken müssen, denn die Nachfrage nach Ausrüstung beginnt zu schwächeln da gerade das Schiefer-Geschäft jetzt mit 75 $ unrentabel wird. Schon mit 100 $ hatten die Firmen zu kämpfen, da vor allem der Gaspreis weiterhin um die 3,50 $ notiert.

Natürlich sehen jetzt fast alle Analysten für den Ölpreis schwarz genauso wie Sie beim DOW JONES  und DAX geradezu euphorisch sind. Das sind immer Anzeichen für eine Trendwende. Bald wird uns daher wieder das Wort "überraschend" begegnen.

Einen temporären Ölpreisverfall in die aktuelle Zone unter 80 $ - mit ähnlicher Schwarzmalerei- hatten wir übrigens gerade erst: Ende 2011 und dann Mitte 2012.
Also grundsätzlich nichts besonderes. Der langjährige Durchschnitt zählt.


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14.11.- Schlumberger, Halliburton , Baker Hughes sollte jeder Öl-Investor kennen.
Es sind, in dieser Reihenfolge, die größten Öl-Ausrüster und Öl- Dienstleister der Welt, in über 80 Ländern aktiv.
Alle Geräte, Ausrüstungen, Rohrleitungen, Bohrtechnik, Pump-Jacks, gar Wohnsiedlungen usw. werden von diesen geliefert. Auch alle hier vorgestellten Projekte bzw. deren Initiatoren und Operator kaufen Bohr-und Operating-Equipment bei diesen ein.
An der stationären Fördertechnik ist jeder Anteilseigner natürlich prozentual mit beteiligt. Die Bohrtechnik selbst wird jedoch von den jeweiligen Bohrunternehmen genutzt, welche angemietet werden.

Jedenfalls scheint sich die Branche auf schlechstes Wetter vorzubereiten, denn Halliburton und BakerHughes verhandeln über einen Zusammenschluß. Der Grund könnte der fallende Ölpreis sein, durch den der Fracking-Boom gebrochen wird, viele aufgeben müssen und die Nachfrage nach Technik, somt dessen Preise damit sinken. Um die Gewinne zu halten, konzentriert man üblicherweise auf Kosteneinsparung mittels Fusionierungen.

Die Situation kenne ich aus 2009, als beim Ölpreis-Crash von 147 $ auf 36 $ die Nachfrage nach Technik enorm einbrach, man durch die Preisnachlässe damals wesentlich günstiger Technik kaufen konnte.
Dies geschieht in der Ölbranche regelmäßig. So jetzt wieder. Somit verbirgt sich in jedem vermeintlichem Rückschlag eine neue Chance für die Zukunft. Profitiert wird dann davon in der jedesmal folgenden langjährigen Preiserholungsphase. Das wird dieses mal nicht anders sein.

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11.11.- Aha, da ist es, das Gejammere aus den USA wegen der niedrigen Ölpreise.
Ging ja fix.
Jetzt werden also schon erste Bohrvorhaben beim Fracking, was für den Ölpreisverfall mit verantwortlich gemacht wird, aufgeschoben.
ConocoPhillips und Shell ziehen sich schon zurück. Energieberater Phil Verleger sieht auch schon die Produktionen abrupt abremsen, ein anderer sieht erste Opfer bei den Förderern in der Bakken-Formation von North Dakota.

Auch der Einbruch der Aktienkurse bei Fracking-Firmen um 60 % bereitet Sorgen. Einige Marktbeobachter sehen den Ölpreiskrieg schon als Auslöser für einen neuen Finanzcrash und sehen kaum Freude sondern erwarten ein böses Erwachen.
Grund:
Die Fracking-Industrie finanziert sich auch über hochriskante Anleihen und wenn diese ausfallen, da reicht schon ein Stop der Zinszahlungen, könnte das einen ähnlichen Domino-Effekt bewirken, wie damals beim Platzen der Immoblase 2007.

Ich kann mir vorstellen, daß man einige solcher Papiere auch in "structured vehicles" verpackt und diese Schulden aus der Frackingindustrie weiter verkauft hat. Anders kann ich mir die jahrelang defizitäre Frackingblase nicht erklären als über solche Finanzierungsinstrumente gesponsert.

Jedenfalls wird unter 80 $, wie jetzt bei um die 77 $, die Luft für viele Gebiete sehr dünn. Umso höher wird der Preis dann nach der Bereinigung steigen. Geduld, Geduld!

Konservative Ölprojekte im Sandstein sind davon weniger betroffen. Hier liegen die Schwellen bei etwa 40 $. Auch mit 70 $ kann man noch gute Ergebnisse erziehlen. Zugute kommt auch der bessere Wechselkurs in den Euro. So kann man das Ganze also etwas gelassener sehen, zumal ja auch ohne Kredite gekauft wurde und wird.

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10.11. - Jetzt verlässt auch Kanada schrittweise den US-Dollar. Mit China wurde ein bilaterales Währungsabkommen beschlossen. Ob sich dies auch auf Öl-Lieferungen nach China bezieht ist nicht bekannt. Wenn ja, müsste Kanada auf die "Achse des Bösen"....

Auch GAZPROM schließt mit China ein Lieferabkommen für Erdgas, nachdem Russland im Mai diesen Jahres bereits einen Liefervertrag schlossen. Man sucht sich wegen der EU-Sanktionen halt neue Kunden.

Aus dem Sitz der OPEC in Wien wird vermeldet, daß das Kartell bis 2017 stärker sinkende Förderraten erwartet als bislang. Die neue Schätzung legt damit eine Senkung der Maximalfördergrenze nahe.

Alles gute Indikatoren für einen wieder ansteigenden Ölpreis. Leider kann man sich auf eine freie Marktwirstchaft hier nicht verlassen. Der Dollar wird weniger nachgefragt- Resultat er steigt im Wert, statt zu fallen.
Ölnachfrage steigt weltweit weiter und Förderraten könnten stärker reduziert werden, Folge ist, der Ölpreis sinkt anstatt zu steigen.
Alles manipuliert!

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7.11.- In der Projekt-Galerie finden Sie neue Bilder zu den Bohrarbeiten an den jüngeren
Projekten

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6.11.- Im texanischen Denton, nördl. v. Dallas, hat die Bevölkerung über eine Volksabstimmung entschieden, Fracking zu verbieten. Die Hauptbelastung geht dort sicher vom Gewerbelärm und der Luftverschmutzung aus. Grundwasserkontaminierung gibt es weiterhin nicht.
Jedoch ist der Sieg nur symbolisch, da dagegen bereits von der Ölindustrie Klage eingereicht wurde, weil die Entscheidung gegen texanisches Recht verstoße, auf falschen Infos und nicht auf Fakten oder Wissenschaft beruhen. Das glaube ich auch, wobei ich Verständnis für die Anwohner bzgl. der Verkehrsbelastung habe. In der Stadt selbst, ich war 2008 dort, sind 240 Gasquellen. Selbst auf dem Dallas Fort Worth International Airport stehen Pump Jacks.

Von mir aus können sie ruhig Schiefer-Fracking einschränken, dann steigen die Preise von Öl und Gas wieder. Aber wohl eher geben die Operatoren auf, weil das alles weiterhin viel zu unrentabel ist.

Erfolgsmeldungen zu den letzten Ölprojekten:

Im Oktober gab es gleichzeitig in den Projekten Esperance Point, Lake Mary Field, Spindletop, Weaver und Chapman aktive Feldarbeit.
Es wurden dort alle Erstbohrungen erfolgreich durchgeführt. Während bei Chapman und Weaver bereits die erste Quelle mit ca. 47 bbl /Tag deutlich über dem Schnitt liegt (geplant waren für  6 Quellen  insges. mind.120 bbl), ergaben auch die neuen Bohrungen gute Logdaten, so daß diese jetzt ausgerüstet werden. Weitere Infos und Bilder kommen in Kürze.


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5.11. - Der an sich unbegründete plötzliche Ölpreisverfall beschäftigt weiter die Gemüter. DIE WELT stellt nun plötzlich auch PEAK-OIL infrage, der Theorie, die seit dem "Cub of Rome" die Welt vor einem Ende des Ölzeitalters verrückt macht.

Genau wie bei der nicht eintretenden "Klimaerwärmung", die deshalb jetzt "Klimawandel" heisst, der Schweinegrippe-Pandemie, dem Waldsterben, dem Ozonloch und vielen anderen angeblich wissenschaftlich belegten Ängsten, tritt auch das Ölfördermaximum nicht ein. Dabei sollte das nach dem Peak-Oil-Orakel Hubbert schon 1995 sein. Alles Lügenbolte, Glauben Sie nichts, was die Masse als ausgemacht deklariert. Das Gegenteil ist meistens wahr.

Klar ist aber auch, daß der Preis des Öls die Verfügbarkeit förderbarer Reserven definiert, aber auch der technische Fortschritt. Letzterer wird aber auch vom Ölpreis bestimmt, ob es sich lohnt, neue Technik zu erforschen und zu kaufen. Auch bei einigen hier vorgestellten Projekten wird aufgrund des Preises und der Technik neues Öl ,was möglicherweise auch nachfloss (Öl ist keinesfalls ein "fossiler" Brennstoff!), heute rentabel gefördert.
Gerade sind bei drei neueren Projekten die ersten Bohrungen sehr erfolgreich verlaufen, gar teils mit der doppelten Initial-Fördermenge als erwartet. Da Investoren und Operator eh mit zurückhaltenden Preisen kalkulieren, kann man den aktuellen Ölpreis-Crash gelassen sehen.

Stammleser und Stamminvestoren erinnern sich sicher noch an den extremen Crash 2009 , Uralt-Investoren an die Zeit um 2000 . Das Resultat danach waren immer höhere Preise. Daran habe ich absolut keinen Zweifel, denn schon jetzt stehen Spekulanten an, um günstige Einstiegskurse zu nutzen- beim Gold und Silber übrigens auch.

Also alles ganz easy beobachten. Es geht nie dauerhaft abwärts -und umgedreht. Die Schwelle sind die Förderkosten und da sind wir bei vielen Methoden schon deutlich darunter.


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4.11.- Zwar ist Rohöl auf ein Drei-Jahrestief gefallen,in Gold oder Euro macht sich das aber kaum bemerkbar, da Gold und der Euro ebenfalls abgesackt sind. Die jeweiligen Verhältnisse sind also für Europäer nicht dramatisch, zudem ja konservativ agierende Produzenten eh mit geringeren Preisen kalkulieren.

Diskutiert wird weiter über die Gründe, warum die Saudis nicht drosseln. Zunehmend rückt in den Vordergrund, daß sie tatsächlich Produzenten mit höheren Kosten (Fracking) aus dem Markt drängen wollen.So bieten die Araber US-Abnehmern Preisnachlässe an.
Unterdessen kommt von der IEA eine gute Prognose,daß der Ölbedarf in 2015 um weitere 1,1 Mio.bbl/ Tag steigen soll. Bislang konnte man sich recht gut darauf verlassen.

Ganz sicher ist man sich unter Experten dennoch nicht, daß die OPEC doch noch eine kleine Drosselung beschließen wird. In den 80er Jahren klappte das aber nicht. Der Preis brach damals weiter ein. So erscheint ein kleiner Verdrängungskrieg für die nächsten Monate durchaus möglich, bei denen diejenigen siegen, die mit geringeren Kosten produzieren. Diese dürften aufgrund des dann damit verbundenen Angebotsrückganges um so mehr von steigenden Preisen profitieren.

Weiterhin im Auge haben muß man auch den Dollar. Dieser ist aktuell stark, heist, er wird trotz geringerer Petrodollarnachfrage aus dem Ölmarkt noch ausreichend nachgefragt.
Die USA -Finanzpolitik kann den Preisverfall also zunächst gelassen sehen, profitieren sie doch auch von der Schwächung des russischen Staatshaushaltes. Da nimmt man sicher in Kauf, daß einige einheimische Öl-Firmen in Schwierigkeiten kommen.
Es wird derzeit von allen Seiten gepokert. Wer knickt zuerst ein?

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3.11. - Kennen Sie den Saudi  al-Naimi? Er ist abgetaucht. Dabei ist das ein wichtiger Mann- der Preisverteidiger des OPEC-Öl-Kartells. Er ist der saudi-arabische Ölminister -seit 1995 . Ohne ihn gibt es keine Statements und das macht die Händler nervös.

Bislang konnte man sich auf die Verteidigung der Scheichs verlassen. Statt wie gewohnt zu drosseln, senken die Scheichs nun auch die Preise, womöglich um Machtpositionen auszubauen.

Erstaunlich ist die Nichtreaktion auch deswegen, weil sein Berater noch am 30. 9. diesen Jahres den Preisboden bei US-Schieferöl bei 90 $ sah. Da sind wir nun 10 % darunter.
Ist es möglich, daß die Saudis damit die USA schwächen und durch den Preiskampf die US-Schiefergasproduktion kaputt machen wollen?  Schließlich verkauft man seit Jahren dadurch weniger Öl in die USA. Auch Goldman Sachs sieht durch die steigende US-Ölförderung  Gefahr  für den Einfluß der OPEC, den man dort sicher verhindern wolle.

Andererseits braucht selbst Saudi-Arabien einen BRENT-Ölpreis von 93 $ für einen ausgeglichenen Haushalt.
Es nützt also allen Ölstaaten kaum ein dauerhaft niedriger Preis, weil es letztlich Investitionen verzögert und damit den Boden bereitet für wesentlich höhere Preise in der Zukunft. Ähnliche Muster kann man sich auf langfristigen früheren Preischarts beim Ölpreis anschauen. Immer war das Resultat, daß der Rohstoff danach wesentlich teurer wurde als davor. Ich sehe keine Indizien, die das es diesmal anders ist.


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OKTOBER 2014

30.10.- Die US-Notenbank hat ihr Ankaufsprogramm von US-Staatsanleihen beendet, will  die Zinsen aber weiter nahe Null belassen.
Die Frage ist jetzt, wer kauft künftig auf dem gedrücktem Zinsniveau die Geldanlage US-Anleihe? Das QE-Programm brauchte man ja, weil es eben keine Käufer dafür gab.
Ich habe es:
Belgien, Brüssel, EZB...???
Die kaufen doch regelmäßig solchen Junk- in enormer dreistelliger Mrd. Höhe.

Die Alternative, daß der völlig überschuldete US-Staat plötzlich solide wirtschaftet, scheidet aus. Auch heute wird gemeldet, daß die US-Schulden (aka Staatsanleihen) ungebremst wachsen.
Das geht auch gar nicht anders in diesem Geldsystem.
Irgendwer muß neue Kredite aufnehmen, sonst gibt es kein Geld. Wahrscheinlich wird das in irgendwelche Finanzvehikel verpackt und von der EZB (Brüssel/ Belgien) geschluckt. Die darf das zwar nicht mit Anleihen von EU-Staaten aber wer sagte denn, daß sie das nicht mit umgewidmeten US-Anleihen oder US-EU-Kombipaketen darf?

China ist weiter auf dem Vormarsch, auch bei der Energieproduktion im Bereich Erdöl, Erdgas , Kohle. Aktuell ist die USA wegen Frackings auf Platz 1 beim Erdgas mit 19,8 % Anteil. Danach folgt Russland mit 19,3 % ganz dicht dahinter. Es folgen Katar und der Iran mit je 4,6 %.

Wie lange die USA aber noch führend bleiben ist unsicher. Denn nur durch Fracking ist der knappe Vorsprung erreicht, und Fracking ist seit Jahren in den USA aufgrund des Preisabfalls unwirtschaftlich und nur durch Subventionen oder Kredite haltbar. Russland fördert dagegen weiterhin konservativ Gas, hätte also technologische Reserven. Dafür exportiert Russland weit mehr als die USA. Das lohnt sich, da man hier 10 bis 12 $ / MCF fürs Gas bekommt.

Würden die USA etwas mehr exportieren, würde das Angebot dort sinken und der Gaspreis steigen. Jedoch fehlen noch massig LNG-Terminals. Aber daran wird ja gebaut.

Der größte Ölproduzent bleibt weiterhin Saudi-Arabien. Der 5-größte ist übrigens die kleine "arabische Schweiz" - die Emirate.



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28.10.- Der plötzliche 20%-ige Ölpreisverfall (in € sind es nur 13%) setzt jetzt schon den ersten Ländern zu, die mit ihm nicht konservativ zurückhaltend kalkulierten, sondern das Ölgeld mit vollen Händen ausgeben.
Sind halt keine guten Investoren.
Immerhin hat Nigeria für solche Fälle einen Rücklagen-Fonds, der,  wenn der Preis unter 78 $ fällt, wenigstens 2-3 Monate überbrückt. Das Land braucht immerhin 126 $ /bbl und Öl trägt 80 % des Staatshaushaltes.

Venezuela soll nun schon 162 $ brauchen. Die Zahlen sind jeweils widersprüchlich und mit Vorsicht zu genießen.

Ebenfalls vorsichtig sein, sollte man mit der neuen Prognose von Goldman Sachs, also der Bank, die gerne gegen die eigenen Kunden bzw. Prognosen wettet. Angeblich sollen jetzt die Preise in 2015 bis auf 75 $ fallen. Doch warum soll man denen vertrauen, lagen sie doch auch bei ihren früheren Schätzungen daneben. Womöglich will man damit wieder mal Einstiegskurse "organisieren". Der Preis fiel auch gleich nach deren Statement.

Daß die Welt mit Öl derzeit "überversorgt" sei, wie allerorten als Begründung herhalten muß, ist auch eher ein Gerücht. Wäre das so, hätte die IEA und andere Organisationen die Weltölnachfrage schon vor Monaten nach unten korrigiert. Doch selbst jetzt kommen von dort keine maßgeblichen Korrekturen.
Nun, die Gründe der Preisdrückung kennen wir ja bereits.

Auch ist sensationserheischende Panik fehl am Platze. Erlebten wir doch 2008/2009 einen Preisverfall von 147 $ auf 36 $.
Und das bei einer Weltwirtschaftskrise und lediglich 3-6 % Ölnachfrageeinbruch weltweit. Wie ich schon damals erklärte, sind Preiseinbrüche immer schlagartig und meist durch Börsenspekulationen samt Manipulationen bedingt.
Der Gewinn der Förder-Industrie stellt sich aber über die stets folgende langjährige Aufwärtsphase ein, dessen Preis sich bislang immer auf höherem Durchschnittsniveau einpendelte.

Aber ein langfristiger strategischer Invest-Horizont ist halt nicht jedermanns Sache, Staaten inbegriffen.
Größere Vermögen und Wohlstand  wurden jedoch immer über die Zeit gemacht. Da muß man Rückschläge einfach aussitzen oder deren Chancen nutzen.



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27.10.- Mit dem "Banken-Stresstest" verkleistert man den Leuten weiter die Augen. Wesentliche Risiken wurden gar nicht behandelt. So sieht die EZB Staatsanleihen weiterhin als "risikolos" an. Offensichtlich leidet man dort unter Demenz, denn welche Risiken diese doch besitzen, sah man ja letztlich gerade in Griechenland.

Auch der in die Billionen gehende Derivatemarkt wurde ignoriert. Aber genau von dort kommen die größten Risiken, da dieser völlig unreguliert und intransparent ist.
Im wesentlichen ging es nur um die Eigenkapitalquote, sie ist eh schon minimal, und faule Kredite.

Dabei sind alle vergebenen Kredit aller Banken eh faul, denn das Geld dafür haben sie ja gar nicht, welches sie angeben zu verleihen.Wie schon hier gemeldet, geht Franz Hörmann mit seinem "Kreditopferverein" in Österreich gegen das Finanzsystem der Geldschöpfung aus dem Nichts durch Kreditvergaben auch juristisch vor- zumindest in Austria:

Insofern sei es ein "Märchen", dass Banken bei der Kreditvergabe Refinanzierungskosten entstehen. "Das hätten wir gerne von den Banken nachgewiesen", so Hörmann.

Genau in diese Richtung geht auch die Argumentation der "Streitgenossenschaft" des Vereins: Kreditnehmer hätten ihre Verträge mit den Banken im Irrglauben unterschrieben, es würde ihnen Geld von Sparern geliehen, sie hätten daher oft unrechtmäßige Zinsverhältnisse akzeptiert.

Das wird noch interessant werden...


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24.10.- Ja, der Kredit zur Verschleppung der Ursachen für die Finanzkrise, nämlich genau jener, scheint aufgebraucht zu sein.
Die dänische Saxo-Bank erwartet im November den nächsten Crash an den Börsen und begründet es damit, daß es zur Krisenbewältigung keine Lösung gibt.

Auch die Bank aller Banken, die BIZ warnt bereits wiederholt vor einem Crash. Auch die Medien trommeln, wie hier der FOCUS, die Krise fast schon herbei. Schließlich will man sich nicht wieder vorwerfen lassen, daß man wie 2009 nichts hat kommen sehen.

Auch Russland sieht aufgrund der Sanktionen, daß diese die Zuckungen eines an die Wand gespielten US-Geldsystems sind, denn damit schadet man mehr der eigenen Wirtschaft sowie der der eigenen Verbündeten samt dem internationalen Ansehen des Westens in Bezug auf Vertragserfüllung und Zuverlässigkeit im Welthandel, auch unter der WTO.

Jedenfalls diskutiert man dort nun die Etablierung eines eigenen Finanzsystems, was die eingefrorenen Gelder und Kredite vom Westen kompensieren soll. Noch scheint sich aber die russische Zentralbank gegen eine lockerere Geldpolitik zu sträuben.
Sollte der Westen die Sanktionen nicht zurück fahren- Russland glaubt nicht daran- ist das Land defacto gezwungen ein eigenes System innerhalb von 1 bis 2 Jahren zu etablieren.
Damit ginge der Bestrafungsakt der Amerikaner nach hinten los. Aber das kennt man ja von den Politikern. So dürfen z.B. Haliburton u.a. US-Öl-Ausrüster auch nicht mehr liefern.
Da Russland über 50 % an Ausrüstung und Know How von dort bezieht, noch keine Substitute hat, kann es zu Förderverringerungen kommen. Damit könnte künftig der Ölpreis neuen Auftrieb erhalten, da Russland 10 % zum Weltölbedarf beisteuert.
Schauen wir, wie die Dominosteine demnächst fallen.

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23.10.- So schleichend kehrt die Finanzkrise zurück. Um Panik zu vermeiden, haben
US-Finanzbehörden - bis jetzt geheim- EU-Vertretern erklärt, wie man einen nächtlichen Bankfeiertag vorbereitet.
Der "EZB-Banken-Stresstest" lässt vermuten, daß  nun doch mehrere Banken pleite gehen können, wenn man nicht schnell was macht. Bank-Runs drohen wieder.

Ein solcher wurde womöglich gerade bei der bulgarischen Corp-Bank verhindert. Jedenfalls scheint diese pleite zu sein und Kunden kommen nicht an das Geld.

Auch wenn dieses Szenario für Deutschland noch nicht akut sein dürfte, sollte man dennoch sensibilisiert bleiben. Jedenfalls sollte man einen individuell bestimmten Krisenvorrat auch an Papier haben, um erste Verwerfungen zu überbrücken.
Es wird garantiert nicht besser. Die Krise wurde nur verschleppt und mit Billionen  an neuen Krediten und Bürgschaften verschüttet. Jetzt arbeitet sich die Kries wieder aus dem Haufen heraus- mit höherer Fallhöhe. Wenns diesmal knallt, dürfte auch schon vereinzelt "gecypert" werden, wenigstens das, was weder Steuerzahler noch ESM usw. nicht auffangen.

Es müssen immer die Schulden reduziert werden und das geht nur, mit der Vernichtung des Counterparts, dem Guthaben. Da sich die Schulden in den letzten Jahren durch die Krise weiter erhöht haben, müssen um so mehr Guthaben verschwinden. Die Frage ist nur wann und wie und vor allem, wie man sich dort aus der Schußlinie nimmt.

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21.10. - Auch andere sehen, daß der Ölpreisabsturz, bei BRENT immerhin 25%,  durch Kursmanipulationen zur Erreichung gewisser Ziele organisiert wird. Geschadet werden kann damit nicht nur Russland, sondern auch Venezuela sowie deren Kunden Bolivien und Kuba, der Iran aber letztlich auch die USA, als mutmaßlicher Organisator, da der Wert des Dollars am Ölpreis hängt. Da der Dollar aber vor kurzem erstarkt wurde, kann man sich das einige Zeit wohl erlauben.

der Kurzkommentar auf voltairenet.org bringt das auf den Punkt, was auch hier bislang gesagt wurde.

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20.10. - So schrittweise setzt sich international schon die Erkenntnis durch, daß ein solch plötzlicher Ölpreiseinbruch nicht unbedingt ein Segen ist. Das WSJ betrachtet hier zwar nur Asien, aber man kann das auf die ganze Welt abbilden. Einerseits haben Verbraucher geringere Kosten und z.B. asiat. Notenbanken mehr Spielraum für Niedrigzinsen, andererseits könnte der Einbruch ein Vorbote der Nachfrage sein - und eben die Asiaten mit hinab ziehen.

Für China könnte der Ölpreisverfall psoitiv sein, da auch dadurch deren Verbraucherpreise weniger stark steigen, das Wachstumsziel von 7,5 % in 2014 so noch erreicht werden könnte.

Anders z.B. in Japan. Dort will man gegen die Dauer-Deflation angehen und benötigt eigentlich steigende Preise. Man will wenigstens 2 % Inflation. Das gefährdet der Ölpreis aktuell. Auch andere Länder kommen mit plötzlichen Preisvolatilitäten in Schwierigkeiten.

Aber keine Sorge. Das wird nur von kurzer Dauer sein. Bald geht der Ölpreis auf ein höheres Dauerniveau als vor dem womöglich orchestriertem Crash. Das ist technologisch bedingt, erfordert der Dollar und auch der Markt sowie diejenigen, die an hohen Ölpreisen  das Monopol haben.

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17.10. - In den USA wurden unsere Initiator-u. Operatorenteams immer belächelt, wenn diese bei der Kalkulation nur von 70 o. 80 $ /bbl ausgingen. Andere, vor allem Staaten, haben sich längst in höheren Ölpreisniveaus eingerichtet. Aber kaum ist der Preis mal einige Wochen unter diesem, geht denen schon der Sprit aus.

Venezuela, ein OPEC-Mitglied, drohe gar schon deshalb der Staatsbankrott, der eigentlich ja Russland treffen soll.
Daher agieren die Südamerikaner hektisch um die OPEC wieder in ihre bekannte Rolle als Preisverteidiger zu treiben.
Die im Artikel des wirtschaftsblattes begründete "gedämpfte Nachfrage" ist jedoch typischer journalistischer, nachgeplapperter Mainstreamschrott. Demnach hätte sich in weniger als einem Monat der Weltölverbrauch um 20 % senken oder die Frackingfelder der USA urplötzlich 20 % mehr produzieren müssen. Jedoch ist die Bohraktivität in den US- Shale-Gebieten um 30 % zu 2013 zurück gegangen, damit auch die zukünftige Förderprognose.
Wir wissen, es steckt hinter dem über gezielte Futures gemanagtem Preisabtrieb samt Absprachen mit den Saudis ein anderes Schadensbild dahinter. Deutlich auch zu erkennen im erstaunlich niedrigem Spread zwischen WTI und der europäischen Sorte BRENT.

Jedenfalls braucht Venezuela ca. 121 $ für einen guten sozialistischen Staatshaushalt und wenn der nicht kommt, geht das Land halt pleite- und mit ihm einige Förderer dort mit. Dann sinkt die Produktion und der Preis pendelt sich nicht mehr bei 100 $ ein, sondern bei 120 $.
So wie es früher auch war. Jedem kurzen Absturz folgte immer eine längere Konsolodierung auf höherem Niveau als vor dem Crash.

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16.10.- "
Nach und nach werden die Einzelheiten eines neuen geheimen und reichlich dummen saudisch-amerikanischen Abkommens über Syrien und den sogenannten IS bekannt.
Es beinhaltet die Kontrolle über Erdöl und Erdgas in der gesamten Region und die Schwächung Russlands und Irans, wenn Saudi-Arabien den Weltmarkt mit billigem Öl überschwemmt.

Die Details wurden im September bei einem Treffen zwischen US-Außenminister John Kerry und dem saudi-arabischen König unter Dach und Fach gebracht. Eine Konsequenz dürften die Parteien dabei kaum im Sinn gehabt haben: Russland wird noch schneller ostwärts in Richtung China und Eurasien gedrängt."

Hier kann ich Bill Engdahl, den ich auch persönlich seit 2009 kenne, nur zustimmen.
Hier weiterlesen.

Wie immer gehts um Öl und Gas, die Sicherung des Petro-Dollars sowie die Macht, den Ölpreis in Zukunft beeinflussen zu können und von ihm zu profitieren.
IS, Syrien , Ukraine, Russlandsanktionen und ähnliche Scharmützel überdecken das Spiel nur zur Ablenkung für die Masse und zur Herstellung eines anderen status quo, für den man dann nicht verantwortlich gemacht wird, ihn aber organisiert hat.

Ansonsten scheint jetzt der von mir noch in 2014 erwartete nächste große Börsencrash mit der Fortsetzung der Systemkrise zu beginnen. Seien sich achtsam, denn mit jeder Krise  wird ein weiterer Teil der Freiheiten beschnitten.


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14.10. - 80 % russischer Exporteinnahmen kommen über Öl, Gas und Mineralien. 105 $ braucht Russland  um ausgeglichen bilanzieren zu können. Darum geht es beim orchestriertem Ölpreisverfall.
Laut Sberbank machen 90 $ -wie heut-  ein Defizit von 1,2 % aus, bei 60 $ sind es ca. 5 %.  Um dieses Defizit zu kompensieren, müssten Rubel gedruckt werden, was zur Inflation führt. Aber eben nicht nur in Russland, sondern auch bei der Öl-Nation USA und diese ist weitaus höher verschuldet als der östliche Recke...

Auch andere bringt es Probleme. Iran braucht 136 $, Katar zwar nur 58 $ aber 7 von 12 OPEC-Ländern kommen bei hiesigen Preisen schon in Schwulitäten. Die Saudis brauchen  übrigens 92 $.
Die USA bräuchten eigentlich 150 $, denn deren Währung ist am inflationärsten. Und genau das ist die Krux am Plan, Russland mit gedrückten Ölpreisen zu zwingen, sich nicht vom Dollar als Öl- Währung zu verabschieden. Denn mit geringeren Ölpreisen werden natürlich auch weltweit weniger Dollar nachgefragt, was ihn damit später wieder abschmieren lassen wird, da er dadurch wertloser wird. Marktwirtschaft eben, die man trotzdem versucht zu manipulieren.

Noch schlimmer.
Wie bereits letztlich geschrieben, wird die Förderung, gerade im Schieferölbereich unrentabel, von Explorationen ganz abgesehen. Das Resultat wird sein, daß  in Zukunft die Förderkapazitäten fehlen und der Ölpreis explodiert- so wie in der Vergangenheit auch. Diese Vergangenheit und die unterschiedlichen Abhängigkeiten beleuchtet dieser sehr lesenswerte Artikel von Andreas van de Kamp:

Ölpreise: Eine Reprise von 1985 würde Versorgungskrise triggern

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13.10.-  Warum fällt der Ölpreis und warum drosseln die Saudis nicht wie üblich?
Man will Russland damit schaden. Die Saudis sind diesbezüglich Vasallen der USA, da sie ihr Ölgeld in US-Anleihen parken. Zudem wolle die Saudis auch damit den Iran schwächen, der als schiitisch geprägter Staat ein "natürlicher Feind " der sunnitischen Araber ist. Hinzu kommt, daß die Saudis hoffen, sich mit einem temporären Preiskrieg Wettbewerber vom Hals schaffen zu können. Um das Öl trotzdem abzusetzen, erzwingt Aramco derzeit asiatische und europäische Raffinerien jetzt gar zur Maximalabnahmemenge und droht dazu mit Vertragsauflösung.

Der Verzicht der Förderkürzung lässt heute den Preis weiter fallen, gar einen Preisverfall bis 76 Dollar hält man für möglich, da die Saudis verlauten ließen, ein bis zwei Jahre mit 80 $ zurecht kommen zu können. Um den Preisverfall zu kompensieren, wollen die Araber dann eben mit Druck mehr verkaufen. Am 27. 11. ist die nächste  OPEC- Sitzung. Dann wissen wir mehr.

Natürlich kann hier auch viel Bluff dabei sein. Ist doch klar, daß der Ölkrieg hauptsächlich Russland und sekundär China gilt, die sich vom Dollar als Öl-Leitwährung abwenden. Zudem brach der Rubel ein und  man hofft, das Land über den Ölpreis jetzt richtig zu schwächen. Mit dem MH-17- Bluff klappte das ja nicht so recht.

Schwächen wird man damit aber auf jeden Fall die Investitionsbereitschaft im Explorerbereich und der unkonventionellen Förderung, welche heute Preise um die 100 $ benötigen, um langfristig wirtschaftlich zu sein.
Das Ergebnis ist bald, daß der Investitionsrückstau das Angebot in Zukunft absenkt und den Preis auf ein höheres Durchschnittsniveau als die letzten Jahre bringen wird. So war es in der Vergangenheit immer.
Da unsere Projekte mit 60 bzw. 80 $ kalkuliert werden, der Euro zudem schwächer notiert, kann man diesen Ölkrieg derzeit gelassen beobachten. Was runter geht, kommt bekanntlich auch wieder hoch.


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10.10.-  Der Schweizer Nato-Experte Daniele Ganser ist der Auffassung, dass es bei fast allen modernen Kriegen um die Energie-Versorgung geht. Dieser Aufgabe widmet sich auch die Nato. Die politische Führung in Europa sagt dies den Bürgern jedoch nicht, um nicht eine Debatte um die Auflösung der Nato loszutreten.
weiterlesen

Daniele kann ich zustimmen, ergänze aber noch, daß es dabei auch um die Weltherschaft des Dollars geht, der als Petro-Dollar ganz klar ans Öl gebunden ist. Hat man die Ölreserven unter Kontrolle, kontrolliert man den Öl- Preis und damit seine an ihn gebundene Währung. Darüber beherrscht man die Wirtschaft der Welt. Gerade sehen wir wieder mal, daß das nicht zwingend an einen steigenden Preis gebunden sein muß. Auch mit organisierten  Dumpingpreisen kann man die Wirtschaft kontrollieren, die von Russland eben, welche 100 $ für das Öl kalkulieren. da sie sich aber vom Dollar abwenden wollen, werden sie "bestraft". Bislang klappte das mit schwachen Staaten. In Zukunft dürfte das eher nach hinten los gehen.

Ansonsten sehr lesenswertes Interview auf den DWN, was auch meiner Ansicht entspricht. Sogar die Präzisierung der Peak-Oil-Definition ist durchgedrungen. Diese bezieht sich eben auf bisher konventionell gefördertes Öl zu heutigen Preisen. Öl gibts genug, aber nicht zu 85 $ /bbl.

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9.10. - Die Deutsche Bank erwartet bis 2017 eine €-Abwertung von 25 %.  Mit der Zahl haben sie es. War es doch unter Joe das Renditeziel, wovon man sich aber mittlerweile verabschiedete......
Sicher ist der Euro wegen den Sanktionen, Wirtschaftsschwächen, Kapitalflucht zum Dollarraum hin und den Inflationierungen der EZB derzeit in der Defensive. Dies hatten wir vor wenigen Jahren aber schon mal- samt der Glaskugel-Horoskope.
Auch die US-Wirtschaft samt dem Dollar werden bald wieder zu kriseln anfangen und es geht in Gegenrichtung. Für Investoren bedeutet das die jeweiligen Chancen zu nutzen, die die Kurse bieten.

WTI-Öl wurde derweil weiter auf 86 $ gedrückt. Das Niveau kann sich auch produktionsbedingt nicht dauerhaft halten, zudem auch BRENT und OPEC-Öl schon um die 90 $ notiert. Es wird bald interveniert werden, um den Preis zu stabilisieren.
Aufgrund des guten Kurses tangiert das die quartalsmäßigen Ausschüttungen kaum, zumal man ja eh den langjährigen Durchschnitt betrachten muß.
Interessant wird es nun aber für Spekulanten, die nun allen Grund haben, auf steigende Preise zu wetten.

Vor Wetten auf die Funktionalität der Fassadendämmung, habe ich schon vor Jahren gewarnt. Mittlerweile vergeht immer mehr Deutschen die Lust auf den Unsinn.(steht in der FAZ !!!)
10% Rückgang verzeichneten die Branche und ruft deshalb schon die Politik um Hilfe.
10% Rückgang und dann schon Hilferufe? Denen muß es echt dreckig gehen. Vielleicht sinds wesentlich mehr als 10% ...???
Jetzt will man dagegen steuern und teure Werbekampagnen fahren.
Zudem gibt die Branche zu, die Leute jahrelang beschissen zu haben. Man will "unrealistische Einsparversprechen" künftig weg lassen.
Wenn die Dämm-Ideologen die Wahrheit sagen würden oder der Hausbesitzer rechnen könnte, man sollte beide dazu verpflichten, dann gäbe es die Industrie nicht! Also wird jetzt moderater gelogen.
Ideologen halt- steckt die Lüge und die Loge schon im Namen- "Die Idioten logen" oder die "Idioten -Logen".



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7.10. - Sie , ja Sie! Sie werden bezahlen müssen - und zwar für die Anderen.
Ihre Steuern auf Ihre hiesige Arbeit sowie Ihre Lebensersparnisse werden steigen. Ein Teil wird Ihnen gleich abgenommen werden.
Rente in paar Jahrzehnten? Vergessen Sie es. Es wird Ihnen nur soviel gelassen werden, daß es sich nicht lohnt zu sterben, es sich für Andere aber lohnen wird, daß Sie deshalb weiter arbeiten müssen.

Sie haben ein Haus? Toll, das wird Ihnen weg genommen- durch  höhere Steuern darauf, die Sie dann nicht mehr bezahlen können, weil Sie keine Reserven mehr dafür haben und weil Sie heute nicht vorgesorgt haben.
Ihr Eigentum hierzulande, vor allem auf Konten oder Grundbüchern sind reine Illusionen, der Sie blind verfallen sind. Stimmts? Sie rechnen sich doch auch immer reich mit dem was auf dem Konto ist und was das Haus wert sein könnte, oder?

