Die Solar-Kommunisten machen die Bundesregierung für ausbleibende oder sinkende Gewinne verantwortlich, da die Einspeisevergütung dramatisch gesenkt wurde. Man bräuchte dringend Geld zum überleben. So ein führendes Solarschaf eines sonnigen Fördervereins Tatsächlich ist die Solarenergie überhaupt kein Geschäft. Wie die DWN richtig titeln, hat die Solarbranche gar kein Geschäftsmodell. Wenn man jahrzehntelang Subventionen, also verdeckten Raub des Vermögens der nicht am Geschäft beteiligten fordert, ist das eine Täuschung, gar Betrug, da man suggeriert, die Zugaben würden irgendwann nicht mehr gebraucht werden.
Solar-Investitionen sind also kein Geschäft sondern lediglich Liebhaberei in Zusammenhang mit Täuschung, da jedem Taschenrechner sofort klar wird, daß es ohne Zulagen nie funktionieren kann.
Ich warte schon seit Jahren darauf, daß das die Finanzämter feststellen und alle Vergünstigungen wegen fehlender Gewinnabsicht zurück fordern. Die Gewinn-ABSICHT wurde ja nur durch Schönrechnerei mit anderer Leute Geld vorgetäuscht, allerdings im großem Stil und unter staatlicher Schirmherrschaft. Jetzt will man den Schirm jedoch zusammen klappen. Dann stehen die Solar-Kommunisten im Regen - auch wenn die Sonne scheint. Da man sich hierzulande ohnehin nicht auf die Gesetze und Zusagen verlassen kann, sollten Solarschafe schon mal Geld ansparen. Trotz Rückwirkungsverbot nach BGB wird man -wie schon des öfteren - auch rückwirkend zurück fordern.
Gleiches betrifft auch die Windkraft- oder die Biospritbranche sowie alles, was sich nach 5 Jahren nicht unsubventioniert am Markt trägt. Parasiten nennt man das dann und die müssen beseitigt werden. Ich habe in meinen Unternehmen keinen einzigen Pfennig /cent an Subventionen bekommen und Millionen ehrbarer Kaufleute und Unternehmern auch nicht. Die Nebenwirkung- WIR leben noch!
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22.5. - Ich schätze William Engdahl als sehr guten (theoretischen) Autor bezüglich der globalen Öl-und Gaspolitik. Aber wie man an seinem Artikel Amerikas Schiefergas-Revolution: Ein einziges Schneeballsystem sieht, ist er auch nicht frei von Fehlbeurteilungen bezüglich der Praxis des Frackings.
Er fällt auch auf die Propaganda herein und sieht gar anhand eines Fotos von "brennenden Wasserhähnen" einen Beweis für die Gefährlichkeit des Prozesses. Ganz abgesehen von der irrigen Behauptung, daß durch den Frack-Druck Erdbeben ausgelöst werden könnten. Auch die Grafik der angeblichen Migration von Erdgas in die Grundwasserschicht im Artikel ist völlig unseriös und reine Phantasie, erinnert an die angebliche CO2-Treibhausgasschicht in 6 km Höhe.
Ungeachtet von diesem Irrtum, teile ich allerdings seine umfangreichen Recherchen, daß der Hype um die Shalegasgewinnung auch dazu dient, die defizitären Kosten gewisser Gesellschaften durch Aufblähen der Bilanz über mögliche Reserven im Boden zu verschleiern, die Anteile möglichst noch vorm Platzen der Blase zu verscherbeln.
Auch wenn das Haliburton Loophole des Dick Cheney von 2005 der Industrie Ausnahmen vom Clean Water Act ermöglichte, bedeutet das noch lange nicht, daß damit das Grundwasser durch die Frackingtechnik in Gefahr ist. Jedoch ermöglicht diese Schlupfloch (engl. loophole) wahrhaft laxeren Umgang auch mit der Frackingtechnik, dem Einhalt zu Gebieten ist.
Aber auch Bill Engdahl hat keine einzige Referenz dafür, daß Fracking marginale Schäden anrichtete. Nichts gegen Vorbeugung, jedoch man muß auch bei den Tatsachen bleiben, keine unsinnige Hysterie erzeugen und nachweislich nicht mit der Technik in Zusammenhang stehende Fälle dieser Methode zu unterstellen.
Das ist eben mit den Lügen wie beim Wetter- der Wind dreht irgendwann einmal. +++
21.5.- Über Texas, Kansas und Oklahoma hat die Tornadosaison begonnen und ein besonders schwerer Twister hat durch einen Stadtteil von Oklahoma-City eine Schneise mit enormer Zerstörung gezogen. Es sind verhältnismäßig viele Tote zu beklagen.
Aussagen darüber, ob auch einige unserer Produktionsanlagen betroffen sind, können noch nicht erfolgen. Das wird derzeit vor Ort kontrolliert. Man ist aber an diese Naturkatastrophen gewöhnt und plant fundamentel die Anlagen auch danach. Riggs werden bei Sturmwarnung ohnehin nicht hochgezogen, Pump-Jacks wie Tankbatterien sind fest verankert und können lediglich durch umherfliegende Trümmer beschädigt werden. Das ersetzt die Versicherung, jedoch kann es bei größeren Schäden zu kurzzeitigen Produktionsausfällen kommen. Deshalb diversifiziert man ja auch in mehrere Gebiete.
Die EU will die über 1000 Förderanlagen in der Nordsee künftig besser kontrollieren, da die Betriebsdauer vieler Anlagen über der geplanten Laufzeit (ca. 25 J.) liegen und die Bohrtiefen immer größer werden, was die Risiken von Havarien steigen lässt. Auch über das Verbot von Tiefseebohrungen denkt man nach. Grundsätzlich sind bessere Kontrollen zu begrüßen.
Was mir aber auffällt, ist folgendes: Läge man den Maßstab an, den man derzeit bei der Anti-Fracking-Kampagne setzt, müsste jegliche Förderung in der See schon lange verboten sein. Bei über 1 Mio. Fracks unterschiedlichster technischer Ausführung seit den 50er Jahren hat es noch keinen nachgewiesenen Fall von großflächiger Umwelt-oder Gewässerverschmutzung gegeben. Trotzdem will man das hier verbieten. Dagegen gab es bei der Offshore-Förderung weltweit schon 14 größere Havarien mit gravierenden Schäden. Von Verboten redet man hier dagegen nicht.
Merke: Immer wenn über etwas debattiert wird, was noch nie eingetreten ist, aber unter irgendwelchen erfundenen Szenarien möglicherwiese und eventuel theoretisch eintreten könne und man das nur deshalb verbieten will, geht es garantiert um was ganz anderes, als um diesen medialen Nebenkriegsschauplatz.
