Als Investor planen Sie Ihre Ausschüttungen für weitere Investitionen um Ihr Ziel zu erreichen, sei es eine größere Endsumme oder höhere passive Einkünfte aus Ihren Beteiligungen. Der Return on Investment (ROI) lag bei den Feldern bislang zwischen 3 bis 6 Jahren (siehe Abrechnungsbeispiel). Mit einer konservativen ROI-Zeit von 4 Jahren erzielen Sie eine Ausschüttungssumme von 25 % p.a. Reinvestieren Sie diese kummulierten Ausschüttungen, können sie diese ,wie der Großteil der Ölinvestoren, in ein weiteres Projekt fließen lassen. Ihr erstes schüttet ja weiter aus. Allerdings sollte hier -je nach Projektstatus - ca. 1 Jahr an Karrenzzeit eingeplant werden, da die Quellen erst gebohrt werden müssen.
Wiederholen Sie beispielsweise die Reinvestition der Mindestbeteiligung von 15.000 € durch die resultierenden Ausschüttungen 4 mal aller 4 Jahre, haben Sie theoretisch nach 16 Jahren 120.000€ Cash, monatlich 2500 € Einkommen sowie die Eigentumsanteile an 4 Projekten. Also einmalig 15.000 € investieren, wieder anlegen und passive Einkünfte später generieren könnte ein Investmentplan sein.
Wenn Sie natürlich höhere Beteiligungssummen investieren, sich die Öl-und Gaspreise weiter verteuern und die Quellen ertragreicher sind, erhöhen sich natürlich Ihre Erträge bei kürzeren Reinvestitionszyklen. Das Gegenteil gilt natürlich bei Verschlechterung dieser Bedingungen, welche nicht vorhersehbar sind.
Jedoch sind bei unserem Modellbeispiel, wie auch in allen anderen Prognosen der Prospekte, stets die ungünstigeren Größen angenommen worden. Die Projektszenarien kalkulieren mit 60 $/bbl Erdölpreis und 4 $/cbft Erdgaspreis.
Auch die prognostizierten Produktionszeiten sind mit 15 Jahren eher konservativ. Die älteste Quelle Daisy Bredford in Texas produziert seit über 70 Jahren mit noch etwa 30%p.a. ÜBRIGENS: Wahrheiten und Legenden über die Endlichkeit des Erdöls finden Sie im Öl-Blog und Öl-Wissen.
Da aber wie in jeder unternehmerischen Beteiligung auch hier überschaubare und kalkulierte Risiken stecken (Preisentwicklung, Wechselkurse, Fördermengenschwankung, variable Reperatur-u.Wartungskosten, geologische- oder Umwelteinflüsse), prognostiziert der besonnene und eigenverantwortliche Investor immer gegen sich.
Was bedeutet ALG, für den Angestellten ? „Arbeitslosengeld“. Für den Investor „Anderer Leute Geld“. Neben dem Eigenkapital investiert er eben auch Geld von Anderen ,z.B. einer Bank, sofern ein attraktives Zinsdifferenzgeschäft entsteht. Das ist bei einer Ölinvestition gegeben . So können Sie praktisch ohne eigenes Kapital , jedoch mit ausreichender Bonität für attraktive Zinskonditionen, Anteile an Erdölproduktionen erwerben.
Wir raten allerdings Unerfahrene davon ab, ohne dem Darlehen hinterlegbares Eigenkapital, z.B. in Form von Barreserven ,beleihbaren Immobilien oder anderen liquiden Investments, ein ALG-ÖL-MODELL zu nutzen.
Andererseits ist es auch üblich, Immobiliendarlehen höher anzusetzen. Eine mögliche Investition dieser „Reserve-Summe“ ist jene in Öl-Beteiligungen, da dadurch ein sich selbst amortisierender Sachwert zusätzliche Einkünfte zur Tilgung erwirtschaftet, welcher durch das Kreditinstitut als Sicherheit akzeptiert werden kann.
Bei unserem Modell gehen wir von einem 5-jährigem Privatkredit aus (im Beispiel hier eine Sparkasse - Stand 2008), wo die Zinsen höher liegen.
Wir erkennen, dass selbst im schlechtestem Fall mit 20 % p.a. Auszahlung aus der Beteiligung der Kredit mit einem monatlichem Zuschuß von 33 € nach 5 Jahre bezahlbar ist. Im Regelfall können wir mit 33 % p.a. Ausschüttung rechnen. Hierbei entsteht uns sogar schon ein monatlicher Gewinn von 129 € . Dieser zusätzlich angespart ergibt nach Ende der 5 jährigen Kreditlaufzeit etwa 7700 € zusätzlich.
Nach Ende der Finanzierung verdienen unsere Quelle nun weiter volles Geld, ohne dass man selbst eigenes Kapital dafür einsetzte. Diesen Weg gehen übrigens auch die großen Konzerne, holen sich aber auch Risikokapital für Explorationen über Aktien -Emissionen.
Selbstverständlich kann man statt der 15.000 € auch eine höhere Summe investieren.