Klingt zu dramatisch. Ist aber Tatsache. Gab es in der Geschichte immer wieder und wird gerade vorbereitet. Die berüchtigte  Boston Consulting Group haut Ihnen das eben gerade erneut um die Ohren.

Sie werden geopfert werden, weil Sie in Europa- und noch schlimmer, weil Sie in Deutschland leben. Geopfert für die Exzesse der internationalen Banken. So wie immer in der Geschichte. Das alles ist nicht neu. Neu ist, daß Sie vorgewarnt werden. Das kann man machen, da es Sie ja eh nicht juckt, Sie weiter machen, wie immer. Deshalb kann man Ihnen sagen, daß man Sie schlachten will, weil Sie es eh nicht glauben. So, genau so, denkt die Elite! Und damit hat sie sogar recht.

Aber wissen Sie was? Es gibt Lösungen.
Die Lösung liegt in einem Kapital, was man Ihnen nie wegnehmen kann:
Ihrer Bildung, Ihrem Wissen, Ihrem Mut, Ihren Lebenserfahrungen, Ihren Kontakten und der Fähigkeit, clever zu investiern oder ein eigenes Geschäft aufzubauen.
Nutzen Sie diese ab heute intensiver, denn es braut sich gerade wieder was zusammen. Und immer wenn es neue Krisen gibt, verliert die Masse weiter aber einige wenige profitieren neu davon. Gehören Sie jetzt zu den neuen Profiteuren.
Ein Dazwischen gibt es nicht - verlieren oder gewinnen.


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6.10. - Die US-Strategie scheint z.Zt. aufgegangen zu sein. Durch die Ukraine-Krise wurde Europa von den  USA zu Sanktionen genötigt, die weniger Russland, dafür aber der europäischen Wirtschaft schaden. Der Euro "belohnte" das in den letzten Wochen durch Wertverlust- oder anders gesehen, der Dollar wertete auf.

In Milteidenschaft gezogen wurden auch die Preise von OPEC- Öl und BRENT, die runter auf ca. 92 $ gingen. Zwar fiel WTI -Öl nun auch seit langem wieder mal unter die 90er Marke, der Spread zwischen den Sorten ist aber mit ca. 2,5 $ nur noch sehr gering, der WTI-Preisverfall moderat.

Mit dem Dollar-Anstieg fiel auch in Dollar notiertes Gold. Wegen des Wechselkurses hat das aber für Goldhalter im €-Raum keinerlei negative Konsequenz.
Gleiches gilt aktuell für Öl-Investments.
Zwar ist der WTI-Ölpreis doch noch weiter runter gerutscht, was aber durch den fallenden € letztlich kompensiert wird.

Als Referenzgröße muß man sich anschauen, wieviel Gramm Gold man für ein Faß Öl zahlen muß. Das hat sich seit Monaten fast nicht verändert - liegt um die 2,32 g.

Jedoch muß nun dafür gesorgt werden, daß die künftig sinkende Dollarnachfrage aufgrund Russlands Teilausstieg aus der Öl-Leitwährung irgendwie kompensiert wird. Der Markt müsste das letztlich durch steigende WTI-Ölpreise regulieren.


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1.10.-Als ich letztlich im Auto nach Wien fuhr, erhielt ich einen Anruf. Eine nette Dame bedankte sich bei mir, daß ich sie durch meinen 2009er Artikel "Das Dämmstoff-Paradoxon" vor finanziellen Schäden bewahrt hätte, obwohl ich doch eigentlich "wegen des Öls" auch vom Dämmwahn  profitieren würde.
Nein, davon profitieren wir kleinen Investoren nicht, gleichwohl das Dämmen in den USA ohnehin  verboten ist.
Ich profitiere von was ganz anderem- der persönlichen Genugtuung anderen damit helfen zu können. Darüber freue ich mich echt mehr, als wenn ich ein Ölfeld verkaufe!

Offensichtlich zeigen die Aktivitäten der Dämmkritiker auch Wirkung. Die Dämm-Mafia tritt immer aggressiver auf, so daß sich WELTonline heute mal diesem Thema kritisch annahm:

Das Milliardengeschäft der Dämmstoffindustrie

Falls also jemand glaubt, als "kleiner Mann" könne man nicht viel ausrichten, der irrt. Es müssen sich nur genügend "kleine Männer" (und Frauen) zusammen tun. Dank der größten Revolution seit es den Buchdruck gibt, geht das recht leicht.



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SEPTEMBER


30.9. -Rosneft ist in der Arktis auf Öl gestoßen, deren Vorkommen größer als die im Golf von Mexiko sein sollen. Wegen der Sanktionen gegen Russland ist Exxon wegen der Sanktionen allerdings nun nicht mehr dabei, dafür springen Asiaten ein.
Ja, der Westen versteht es ständig sich selbst zu schaden.

Auch China mischt weiter stärker mit und als Kopierweltmeister kopieren sie jetzt die US-Strategie des Petrodollars, indem sie ebenfalls zur Sicherung ihrer strategischen Position an den wichtigsten Zugängen zum Öl- im Persischen Golf- Kriegsschiffe schicken. Da wird es im Osten wohl bald den Petro-Yuan oder den Petro-Rubel geben.

Schlechte Zeiten für Öl-Spekulanten sieht das WSJ.
Tatsächlich ist es sehr außergewöhnlich, daß trotz Bombenangriffen auf Raffinerien, IS- Terror und anderen Konflikten der Ölpreis sinkt, statt wie die meisten spekulierten, steigt.
Als Ursache sieht man das Schieferöl der USA, naja...
Es ist meiner Meinung nach aber eher auch dessen Erfüllungsort in Cushing/Ok., der ja nur den US-Markt abbildet, allerdings damit jedoch maßgeblich den Preis des Öl in der Welt bestimmt. So wäre es tatsächlich besser, es gäbe mehrere Referenzmarken.

Als Vorteil für Bestandsinvestoren erweist sich nun aber der neuerliche Währungsverfall des Euro gegenüber des Dollars. Das sorgt wegen besserer Wechselkurse für höhere Einnahmen in Euro hierzulande. Leider wird der Kauf neuer Anteile derzeit stetig teurer.
Eine €-$-Parität, wie sie erneut vorhergesagt wird, erwarte ich aber so schnell nicht. Was fällt, steigt auch wieder und umgekehrt. Langfristige Trends sind besser für Entscheidungen als kurzzeitige Scharmützel.


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19.9.- Andrew Hall, der auch "Gott des Rohöl-Handels" genannt wird, bewertet die Fracking-Technologie hingegen als Irrweg.
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Dazu muß man kein Gott sein, nur rechnen können.Obiges stellten wir schon 2008 fest- vor 6 Jahren! Jedenfall sieht er den Fracking-Peak 2016, bei den Gaspreisen kein Wunder.
Ebenso erachtet der "Öl-Gott" A. Hall den aktuellen Ölpreis als zu niedrig. Ich auch, aber Gründe wurden ja von mir schon benannt (z.b. Bestrafung von Russlands Dollarflucht).
2019 sieht er den Ölpreis bei 150 $. Also beten wir zu Gott, daß es eintritt.

Ich genehmige mir jetzt mal eine kleine schöpferische Pause mit den Tageskommentaren.
Ich hoffe Sie ab 30.9. dann hier wieder begrüßen zu können.
Besten Dank.

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18.9. - Das Politbüro des Obersten Sowjets der Union der Sozialistischen Europarepubliken hat einen neuen Kommissar und zwar für das absurde Kommissariat "Energie und Klimawandel". Es ist ein Mann der Erdölindustrie.

Nun ja, mit zwei Beteiligungen in Höhe von 326.000 € ist es wahrlich kein Riese. Da gibt es welche, die haben das Zehnfache. Somit würde ich seine Befangenheit nicht daran festmachen wollen. Er weiß nur, womit man privat gut Geld machen kann.

Offensichtlich hat er Ahnung vom Fach, scheint ein investigativer Investor zu sein, denn als ehemal. span. Umweltminister machte er den Weg fürs Fracking frei.
Liebe DWN: Das Fracking "gilt" nur als umweltbelastend, weil die Lüge dauernd unkritsich wiederholt wird. Wenn etwas derart "gilt" heist das nicht, das es so ist.

Trotzdem erwarte ich auch von diesem Kommissar nichts Gutes. Man wird ihm im links-grünem EU-Politbüro schon noch den Rest gesunden Menschenverstand austreiben.
Eine spanische Zeitung bezeichnet den angeblichen "Öl-Lobbyisten" (lustig, mit 326 T€ ist man Lobbyist) gar als "Klima-Feind". So so, er ist also ein Feind der Statistik der Wetteraufzeichnungen der letzten 30 Jahre...
Was das mit Öl zu tun hat, verstehe ich nicht. Aber wer versteht schon diese Ideologen?

Aber jedenfalls haben wir jetzt ein neues Risiko:
Hat man irgendeine Art von Beteiligungen an der Öl-und Gasindustrie, kann man als "Klima-Feind" und "Öl-Lobbyist" beschimpft werden.


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17.9. - "Nicht das Aufsprengen des Gesteins, sondern undichte Bohrlöcher sollen der Grund dafür sein, dass Fracking das Grundwasser verunreinigt. Das stellten US-amerikanische Forscher bei Wasseranalysen fest."
so  WELTonline in einem typischen Anti-Fracking-Artikel mit Desinformation für Dummies.

Das offensichtlich tendenziös arbeitende Forscherteam analysierte Trinkwasserproben und fand - Spuren von Methan - in 8 von 133 Trinkwasserproben, also in ungeheurlichen 6 % der Fälle. 94% waren offensichtlich einwandfrei.

Ich wusste gar nicht, daß im Frackingfluid Methan ist.Muß eine neue Technologie sein...

Solch ein Käse aber auch.
Das Methan ist übliches biogenes Methan, was in wenigen Metern Tiefe entsteht. An manch Baugruben kann man das auch riechen. Das hat mit Fracking überhaupt nichts zu tun.

Dafür sollen aber, völlig zusammenhanglos, "undichte Bohrlöcher" der Grund für die "Grundwasserkontaminierung" sein.
Blöd nur, daß Methan schwer wasserlöslich ist und auch nicht in den 0,5 bis 1 % Frackingsubstanzen zu finden ist. Aber man kann es ja mal herbeischreiben.
Methan- klingt irgendwie nach "Klimagift". So sollte es auch als Wassergift taugen, oder?

Aber wie soll es migrieren ?
Aus "undichten Bohrlöchern"? Wie bitte?
Schon mal ein Fracking-Casing gesehen?
Zwei Stahlrohre und darum ein Betonmantel- 50 cm dick, 100 m tief.
Muß also Stahlbruch verarbeitet worden sein und am Beton nagt die gemeine Steinlaus von Loriot.
Und im Frackingteam sitzen Nichtsmerker, denen der dadurch eigentlich entstehende Druckabfall während des kurzen Frackingvorganges auch nicht auffällt. Wahrscheinlich ist die Steinlaus schuld, daß man mit Frackinggas deshalb nichts verdient.

Herr lass Hirn regnen. Sowas verbreiten "Qualitätsmedien" und jeder plappert das unplausible Gesülze nach.

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16.9. - Ein sinkender Ölpreis kann durchaus ein Abflauen der Weltwirtschaft signalisieren, aber nicht zwingend nur dieser.
Die Zeit wäre tatsächlich wieder reif für einen erneuten starken Wirtschaftseinbruch mit neuerlichem Crash, hauptsächlich am Aktien- Markt.
Gemäß Aussage der IEA ist der Ölpreis im Q. II nur um 500.000 bbl/Tag gestiegen, so gering wie seit Anfang 2012 nicht mehr.
Naja, immerhin ist er weiter gestiegen. Wo ist das Problem?
Ob man an quartalsmäßigen Schwankungen gleich eine gefährliche Entwicklung herbeischreiben muß?

Jedenfalls reagierten die Saudis schon und drosselten die Lieferungen im August um 330.000 bbl /T auf 9,68  Mio bbl/T.
Sag ich doch. Auf die ist Verlaß.
Also kein Grund zur Panik.

Wie wertvoll gutes Öl und Gas ist, zeigen die Schotten, die übermorgen im Angesicht ihrer hervorragenden Energie-Reserven entscheiden sollen, ob sie das allein haben können oder weiter mit den Briten teilen sollen. Premier Cameron bettelte heute schon mit "Please, please.."- Lasset uns auch was von Eurem Öl und Gas abhaben, heißt das.

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15.9.- Viele Länder haben eine strategische Erdöl- bzw. Erdgasreserve, meist geschaffen nach der Ölkrise 1973.
China hat diese noch nicht und Informationen aus Fernost zufolge baut das Land schrittweise eine solche auf - üblicherweise chinesisch-konspirativ, wie bei dem Aufkauf des Marktgoldes.

Zwar stützt eine solche Information den Preis, jedoch kann dieser - wie derzeit- durch unterschiedliche Ereignisse dennoch temporär fallen. Aber die 90 $ scheinen der Boden zu sein, denn die vorigen Donnerstag von der IEA etwas nach unten korrigierte Nachfrageprognose beeindruckt dann doch nicht sonderlich den Preis. Letztlich würden bei extremen Preisverfall die Preisverteidiger der OPEC diesen durch Drosselung stoppen.

Unterdessen weitet nun doch die USA die Sanktionen gegen Russland auf die Ölindustrie aus. Dies betrifft die gemeinsamen Explorationsvorhaben  in der Arktis sowie Kooperationen beim Fracking. Ziel dessen sollen ein Einlenken Russlands bei Friedensverhandlungen im ukrainischen Bürgerkrieg sein.
Was für eine Heuchelei.
Denn genau diesen hat der Westen entfesselt und eskaliert ihn jetzt noch durch den Aufmarsch der NATO mittels eines Manövers im unmittelbarem Nachbarland, faktisch auf Ex-Sowjetunion-Gebiet.
Gorbatschow hätte 1990 dem Westen nicht trauen sollen, der seitdem schrittweise alle Verträge bricht und nun die NATO, incl. erste versprengte deutsche Soldaten, schon in Kiew steht.
Diese Idioten lernen einfach nichts aus der Geschichte.

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12.9.- So etwas gab es meiner Erinnerung nach nur im frühen "Kaltem Krieg". Dieser soll offensichtlich durch die kollektive mediale Hetzpropaganda der westlichen, hauptsächlich deutschen Medien  in einen heißen Konflikt geführt werden.

Man muß sich das mal vorstellen.
Da wird mittels einer schief gelaufenem False-Flag- Aktion zu MH17 (nach den Maidan - und Odessamassakern) Russland trotz aller Widersprüche zum Abschuß und mangels Beweisen gegen russische Beteiligung trotzdem dieser Vorfall als Grund für eine Drohkulisse gegen Russland aufgebaut. Da Putin besonnen reagiert, das Land deswegen noch mehr gereizt.
Jetzt verbietet die EU-Junta russischen Energieunternehmen wie Rosneft, Transneft oder Gazprom das Handeln von Anleihen auf ihrem Kapitalmarkt und zusätzlich will man nach kommunistischer Art eine neue Mauer an Russlands Grenze bauen. Die USA hätten das schon längst als Kriegserklärung interpretiert, würde Russland z.B. in Mexico so zündeln.

An der Stelle würde ich mich von solch hinterlistigen, verlogenen und unzuverlässigen Handelspartnern wie in der EU verabschieden- auf Dauer. Gazprom empfehle ich, das Gas in die EU ordentlich zu verteuern und die Partnerschaft mit hiesigen Fußballclubs zu beenden. Vielleicht wachen dann die Schlafmichel hier auf.
Wir werden von paranoiden Psychopaten regiert. 


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11.9.- Der Grund der Drosselung russischen Gases ist, daß die EU in " halb -betrügerischem Mechanismus" (Zitat GAZPROM -Chef Miller) russisches Erdgas in die Ukraine umleitet. Bereits Polen lieferte rechtswidrig Erdgas an die Ukraine, die dies bekanntlich nicht bezahlt. Auf Druck von Russland hat Polen diese Lieferungen aber gestern eingestellt.
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Zum 13. Jahrestag des false- flag-Angriffes auf die Bürger und Freiheiten in den USA und der Welt haben Wahrheitsaktivisten am CNN-Würfel auf dem Times Square jetzt das Aufklärungsplakat zu WTC-7 laufen, welches definitiv nur durch eine Sprengung, mit Vorankündigung durch die BBC, um 17:20 in Freifallgeschwindigkeit senkrecht auf ihren Grundriß stürzte.
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10.9.- Na, jetzt bekommen sie wohl Angst.
Russland drosselt heute die Erdgaslieferungen in Richtung EU um bis zu 25 % meldet EON und die EU bereitet sich durch Aufstockung der Reserve schon auf winterliche Lieferengpässe vor.
Die USA als Alternative fallen aus. LNG ist nur eine Nische.
Aber ich empfehle keine Panik, denn auch Russland benötigt Geld und die geplante Erdgasleitung nach China gibt es noch nicht.
Man wird seitens der EU daher bald an den Verhandlungstisch zurück kehren, weil man bemerkt, daß einen die Sanktionen gegen Russland mehr Schaden als nützen.

Anderes Thema:
Öl-Investments sind um ca. 8 % teurer geworden.
Warum?
Der €-$-Kurs hat sich verschlechtert und verbessert. Je nachdem auf welcher Seite der Investor halt steht. Steht er vor einem Kauf in Europa ist es schlechter, weil teurer geworden. Erwartet er Ausschüttungen aus Amerika ist es positiver.
Erste Ökonomen sagen schon wieder eine €-$-Parität, also Kurs 1: 1 voraus, halten den € für überbewertet. So schnell geht es aber nie abwärts,auch wenn es uns recht sein kann.

Recht sein kann mir auch der Obama -Ökonom, der sagt, den $ als Weltleitwährung aufzugeben. Ich empfehle ihm ab sofort beschußfeste Bekleidung.
Gold oder Silber wäre mir als Rohstoffwährung am liebsten, weil dahinter keine überschuldete Gegenpartei wie beim Dollar oder Euro steckt.


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9.9.- Solarspiegel plus Windmühle minus Atomkraft abzüglich Kohle ist gleich klimafreundliche Energie.
Das ist die Gleichung der deutschen "Energiewende". Doch die Protagonisten in der Politik glauben selbst nicht daran, allerdings fast ausschließlich durch konspirative Äußerungen.

Außer der fette Gabriel, dem letzlich das raus rutschte:
„Die Energiewende steht kurz vor dem Aus. Die Wahrheit ist, dass wir auf fast allen Feldern die Komplexität der Energiewende unterschätzt haben. Für die meisten anderen Länder in Europa sind wir sowieso Bekloppte.“

Ein Journalist hat nun weitere verdeckte Kommentierungen offen gelegt:

Zitat: „Die Parteien in Berlin unterscheiden sich bei der Energiewende nur durch die Grade ihres Irrsinns.“

Selten, daß ich mich der Auffassung von Politikern anschließe, aber jenen Unbekannten kann man nur zustimmen.

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8.9.- Die Teilung der Erdölwelt geht weiter:

China soll der einzige Projektpartner für das größte Öl- und Gasfeld Vankor in Nordrussland sein. Diese exklusive Einladung hat der russische Präsident Putin an seinen chinesischen Freund geschickt. Das berichtete Radio Stimme Russlands am 6. September.
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5.9. - Ein Fachschulprofessor glaubt nicht an die hehren Motive der Energiewende, weil dadurch kein Gramm CO2 vermieden werden würde. Ja, ja, das sind sie, unsere Eliten in den Schulen - Gläubige, nichts als Gläubige.
"Wissen ist die Grenze, wo der Glaube Zoll bezahlt", habe ich mal geschrieben.  Vieles in der  WISSENschaft ist eher eine GLAUBENschaft.

Natürlich IST es so, daß der ganze Wind-oder Solarirrsinn nur dazu dient, Geld , Steuereinnahmen, einige Arbeitsplätze und vor allem Kreditnachfrage zu generieren.
Das wissen Nichtwissenschaftler schon lange, Herr Prof. Dittmer.
Diese sitzen allerdings auch nicht ihre Zeit auf einer Uni oder Fachschule ab, sondern denken selber- ohne Ideologie.

In dieser Klimaideologie bleibt unser Herr Prof. natürlich untertänigst weiter haften. So weit traut er sich dann doch nicht aus seinem Elfenbeinturm, daß er das Ganze komplett mal hinterfragt. Deswegen sind solche Leute nie tatsächliche Wissenschaftler, sondern nur  pseudowissenschaftliche Unterstützer der herrschenden Ideologie. 
Dabei ist es so einfach.
Das Klima ist der statistische Durchschnittswert des Wetters in einer Region. Also muß man zur Veränderung der Statistik zuerst das Wetter beeinflussen. Das kann man aber weder Tage genau vorhersagen und gleich recht nicht kontinuierlich beeinflussen.
Aber so ehrlich sind diese gläubigen Ideologen nicht, denn jeder Mensch würde sich an den Kopf greifen, wenn man statt "Klimaschutz" "Wetterschutz" propagiert. Dann würde man erkennen, daß es mittelalterliche Scharlatanerie ist. 
Die ist es auch- nur eben mit dem Gustus der heutigen Zeit.


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4.9. - Die EZB senkt den Leitzins auf 0,05 % und will 500 Mrd. € in den Ankauf von Kreditmüll und Anleihen aufbringen, um die Wirtschaft anzukurbeln. Der Euro sackt daraufhin auf 1,30 gegenüber dem Dollar ein.
Nur wird das alles nichts, da Kreditgeld nur in die Wirtschaft kommt, wenn sich jemand verschuldet. Dazu muß er verschuldungsfähig sein und eine Sicherheit hinterlegen. Weil das kaum noch jemand kann, halten sich die Banken auch mit der Kreditvergabe zurück, sollen aber das Gegenteil machen. Ein klassisches Paradoxon.

Es müssen ganz einfach die Schulden weg, was aber einer Enteignung, einem Crash oder Systemresett gleich kommt. Davor scheut man sich weiterhin. So versucht man über die Kapitalmärkte eine  Inflation zu organisieren, in der Hoffnung, daß sich diese in die Wirtschaft ausdehnt. Das hat bislang nur bei den essentiellen Dingen wie Nahrung oder Energie funktioniert. Nur diese reichen zur ordentlichen Teuerung noch nicht aus, also will man gar wie Ben Bernanke über der Bevölkerung Geld abkippen, zumindest schlagen das einige Ökonomen vor. Ich schrieb dazu schon  in 2009 und schlug dazu die Finanzämter als Ausgabestelle vor.

Langfristig läuft es weiter darauf hinaus, die Währungen zu verwässern, weil den Zentralbanken dies als einzige Lösung erscheint, die Schulden wegzuinflationieren.
Etwas gutes hat das ja. Man kann sich weiterhin auf die Politiker und ZB`s verlassen. Die Banken wollen die Geldentwertung, die Politiker die Entwertung der Guthaben, denn beides sind nur die Schulden der Gegenpartei. Wer das erkennt, steigt aus dem System schrittweise aus und geht in die Werte, die davon nicht betroffen sind bzw. davon profitieren werden.

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3.9.- Jetzt reicht es ehemaligen US-Geheimdienstlern mit der Lügerei der NATO, Rassmussen, Jazenjuk, Poroschenko, den Medien u.a. 
In einem warnenden offenem Brief an Merkel schlagen sie zurück. Ausgesprochen deutliche Worte, die man sonst nur aus alternativen Medien kennt.
LESEN!

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2.9.- Im Interview mit Anna-News berichtet der unabhängige deutsche Journalist Mark Bartalmai über die tatsächliche Situation in der Ukraine und die Kriegslügen des Westens. Besonders gefallen hat mir seine klare Erläuterung der Gründe für diesen Konflikt- der Petrodollar als Staatsfinanzierung der USA ist in Gefahr. Sehenswert!

Unterdessen beginnt das größte Bauprojekt der Welt im Volumen von 50 Mrd. $- die Gasleitung von Russland nach China mit der sich Russland von seinen unberechenbaren westlichen Abnehmern unabhängiger machen wird. Europa wird wohl in Zukunft wesentlich mehr für Gas und Öl bezahlen müssen. Das wird das spätere Ergebnis der unsinnigen Sanktionen sein.

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1.9. - Der WTI-Preis schwenkt wieder nach oben. Unter 90 $ gehts also wohl doch nicht. Derweil arbeitet man in den USA an neuen Raffinerie-Projekten sowie weiteren Export-Verträgen zur Stützung des WTI-Öls, und seinem Preis.

Da die USA seit der Ölkrise 1973 verstärkt auf Schweröl aus Nahost setzte, die Raffineriedichte dieser Sorte Rechnung trug, fehlen seit dem inländischen Öl-Boom der letzten Jahre Raffineriekapazitäten für das leichte WTI-Öl. Das drückt natürlich auch etwas den Preis.

Aber es ist Besserung in Sicht. Neue Leichtölverarbeitungsbetriebe sind im Aufbau. Noch aber steht das Exportvebot, über welches sich aber schon mehrfach hinweg gesetzt wird. Das Öl muß man nur umwidmen, indem es kein reines Rohöl mehr ist, sondern schon leicht "vorverarbeitet" wurde.
Das kann man sicherlich beliebig interpretieren, was man unter "vorverarbeitet" versteht. Jedenfalls kann man damit das Verbot umgehen und "WTI-Öl (vorverarbeitet)" zur Entlastung der Lager verschiffen.Das stabilisiert den Preis.
Der Artikel der SZ beschreibt das hier .


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AUGUST 2014

29.8. - Bezüglich Ukraine wird derzeit gelogen, daß sich die Balken biegen. Aber das kennt man ja, wie man Kriegsgründe inszeniert. Völlig unkritisch wird in den Medien eine Falschmeldung nach der anderen verbreitet, ohne die frühere zu korrigieren. Da MH-17 nicht geklappt hat, müssen nun russ. Phantom-Truppen herhalten, die angeblich in die Ukraine eingefallen seien. Zudem werden die üblichen Propaganda-Fotos gefälscht, welche irgend welche Truppenbewegungen darstellen sollen. Bei näherem Hinsehen sagen diese gar nichts aus außer einen weiteren plumpen Propagandaversuch.

Der Hauptgrund Russland in einen Krieg zu zwingen wurde hier schon mehrfach beleuchtet.
Und Putin zieht das auch durch- den Abschied vom Petrodollar. So werden erstmals Erdölexporte Russlands in Rubel abgerechnet, nach China fließendes in Yuan. Zudem kauft Russland seit Jahren verstärkt Gold und behält die 330 to Jahresproduktion des Edelmetalls ebenfalls im Lande. Der Rubel und der Yuan können so zu einer sachwertgedeckten stabilen Weltreservewährung werden. Deswegen die Sanktionen des Westens und deren konstruierte Gründe dafür.

Mit einer Ausnahme, russisches Erdgas erscheint dann doch der EU für Sanktionen  ungeeignet. Ja, ja , im Winter wirds kalt. Einfach lächerlich das ganze Theater. Ich hoffe, daß dies immer mehr Menschen durchschauen. Die Kommentare der Online-Medien lassen hoffen. Das ist das Einzige, was man dort noch lesen kann, sofern die Funktion nicht abgeschaltet wurde.


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28.8. - "Steuern, Abgaben, Beschlagnahmung: Das sind die Pläne zur Enteignung der Sparer"

"Wie lange lebt die Währung noch? Wie das Zentralbank-Monopol unser Geld zerstört"

Solche Headlines standen bereits vor über 5 Jahren in den alternativen Medien, heute stehen sie im FOCUS, wo nun die früher als "Verschwörungstheoretiker" oder "Untergangspropheten" diskreditierten Vordenker zu Wort kommen. Hier Polleit, Weik und Friedrich.

Der oft vorrausgesagte Crash wird aber einer auf Raten. Zur Systemrettung werden zuerst die Vermögen enteignet, die einfach zu resetten und sichtbar sind: Staatsanleihen, die massenhaft in Versicherungen sind, Rentenkassen, Sparguthaben und ähnliches Papier. Die Gesetze dazu wurden alle bereits gemacht. Die CAC-Klausel lässt Enteignung sogar rückwirkend zu.

Was wird nicht angegriffen? Vermögenswerte auf unternehmerischer Basis, denn die braucht man für das neue Spiel danach. Und natürlich das gute Geld- Gold und Silber, denn das hat nur die Minderheit und die braucht man als Spielführer.


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27.8.- Ausgerechnet im Amerika-hörigem Deutschland, in Frankfurt a.M., eröffnete gestern die Bank of China die Geldbörse zum Handel mit dem Renminbi. In Kooperation mit der Deutschen Bank will die BoC den Handel zwischen beiden Ländern mittels Renminbi anschieben. Auch in Luxemburg und London werden dazu Marktplätze geschaffen.

Der Dollar kommt also in den nächsten Jahren verstärkt unter Druck. Es dürfte daraufhin mit verstärkter Inflation sowie häufigeren militärischen Auseinandersetzungen zu rechnen sein. Diesbezüglich erwarten einige auch neue "Terroranschläge" im Westen. Der MH17- Abschuß wird ja mangels Beweisen zur Anschuldigungen gegen Russland und die ukrain. Bürgerwehr ("Separatisten") seit Wochen totgeschwiegen.

Öl hat seinen Abwärtstrend derweil gestoppt, WTI konsolodiert bei ca. 93 $, BRENT bei 103 $. Der Winter und die Hurricane-Saison in den USA stehen vor der Tür. Das könnte unterstützend wirken.


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25.8. - "Dann gibt es, denke ich, noch eine andere Sache, die die Rohstoffkurse in die Höhe treiben kann, und ich sitze im Aufsichtsrat einiger Bergbauunternehmen: Ich kann ihnen zumindest sagen, dass niemand bei einem Ölpreis von sagen wir 70 $ pro Barrel bohren wird. Niemand."
Marc Faber
(“THE GLOOM, BOOM & DOOM REPORT”) im Interview.

Auch von der  OPEC werden erste Forderungen nach Drosselung bekannt. Dort will man aber noch bis zum Herbst warten ,der erfahrungsgemäß höhere Ölnachfrage erbringt. Noch bewertet man den Preis als fair für die Produzenten. Unter 100 $ wären aber die Saudis, die VAE und Kuweit zu Drosselungen breit.

Mein Reden....

 
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21.8.- Nicht Stroh will man zu Gold spinnen sondern diesmal H2O und CO2 zu Benzin- in England. Demnächst soll ein "Kraftwerk" 1,2 Mio Liter p.a. von diesem Treibstoff produzieren. Als Energiequelle dieser Synthese soll politisch korrekt ausschließlich auf "verteuerbare" und "kohlenstoffarme" Energie gesetzt werden, Solar , Wind usw.- also letztlich doch Erdöl.

So wie sich das liest, erinnert es an die Zeit, wo vor Jahrzehnten orakelt wurde, daß Windkraft und Solarenergie die heutigen Hauptenergielieferanten sind. Aus der gleichen ideologischen Küche kommt sicher auch diese Quaksalberei.

Ich bin mir jetzt schon sicher, daß das Ganze - ähnlich wie der power to gas- Unsinn- eine herausragende negative Energiebilanz hat, dafür aber viel Geld und Kredite erfordert -und natürlich viel Erdöl - in  der hinteren Erzeugerkette.


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20.8. - Die Mainstreammedien bekommen es auch schon mit:
n-tv: Putin droht Ölpreisschock
WELTonline: Der mysteriöse Ölpreisverfall

Noch ist es weder ein Schock für Putin, noch mysteriös. Wenn ich es weiß, wie man Öl und den Ölpreis als Waffe nutzt, dann wissen es russische Denkpanzer (aka think tanks) auch und sichern sich lange vorab strategisch ab, z.B. mit unkonventionellen Naturalientausch, anderen Verrechnungseinheiten oder Devisenreserven.

Die Sorte URALS, die sich an BRENT orientiert, ist leicht unter 100 $ gefallen. Das ist noch kein Drama, auch wenn der russ. Haushalt 104 $ einplant. Auch die Russen haben Pufferzonen und kalkulieren mit Durchschnittspreisen, zumal die Schulden dort nur 13 % (dreizehn!) des BIP betragen. Da haben die Amis mehr Probleme wenn der Ölpreis länger weit unter 100 $ liegt. Dann sinken auch die Steuern und gewisse unkonventionelle Ölförderung könnte ganz schnell unattraktiv werden und die Wirtschaft belasten.

Auch den Saudis wird das nicht gefallen. Diese kalkulieren auch schon länger mit höheren Preisen- notwendigerweise wegen hohen Erschöpfungsgraden. Ganz abgesehen vom weltweiten Investitionsrückstau in Billionenhöhe bzgl. der Erschließung neuer Felder. Sinkt dort die Erwartung auf tolle Gewinne, bleiben Explorationen aus. Irgendwann wird dann doch das Öl knapp und der Preis steigt wieder.

Man schadet damit tatsächlich nicht Russland sondern eher sich selbst. Das wird die weltweite Öllobby bald spüren und reagieren. Ich tippe zuerst auf die OPEC- hier die Saudis, die dann einfach drosseln werden.

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19.8. - OPEC-Öl, das ist ein Korbpreis der Ölsorten beteiligter Förderländer, ist unter 100 $ gesunken, WTI geht in Richtung 90 $.
Wie erwähnt, erscheint mir dieser Trend organisiert um die russischen Öleinnahmen, die sich auch am Weltmarktpreis orientieren müssen, zu reduzieren. Jedoch wirkt trotzdem der Markt. Unter gewissen Marken ist für verschiedene Produktionsarten das ganze unrentabel, was später dann zu einem veringertem Angebot und wieder steigenden Preisen führt.

So scheint die Hoffnung auf Öl-Sande (z.B. in Kanada) bereits verflogen. Täglich werden weltweit 2,8 Mio Fass daraus gewonnen. Bis 2025 will man das in etwa verdoppeln.
Daran kommen nun Zweifel auf.
Zudem gibt es  eine neue Studie, nach der die Ölsandförderung 1000x mehr Gifte freisetzt, als konventionelle Förderung.
Warum hackt man da eigentlich immer  noch auf Fracking herum? Die Giftmüllhalden und Mondlandschaften sind Realität, Schäden von Fracking nur in den Gespinnsten grüner Ökologen, aber nur diese diskreditiert man regelmäßig.

Aber auch Ölsandrentabilität ist eine Frage des Preises. Unter 80 $ gehts ins Minus. Unter den heutigen Bedingungen im Markt sollte die 80 $-Marke, der wirkliche Boden für den Ölpreis sein. Tiefer dürfte es- außer bei einem kurzzeitigem Crash- kaum gehen.


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18.8.- Nun will auch China ins Fracking-Geschäft zur Förderung von Schiefergas einsteigen. Bezahlt werden soll beim Export des Gases dann in Yuan, da man sich vom Dollar abwenden will. Womöglich hat China die größten Schiefergasreserven aber ohne Infrastruktur und Erfahrung mit der Förderung nützen die erst einmal wenig. Die Produktionskosten sind daher sicher wesentlich höher als in den USA und selbst dort ist das ja weiter definzitär.

Als Ausweg sieht China zunächst die Anhebung des Gaspreises von 42 auf 65 $ pro Tausend Kubikmeter. Ob sich das in einen weltweiten Trend zur Preiserhöhung auswirkt?


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14.8.- Trotz geopolitischer Risiken stagniert der Ölpreis vorerst. Die IEA kürzte zudem ihre Verbrauchsprognose für den Weltölbedarf pro Tag in 2014 um 180.000 bbl. Das lässt auf Rezessionsgefahren schließen.
Das jüngste Gerücht von US-Analysten ist, daß in den USA dennoch die Lagervorräte zurück gegangen sind. Auf sowas kann man allerdings nichts geben, da man mit Zweckoptimismus (oder -Pesssimismus) gern versucht Trends zu setzen, weil man selbst long oder short ist, oder die, welche einen für die Analysen bezahlen....

Derweil erneuert Putin auf der Krim das Ziel,daß russische Gas-und Ölexporte nicht mehr in Dollar abgerechnet werden. Auf die vorsichtige Herangehensweise dieses Planes habe ich schon hier hin gewiesen und wird dort auch betont. Das könnte also durchaus ein Jahrzehnt dauern, zumal es gerade mit Exxon aus den USA ein joint venture gibt. Der Trend beginnt also erst und es wird keine lineare Einbahnstraße werden, sondern recht volatil und kurzfristig kaum berechenbar.

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12.8. - "Aus der bejubelten Energiewende ist ein katastrophaler Energiecrash geworden. In Deutschland ist das besonders dramatisch, aber auch in Österreich und im restlichen Europa hat das tiefgreifende Folgen. Die einen werden das Ende der Wende bedauern, die anderen sich freuen, weil sie alle Warnungen bestätigt sehen. Wie aber soll es weitergehen in dem Mega-Thema Energie? Wie geht man mit den vielen Interessen um, die sich dabei unter ethisch-ökologischer Tarnung festgesetzt haben?"

weiterlesen

Gute Abrechnung mit dem Energiesozialismus in 28 Punkten vom österreichischem Journalisten Andreas Unterberger.

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11.8. - Die Ölförderung der OPEC hat im Vormonat den höchsten Wert seit 5 Monaten erreicht, da Libyens Förderung um 200.000 bbl/Tag gestiegen ist, Häfen und Ölfelder wieder am Weltmarkt sind.
Allerdings sinkt der Preis ziemlich genau erst ab Mitte Juni. Man merke sich die Zahl 17, von MH17 am 17.7.!

Warum? Weil es, wie schon vor Monaten hier berichtet, seitens Russland u.a. einen Angriff auf die Achillesferse der Amerikaner gibt, den Dollar. 
Nun muß man nicht naiv glauben, daß die Think Tanks das alles nicht wussten. Sie planten sicher schon lange Gegenmaßnahmen. So hatten diese bereits vor Jahren in einem Kriegsspiel ein Szenario durchgespielt, was passiert, wenn Russland die Weltwirtschaft mit einem goldgestützem Zahlungsmittel auf den Kopf stellt. Und mit Sicherheit hat man als Ergebnis des Spiels einige Pläne in der Schublade, nicht Plan B aber vielleicht Plan 17...