Das kennen wir schon vom Klimaschwindel, wo homöopatische Dosen anthropogenen CO2 für angebliche Veränderungen der gesamten Erdatmosphäre verantwortlich gemacht werden. Wahrscheinlich dient die Verteufelung der homöopatischen Dosen an Fracking-Chemikalien auch dazu, den Erdgaspreis endlich anzuheben. Dazu könnte man vielleicht sogar einen Fall konstruieren, um die Shalegasgewinnung zu diskreditieren. Natürlich nur solange bis der Erdgaspreis deswegen weit über 10 $ /MCF gestiegen ist. Aber das ist nun wirklich verschwörungstheoretisch....
Weder bei dem Einem noch Anderen machen wir mit, dient uns lediglich zur Unterhaltung .
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17.5.- "Man kann sie nicht zwingen die Wahrheit zu sagen, aber dazu bringen, immer unverschämter zu lügen!" Das Glaubensgebäude des Klimaschwindels kollabiert zunehmend und so hat sich die globale Kirche der Klimaerwärmung zusammen gesetzt und 4000 Studien selektiv und tendenziell so ausgewertet, daß als Ergebnis erscheint: "Der Mensch ist schuld" Damit solle der Streit nun entschieden sein. Basta!
Wer hofft, es folgen Beweise, weil gerade fehlende Beweise den wachsneden Widerspruch bewirken, wird enttäuscht. Stattdessen wird mit "Bewertung", "Ansichten", "Meinungen" , "Konsens" und "überwältigenden Mehrheiten" argumentiert. Diese Konsens-Wissenschaft konterkariert deren Wortstamm, das "Schaffen von Wissen" . Es ist eine parteipolitische Religion, populärer ausgedrückt: Lüge und Betrug! Geld und Fördermittel vereinigen auch international eben besser als aufwändige Beweisführungen.
Auch vor Jahrhunderten waren sich die angeblichen Wissenschaftler einig, daß die Erde eine Scheibe sei, die Sonne um diese kreise, Frauen als Hexen mit dem Teufel im Bunde stehen, der Sozialismus gesetzmäßig siege, die Wälder sterben, eine neue Eiszeit kommt, bis 2000 das Öl versiegt usw usf. Wer heute überheblich übers Mittelalter lacht, braucht nur den Mainstream zu lesen. Wir sind noch mittendrin. Es hat sich nichts geändert: "Bevor die Wahrheit die Schuhe anzieht, ist die Lüge dreimal um die Welt."(J.W.v.Goethe)
Schön aber zu sehen, daß der WELT-Artikel durch die Kommentare derart zerrissen wurde, daß man diese Funktion schnell sperrte. Dafür darf wenigstens Ulli Kulke als einer der zugelassenen Zweifler in seinem WON-Blog ordentlich dagegen schießen. Wenigstens gibt es noch kritische Journalisten. Für die Anderen gilt schon gesagtes:" Man kann sie nicht zwingen die Wahrheit zu sagen...." +++
16.5.- Die globale westliche Elite trifft sich, im mittlerweile nur noch halbgeheimen Bilderberger-Club, vom 6.-9.6.2013 außerhalb von London.
Auf der Agenda sollen u.a. folgende Punkte stehen: -Iran-Angriff innerhalb der nächsten 3 Jahre -Verlängerung Syrienkonflikt -neue Pandemie -mehr Kontrolle des Internets (google-Chef Eric Schmidt ist eingeladen) -mehr €-Bailouts -Fragen zum Wirtschaftswachstum, agressiverer Steuereintreibung und Handling der Kreditblase Alles Sachen, die schon länger geplant, umgesetzt oder irgendwie gemanagt werden- was natürlich nur von aufmerksamen Beobachtern wahrgenommen wird. Die Masse der Leute hat von den berüchtigten Bilderbergern noch nie was gehört,für Realitätsverweigerer mit permanenter kognitiver Dissonanz sind es immer noch sog. Verschwörungstheorien.
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15.5.- Man muß als Investor schon ordentlich aufpassen, weil überall manipuliert wird. Nachdem gestern über die Rohstoffmanipulation berichtet wurde, kam noch abends die Meldung, daß die EU gegen Statoil, BP und Shell wegen Preismanipulationen bei deren Endprodukten ermitteln. Ob was wahres dran ist wird sich zeigen. Vielleicht ist es gar eine politische Manipulation, also eine Erfindung des Verdachtsmoments, um die inflationsbedingten Preisanstiege irgendwie bekämpfen zu wollen?
Genauso erscheint der Frackingboom als eine Art politischer Manipulation. So sieht auch der in Kanada lebende Journalist Markus Gärtner, der hier auch für das Manager Magazin schreibt, daß der Schiefergasboom ein jähes Ende finden kann -ein must read- Artikel! Für uns hier nichts neues- trauen wir doch kaum einer Meldung des Mainstreams uneingeschränkt.
Für den antizyklischen Investor ist es immer wichtig, genau das Gegenteil der Meldung zu durchdenken und zu hinterfragen, wem diese denn nützt und ob es plausibel ist. Uns nützen diese Infos primär zunächst kaum, da wir weder bei Goldman Sachs & Co. spekulieren, nicht am Verkauf von Benzin verdienen und uns auch nicht am Fracking-Hype beteiligen. Es schärft aber den Verstand und den Blick fürs Ganze, wenn man sich damit auseinander setzt. Beruhigendes Resultat bleibt, daß man Öl und Gas stetig braucht, es nicht immer in ausreichender Menge auf den Markt lässt, deshalb ein stetig steigender Preis vorherrscht und irgendwer das Zeugs unter all den Bedingungen wirtschaftlich fördern muß. Letzteres ist für uns das, mit dem wir uns primär beschäftigen. Zudem sei festgestellt, daß wir hier schon seit 2008 uns von reiner Erdgasproduktion fern halten und seit Jahren auch das Gas als Nebenprodukt solange nicht ins Szenario einpreisen, bis wirtschaftliche Preise erreicht sind. Die liegen allein beim Fracking bei 8 $/MCF.
Hoeven war in Holland u.a Bildungs-und Wissenschaftsministerin und ist damit tiefreligiöse CO2-Gläubige. Zwar sieht sie derzeit keine Engpässe bei Öl und Gas, Erdgasreserven reichen 250 , Ölreserven 50 Jahre. Sie will aber den Rohstoff lieber im Boden lassen. Sie wissen schon, wegen dem bösen CO2. Im Interview propagiert sie mehrfach das "Zwei-Grad-Ziel" der angeblichen Erderwärmung und "neue Energien".
Das Gespräch ist somit recht widersprüchlich, einerseits Peak Oil, dann plötzlich langjährige Reserven die im Boden bleiben sollen. Zu Fracking will sich sich nicht klar äußern, hat doch die IEA den US-Fracking-Boom erst populär platziert.