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8.8. - Putins deeskalierender Schachzug bei Boeing trotz der Sanktionen einfach mal paar neue Flugzeuge zu bestellen und den Konzern damit zu verblüffen, war nicht übel.
Jetzt hat man noch mit dem Iran eine 5-Jahres-Absichtserklärung unterzeichnet, 500.000 bbl iranisches Öl pro Tag zu kaufen. Ein Deal von 20 Mrd. $. Im Gegenzug gibts Ausrüstung, Konsumgüter, Landtechnik u.ä.
Ganz sicher wird so das Geschäft damit nicht mit Dollar abgerechnet werden, dafür mit Naturalien.Deswegen auch die westliche Anti-Russland-Propaganda.
Ob Boeing den Auftrag angenommen hat, ist dagegen noch nicht bekannt.

Ja und das, was ich vorgestern hier vermutete, sehen heute auch andere Analysten:

"Obama will keinen Zweifronten-Krieg – und er will verhindern, dass Russland von steigenden Ölpreisen profitiert. Seine Ankündigung, den Irak zu bombardieren, könnte daher vor allem den Zweck haben, im Irak für eine sichere Ölförderung zu sorgen. Explodierende Ölpreise würden die Kosten einer militärischen Auseinandersetzung des Westens mit Russland in die Höhe treiben." ,

wird von den DWN eine Analyse aus von Petromatrix zusammengefasst.


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7.8. - Der Vorteil von Aktien oder Aktienfonds gegenüber anderen Investments, z.B. auch unternehmerischen Beteiligungen, ist unbestreitbar die Liquidität. Man kann diese jederzeit sofort verkaufen, vor allem dann, wenn wieder mal ein Börsencrash beginnt, kann man täglich raus. Was aber, wenn sich dies als Irrtum erweist, weil man nicht weis, was in Hinterzimmern  beschlossen wird?

Daher für alle Aktionäre in US-Investment-Fonds diese wichtige Info:
Die SEC (US-Aufsichtsbehörde) hat die Regeln mal ebenso geändert. Fonds dürfen in Zeiten der "Börsenpanik" (wer definiert das?) den Exist, also die Flucht aus dem Markt verweigern oder Ausstiegsgebühren verhängen.
Toll, nicht wahr? 
Man meint damit die Panik abzuschwächen. Für mich ist das die Aufhebung des Marktes und direkte Manipulation, eine Finanzmarktdiktatur.

An der Börse gibt es ja die Empfehlung: If panic, panic first.
Also wenn es nach Panik aussieht, muß man selbst als erster panisch werden und raus gehen, sonst ist der Ausgang verstopft.
Ich und ebenso andere Börsenfachleute erwarten ja für dieses Jahr - rein nach zyklischem Verlauf -den nächsten Börsencrash. Der wäre zeitlich dran. Über das Aufpumpen der Börsen durch die Zentralbanken wurde ja schon berichtet. Insider werden irgendwann wieder Kasse machen wollen. Tja und genauso taggenau, wie man Aktien oder Fonds verkaufen kann, kann auch taggenau die Börse mal eben 10 % und mehr crashen- und die SEC den Ausgang zumauern.
Aufpassen also!

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6.8. - Irgendwie gefällt mir der Ölpreis nicht. Trotz Kriegspropaganda und Eskalation der Lage in Gaza und der Ukraine, an deren östlichen Grenze  russische Truppen mobilisiert werden, sinkt der Kriegsindikator Ölpreis seit dem MH17-Abschuß recht stark.
Zwar machen einige Börsianer den Ausfall einer wichtigen Raffinerie in Kansas verantwortlich, die in Cushing für geringere Abnahme sorgt, aber so preisbeeinflussend ist eine solche Öl-Bude keinesfalls.

Ich habe eher einen Verdacht.
Wie kann man Russland am besten schwächen? Indem man den Ölpreis runter prügelt, denn dieser füllt die russ. Staatskasse. Russland kalkuliert nach meinen Informationen mit 100 $. Sind es nur 90 % fehlen 10%, was in Anbetracht der Sanktionen weitere wirtschaftliche Probleme hervor rufen kann, die das Land destabilisieren helfen, was meiner Ansicht nach auch das Ziel der US-Regierung ist, um Putin zu beseitigen, da er sich vom Dollar trennen will.

Es kann natürlich auch mit weltwirtschaftsbedingter sinkender Nachfrageerwartung, auch  aufgrund des Rückganges der Börsenindizees, zu tun haben. Ebensowenig befürchtet man einen Krieg im europäischem Raum. Das wäre mir lieber.
Ich bin mir noch nicht sicher, möchte aber diese Strategie nicht ausschließen und stelle die Varianten auf die Beobachtungsliste.


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5.8.- Die völlig absurden und unberechtigten Sanktionen gegen Russland beeinflussen eine Branche natürlich nicht, denn die ist essentiell für alle Seiten:

"Nach Ansicht des österreichischen Energiekonzerns OMV werden die Russland-Sanktionen den Bau der Gas-Pipeline South Stream nicht behindern. Europa würde sich ins eigene Knie schießen, wenn es den Bau verhindere, so Roiss..."

(zum Artikel.)

Roiss kann versichert werden, daß die EU (nicht Europa) ein Tausendfüßler ist, so oft wie dieser sich schon selbst in die Knie geschossen hat und dennoch kreucht und fleucht....

Noch etwas Frackingrisko-Sarkasmus aus der WELTonline.

Kein Fracking, kein Sex, kein Justin Bieber.

Denn mit der Verbots-Logik des Umweltbundesamtes vor allem Neuen oder Unbekannten wegen eines möglichen Risikos hätten wir weder obiges noch das Feuer, die Dampfmaschine, das Schiff ... lesen Sie selbst.

Blöd nur, daß Fracking nicht neu ist (seit ca. 1947) und auch nicht das angebliche hohe Umweltrisiko der Grundwasserverschmutzung hat, da bislang bei über 1 Mio. frac-jobs kein einziger Fall dazu bekannt ist. Das werde ich im Sinne von Goethe auch regelmäßig wiederholen:

"Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist."


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1.8. -  Ich werde heute mal reißerisch:
Interessiert es Sie, mit was man  in 43 Jahren über 4.000 % Gewinn machen konnte und könnte?

Vor Aufgabe des Goldstandards 1971 machten die US-Schulden 398 Mrd. $ aus. In den 43 Jahren bis heute 2014 wuchsen sie um sagenhafte 4.300 % auf 17,5 Billionen $.

Mit einem besonderen Asset, hätten Sie in dieser Zeit eine Steigerung in die positive Richtung in ähnlicher Dimension gemacht und so wie es scheint, kann das auch auf die Zukunft abgebildet werden, da sich das System nicht verändert.

Silber ist es mit ca. 1500 %  nicht.
Der DOW JONES  ist es auch nicht. Der stieg nur um 1.800 %.
Gold sieht schon besser aus. Es stieg bis heute um 3.100 %.

Es gibt aber ein Asset, was mit unglaublichen 4.600% Steigerung alles topt- sogar spiegelbildlich die US-Schulden.
Was meinen Sie, was das sein kann?

Richtig. Jenes, was im Domainnamen dieser Homepage vorkommt.
Warum das so ist, habe ich in einigen Artikeln schon beschrieben.
Hier gehts zum Beitrag mit den Zahlen dazu.




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JULI 2014

31.7. - Ich habe es bei meiner ersten Kommentierung geahnt, daß der Abschuß der MH-17-Boeing etwas mit Öl und Gas zu tun haben könnte.
Das Ereignis löste eine Kausalkette aus, die nun dahin mündet, daß aufgrund der absurden Beschuldigungen gegen Russland und daraus resultierender Sanktionen der zurückhaltende Bär nun mit dem zurück schlägt, was dem Fuchs am meisten weh tut: Er hängt die Trauben höher.
Sprich: der Gaspreis wird steigen, was hier natürlich noch diplomatischer ausgedrückt wird. 

Und da auch Deutschland vom russischem Gas abhängig ist, wird hierzulande das umstrittene Fracking vom Umweltbundesamt aktuell nicht grundsätzlich abgelehnt.  Es wird aber keinesfalls die Importe auch nur ansatzweise  kompensieren können.
Es ist ja in der infrastrukturmäßig hoch entwickelten USA schon seit Jahren defizitär. Das ist es im grün-versifftem Rohstoffentwicklungsland BRD erst recht.
Aber vielleicht ändert das Russland gerade, indem es den Gaspreis nach oben treibt. So bei 15 $ /MCF sollte die Gasförderung hier auch gute Gewinne einfahren, oder ....?

Ansonsten ist es um den möglichen Auslöser MH-17 im Mainstream plötzlich verdammt ruhig geworden. Nach zwei Wochen immer noch keine Beweise gegen die Seperaten in der Ukraine oder Russland, keine Blackbox-Auswertung, keine Satelittenfotos, keine allwissende CIA oder NSA usw.
Es verdichten sich eben die Indizien für meine Eingangsthese: Abschuß durch Bordkanone eines ukrain. Kampfjets.

Aber man erkennt an dem Propagandamuster, wie man Massen beeinflusst. Denn bevor die Wahrheit die Schuhe anzieht, ist die Lüge bereits drei mal um die Welt gelaufen und die Leute haben diese verinnerlicht. Aber es wird zunehmend schwieriger für die Lügenbolte - dank der Vernetzung der Experten und  der zunehmenden Reichweite mittels Internet.


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30.7.- Ein neues Erdölprojekt ist jetzt verfügbar -
Hier.


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28.7. - Ein weiterer Luftfahrt-Fachmann unterstützt meine These des Abschusses von MH-17 durch die Bordkanone GeScha-30 anhand der Auswertung der Schrapnell-Spuren am Cockpit. Diese sind  eindeutig durch die Splitter-Sprenggeschosse der Kanonen entstanden. Wahrscheinlich ist das Flugzeug dann in geringerer Höhe (2000 m) durch Überlastung erst auseinander gebrochen, was die im Umkreis des zentralen Aufschlagpunktes liegenden Leichen und Trümmerteile erklärt.

Im Mainstream wird das Thema mangels Beweise der eigenen Propaganda derweil herunter gefahren und durch neue unhaltbare Anschuldigungen auf Nebenkriegsschauplätzen besetzt.
Wem nützt es? Dem Dollar und nur darum geht es.

Es wird ein Währungskrieg  angezettelt. Die Sanktionen gegen Russland sollen eine Kapitalflucht in den Westen, somit eine stärkere Dollarnachfrage auslösen. Dies ist die aktuelle Strafmaßnahme gegen jene, die sich von dieser Weichwährung als Zahlungsmittel für Öl und Gas verabschieden wollen. Nichts neues also.

Gleichzeitig reißt man sich die Öl-und Gasfelder der Ukraine unter den Nagel. Joe Bidens Sohn wurde dazu ja schon in den Vorstand des größten privaten ukrain. Gasproduzenten gehievt.
Sieht alles sehr nach einem  Think-Tank-Plan aus, um einen eher wirtschaftlich schädlichen Ölpreisanstieg durch eine Ölkrise aus dem Wege zu gehen.
Kriege oder deren Möglichkeit sind zur Stabilisierung des Dollars und der westlichen Wirtschaft auch eine Option.
Deswegen wird derzeit wieder gelogen und manipuliert, daß das selbst der Normalbürger bemerken müsste. Aber noch liegt die Informationsgewalt der Masse in den Mainstreammedien.

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25.7. - Menschen werden heute durch "Gold, Silber, Öl oder Schulden" reich.

Das sagt Robert Kiyosaki in diesem lesenswertem Interview für das österreich. Wirtschaftsblatt.
Mit den ersten drei Punkten werden die meisten noch mitgehen können. Aber man kann auch mit Schulden vermögend werden, sofern sie self-liquidating sind, ein Asset finanzieren, das richtige Timing haben sowie das ideale Rechtssystem.
Dennoch ist das nur für Profis mit entsprechenden Kenntnissen und Sicherheiten.

Man darf nicht vergessen, daß Rob als Amerikaner bessere Bedingungen hat. So stellt man in den USA nur als Hypothek zur Sicherheit für den Kredit das Haus und verpfändet nicht noch sich und sein gesamtes Vermögen. Man kennt das noch aus der Immokrise 2008, als die zahlungsunfähigen Hausbesitzer, ihr Haus verliesen und den Schlüssel den Banken gaben, die dann reihenweise pleite gingen bzw. durch internationale Steuerzahler weiterhin gerettet werden, was die Schulden hoch treibt.

Deshalb sieht Kiyosaki Amerika aufgrund der hohen Staatsverschuldung in einer bedrohlichen Situation.
Er rät, in Gold, Silber und Öl zu investieren.
Eines hat er hier nur vergessen hervor zu heben, dabei ist es gerade seine wichtigste Berufung: die Investition in finanzielle Bildung. Aber Kiyosaki-Leser wissen das.

PS:  Das nächste Öl-Projekt ist fertig und ich arbeite daran, es nächste Woche hier vorstellen zu können.


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24.7. - Wie erwartet werden bzgl. des Absturzes der MH 17 weitere Nebelbomben, jedoch keine Beweise geliefert.
Die USA bemalen kindisch ein altes Satellitenfoto und wollen übergelaufene betrunkene Soldaten in ukrainischer Uniform dabei erkannt haben, die US-Geheimdienste bennen youtube-Videos und diverse Internetforen als Quelle, der ukrainische Geheimdienst versteckt die Fluglotsen-Aufzeichnungen und Reuters verfälscht ein Interview bewußt ins Gegenteil, was aber auffliegt. Hauptsache die Russen sind schuld...

Dies alles sind nur Ablenkungen, um nicht die physikalischen Absturzumstände debattieren zu müssen. Kein MSM-Journalist hat sich bislang um die Trümmerbegutachtung gekümmert oder Militär-bzw. Luftfahrtexperten interviewt.
Einer meldete sich daher nun selbst zu Wort.
Die Ursache sieht der ehemal. Lehrstuhlmitarbeiter FLA-Raketentechnik an der früheren NVA-Militärakademie Friedrich Engels, Oberst a.D. Biedermann, wie ich ganz pragmatisch: keine Raketen als Absturzursache möglich.
Er ergänzte noch, was hier im Artikel nicht steht, daß es sich nur um Bordwaffen eines Flugzeuges handeln könne. Als Bordwaffe wurden in der NVA hauptsächlich die fest installierten Kanonen bezeichnet.
Mal sehen, wann und wie die technischen Fakten aufgearbeitet werden. Ich schätze, Moskau bereitet das gerade vor.


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22.7. - Die letzten zwei Tageskommentar beschäftigten sich mit der Absturzursache der MH 17-Boeing. Was hat das mit einem Öl-Investment zu tun, fragen sich sicher einige neue Leser?

Nun, es ist ein Beispiel der gleichen Akribie der Ermittlungen-oder investigativen Recherche- die man an jedes x-beliebige Investment, Geschäftsangebot oder Geldanlage legen muß. Man darf nichts glauben, sondern muß selbst auf Plausibilität prüfen. Fehlen die nötigen Fachkenntnisse, gibt es u.a. die universelle Möglichkeit die uns die Natur  bis fast ans Ende des Lebens mitgab: Dazu lernen!

Aus Investorensicht  sind solche Ereignisse auch wichtig zur Bewertung möglicher Konsequenzen auf die weltpolitische Entwicklung, die das eigene Geschäft oder Investment beeinflussen könnten. Auf die geologischen Förderbedingungen von Öl und Gas hat das keinen Einfluß, jedoch aber auf mögliche Preistendenzen, Wechselkursbeziehungen oder Crash-Anzeigen, die auch die Rohstoffe betreffen können. 
So hat das 9/11 - Ereignis zum weltweiten Kurssturz geführt. Insidern des kommenden Events verhalf es gar zu satten Gewinnen, da sie kurz vorab Shortpositionen der "beteiligten" Fluggesellschaften kauften oder sich extra dagegen versicherten.

All das ist bislang bei MH-17 ausgeblieben.
DAX, DOW, Gold, Öl , Dollar als die wichtigsten Risikoanzeiger reagierten relativ unbeeindruckt auf das Ereignis. Ich muß sagen, daß mich das beruhigt, weil ich daraus keine unmittelbare Kriegs- oder Crashgefahr heraus lesen kann. Ich hoffe auch, daß das so bleibt.
Öl notiert derzeit wieder um die 104 $. Der Gaspreisdurchschnitt Henry Hub ist gar gefallen - sommerbedingt- auf ca. 3,85 $, obwohl es gerade im Ukraine-Russland-Konflikt hauptsächlich um die Gastransitsicherheit usw. geht.

Ich werde aber dennoch ein aufmerksames Auge auf das Flugvorkommnis richten. Mag sein, daß das nur die Ouvertüre war. Mal sehen, was die Beweisaufnahme oder deren Verfälschungen so ergeben.


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21.7. - Die Anti-Russland-Propaganda geht wegen des Abschusses der  MH-17 Boeing 777 völlig plump und voller Widersprüche weiter und zeigt, daß man an Aufklärung gar nicht interessiert ist, da der Täter wohl vorab festgelegt wurde.
Aber lassen wir uns davon nicht beeindrucken und prüfen die Fakten:

Ein Abschuß durch die Bordkanone eines (ukrainischen?) Abfangjägers erscheint nach der Auswertung der vielen Meldungen immer wahrscheinlicher.
Wie geschrieben, weist der Aufschlagpunkt keine Merkmale einer Raketendetonation in großer Höhe auf, da alle Teile wie Tragflächen mit beiden Triebwerken und Hauptfahrwerken, Rumpfsektionen und Leitwerken wenige Meter beieinander ziemlich unversehrt zu Boden gingen und erst dort außeinander rissen und teilweise explodierten.
Nun sind zwei Fotos eines Außenflügels aufgetaucht, die ziemlich typische Beschußspuren von Hartkern-MG-Munition aufweisen (Bild 11 + 12). Einige Kerne durchschlugen den GFK-Außenflügel mutmaßlich schräg von unten nach vorne, soweit ich die Konstruktion anhand der Aufnahme definieren konnte.

Auf friedensblick.de ist eine Skizze der mögliche Geschoßbahn ins Cockpit abgebildet. Das halte ich für plausibel, da dadurch die Piloten  sofort handlungsunfähig wurden (auch durch Dekompression).

Heute teilte ein russischer General mit, daß ein Kampfflugzeug vom Typ SU-25 ca. 3-5 km an die 777 laut Radaraufzeichungen heranflog.
Der spanische Fluglotse in der ukrain. Flugüberwachung schrieb letztlich noch von zwei Jets die er sah.
Allerdings ist es völlig unplausibel, daß es eine SU-25 war. Dies ist ein Erdkampfflugzeug mit einer Höchstgeschwindigkeit von ca. 980 km/h und einer max. Flughöhe von 7000 bis 10.000 m. Die 777 flog in 10.500 m mit ca. 900km/h.
Bei einer Steigrate von 65 m/ s ist die SU-25 zum Abfangen oder patrouillieren in großer Höhe völlig ungeeignet. Zwar hat sie auch die GScha-30 Kanone (Kaliber 30 mm) aber die Projektile stammen eher vom Abfangjäger der SU-27-Baureihe oder einer MiG-29.
Die Schußentfernung  könnte mit 3 km in etwa hin kommen, wobei mir das aber auch recht vage erscheint, da die Identifizierungsmöglichkeit kaum gegeben ist. Und blind drauf los geballert wurde sicher nicht.

Leider kann man derzeit nur die Plausibilität der wenigen veröffentlichten Infos untersuchen.
So, wie es die westlichen Hetzmedien alle gleichzeitig verbreiten, kann es nicht gewesen sein. Und dabei betrachte ich noch nicht mal die möglichen Motive und Falschinformationen,sondern nur die rein technischen Methoden der Flugunfalluntersuchung.



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18.7. - Wie sieht es aus, wenn ein Airbus in großer Höhe durch eine Rakete getroffen wird?
Das Flugzeug fällt natürlich ohne zu brennen im Stück auf den Boden um dann erst dort zu explodieren.
Nein?
Das wollen uns aber gerade die Mainstream-Verblöder erzählen und schwafeln was von "Abschuß" durch eine Luft-Boden-Rakete. Wäre das der Fall, wäre der Treibstoff der Triple-Seven "publikumswirksam sichtbar" in 10.000 m Höhe in einer riesigen Qualmwolke explodiert und die Trümmerteile breitflächig über zig Quadratkilometer brennend mit Rauchfahnen zu Boden geschwebt.

Was aber in den veröffentlichten Videos und Fotos sichtbar ist, ist wie hier die übliche Explosion mit nachfolgender Rauchsäule beim Bodenaufschlag eines kompletten Flugzeuges (sofern das Video echt ist).
Ebenso zeigen jedoch die Bilder der Absturzstelle das gleiche Bild, bei dem alle Trümmerteile dicht beieinander liegen, gar beide Triebwerke liegen direkt um den Einschlagpunkt.

Die 777 war also erst beim Aufprall explodiert und nicht durch eine Rakete in der Luft. Eine radargestützte und vom Boden zum Ziel geleitete BUK M1-Rakete explodiert mit ihrem 70kg-Gefechtskopf ca. 17 m vor dem Ziel und  zerreißt es mit zig Splittern die zudem die Explosion auslösen. In diesem Video sieht man die 3 Mach schnelle BUK-Rakete mit dem lange sichtbaren Abgasschweif und dem Einschlag in ein Ziel.
Wo sind die Videos dazu? Werden sie noch in Hollywood gedreht und nachgereicht?

Angeblich sind  nur drei Minuten vor dem Absturz zwei ukrainische Kampfjets neben der 777 aufgetaucht.
Gut möglich, daß diese durch eine MG-Salve das Leitwerk zerschossen haben, was zum Absturz führt.
Ganz plausibel ist das aber auch nicht, da aufgrund der dann auftretenden hohen Belastungen durch das Trudeln die Zelle auseinander bricht. Das Flugzeug kam aber eben im Ganzen unten an.
Eine Luft-Luft-Rakete würde infrarotgesteuert ins Triebwerk fliegen. Diese sind aber nicht zerissen worden.
So ist auch ein technischer Fehler nicht auszuschließen, der propagandamäßig ausgeschlachtet wird.
Auch ein elektronisch gesteuerter Absturz ist möglich. Die MH-370 der gleichen Fluggesellschaft (Zufall?) wurde ebenfalls elektronisch ferngesteuert verschwunden gelassen.
Natürlich sind schon erste Beweismittel wie der Flugschreiber weg, angeblich geklaut.
Das stinkt wieder gewaltig nach false flag.

Man sieht aber, wie dämlich und dumm die ganzen Journalisten sind, die schon kurz nach dem Crash alles zu wissen glauben und durch permanente Wiederholung ihres Unsinns der Kriegspropaganda Vorschub leisten. Ekelhaft das Ganze.


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17.7. - Trotz der Unruhen im Irak hat der Ölpreis nach anfänglichem Aufwärtsweg wieder knapp an die 100 $ zurück gesetzt. Nach der Korrektur kann er sich aktuell etwas erholen, was an den Lagerdaten in den USA liegen kann. Diese sind stärker geschrumpft als erwartet. Jedoch halten die positiven  Liefererwartungen seitens Libyen dagegen.

Noch oder zum Glück bleibt die Ölkrise aus- und damit schlimmere Kriegshandlungen, denn diese würde auch der Ölpreis sofort antizipieren.
Gespannt bin ich aber auf die Reaktionen der US-Regierung in Bezug auf die konsequente Abkopplung der BRICS-Staaten vom Dollar.
Diese haben ja nun eine eigene, dem IWF ähnliche Bank gegründet, bleiben aber noch beim Dollar als Währung.
Wohl deshalb macht man sich in den USA noch nicht die Sorgen. Zwar will auch China die US-Hegemonie aus Asien verbannen und dort den Dollar verdrängen, nur ist das Land der größte Gläubiger mit US-Anleihen und muß diese auch erst einmal unschädlich fürs eigene Land los werden.  Das kann noch Jahre dauern, womöglich eine ganze Generation.
Das Thema hat als Trend gerade erst begonnen und wird uns die nächsten Jahre regelmäßig begleiten. Solange es dem Ölpreis gut tut habe ich nichts dagegen....

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16.7.- Die Finanz-Eliten wollen den Deutschen das Sparen abgewöhnen und sie mittels finanzieller Repression durch Niedrigzins ins Risiko treiben, um sich vor Enteignung zu schützen, meint die Redaktion der DWN.

Ich sehe das - aus Investorensicht - etwas anders.
Man macht den Leuten generell Angst, steuert sie zielgerichtet damit, hier mit der Angst vor dem "Risiko".
Dieses besteht aber permanent im Leben- egal wo, doch meistens tritt es gar nicht ein. Dale Carnegie schrieb in "Sorge Dich nicht, Lebe!", daß die meisten Dinge, vor denen man sich fürchtet, gar nicht eintreten.

Wo es Risiken gibt, gibt es aber auch Chancen, ja sogar fast ausnahmslos nur dort.
Risiken sind auch nicht schlimm, sofern man sie nicht ignoriert.
Im Gegenteil, da sie ohnehin stets im Leben da sind, ist es besser, sich diesen zu stellen, denn nur wer seine Risiken kennt, kann sich darauf einstellen und diese minimieren.
Dazu muß man aber auch Entscheidungen treffen, was die typischen Kleinsparer verdrängen und anderen überlassen. Deshalb bleiben sie auch Kleinsparer und werden wie immer durch jene, welche die Risiken beherrschen, im Abseits gelassen.

Der Verlierer zeichnet sich dadurch aus, daß er nie Verantwortung für eigene Entscheidungen übernimmt, diese stets auf andere abwälzen will, sich deshalb nie finanziell bilden braucht und glaubt, es gäbe daher für ihn kein Risiko, er somit wiederum kein nötiges Risikobewußtsein entwickelt. Daß er damit als Sklave anderen ausgeliefert ist, die über seine (finanzielle) Freiheit bestimmen, bemerkt er nicht, denn er ist unter seinesgleichen, in der Masse.

Ja und sparen muß man auch nicht unbedingt in Form von Sparbüchern oder Bargeld.
Es bestehen Alternativen, Gold und Silber zum Beispiel. Gegen das Sparen ist grundsätzlich auch nichts einzuwenden, wenn es nicht allein dabei bleibt. Denn das Ersparte dient meistens nur zum Konsum oder als Notreserve. Mit dem meist disziplinlosem Aufbrauchen dieser Reserve, steht man wieder bei Null.
Freiheit erlangt man dadurch nicht.
Einen Teil der gesammelten Reserven muß man dafür einsetzen, daß man später nicht mehr sparen muß, weil die regelmäßigen Erträge (cash flow) der eigenen Investments ein finanziell besseres Leben bieten.
Aber dafür muß man eben das Risiko eingehen, frei zu werden, was immer im Kopfe mit dem Denken respektive Bildung beginnt.
Eines haben Sparer und Investoren aber gemein: man benötigt dafür grundsätzlich Ausdauer und ein- zwei Jahrzehnte bis zum jeweiligen Ziel.

Vielleicht verursachen die finanziellen Repressionen, daß sich mal mehr Leute mit dem Geld wie dem Geldsystem beschäftigen, sich finanzielle Bildung verschaffen. Dann läge in dem scheinbaren Nachteil wieder der Vorteil.


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14.7. - Währenddessen sich die deutsche Nationalmannschaft wochenlang zum verdienten Fußballweltmeister hinauf schoß (Glückwunsch), wurden andernorts weitere Vorbereitungen getroffen, Guthabenkonten in Zukunft runter zu schießen.

Wie ich hier am 30.6.14 schon vor informierte (siehe unten), hat Spanien jetzt einen weiteren Schritt zur schleichenden Entreicherung  von Bankguthaben gemacht. Und sie waren entgegen meiner Prognose von einer anfänglichen 1%igen Guthabensteuer noch sehr "zurückhaltend": 0,03% auf Bankguthaben.

Diese von mir vor zwei Wochen als "Guthabensteuer" titulierte tatsächliche Zwangsabgabe gilt rückwirkend zum 1.1. 2014!
Abgesehen davon, daß rückwirkend geltende Gesetze gegen das Rückwirkungsverbots im Rechtsstaatsprinzip verstoßen und damit tatsächlich ungültig sind, was sicher wieder mal keinen juckt, verbringt man damit alle Sparer in den Status eines Sünders oder gar Kriminellen, weil man ihnen durch die rechtswidrige Rückwirkung "Fluchtmöglichkeiten" versperren will. Blanke Willkür und Diktatur halt.

Nun mögen 30 € "Guthabensteuer" auf eine 100.000 €- Einlage klein erscheinen, aber hinterhältiger Diebstahl bleibt es dennoch.
Man wird damit testen wollen, wie die Meute reagiert.
Einmal eingeführt und daran gewöhnt, kann man diese, zunächst als "Einmalabgabe" behauptete Abbuchung, auch jederzeit vom Betrag und dem Zeitpunkt verändern -z.B.  auf die von der Boston Consulting Group errechneten 10 %.

Jedenfalls werden schrittweise alle Systeme installiert, um auf  die Gelder sofortigen, gar rückwirkenden Zugriff zu haben. Dies könnte bei dem nächsten Crash in größerem Umfang erfolgen. Wird nicht gleich morgen hier passieren, aber vorbereitet sollte man schon sein.


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11.7.- Erst Bankrun auf die Corpbank in Bulgarien, deren Lizenz nun entzogen wurde, jetzt hängt Espirito Santo aus Portugal in den Seilen und man fürchtet einen Domino-Effekt, das Aufflammen der nächsten großen Bankenkrise mit Crash-Gefahr. Auch die Aktienmärkte geben nach, nachdem das FED ankündigte, die Anleihenkäufe weiter zu reduzieren.

Einige erwarten gar - womöglich wegen selektiver Wahrnehmung - den völligen Systemkollaps in Kürze. Das wird aber jetzt noch nicht passieren!
Es  gibt ein Argument dagegen- die "Druckerpresse" !
Die EZB will lt. Reuters bis 2016 nochmal eine Billion € in den Markt pumpen. Das ist nur, was olffiziell verlautbart wird.
Wir wissen bereits, daß es über Tarnfirmen u.a. Konstrukte wesentlich mehr ist, was in die "Märkte" gepumpt wird und sie stützt. Ich erinnere daran, daß die Zentralbanken fast die Hälfte des Aktienmarktes halten. Diese Käufe mussten ja irgendwie abgewickelt werden, ohne daß es (bis letztlich) jemand bemerkte. Ähnlich wird es weiter gehen, denn die Teuerung hat trotz der Inflation noch immensen Spielraum nach oben.

Wer  aktuell auf einen Systemkollaps spekuliert, könnte diesen auch bekommen, aber nur privat durch die eigenen Fehlentscheidungen. Sicher geht das Geldsystem dem Resett entgegen, nur aufgrund der weltweiten Größe, vieler Manipulationsmöglichkeiten, der Verlagerung der Schulden auf die Zeitachse und die gesamte Weltbevölkerung sowie der Apathie der Massen kann sich das ganze noch viele Jahre hin ziehen. Das heißt nicht, daß  dabei verschiedene Märkte (Aktien, Bonds, Immos u.a.) auch wieder mal crashen.

Also keine Panik absorbieren und sich hüten vor selektiver Wahrnehmung, ohne daß man es vernachlässigt, dennoch Sicherheitsnetze zu knüpfen.

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10.7. - Bereits Ende 2009 berichtete ich hier über Erdölvorkommen in und um Griechenland herum. Dirk Müller nahm u.a. später die Spur auf und thematisierte es in einem seiner Bücher. Dafür wurde er von Markus Lanz in dessen Sendung als "Verschwörungstheoretiker" diskreditiert.Mittlerweile wissen wir, daß die Mainstreammedien nichts wissen und die "Verschwörungstheorien " fast immer wahr sind.

Jedenfalls hat jetzt die griechische Regierung eine Auktion von Pachtverträgen für die Erdölerkundung angekündigt. Man hofft, diese zur Schuldentilgung heran ziehen zu können. Sicherlich hatte man bewußt solange damit gewartet, damit erst einmal die ganzen Retttungspakete abgeschöpft werden konnten. Da dies offensichtlich nicht reicht, muß man wohl jetzt die Ölkarte ziehen.
Die US Geological Survey schätzt unter dem Ionischem Meer 22 Mrd. bbl Öl. Bis diese aber tatsächlich mal regulär gefördert werden können, dürfte ein Jahrzehnt vergehen- und Greece entweder weiter dauersubventioniert werden oder endgültig pleite gehen. Dann werden die Felder eh gepfändet.

Da es aber um Öl und dessen Weltmarkt samt Weltmarktpreis geht, spielen hier noch andere Player mit und es ist fraglich, ob die Reserven tatsächlich jetzt schon angezapft werden, weil einige warnen, dies könne zu Preisverfall durch Überangebot sorgen. Da aber Offshoreförderung wesentlich teurer ist, dies sich unter 80 bbl heute kaum noch lohnt, dürfte dies den Preis kaum beeinflussen. Aber eh alles Spekulation, denn noch ist keine Erkundungslizenz vergeben. Schaun wir uns das in 10 Jahren noch mal an.

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8.7. -Der Schiefergas-Boom in den USA nimmt ein vorzeitiges Ende, denn die Gasquellen versiegen schneller als erwartet. Die Fracking-Firmen müssen sich immer höher verschulden, um weitere Bohrungen durchzuführen. Die entstehende Zinslast bringt sie an den Rand des finanziellen Ruins.
 Zum Artikel.

Das ganze wissen wir schon seit 6 Jahren und sind daher in diesem Gebiet nicht dabei. Sollte der Fracking-Hype endlich abschwellen, dürften die Gaspreise wieder steigen. Darauf warte ich schon länger.

Höchstwahrscheinlich steigen diese schon im Herbst diesen Jahres für Europäer, denn TOTAL warnt heute schon vor Gas-Lieferengpässen durch die Ukraine-Krise.


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7.7. - Jetzt wollen auch die Franzosen aus Rache wegen der Bankenstrafe der BNP Paribas den Dollar als Zahlungsmittel abschwören und den Euro für den innereuropäischen Handel  bevorzugen. Auch der Öl-Konzern TOTAL sieht keinen Grund mehr, den Dollar für den Öl-Handel zu nutzen.
Normalerweise ist das ja ein Kriegsgrund für die Amis. Allerdings reagieren sie gar nicht oder recht gelassen auf die fortlaufenden Ankündigungen und Planungen vieler Länder bzgl. der Aufgabe des Dollars.
Aber wie hier erwähnt, wird man einen Event organisieren, der diesen Schwund der Dollarnachfrage kompensiert. Die US-gesteuerte "ISIS" hat zumindest schon mal den Öl-Handel im Irak übernommen.
Gar der Iran wird mutig und will die Amerikaner aus seinen Gewässern vertreiben. Das könnten Vorboten für  eine neue Ölkrise werden. Nicht sicher, aber plausibel und möglich.

Der Betrieb von Windkraftanlagen zahlt sich in Österreich nicht mehr aus. Die ersten werden still gelegt. Damit ist ein neuer Trend eingeleitet.
Wenn die Förderungen auslaufen- hier schon nach 13 Jahren- ist das ein defizitäres Investment, vorher übrigens auch.
In den USA stehen schon über 25.000 Anlagen still. Das wird auch hiesige Wind-und Solaranlagen in Zukunft treffen.
Die Frage ist nun, wer den Rückbau und die Entsorgung bezahlt? Rücklagen dafür dürften kaum gebildet worden sein. Wie schon mal berichtet, erfuhr ich von Windkraft-Verkäufern, daß der Rückbau des Turmes samt Fundament so teuer ist, wie die Gesamteinnahmen während der Betriebszeit. Aber solange der Hype noch läuft, wird man selbst das subventionieren und auf die Stromrechnung demnächst drauf schlagen.

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4.7. - Nicht nur bilateral zwischen China und  Russland, auch international mit Brasilien und Indien, gemeinhin als BRIC bekannt, plant man ein eigenes Dollar-freies Währungssystem.
Klar, wenn die USA und Europa stets ihre Weichwährungen mittels Zentralbankinflation abwerten, daß man sich rechtzeitig nach Alternativen  umsieht, z.b. auch nach Erdöl und Erdgas.

Meine "Verschwörungstheorie" zur "ISIS" entpuppt sich auch wieder als Wahrheit. Der Sohn vom libertären Texaner Ron Paul, Senator Rand Paul, hat nun über CNN zugegeben, daß die "ISIS" von der US-Botschaft in Ankara gesteuert wird.
Merke: "Terrorismus" ist immer eine Erfindung der Herrschenden, wird von diesen ideologisch "entwickelt", bezahlt und gesteuert bis er sich planmäßig verselbständigt. Deswegen wissen mittlerweile sogar Geheimdienste nahe liegende Terrortermine. Keine Kunst, wenn ich im eigenen Terminplan nachlese. Da es keinen autarken Terror gibt, wird mittels Übungen zur "Terrorabwehr" nachgeholfen. Geht diese tatsächlich wie bei 9/11 bewußt schief, hat man auch plausible Ausreden für Involvierte. Wenn man es "aufklärt", konnte lobpreisend ein "Anschlag" in letzter Minute verhindert werden.

Worum gehts dabei? Ums Öl und die Vormachtstellung, um an Öl zu kommen und deren Markt zu beeinflussen. Umfangreicher Artikel zur ISIS hier von Freeman.


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3.7.- Libyen drückt den BRENT-Preis und dieser zieht trotz der Irak-Situation auch WTI wieder mit nach unten. Der Grund, man hat sich auf die Wiedereröffnung zweier Ölexport-Terminals  geeinigt, von denen die Hälfte der Exporte verschifft werden. Zwar wird das Öl erst in einigen Wochen zur Verfügung stehen, aber die Märkte reagierten heute schon mal erleichtert auf die Angebotssituation.

Es hat lange gedauert, bis Libyen nach Gaddafis-Sturz wieder als OPEC-Lieferant an die Märkte zurück kehrt. Sind doch die Öleinnahmen die wichtigsten des Wüstenstaates. Die 1,5 Mio. bbl/Tag, die bislang fehlten, kompensierte Saudi-Arabien, die derzeit immer noch ca. 30 Mio. Faß p.T. produzieren. Diese dürften künftig wieder drosseln, es sei denn, der Irak-Konflikt weitet sich aus.