Die Veröffentlichungen der IEA sind daher kritisch zu hinterfragen. Stecken doch vielschichtige Interessen hinter den Aussagen, die auch schon mal über ihre eigenen Schnürsenkel fallen, weil manche Erklärung nicht mit der aufrecht zu haltenden politischen Propagandalüge kompatibel ist.
Derweil erscheint der nächste Skandal: Manipulationen im Rohstoff-Markt. Die CFTC will allerdings nur die letzten zwei Jahre daraufhin untersuchen. Natürlich sind die altbekannten Banken im Fokus: JPM, Goldman Sachs und Citigroup. Da aber auch bei der CFTC Goldmänner sitzen, wird man diesbezüglich nichts zu befürchten haben. Die möglichen Manipulationen aus 2008, über die ich hier im Januar 2009 schrieb, scheinen ohnehin verjährt zu sein. So genau will man es dann doch lieber nicht wissen wollen.
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13.5.- Fragen Sie, sofern Sie noch haben, Ihren Finanzberater bei seinem nächsten Aktienfondsangebot nach dem "Plunge Protection Team", wann und von wem es gegründet wurde sowie zu welchem Zweck. Sollte er noch nie was davon gehört haben, schicken Sie ihn nach Hause, denn er hat keinerlei Ahnung von dem "Turbo-Betrugssystem" Börse.
Natürlich können Sie ihn auch darüber aufklären und noch einige Fragen zum Geldsystem stellen, um Ihre Due Diligence des Beraters/ Verkäufers zu komplettieren. Meine drei Standardfragen (FED-Eigentümer, Kreditgeld Herkunft, Zins-Mathematik) kennen die Stammleser hier ja.
Natürlich können Sie ihm auch diesen Artikel geben, von dem das o.g. Betrugszitat geliehen ist. Dort kommt ein Insider zu Wort, der die eventuellen Gegenargumente Ihres Finanzberaters bzgl. "günstiger Fundamentaldaten" usw. absurdiert (eigene Wortschöpfung,von lat. absurditas):
"Cuban erklärt, wie das abgelaufen ist: Die Börse, so schreibt er, ist nichts anderes als ein gigantisches Schneeball-System.
Der Wert von Aktien richtet sich nicht nach dem tatsächlichen Wert des
Unternehmens, sondern ist eine Marketing-Nummer: Leute, die verkaufen
wollen, suchen Leute, die kaufen wollen. Zu diesem Zweck erzählen die
Verkäufer den Käufern die schönsten Märchen. Entscheidend ist, dass sich
möglichst viele um eine Aktie reißen."
"Schlimmer noch: Die Investoren wollten gar nicht wissen, worum es bei dem Unternehmen geht. Sie wollten kaufen, weil das Marketing sie eingelullt hatte."
Auch in Deutschland geht das so, sei es bei n-tv, der ARD oder in einem der vielen "Börsen-Briefe":
Die Börsen-Reporter der ARD jubeln, wie alle anderen
„Berichterstatter“, jeden Abend kurz vor acht über die neuen
„Höhenflüge“. Diese Börsen-Sendungen sind das Groteskeste, was der
Öffentlich-Rechtliche Rundfunk zu bieten hat. Sie halten die Fiktion
aufrecht, dass es hier um etwas Reales geht.
Wir hier vom Öl können Ihnen dagegen keine Märchen erzählen, denn damit würden wir uns als Miteigentümer ja selbst belügen. Im Gegenteil ertappe ich mich gar des öfteren, daß ich bei Gesprächen mit Interessenten unbewußt unser Investment herunter pushe, weil wir einfach nicht unendlich viele Anteilsscheine wie bei der Börse "emittieren" aka verkloppen können und ich nur spezielle Investoren will. So ist es mir lieber, daß diese Investoren in Ruhe und ohne Zeitdruck das Investment vorab theoretisch erlernen. Diese Hintergrundrecherche müsste man übrigens auch bei jedem der Firmen betreiben, in die man bei Fonds usw. investieren will. Macht das jemand?
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10.5. - Um das Geldsystem zu retten, ziehen die Politiker und deren Hintermänner ja alle Register. Sei es die Hatz auf vermeintliche Steuersünder in der Schweiz oder den Offshore-Gebieten, Zwangsenteignungen von Bankkunden, stetiges Inflationieren zur Erhöhung der indirekten Besteuerung, direkte Steuererhöhungen, Devisenkontrollen und Drückungsaktionen bei Edelmetallen, um sichere Häfen zu vernebeln usw.
Ein weiteres Mittel ist die geplante Börsenumsatzsteuer. Die meisten glauben, daß es sie nichts angehe, da sie keine Aktien halten. Jedoch halten deren Vorsorgewerke diese und trotz des scheinbar kleinen prozentualen Volumens der beabsichtigten Steuern kann dies die Dividenden und Kurse stark schmälern, weil diese Steuern gleich mehrfach erhoben werden würden. Das wiederum enteignet sekundär die Anleger, welche in Pensionsfonds auf Aktienbasis vorsorgen wollen oder müssen.
Das Hinterlistige an all den stillen Enteignungen ist gerade deren scheinbare Stille und deren Dauer, von der die Masse nichts mitbekommt. Diese nehmen es wie immer erst dann wahr, wenn der sogenannte Erlebensfall eintritt, man an das Geld will bzw. muß. Nur ist es dann zu spät weil das Geld weg ist oder keinen Wert mehr hat. Daher muß man sich - auch wenn es nicht jedermanns Vergnügen ist- derzeit regelmäßig mit dem Thema Geld und Vermögenssicherung befassen, sonst hat man womöglich Jahre umsonst gearbeitet und/oder muß im mittleren Alter nochmals von vorne anfangen.
Was man erneut feststellen kann ist, daß auch bei o.g. Steuerthema private Ölinvestments nirgends beachtet werden, daß "äußere Risiko" der administrativen Enteignung gegen Null geht. +++
8.5. - Bald dürften alle größeren Zeitungen damit durch sein, mit der Ankündigung des geplanten Bail-in, bei dem Bankkunden bei Pleiten mit ihren Kontoeinlagen haften. Heute schreit der FOCUS damit seine Leser an, etwas spät aber dafür recht deutlich:
"Trauen Sie sich wirklich zu zu beurteilen, ob Ihre Bank tatsächlich
gesund ist? Nicht nur heute, sondern vielleicht in zwei oder drei
Jahren? Welche Derivate in der Bilanz schlummern, von denen vielleicht sogar nicht einmal der Vorstand etwas weiß?", fragt schon mal das Blatt und rät dem Leser, auch nicht auf die 100.000 €-Regel zu vertrauen, da schon mehrfach Versprechen gebrochen wurden. Auch daß die Einlagen (incl. Girokonto) lediglich ein Kredit an die Bank sind, wird erwähnt. Die darauf aufbauende Kreditgeldschöpfung aus dem Nichts fehlt dagegen.