Auf jeden Fall haben sich ja nun alle an Ölpreise über 100 $ gewöhnt, da kann die Latte auch mal wieder etwas  höher gesetzt werden. 130 $ wäre eine gute Zielmarke, die schon erreicht wurde ohne daß die Wirtschaft zusammen brach.


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2.7.- Heute ist hier wieder Kino-Tag.

Auch für jene, die das Geldsystem schon kennen, empfehle ich die 37 min- Doku
JUSTIZ entlarvt: Giralgeldschöpfung unbekannt.

Wer immer noch glaubt -und nicht weiß- daß die Tatsachenfeststellung, Banken verleihen nie das Geld von anderen Sparern sondern erfinden es einfach, verlangen dafür neben Sicherheiten auch noch Zinsen, eine "krude Verschwörungstheorie" sei, wird hier von juristischer Seite eines Besseren belehrt. Das ist nämlich eine Tatsache- oder das wahre Bankgeheimnis, abgesehen davon, daß es das reguläre Bankgeheimnis gar nicht mehr gibt.

Im Übrigen schadet es einem Investor nicht, es ist sogar dringlich angeraten, sich generell auch mit rechts-philosophischen oder juristischen Fragen auseinander zu setzen.


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1.7. - Chris Martenson, den einige Leser auch von Robert Kiyosakis Rich-Dad-Poor-Dad-Club kennen, sieht den Konflikt im Nahen Osten in Bezug auf die Ölpreise ähnlich wie ich. Auf die Frage des USwatchdog was passiert, wenn das Irakische Öl wegen eines Krieges vom Markt genommen wird, antwortet er:

"Wenn  2,5 Millionen Barrel offline gehen, bringt uns das einen  Ölpreis von  150 Dollar.  Wenn mehr passiert, es sich verschlimmert, z.B. Saudi-Arabien beteiligt wird oder die Straße von Hormus geschlossen wird, dann reden wir über Zahlen wie 200 Dollar pro Barrel, und das könnte  sogar noch billig erscheinen."

Hier spricht Kiyosaki auch mit Martenson über Öl.

Ist zwar alles in english. Wer es nicht so ganz versteht oder lesen kann- es gibt google -translator oder ganz einfach meine Kommentare auf deutsch.

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JUNI 2014


30.6. - In Spanien testet man nun nach dem "Bail-In" von Zypern, wie weit man mit der Salamitaktik zur schrittweisen Enteignung (aka "Schuldenabbau") aktuell gehen kann.

Die Regierung will eine Zwangsabgabe auf Bankkonten erheben, was in Europa Schule machen wird. Da sich nach Zypern im Kundenverhalten nicht viel verändert hat, wird man wohl zunächst mit einer als Gebühr oder als "Guthabensteuer" bezeichneten kleinen Prozentsumme (1%?) beginnen und diese schrittweise erhöhen. Damit entgeht man sicher dem Bank-Run, wie er derzeit in Bulgarien mal wieder läuft, da die Masse das  träge akzeptieren wird.

Auch das wurde hier vor Jahren schon prognostiziert. Man muß alles nur etwas über die Zeit strecken, dann gerät es in Vergessenheit und man kann weiter machen- tropf-tropf-tropf...

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27.6. - Russland und China bereiten weiter den Dollarausstieg vor. Derzeit wird die Umstellung von Dollar auf Rubel und Yuan in Shanghai verhandelt. Dies betrifft nicht nur Öl und Gas, sondern auch andere Rohstoffe und Güter. Ich berichtete ja bereits mehrfach über diese Tendenzen.

Die größten Halter an den Aktienmärkten sind .....die Notenbanken.
50%  aller Aktien besitzen diese. Das wundert mich nicht wirklich, daß diese neben Libor, Gold, Öl usw. nicht auch den Aktienmarkt manipulieren. Man googele auch nach dem Plunge Protection Team.
Die bösen "Verschwörungstheoretiker" haben mal wieder recht gehabt.

Der Sozialismus an der Börse dient zur Schönfärberei des Wirtschaftswachstums. Man kann sich noch auf die Zentralbanken verlassen, daß sie die Märkte wieder nach oben spülen - noch.
Man ist aber denen dann genauso ausgeliefert, wenn sie den Stecker ziehen und die Börsen wieder crashen.
Also Vorsicht bei Aktienwetten. Mit Fundamentaldaten hat das nichts mehr zu tun. Ohne die mutmaßlichen 50% der ZB`s stünde der DAX nur bei 5000 Pkt. Somit dürften die meisten Aktien höchstens die Hälfte wert sein.

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25.6. - Die Aufhebung des Importverbots für Rohöl aus den USA beschäftigt uns weiter. Ist sie doch auch für uns von Vorteil, da damit preisverzerrende Überkapazitäten im Erfüllungsort für WTI in Cushing abgebaut werden können, der Preis dadurch steigt und die Produktionen wirtschaftlicher machen.

Nun ist bekannt geworden, daß schon zwei Firmen vom US-Handelsministerium eine Ausnahme erlaubt wurde, Leichtöl ans Ausland zu liefern. Für raffinierte petrochemische  Endprodukte gilt das Verbot übrigens nicht.
Nun dürften auch andere Firmen den Präzedenzfall für sich beanspruchen und so scheint sich das Exportverbot durch schleichende Untergrabung in der nächsten Zeit aufzulösen.

Aber aktuell treibt den Preis etwas anderes an, die Konflikte im Irak. Die Börse in Dubai fiel heute auffällig, da man wohl schlimmeres erwartet. So haben ISIS-Söldner bereits ein großes Öl-und Gasfeld eingenommen. Die Produktion ruht bereits. Genau das könnte das Ziel dieser Aktion sein.
Noch kommt es aber zu keinen großen Angebotsreduzierungen. Die OPEC hat sich auch noch nicht geäußert um ggf. mit Produktionssteigerungen zu reagieren, was in Anbetracht der Lage doch erstaunlich ist. Ist Sie vielleicht mit von der Partie? Interesse an steigenden Preisen dürften nach jahrelanger Konsolidierung vorherrschen.

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24.6.- Video- Empfehlung:
Die 1 3/4 Std. ist auch für Kenner der Geldsystem-Thematik sehr interessant und unterhaltsam. Rubrik: Investor-Wissen.

F. Hörmann im Gespräch mit KenFM

Franz Hörmann ist Professor für Rechnungswesen an der Wirtschaftsuniversität Wien und beschäftigt sich seit Jahren vor allem mit der "Geldschöpfung", dem sogenannten Giralgeld, und den daraus resultierenden Staatsschulden.

Hörmann kritisiert, dass unsere Gesellschaft Bedarf und Arbeit miteinander verknüpft hat - nur wer arbeitet, kann seinen täglichen Bedarf decken, da er nur für Arbeit Geld erhält.
Aber auch ohne Geld bleibt sein Bedarf bestehen. Geld und Arbeit müssen voneinander entkoppelt werden, wenn es nicht möglich ist, für jeden eine Arbeit zu finden.

Wie sieht eine zukünftige, moderne Gesellschaft aus, in der es Geld, wie wir es kennen, gar nicht mehr gibt? Franz Hörmann, unter anderem Autor von "Das Ende des Geldes. Wegweiser in eine ökosoziale Gesellschaft", erläuterte im Gespräch mit KenFM nicht nur die Details unseres Finanzsystems, sondern stellte auch eine Vision für die Zukunft auf, in der Geld nur eine untergeordnete Rolle spielt, und Empathie wichtiger ist als Statussymbole.

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23.6. - Heute die Rubrik: Schnell verlinkt und kurz kommentiert:

Umstrittene Gasförderung: Nato-Chef verdächtigt Russland, Anti-Fracking-Bewegung zu steuern.

Das ist Unsinn, braucht man nicht steuern. Allein schon wegen der fehlenden Fachkenntnisse zum Fracking in Europa entstehen die Mythen im Selbstlauf- gerade auch in der alternativ-aufgeklärten Internetszene, die hinter jeder Öl-Industriestrategie gleich auch eine Konspiration vermuten.

Von wegen 'Blowback'! Die USA trainierten ISIS auf geheimer jordanischer Basis

Nächstes Puzzlestück zur Enttarnung der US-False-Flag-Aktion im erdölreichen Arabien zur Steigerung des Ölpreises.

Öl-Krise: Ungewöhnlich viele Tanker im Persischen Golf beobachtet

Kann sein, daß es diesmal doch ernst wird und sich die eingeweihten Insider vor einer neuen Ölkrise schon mal mit Öl eindecken, vielleicht aber auch nur wegen der Risikosensibiliserung nur vorbeugend.

Geldschwemme: Gold, Silber & Öl werden von den Preisanstiegen besonders stark profitieren

Genau diese Geldschwemme muß auch aufgesaugt werden. Maßgeblich über den Ölpreis. Was vor 40 Jahren klappte, funktioniert auch heute.
Deshalb investieren wir in Öl, da es zwingend steigen muß. Wie man das praktisch unterstützt, kann man jetzt womöglich erstmals bewußt und live mit verfolgen.


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20.6. -“Sie haben möglicherweise von ihm und seiner Organisation noch nie gehört. Das wird sich ändern.”

Diesen Satz sagte Klaus Kleber im ZDF am 23.12. 2013 (! ! !) und stellte mit dem Freud schen Versprecher schon mal die òffensichtlich lancierte Terrorgruppe ISIS vor. 
Das untermauert die hier von mir vor Tagen geäußerte Vermutung, daß der plötzliche irakische Terror von langer Hand geplant scheint. Woher sollte Kleber denn sonst wissen, daß er in Zukunft öfters von einer bislang unbekannten Truppe berichten würde. Er scheint eingeweiht zu sein.

Aber was haben die vor?
Es könnte sein, daß man - wie schon letztlich gesagt - die Erdölregion destabilisieren will, um die Ölpreise zu befeuern. In die gleiche Kerbe schlägt Victor Sperandeo, ein US-Investor der auch mit Soros arbeitete, in einem Interview bei KingWorldNews:

"Wenn du vollkommen den Nahen Osten destabilisieren willst, versuche  Saudi-Arabien zu zerstören. Saudi-Arabien ist das reichste Land im Nahen Osten, und sie kümmern sich um ihre Leute. Also, wenn ISIS die Kontrolle über den Irak erlangt, stehen Sie so wie die USA es beschreibt, als Terroristen an der Grenze zu Saudi-Arabien."

Und er ergänzt, daß es dann sehr einfach für die ISIS ist, einige Pipelines der Saudis zu sprengen. Der Ölpreis würde auf 250$ hochschießen.

Glauben Sie nicht?
Alles nichts neues nur mit neuen Leuten.
Das gleiche Szenario gab es schon in den 70er Jahren und ist als "Ölkrise" bekannt.
Damals, nach Aufhebung des Gold-Standards, musste man den Ölpreis vervierfachen, um keine Hyperinflation des Dollars zu entfalten, also mit höheren Preisen die Dollarnachfrage ebenso vervielfachen.
Vor dem gleichem Problem stehen wir heute. Vor allem, weil Russland sich zusätzlich vom Dollar als Öl-und Gaswährung verabschiedet. Vielleicht war letztlich deswegen der Öl-Historiker Daniel Yergin (1100 -Seiten -Buch "Der Preis- Die Jagd nach Öl, Geld und Macht") bei den Bilderberger-Treffen?
Dort könnte man das genau so wieder geplant haben, wie schon bei den Bilderbergern im Jahre 1973. Damals funktionierte es und es heißt ja: "Don`t change a running system".


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19.6. - Kanada hat nun die seit 10 Jahren geplante 1177 km-lange Pipeline "Northern Gateway", die von den inländischen Ölfeldern zum Pazifikhafen Kitimat führt, genehmigt.
4,4 Mrd US-$ sollen verbaut werden.

Es wird aber sicher bis 2020 dauern, bis die Leitung fertig ist.  Weiterhin gibt es keine Entscheidung zur "Keystone-Pipeline" nach Süden an die US-Golfküste.  So wird es noch lange dauern, bis sich der Ölrückstau in Kanada auflöst, der den Preis von WCS-Öl weiterhin belastet. Es nützt die beste Ölförderung nichts, wenn das Zeugs nicht zur Raffinerie bzw. dem Kunden kommt. Daher Hände weg von kanadischen Ölinvestments, gleich recht von denen, die im Teersand wühlen.

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17.6. - Wissen Sie was " Kluft-Optimierung" ist? 
So nennt man in Deutschland nun schon das obligatorische Fracking in konventionellen Lagerstätten, um sich vor sogenannten Umweltschützern zu schützen, wenn man üblicherweise vor Beginn der Förderung das Gestein mit der millionenfach bewährten Methode aufbrechen will. Dies geschah eben bei mir um die Ecke - bei Saal, zwischen Ribnitz-Damgarten und Barth (Mecklenburg-Vorpommern, für die, die die Ostseeküste noch nicht kennen).
Im WSJ kommt hier dazu mal ein seriöser ausgewogener Artikel, wo mal Fachleute der Branche zu Wort kommen.

Direkt investieren können Sie selbst dort nicht. Das geht nur über uns in den USA. Selbst wenn, würde ich von einem deutschen Öl-Investment wegen der Kosten und der schlechten Infrastruktur auch abraten.

Die Barther Lagerstätte soll bei 100 $ Ölpreis und 2,6 Mrd. an Kosten wenigstens 4 Mrd. $ Einnahmen bringen, also 1,4 Mrd. an Gewinn.
Eine Mrd. von der Kostenposition sind Umsatzsteuer, Förderabgabe (in den USA die Royalties) und weitere Steuern, die Meck-Pomm zugute kämen. Soweit ist es aber noch nicht, denn die Arbeiten sind erst in der Testphase.
Auch hier greift also unser Motto "Neues Öl aus alten Feldern", denn schon in DDR -Zeiten wurde hierzulande Öl und Gas erfolgreich gefördert. Mit steigendem Preisen lohnt sich das nicht nur in den USA sondern womöglich auch hier wieder. Schaun wir mal.


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16.6. - Auf dem World Petroleum Congress in Moskau stellte BP seine aktuelle Studie vor, nach der die USA der neue Weltmeister  der Ölförderung sei.
Ich würde das etwas einschränken und zwar auf die unkonventionelle Förderung im Schiefer. Dadurch sind die Preise seit einigen Jahren auf hohem Niveau konsolidiert, obwohl das Wachstum der globalen Förderung stagniert. Im Vergleich dazu hat die USA bzgl. des Produktionswachstums den größten Anstieg hin gelegt- um 1,1 Mio. bbl/Tag. Das ist allerdings beachtlich.

2013 zog die globale Ölnachfrage um 1,4% weiter an - bei gleichzeitigem Produktionsrückgang einiger OPEC-Länder.
Die US-Schieferöl -und Gasförderung dürfte aber bald ihre Grenze erreicht haben, denn rein kalkulatorisch rechnet es sich weiterhin nicht. Jedem Aufschwung folgt eine Abschächung.
Daher ist es möglich, daß sich die Angebotssituation weiter zuspitzt.
Aktueller Preistreiber  beim Öl sind die Kriegsaufschläge der neuen Unruhen im Irak. Hier dürfte die plötzlich aus dem Nichts kommende "ISIS" von diversen Geheimdiensten aufgebaut worden sein, um gezielt -auch preistreibende- Unruhe zu stiften. Jedenfalls stinkt die Sache gewaltig und lässt alt bekannte CIA-Terrormuster erkennen.

Auch die Gaspreise werden neu beflügelt. Zumindest was die europäischen Verbraucherpreise angeht.
Wer dann nicht zahlt, lernt den Sperrkassierer kennen. Dieser besuchte heute die  Ukraine, der der Gashahn abgedreht wurde, da das Bürgerkriegsland ebenfalls die angekündigte Teil-Zahlung nicht leistete. Jetzt wird nur noch gegen Vorkasse geliefert.
Auch hier ist es offensichtlich, daß die NATO und westl. Regierungen auf unterschiedliche Weise Russland provoziert. Selbstverständlich wird in den Medien alles verdreht, verfälscht und tendenziös "berichtet" bzw. Vorkommnisse ganz unterschlagen.
Gut daß da der russische Bär recht behäbig und besonnen reagiert.Gut auch, daß man sich zu o.g. Öl-Kongress in Moskau traf. Wenigstens einige denken langfristiger denn Russland ist ebenfalls ein Big-Player im Ölgeschäft.


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13.6. - Die OPEC beschloß diese Woche die Föderraten weiter so beizubehalten. Zwar gab es einen starken Anstieg der Ölmenge seitens Libyen, Irak und Iran, jedoch könnte das Chaos im Irak jetzt zu Lieferverzögerungen führen. Das treibt nun wieder den Ölpreis nach oben. WTI liegt heute bei 106 $, BRENT bei 113 $.

Da sich der Preis seit einigen Wochen konsolidierte, sehen die Spekulanten über die Trendwende nach oben weiteres Aufwärtspotential, wenn sich die Lage nicht beruhigt. Das ist nicht anzunehmen, da Obama wieder mal mit einem erneutem Militärschlag droht.

So schreibt heute das HANDELSBLATT im Artikel "Sieben Staaten in fünf Jahren" und zitiert u.a. den Ex-US-General Wesley Clark:

Ist das, was derzeit im Irak passiert, Folge eines amerikanischen Masterplans, der gründlich daneben gegangen ist? Vieles spricht dafür – und ein Ende ist nicht abzusehen.
Wochen später habe er den Offizier wiedergetroffen und gefragt, ob es bei dem Plan bleibe.
„Es wird noch viel schlimmer", habe der geantwortet und ihm von einem geheimen Memo des Verteidigungsministers berichtet: „Wir werden sieben Staaten in fünf Jahren zerstören".

In dem Memo werden Irak, Syrien, Libanon, Lybien, Somalia, Sudan und Iran genannt. In dieser Reihenfolge. „Unser Land war in die Hände einer Gruppe von Männern, Paul Wolfowitz, Dick Cheney, Donald Rumsfeld und anderen, geraten, die den mittleren Osten destabilisieren, ins Chaos stürzen und unter unsere Kontrolle bringen wollten“, so Clark.

So könnten wir bei WTI  bald 110 $ sehen.


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11.6. - Investoren pumpen gerade Milliarden in Öltanker-Neubauten um sich auf die avisierte Aufhebung des Ölexportverbots vorzubereiten. Doch bis dahin dauert es wohl noch und wenn man sich die Lage auf dem zunehmend schwierigeren Schiefer-Fracking-Markt ansieht, dann gibt es in einigen Jahren  zwar eine neu Tankerflotte, jedoch keinen Bedarf mehr, da die USA das Öl wohl dann lieber doch behalten. Aber noch ist ja Kanada mit im Rennen. Das Land braucht aber für nennenswerte Exporte neue Pipelines zum Meer. Auch dort geht es kaum voran.

In den USA stemmen sich derweil immer mehr Gemeinden gegen die ausufernde Frackingindustrie, nicht nur wegen der mutmaßlichen Grundwasserkontamination, sondern ebenso wegen des Verkehrslärmes der Bohr-und Tanklasterflotten. So treiben Kommunen gar komplette Frackingverbote voran. Man will zudem die Bevölkerung abstimmen lassen, wo noch gefrackt werden darf. Das macht die Methode natürlich komplizierter und noch unrentabler als sie es derzeit eh schon ist.


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10.6. - Vor einigen Tagen wurde hier gemeldet, daß GAZPROM für seine Rohstoffe nur noch Rubel haben möchte. Dieser Angriff auf den Petro-Dollar findet in den westlichen Mainstreammedien weiterhin keinerlei Beachtung.
Jedoch scheint GAZPROM etwas zu weit vorgeprescht zu sein, denn nun heißt es, daß man mit 90 % seiner Kunden von $ auf € umstellte, nur Weißrussland zahle mit Rubel.
Ich schätze der Grund wird sein, daß eine zu schnelle Rubelnachfrage und die damit verbundene Aufwertung zu Problemen der Inlandswirtschaft führen könnte. So geht man in kleinen Schritten vor. Das ist auch diplomatischer.

In die selbe Kerbe schlägt auch die Wirtschaft. Um sich vor möglichen Sanktionen aus dem Dollar-Währungsraum zu schützen, bereiten russische Unternehmen Umstellungen und Konten in Yuan, Hong-Kong-Dollar u.a. asiat. Währungen vor.

Wenn dadurch logischerweise die Dollarnachfrage sinkt, muß diese gegen kompensiert werden. Das kann man u.a. über die seltsamen Firmen in Belgien machen, welche zu hauf US-Bond-Junk aufkaufen oder über den Preis des Rohstoffes, auf den sich der Dollars seit Jahrzehnten verlässt.
Welcher wird hier wohl gemeint sein?

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5.6. - Im Westen nichts neues!  Die EZB senkt erwartungsgemäß den Leitzins auf 0,15 % und folgt damit der zentralistischen Politik des FED-Systems der USA. Üblicherweise steigen die Börsen, der DAX heute auf 10.000 Punkte , auch Gold und Silber ziehen wieder an.

In diesem Geldsystem kann man nicht ohne extreme Bereinigungsverluste zurück. Diese verschiebt man auch über niedrigere Zinsen und Laufzeitverlängerung immer weiter nach hinten. Wer sich dieser schleichenden Enteignung nicht entzieht, verarmt. Das ist allerdings die Masse, da sie vom System nichts versteht.

Schon 2009 spekulierte ich über Maßnahmen mittels Geldschwämme, als das FED diese Methoden begann.
So prognostizierte ich damals, daß man nach dem Nullzins als nächsten Schritt nicht mehr 100 % vom Kredit zurück zahlen muß, sondern nur noch 90 %, damit sich überhaupt noch jemand verschuldet.
Letztlich wird man dann den Kredit gar nicht mehr zurück zahlen müssen. Dann sind allerdings eh fast alle pleite, da sich das Geld in einer Hyperinflation aufgelöst hat. Das wird aber noch viele Jahre dauern. Bis dahin baut das billige Kreditgeld neue und später platzende Blasen auf, hauptsächlich in Aktien und Immobilien, denn deren (Geld)Schein-Werte sind abhängig vom Zins und der Kreditverfügbarkeit.
Nur wird der Kreis der Nachschuldner im System immer kleiner. Es reichen schon kleinste Stagnationen und es crasht am Markt erneut wie 2009.  Dann muß noch mehr "Rettungsgeld" ins System- am besten ohne Rückzahlungszwang oder erst nach 50 Jahren bzw. nach dem Resett. Aber das schrieb ich ja oben bereits.

Der Trend zur verdeckten und offenen Zwangsenteignung bei gleichzeitiger Geldwertverwässerung im Zuge mit Wirtschaftsdepressionen geht ungezügelt weiter.



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4.6. -  Bei den deutschen Lebensversicherungen brennt die Hütte derart, daß jetzt die Bundesregierung per "Schnellverfahren" beschlossen hat, den Versicherern Beschränkungen bei den fälligen Auszahlungen zu gewähren, damit sie nicht in die Pleite rutschen.
Vor diesem Szenario wird von Eingeweihten schon seit Jahren gewarnt. Nun tritt es mit ersten Teilschritten ein.

Nur die wenigsten Versicherungsnehmer wissen überhaupt wo und wie die Gesellschaften deren Geld anlegen um Rendite zu erwirtschaften. Würden sie wissen, daß das meiste in Staatsanleihen bankrotter Staaten geht, die aufgrund der Geldschöpfung niemals diese Schulden zurück zahlen können und daher diese Papiere am Ende eines Zyklusses immer wertlos werden müssen, wäre die LV-Branche sehr klein.

Der Artikel hier auf DWN beschreibt sehr gut die verdeckte Enteignung, die nur einen Teil eines schleichenden Resetts des Systems darstellt, welches wir in den kommenden Jahren weiter erleben.
Ich glaube kaum, daß es hier Leser gibt, die eine "kapitalbildende" LV besitzen und davon betroffen sind. Daher zeigt das Beispiel für uns eher wie das System vorgeht und bei wem es sich bedient, wenn es mit dem Rücken zur Wand steht. 5  Billionen an nachvollziehbaren Papierwerten haben die Deutschen. Da gibt es noch viel zu holen.

Die Steigerungsform wird demnächst sein, daß die Sonderkündigungen oder /und Auszahlungen verzögert oder gar ganz verunmöglicht werden. Gesetzlich ist das alles schon  als "rechtens" beschlossen. Schließlich biegt man sich in der Demokratur sein Recht immer so hin, wie man es gerade braucht. Daher fallen Sie nie auf die angebliche Rechtssicherheit herein. Die gibt es im Extremfalle nicht und extremer wird es jährlich.


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3.6.- Heute nur kurz zwei interessante Links/ Infos, die bisher hier diskutiertes unterstreichen:
WELTonline:
Komplette Wärmedämmung, total unwirtschaftlich

W. Engdahl:
Die amerikanische Schieferöl-Bonanza kollabiert

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2.6. -  Meine Feststellung, daß am 11.9.2001 keine Flugzeuge in die beiden WTC-Türme flogen, wird nun von prominenter Seite an Eides statt bestätigt.
Der Sohn des bekannten Business-Jet Gründers Bill Lear, John Lear - ein Ex-CIA-Pilot, beeidigt die physikalische Unmöglichkeit eines solchen Anschlages.

Jede Coladose zerquetscht an Stahl-oder Betonwiderständen und fällt danach einfach runter. Keinesfalls durchschlagen Flugzeugteile aus Alu diese Materialien. Auch kann kein Passagierjet in 300 m Höhe eine Geschwindigkeit von über 800 km/h erreichen. Weder der Luftmassendurchsatz der Turbine schafft das noch der cw-Wert (Widerstandsbeiwert) der Kontur kann überwunden werden. Ebensowenig ist die mechanische Stabilität der Zelle nicht für diese Drücke des Stirnwiderstands konstruiert.

Auch sind ungeübte Hobbypiloten völlig überfordert einen kontrollierten Sinkflug eines großen Jets auszuführen und zielsicher zu platzieren. Ganz abgesehen davon, daß niemals 3 Wolkenkratzer binnen einer bzw. wenigen Stunden jeweils völlig synchron in Freifallgeschwindigkeit genau auf den eigenen Grundriß fallen und gar pulverisieren, wenn diese zwei Flugzeuge treffen würden.

Es waren alles vorbereitete Filmaufnahmen aus Hollywood, die für die zeitgleich stattfindende Militärübung genau dieses Szenarios hergestellt und an die Medien verbreitet wurden.
Als das geplant wurde, konnte man die Internetrevolution noch nicht kennen wie einplanen und ohne dem Netz wäre es auch nur schwer heraus gekommen- genauso wie die gefakte Mondlandung, die man als mediales Vorbild für 9/11 hatte.

Apropos Mondlandung.
Gestern sah ich kurz einen TV-Beitrag, wo man eine neue senkrecht startende Konstruktion erfolgreich getestet hat.
Offensichtlich hat sich der VTOL*-Flug seit 1969 also nicht weiter entwickelt. Normalerweise wäre diese Raketenkonstruktion der "Mondlandefähre", hätte es sie 1969 tatsächlich gegeben, heute Standard.
Aber weder heute noch damals beherrscht man das Procedere der VTOL-Steuerung mit reinen Raketentriebwerken. Wir leben in einer Welt der universellen Täuschung- aber immer mehr wachen auf.
*) VTOL- vertical take off and landing

(PS für neue Leser: Ich habe auch Fliegeringenieurwesen studiert und bin den Täuschungen ebenfalls jahrelang erlegen gewesen, was zeigt, wie gut Medienmanipulation funktioniert)


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MAI 2014


30.5. - "Stoppt den Dämmwahn" - titelte nun auch die FAZ, nachdem sich die schweizerische  NZZ  schon über die Deutschen als ein "Volk der Abdichter und Wärmedämmer" lustig machte. Klasse Artikel diesmal aus dem Mainstream-Schreibstuben. 
Wie kommt sowas zustande?
Indem sich mutige Bürger ausdauerend gegen die Ideologen stellen, dieses Wissen im Internet und per Email dupliziert wird, sie Nachahmer findet, die Gemeinschaft größer wird, diese in wiederum neue Internetprojekte mündet und diese intellektuelle Macht dann die Journallie und später die Politik beeinflusst. 
Ja, man kann als "kleiner Mann" etwas verändern- indem man sich einfach etwas größer macht.
Strecken Sie sich mal!

Weil es hier auch um den angeblichen Dämmzwang nach EnEV geht:
Sie müssen nicht adhoc jedes Gesetz oder jede Verordnung in untertänigster Gehorsamsmanier für sich anwenden. Sie müssen diese zuerst einmal selber durchlesen und schauen, welche Ausnahmen es gibt. Auch die oftmals fälschliche Gleichsetzung von richterlichen Urteilen zu Gesetzen sollte man sich abgewöhnen. Das sind immer Einzelfälle und ein Einzel-Urteil ist kein Gesetz für alle!
Bei einigen Gesetzen gibt es zumeist vorrangige Gesetze oder Verfassungen, die niedrigeren Rang obsolet machen.
So weist auch bei der Dämmung Architekt  Konrad Fischer regelmäßig auf den Wirtschaftlichkeitsvorrang in der EneV hin, wo man sich- sofern man das überhaupt der Behörde mitteilt- von dieser befreien lassen kann:
„Wenn es nicht wirtschaftlich angemessen ist, kann nach Gesetzeslage niemand, auch nicht der Staat, einen dazu zwingen. Weist der Berater oder Planer darauf nicht hin, macht er sich strafbar.“

Uns Dämmkritikern ist übrigens immer noch kein Fall von Wirtschaftlichkeit per WDVS usw. nachgewiesen worden. Meine dafür in 2007 ausgelobten 10.000 € sind mittlerweile in Ölfeld und Gold geparkt.



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28.5. - Wer hat mehr Geld für Lobby-Arbeit, die Umweltverbände oder die Ölindustrie?
Es ist NICHT die Ölindustrie, wie die Bürgerinitiative CFACT (Sitz in Jena und Washington) nun ermittelte.
Dem Einkommen der größten internat. Umweltorganisation NRDC in 2013 in Höhe von 241 Mio.$ stehen 237 Mio. $ Einkommen seitens des American Petroleum Institute (API) gegenüber.

Hinter den scheinbar natürlich wirkenden Protestaktionen der "Umweltschützer" steht eine millionenschwere Geschäftsidee- die Versorgung der eigenen Funktionäre mittels Umwelt-und Klimareligionen. Eine Kirche mit über 1,4 Mio. zahlenden Mitgliedern, Anwälten, bezahlten "Wissenschaftlern" usw.

Aber auch die Ölindustrie ist indirekt über den Rockefeller Brothers Fund auf der Gegenseite mit involviert. Er unterstützt z.B. die Proteste gegen die kanad.-amerikan. Keystone-Pipeline (erdoelquelle berichtet hier regelmäßig darüber). Hierbei jedoch als Umweltalibi zum eigentlichem Schutz der eigenen Industrie.

Der  Umweltaktivismus allein in den USA ist ein Milliarden-Geschäft. Ihm stehen 13. Mrd. $ / Jahr zur Verfügung.
Das Paradoxon daran ist leicht erklärt:
Mit der CO2-Lüge werden die Umweltgruppen ideologisch genährt. Diese kämpfen auf dem Nebenkriegsschauplatz der "erneuerbaren Energien" , die allesamt wegen der negativen Energiebilanz mehr (Öl)-Energie verbrauchen, als diese als Energieäquivalent letztlich abwerfen. Der Ölindustrie ist das recht, wird doch deren Geschäftsmodell dadurch gar befördert, auch wenn es öffentlich wie ein Zweikampf Ökö gegen Öl aussieht. Man verdient so noch an der Gegenseite mit, die man zumindest offiziell bekämpft.
Jedoch scheint wohl bald der Zauberlehrling die Oberhand zu Gewinnen. Denn die Geister die man rief, verselbständigen sich ideologisch und monetär zunehmend und werden womöglich  hinderlich.


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27.5.- „Steuern auf Ersparnisse, Verluste der Steuerzahler durch Schuldenschnitte, Inflation, Kapitalverkehrskontrollen und anderen Maßnahmen der finanziellen Repression“

Könnte glatt hier vor Jahren schon abgeschrieben sein.
Nein, der Satz stammt diesmal vom IWF.
So soll laut seiner neuesten Studie die Schuldenkrise beendet werden und man fordert die Politiker auf, die Realitätsverweigerung aufzugeben.
Nicht nur die Politiker leiden unter Realitätsverweigerung. Das Leid der kognitiven Dissonanz und der Credomanie durchzieht große Kreise der manipulierten Bevölkerung, ganz besonders der deutschsprachigen Länder, wie die EU-Wahlergebnisse erneut zeigten.

Jedenfalls wird erneut ein Arbeitspapier diskutiert, welche Möglichkeiten es gibt, das Geldsystem wenigstens eine Generation zurück zu schalten.
Das Papier stellt für mich nichts überraschendes fest. So reicht ein 10%iger Schuldenschnitt keinesfalls aus. Es geht nur durch "brachiale Maßnahmen" und die Eurostaaten werden den selben Schock bekommen wie die 3. Welt. Wer wissen will, wie das aussieht, sollte sich die hierzlande weitestgehend unbekannte Argentinienkrise aus 2001 ansehen!

Wenn man sich als Investor diese sich wiederholenden Szenarien ansieht, erkennt man aber auch Ausschlüsse. Diese sind u.a. anonyme Vermögenswerte und Auslandsvermögen an Aktien, Firmen oder Beteiligungen. Auch die eigene Firma dürfte weniger betroffen sein, von einigen Steuerrepressionen abgesehen und sofern das Cashvermögen nicht komplett aus Buchgeld besteht.

Auch wenn es bislang hierzulande noch nicht extrem wurde, die Tendenz zur finanziellen Repression sind auch für uns schon spürbar- in Form restriktiverer Gesetze zur Verhinderung von Kapitalflucht. Also beobachten Sie weiter diese Trends, bereiten sich vor und genießen dann aber weiter das Leben.


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26.5.- Letzte Woche hat Russland mit China seinen 290 Mrd. € schweren Gasliefervertrag besiegelt. Die Laufzeit beträgt 30 Jahre und immerhin haben die Verhandlungen dazu 10 Jahre gedauert. Mag sein, daß die Ukrainekrise den letzten Tropfen Tinte hat schneller fließen lassen, aber der Konflikt führte nicht dazu.
Auch hier erkennt man wieder, Öl -und Gasinvestments sind auf sehr lange Sicht angelegt, denn auch in 30 Jahren wird es keine Alternative geben. 
Jedenfalls hat Russland seine Abnehmer besser diversifiziert und kann seitens Europa nicht mehr so einfach erpresst werden. Russland kann auch ohne EU, aber die EU friert ohne russisches Gas.

Gleichzeitig wird offengelegt, daß Kalifornien 96% weniger Schieferölreserven hat, als früher vollmundig von der EIA prognostiziert. Statt 13,7 Mrd. Barrel sind es nur 600 Mio.
Das ist eine mittlere Katastrophe für die Branche und die tollen "Experten".
Ich schätze, hier wurde absichtlich schön gerechnet , respektive betrogen, um über die höheren Bilanzwerte der Reserven Kredite, neues Aktienkapital für die Frackingindustrie und Börsenwerte hoch zu treiben. Das ganze im Sinne des Staates, der ein politisches Interesse an einer Wirtschaftsboom - Story hat.
Jetzt platzt die Blase- zumindest offiziell in Kalifornien. Damit ist Shaleoil-Fracking in Kalifornien unwirtschaftlich- anderswo auch.  Mal sehen, was uns da noch erwartet.

Positiv reagiert jedenfalls der Ölpreis WTI auf die Meldungen der letzten Woche. Er ist mit 104 $ nur noch 6 $ von BRENT entfernt. Wenn das Öl eben nach Asien geht und weiter östlich hinter dem Pazifik auch weniger da ist als vermutet, steigt eben der Preis.



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20.5. - Die totale Verschandelung der Landschaft ist nur ein Problem der Windenergie-Hysterie. Immer mehr Leuten- die früher oftmals dafür waren- reicht das jetzt und es bilden sich Initiativen gegen den grünen Ökowindwahn aus Fehlprognosen,  Unwirtschaftlichkeit, Marktverzerrung, Umweltzerstörung, Lebensgefahr, Vetternwirtschaft, Ideologie, Subventionssozialismus, Kapitalvernichtung, Bestechung u.a.m.

So wettert berechtigt nun ein früherer Befürworter dagegen -Oskar Lafontaine. Daher gabs auch den Artikel in WELTonline, dessen Kommentarfunktion offensichtlich wegen der überwältigenden Zustimmung schnell geblockt wurde. Daher lesenswert.
Aber auch hier gilt, daß man davon rein wegen der Idiologie noch nicht ablassen wird. Der Markt richtet es dann irgendwann- durch Insolvenzen wie bei PROKON u.a., schlechten Ruf, ausgehendem Geld bei den Subventionsgebern und mangelnder Nachfrage.

Hier ist noch ein Artikel dazu aus dem FOCUS: Wie "Grüne Lügen" die Welt zugrunde richten.
Zwar noch nicht mit den tatsächlichen Hintergründen aber man schießt sich so langsam ein.

In eigener Sache:
Der nächste Kommentar kann aufgrund von Geschäftsreisen erst ab Montag nächster Woche erscheinen.


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19.5. - Der Biosprit-Mythos wird erschüttert:
 Sprit aus Mais setzt mehr "Treibhausgase" frei als Benzin. Diese in der Zeitrischft Nature Climete Chance veröffentlichte und von der US-Regierung bezahlte Studie bedeutet einen Rückschlag für die Förderung dieser Biokraftstoffe der Obama -Regierung.