Die sog. Sichteinlage ist eben nur eine Forderung an die Bank auf Auszahlung des gesetzlichen Zahlungsmittels, und das ist weiterhin nur €-Bargeld, obwohl richtiges Geld nur das ist, was auch in der USA-Verfassung als solches angesehen wird: Gold und Silber.
Richtig kritisch wird es für mittelständige Unternehmen wie GmbH`s z.B., die weit über 100.000 € Umlaufmittel auf dem Konto haben müssen, für Rechnungen, Einkäufe, Löhne etc.
Was also tun mit der Cash-Reserve? Zuerst mal nachdenken und das System beobachten. Gelder auf mehrere Konten verteilen, auch international. Was nicht für Zahlungen gebraucht wird in Bargeld, Gold und Silber deponieren. Einzahlen kann man ja bei größeren Überweisungen (z.B. Kauf von Beteiligungen) kurzfristig. Bevor deutsche Banken pleite gehen, passiert das Szenario höchstwahrscheinlich zuerst in den südeuropäischen Ländern. Wenn aber darauf hin Bank-Run-Panik ausbricht, sollte man definitiv aus dem System sein, sonst verhindern Kapitalverkehrskontrollen die Geldrettung. Also handeln Sie, nicht überstürzt aber mittelfristig konsequent.
+++
7.5.- Was subventionierte und kreditfinanzierte Energieinvestments in der Krise anrichten können, sieht man in Spanien. Weil die Regierung die Subventionen krisenbedingt gekürzt hat, zudem noch die Steuern auf die Anlagen erhöhte, damit die Einnahmen trotz der spanischen Sonne unter den Kreditraten liegen, stehen über 30.000 Solarschafe vor dem Ruin, denn als Sicherheit für den Kredit wurden auch Haus und Hof verpfändet. Der Begriff des "gemeinen Solarschafes" passt hier ausgezeichnet, sind unter den Betroffenenn doch überwiegend Landwirte und Viehzüchter.
Eine weitere Blaupause der krisenbedingten Grausamkeiten lernen wir aus Griechenland. Dort drohen Grundstücksbesitzern zusätzliche Steuern. Die für Investoren bedeutende Information ist die "spezielle Fürsorge für die selbstgenutzten Immobilien von Unternehmen". Privat wird also geschröpft, Firmeneigentum entlastet. Das Beispiel wird Schule machen!
Warum erwähne ich das? Ich bekomme regelmäßig Anfragen zu Enteignungsphantasien bei Ölinvestments im worst- case- Falle einer Krise. Das ist durchaus berechtigt. Wie man aber an obigen Beispielen erkennen kann, wären weder in Spanien noch in Griechenland fiktive Ölquellen betroffen: -keine Subventionen -keine Kreditfinanzierung -geringste Steuersätze -nur fachlich qualifizierte Investoren (Sie selbst!) -das Lease der Quelle als eine Art von unternehmerisch selbstgenutztem Boden.
Zudem stehen unsere Anlagen in einem Land, welches die Energieversorgung durch eigenes Erdöl und Erdgas als Staatsraison wieder entdecken. Das wird daher eher mehr gefördert- damit mehr gefördert wird. Dieses Risiko ist also tatsächlich zu vernachlässigen.
+++
6.5.- So langsam merken auch die Journalisten der "Qualitätsmedien" welches Wirtschaftssystem bei den sog. regenerativen Energien (u.a.) installiert ist- ein "öko-sozialistisches", schreibt Wolfram Weimer treffend in seiner Kolumne " Das sozialistische Solar- Desaster".
"Wie in den Fünfjahresplänen der Sowjets werden Quoten, Ziele, Mengen in Zentralministerien vorgeschrieben."
"Der sich ausbreitende Öko-Sozialismus zwingt Energieversorger schrittweise in die Rolle von Kombinaten der Bundesnetzagentur."
Ähnliches schreibe ich schon seit Jahren und daher freue ich mich, daß es auch in die größeren Schreibstuben vorgedrungen ist. Da könnt ihr vom handelsblatt mit der Sozialismuskritik gleich weitermachen: bei der Windkraft, der Dämmung, der sog. Demokratie, der Mediengleichschaltung, der Propaganda- Abgabe, dem nicht gewähltem aber gesetztgebendem EU-Politbüro oder dem zentralisiertem Scheingeldsystem. Haufenweise Themen!
Zum kapitalistischem Öl:
Unser neues Erdöl-Projekt SPINDLETOP ist sofort verfügbar. Leider haben wir hier nur ganz wenig Anteilsvolumen, so daß hauptsächlich Bestandsinvestoren/-leser zum Zuge kommen. +++
2.5. - Vorrausschauende Investoren haben es eh gewusst, nun wird es auch in der Presse eingestanden, daß sich die teuren Subventionen ob bei Solar oder Biosprit als nutzlos erweisen. Weder kamen mehr Arbeitsplätze noch lösten diese die "deutsche Leitindustrie", den Maschinen-und Autobau ab. Im Gegenteil, die hochgepriesene dt. Solarbranche kämpft derzeit darum, wer als letzter Penny-Stock pleite geht.
Alles kein Wunder, denn mit sozialistischer Planwirtschaft werden die Märkte verzerrt, welche als Korrektur erneute Verzerrungen bewirken. So versucht man sich weiterhin in der Quadratur des Kreises, will über die KFW nun Batterien im heimischen Keller subventionieren, um den grünen Solarstrom auf dem eigenem Dach, der zur falschen Zeit anfällt, zu speichern.
Daß LiPo- Batterien nur begrenzte Ladezyklen haben und nach spätestens 5 Jahren (hier bin ich schon sehr positiv) Schrott sind und ersetzt werden müssen, steht dort aber nicht drin. Auch nicht, ob dann für den neuen Akku-Kredit ohne Förderung noch genug Sicherheiten vorhanden sind. Während heute also in der WELT richtig steht, daß Subventionen nutzlos sind, wird im Nachbarblatt FOCUS deshalb auch gleich die nächste Subvention beworben. Wirklich alle irre hier. Seien Sie bloß froh, daß Sie im altbackenem Öl-und Gasgeschäft sind.
30.4.- Letzten Freitag war ja bei 3sat-Makro das Thema "Fracking". Wer`s nicht gesehen hat, kann es im Netz nachholen. Es lohnt sich nicht, da wieder nur die üblichen tendenziösen Scheinargumente gegen die Technik aufgefahren wurden. Das einzig Hintergründige, was auch in diesem Artikel angesprochen wird ist, daß man aller 3 km einen Bohrturm zur Hebung des Shale-Gases braucht, so wie in den USA.