Nun ist natürlich eine solche Studie unter Befangenheit zu listen, da sie tendenziös ausgerichtet sein kann, hier womöglich im Interesse von BiG-Oil.
Jedoch gelangten schon viel mehr unabhängige Studien zu dieser Erkenntnis. Seit 2008 wird dies auch von mir hier kontinuierlich kritisiert und erläutert.
Der ohnehin für das Wetter unwirksame CO2- Ausstoß ist natürlich bei der Biospritproduktion höher, da für deren Herstellung mehr Öl verbraucht und somit verbrannt wird als bei der reinen Benzinherstellung. Daher ist es für BiG-Oil durchaus sinnvoll, die Ideologie nicht zu stören, denn die Ölnachfrage hat ja durch all diese grünen Spinnereien nicht ab-sondern zugenommen.

Aber es kommt natürlich gelegentlich auch vor, daß solche Studien ohne Hintergedanken tatsächlich mal die Wahrheit heraus lassen (müssen). Falsch und unwissenschafltich ist sie trotzdem, da sie vom menschengemachten Klimawandel ausgeht und einen physikalisch völlig absurden "Treibhauseffekt" unterstellt. So wird damit durch die Aufdeckung kleiner Nebenkriegsschauplätze die große Lüge der Klimaerwärmung durch CO2 weiter gefestigt. Ein Fall geschickter Manipulation.
Das Ergebnis wird wohl sein, daß man die Biospritproduktion noch effizienter machen soll und dazu neue Fördergelder und Subventionen vom Steuerzahler braucht.
Ich glaube nicht, daß man das deshalb zurück fährt. Das wird bis zum bitteren Ende durchgezogen weil u.a. Arbeitsplätze und Kredite da dran hängen, vom Gesichtsverlust diverser Halbwissenschaftler ganz abgesehen.

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16.5. - Nun, daß nenne ich mal einen Volltreffer. Spekulierte ich noch gestern über die Möglichkeit Russlands und Chinas doch ihre US- Treasuries einfach nach Belgien abzukippen, kommt tags darauf doch tatsächlich diese Meldung, die vorher nicht bekannt war.

Russland hat bereits im März 25,8 Mrd. $ abgestoßen. "Belgien" hält damit nun insges. 381,4 Mrd. an US-Bonds.
Allerdings fungiert  das, laut dem EU-Abgeordneten Nigel Farage als Nicht-Land bezeichnete "Belgien", nur als c/o-Adresse. Soviel BIP hat das Land nämlich gar nicht und Geld drucken kann es ebensowenig.
Hier dürfte eine Holding entstanden sein, der die EZB oder/und das FED angehören.
Laut kompany.at-Unternehmensregister (u.anderer!)  firmiert auch in Belgien u.a. eine Firma "DEUTSCHER BUNDESTAG / BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND" unter der Reg. nr. 0833.759.342 und diese Firma ist im "amtlichem Handelsregister eingetragen".
Vielleicht ist die mit von der Partie und kauft im Auftrage des deutschen Steuerzahlers dieses Papier mit auf? Ich halte das für nicht ausgeschlossen.
Wird nicht lange dauern, dann  wird das zunächst wieder als "Verschwörungstheorie" diskreditiert um dann wenige Monate oder Jahre später als Tatsache offenbart werden müssen. Also lassen Sie sich nicht veralbern und recherchieren Sie selbst.

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15.5. - Russland ließ gestern verkünden, daß die Auslandskunden von GAZPROM künftig Öl und Gas in Rubel zahlen sollen. Als Grund wurden die Sanktionen genannt, die bewirken, daß US-Banken Dollartransaktionen von russischen Firmen nicht mehr ausführen. Die Meldung kam gestern Nachmittag über Reuters rein und ich kommentierte deren Tragweite bereits kurz, die auch von  Kommentatoren des verlinkten DWN-Artikels geteilt wird.

Offenbar ist diese Reaktion so heiß, daß sie defacto im Mainstream verschwiegen wird. Außer der alternativen Internetmedien meldete nur die österreich. "Die Presse" den Angriff auf den Pedrodollar.
Es soll dem verbildetem Volk wohl nicht der wahre Zusammenhang zwischen US-Außenpolitik und Dollar vermittelt werden? Man müsste auch eingestehen, daß die Sanktionen aufgrund der Ukrainekrise voll nach hinten los gehen.
Russland wird nun auch verstärkt mit China eine Allianz bilden, bei der der Rohstoffaustausch in eigenen Währungen bezahlt wird. Wurden bislang immer die $-Abtrünnigen mittels Krieg oder Blumenrevolten "demokratisiert", wird das mit Russland oder China nicht klappen.

Allerdings wird man sich seitens Russland schrittweise vom Petrodollar trennen und beginnt sicher erst mal nur mit Erdgas. Schließlich benötigt auch das Land weiterhin Dollars für die Importe westlicher Güter.
Aber man kann ja auch von China US-Anleihen kaufen und diese als Zahlungsmittel an Europa verscherbeln- nach Belgien zum Beispiel. Die haben doch letztlich hunderte Milliarden US-Bonds gekauft, die sonst keiner haben wollte....

Jedenfalls dürfen wir gespannt sein, welche Gegenmaßnahmen die Hochfinanz ergreifen wird und ob ein Währungskrieg beginnt. Ein Schritt wäre ja die gestern kommentierte Aufhebung des Öl-Exportverbotes. Damit könnte man die Teuerung der Rohstoffe durch die Dollarabwertung nach Europa verschieben. Wer wird das bezahlen? Wir alle über die Teuerung.


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14.5. - Wie schon berichtet, prüft man derzeit, das 40 Jahre alte Exportverbot für US-Öl zu kippen.
Derzeit gibt es dazu verschiedene Stellungnahmen und Begründungen. Der US-Energieminister meint, daß ein Teil der Überproduktion nicht für die Raffinerien in den USA geeignet seien.
Das muß meines Erachtens aber differenziert betrachtet werden.
Die Überproduktionen kommen aus Schieferregionen und die liefern beliebtes WTI. Dementsprechend dürften diese Raffinerien ausgelastet sein und man nur WTI in den Export schicken müsste.

Die Raffinerien an der Südküste verarbeiten hauptsächlich das Schweröl aus den Tankerflotten Arabiens und der Import macht noch über die Hälfte des US-Verbrauches aus.
Zudem wird im Ort Cushing als Lieferort des WTI dessen Preis bestimmt. Sinken durch Abfluß von WTI-Öl dort die Lagermengen, treibt das den Preis hoch.
Das ist sicher der Hauptgrund für die Aufhebung des Exportverbotes, denn mit dem höheren WTI-Preis werden nicht nur mehr Petro-Dollars nachgefragt, auch die Rentabilität der Schiefer-Felder verbessert sich.

Ich glaube, daß sich die Think Tanks die Frage stellten, wie erhöhe ich den Weltölpreis zur Besteuerung der Welt über den Öl-Dollar ohne daß die Spritkosten im eigenem Lande kontraprodkutiv steigen?
Womöglich hat man hier eine Lösung, die natürlich politisch völlig anders erklärt wird, da nur Insider die Zusammenhänge kennen.
Man könnte so hauptsächlich WTI zum Export frei geben - groß was anderes gibts ja auch dort kaum.
Damit steigt die weltweit beachtete WTI-Benchmark über die Lagerabflüsse in Cushing und treibt auch außerhalb der USA den Ölpreis hoch. Mit den Gewinnen subventioniert man dann wiederum das auch teurer gewordene arabische Öl für die heimischen Kunden. Das ist nur meine Theorie aber wir werden sehen, ob das stimmt.
Jedenfalls zog der Preis von WTI auf die postitive Aussicht zur Aufhebung des Verbotes schon mal an. Es kommt eben nicht auf das Öl an sich an, sondern welcher Name und welche börsennotierte Referenzmarke den Haupteinfluß hat. Das ist WTI, weil es von den USA gesteuert werden kann. Das erleben wir jetzt gerade.

PS: Breaking News: Russland will künftig Rubel für sein Öl. Das kommt einer Kriegserklärung gegen den Dollar gleich. Der wertet wegen sinkender Nachfrage dadurch ab. Resultat- steigende Ölpreise die in Dollar notieren. Jetzt wirds spannend.

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13.5. - Das war uns eh von Anfang an klar, daher verwundert es nicht:
Das was Politiker einrühren, kann nur scheitern.

Nun gesteht es gar der Gabriel ein, daß seine wirtschafts -und stabilitätszerstörende "Energiewende" nun  "knapp vorm Scheitern" steht.
So ist das eben, wenn Ideologie das Primat über die Naturwissenschaften hat. Wer aber nun glaubt, man drehe das zurück und befiehlt "Übung beendet- Ausgangslage herstellen", dürfte enttäuscht werden. Bislang wurde sowas noch immer verschlimmbessert. Wir dürfen uns daher auf noch absurdere Gesetze und Abgaben vorbereiten.

Einen Vorteil hat es, zu Erdöl und Erdgas gibt es weiterhin keine Alternativen.

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12.5. -  Vorige Woche trafen sich fast 100.000 Ingenieure und Vertreter der globalen Energiebranchen in Houston zur Offshore Technology Conference (OTC), um darüber zu debattieren, wie die Ölreserven unter dem Meer erschließbar sind.
Die Herausforderung wird sogar mit der Mondlandung verglichen. Da diesem angeblich technischem Meisterwerk früher Atmosphärenfahrt keine wirklich erkennbare Steigerung nachzuweisen ist, so sie denn tatsächlich stattgefunden haben solle, ahne ich für die Tiefseeforschung fürchterliches. Vielleicht ist das eine neue Blockbuster-Idee für Hollywood...

Fakt ist, daß die Herausforderungen an Tiefseeöl zu kommen genau so groß sind, wie Menschen außerhalb der Erdatmosphäre zu bringen. Es ist einfach ein für Mensch und heutige Technik nicht beherrschbarer Raum.

Technologisch wird das deutlich, daß die Bohrtechnik in die  Tiefseefelsen über 200 ° C und 140 kPa Druck aushalten muß.Dazu muß man aber vorab noch mehrere Kilometer Meer überbrücken. Derzeit schafft man gerade 93 ° C und 100 kPa invergleichsweise flachem Wasser.

Um das zu stemmen gibt es nur eine Lösung, der Ölpreis muß steigen- und er wird es, vielleicht auch wegen eines künftigen Tiefseeölbooms.

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9.5. - Fürs Wochenende empfehle ich wieder einen Film:
 "The Rise of  John D.Rockefeller"
Auch wenn die aufwändige History-Channel- Doku derzeit nur in english verfügbar ist, lohnt sie sich für diejenigen, die english können,da der Streifen auch auch zur Auffrischung der Language taugt.
Und für die, die das in deutsch wollen, gibts das hier in etwas modifzierter Form:
"Die Rockefeller-Saga"
Ist natürlich alles recht einseitig und aus Sicht der Dynastie beschrieben. Wo Licht ist, ist eben auch Schatten.

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8.5. -  So dumm sind bzw. waren die von der Harvard-Uni nicht, zumindest was das Management der (ehemal.) Eliteschmiede betrifft. Sie investieren darin, worin die Elite halt investiert: 33 Mrd. in Erdölinvestments, wo auch rentierliche Produktionen enthalten sind.
Leider hat sich die Uni mit ihren grünen Studiengängen nun auch den Feind in die eigenen Reihen hinein verbildet. Die Studenten glauben doch tatsächlich an den Weihnachtsmann, der mit bösen Kohlenstoffdioxidatomen die Statistik einer langen Wetterperiode, gemeinhin als Klima bekannt, nachteilig verändern könne.

So fordern sie jetzt vom Weihnachtsmann, der sie die Jahre gar böse verkohlendioxid hat, doch die rentablen Investments deswegen zu verkaufen. Soll doch die Uni betteln gehen....

Da gibt es eine ganze Bewegung an den Unis, die schon 11 Lee(h)rhallen dazu veranlassten, deswegen genau die Öl-und Kohleinvestments zu verkaufen, die überhaupt erst die nachhaltige Finanzierung der Einrichtungen ermöglichten. Aber Wissenschaft und Ökonomie scheinen auf diesen Unis offensichtlich nicht mehr zu gelten, nur Ideologie und Religion. So graben sie sich nicht nur intellektuell sondern auch wirtschaftlich selbst das Wasser bzw. Öl ab. Ich nenne sie ab heute Wirtschaftmasochisten.

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7.5. - 20 Jahre lang hatte Napoleon Hill im Auftrage des Stahlmagnaten Andrew Carnegie über 500 Millionäre nach deren Erfolgsrezept befragt. Sein Resultat wurde als "Think and grow rich" ("Denke nach und werde reich") seit 1937 mehr als 60 Mio. mal verkauft. Wieviele Millionäre es aufgrund dieses Buches zusätzlich geschafft haben ist nicht belegt. Es dürften nach dem Pareto-Prinzip oder der 3 %-Regel   zwei Millionen sein, wahrscheinlich mehr, denn Hill hatte damit einen Megatrend von Erfolgs-und Motivationsliteratur ausgelöst.

Auf ganz so viel Auflage hat es die sympatische Amerikanerin Jaime Tardy noch nicht gebracht, dürfte aber mit "The Eventuell Millionaire" aktuell als beste Reichen-Kennerin der USA gelten und entsprechend dem Umfeld mit dem man sich umgibt, auch schon dazu gehören. Sie befragte 100 Millionäre.

Es verwundert mich das Ergebnis keinesfalls- schon rein aus eigener Erfahrung.
In den sechs hier dargestellten Mythen über Reiche finden sich die wichtigsten Erfolgsmethoden. Ich fasse diese mit eigenen Worten kurz zusammen:

1. Ziele aufschreiben, Fehler wie Verluste machen und als Chance akzeptieren.
2. Kein Glück haben, sondern sich die Umstände die man braucht selber schaffen. Glück ist, wenn Vorberereitung auf Gelegenheit trifft! Zudem  Fleiß und Beharrlichkeit.
3. "Sie sind sparsam und verschwenden ihr Geld nicht für unnötige Dinge."  Mein Handy ist 11 Jahre alt, der TV 13 und das Auto 14.
4.  Bessere Herkunft ist kein Erfolgsgarant- eher hinderlich. 90% sind selfmade.
5.kalkulierte Risiken eingehen aber auch Angst vor Versagen oder dem Verlust ertragen müssen und die Kunst erlernen, den eigenen Mittelweg zu finden.
6. Reich wird man nicht durch Gehälter, sondern durch Investments bzw. die eigene Firma, die als Investment auch einen Wert darstellt.

Alles richtig!
Die wichtigsten Werte des Reichtums sind aber weniger Geld sondern die Freiheit, die Unabhängigkeit, die Zeit für sich und vor allem das Selbstbewußtsein, wie die mentale Stärke, alles erreichen zu können, was man selber auch will. Das ist der wahre Reichtum!
Worauf warten Sie noch? Werden Sie reich!



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6.5. - Da durch Fracking noch keine nachweisbaren Umweltschäden entstanden sind, freuen sich deutsche Umweltschützer nun sicher darüber, ihre Existenzberechtigung zunächst an anderer Stelle gegen die Ölförderung zu verteidigen. Es strömt nämlich Erdöl aus deutschen Böden, nur literweise, dafür ganz alleine.
Ein Kavernenspeicher in Westfalen ist undicht, wo Teile der strategischen Ölreserven in Salzstöcken gebunkert werden. Wo das Leck liegt ist noch zu klären. Man vermutet es im Casing der Bohrung, die in die Lagerstätte führt, und das Förderrohr vom Grundwasserbereich abschirmt.

Hier findet sich wieder ein Paradoxon:
Es wird debattiert, daß daß Casing aus Beton- und Stahlrohr  beim Fracking undicht werden und Frac-Flüssigkeit das Grundwasser verschmutzen könne. Dabei wandert das Frac-Fluid nur kurzzeitig - eben während des Aufbrechens- in die Rohre.
Bei den Öl-Resservoirs hingegen liegt der Druck des Erdöls womöglich dauerhaft auf der Verrohrung in der Grundwasserebene. Doch dagegen wurde bislang seltsamerweise nicht gewettert, obwohl diese Lagertechnik wesentlich älter ist, als das neuere Schiefergas-Fracking.

Trotzdem warnen einige US-Wissenschaftler nach über einem halben Jahrhundert Fracking in der Öl-und Gasförderung plötzlich, daß man darüber zu wenig wisse. Was haben die seit 1947 eigentlich gemacht? Seitdem wird gefrackt.
Nun, sie hatten ganz einfach andere Geldquellen, um ihre Existenzberechtigung zu schützen. Womöglich sind das nun dry holes und man muß nach neuen Explorationen für halbwissenschaftliche Publikationen suchen.

Ich kann mir schon vorstellen, wo und wie das endet. Es wird wie beim CO2 eine Phantomgefahr auf die nächsten 50 Jahre herbei berechnet, die weder beweisbar ist noch eintreffen wird. Dafür gibt es aber langjährige Erfahrungswerte für diesbezügliche Propaganda. Man kann sich ja mal beim indischem Ex-Eisenbahner und IPCC-Chef Pachauri erkundigen, wie man einen "Internal Panel for Fracking Chance" aufbaut....



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5.5.- Mal ehrlich. Wenn Sie Geld anlegen, investieren oder neue Geschäftsmöglichkeiten kennen lernen, richten Sie sich dann nach Ihren schriftlich formulierten Plänen und Regeln oder entscheiden Sie "so nach Gefühl"?
Haben Sie für sie selbst einen langfristigen Vermögensplan erstellt und für die Auswahl der Investments eigene Regeln beschrieben?

Ich nehme an, daß das nur 3 % der Anleger tatsächlich tut- also es sich selbst aufschreiben und nicht abschreiben!
Googeln Sie doch mal das Stichwort "Investmentregeln" und Sie erkennen, viele Vorlagen gibt es dazu nicht und die meisten beziehen sich auf Spekulationen, die als Investment bezeichnet werden. So auch die eben von Steve Saville veröffentlichten 20 Regeln, die jeder Spekulant und Investor beherzigen sollte. Ich empfehle Ihnen, sich diese Regeln durchzuarbeiten, auch wenn sich diese primär aufs Traden, also defacto ein Glücksspiel beziehen. Einige Punkte sind allgemein auch für cash-flow-Investments oder Geschäftsideen anwendbar.

Anhand meiner gelegentlich hier offenbarten privaten Investmentregeln, dem oben verlinkten Thesen sowie der eigenen Erfahrung, Zielsetzung, Anlageefahrung und Risikoprofil können Sie sich schrittweise Ihre individuellen Regeln und Auswahlkriterien erstellen. Das müssen Sie sogar, wenn Sie langfristig Erfolg haben wollen!!!!!!
Ohne Regeln überlassen Sie den Erfolg Ihrer Anlage oder der Geschäftsmöglichkeit dem Zufall oder anderen und jene sind womöglich gar gegen Sie.

Es ist darüber hinaus absolut entscheidend, daß Sie sich Ihre Regeln auch schriftlich, am besten sogar handschriftlich, nieder schreiben, da diese dann auch in Ihrem Unterbewußtsein gespeichert werden und adhoc bei jedem Angebot oder Chance daraus in Sekundenbruchteilen abrufbar sind. Nicht unbedingt gleich wortwörtlich. Das ist nicht nötig. Aber Ihr Unbewußtes sagt Ihnen vor der Entscheidung:
" Stop, ich habe mir doch Regeln aufgestellt und die legen ich über dieses Angebot erstmal drüber."

Wenn Sie alle passen, können Sie  das machen. Wenn nicht, lassen Sie es. Man entscheidet dann nämlich rational und nicht fälschlich aus dem Bauch oder der Situation heraus.

Ich arbeite seit Jahrzehnten bezüglich meiner Investitionen und geschäftlichen Entscheidungen nach eigenen selbstgesetzten Zielen und Regeln- und allein das funktioniert.
Dies unterscheidet den Gewinner vom Verlierer. Der Verlierer schreibt nichts auf.
Ja, so einfach ist das. Verlierer sind schreibfaul.
Also schreiben Sie- ich tue es ja auch- u.a. regelmäßig hier!


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2.5.- Billiger süßer Honig lockt weitere Bären an:
Nun hat sich BASF entschlossen, wegen des seit Jahren billigen US-Erdgases, in den Staaten für eine Milliarde eine Gasveredlungsanlage für die Grundstoffversorgung ihrer Industrie zu bauen.

Wie immer bei CEO-gesteuerten Industriesauriern kommen solche Schritte am Ende des Hypes und befeuern zusätzlich den Schweinezyklus. Bis das Werk steht, wird man garantiert nicht mehr von den günstigen Gaspreisen profitieren können. Zudem ist man dann dort in die Falle getappt, und gezwungen, egal zu welchem Preis den Betrieb aufrecht zu erhalten.

Ich erwarte aufgrund dieser Signalwirkung weitere Opfer, die dafür sorgen, daß nach dem Ende des Fracking-Booms auch unser Erdgas für zweistellige Dollarpreise zu verkaufen ist.


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APRIL 2014

30.4. - Überfliegen Sie auch die Mainstream-Online-Artikel und schauen sich lieber genauer an, was die Kommentare dazu schreiben?
Und ärgern Sie sich  dann über die späteren journalistischen Beleidigungen der Leser, weil die zu teilweise 95% die Artikel kritisch kommentieren und korrigieren?
Haben Sie auch Ihre Tageszeitung gekündigt, weil Ihnen der SED-ähnliche Einheitsmedienbrei von Lügen, Halbwahrheiten, Unterstellungen und Ideologiesierung nicht nur auf die Nerven geht, sondern auch Ihre Würde und Intelligenz diskreditiert?

Dann befinden Sie sich in guter Gesellschaft, denn die Verlage verlieren zunehmend Abonnenten und versuchen dies u.a. mit Bezahlseiten im Netz zu kompensieren, die man allerdings leicht umgehen kann (re. Mousetaste- Link in neuem privatem Fenster öffnen- bei Firefox).
Nun geht deshalb ein FOCUS-Redakteur den Gang nach Kanossa, streut vor allem den anderen Asche aufs Haupt:
Hochmut nach dem Fall: Zeitungen verachten den Leser.

Oft hört man den Spruch,daß man ja nichts machen könne. Das stimmt nicht!
Seit 7 Jahren beobachte und gestalte ich den medialen Wandel im alternativem Internet mit. Mittlerweile werden in den Online-Kommentaren nicht nur die "scharfen" Kritiker nicht mehr - wie bis etwa 2011 - gelöscht. Nein, gar mancher Hauptartikel greift vereinzelt schon das auf, was man vor 5 Jahren noch als "rechts" oder "Verschwörungstheorie" diskreditierte. Blogger im Netz beeinflussen so die Leserschaft, diese die Kommentartendenz und jene dann den Journalismus. Es geht also.

Die Zeitungen könnten der Blogger-Konkurrenz ganz einfach Paroli bieten und auch ihre Printauflagenhöhe wieder steigern.
Der FOCUS hatte es mal vorgemacht, als er - nein, es war hauptsächlich Oliver Janich- über 9/11 und den Klimaschwindel schrieb.
Allerdings spricht eines grundsätzlich dagegen- die Eigentumsverhältnisse der Medien und der diesen vorgelagerten 5 großen Dinosaurier der  Nachrichtenagenturen bzw. Eigentümerholdings. Diese bestimmen, über ihre in gewissen Clubs organisierten Chefredakteure,was als veröffentlichte Meinung zu drucken ist, nämlich deren Sicht der Dinge.
Aber die Eigentümer sind auch offline- Saurier und die haben früher schon nicht überlebt, sondern die Ameisen im Netz!
Ameise sein, kann sich also lohnen. Seien Sie eine! Engagieren Sie sich für die Aufklärung, Ihre Würde als Mensch und gegen die Dauerbelügerei des Mainstreams (durch bloggen, kommentieren, email-Verteiler, soziale Netzwerke, eigene Homepage u.a.). Wenn Sie dabei die Augen offen halten, bekommen Sie das auch vergolten, denn Chancen gibt es auch hier genug zu entdecken.


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29.4. - So, so! 1200 € verfügbares Nettoeinkommen reichen laut der  Aussage der Postbank aus, um sich eine Immobilie zu leisten.Die Betriebskosten und Instandhaltungsrücklagen werden auch komplett ausgeblendet. Da wurde für diese, in allen Leit(d)-medien kolportierte Werbekampagne, mal eben der niedrige Kreditzins auf die Monatsrate runter gerechnet.

Nein.
Es reichen auch nicht 3000 € Nettoeinkommen für eine Immobilie, denn darauf kommt es gar nicht an, ob man sich mit einer Rate von 500 € oder 1500 € auf 25 oder 30 Jahre verschuldet. Eine Immobilie, auch eine Selbstgenutzte , ist ein Asset, ein Vermögenswert und ein Konsumgut in einem Paket. Deren Preis und deren Wertentwicklung ist abhängig von der Kreditverfügbarkeit, der Käufer-und Kreditnachfrage, dem Kreditzins und sicher auch von der Lage. Das Geschwätz der Immomakler, es käme nur auf die Lage an, ist völlig hohl. Meist kennen diese ja nicht mal den Hintergrund der Preisbildung der Immos in Bezug auf das Geldsystem.
Ein Extrembeispiel "bester Lage" ist Berlin-Mitte - und zwar im April 1945! Ein weniger extremes ist Mallorca 2009, wo in angeblich bester Lage die Immos urplötzlich 30% und mehr im Wert verloren, trotz bester Lage...

Ich sag Ihnen was!
Wenn Sie sich ein Haus kaufen wollen, dann suchen Sie sich einen Altbau aus Ziegel, Lehm oder Holz (ohne Dämmung) ,z.B. am besten im schönen Mecklenburg, weil es dort viel Land mit wenig nervigen Nachbarn fast geschenkt gibt. Ein wichtiges Kriterium der Wohnqualität eines Hauses ist der Abstand zum Nachbarn!!! Oder gefallen Ihnen die Pappdeckelhäuser mit Freßwarze in den Hypothekensiedlungen auf den begehbaren Blumentöpfen besser?
Auch Zwangsversteigerungen lassen übrigens gute Einkaufspreise zu.
Zudem nehmen Sie ein Mehrfamilienhaus, was Sie so vermieten können, daß die Miete Ihnen den notwendigen Kredit teilweise oder gänzlichst bezahlt, also eine self-liquidating debt. Und damit Sie für den Ausbau der alten Mietwohnungen nicht auch noch Kredite brauchen, verhandlen Sie mit dem Mieter ein Modernisierungsabkommen aus- sie zahlen das Material, er baut nach seinen Wünschen aus und zahlt einige Jahre daher nur die Hälfte der Miete- win-win-situation!

Das wichtigste aber ist, gründen Sie eine eigene Firma, denn dadurch werden Sie unabhängiger, risikobewußter, flexibler, schlauer, erfahrener, angesehener, selbstbewußter und vermögender.
Das ist nötig, um auch Ihr Haus über Krisenzeiten gut hinweg zu bringen.
Übrigens konnten sich früher fast nur erfolgreiche  Unternehmer oder höhere Angestellte ein eigenes Haus leisten. Daß es heute jeder Drops kann, ist einerseits der Dummheit geschuldet, dem Herdentrieb, dem noch billigem Kredit und der industriellen Billighausbauweise, die darauf abzielt, das Haus nach 50 Jahren wegen Totalversiffung wieder konjunkturfördernd abzureißen oder kernzusanieren.

Es dürfte Ihnen klar sein, daß ich auch hier nur das empfehle, was ich selber so mache oder getan habe.


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28.4.-  Gelegentlich kommen ja im deutschen Zwangs-TV auch gute Dokus, so der mehrfach hier diskutierte Beitrag zum "Wahnsinn Wärmedämmung".
Aber oft sind die Journalisten auch voreingenommen, berichten tendenziös, entstellen, reißen aus dem Zusammenhang, lassen Gegenargumente weg oder fälschen einfach. Dies passiert auch beim Thema "Fracking in Deutschland".

Der neue erdöl-und erdgasfreundliche Blog titelt zwar in seinem aktuellem Beitrag mit der Forderung eines Fracking-Gesetzes durch einen CDU-Politiker, analysiert aber weitestgehend die Vorgehensweise des NDR, unbedingt böse Umweltverschmutzung durch die seit 1947 erfolgreich eingesetzte Technologie zu konstruieren. Ebenso wird auf den Fake "brennender Wasserhähne" des Films "Gasland" kurz eingegangen. Es bestätigt all das, was ich hier schon vor Jahren schrieb.

Auch die Kommentare darunter sind lesenswert und ich ergänze die Einleitungsheadline des Artikels " Wenn man keine Ahnung hat.." mit dem Zitat von Dieter Nuhr: "...einfach mal die Fresse halten!"

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25.4. - Der Fracking-Boom in den USA scheint sich erwartungsgemäß weiter abzuflauen. Die Nachfrage der Shale-Bohrausrüstungen ist schon um 75 % zurück gegangen. Daher wird es Zeit, das Geschäftsmodell nach Europa zu exportieren, damit Halliburton und Schlumberger damit wieder Gewinne machen....

Trotz des Shale-Frackings wird aber Natural Gas auch in den USA knapper. Nach dem hartem Winter mit hohem Gasverbrauch sind die Lager leer und einige Analysten rechnen nicht damit, daß sie bis zum Herbst wieder auf Vorjahresniveau gefüllt werden könnten. Da der Gaspreis in Wahrheit seit 2008 das Fracking unwirtschaftlich macht, ebenso konventionelle Förderer wenig Interesse an Erdgas zeigen, halten die Produktionszahlen nicht mehr mit der Nachfrage mit.

Was kommen wird, ist der von mir seit Jahren vorausgesagte Gaspreisanstieg (mein "Gas-Honeypot").
Einen ersten trendigen Ausbruch über 6 $ gab es ja schon. Sollte Russland tatsächlich genötigt werden, Europa das Erdgas zu drosseln, könnten "Alibi-LNG-Tanker" aus den USA dort den Gaspreis psychologisch nach oben treiben, auch wenn US-Gas Europa nicht helfen würde. 

Um Fracking wieder wirtschaftlich werden zu lassen, benötigen wir heute mindestens 8 $ für das MCF Erdgas. Es müsste sich also wenigstens verdoppeln. Das ist beim volatilerem Gas durchaus in Kürze möglich, genauso wie beim Ölpreis. Für Überraschungen sind beide Rohstoffe in Krisenzeiten immer gut. Jedenfalls ist nach einer so langen Konsolidierungsphase nur ein Aufwärtstrend plausibel. Hoffentlich bald.


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24.4. - "Generell funktionieren Sozialismus und zentrale Planwirtschaft nicht.
Auch nicht beim Geld.
Ein Zentralkomitee soll den optimalen Zinssatz und die optimale Geldmenge bereitstellen und so die Wirtschaft steuern. Dabei ist der Zinssatz der für die volkswirtschaftliche Koordination wichtigste Preis. Ihn zentral zu manipulieren, führt zu großen Verwerfungen; die Finanzkrise bietet da vielseitigen Anschauungsunterricht."


Ja, es gibt sie noch, die Professoren der Volkswirtschaftslehre, welche richtig und von allen Seiten analysieren können. Einer davon ist der Spanier Philipp Bagus, der im DWN-Interview zur massiven Umverteilung von den Sparern zu den Schuldnern spricht. Lesenswert!

Öl-Investoren sparen auch, nur nicht in Schuldpapieren, wie z.B.Dollar oder Euro, die ja aufgrund der Geldschöpfung in Wirklichkeit Schuldscheine der Kreditaufnehmer sind und nach "Ablauf der Exponentialfunktion" irgendwann nicht mehr einlösbar sein werden.
Wir "sparen" lieber in Energiemengen, in KiloJoule also, dem Energiegehalt des Öls oder des Gases. Der wird seit Jahrzehnten zwar in Dollar oder Euro fakturiert, sollte sich das aber mal ändern, tritt halt eine der Energiemenge äquivalente Währung als Nachfolger an.
Am besten wäre Gold als Äquivalenz. Jedenfalls kann  und sollte man, wenn man "sparen" und nicht investieren möchte,  das auch in Gold oder Silber machen, denn "OGGS" kann man nicht mal ebenso schleichend umverteilen oder enteignen. Trotzdem benötigt man auch Barreserven in der Landeswährung für den normalen Lebenswandel, Notfälle oder Kaufgelegenheiten. Nur langfristig investieren oder sparen sollte man am Ende des Kondratieff-Zyklusses damit nicht mehr.


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23. 4. - Währenddessen Deutschland weiter im Ökowahn energetisch abgewrackt wird, investieren die Cinesen und Japaner weiter in Atomstrom. Die Franzosen bleiben eh bei der Stromausbeute der Plutonium -und Uranmoleküle, die USA bauen trotz Kritik ihre Schiefervorkommen mit Öl und Gas weiter aus und die Russen beginnen mit der Erschließung von Erdöllagerstätten in der Arktis.
70.000 to Erdöl wurden jetzt von dort per Schiff abgeholt.

Uups-  in der Arktis Öl?
Wie kann das sein, wenn es nach der westlichen Theorie angeblich aus fossiliem Kompost entstanden sein soll?
Ich kann mich an keine (halb)wissenschaftliche Veröffentlichung erinnern, daß es  vor Jahrmillionen mal in der Arktis so warm war, daß eine massive Fauna und Flora als Ausgangsstoff des Erdöls erblühte oder gar Landmassen vorhanden waren, die das begünstigten.

Ganz klarer Fall, Erdöl ist keinesfalls das Resultat sterbender Organismen sondern ensteht abiotisch durch noch unbekannte chemische Prozesse tief im heißen Erdinneren.
Aber langsam rücken ja auch aufgewachte, unabhängige Wissenschaftler von der westlichen Entstehungsreligion ab. Sie ist einfach unplausibel, wird aber weiterhin leider in den Unis gelehrt, damit man sich keine Blöße geben muß, Jahrzehntelang falsch gelegen zu haben.Dabei gehört zur Wissenschaft gerade eben der Irrtum. Nur haben wir leider in vielen Bereichen keine klassische Wissenschaft mehr, sondern Wirtschaftsreligionen. Das sollte man bei jedweder "wissenschaftlichen" Publikation immer im Hinterkopf haben.


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22.4. - Weil gerade in Deutschland viele Legenden und Irrtümer über die Erdöl-bzw. Erdgasförderung samt deren Methoden herrschen, ist es nötig, diese immer wieder zu korrigieren und richtig zu stellen. Diese Aufgabe stellt sich auch diese Seite.

Nun gibt es Verstärkung.
Auf dem unabhängigem privatem Blog von Steven Arndt erdoelerdgasdeutschland wird sich speziell mit falscher und tendenziöser Berichterstattung zu Vorkommnissen und Ereignissen in der Öl-und Gasindustrie von Deutschland auseinander gesetzt. Schauen Sie dort mal rein.


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16.4. - Das "BankhausRott" erläutert im Artikel "Der Mythos vom billigem Gas" recht deutlich das, was man mit dem Shalegasboom letztendlich vorhat:

"Die Entwicklung des so genannten Shale Gas Booms in den USA folgt einer Choreographie, wie man sie von der Wall Street gewohnt ist.
Zunächst wird ein Thema medial platziert. Dann werden  hohe Erwartungen geweckt und Wertpapiere verkauft, deren Käufer sich vom Eintreffen der Prognosen Profite versprechen. Um diese Erwartungen in der Anfangszeit zu erfüllen, wird ohne Rücksicht auf die reale finanzielle Lage und die Kosten der Unternehmen expandiert, investiert und gefördert.

Optionsprogramme dienen einigen Entscheidern dabei als Denkhilfe. Die Expansion wird durch den Verkauf neuer Aktien, Anleihen oder strukturierter Vehikel (VPP) finanziert. Geradezu grotesk hohe Erschöpfungsraten der Gasfelder, die die bei den Investoren (und Politikern) vorherrschenden Erwartungen vollends lächerlich wirken lassen, gesellen sich zu einer nicht annähernd kostendeckenden Produktion. Von Politikern ist man Denken in Legislaturperioden gewöhnt, von Investoren sollte man mehr erwarten dürfen."


Wie ich schon vor einem Jahr schrieb, werden defizitäre Shalegasunternehmen in einer neuen Art von Subprime-Papieren, wie man es aus dem US-Häuser-Markt kennt, verpackt und nach Möglichkeit in Europa verkloppt, wo eh kaum einer Ahnung von der Öl-und Gasförderung hat. 

Hier erwarte ich, daß solche Schuldenpapiere, bei denen womöglich auch noch die künftige Produktion vorausverkauft wird, zu neuen Öl-und Gasfonds führen wird und sich Lebensversicherungen damit vollpacken, weil man denen damit zu höheren Garantiezinsen verhelfen könne.
Grundsätzlich ist ja nichts gegen Investments in Öl-und Gas einzuwenden, auch nicht für Lebensversicherungen. Nur ist eben Öl-und Gasförderung nicht immer das gleiche. Wenn, dann nur direkt und mit ideologie- wie mythenfreier Due Diligence. Diese Fähigkeit spreche ich aber den Managern der meisten Fonds und LV`s ab. 
Passen Sie also auf, wenn Sie mit den durchaus ziehenden Werbewörtern (adwords) "Öl" , "Gas" und "Investment" auf solche Konstrukte gelenkt werden. Prüfen Sie immer, was dahinter steht  und wenn Sie es nicht  jemand anderem erklären können, lassen Sie das.

Investmentregel Nr. 8:
Investiere nur in Dinge die einfach sind, die Du verstehst und Du damit auch leicht einem Anderen erklären kannst.

Ich wünsche Ihnen schöne Osterfeiertage. Ich melde mich hier wieder am 22.4.


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15.4. - Es war mir gleich mit dem Aufkommen der Idee klar, daß sie scheitert: Desertec.
Im Archiv von 2009  kann man es nachlesen. Für diese Prognose brauchte man lediglich Schulkenntnisse in der Physik und  wenn möglich etwas in Elektrotechnik.

Jetzt rennen dem Wüstenstromprojekt reihenweise die "Investoren" davon. Es dürfte einigen dann doch recht peinlich sein, dort mitgemacht zu haben, vor allem wenn man die unwägbaren Risiken betrachtet. Aber was treibt man nicht alles für Schildbürgerstreiche um als Konzern eine grüne political correctniss vorzuzeigen.

Wolfgang Röhl (und eine große Anzahl Leser) kommentieren das Desaster hier.

Daher Investmentregel Nr. 3:
 "Investiere nur in Branchen, die keiner Wirtschafts- oder sonstigen Religion/Scharlatanerie unterliegen."