Fracking in Europa wird weniger durch ein konstruiertes Umweltrisiko ausfallen, sondern durch die fehlende Infrastruktur und die daher hohen Kosten. So war Eines im 3sat-Beitrag noch richtig, daß das Ganze als Blase beurteilt wurde und es wegen der Gasschwemme dadurch nicht rentabel wird. Bedauert hat man, daß daraufhin die Erdgaspreise wieder steigen werden. Ich fand aber genau das prima, prognostiziere es seit langem.
Was natürlich bei den tendenziösen Berichten zu dem "Gift im Boden" immer fehlt, sind die Namen der "Gifte". Nie wird dabei ein Fachmann der Branche gefragt, um welche "Gifte " es sich denn handle oder haben Sie diese schon mal vorgestellt bekommen? Nein?
Ich sage es Ihnen, anhand der Veröffentlichungen von Exxon Mobile, um was es sich in den 0,5 bis 0,9% der als Gelbinder, Härtebildner, Säuerungs- oder Lösungsmittel der in Deutschland eingesetzten Chemikalien handelt:
Calziumchlorid (R36), Fumarsäure( H 315), Glykolether (R22), Methanol( R23), Propanol (R41), Ethanol (R38), Natriumbromat( R36/ R 37), Natriumsulfat (R36/ R37). In großen Mengen wird, neben Sand, Dihydrogenmonoxideingesetzt, was die gefährlichste Chemikalie darstellt. Das gesamte Grundwasser ist zu 99,99% davon verseucht.
Die R- bzw. H-Zahlen in Klammern sind übrigens die Gesundheitsgefährdungsklassen und die beinhalten bei fast allen folgende Symptome bei konzentrierter Kontamination am oder im menschlichem Körper:
Augenreizung, Augenschäden, Schläfrigkeit, Hautreizung, Reizung der Atmung. (von Ethanol wird man zusätzlich besoffen, trinkt man Methanol höher konzentriert wird man blind.)
Diese Chemikalien liegen natürlich in homöopathischern Dosen aufgelöst in der als "schwach wassergefährdend" und "nicht umweltgefährdend " eingestuften Frackflüssigkeit vor, welches zudem kein kennzeichnungspflichtiges Gemisch ist! Selbstverständlich gelangt davon nichts ins Grundwasser, wie auch?
Warum also die Hysterie? Das schrieb ich in meinem letzten Artikel zur Dollarrettung durch Fracking. Da wäre es unangebracht, seitens Europa oder Deutschlands zusätzliche Erdgaskonkurrenz zu bekommen. Aber auch solche Zusammenhänge werden im Mainstream natürlich unterschlagen.
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29.4.- Ich kann es den Zweiflern an den False-Flag-Aktionen, die ich im letzten Kommentar ersatzweise angesprochen habe, nicht abnehmen, selbst zu recherchieren und damit letztlich nicht nur glauben zu müssen, sondern wissen zu können.
Wer aber glaubt, die USA wären mit Astronauten auf dem Mond gewesen, solle mir bitte erklären, wie eine
Mondlandefähre- auch bei nur 1 /6 der Erdanziehung des Mondes - steuerbar
und stabilisierbar ist, wenn diese lediglich über nur zwei zentrale
Hauptdüsentriebwerke aber keine computer-gestützte,permanent laufende Steuerdüsenverfügte?
Wer glaubt, daß zwei Flugzeuge drei Stahlbetongebäude synchron in Freifallgeschwindigkeit auf ihre eigenen Grundrisse pulverisieren können, solle mir bitte erklären, wie
ein Serien-Passagierflugzeug in Bodennähe über 800 km/h zielgenau fliegen kann,
dabei nicht auseinander bricht und diese "Aludose" nicht nur eine
Stahlbetonwand samt Stahträger vollflächig durchtrennt, ohne daß die dabei
auftretende kinetische Energie nicht schon an der ersten Wand komplett
abgebaut wird, sondern noch so groß ist, daß Teile des Jets sogar wieder an der
Gebäuderückseite heraus kommen?
Wer beide Ereignisse recherchiert wird auf Gemeinsamkeiten stoßen und die haben was mit Walt Disney zu tun- Tatsächlich!
Das was man meint, sich als "Meinung" gebildet zu haben, ist meist nur die über die Medien "veröffentlichte Meinung" der Auftraggeber, die man sich zu Eigen macht und aufgrund der kognitiven Dissonanz so leicht auch nicht aufgeben will, gar verteidigt.
Selbige glauben auch, daß Sie bezüglich der eigenen Geldanlage nur genügend Berater von Finanzinstituten befragen müssen, um eine faire Anlagemeinung zu bekommen. Das wird ja auch regelmäßig in den meinungsmachenden Medien vorgemacht, wie eben gerade wieder in der ZEITonline, wo man 100.000 € versuchsweise veranlagen will. Die wahre Lösung wird hierbei nie erwähnt. Die lautet schlicht und ergreifend: Selbststudium. Man kann es auch hochtrabender mit individueller Due Diligence beschreiben. Erst dann hat man eine eigene MEINung, das andere sind nur "FREMDungen".
+++
26.4.- Was haben die Bostoner Kochtopfbomben, das schwedische Massaker auf den Insel Utoya, der U-Bahn-Anschlag 2005 in London oder der 11. September 2001 gemeinsam? Bei all diesen angeblichen Terroranschlägen lief zeitgleich im Hintergrund eine Übung der Polizei, der Armee oder der Geheimdienste, welche genau das dann eintretende Ereignis "übten".
Den meisten Menschen fehlt das Insiderwissen, wie Geheim-Armeen (siehe Gladio), Geheimdienste und verdeckte Organisationen arbeiten und wie es möglich sei, daß trotz der Beteiligung von vielen (teilweise Hunderttausenden wie bei dem Mondlande Fake), die Lüge, der Inside-Job, die False-Flag-Aktion nicht gleich auffliegen. Dazu braucht man natürlich wesentlich mehr Hintergrundinfos, die bei solchen Ereignissen niemals aus dem Mainstream stammen. Das was dann gesendet wird, wurde vorab schon "gecastet". Kennt man aber die Tatktik sowie die danach umzusetzenden Ziele der Verantwortlichen, wird das Bild schnell durchschaubar und plausibel, zumal alle Anschläge immer dem gleichem erprobtem Grundmuster folgen.
Die "offline-Gerneration" kann man damit vielleicht noch beeindrucken, die investigativen Internet-User durchschauen das sofort und zerpflücken regelmäßig die Storys, so daß sich die Täter (FBI , CIA, BND , Mossad) in übliche Widersprüche verwickeln.
Das gleich Grundmuster versucht man gerade wieder einzusetzen, um gegen Syrien in den Krieg zu ziehen. Es reichen einige Vermutungen "aus Geheimdienstkreisen" zu angeblichen Giftgaseinsätzen von Assad gegen die Bevölkerung und schon hat man einen Kriegsgrund. Wir kennen das zur Genüge, z.B. die angeblichen Massenvernichtungswaffen und Säuglingstötung im Irak vor dem Einmarsch.
Was den Bostoner Inside Job angeht, so wird er in diesem ausgezeichnet recherchiertem Artikel von Ken Jebsen auseinander genommen: Boston. Der Fall Stinkt. Extrem!
Ja, und mit der eigenen Recherche zu derartigen Ereignissen trainiert man auch sehr gut seine Fähigkeiten zur tiefgründigen Prüfung bei Investments. Ohne meine früheren monatelangen Recherchen zu o.g. Ereignissen gäbe es auch diese Seite nicht! Auch wenn es schwere Kost ist, aber in jedem vermeintlichen Tief liegt eben auch oft genug eine Chance. Nur muß man sich das (seelische) Tief auch ab und zu mal zumuten um als Mensch zu wachsen und seine Würde zu wahren.
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25.4.- Das sind mir tolle Ideologen. Weil die Sparpolitik der EU nicht klappt (was eh klar war) braucht man nun einen Grund um das Gegenteil zu machen. Keine Schuldenbremse mehr, keine Defizitgrenzen, kein Sparen sondern "Wachstum" durch Neuverschuldung, respektive Gelddruckerei.
Ja, und als Begründung soll ein "Rechenfehler" in einer Excel-Tabelle der "Ökonomen" Reinhart und Rogoff herhalten, den ein Student entdeckte. Das ist die Pippi- Langstrumpf-Methode, man macht sich die (ökonomische) Welt wie sie einem grad gefällt.
Ich sage hier schon mal den nächsten "Rechenfehler" voraus, den, daß man nicht mit dem FIAT-Money-System gerechnet hat, weil man es entweder nicht kennt oder kennen will. Auch die jetzt einzuschlagende Methode wird nicht funktionieren, weil es das exponentiell wachsende Geldsystem nicht zulässt. Geld sind nun mal darin Schulden. Weder die eine noch die andere Variante kann somit technisch in dieser Stufe des Verschuldungszyklusses funktionieren. Das einzige was hilft ist eine Währungsreform, wobei Guthaben samt der gegenüberliegenden Schulden (+ der zusätzl. Zinsen darauf) radikal um mind. 90% gestrichen werden. Danach kann das gleiche Spiel die nächsten 80 Jahre wieder von vorne beginnen oder man wechselt zum Goldstandard oder anderen Geldsystemen. Diese Optionen gibt es aber derzeit bei der Politik nicht, statt dessen Konkursverschleppung bis das System von sich aus kollabiert. Auf genau das müssen wir vorbereitet sein, auch wenn es sich noch Jahre hinzögern kann.
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24.4.- Auch Frank Doll von der Wirtschaftswoche sieht das Ende der freien Märkte. Das Gegenteil dessen ist der Staatssozialismus, das schreibt er aber so direkt (noch) nicht.
"Nullzins-Politik, Marktmanipulationen, Insidergeschäfte – die
Finanzmärkte werden dominiert von Notenbanken und ihren Günstlingen. Der
Rest der Gesellschaft schaut in die Röhre - die Gefahr für Anleger
wächst."
Die Regie hat nicht erst seit Beginn der Finanzkrise die Hochfinanz-"Elite". Die wird aber seit 2008 fleißig von ihren Marionetten- Politikern unterstützt. Diese haben auch durch die Quantitative Easing-Maßnahmen den größten Vermögenstransfer zu den ohnehin schon megareichen Insidern in den Nachbarzimmern der FED geschaffen.
Wenn z.b. die FED ihr Sitzungsprotokoll einen Tag vor Veröffentlichung schon vorab an Großbanken versendet, die daraufhin Insiderwetten gestalten können, ist es um die Chancengleichheit im Kapitalmarkt vorbei. Wer noch nichts vom Plunge Protection Team gehört hat, welches schon 1987 unter Ronald Reagan aufgestellt wurde, sollte dies mal googeln.
Deshalb ist jeder Versuch sich auf dem Börsenparkett zu versuchen tatsächlich das reinste Roulette-Spiel mit magnetisierten Zahlen. Chancen hat man nur dort, wo es noch halbwegs eine marktwirtschaftliche Mikroökonomie gibt, z.B. eben im mittelständischem Unternehmertum, wie dem Ölgeschäft. Auch dort ist man von Risiken der Markt-und Preismanipulation nicht gefeit. Wer aber das System hinterfragt und die geheimen Strategien damit erkennt, kann sich darauf einstellen und entsprechend reagieren. Das ist auch das Ziel meiner regelmäßigen Marktbeobachtung, die ich täglich mit Ihnen hier teile.
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23.4.- Nach Theo Waigel gäbe es den Euro noch 400 Jahre, nach dem heutigen Statement des Wirtschaftsberaters der Bundesregierung Kai Konradnur noch 5 Jahre- höchstens! Das sind ja ganz neue Töne.
Ein Grund ist sicher, daß die aufoktroierte Sparpolitik nicht durchsetzbar ist. Das wundet mich nicht, da man die kriselnden Südstaaten hintenrum weiter subventioniert. Warum also sparen? Man hat zwar kurz nach dem Zypern-Cut diesen zuerst als Ausnahme bezeichnet, wenige Tage darauf als Blaupause für die EU vorgeschlagen, derzeit Gesetze dazu in Arbeit und nun gibt man in Deutschland seitens der Regierung den Euro auf. Das geht ja recht fix hier. Offensichtlich will man das System in derzeit noch nicht bekannter Strategie "umbauen".
Egal was sie wie vorhaben, man muß seine Vermögenswerte außerhalb des Euro-Raumes so über die "Grenze" bringen, daß deren Werte auch nach einem möglichen inszeniertem Crash, einer Währungsreform oder Hyperinflation weiterhin eigene Werte sind, ohne danach noch enteignet werden zu können.
Zum Gas:
Dies steigt erfreulicherweise derzeit stabil und notiert beim Henry Hub mit 4,23 $ /MCF.
Da man wohl mitbekommen hat, daß man ohne diesen Rohstoff die dt. Energieversorgung nicht allein aus grün-subventionierter Energie sicherstellen kann, investieren trotz der derzeit hohen Kosten einige Unternehmen in Gaskraftwerke (GKW). Eine Firma kommt aus den USA, hier General Electric, welches für Rosenheim ein GKW erstellte und weiter mächtig expandieren will.
Dabei ein wollen auch Siemens und Bosch. Egal ob es 100.000 "Lichtblick"-Blockheizkraftwerke oder zentrale GKW gibt,alle brauchen eines - Erdgas (oder/und Erdöl). Dies wird derweil durch die Anti-Fracking- Kampagne in Deutschland verunglimpft. Vielleicht sogar mit Absicht der US-Konzerne? Bauen doch diese derzeit mehrere LNG-Verlade-Terminals, welche dann das billigere US-Erdgas teuer nach Europa für die o.g. Kraftwerke verkaufen können- für Dollars natürlich. Vielleicht führt man den dann notgedrungen in 5 Jahren nach dem Euro-Kollaps auch in Deutschland ein, wer weiß....?