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14.4. - Film-Tip: Die Könige Amerikas - 1. Teil: Rockefeller und das Öl (41 min.)

John D. Rockefeller erschuf ein Ölimperium, trieb Konkurrenten in den Ruin und fegte sonntags die Kirche. J. P. Morgan gründete die größte Aktiengesellschaft der Welt, rettete die USA vor dem Staatsbankrott und landete wegen fragwürdiger Finanzgeschäfte vor Gericht.

Henry Ford begann als Tüftler in einer Gartenlaube, erfand das Auto für die Massen und war ein überzeugter Antisemit: Die Pioniere Amerikas wurden um die Jahrhundertwende zu Synonymen für den amerikanischen Traum, für Reichtum und Macht, aber auch für Skrupellosigkeit und hemmungslosen Kapitalismus.


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10.4.- Russland baut seine Unabhängigkeit als Gasexporteur weiter aus  und steht mit GAZPROM kurz vor dem Abschluß eines Abkommens, welches vorsieht, daß eine Pipeline jährl. 38 Mrd. cbm Erdgas nach China liefern soll. Das nennt man Diversifikation seiner Kundenkette.

Ganz anders läuft es in Bezug auf die Energieabhängigkeit in Deutschland.
Um wahrscheinliche Strom-Blackouts zu verhindern, die durch Zufallstrom aus Wind uns Sonne sowie eingestampfter Kernkraftwerke drohen, wird die nötige Hilfsenergie einerseits vom ältesten und unsicherstem französischen Atommeiler teuer zugekauft und gar jetzt ein deutsches "Staatskraftwerk" ausgeschrieben. Man vernichtet also mit dem EEG gut laufende private Gas-und andere moderne Kraftwerke um diese letztlich mit einem staatlichem Gaskraftwerk zu ersetzen.
Honecker hatte doch recht:
"Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf".


Weitere Kommentare meinerseits überflüssig. Die Kommentarfunktion des WELTonline-Artikels dazu ist voll von Hohn, Spott und Empörung.


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9.4. -  Der von mir hoch geschätzte William Engdahl sieht es großteils wie ich:
Das Weiße Haus belügt die EU über Erdgaslieferung aus den USA.


Allerdings glaube ich, daß  Obama bezüglich der angeblichen Kompensationsmöglichkeit von möglicherweise ausbleibendem russ. Erdgas durch US-Shalegas blufft.
Ich denke schon, daß man im Weisem Haus weis, was man öffentlich propagiert und durch die Berater nur eben Interessen bezogen informiert wird. Man blufft aus Eigeninteresse, William.

Die Schiefergasrevolution ist ein Fehlschlag, die Dauerkosten  viel zu hoch, so daß das auch bereits BP und Shell aufgeben. Zwar ist die Schiefergasproduktion schnell gestiegen, hat aber offenbar seinen Peak erreicht.
Allerdings hat der Boom notwendige Arbeitsplätze in der Krise geschaffen, Kreditnachfrage erzeugt und enorme Gewinne bei den Ausrüstungsherstellern wie Haliburton verursacht. Dort ist auch die Big-Oil-Lobby investiert, die Obama "berät". Obama will seine Arbeitsplätze behalten, die Ausrüster ihre Gewinne, also redet man das schön. Da kommt die Ukraine und Europa gerade recht, um die Scheinblüte aufrecht zu erhalten.

Logistisch ist die Substitution russischen Erdgases wie mehrfach beschrieben nicht möglich. Zwar beginnt man in den USA mit dem Bau von LNG-Terminals, um aber Europa versorgen zu können, benötigt man nicht nur beidseits des Atlantik viele dieser Anlagen sondern auch hunderte Pendler-LNG-Schiffe.
All dies würde, wenn man sich dieses neuen Schildbürgerstreiches tatsächlich bedienen würde, den Preis in Europa für US- Erdgas mit Sicherheit verdoppeln.
Ich traue der deutschen Regierung  schon einen solchen  Auswuchs einer Verschlimmbesserung der "Energiewende" zu, wenn sie von den USA dazu angestiftet wird. Nachdem das Konjunkturprogramm für Wind oder Solar stockt, muß ein neues her. Da käme diese Idee auch gerade recht, schließlich stockt auch die Kreditnachfrage. Gar könnte man die unter Wasser stehenden Schiffsbeteiligungen wieder aufwerten, indem man vorgibt, die dümpelnden Frachter für Gastransporte umzurüsten.
Schaun wir mal, was die Think Tanks demnächst dazu publizieren.


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8.4. - Was kann man machen, wenn man als größter europäischer Gasexporteur fdiesen Status nicht selbst schadend sanktionieren will, militärische Konflikte ohnehin ausscheiden, man aber gegen die westlichen Sanktionen etwas entgegen setzen will?

Ganz einfach.
Man verwässert deren Währung und verteuert deren Rohstoffe dadurch.
GAZPROM ändert daher aktuell die Verträge von Dollar auf Euro, wozu 95% der Kunden bereit sind !!! Außerdem wird Rubel und Yuan in Zukunft alternativ genutzt.

"Wer den Dollar angreift, lebt gefährlich. Denn er greift die Grundlage der amerikanischen Wirtschaft und damit die Weltmachtstellung der USA an. Ein wichtiger Teil dieser Grundlage ist die Tatsache, dass alle wichtigen Rohstoffe der Welt, allen voran das Öl, weltweit in Dollar gehandelt werden. Wer heute daran denken würde, solche Rohstoffe auch in anderen Währungen zu bezahlen, würde damit die westliche Supermacht an ihrer empfindlichsten Stelle treffen.", schreibt unzensuriert.at.

Genauso ist es.
Wenn der Pedro-Dollar nicht mehr genügend und regelmäßig nachgefragt wird, er durch das Öl oder Gas halbwegs stabilisiert ist, wird er wertloser, was letztlich die Ölpreise steigen lässt, allerdings nur die in Dollar fakturierten.
Um sich vom Westen unabhängiger zu machen, wurde bereits 2008 in St. Petersburg die SPIMEX- Rohstoffbörse gegründet. Über diese wird eine östliche Referenzmarke etabliert, der Rubel als Zahlungsmittel dafür gefördert und die Dollarvormacht im Rohstoffbereich zurück gedrängt.

Da bietet es sich an, im Zuge des Ukraine-Konfliktes hier gleich mal weitere Schritte umzusetzen. Ganz nebenbei wird weiter Gold gekauft, um die neuen Rohstoffwährungen auch später damit zu unterlegen.
Das was die Großen tun, muß man auch im Kleinem machen: "den OGGS reiten":
OIL-GAS-GOLD-SILVER.
Es geht immer um Energierohstoffe sowie dessen Zahlungsmittel in der Weltpolitik - und meistens auch privat zu hause....


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7.4. - Wegen der angeblichen Unsicherheit russischer Gaslieferungen, prüft man weiter in Deutschland die Optionen zur Förderung eigener Reserven mittles Fracking.
Man will für Akzeptanz werben und bald ein Pilotprojekt starten. Auch ein längst verworfenes Flüssiggasterminal in Wilhelmshafen wird wieder hervor gekramt. Allerdings kostet das Milliarden, die man derzeit dafür nicht hat. Zudem benötigt man eine gigantische LNG-Tankerflotte dafür. Aber vielleicht entdeckt man das ja als Konjunkturprogramm zur Fortsetzung des Verschuldungszyklusses.

Aber weder mit dem einem noch dem anderen wird das was werden, obwohl ich eine autarke Energieversorgung für Deutschland befürworten würde. Allerdings haben die Grünen, und leider auch Kreise der alternativen Medien, das Fracking pauschal als angeblich grundwassergefährdend diskreditiert, ohne sich tiefgründiger damit auseinander zu setzen.
Und bevor in Deutschland die Energie in Richtung Erdgas wieder mal "gewendet" wird, dürften Jahre vergehen und dann ist man mit Russland wieder lieb Kind.

Wie Fracking funktioniert und welche Mythen es dazu gibt, wurde ja schon hier ausreichend beschrieben.
Für neue Leser dennoch eine Homepage von Exxon, mit einer Animation der Technik, die übrigens auch bei den meisten Erdölbohrungen eingesetzt werden muß.
Auch bislang ist nach über 1 Million Fracks kein Fall bekannt, wo z. B.  Frackingfluid, Erdgas,Formationssalzwasser oder Erdöl von allein außerhalb der Quellbohrung ins Grundwasser nach oben- also gegen die Erdanziehungskraft- emigrierte.


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3.4. -Putin bezahlt Öl aus dem Iran nicht mehr mit der US-Währung. Stattdessen liefert Russland Lebensmittel und andere Waren im Umfang von 20 Milliarden Dollar. Auf diese Weise kann der Iran trotz Sanktionen seine Öl-Ausfuhren erhöhen.      

Die Umgehung des Petro-Dollars ist für den Emittenten dieser Währung immer ein Kriegsgrund gewesen. Russland zählt somit zur "Achse des Bösen", wie der Iran, Venezuela, (Nord-Korea) oder früher der Irak.
Nun macht das Russland nicht erst seit eben, sondern verkauft oder kauft Energierohstoffe schon seit längerem in anderen Währungen als dem Dollar bzw. in Naturalien, z.B.mit China. Unter diesem Gesichtspunkt muß man die Anti-Russland-Propaganda sehen. Hinter einem sekundären Ereignis, der angeblich völkerrechtswidrigen Krim-"Annexion", wird die wahre Absicht verborgen.

Immer wenn die Hochfinanz nicht mit verdienen kann, werden Kriege angezettelt. Das war schon vor 80 Jahren so, als sich das Deutsche Reich mit einer "Arbeitswährung" vom westlichem Geldsystem löste und ebenfalls im internationalem Warenverkehr mit Naturalien verechnete.
Nur darum gehts, um die Aufrechterhaltung des FIAT-Money-Sytstems. Hoffen wir, daß es diesmal friedlich bleibt.


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2.4. - Wie turbulent  es im Ölgeschäft zugehen kann, zeigt dieser Bericht des WSJ:
Ölprojekt: Das Milliardengrab im Kaspischen Meer.

Ich will nicht näher darauf eingehen. Sie können sich das ja mal durchlesen und mit unseren Projekten vergleichen. Wohlgemerkt, die dort haben Milliarden, wir nicht!
An der Stelle deshalb mal wieder was zur Erläuterung, weil  es einigen wenigen Investoren bei neueren Projekten nicht schnell genug geht, gar manch einer schon sein Geld verlustig sieht, obwohl es noch nicht mal "verbaut" ist.

Die Wiedererschließung bzw. das Rework alter Ölfelder bedarf immer Fingerspitzengefühl und Ausdauer. Man bohrt nicht drauf los, sondern testet schrittweise die Formationen. Diese brauchen unterschiedliche Stimulierungsmethoden und diese muß sich auch erst nach einigen Monaten entwickeln. Erst dann wird anhand der Ergebnisse die Folgebohrung geplant.
Es kann auch sein, daß sich ein Operator mit seinem Plan übernimmt und die Arbeiten nicht beginnen, weil es andernorts noch nicht fertig ist. Entweder wartet man oder tauscht in ein "schnelleres Feld", was in der "Wartezeit" gefunden wurde.
Man muß sich vergegenwärtigen, daß wir es in der Rohstoff-Förderung mit der Erde aufnehmen und nicht nach der Stechuhr  abrechnen können. Letztlich sollen die Förderquoten ja langfristig laufen. Da ist es besser, erste Pläne anzupassen, anstatt diese als Dogma zu verfolgen.

Zudem haben die Gebiete ja alle einen Rohstoffwert, den wir als Bilanzwert bezeichnen. Darunter fällt auch die Ausrüstungstechnik. Demzufolge ist das Geld also nicht mal so einfach weg, wie vielleicht in Kasachstan.
Das Geld aber bei den Projekten tatsächlich verloren geht, ist sogar eingeplant, weil es eine gewisse Dry-Hole-Quote gibt. Ein Teil des Geldes ist also tatsächlich weg, das für die unwirtschaftliche Bohrung.
Notfalls kann man aber deren Logdaten verwerten, sie als Brauchwasserquelle umnutzen oder gar später finanzkräftigeren Firmen als Rework- Projekt weiter verkaufen. Das kalkuliert man also alles mit ein.

Schließlich arbeiten wir auch  hauptsächlich deswegen mit älteren Herren als Geologen oder Operator  zusammen, weil die naturbedingt eben einen langen Atem und einen guten Riecher haben- sprich enorme Erfahrungen.
Also keine Sorgen machen, wenn es mal länger dauert als geplant, sondern in dieser Zeit sich technisch etwas weiterbilden. Oder glauben Sie, daß Sie für den späteren Gewinn überhaupt nichts leisten müssen? Das ist leider ein weitverbreiteter Irrtum vieler Sparer, Anleger und auch Investoren. Das Universum ist aber immer ausgeglichen gerecht. Wenn Sie was von ihm wollen, müssen Sie auch etwas geben - und wenn es nur das ist, was man nicht für Geld bekommt, dadurch aber oft sehr viel davon: Beharrlichkeit!


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1.4. - Nein, einen Aprilscherz gibt es heute von mir nicht, denn diese liefert die Politik ja eh schon jeden Monat. Viele Nachrichten sind schon so absurd, daß man diese selbst als Aprilscherz  nehmen kann.

Ich gehe ja davon aus, daß der Erdgaspreis nach dem Abflauen der Fracking-Blase wieder kräftig steigt. Ohne Fracking wäre die Erdgasversorgung der USA gute 30% geringer, da alte Felder diesbezüglich weniger hergeben.

Außer Norwegen haben auch die meisten großen Gasproduzenten ihren Peak überschritten, die Mengen sind rückläufig. Bis 2030 könnte so z.B. die europäische Gasförderung um bis zu 80 % einbrechen, was auch frac-jobs nicht kompensieren können.

Auch in Russland soll das Fördervolumen bis 2030 von ca. 600 auf 480 Mrd. m³ absacken. Auch die hoffnungsvollen Probebohrungen in Katar und Irak, wo man bereits 1970 riesige Vorkommen prognostizierte, sind "trocken".

Soweit stimme ich dem  hier zitiertem Artikel zu, allerdings nicht in seiner Schlussfolgerung.
Die lautet nämlich ganz einfach:
Es ist genügend Erdgas da- nur nicht zu diesen Schleuderpreisen! Der Preis wird somit steigen müssen- genau wie beim Öl. Dann lohnen sich auch neue Techniken wie Fracking wieder und statt der in Ungnade gefallenen homöopathischen Mengen an Chemikalien, wird man auf bessere Alternativen ausweichen- Kaffeesatz zum Beispiel. Das ist auch kein Scherz. Ich berichtete hier schon von diesen Tests damit.


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MÄRZ 2014


31.3. - Für steigende Ölpreise wegen der Krise mit Russland sprechen einige Argumente, genauso  wie dagegen.
Russland produziert 12 % des weltweiten Öls, steht aber auch für 11% des weltweiten Verbrauches.

Wenn die Preiskontrahenten aber gleich sind, bewegt sich gar nichts und das sehen wir ja auch goßteils. Zwar ist WTI wieder etwas über 100 $, was man aber kaum dem Konflikt allein zuschreiben kann.  Würden die Märkte hier tatsächlich an eine Verschärfung glauben, hätte der Preis schon wesentlich früher ausgeschlagen. Aber er mist den Streitereien keinerlei große Bedeutung zu.
Preisschwankungen sind auch nur für die Spekulanten förderlich, Produzenten lieben es, wenn Ruhe im Markt ist und man langfristiger planen kann.

Die Geschäfte laufen unbeirrt weiter. So verkaufte gerade letzten Freitag RWE seine Öl-und Gasfördertochter RWE DEA an die russische LetterOne-Gruppe.


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27.3.- Neben dem absurden Vorschlag des US-Präsidenten, Europa mit verflüssigtem US-Erdgas vor russischer Abhängigkeit zu bewahren, kommt im Zuge des neuen West-Ost-Konfliktes auch wieder das Fracking in Europa auf die Tagesordnung.

Ich habe dazu in den letzten Jahren im wesentlichen schon alles gesagt.  Weder das eine noch das andere wird mittelfristig stattfinden.
Bevor sich hier eine gegen die völlige geo-technologische Unwissenheit in der Bevölkerung kämpfende Erdgas-Lobby durchgesetzt hat, ist der Hype in den USA vorüber und man hat dann erkannt, daß die Kosten in Europa noch wesentlich höher sind als im Erdgas-und Erdöl-Paradies USA.
Die Kosten fürs Fracking sind in den USA schon jetzt doppelt bis dreifach so hoch wie man für das MCF Erdgas bekommt. In Europa sicher dann das vierfache wegen der fehlenden Infrastruktur, wenn man den etwas höheren europä. Erdgaspreis mit einbezieht

Der Mining-Scout kommt hier mit einem recht guten und ausgewogenem Artikel, der auch zeigt, daß Fracking eine ziemlich alte und ausgereifte Methode ist. Steht all das drin, was hier schon mehrfach thematisiert wurde.
Aber kaum einer erklärt, daß hydraulic fracturig auch bei bald jeder Erdölbohrung zur Initialisierung der Förderung nötig ist, allerdings nicht so oft und intensiv.  Würde man den frac-job verbieten, würde der Ölpreis explodieren. Aber die meisten Leute haben leider zu allem eine Meinung aber von nichts eine Ahnung. Wie erwähnt, Wissen ist die Grenze, wo der Glaube Zoll bezahlt!


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26.3. - Währenddessen die EU aktives Russland-Bashing betreibt, sich zudem über ein mögliches Gasembargo seitens Russland sorgt, orientiert sich das östliche Reich diesbezüglich weiter um.
Mit China werden gerade neue Lieferverträge ausgehandelt und selbst England, welches sich wohl auch wegen der russ. Millionäre in London mit Kritik zurück hält, kauft verstärkt Erdgas von Russia. Wenn sich Zweie streiten freut sich der Dritte.

Die EU schneidet sich derweil weiter ins eigene Fleisch, indem sie  die South-Stream- Leitung  canceln will.
Dabei hatte man noch vor Jahren diese Pipeline befürwortet. Man erinnere sich an die unzuverlässige Transitroute durch die Ukraine wegen deren stetig ausbleibenden Zahlungen an Russland. 
Womöglich wähnt sich die EU aber jetzt sicher, die Ukraine schon "gewonnen" zu haben - und damit ebenso den Zugriff auf die Leitung. Gar will man, was technisch aber viel zu kompliziert ist, die Ukraine notfalls mit den eigenen Gasreserven bei einem Gasboykott versorgen.
Also immer wenn ich mir über die EU Gedanken mache, klopfen die Wörter "Paradoxon""Schilda" und "Irrenhaus" in meinem Kopfe an...


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24.3.- Bei der jährlichen Ölkonferenz in Houston /Texas vorletzte Woche klagte die Ölbranche über die steigenden Kosten der Ölförderung.

„Lohn- und Kapitalkosten haben sich im vergangenen Jahrzehnt verdoppelt."


Um die steigenden Kosten der Rohstoffförderung auszugleichen, brauche die Branche dreistellige Ölpreise, sagt Chevron-Chef  Watson und fügt hinzu.

„100 US-Dollar pro Barrel sind heute der Normalpreis."

Neben der Inflation durch die Zentralbanken ist aber auch ein Teil davon selbst gemacht. Die meisten großen Konzerne haben sich im Schieferöl-und Schiefergasbereich zu stark verhoben. Die Kosten für Gasprojekte haben sich in den letzten Jahren vervierfacht. Der Gaspreis hat dagegen auch weiterhin kein wirtschaftliches Niveau. Allerdings hat das billige Gas wiederum die Wirtschaft etwas beflügeln können. Wo Schatten ist, gibts auch Licht.

Fakt ist aber, daß die Konferenz ein Signal setzte- zu höheren Öl-und Gaspreisen.
Mit der 100 $-Marke für Öl hat sich die Welt seit Jahren abgefunden, 20% mehr wären jedenfalls möglich und wohl für die Konzerne auch nötig.

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21.3. - Die EU-Diktatur weicht das Bankgeheimnis immer weiter auf, um angeblich nur Steuerhinterziehung zu vereiteln. Jedoch kommen die Staaten über die Zinseinkünfte-Auskunft so auch hinter die Vermögensmassen der Leute, zumindest derer, die auf solchen Konten überhaupt noch Geld anlegen. Ganz einfache Mathematik ist das.

Die Ursache der Maßnahme ist aber das tatsächliche Bankgeheimnis, dem der Geldschöpfung aus dem Nichts durch die Geschäftsbanken und der damit verbundenen exponentiellen Schuldenvermehrung, die im Endstadium des Zyklus verstärkt nach neuen Schuldnern sucht, zu denen auch die zu schröpfenden  Geldvermögensbesitzer und Steuerzahler zählen. Diese werden künftig verstärkt zum Zinsdienst der Staatsschulden heran gezogen. Deshalb müssen die Staaten wissen, welche Vermögen die Leute verbergen.

Im Verborgenem lag Jahrzehnte lang das wahre Bankgeheimnis. Erst das Internet verbreitete das betrügerische Geldschöpfungssystem umfangreicher. Die Masse, incl. der meisten Ökonomen, glauben aber immer noch an das Märchen, daß die Bank bei einem Kredit das Geld anderer Kunden verleihe und daher Zinskosten u.ä. habe.
Die wahre Tatsachenfeststellung wurde und wird noch mit den üblichen Totschlagargumenten diskreditiert.
Doch das ist seit wenigen Tagen nun endgültig vorbei. Ich veröffentlichte hier ja schon vor Jahren die Papiere der Bundesbank über die Geldschöpfung. Jetzt legt die Bank of England nach und bestätigt: Geld wird als Schuld ausschließlich bei der Kreditvergabe erzeugt.
Freeman vom ASR-Blog kommentiert das steigende Kostenspirale im Ölgeschäfthier samt der Dokumente.

Ich sehe diese Grundlageninformation als den Schlüssel aller Entscheidungen in Politik, Wirtschaft oder Geldanlage. Daher stehen auch die Videos zu "Geld als Schuld" auf dieser Seite immer an erster Stelle. Nur wer das Geldsystem  kennt, kann richtig investieren, der Rest baut auf Sand.


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20.3. - Dallas als Öl-Metropole mit seinem dadurch erworbenem Reichtum ist jedem ein Begriff. Bei Dallas denkt man entweder an JFK oder  J.R.
Aber wer kennt in diesem Zusammenhang schon Aberdeen in Schottland. Dabei geht diese Stadt einen ähnlichen Weg wie das texanische Kuhdorf.

Aberdeen gehört zu den reichsten Städten des United Kingdom. Dieser Reichtum, hervorgerufen durch das Nordseeöl und die damit florierende Infrastruktur, nährt hauptsächlich die Unabhängigkeitsbestrebungen der Schotten. Ähnlich wie der Lone-Star-State Texas hat auch Schottland - im Gegenteil zu den jeweiligen Reststaaten - die verfassungsmäßige Möglichkeit, sich vom Imperium wieder zu lösen. In beiden Staaten gibt es große Sezessionsbewegungen.

Öl und Gasvorräte verringern immer die Abhängigkeit von anderen, ob als Staatengebilde oder als Investor.  Unabhängigkeit streben Investoren generell an. Die kann man sich theoretisch rein juristisch sicher erkämpfen, taugt aber praktisch immer nur mit dem entsprechendem finanziellen Hintergrund, möglichst geparkt in rentierlichen Rohstoffen.


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19.3. - Ich verneinte bereits mehrfach die Möglichkeit, sich  kurz-o. mittelfristig durch Flüssiggasimporte aus den USA von Russland unabhängiger zu machen. Nichtsdestotrotz schlägt Washington diese Option jetzt vor.

Theoretisch könnte der Gasimport ehestens in fünf Jahren beginnen. Allerdings fehlt hierzulande die Infrastruktur und ehe diese beginnt, sich durch die Bürokratie zu kämpfen, haben sich die Energieweltlage sowie die Förderquoten der Schiefergasquellen mehrfach verändert.
Zudem gelang es selbst den Shalegasfeldern nicht, den  durch den strengen Winter in den USA gestiegenen Gasbedarf entsprechend zu steigern.
Daher kann man den US-Gas-Export lediglich  nutzen, um kurzfristige Überkapazitäten abzubauen.
Die USA stellen - wie bekannt - auf Erdgaskraftwerke um. Auch diese werden künftig bevorzugt eigenes Gas kaufen. Da sollte sich Europa warm anziehen- oder sich besser doch wieder mit der östlichen Rohstoffgroßmacht vertragen. Ansonsten wirds teuer- für die Europäer.


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18.3. - Viele sind in den Honeypot der "grünen Energien" hinein getappt, weitere folgen, obwohl die ersten schon im Honig ersaufen.
Nun erwägt man das Beispiel Österreichs auf Deutschland zu übertragen, die Eigenbesteuerung selbst gezapften Solar-Honigs durch den Staat. Wer mehr als 5000 kWh /Jahr selber zapft ist mit 1,5 ct./kWh dabei. Somit werden trotz wirtschaftlichen Fehlschlags nun über weitere Wege die Subventionen wieder einkassiert.
Daher niemals in staatlich "geförderte" Projekte investieren. Der Staat ist Ihr größter Feind. Er lügt, betrügt und täuscht  Sie solange, bis Sie im Topf gelandet sind und tritt dann noch nach.

Den Schwindel lernen jetzt auch die Biogas-und Anlagen-Bauer(n)  kennen:
"Anfang April will die Bundesregierung den Gesetzentwurf zur neuen Ökostrom-Förderung beschließen, und dann dürfte die Biogas-Epoche fast so schnell vorbei sein wie sie angefangen hat.", schreibt die Süddeutsche.
Die um sich greifende Vermaisung der Felder dürfte neben der negativen Energiebilanz und Unwirtschaftlichkeit ein Grund für die Kehrtwende sein.
Gar Abwrackprämien sind schon im Gespräch. Wer da in die Biogas-Anlagenbauer investierte bekommt einen Crash, denn das Geschäft ist damit so gut wie tot. Auch der Bio-Bauer, der nur auf leichte Monokultur setzt, wird sein Geschäftsmodell ändern müssen.

Generell ist zu beobachten, daß jetzt die ganzen "grünen Energie"-Spinnereien schrittweise zurück gedreht werden. Der Trend dreht sich eindeutig gegen diesen Unsinn.
Das zeigt auch diese Story über ein Elektroautotest eines FOCUS-Redakteurs:
"Frieren oder schieben? Das kann das erfolgreichste Elektroauto wirklich"
Man macht das alles nur noch lächerlich.
Richtig so! Zurück zu den konventionellen Werten. Die haben seit Jahrhunderten bewiesen, wie Energieumwandlung geht.


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17.3. - In Folge des  "Krim-Konfliktes" fiel nícht nur der Rubel, sondern auch wichtige Aktien, u.a. die von Ölunternehmen, welche teilweise westlichen Aktionären gehörten. Fast die Hälfte der Einnahmen dieser Energieunternehmen gingen also ins Ausland. Letzte Woche nutzte aber Russland den Preissturz und kauft flugs diese wichtigen Aktien billig auf und holte damit auch die Einnahmen zurück ins Land. 20 Mrd. $ Gewinn sollen dabei auch noch gemacht worden sein. Chapeau, Towarischtsch Putin!

Derweil gibt es aus der Ukraine neue Drohungen. Der faschistische Anführer des Putsches, den die EU weiterhin hofiert, will jetzt die Gaspipelines sprengen, um Russland damit zu schaden. Daß er damit hauptsächlich denjenigen schadet, die ihn an die Macht putschten, interessiert ihn nicht oder ist er so blöd. Jedenfalls zeigt es, was für Gestalten da an die Macht gekommen sind.

Da kommen die Gedanken gerade recht, die ich letzte Woche schon relativierte. WELTonline glaubt, daß US-Erdgas die Energieabhängigkeit der EU von Russland verringern könne.
LNG, also verflüssigtes Erdgas, kann ohne Pipeline per Schiff transportiert werden.
Wie hier schon berichtet, subventioniert die USA Verflüssigungsanlagen und zielt damit auf großflächigeren Export des überschüssigen Shale-Gases nach Übersee, da man dort etwa das doppelte bekommt.
Jedoch ist das nur der berüchtigte Tropfen auf den heißen Stein. Weder gibt es soviele LNG-Tanker, noch Verladeterminals in den USA, geschweige denn eine ebenso kongruente Import-Infrastruktur in Europas Häfen.
Die ist auch nicht geplant, schließlich muß ja z.B. in Deutschland die "grüne Energiewende" finanziert werden. Da kann man nicht noch neue Teminals bauen, die der Ideologie widersprechen.  So wird man sich auch weiterhin mit Russland arrangieren müssen.


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13.3.- Ist es Zufall oder beabsichtigte Drohkulisse gegen Russland, daß erstmals seit 24 Jahren die USA ihre Ölreserven anzapfen und einen kleinen Teil frei geben wollen?

Wohl beides.
Die EIA hatte den Schritt schon vor Wochen beschlossen, für einen Systemtest, sagt man dort. Die  5 Mio. Faß verheizt die US-Bevölkerung in 8 Stunden. Sie sind also keineswegs preisrelevant.Natürlich müssen diese später wieder aufgefüllt werden.
Zudem ist das Öl noch gar nicht am Markt. Es ist nur eine Ankündigung, die den Future-Markt natürlich beeinflusst. Der WTI-Preis geht auf 98 Dollar zurück.
Um Russland zu beeindrucken, muß man BRENT drücken, was aber in London gehandelt wird und mit 107 Dollar weiter über der Haushaltsmarke von 100 $ der Russen liegt.
Natürlich wird in der Propaganda gern alles verwertet.

Derweil fürchten Shell, Exxon, OMV Romania und NAK ihre- vor den ukrainischen Unruhen- gesicherten Bohrrechte im Schwarzen Meer zu verlieren.
Unklar ist bis zur Krim-Abstimmung am Wochenende, ob Kiew oder nun Moskau über die Gerichtshoheit dieser Rechte verfügt. Geht die Krim an Russland, was wahrscheinlich ist, muß man mit Moskau sprechen, und die werden sich an die mit der alten Regierung der Ukraine gemachten Verträge selbstverständlich halten. Gegenteilige Spekulationen sind ebenfalls Propaganda.


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12.3. - Wenn Russland "Stopp" sagt, werden die Leitungen bei Gazprom zugedreht, heiß es.
Das Szenario gefällt aber dem Konzern womöglich gar nicht. Man will Erdgas nicht wie  vor Jahren noch als Druckmittel gegen die Ukraine ider gar Europa. Damals schon bekam es Gazprom wegen fehlender Einnahmen nicht. Mittlerweile sind nun auch die Verträge derart geändert, daß der Konzern zusätzlich für die Durchleitung verantwortlich ist und als Handelspartner sich damit selbst diskreditieren könnte. Auch ist der derzeitige Börsenwert stark geschrumpft, bringt es Exxon auf 417 sind es bei dem Russen nur 84 Mrd. $.

Zwar sinken die Reserven in der Ukraine derzeit enorm. Dagegen hat Deutschland diese in Hülle und Fülle.
Auch China würde bei einem russischen Gasboykott womöglich eine bessere Verhandlungsposition für die eigenen Einkäufe  erhalten, da man die Differenz dann in Asien absetzen müsste.
Daß die USA mit ihrem Frackinggas eine entstehende Gasboykott- Lücke in Europa schließen könnte, ist derzeit noch Legende. Es fehlen aktuell dafür ausreichend LNG-Terminals und Schiffe.

Anders herum hat der Westen genauso gute Gründe auf Sanktionen zu verzichten. Über 200 Mrd. $ Schulden bei westl. Banken sind ein Argument und es wurde schon angedroht, diese dann nicht zu bedienen. Eine neue Finanzkrise deshalb kann die EU derzeit nicht gebrauchen.

Also wird weiter auf beiden Seiten laut gebellt um das Gesicht zu wahren. Womöglich solange, bis sich die Nachrichtenlage anderen Themen zuwendet.Im Kalten Krieg funktionierte ja die Gasversorgung auch zuverlässig. Man ist halt voneinander abhängig.


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11.3. - Gastkommentar von Dirk Müller -Was steckt wirklich hinter den Unruhen in der Ukraine
(Video)

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10.3. - Hurra, wir haben einen neuen Grund gefunden, warum Windmühlen, Solarspiegel  und ähnlicher Unsinn im Sinne der neuen "Energiewende"-Religion  gebraucht werden: Russland.

Zuerst war das Ei. Das hieß CO2.
Dies sollte die 30-Jahres-Statistik des Wetters, gemeinhin als Klima populär, erwärmen. Da das ausblieb, wandelte man die Klima-Erwärmung- in Wandel. Auch mit mäßigem Erfolg.
Zum Glück kam ein Tsunami in Japan, der nicht die Bauweise oder ungeeignete Bauorte von  Kernspaltern diskreditierte, sondern alle als solche kollektiv.
Doch das Image der sog. "Erneuerbaren" verschlechterte sich weiter. Gut daß man jetzt die Folgen eines inszenierten Putsches in der Ukraine als nächste Angstwaffe aufbauen kann, weil weltweit keine Energiequelle sicher ist.

Trotzdem siegt die Mathematik und die Physik. Für Spekulanten und Investoren an der Börse wird die "Energiewende" zum eiskalten Kapitalvernichter. Ganz oben (bzw. unten)stehen Wind -und Solarfirmen. Das ist Mathe!

Außerdem fordert nun ein Gutachten gar einen Abbruch dieses Unsinns und  endlich die Abschaffung des EEG- weniger aus physikalischen Gründen, sondern aus monetären- zu teuer.
Auch Mathe.
Bemerkenswert ist, daß  der Leiter der Studie Daniel Yergin ist, Bilderberger -Teilnehmer vorletztes Jahr und ausgewiesener Experte in der Geschichte der Erdölförderung. Sein 1100 Seiten Wälzer "Der Preis- Die Jagd nach Öl, Geld und Macht" ist sehr zu empfehlen (nur noch im Antiquariatsbuchhandel erhältlich).
Natürlich ist Yergin für diese Studie damit befangen, obwohl Big-Oil ja tatsächlich von dem Energieunsinn wegen dessen negativer Energiebilanz profitiert. Womöglich wird  durch seine Hintermänner damit eine Veränderung der langfristigen Energiepolitik verfolgt. Jedenfalls ist es auffällig, daß es immer mehr Kritiker  in den Mainstream schaffen.
Kann uns recht sein.

techn. Lesertipp:
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7.3. - Wissen Sie, woran ein Investor (natürlich auch jeder andere Mensch) nie leiden sollte?
Unter Credomanie.
Kennen Sie nicht? Nun, bis vor kurzem kannte ich den Begriff - für eine mir allerdings bekannte menschliche Schwäche - auch nicht.
Also:

"Glaubsüchtigkeit" ist zumindest zum Teil in ihrem Ausmaß "angeboren". Sie ist Grundlage vieler hartnäckiger menschlicher Fehlvorstellungen. Einmal gewonnene Überzeugung sind oft bei Menschen sehr festgefahren, wir neigen dazu, selbst an fiktiven Zusammenhängen unbeirrbar festzuhalten. Oft ändert sich daran auch nichts, wenn diese Zusammenhänge in wissenschaftlichen Experimenten widerlegt worden sind.
(Quelle)

Wundern Sie sich also nicht, wenn es Leute gibt, denen Sie z.B. erklären wollen, daß false-flag-Aktionen wie bei 9/11 oder jüngst in der Ukraine, wo ein vom Westen nachweislich organisierter  Putsch samt Propaganda gegen Russland die Regel in der Weltpolitik sind, Sie für Ihre gutgemeinte Information als "Verschwörungstheoretiker" oder anders diskreditiert werden. Diese Leute wollen ihr heiles Weltbild unter gar keinen Umständen aufgeben. Manche können offensichtlich gar nicht mal dafür, wenn es stimmt, daß das angeboren sei. 

Für einen privaten Investor  darf es aber keine Tabu-Gedanken geben, denn das kostet eigenes Geld, gar auch die Gesundheit oder manchmal das Leben.
Es müssen immer alle Quellen (hier auch im doppeltem Sinne  wortwörtlich zu nehmen) geprüft und ausgewertet werden. Auch wenn am Ende das Ergebnis negativ ist.

Ein positives Beispiel eines Wissenschaftlers, der in der Lage ist, sein Weltbild zu korrigieren, habe ich mit Freude heute entdeckt. Es ist der Zukunftsforscher Matthias Horx, den ich vor Jahren noch als Gläubigen der Klimareligion kennen gelernt habe. Er hat erkannt, das das alles eine Hoax (engl. Ente) ist ---> Epedemien der Angst
Auch Hans-Olaf Henkel oder Hans Werner Sinn  zähle ich heute dazu. Man kann also umdenken lernen, ohne das Gesicht zu verlieren. Im Gegenteil, man gewinnt damit neue Chancen und etwas, was mit Geld nicht zu bezahlen ist- seine menschliche Würde!

"Wissen ist die Grenze, wo der Glaube Zoll bezahlt." (T. Göhler)


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6.3. - Man sieht sich mit Russland schon wieder im kaltem Krieg. Wahrscheinlich war der nie vorbei....(?)
Kriege haben ja einige Funktionen. Eine davon ist die, beide Kriegsparteien zu finanzieren sowie zu verschulden um doppelten Gewinn zu machen. Ebenso zerstören sie viel, resetten defacto einen langwelligen Zyklus in einen Neubeginn.

Das Geldsystem ist wieder an solch einem Punkt angelangt, wo Kriege nötig wären. Wenn man sich die letzten Jahre ansieht, haben die internationalen Konflikte bzw. die gesteuerten Revolutionen ja auch zugenommen.
Im wesentlichen sucht man damit aber auch neue Nachschuldner-Länder. Konflikte eignen sich ebnfalls gut zur Ablenkung.

Auch die Bank of England  warnt vor  Kriegsgefahr- dem, auf dem ca. 700 Billionen großem ungeregeltem Derivatemarkt und erwartet den nächsten Lehman Bros.-ähnlichen Crash.
Vor 6 Jahren, als gut Informierte dies voraussahen, wäre die BoE ein "Verschwörungstheoretiker" gewesen.