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22.4.- Die Pseudokommunisten der Boston Consulting Group, einem Think Tank der Herrschenden, sagt, daß die Eurokrise nur mir radikaler Enteignung gelöst werden kann. Die sieht u.a. auch so aus, daß neben der Bankenabgabe massive Steuern auf Erbschaften und Vermögen erhoben werden sollen. Die BCG sollte man ernst nehmen. Auch der Zypern -Haircut wurde schon viele Monate vorab von dem "Denkpanzer" als Variante publiziert ...und später umgesetzt.
Der Umgang mit den Worten "Zwangsabgabe" oder "Bankenabgabe" lässt zudem vermuten, daß diese nicht mehr nur bei Krisenbanken im Pleitefalle eingesetzt werden soll, sondern als generelle Zwangs-Steuer schon mal in die Köpfe gepflanzt wird.
Man muß sich derzeit als Investor mit allen Repressalien beschäftigen, seien es Zwangssteuern, Vermögensabgaben, Lastenausgleiche, Kapitalverkehrskontrollen, Deflation oder Inflation des Vermögens im Wechsel. Kaum etwas, was nicht zur zwingenden Schuldenherabsetzung/ Vermögensvernichtung auf den Prüfstand kommt. Mit wenigen Ausnahmen jedoch. So sind unternehmerische Beteiligungen, wie Aktien, das eigene Geschäft oder unsere Öl-und Gasinvestments in keinem Fokus, waren es in der Vergangenheit auch nur bei einem totalen Systemwechsel, wie dem hin zum Sozialismus. Somit ist das Teil-Enteignungsrisiko hierbei sehr gering, wobei man natürlich auch dabei nicht alles auf eine Karte setzen darf und man die Entwicklung stets beobachten muß, um ggf. rechtzeitig kritische Assets zu verlassen. Das ist natürlich nicht immer ganz einfach.
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19.4.-Der Reporter bei einer Straßenumfrage: " Eine Studie ergab, die Deutschen seien dumm und gleichgültig. Was halten Sie davon?"- " Weiß ich nicht, ist mir auch egal."
Was ein alter Witz ist, erweist sich jedoch als bittere Realität. So hat nach einer Allensbachumfrage die Mehrheit der Deutschen nicht verstanden, was eine Zypern-Zwangsabgabe bedeutet. Über 2 /3 fanden den Bankraub gar richtig und ansonsten tangiert sie das eh nur peripher.
Selbiges musste ich gestern bei einer halb-familiären Geburtstagsfeier unter Schafen (mit Ausnahme des Jubilars und mir) erleben. Genau der Satz, den ich im vorigen Kommentar vorgestern hier erwähnte, fiel auf meinen Hinweis, doch möglichst einen Regenschirm aufzuspannen, wenn das Gewitter schon sichtbar ist. Man würde sich bereitwillig der Enteignung hingeben, treffe es doch dann alle, kam von einer Lehrerin (!!!) in der Runde, und man müsse halt dann neu anfangen... Auch die anderen Gäste widersprachen dieser Aussage nicht. Ich konnte kaum den Kopf schütteln, da war das Gesprächsthema schon wieder bei den üblichen Belanglosigkeiten...
Mittlerweile hat bei mir auch ein Umdenken stattgefunden. Ich befürworte Zwangsenteignungen bei all denen, die stets behaupten, Geld sei nicht so wichtig. Wenn es denn nicht wichtig ist, solle es denjenigen doch gestohlen werden. Das was die Schafe denken, sollen und werden sie bekommen. Auch das ist ein universelles Gesetz des Wohlstandes und der Armut. Man bekommt immer das, was man sich herbei denkt und womöglich noch wörtlich ausdrückt. Das funktioniert eben auch in die negative Richtung.
Der schottische Geschichtsprofessor Alexander Tylor sagte schon 1887 bzgl. des Zusammenbruches der Athener Republik vor 2000 Jahren:
Eine Demokratie ist
ihrer Natur nach immer vorübergehend, es kann einfach nicht als immerwährende
Form der Regierung währen. Eine Demokratie wird solange existieren, bis die
Wähler entdecken, dass sie sich selbst großzügige Geschenke aus der
öffentlichen „Schatzkammer“ erwählen können. Von diesem Moment an wird die
Mehrheit immer die Kandidaten wählen, die ihnen die größten Wohltaten aus der
öffentlichen Schatzkammer versprechen werden, mit dem Ergebnis, dass jede
Demokratie zuletzt kollabieren wird, wegen der verfehlten fiskalen Politik, der
immer eine Diktatur folgt.
Das durchschnittliche Alter der Welt größten Zivilisationen seit Geschichtsbeginn, dauerte ca. 200 Jahre . Während der 200Jahre sind die
Nationen immer durch folgende Stadien gegangen: Von Sklaverei zu spirituellem Glauben Vom spirituellem Glauben zu großem Mut Vom Mut zur Freiheit Von der Freiheit zu Wohlstand Von Wohlstand zu Selbstgefälligkeit und Gleichgültigkeit Von Gleichgültigkeit zu Apathie Von Apathie (Teilnahmslosigkeit) zu Abhängigkeit Von Abhängigkeit zurück in die Sklaverei.
Und genau das habe ich gestern auch bestätigt bekommen. Alles schon mehrfach da gewesen und wiederholt sich gerade neu- nur mit anderen Leuten. Übrigens ist dieses historische Insiderwissen auch eine gewaltige Chance ,also durchaus positiv, wenn man es denn nutzt.
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17.4.- “Zudem könnte es durch den Klimawandel zu seltsamen Phänomenen kommen –
unter anderen, dass es im Winter häufiger schneit, sagte Pachauri.”
Sehr gefährlich ist der "Klimawandel" im indischem Sommer. Da ist eine Häufung von Sonnenstrahlen möglich, die einen Sonnenstich bewirken können, vor allem beim Klima-Inder und Chef der Klimaloge IPCC, dem Eisenbahner Rajendra Pachauri. Diesen Sektenführern ist aber auch kein Argument zu blöd um von der eigenen Unfähigkeit ihrer Kaffeesatzleserei abzulenken. Nun, jeder blamiert sich so gut er kann, diesmal die Klimaschwindler.
Zwischen den Zeilen lesbar, kommt der Autor nicht umhin, dieses auch für Deutschland zu bejahen. Das wird zwar noch nicht in den nächsten Monaten passieren aber wenn dazu Gesetze durch den nichtlegitimierten EU-Sowjet schon geschaffen werden, dann ist das ein Raubzug der EU-Kommunisten mit Ansage.