Andererseits muß aber auch zur Kenntnis genommen werden, daß vor dem Derivate-Crash schon mehrfach  gewarnt wurde (von mir auch), er trotz der Krise nicht eingetreten ist. Das bedeutet, man hat das System noch recht gut im Griff. Es muß also schon mehr passieren. Vorbeugend organisiert man zwecks Bail-Out schon mal neue Nachschuldner.

Eine Kriegsgefahr sehe ich, wie in meinen letzten, leicht märchenhaften Kommentaren geschrieben, aber aktuell (noch) nicht. Es gibt auf beiden Seiten zu große Risiken der Selbstzerstörung. Der Ölpreis, als ein Merkmal akuter Kriegsgefahr, hat seinen Risikoaufschlag wegen der Ukraine auch wieder eingezogen. Man wird sich in irgendeiner Form, das  Gesicht wahrend , arrangieren, mit Geld.

PS: Ein Folgeprojekt ist jetzt gefunden. Die Abschlußprüfungen dauern ca. noch 2 Wochen.


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5.3. - Jetzt wird, wie gestern geschrieben, erstmal ordentlich gebellt und gebrummt.
Bärchen und Hündchen zeigen Krallen und Zähne.

"Ich werde das grüne Schnipselpapier nicht mehr für die Honiglieferungen akzeptieren und alle Deine Schuldscheine darauf so lange verkaufen, bis sie nichts mehr wert sind.", brummt Mischka-Bär und murmelt in seinen Pelz noch: "Hoffentlich nimmt die auch noch jemand ab?"

"Bähh...." , schreit Wolfus- Americanus, "Dann werde ich all meinen hündischen Unterdackeln verbieten, mit Euren Wölfen Geschäfte zu machen."

Daraufhin rennen die Dackel im Europhantasialand panisch hin und her.
Der Panda -Pekinesis lacht sich derweil einen ins Pfötchen.
Der Vorhang schließt sich und das Publikum sitzt mit offenem Munde versteinert da, der Honigpreis ebenso.

Morgen folgt der nächste Akt.
Guten Abend!


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4.3. - Im Krim-Konflikt bellt der Spitz weiter den Bären an und fragt seine Meute, was bei Sanktionen gegen den Bären passieren würde.
Die amerikanischen Hündchen stellen fest, daß man mit dem Bären nur gerade mal 2 % des Futters austausche. Mit was will man also drohen.
Der Eurodackel bemerkt, daß es den industriellen Leithunden gar nicht gefalle, wenn man plötzlich das Bärengehege sperre, wo man bislang so gut wildern konnte.
Auch würde dann der wichtigste Saft ausbleiben, der Honig, den der Bär fängt und pünktlich liefert, damit im Hundezwinger weiter Milch und Honig fließen.
So wird das Hündchen bald den Schwanz einziehen und trotzdem noch gar fürchterlich auf den Gevatter schimpfen.

Zum Öl:
Die geplante Keystone-Pipeline findet gar keine Sympathie bei dem Amerikanern. Man demonstriert gar unter Einsatz von Filmschauspielern dagegen. Die Leitung soll ja Kanada ermöglichen, ihr Öl gen Süden zu den Raffinerien im Golf v. Mexico zu leiten und den Ölstau abbauen, respektive den Preisverfall von Western Canadian Select stoppen.
Die Demos würden  Obama ganz gute Alibigründe für seine Ablehnung liefern, wenn da nicht die Industrielobby wäre, die am Bau verdient.
Meiner Beurteilung nach, hat die USA derzeit kein Interesse an weiteren Öllieferungen  aus dem Norden. Diese könnten als Konkurrenz zu den inländ. Produzenten gesehen werden. Warum solle man Kanada damit helfen? Wenn die USA Öl brauchen, können sie es sich noch aus Arabien holen. Noch. Später sieht man dann weiter- nach Norden vielleicht.

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3.3.-- Die russische Eindämmung des von der CIA, der Adenauer-Stiftung und anderen Gruppen finanzierten nationalistischen Putsches gegen eine legitim von der Bevölkerung gewählte Regierung in der Ukraine bringt wieder Bewegung in die Märkte.
Die russische Börse bricht 10 % ein, GAZPROM verliert aktuell 19 % an Börsenwert, weil wohl klar wird, daß die Ukraine defacto pleite ist und die 2 Milliarden an Außenständen für Gaslieferungen nicht beglichen werden können. Da half selbst die verzweifelte Ankündigung des ehemal. ZDF-Emporkömmlings und jetzigen Regierungssprecher Seibert nichts, daß diese Rechnung doch der deutsche Steuerzahler übernehmen könne.

Jedenfalls steigen die Gold-,Gas -und Rohölpreise aufgrund der neuen geopolitischen Risiken. 
Die Wahrscheinlichkeit einer Spaltung der Ukraine besteht theoretisch.
Damit würden die mit dem weiterhin rechtmäßigen Präsidenten der Ukraine, Janukowitsch, und Moskau verhandelten Gasrabatte für die abgespaltene Westukraine aufgekündigt werden.
Die EU wäre dann um einen Pleitekandidaten reicher gleichfalls die Sicherheit zuverlässiger russischer Erdgaslieferungen nach Westeuropa vakant. 
Da ich glaube, daß die Energiesicherheit für die EU wichtiger ist, wird man in geeigneter Form die derzeitige Hilfsregierung in Kiew bald fallen lassen. Zwar werden derzeit im Westen große Töne gespuckt, aber ein Spitz bellt sich auch die Stimme aus dem Leib, wenn er einem Bären gegenüber steht.

Und die östlichen Bären werden zunehmend stärker.
Nicht nur daß sich China heute mit Moskau bezüglich des Konfliktes solidarisierte, letztes Jahr fast eine Jahresproduktion physisches Gold aufkaufte, wird auch gemeldet, daß das asiatische Riesenreich große Öl-und Erdgasvorkommen entdeckt habe.
Damit könnte man in Zukunft einen konvertiblen "OGGS-YUAN" in den Währungswettbewerb schicken, also einen mit Oil,Gold,Gas und Silver gedeckten Schein. Dies ist eine große Gefahr für Dollar und Euro. Deshalb versucht man mit den altbekannten Subversionsmethoden den wachsenden östlichen Einfluß zu stören bzw. zu diskreditieren. Nur darum geht´s bei dem Putsch in der Ukraine. Dafür macht man sogar gemeinsame Sache mit den Rechtsradikalen.




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FEBRUAR 2014

28.2. - Auch im Ölgeschäft gibt es Schafe, die jedem Trend hinterher rennen. Langsam dämmert es denen aber, daß Fracking weniger ein Umweltproblem hat sondern eher eines in Bezug auf Rentabilität.  Um 1 Dollar zu erlösen, müssen 1,5 Dollar aufgebracht werden, schätzt die IEA. Zudem fällt der Output um bis zu 70% schon nach einem Jahr, während konventionelle Felder nach zwei Jahren im Schnitt noch 55 % ihrer Anfangsleistung schaffen, ehe sie langsam zurück gehen.
Ach was?

Ich verstehe nicht, wieso man für diese Erkenntnis ein halbes Jahrzehnt braucht. Bereits vor 5 Jahren haben wir uns aus genau diesen Gründen aus dem Fracking zurück gezogen, just in dem Moment, wo der Gaspreis einbrach. Aber offensichtlich genau dann begann für die Ölschafe der Fracking-Hype 2.0.

Nichtsdestotrotz wollen jetzt US-Ölfirmen an Europas Gas, hauptsächlich über die Frackingmethode, die seitens der EU genehmigt wurde.
Zwar liegt der Gaspreis hier fast doppelt so hoch wie in den USA, jedoch fehlt die nötige Infrastruktur die den Vorteil wieder aufhebt.
Auch fehlt in den Bevölkerungen des alten Kontinents eine historisch gewachsene Akzeptanz der Ausbeutung von Öl und Gas im Inland, was natürlich auch Gründe in der Bevölkerungsdichte und Kultur hat.
Gegen all das muß das neue Öl-Start-up "Euro-Fracking" erstmal ankommen. Ich rate daher hier schon mal vorsorglich vor möglichen neuen Anlageangeboten ab.


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27.2. - David gegen Goliath:
Der Wiener  Prof. Hörmann plant den Umsturz des Fiat-Money-Systems- mittels Klageweg. Dazu ist schon ein "Kreditopferverein" gegründet worden. Es werden nun 2000 verschuldete Kreditsklaven gesucht, die mit finanzieller Hilfe des Vereins gegen den Kreditbetrug der Banken klagen.

"Derzeit, führt Hörmann aus, werde das Gros des Geldes von privaten Banken geschöpft. Das ist das sogenannte Giral- oder Buchgeld. Bankverbindlichkeiten entstünden einfach, indem Kunden einen Kreditvertrag zum Beispiel über 10.000 Euro unterschreiben und Bankmitarbeiter Zahlen auf einem Konto eintragen - und schon seien 10.000 Euro neu geschaffen worden. Wenn der Kredit dann getilgt wird, werde das Geld wieder aus dem Verkehr gezogen, also vernichtet."

Ich wünsche Erfolg, glaube an diesen derzeit aber eher weniger. Jedoch kommt dadurch das sittenwidrige Falschgeldsystem mehr in das öffentliche Bewusstsein. Das wird meines Erachtens der Erfolg werden.
Das Geldsystem verdaut sich aus mathematsicher Sicht ohnehin irgendwann selbst. Aufpassen muß man nur, daß man nicht mit in diesen Verdauungstrakt kommt, da man nicht weis, wie lange dieser Stoffwechselvorgang dauert.

Aber ich bin gespannt auf die Beweisaufnahme, sofern es zum Prozeß in Österreich kommt. Die Beweise, daß es so ist wie Prof. Hörmann schreibt, sind vorhanden. Ich habe sie selbst gelesen, sonst würde ich ja hier nicht seit Jahren diesbezügliches behaupten.

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26.2. -  Hierzulande soll es 35 Millionen finanzielle Analphabeten geben, so eine Umfrage der ING-Diba. Ich finde es sind wesentlich mehr.
Höchstens 10 % der Bevölkerung hat finanzielle Bildung- höchstens. Dazu gehört, daß man nicht nur die Inhalte der sogen. "Finanzinstrumente" usw. kennt, sondern auch das tatsächliche Geldsystem (siehe oben: Money as Debt usw.) und das kennen nicht mal Banker oder erfolgreiche Unternehmer. Fragen Sie sie doch mal nach der Herkunft des Geldes für einen Kredit oder der mathematischen Funktion des Zinseszins....

"Der Zinseszinseffekt und seine Wirkung wird übersehen." , heist es im Artikel weiter.
Genau, denn dieser wirkt nicht ausschließlich vermögenssteigernd, sondern wegen des Schuldgeldsystems auch vermögensvernichtend, da die bestimmende Expofunktion auch für die Gegenseite, die dazugehörigen Schulden gilt. Ob es der Journalist auch weis?

Richtig ist, daß die Leute mehr Vergleiche und Engagement für den Kauf eines Kühlschranks aufbringen, als für das Management ihres Vermögens. Das gleiche gilt übrigens auch für Österreicher und alle anderen Länder der Welt:
"Wissenslücke bei Wertpapieren: Viele nehmen Zinsverluste in Kauf "

Wir haben das mit dieser Homepage vor Jahren geändert. Wer dieses seltene Investment findet, hat sich vorher bewußt auf die Suche gemacht. Doch bevor er es bekommt, muß er sich zuerst weiterbilden, also länger einlesen statt bequem beschwatzt zu werden.
Auch fördern wir die finanzielle Bildung -im allgemeinem wie besonderen - eben auch über diese Tageskommentare. Nur der ausdauernde Leser bekommt alles mit, denn Beharrlichkeit ist eine Grundvoraussetzung für erfolgreiches investieren.

So gibts heute weitere Tips:
Zuerst vom Meister, Warren Buffett, der gerade eben fünf seiner Lektionen der Welt mitteilt.
Ich kann allen Tips uneingeschränkt zustimmen und lebe diese ebenfalls. Zudem empfehle ich, sich selbst eigene Investmentregeln zu formulieren und unbedingt aufzuschreiben.
Zwei meiner 20 eigenen Regeln daher hier als Zugabe:

"Nr. 9: Investiere nur in Unternehmen, an denen die Betreiber /Initiatoren selbst mit erheblichem Eigenkapital beteiligt sind und damit ein direktes Interesse am eigenem Erfolg besteht. Auch muß der Vertriebler selbst investiert sein, weil es dann sicherer ist, daß er sich tiefgründiger mit dem Investment beschäftigt/e.

Nr. 10: Investiere nur das frei verfügbare Geld, was Du ohne Probleme verlieren könntest. Schreibe es ab und verdiene es zurück. Dann machen temporäre Buchverluste keine Sorgen."



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25.2. - Die Kosten für Energie steigen für viele Haushalte so bedrohlich an, daß dafür ein neues Wort kreiert wurde: Energiearmut.
Als "energiearm" gilt, wer mehr als 10% seines Nettohaushaltseinkommens für Energie ausgeben muß. Das ist natürlich doppeldeutig bewertbar.
Einerseits gibt es im Universum unendlich viel Energie. Von Armut kann also keine Rede sein.
 
Der sekundäre Armutserzeuger ist der grüne Energiesozialismus mit seinen Ökosubventionen, wo von arm nach reich per Gesetz umverteilt wird. Genau darüber regen sich ausgerechnet die Grünen als ideologische Mitverursacher auf....

Aber es gibt die Zweite Seite- den primären Armutserzeuger.
Armut- egal welcher Art- bedeutet arm an Mut, dem Mut und der Energie, aus seiner ärmlichen Lage selbst heraus zu kommen bzw. gar nicht erst dort hinein.
Dazu muß man Risiken eingehen, Chancen suchen und nutzen und vor allem seine Einstellung zu Geld und seiner inneren Energie verändern.
Es ist leicht meckern gegen die Ökostalinisten, was auch zur genüge getan wird. Letztlich geht dieser Energiesozialismus eh bankrott. Wichtig ist nur, daß man selbst nicht mit in diesen Topf fällt.

Man muß  seine Energie mutig investieren, vorrangigst in Wissen. Dann gelangt man auch zu den Chancen, daß Energie auch wohlhabend machen kann- sei es die physikalische, die mentale oder beide.
Gefragt ist Energie-Mut, dann wird man energiereich. Alles Einstellungssache, sei es am Generator oder den Gedanken.



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24.2. - Ein gutes Händchen auf dem Rohstoffmarkt haben derzeit die Großbanken nicht. Die Citi und die Deutsche Bank verzockten sich gerade etwas mit einem Preisabsicherungsprogramm des mexikanischen Ölkonzerns.

Mexiko setzte sein unteres Preisziel auf 81 $. Dann kamen die Preise für mexikan. Öl ins Rutschen, jedoch nicht unter diese Schwelle. Den Abwärtstrend mussten die Banken dennoch mit Ihren Hedges abfangen. Der Preisrückgang ging auf die höheren Lagerbestände von WTI-Öl zurück, was im Golf von Mexiko dann auch zu einem Überangebot führte. Die Preis-Differenz müssen dann die Banken als Absicherungsinstitute übernehmen.

Was lernen wir daraus?
Es ist bei reinen Wetten auf den Preis immer eine 50:50 Chance bzw. Risiko. Keiner kann die Kurse monatsgenau vorhersagen, lediglich langfristige Trends. Wetten auf den Ölpreis ist so, als würde man mit 12 Bällen aufeinander jonglieren.

Es gibt einen Unterschied zu den Wetten, das ist die strategische Prognose.
Hier sammelt man langjährige Daten die einen Trend bewirken können, der plausibel erscheint, weil er sich z.B. auch schon in der Geschichte mehrfach so wiederholte oder die Marktgesetze trotz Manipulation letztlich siegen. 
Dazu benötigt man aber  auch die richtige Grundlagenwissenschaft beim Geldsystem (z.B. die Österreich. Schule der Nationalökonomie) und keine Ideologie ( z.B. nach Keynes). Dann sind eintretende Prognosen auch kein Zufall.
Schon 2009 stand hier, daß sich die USA wieder in Richtung  Protektionismus bewegen muß und wird- auch beim Öl.
Einen weiteren Schritt zu diesem Trend - der mehr symbolischen Charakter zu haben scheint- ist eben gerade die Anweisung des Pentagon ,nur noch Flaggen oder Schiffsmasten mit "100% made in USA" zu kaufen.

Das wünsche ich mir für Öl und Gas, wobei das jetzt aber keine Wette oder Prognose, sondern mehr Wunschdenken meinerseits ist. Als Investor muß man auch das voneinander unterscheiden können.


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20.2. - Nachdem Gold gute 10% gestiegen ist, klettert auch WTI weiter und notiert um die 103 $. Die Gold-Öl-Ratio mit 2,44 Gramm Gold für ein Faß Öl liegt im langjährigem Durchschnitt- also ausgewogen und ohne Übertreibungen.

Währenddessen  Preissprünge von Aktien oder Rohstoffen regelmäßig mediale Aufmerksamkeit erleben, fristet einer der wichtigsten Energierohstoffe diesbezüglich ein Schattendasein. Dabei ist Erdgas gerade extrem hochgeschossen.
Heute notieren wir schon 6,20 $/MCF, das ist ein Monatsplus von ca. 46 % und ein 52-Wochenplus von 91 %.
Es scheint so, daß sich der von mir so bezeichnete "Gas-Honey-Pot" jetzt langsam schließt, die Gasnachfrage auch durch die neuen Gaskraftwerke steigt und somit der Preis mit gehen kann.

Noch kurz etwas zu Erdgas:

Erdgas ist ein Gemisch verschiedener Kohlenwasserstoffe (Butan, Ethan, Propan,Methan, Helium u.a.) sowie auch Kohlendioxid, Stickstoff und Schwefelwasserstoff. Entsprechend der Zusammensetzung ist der Preis vor Ort.
So bekommt man für hochwertigeres Erdgas mehr als der Henry-Hub-Preis ausweist.
Erdgas wird an der New York Mercantile Exchange (NYMEX) und an der International Petroleum Exchange in London gehandelt. Schon 1785 wurde übrigens Erdgas in Großbritannien erstmalig kommerziell genutzt.
Henry Hub
ist ein Gas-Future in Erath /Louisiana. Erath ist der Ort, an dem physisches US-Erdgas formal gegen den NYMEX-Future angeboten wird. Er dient als Referenzmarke.

Erdgas kommt in unterirdischen Lagerstätten oft zusammen mit Erdöl vor. Da es unter hohem Druck steht, fördert es sich, sobald das Reservoir einmal geöffnet ist, meistens von selbst. Das geförderte Erdgas wird dann über Pipelines  in die Gaswerke transportiert. Für die Pipeline-Miete muß man noch etwa 20 % vom aktuellen Gaspreis abziehen. Weitere Abgaben sind Steuern und Förderabgaben (Royalties). Derzeit kalkulieren wir Erdgas aber nicht mit ein. Der Förderzugewinn  ist aber ein willkommener Bonus.

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18.2.- Heute mal aktuelle Zahlen vomUS-Stromgeschäft in 2013 aus dem NAEB-Newsletter:

Durchschnittsstrom-Preis Endverbraucher Dezember 2013: 13,1 USD-Cent = 10 Cent(*) (28 Cent)
Anteil Gas (Fracking u.a.) an der Strom-Produktion in 2013: 27,7% (10.5%)
Anteil Kohle an der Strom-Produktion in 2013: 37,0% (45,5%)
Anteil Solar (Voltaik + Thermie): 0,2% (4,5%)
Anteil Wind; 4,1% (7,9%)
Nuklear: 19,2%  (15,4%)
Rest: Hydro, Öl, Holz, Biomasse, Abfallunspezifiziert

(Deutsche Vergleichswerte fett in Klammern.)Einsatzkosten Kohle und Nuklear für beide Länderidentisch, bei Gas USA ca. 1/3 des Deutschen Preises.
(Quelle: NAEB e.V.)

Das spricht für sich daher ohne weiteren Kommentar!

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17.2. - Bis zu 100.000 € /Jahr bekommen Landwirte als Pacht für einen Windmühlensockel - noch!
Das sind  in der Spitze  ca. 13 % des Stromertrages, besser gesagt, der Subventionen, die der Verbraucher zahlt. 
13 % sind aber vergleichsweise wenig gegenüber den Royalties von 20 bis 27 % im Erdöl-und Erdgasgeschäft.
Diese bekommt der Landeigner für die Hergabe seiner mineral rights auf den Barrelpreis. Der Unterschied ist jedoch, daß Öl und Gas im Vergleich zu Wind- o. Solarstrom vergleichsweise billig und vor allem unsubventioniert nach Marktregeln gefördert wird. 
Wir zahlen sehr gern diese Gebühr, wenn uns der Farmer unter seinem Acker die Förderrechte abtritt.

Die Bauern sollten sich aber im Gegensatz zu den Lease-Besitzern der Erdölfelder keinesfalls in Sicherheit regelmäßiger Einnahmen wähnen.
Der "Sozialismus im Gewand des Umweltschutzes" wird jetzt ausgerechnet in Australien massivst zurück gefahren.

Das o.g. Zitat stammt von keinem geringeren als vom neuen austral. Premierminister Tony Abbott.
Seit Monaten kassiert er alles wieder ein, was irgend einen Hauch von "Klimaschutz" hat.
Das interessante daran ist, daß Australien bislang als Vorreiter einer Energiewende galt- so wie Deutschland. 
Seit man aber erkennt, was dadurch hierzulande  Grauenhaftes angerichtet wird, wird jetzt extrem zurück gerudert. Wenn gar ein Flächenkontinent mit mehr Sonne und Wind als das interkontinentale Teutonien  keinen Sinn mehr darin sieht, dann ist es  hier gleich recht absurd. Der Beginn eines neuen Trends.
Wie es aussieht, wird der Klima-Hype womöglich schrittweise durch die Eliten abgebrochen.
Wer also jetzt noch in so etwas defizitäres investiert, dem ist echt nicht mehr zu helfen.


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14.2. - Die Energy Information Administration (EIA), das Amt für Energiestatistik innerhalb des US-amerikanischen Energieministeriums, hat - wie vor Wochen schon die IEA - die Prognosen zum Ölverbrauch nach oben gesetzt:

Der Weltölbedarf soll in 2014  auf 91,61 Millionen Barrel und auf 92,99 Millionen Barrel / Tag in 2015 steigen.
Für die USA erwartet man bei angehobenen Verbrauchsprognosen leicht sinkende Fördermengen für beide Jahre.
Dies verhalf dem Ölpreis zu einer Fortsetzung der Erholungstendenz.
Für einen stabileren Ölpreis sorgte auch das American Petroleum Institute:
Es informierte über einen Rückgang der gelagerten Destillatemengen um 1,45 Millionen Barrel und einen Schwund der in Cushing/Ok., dem Erfüllungsort für WTI.

Auch Gold legte zum Wochenschluß einen steten Aufschwung hin und notiert mit 1317 $/oz. fest über der 1300 $-Marke. Diesmal ganz ohne die übliche Freitagsdrückung um 14:30 Uhr. Kein Gold mehr da, oder?

Das kann so weiter gehen....


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13.2. - In schöner Regelmäßigkeit wird die Schuldenobergrenze der USA angehoben. Jetzt hat man den nächsten Termin auf 2015 gesetzt. Bis dahin kann das Land sich noch tiefer verschulden.
17,3 Billionen Dollar  Staatsschulden sind steigerungsfähig.

Was geht, offenbarte jetzt das Federal Reserve  System, FED:
Um den Kollaps des Finanzsystems ab 2008 zu verhindern (besser: zu verzögern), stellte das FED den Banken der Welt Bailout-Gelder in bislang nicht gekanntem Ausmaße zur Verfügung:
30 Billionen Dollar.
Das ist etwa das Welt-Bruttoinlandsprodukt eines halben Jahres.

Es ist natürlich nur virtuelles Geld, was das FED nicht hat, lediglich in den PC eingibt und als Schuld zurück bekommen will.
Auf der Empfängerseite- den Banken- wurde das Geld zum Löcher stopfen genutzt. Doch die Verluste, die die Banken hatten bzw. weiter haben, sind die Gewinne anderer, denn das Geld ist ja nicht weg. Es verbleibt im System und erzeugt immer größere Blasen sowie Inflation. Einen Teil dieser Geldmengenaufblähung zeichnet der Ölpreis ab.

Da aber trotz dieser Bailouts überhaupt nichts am System geändert wurde, lauert die nächste und viel größere Krise schon.
Was dafür aber geändert wurde, sind die Gesetze und Mechanismen zur Massenenteignung der Geldbesitzer. Zypern und Griechenland waren erste Testläufe ohne große Reaktion der Leute. Künftig reichen das FED oder die EZB nicht mehr aus. Es werden auch die Gläubiger, also die Sparer, herangezogen werden, zuerst in Europa.
Das ist sicher!


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12.2.- Ein Pleite-Land nach dem anderen greift nach dem lender of last resort, um seine Bilanz zu verbessern- nach Öl.

So will auch Spanien verstärkt nach Öl bohren- im Atlantik,vor der kanarischen Küste.
900 Millionen Tonnen wittert man dort unten.
Wie üblich regt sich bei dem nutzlosem Zeugs der Widerstand diverser Prolls, u.a. auch Kate Moss, Mick Jaggers Töchterchen  und Paris Hilton, die glauben, daß Benzin an der Tankstelle entsteht.

Aber immerhin muß man Spanien anerkennen, daß es diesbezüglich nun eine Volksbefragung plant, ganz im Gegensatz zu Deutschland, wo das Volk bzgl. Energiegewinnung nichts zu melden hat, nur zahlen darf.

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11.2.-  Gemessen am Börsenwert hat Google den Ölkonzern Exxon Mobil knapp überholt,
mit 394 : 388 Dollar.
Mit 472 $ bleibt allerdings Apple weiter der derzeit "wertvollste"(?) Konzern, zumindest börsiastisch.

Letztlich ist hier aber eines ablesbar:
Man kommt weder ums Öl noch ums Internet herum, muß mit beiden was machen.
Wenn Daten das Öl der Zukunft sind, es für Öl aber keinen Ersatz gibt, dann braucht man halt beides- am besten ein Öl- und ein Internetgeschäft.

Wie sowas geht, erkennen Sie an dieser Homepage seit Jahren praktisch.  Ich kann Internetmarketing- auch über google adwords- absolut empfehlen. Es war nie einfacher für Unternehmer Kunden zu finden.
Warum?

Weil Sie dann keine Kunden mehr finden bzw. suchen müssen- die Kunden finden jetzt Sie. Wer als Unternehmer noch nicht aktiv im Netz  wirbt, stirbt. Denn das ist ein Megatrend.
Punkt!


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10.2.-Stellen sie sich vor:

Sie investieren in noch nicht erschlossenen Erdölquellen. Deren Tagesförderung wird "progressiv" mit 100 Faß kalkuliert,  schafft geologisch aber nur 10 % davon.
Es muß die doppelte Menge an gutem WTI-Öl aufgebracht werden, damit man wenigstens die 10 Faß am Tag gefördert bekommt. Zudem ist das Öl  so schlecht und unregelmäßig verteilt, daß es der zehnfachen Anzahl an Pumpen bedarf, die ganze Landstriche verschandeln.

Auch muß das Öl wegen fehlender (S)Trassen durch Kleintransporter  über tausend Kilometer zur Raffinerie gefahren werden, die gesetzlich gezwungen wird, dieses kostenintensiv mit gutem Öl zu vermischen und zu verarbeiten.
Daher bekommt man für das Barrel auch nur 30 $ an der Quelle.
Deshalb wird es staatlich auf  20 Jahre mit zusätzlichen 35 $ subventioniert, daß sich das Geschäft gerade so rechnet.

Finanziert wird das ganze von unbedarften und öl-kologisch verbildeten Kleinanlegern über kurzlaufende Festzinskredite mit monatlicher Kündigungsfrist der gesamten Summe, auch wenn dadurch das Projektunternehmen insolvent werden kann.
Zur Unterstützung des ganzen wurde vor Jahren eine Partei gegründet, "Bündnis 80/Die Schmierigen", die die Ideologie unters Volk brachten, mit der Förderung von schlechtem Öl in den unsicheren Fördergebieten die Rotationsgeschwindigkeit der Erde zu erhöhen, weil die Sonne dieser sonst in 300 Jahren zu nahe käme. Der Untergang nahe schließlich.

Würden Sie dort investieren?
Wohl kaum. Aber genau das machen welche.
Es ist das Geschäftsmodell der Wind- oder Solarkraft. Die gehen derzeit reihenweise pleite, letztlich PROKON und nun Windwärts.
"Vorwärts nimmer -rückwärts immer!"


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7.2. - Ich warne ja schon seit Jahren vor ungezügeltem Dämmwahn bzw. dem Kauf oder Bau von sogenannten Passivhäusern. Dies nicht nur aufgrund der nicht vorhandenen Energieeinsparung, sondern auch wegen des Raumklimas. Daß dies darin alles andere als gesund ist, stellt ein bislang geheimes Papier der Stadt Frankfurt in Bezug auf die eigenen Feuerwachen fest, die in Passivhausbauweise errichtet werden mussten. Durch die darin nötigen Belüftungsanlagen wird die Luft so trocken, daß sich Erkrankungen häufen.

Gar Lebensgefahr geht bekannter weise von den Materialien aus Erdölderivaten aus. Die Feuerwehr dürfte das Problem bereits bestens kennen. Styrohäuser werden oftmals unrettbar nur noch kontrolliert abgebrannt, gleich recht, wenn sich auf dem Dach noch ein stromführendes Kleinkraftwerk befindet.

Ein stromproduzierendes und Öl-getriebenes Kleinkraftwerk  sollte man aber auf jeden Fall haben. 
Es fällt auf, daß die Berichte und Krisenvorsorgeratschläge bzgl. eines Blackout auch in den "Hauptstrommedien" seit Jahren zunehmen.:

"Wissenschaftler haben untersucht, wie die Berliner gegen einen Blackout gewappnet sind. Für die Feuerwehr wäre ein tagelanger Ausfall die größte Katastrophe - schon nach wenigen Stunden könnte es die ersten Toten geben."
, so im heutigen Tagesspiegel.

Auch hier ist ursächlich die völlige Inkompezent und Abstinenz von naturwissenschaftlichem Grundlagen bei den Parteien, Lobbyorgansisationen und Millionen dummer Bürger, die zusammen eine "Energiewende" durchsetzen wollen. So ist derzeit die Gefahr eines Stromkollapses seitens der Netzüberlastung wesentlich höher als durch die Folgen eines unkalkulierten Finanzcrashs.
Berlin ist offensichtlich nicht darauf vorbereitet, denn es fehlt im Ernstfall der schnelle und ausreichende Zugang zum aller wichtigsten. Sie ahnen es bereits, dem (Diesel-) Öl.


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5.2. -  Von nichts eine Ahnung, aber alle reden mit- beim Thema Fracking.
Hier behauptet der Schreiber z.B.:

"Bei dieser Methode werden Gas und Öl mithilfe von Chemie und Druck aus tieferen Gesteinsmassen herausgepresst."

Diese "Chemie" betrifft zu 99,5 % H2O und Sand sowie 0,5 % schwach gesundheitsgefährliche Stoffe, wobei sich die Gefahrenklasse auf das Vollkonzentrat und nicht auf deren homöopathische Verdünnung bezieht.
Öl und Gas werden auch nicht mit "Druck herausgepresst", das macht man beim Waterflooding, sondern das Gestein lediglich beim kurzem Frac-Prozeß aufgebrochen.
Der Rohstoff gelangt zunächst durch den der Formation eigenen Druck nach oben, später muß er gar hochgepumpt werden. Dann ist der Frac-Prozeß, der nur wenige Stunden dauert, lange vorbei.

Mittels Waterflooding  pressen wir übrigens bei einem Projekt in Wyoming das Öl nach oben. Nach Logik der Frackinggegner und Umweltschützer müsste ja wenigstens bei dieser "brachialen" Methode das in der Tiefe ebenfalls stets vorhandene Salzwasser durch den Druck nach oben und so auch das Grundwasser versalzen. Das tut es aber nicht.
Wie sollen denn dann beim kurzzeitigen Fracking die vergleichsweise geringfügigen Mengen wasseroptimierenden Chemikalien ins Grundwasser kommen? Beim Waterflooding wäre aber diese Gefahr wenigstens plausibel, nur müsste man dies dann vorzugsweise den Saudis vorwerfen, die diese Technik umfangreich nutzen.

Genauso wie sich bei naturwissenschaftlichen Laien das schwerere CO2  nicht gemäß Physik am Boden absenkt sondern angeblich in 6000m Höhe fliegt und einen "Treibhauseffekt" bewirke, genauso versickert bei den Scharlatanen eben Flüssigkeit entgegen der Gravitationskraft nach oben. Besonders bei den Grünen erkennt man ja diesen Drang nach Höheren.

Besser ist es, mal die Fachleute zu fragen, so wie in diesem Interview mit dem Cheftechnologen von BP zu neuen  Computer-Technologien zur besseren Kartographie der Öl-und Gas führenden Schichten und anderen Innovationen.
Zum Fracking sagt er u.a.:

"Noch vor zehn Jahren dachte man, dass sich Schiefergas nicht wirtschaftlich gewinnen lässt. Dann kam ein kluger Mann auf die Idee, zwei bereits seit längerem existierende Technologien zu kombinieren – die des horizontalen Bohrens und die des Frackings, also des hydraulischen Brechens von Fels. Diese Kombination stellte sich als erfolgreich heraus.
Fracking wurde von Amoco im Jahr 1947 erfunden und patentiert. Das ist also eine sehr alte Technik, gegen deren Einsatz es jahrzehntelang nur geringe Bedenken gab."


Wie man erkennt, muß man als skeptischer Leser auch gegenüber "alternativen Skeptikern" skeptisch sein, wenn sie von der Sache nichts verstehen und unwissend wahrscheinlich einer Kampagne auf den Leim gehen, die womöglich in Europa eine Erdgas-Konkurrenz zur USA verhindern soll- trotz oder vielleicht gerade wegen der Freigabe der Technologie durch die EU.


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4.2. - Erdöl und Erdgas gibt es zwar genug unter der Erde oder den Meeren, jedoch wird es zunehmend schwieriger an die bekannten neuen Riesenfelder heran zu kommen. Zwar entwickelt sich die Technik, diese ist jedoch auch teurer und man bewegt sich bei neuen Gebieten trotz 140 Jahren Erfahrung in unbekanntem Terrain.

Dies spüren derzeit auch die weltgrößten privaten Ölkonzerne EXXON, SHELL und CHEVRON. Zwar wurden zusammen in 2013 über 120 Mrd. $ investiert, seit 2008 kummuliert gar 500 Mrd.$,  trotzdem sank die Fördermenge.
Bei vielen  neuen Megaprojekten seien die Kosten förmlich aus dem Ruder gelaufen, gar vervierfacht haben sich die Kosten einiger Projekte. Zur Kompensation dieser müssen Kredite aufgenommen und Barreserven angezapft werden.
Dennoch bleibt das Ölgeschäft lukrativ. 2012 hatten die Drei 100 Mrd. $ Gewinn, aber es wird enger. In dem Artikel des WSJ "Explodierende Kosten bringen Ölriesen in Erklärungsnot", werden einige Beispiele besonders hoher Investitionen dargestellt.

In einem weiteren Artikel des WSJ wird eine solch neue Technologie vorgestellt:
Shell will mit einem 480 m langem Superschiff, was derzeit in Südkorea gebaut wird, Erdgas fördern, darauf verflüssigen und über LNG-Tanker zu den Kunden verschiffen.

Auch bei uns geht die Suche nach preiswerten  und  kalkulatorisch risikoarmen Kleinprojekten  derzeit etwas schleppend.
Es gibt zwar viele Projektangebote, z.B. auf der gerade stattfindenden Öl- und Gasmesse in Dallas, wo unser Geologenteam derzeit weilt, doch sind dies zu 80 % Schiefergebiete, die kostspieliger gefrackt werden müssen. Das aber wollen wir unseren Investoren  nicht zumuten, bevorzugen wir doch lieber "Neues Öl aus alten Feldern".
So müssen Sie sich leider noch etwas gedulden. Schließlich soll und darf es uns ja nicht so gehen wie den o.g. Konzernen, natürlich nur was die Kosten angeht, nicht die Gewinne!


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3.2. -  Um den kanadischen Ölstau zu verringern, wurde die Keystone XL-Pipeline von Alberta nach Texas geplant. Dagegen sprachen sich Umweltschützer aus.
Das US-Außenministerium widersprach den Bedenken nun.
Es soll nun Kerry empfehlen und Obama müsste zustimmen. Die Republikaner sind dafür, weil der Bau Arbeitsplätze verspricht.

Dagegen spricht aber tatsächlich, daß sich der US-Markt einer weiteren Flutung durch Öl aussetzen könnte, sofern es noch keine Aufhebung des  Exportverbotes gibt. Sollte die Leitung aber in einigen Jahren stehen, Kanada sein Öl darüber ebenfalls exportieren dürfte, sind die USA dann auch dazu gezwungen, es sei denn, die Frackingblase ist geplatzt und das Angebot stark zurück gegangen.

Zugleich wurde an diesem Wochenende das Ölembargo gegen Iran gelockert. Diesbezüglich vorbereitet platzierte das Land schon 16 seiner 26 Öltanker auf den Ozeanen, die ab heute Kurs auf die Raffineriehäfen nehmen dürfen.
Einen im Artikel beschriebenen und für Autofahrer erhofften großen Preisrückgang gibt es aber erfahrungsgemäß dadurch nicht.
Der Grund ist, daß der Iran zunächst eh seine Produktion erst wieder hoch fahren muß und dem entgegen Saudi-Arabien seine Kompensation zurück holt. Dies wirkt sich dann auch eher auf BRENT aus, welches ja ca. 10 $ teurer als WTI ist. Auch ist diese Hauptreferenzmarke weder von Iran noch vom steigenden Ölverbrauch Asiens abhängig, sondern von den Lagerbeständen in Cushing sowie vielfältiger Spekulation und Manipulation an den westlichen Börsen. Würde der Ölpreis in  Hongkong gemacht werden, läge er nachfragebedingt wesentlich höher.


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JANUAR 2014

30.1. - Wie schon berichtet, führt die Öl-Schwemme in den USA seit einiger Zeit auch zu Transportproblemen. Ähnliches kennen wir von Kanada, wo sich der WCS-Preis (western canadian select) gegenüber WTI (west texas intermediate) deswegen sehr stark veringerte.
Dies ist in den USA so nicht der Fall, denn es sind neue Pipelines im Bau bzw. vor Inbetriebnahme.
Über eine Pipeline der TransCanada Corp. wird der sogenannte Erfüllungsort für WTI in Cushing/Ok. weiter entlastet. 520.000 bbl /Tag sollen 2014 nach Port Arthur gen Süden fließen. Dann folgen die Inbetriebnahme des Seaway-Zwillings und die Vergrößerung der Magellan-Leitung.

Im Norden wird hauptsächlich mit der Eisenbahn transportiert. Dies machte gerade in den letzten Jahren durch mehrere Unfälle mit Öl-Zügen Schlagzeilen. Um das Risiko zu minimieren, werden seit geraumer Zeit aber unablässig die Tankwaggons verstärkt oder ersetzt. Jedoch dauert die komplette Umstellung aller Tankwagen bis zu 10 Jahre.

Unter diesen Vorzeichen wäre die diskutierte Aufhebung des Ölexportverbots  positiv für die Entwicklung des WTI-Preises, der zwar kurz wieder an BRENT heran kam, derzeit aber wieder ca. 10 Dollar hinter der schlechteren Europa-Marke hinterher hinkt. Dennoch kann man unter diesen Umständen den Preis in der Range von 93 bis 110 $ als recht stabil einschätzen.
Zudem steigt der Gaspreis- um über 10% heute auf  5,56 $.


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29.01.- Vor einigen Monaten sah ich noch Putin gegen das Fracking in den USA wegen seiner angeblichen Grundwasserverschmutzung wettern. So was komme in Russland nicht infrage. Irrtum.
Die Meinung Putins war entweder Propaganda oder sie wurde revidiert. Jetzt hat man mit Bohrungen in der Bashenov-Schieferformation begonnen. Sie gilt als weltgrößtes Schieferöl-Reservoir.

Dort sind bereits Shell und Exxon aktiv, da die Formation dem Bakken-Feld in den USA ähnelt.
Sicher hat Russland enorme konventionelle Reserven, aber gerade in der Rohstofffördertechnologie hinken sie wegen der Fracking-Verweigerung Jahrzehnte zurück und müssen US-Firmen dafür anheuern. Das das für eine Rohstoffgroßmacht nicht so bleiben kann, zeigt diese Kehrtwende.

Auch der Aufwärtstrend des Gaspreises lässt das hydraulic-fracturing wieder wirtschaftlicher erscheinen. Doch noch ist Vorsicht geboten. Der Henry Hub ist zwar schnell über 5 $ geschossen, was auch dem kalten Winter geschuldet ist, er kann aber im Frühjahr auch wieder genauso einbrechen.
Zudem beginnt mit dem Aufstiegstrend des Gaspreises ein neuer Schweinezyklus und da das Fördergeschäft mittel-bis langfristig ist, muß man aufpassen, daß man nicht erst dann voll fördert, wenn der Preis-Zyklus wieder im Tal angekommen ist.

Shalegas ist weiterhin noch riskant. Wir bleiben daher konventionell beim Öl und planen jegliches Gas zunächst nicht mit ein.



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28.1. - Nachdem die IEA vergangene Woche sich für die Aufhebung des Exportverbots für US-Öl aussprach, sind auch die Ölproduzenten optimistischer, daß es bald fällt.
Andere glauben noch nicht daran.
Jedenfalls ist damit eine kontroverse und außergewöhnliche Debatte angestoßen worden, die seit 40 Jahren an sich ein Tabu war.
Schließlich ist es billiger- besser kostenlos- sich aus dem Ausland Öl gegen bedrucktes Buntpapier liefern zu lassen. Warum solle man ohne Not also eigene Reserven ausbeuten, wenn die Welt einem diese noch hinter her wirft?

Aber wohl gerade das könnte ein Grund sein, diese Option schon mal zu diskutieren, daß die USA so Öl-stark sei, jenes gar exportieren zu können. Einerseits wird auch dort bemerkt werden, daß sich die globalen Kräfte verschieben und man womöglich nicht mehr uneingeschränkt den ungedeckten Dollar für Öl akzeptieren könnte.
Gleichfalls würde aber eine Öl-Export-Nation durch ihre neuen Reserven die eigene Landeswährung, respektive Verschuldungsfähigkeit, aufwerten, was die Dollar-und US-Hegemonie wiederum verlängern kann.

Zwar glaubt man in Washington für dieses Jahr noch an keine Debatte darüber, aber gerade von mir oben gemachte Kausalkette würde geopolitisch Sinn machen. Das bestätigen mir auch die Befürchtungen eines steigenden Ölpreises für die US-Bürger bei solch einer Lockerung der Exporte.
Dieser steigt dann aufgrund sich schneller leerender Lager in Cushing/Ok., wo der WTI-Preis gemacht wird.
Stiege damit zudem der Ölpreis weltweit, würde das zu einer stärkeren Dollarnachfrage führen, was das Vertrauen in die Währung zusätzlich heben würde.
Somit könnte sich die USA mittels des mehr oder weniger gehypten Schieferölbooms aus der Krise etwas "herausfördern".
Ähnliches betrifft übrigens das Erdgas, dessen Preis trotz Überproduktion steigt, weil man es über neue und subventionierte LNG-Terminals doppelt so teuer nach Europa verkaufen kann.
Beobachten wir also diese Entwicklung weiter.


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27.1.- Ein Bekannter von mir hat 150.000 € Schulden, die er nicht zurück zahlen kann.  Er bezahlt Altschulden im Sinne der Wechselreiterei mit neuen Schulden. Möchten Sie ihm einen weiteren Kredit geben? Wollen Sie sein Counterpart -also seine Gegenpartei sein, welche seine uneinbringlichen Schuldscheine besitzen?
Nein?

Nun , Sie besitzen aber genau diese uneinbringlichen Schuldscheine, sofern Sie Bargeld mit dem € - und Copyrightzeichen neben dem EZB-Schriftzug haben.
Haben Sie  Giralgeld auf dem Konto, besitzen Sie ebenfalls diese insolventen Wechsel, nur daß Sie mit denen zusätzlich der Bank noch einen Kredit gegeben haben, den diese im worst case noch nicht mal an Sie zurück zahlen wird -und muß! Doppeltes Verschuldungsrisiko also.

Wird Ihnen das schon zu kompliziert?

Dann empfehle ich Ihnen sich unbedingt den Zweiten Teil des Klassikers " Money as Debt- Geld als Schuld" -nun in synchronisierter deutscher Fassung- anzusehen, nachdem Sie sich den oben verlinkten 1. Teil soweit verinnerlicht haben, daß Sie auch in der Lage sind, wenigstens selbst den hier ganz kurz formulierten geldtheoretischen Kommentar abfassen zu können.
Da beide Werke zu den Grundlagen des Investments ins Pflichtprogramm gehören, wird auch Teil 2 oben dauerhaft verlinkt.
Empfehlen Sie es weiter!


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24.1. - Mittlerweile hat es sich auch zur Unternehmensberatung Roland Berger herum gesprochen, daß Erdöl entgegen der landläufigen Meinung nicht knapp wird. Es braucht also keiner Angst zu haben, daß den nächsten Generationen das Öl aus geht. Das was höchstens knapp werden könnte, ist das Geld, um Öl zu bezahlen.

Zur Verdeutlichung dessen, was wir Menschen bezüglich der Erde derzeit überhaupt erst angezapft haben, mein folgendes Gedanken-Experiment:
Stellen Sie sich einen Ball von 120 m Durchmesser vor. In diesen bohren wir jetzt Millionen von Löchern in Form von Nadelstichen der Tiefe  2 bis 5 mm. Genau das ist maßstäblich verkleinert die durchschnittliche Bohrtiefe in km, welche wir der Erdkruste zufügen,punktuell in wenigen Gebieten- defacto für die Erde zu vernachläsigen.
Die Erdkruste hat bei unserem Ball eine Tiefe  von 35 mm (real 35 km).
Die wahren Vorkommen der Kohlenwasserstoffe haben wir also noch nicht mal in der Erdkruste angetastet, vom Erdkörper ganz zu schweigen.

In Polen wurde neulich ebenfalls ein solcher  Nadelstich in 2500m  Tiefe  gesetzt und es kam Erdgas raus, welches durch Fracking freigesetzt wurde. Jedoch war dies nur eine Testbohrung, die zwar den Aktienkurs des Unternehmens hob, jedoch noch nicht die mögliche Unabhängigkeit Polens vom Gas Russlands besiegelte. Dazu ist die Technik noch zu teuer, die Infrastruktur fehlt, Grüne sind grundsätzlich immer dagegen und der Gaspreis ist weiterhin zu gering für langfristige Wirtschaftlichkeit.

Allerdings ändert sich der Trend beim Gaspreis gerade in den USA. Henry Hub Natural Gas notiert bei 4,75 $/MCF , was in Anbetracht von dem jahrelangen Preisverfall einen enormen Anstieg darstellt.
Ein Grund ist der extrem kalte Winter in den USA. Sie wissen schon, wegen der "Erderwärmung"...;-)
Da einige Unternehmen in den von mir so bezeichneten  "Gas-Honey-Pot" getappt sind, werden die jetzt ob des Anstieges überrascht und schließen gar deshalb.
Wir freuen uns dagegen, daß es endlich wieder mit dem Gaspreis aufwärts geht, werden doch unsere Produktionen rentabler und die Reserven wertvoller.


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23.1.- Zwar schwächelt derzeit die chinesische Wirtschaft etwas, trotzdem bleibt die Nachfrage nach Öl auf hohem Niveau. So erwartet die IEA (Internationale Energieagentur)  für dieses Jahr eine weiter steigende globale Ölnachfrage.Sie begründet dies mit einer stärkeren Entwicklung vieler OECD-Staaten.

Um 1,3 Millionen auf 92,5 Mio bbl/Tag soll sich die Nachfrage gegenüber 2013 erhöhen, damit 50.000 Barrel mehr als bei der letzten Prognose.
Besonders starke Nachfragezuwächse erwarten die Energieexperten in den USA. Dort wurde der geschätzte Öl-Tagesverbrauch um 180.000 Barrel auf 18,9 Mio bbl angehoben.

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22.1.-  Um die Verschuldungsfähigkeit der Staaten aufrecht zu erhalten, wird auch das Instrument der Statistikmanipulation genutzt. So werden künftig aus Konsumausgaben Investitionen, die damit den Schuldenstand verringern, respektive die Kreditwürdigkeit am Markt erhöhen sollen.

Bei dem gestrigen Artikel dazu von WELTonline fiel mir ein Kommentar auf, der so vor wenigen Jahren dort zügig zensiert worden wäre- weil er wahr ist.
Daher heute dieser "Gastkommentar" von MissDaisy1776:


*facepalm* Hallo wer es nicht begriffen hat seit bestehen des monetären Mindest-Reserve System (fractional money system) können Schulden NICHT zurück bezahlt werden. Das ist ja der Clou! Und auch der Beschiß.
Wer tatsächlich noch glaubt wir hätten einen auf Wert bestehenden Geldsystem, der sollte schleunigst aufwachen!

Seit Zentralbanken aus dem NICHTS Gelddrucken und es den Regierungen gegen Zinsen verleihen gibt es Staatsschulden. Und diese Schulden werden durch Steuern eingetrieben. Daher werden die Schulden nie vergehen, im Gegenteil immer steigen und somit werden auch immer die Steuern parallel mit steigen. Folglich können Regierungen niemals Steuernachlasse geben. Jede Partei die Steuernachlass verspricht (Bring-Schuld) lügt, denn jede fälschlich versprochene Steuersenkung bedeutet Austerität. Und jedes weitere drucken von wertlosen Buntpapier führt zum Crash. Seit 1910 läuft die Show und seit dieser Zeit gibt es Inflationen, Börsen-Crash und Kriege und humanitäre Landübernahmen.

"Wer die Ursache nicht kennt nennt die Wirkung Zufall" Werner Mitschke

-"Die Wenigen, die das System verstehen, werden dermaßen an seinen Profiten interessiert oder so abhängig von seinen Vorzügen sein, daß aus ihren Reihen niemals eine Opposition hervorgehen wird. Die große Masse der Leute aber,geistig unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen,vielleicht sogar ohne je Verdacht zu schöpfen, dass das System ihnen feindlich ist.”
Gebrüd. Rothschild 1863

-"Gib mir die Kontrolle über das Geld einer Nation und es interessiert mich nicht, wer dessen Gesetze macht.”
„Der Zinseszinseffekt ist das achte Weltwunder.”
M. Amschel Rothschild

-„Gold ist Geld, alles andere ist Kredit”
J.P. Morgan

-„Unser Geld bedingt den Kapitalismus, den Zins, die Massenarmut, die Revolte und schließlich den Bürgerkrieg, der zur Barbarei zurückführt. Wer es
vorzieht, seinen eigenen Kopf etwas anzustrengen statt fremde Köpfe
einzuschlagen, der studiere das Geldwesen.”
Silvio Gesell

-„Es gibt zwei Wege, eine Nation zu erobern und zu versklaven. Einerseits durch das Schwert. Andererseits durch Schulden.”
John Adams

Somit ist all dies blöd gequatsche der weisungsgebundenen Presse und der sogenannten Wirtschafts-Experten nur Ablenkung um die Illusion aufrecht zuerhalten.



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21.1.- Seit der Ölkrise 1973 gibt es in den USA ein Ölausfuhrverbot. Dieses- so die IEA - soll angesichts der Produktionszuwächse künftig aufgehoben werden. Es könne wegen des Wachstums bald ein Punkt erreicht sein, wo ausreichend Öl höherer Qualität aus dem Inland zur Verfügung steht.

Die Herausforderung ist hierbei, daß das leichte WTI-Öl nicht in den Raffinerien verarbeitet werden kann, die auf schweres Importöl, z.b. aus Arabien, eingestellt sind. Diese liegen u.a. am Golf von Mexico.
Die WTI-verarbeitenden Raffinerien stoßen somit an Kapazitätsgrenzen, also muß das WTI-Öl weg, sonst geht der Preis runter, da sich die Lager in Cushing/Ok. füllen, auf deren Lagerdaten der WTI-Preis gebildet wird.

Da ein Pipeline-Netz von Cushing zum Golf existiert, welches in seiner Fließrichtung eh schon in Richtung Süden gedreht wurde, kann man die US-Lager entlasten. Ohnehin wird schon über Strohmänner WTI-Öl exportiert- nach China zum Beispiel.

Würde das Exportverbot offiziell aufgehoben werden, würde der WTI-Ölpreis signifikant steigen (wg. Cushing) und sich wieder BRENT nähern bzw. dies übersteigen.  Das wird auch der Grund sein, warum  die IEA das Verbot ebenfalls kippen will.
Muß man sich dann nur noch eine Subventionslösung für die Amerikaner ausdenken, die ja billiges Öl gewöhnt sind, sonst gibt es  eine Verstärkung der Depression in der Wirtschaft.


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17.1. - Wie bekommt man die Schulden weg?
Mit dieser Frage beschäftigen sich die internationalen "Denkpanzer"  (zu deutsch: think tank) schon seit Jahren.
Die Frage ist leicht zu beantworten.
Da in einem Kreditgeldsystem das Guthaben des Einen, die Schuld des Anderen sind (zzgl. Zins), müssen die Guthaben weg. Was vor Jahren noch als "Verschwörungstheorie" galt, daß man Leute damit einfach enteignet, hat sich mittlerweile bewiesen:
Zypern, Griechenbonds, zentralistisch gesteuerte Niedrigstzinsen bei gleichzeitiger Inflationierung, Versperrung der Fluchtwege in rettende Geldanlagen oder Investments (z.B. durch sog Kapitalmarktreformen) und andere Nettigkeiten.

Neben dem IWF und seiner 10 %igen Enteignungssteuer hatte auch das DIW gleiches vorgeschlagen: 10% Zwangsanleihe (aka Geld ist futsch) auf Vermögen über 250.000 €.
Sie können sicher sein, daß das was angedacht wird auch umgesetzt wird.
Nur ist der Zeitpunkt unbekannt, was denen natürlich immer wieder Häme einbringt, die einen Termin aus Insiderquellen wissen wollen. Aber selbst vor solch einem Termin braucht man sich nicht fürchten, wenn man lange vorher, manchmal vielleicht auch zu früh, seine Hausausgaben gemacht hat.

Der Artikel "Enteignung beschlossen? Währungsfonds will ernst machen" schreibt es simpel:

"Dagegen gibt es wenige Mittel: Sichern Sie Ihr Vermögen so ab, dass es
a) nicht zählbar ist und
b) möglichst dem Zugriff entzogen ist.
Gold bietet sich an. Gold, das Sie im Ausland kaufen und aufbewahren können."


Das gleich gilt für Eigentum z.B. an ausländischen Rechten und Produktionsanlagen!


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16.1. - Nichts neues bei der Ölnachfrage: Um 41% wird nach Meinung des  "BP Energy Outlook 2035" der Ölbedarf  bis dahin ansteigen. Zwar soll es in den Industrieländern eher sinkenden Verbrauch geben, was aber durch den Mehrverbrauch in den Schwellenländern kompensiert wird.

Einspruch!
Auch in den Industrieländern wird der Verbrauch weiter steigen- trotz und gerade wegen der Energiesparmaßnahmen. Stichwort: Jevons Paradoxon

Aber auch bei anderen Einschätzungen irrt meiner Ansicht nach BP:
Schiefergas und "nachwachsende Energierohstoffe" werden eben nicht wichtiger sondern beweisen mangelnde Nachhaltigkeit und erleben einen Rückgang.
Wie der BP-Chef darauf kommt, daß hauptsächlich ein "Schiefergasschock" die USA unabhängig von Importen macht, ist mir ein Rätsel. Offensichtlich wurden dort die tatsächlichen Förderkurven, Wirtschaftlichkeitsberchnungen, Zyklen und viele -auch hier veröffentlichte Berichte-  nicht ausgewertet.
CO2-Gläubigen, wie dem BP-Chef Dudley, kann man schon allein aus diesem Grund nicht ernst nehmen. Er fördert Kohlenwasserstoffe und kennt den Einfluß dieser auf das Wetter (ggf.Klima) nicht. Dieser ist Null!
Das zeigt auch seine Einschätzung, daß der Schiefergasboom angeblich vor 10 Jahren noch nicht absehbar wäre.
Falsch!
Bereits vor über 10 Jahren wurde in Texas dieser Boom ausgerufen. Auch wir waren damals mit dabei, haben uns aber dann schon 2008 dort zurück gezogen- als die Preise einbrachen. So sind wir definitiv weitsichtiger gewesen als BP!

Richtig ist aber, daß der Einfluss der OPEC abnehmen könnte. Unter anderem wegen der ungewissen Reservenmengen dieser Länder, der Dollarbindung und Chinas neuer Shanghai Future Exchange, die in Yuan abrechnen will.

Solche Outlooks über 20 Jahre sind Kaffeesatz- Leserei.
Das beweist Dudley ja selbst mit seiner Aussage, daß er den angeblich eben erst eingetretenen "Fracking -Boom" damals nicht erkannte.
Wenn er das vor 10 Jahren schon nicht konnte, wie will er dann seine Propheterie- Kompetenz für 20 Jahre im vorraus begründen?
Einzig sicher ist, daß es die nächsten 20 Jahre kein marktfähiges Substitut für Öl und Gas samt damit steigender Nachfrage  gibt sowie FIAT-Money-bedingt der Preis dieser Rohstoffe steigen wird. Daher investieren wir in diese.



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15.1. - Wenn Staaten in Pleitegefahr sind, gibt es oft noch den lender of last resort. Dies kommt  immer wieder aus einem  Reservoir - dem des Erdöls.
Nun mag man meinen, das das für  die USA zutrifft.
Aber Texas gibt es auch in Italien - die Basilicata.
Dort sprudelt das Erdöl sogar noch alleine aus der Erde! Trotzdem wurde es kaum abgeschöpft. Grund: Umwelt -und Tourismusbedenken.

Das ändert sich mit zunehmender Pleitegefahr. Bis 2020 will Italien die Ölproduktion nun verdoppeln. Das Land hat mutmaßlich die drittgrößten Vorkommen in Europa. Man erkennt also einen deutlichen Trend in vielen Ländern, verstärkt auf die eigenen Ölvorräte zurück zu greifen.  In Deutschland gibt es ebenfalls zaghafte Ansätze, die aber durch die "Energiewende" noch stark überlagert werden.

Übrigens sollte eine private Teilhabe an den Ölreserven in den USA auch ein Notgroschen, also der persönlicher lender of last resort sein, den man durchaus auch erst in 15 oder 20 Jahren braucht. Gleiches gilt für Gold und Silber!
Wer heute seinen Lebens-Stil verbessern will, sollte selbst unternehmerisch tätig werden um nicht seine Reserven zu früh anzapfen zu müssen. Es heißt ja nicht umsonst RESERVEN!
So gesehen hat auch Italien alles richtig gemacht.


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14.1. - Das, was in den Staaten einen Boom hatte, kommt zeitverzögert nach Europa. Oft erst dann, wenn sich der Boom schon als Flop heraus stellte. Diesmal das Fracking.
Wenn es sich nicht trägt, wird halt subventioniert. Diesmal aber in England, wo man die Kommunen damit ködert, daß sie alle Steuern der Öl-Firmen behalten dürfen, wenn sie das Bohren erlauben.

Jedoch kommt dort kein US-Unternehmen zum Zuge, sondern ein Franzose- TOTAL. In Frankreich ist Fracking verboten, deshalb versucht sich TOTAL auf der Nachbarinsel, um auch mitreden zu können.

Den brit. Kommunen kann die Wirtschaftlichkeit egal sein. Denen geht es nur um die Steuern, welche vom Barrel oder Gaspreis berechnet werden. Ob dahinter der Betrieb Gewinne macht, ist denen egal.
Hauptsache es gibt einen Boom der Arbeitsplätze schafft , so wie in den USA. Investieren würde ich dort nicht, auch wenn in Europa der Gaspreis höher ist. Dafür fehlt aber die Infrastruktur, die das alles stark verteuert.

In eigener Sache:

Unsichere Wirtschaftlichkeit ist auch der Grund, warum sich ein neues Projekt noch um einige Wochen verzögert. Trotz  nachhaltigen Interesses von Investoren an einer neuen Beteiligung  bleibt die Risikoabsicherung und langfristige Wirtschaftlichkeit prioritär. 
So wurde das eigentliche Projekt verworfen und  es wird an einem besseren gearbeitet.  Sie erkennen daran erneut, wie exclusiv und anspruchsvoll der Besitz einer Erdöl-Direktbeteiligung ist.
Diese wird Ihnen nicht an jeder Ecke hinterher geworfen und mehr als 20 Plätze stehen auch nicht zur Verfügung. Wer also demnächst dabei sein will, sollte sich reservieren lassen.
Viele Projekte wird es leider auch 2014 nicht geben! Der Markt in den USA ist hier hart umkämpft - und wir sind anspruchsvoll.


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13.1. - Noch ein Artikel dazu, daß Fracking sich derzeit nicht lohnt, hier als Version von WELTonline mit einem copy- and- paste-Anteil aus dem Wall Street Journal und absatzweise von erdoelquelle.com, was den "Schweinezyklus" (siehe Definition hier ) betrifft:

"Demnach ist die aktuelle Investitionszurückhaltung in der Schiefergas-Branche lediglich Ausdruck eines Phänomens, das in der Ökonomie unter dem Begriff "Schweinezyklus" bekannt ist. Wenn ein Geschäft besonders attraktiv ist, sorgt die Euphorie der Investoren bald für ein Überangebot, das dann zu fallenden Preisen führt. Niedrige Preise zwingen einige Unternehmen dann zur Aufgabe, was das Angebot wieder verknappt."

Stand ähnlich in meinem Freitagskommentar...

Jedenfalls zeigt sich im langfristigem Henry- Hub- Preis ein Aufwärtstrend, der sich über 4 $ zu stabilisieren scheint. Geht die Gasproduktion aufgrund der Unrentabilität bei diesen geringen Preisen 2014 weiter zurück, wird der Preis steigen.
Davon könnten auch wir profitieren, da wir seit Jahren zwar Erdgas fördern und nicht abfackeln, dieses aber nicht in unsere Projektszenarien kalkulieren, selbstverständlich aber mit abrechnen. Ein Gaspreis von 6 Dollar würde die Erträge vieler Projekte schlagartig verbessern.
Daher ist es mir recht, wenn das Fracking wegen der Kosten - und nicht wegen der Mythen um angebliche Grundwasserverschmutzung- zurück gefahren wird.

Hinweis:
Hier bezieht sich der "Fracking"- Begriff immer auf das hydraulic fracturing im harten und tiefem Schiefergestein zur Gewinnung von Öl und Gas aus diesem. Gefrackt wird auch bei ganz konservativen Produktionen im Sandstein in geringeren Tiefen- nur eben nicht so oft und so teuer. Ohne Fracking kommt generell kaum Öl und Gas aus dem Boden Amerikas. Das wird meistens unterschlagen.


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10.1. - Fracking lohnt sich nicht   -     Solarstromerzeugung gleich recht nicht.
Dem, was ich hier schon seit Jahren behaupte, wird immer öfter auch vom Mainstream zugestimmt:

"Die Euphorie ist verflogen:
Für Energiefirmen und Investoren hat sich Fracking bislang nicht ausgezahlt. Die Kosten sind hoch, die Preise niedrig und noch dazu sind die Schiefergasreserven wohl kleiner als bislang angenommen."


Ach was?!

"Die Österreicher wollen Solarstrom produzieren, werden aber dafür bestraft. Die Regierung hat die Förderung der Anlagen massiv gekürzt. Grund für den Abbau der Subvention ist der niedrige Strompreis an den Börsen."

Sieh an!

Es ist eben so, daß der Boom dann endet, wenn alle dabei sein wollen. Dadurch aber wird das Energieendprodukt wegen Überproduktion so billig, daß sich die Investition  nicht mehr rechnet. Dann wird diese zurück gefahren, das Angebot sinkt langsam, die Preise steigen wieder aber nun traut sich keiner mehr zu investieren. Schweinezyklus nennt man das.

Der Unterschied zum Fracking im Schiefergasgebiet zur Solarverstromung ist allerdings, daß bei ersterem noch halbwegs ein Markt herrscht und es sich selbst ohne Subventionen trägt. Solar-oder Windverstromung wird sich dagegen nie ohne Subventionen rechnen.
Grund: zu geringe Energiedichte der "Rohstoffe" Wind oder Strahlung in Konkurrenz zu Öl und Gas mit extrem hoher Energiedichte.


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9.1.- Jeder Norweger ist jetzt (NOK) Millionär. Nein, dort hat es keine Hyperinflation gegeben,  nur enorme Einnahmen des Landes-Öl-Fonds - durch Erdöl.
611 Mrd. € (5,11 Bio.NOK)  Fondsvolumen kommen erstmalig auf 5,1 Mio. Einwohner.
Diese hoffen, daß das Vermögen nicht durch einen weltweiten Finanzcrash ausgelöscht wird, was passieren wird, wenn man das Geld - so wie der Fonds es tut- "international anlegt" (aka spekuliert).
Dabei gibt es geeignete Gegenmittel:
Gold ...und Öl !!!
Wobei die FIAT-Währung NOK gerade aufgrund der Hinterlegung durch den  Ölreichtum noch zu den besseren Währungen gehört, in die man flüchten könnte.

Wie man erkennt, ist die Förderung von Öl immer noch lukrativer als die reinen Wetten auf den Preis. Ich wünsche den Norwegern lukrative Förderergebnisse und sorgsame Verwalter des daraus resultierenden Vermögens. Haltet euch nur fernab von EU und Euro. Allein damit habt ihr schon viel gewonnen- und vor allem behalten.

Ich kenne auch (Dollar-) Millionäre,jedoch keine statistischen, sondern mit Eigentum, weil ihnen die Ölfelder selbst mit gehören, aus denen ihr Vermögen stammt. Wer genug Startkapital mitbringt oder jahrzehntelange Geduld, hat mit Ölinvestments gute Karten damit sehr wohlhabend zu werden.


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8.1.- Die Fracking-Technologie ist auch Bestandteil des neuen Koalitionsvertrages der Bundesregierung. Daher ein weiterer Artikel dazu in der WELT.
Auch hier muß man zwischen den Zeilen lesen und vor allem etwas kundig sein.
Fracking bedeutet ja "Aufbrechen", was beim hydraulic fracturing mit Wasserdruck passiert. Zur Verbesserung des Prozesses werden einige Elemente zugesetzt, die sich auch in der Haushaltschemie befinden.
Auch der Artikel nennt diese, Tenside z.B. Diese sind in fast jedem Waschmittel.
Antioxidantien, die auch erwähnt werden, sind eher in Nahrungsergänzungen, und für das Leben notwendig, also ungefährlich.

Falsch ist im Artikel, daß Tenside die Risse offen halten. Das macht der zugesetzte Quartz-Sand mechanisch.

Sicher werden radioaktive Substanzen oder Schwermetalle über das Förderstättenwasser mit nach oben gebracht- und danach wieder nach unten gepumpt. Nur kommt es wie überall immer auf die Konzentrationsmenge an.
Radioaktivität ist nicht gefährlich, nur in größeren Dosen. Gleiches gilt für Schwermetalle.
Ich habe noch nie gehört oder gesehen- ich war ja persönlich vor Ort- daß die Bohrteams Geigerzähler bei sich hatten, um so vor höherer Radioaktivität gewarnt zu werden. Auch im Bergbau unter Tage gibt es diese Radiaktivität wie auch die Schwermetalle, die mit abgebaut werden. Mit solchen Worten streut man gezielt Ressentiments gegen die Technik -und  nicht nur hier.

Was die stets behaupteten Grundwasserkontaminierungen betrifft, erwarte ich seit Jahren konkrete Beweise, also auch Presse-Meldungen darüber. Bislang kam nichts. Die benannten "Umweltsauereien" mit Förderwasser oder Frackingflüssigkeiten gab  es und kann es geben, wobei sich diese auf wenige Quadratmeter konzentrierten und sehr selten sind. Der Beseitigung der Schäden wird seitens der Ölindustrie große Aufmerksamkeit gezeugt. Meisten ist mit einem Bodenaustausch die Sache geregelt.

Nichtsdestotrotz arbeiten die Zulieferer der Ölindustrie, zu denen die Fracking-Firmen gehören, an Verbesserungen. In den USA werden daher nun schon Wallnußschalen eingesetzt und Kaffee.

Anbei noch ein weiterer guter Kurz-Artikel von EIKE, der auch mit einigen Mythen um diese Technik aufräumt:

Lasst uns diese fünf Mythen über Fracking zerschlagen!
(Artikel im Öl-Wissen archiviert)

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7.1.- Nach dem ersten Teil der erfolgreichen NDR-Doku "Wahnsinn Wärmedämmung", folgte eine Fortsetzung, die sich hauptsächlich mit der  Feuergefährlichkeit der Styrofassaden beschäftigt.

Zwar sind Brände nicht das Hauptrisiko der WDVS - eher Gesundheit, Bausubstanz und Geldbeutel- aber wenns kokelt, dann richtig. Ist ja schließlich eine Erdöl-Fackel, in der Menschen hausen.
Sehenswerte 45 min: 
Wärmedämmung- Der Wahnsinn geht weiter

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6.1.- Es sind oftmals die Meldungen, die die Geschichte beeinflussen, welche medial kaum und von der Masse gar nicht wahr genommen werden (ich hätte sie fast übersehen).
Diese ist so eine:

China plant Rohöl-Futures in Yuan festzulegen

Dies teilte schon im November 2013 die Shanghai Futures Exchange mit.

Mit Futures sichert sich das Importland China gegen Preissteigerungen beim Einkauf ab, bislang in London, New York oder Dubai. Dort jedoch in Dollar.
Diese Börsen dort gehören allesamt der Hochfinanz-Banken der Wall Street und sie kontrollieren darüber den Ölpreis sowie die Dollarnachfrage.

Die Verabschiedung vom Greenback beim Öleinkauf kommt einer Kriegserklärung gleich. Das musste zuletzt der Irak spüren. Hussein hatte damals mit Frankreich einen Ölverkauf in Euro vereinbart. Deswegen wurde auch Druck auf den Iran aufgebaut. Gleichfalls gehört Venezuela deshalb zu der "Achse des Bösen".

Jetzt ist das erstarkte China angetreten, der Wall Street und dem Dollar die Stirn zu bieten. Der Shanghai Future in Yuan könnte zu einer neuen Benchmark  für den Erdölhandel in Asien werden. Zudem etabliert China seine Währung schrittweise als konvertierbares Handelsgeld. Deshalb kauft das Land seit Jahren tonnenweise Gold, derzeit zu absolut günstigen Preisen auf. 

Bislang wird dieser Schritt Chinas nur zur Kenntnis genommen und kaum medial kommentiert. Ein Krieg gegen den Riesen seitens der weiter schwächelnden USA deswegen wird keine Option sein. Dazu sind die Staaten viel zu abhängig von ihrer verlängerten Werkbank im Westen.
Das könnte sich aber vielleicht deswegen künftig ändern, was auch der Ölnachfrage im Inland zugute käme- Stichwort Protektionismus.
Doch vorerst bleibt abzuwarten, wie die USA darauf tatsächlich reagieren. Das bedeutet, jegliche Propaganda-Nachricht gegen China auch unter diesem neuem Hintergrund zu beurteilen.


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3.1. - Nur wenige erkennen die "hinteren" Hintergründe  der Griechenland-Rettung durch die EU, dem Gezerre um Syrien oder bei anderen Krisenherden:
Es geht um geopolitische Einflüsse - auf die Öl-und Gasvorkommen in den Nachbarschaften, hier dem Mittelmeer.
So "fiel" nun Syrien an Russland, welches zu Weihnachten mit dem Ölminister des Mittelmeeranrainers einen 25 -Jahres-Vertrag zur Erforschung von "Küsten-Erdöl" unterzeichnete.

Am anderen Ufer sitzt die EU mit den Pleitegriechen und geschröpften Cyprioten. Auch die Insel bestätigte 2010 große Erdgasfelder um ihre Strände herum. Deswegen werden sie gehalten, koste es was es wolle.

Ebenso geht es um Durchleitungsrechte von Pipelines, das Land, welches "demokratisch befriedet" werden soll, also nicht unbedingt zu den großen Ölförderern gehören muß. So will Katar eine Gasleitung durch Syrien und die Türkei nach Europa. Weigert sich ein Land, sinken die Profite an der Quelle. Das rechtfertigt immer jeglichen regionalen Konflikt, der meist religiös begründet wird, und die darauf folgende "Befriedung" des Gebietes, entweder vom Osten oder Westen.

Bill Engdahl stellt diesen Zusammenhang in seinem neuesten Beitrag hier dazu dar.


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2.1.- Ein Labor des US-Energieministeriums hat aus Algen Öl gewonnen. Weil diese nicht getrocknet werden mussten, verlief der Prozeß "günstiger".
Es wird ja schon seit längerem aus Pflanzen Bio-Öl hergestellt, oder aus PVC-Abfällen zurück gewonnen. Bislang sind diese Prozesse energetisch und finanziell weiterhin aufwändiger, als das Öl direkt aus der Erde zu gewinnen.

Mittlerweile setzt sich aber auch die Ansicht durch, daß Erdöl doch nicht aus pflanzlichen Bestandteilen gebildet wurde, sondern abiotisch durch Druck und Temperatur im Erdinneren:

"So wies die amerikanische Geochemikerin Dr. Jean K. Whelan schon im Herbst 1995 auf ein natürliches Auffüllen von Ölfeldern aus extrem tiefen Quellen hin.
Nebenbei bemerkt wundern sich manche Beobachter, warum Ölkonzerne noch in solchen Tiefen nach Öl suchen, in denen theoretisch gar kein fossiles Öl mehr zu erwarten ist.
Dr. Whelan stellt ihrerseits jedenfalls fest, dass Öl ganz offenkundig in massiven Schüben von unten in die oberflächennahen Lager nachströmt.
Sie leitete dies aus ihrer eigenen Arbeit am erstaunlich ergiebigen Feld Eugene Island 330 im Golf von Mexiko ab."

"Selbst der US-Chemienobelpreisträger Dudley Herschbach hält die vom Mainstream abgelehnte Alternativtheorie für völlig realistisch."


Ich ebenfalls, wobei ich es nicht ausschließe, daß es auch eine dritten Wahrheit geben könne, nämlich beide Wege.
Das erscheint mir ganz einfach deswegen plausibel, weil auch Öl aus Pflanzen gewonnen werden kann. Letztlich besteht das gesamte Universum aus Kohlenstoffverbindungen und wohl nur der Mensch macht aus dem natürlichstem Stoff des Universums- neben Wasserstoff- aus Profit-und Religionsgründen ein Mysterium.

Bioölgewinnung ist ja vielleicht innovativ, jedoch ist  wirtschaftlich und auch ökologisch (!!!) die Erdölgewinnung durch schnödes Anbohren der Erdkruste immer noch die beste Variante. Deshalb hat sie sich ja trotz vielerlei Wettbewerbsverzerrungen auch durchgesetzt und das wird sie auch in den nächsten 100 Jahren. Alles andere dient der Beweihräucherung von Wissenschaftlern und der Hoffnungsreligion, daß sich daran was ändern könne, man deshalb Forschungsgelder abfassen kann.


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Hinweis:  

Die Kommentare sind die persönliche Meinung des  Autors und stellen keine Aufforderung zum Kauf von Finanzprodukten irgendwelcher Art dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für mögliche Verluste die aus Handlungen resultieren,die aus den publizierten Meinungen möglicherweise subjektiv abgeleitet werden. 

Darüberhinaus gilt für die Kommentare die 1948er UNO-Res.217 A - III  

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