Aber die Deutschen werden trotzdem nicht reagieren. Ich denke gar, daß sie, wenn man sie kollektiv um 10% entreichert, sogar noch die Räuber verteidigen werden. "Schließlich treffe es ja dann alle." , wird das Hauptargument auf dem Schlachthof sein. Im DDR-Kommunismus waren auch alle gleich arm und wie es scheint, haben die Menschen nicht dazu gelernt oder es einfach vergessen. Fragt sich nur, wer dann als libertärer Unternehmer noch Lust, Geld und Kraft hat, die nötigen Subventionen für diesen Sozialismus zu erwirtschaften, wenn er stets als Feindbild herhalten muß, nur weil er anders ist, als die Masse: frei, aktiv, risikofreudig, aufgeschlossen, selbst denkend, innovativ, unternehmenslustig, positiv, investigativ, mutig, fleißig, zielstrebig, ausdauernd, eigenverantwortlich usw....
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16.4.- Diese Nacht hat der Goldpreis doch noch die von mir hier gestern genannte Marke von 1330 $/oz knapp unterschritten und ist danach davon nach oben abgeprallt. Offensichtlich wurde den Zentralbanken und Insidern durch den Verkauf von 1140 to Papiergold samt dem damit verbundenem Auslösen von Stop-Los-Marken Einkaufspreise zur Aufstockung organisiert. Im Abverkauf musste auch der Silber-und Ölpreis temporär Federn lassen.
Die Panik und Nervosität einiger Anleger kann ich nicht verstehen. Mich beeindruckt das schon lange nicht mehr, freue ich mich eher über die Marktbelebung weil diese durch den Wirbel neue Investoren anlockt. Ist etwas fundamental unterbewertet, worüber man sich allerorten in Anbetracht der neueren Geldschwemme der BoJ oder der FED bewusst ist, geht das Investmentrisiko zurück und es wird Kurspotential erwartet. Folgt der Goldkurs dem Muster des letzten 30%-Crashes aus 2008, dann liegt der Goldpreis in anderthalb Jahren bei 2300 $. Aber aufpassen: Damals stieg Gold erneut und verfiel nochmals in einem Double-Dip bis es beim ATH von über 1900 $ kam. Das erwarte ich auch jetzt.
Natürlich will man mit dem mutmaßlich gesteuertem Angriff auf Gold dieses von seiner Position des "sicheren Hafens" stoßen, gerade in Anbetracht der offiziellen Bankraub-Phantasien. Die Kunden sollen weiterhin im "Anlage-Notstand" gefangen bleiben und das Geld auf den Konten lassen. Also nicht nervös werden. Das ist alles nichts neues und gehört so normal zum Investorgeschäft wie ein dry hole zum Ölgeschäft nötig ist. Wer sich motivieren möchte, braucht nur den oben verlinkten Film Money as Debt nochmals anschauen. Hat sich nichts geändert! Auch hier gilt meine Erfolgsformel: Erfolg = Ziel : Kraft x Zeit + Anzahl der Widerstände
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15.4. - "Die Dämm-Lüge" zieht weiter ihre Kreise in den Gazetten. Diesmal wird der Dämmstoff-Schwindel allerdings als Lüge entlarvt und auch als solche betitelt, heute in der Presse von Österreich. Neu ist eine weitere Vergleichsanalyse, die Konrad Fischer erwähnt. Bei zwei identischen Plattenbauten aus den 60er Jahren wurde 1998 ein Haus gedämmt, das andere erst 2007. Dabei waren die summierten Heizkosten über den ganzen Zeitraum von 9 Jahren bei unterschiedlicher Dämmung für beide Gebäude gleich. Dämmung ist also sinnlos. Sie dient nur als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, der Steigerung der Kreditschulden und natürlich dem Ölverbrauch. Aber das ist ja nichts neues für uns.
Durch den Öl-Boom in den USA leiden nun andere Export-Länder merklich. Wie hier schon berichtet, ist der Ölpreis in Kanada auch wegen fehlender Pipelines stark gefallen. Aber auch die Exporte von Nigeria in die USA haben sich halbiert, die von Algerien und Angola sind um 1/3 gefallen. Das hat natürlich negative Konsequenzen auch für die jeweiligen Staatseinnahmen durch fallende Ölsteuern. Im Gegenzug wird natürlich die USA samt Dollar aufgewertet, was die Tage auch noch durch den Crash-Angriff auf den Goldpreis unterstützt werden soll.
Südamerika setzt dagegen auf Asien und will die Exporte dorthin bis 2020 verdoppeln. Ein Hauptschwerpunkt bleibt für Kanada weiterhin die Erweiterung der Leitungskapazität, vor allem die durch die USA führende Keystone XL nach Houston. Dieses Jahr liegt dazu die erneute Entscheidung bei der US-Regierung an. Währenddessen die Republikaner samt Öl-Industrie für die Leitung sind, weil sie Arbeitsplätze und weitere Ölautarkie verspricht, lehnen die Demokraten das Projekt aus vagen Umweltschutzgründen ab. So wird kanadisches Öl auch bei positiver Entscheidung noch lange zu Dumpingpreisen gefördert werden, denn bis die Leitung fertig ist,vergehen auch noch Jahre.
Es zeigt sich aber, daß das US- Erdöl als lender of last resort zur Dollar-Rettung eingesetzt und dabei an allen Fronten manipuliert wie gekämpft wird. Auch wenn sich die Edelmetallinvestoren derzeit etwas ängstigen, so lernen sie nun wenigstens praktisch, was es bedeutet ein Investor zu sein. Der lehnt sich gerade jetzt gelassen zurück und sitzt die "buchhalterischen" Verluste aus, kompensiert sie vielleicht durch zusätzliche Geschäfte. Ich erinnere daran, daß wir auch schon mal Öl bei 36 $ nach dem ATH von 143 $ sahen. Auch fiel Gold 2008 schon mal um 30 % von 1000 auf 700 $ zurück. Na, und wo sind wir heute? 1900 $ minus 30% sind 1330 $, da ist also noch Luft. Aber auch das richtet sich wieder auf, weil sich die Fundamentaldaten für Rohstoffinvestments kein bischen geändert haben, ganz im Gegenteil.
Genau zu diesem Thema wurde ich als einer der wenigen kritischen Fachkundigen hierzulande gestern bei dem privatem Internetsender nexworld.tv (Format "Meinungsbilder" mit Vesna Kerstan) zu einer Diskussion eingeladen. Leider war der sehr nette Gesprächspartner vom BUND wenig vorbereitet und so kamen statt Beweisen lediglich die üblichen Floskeln zu "Klimaschutz", "Energiewende" , "begrenzten fossilen Rohstoffen" usw. Schade eigentlich.
Ich kam leider nicht umhin, seine Behauptungen mehrfach infrage zu stellen sowie mit Zahlen und Plausibilitäten zu erwidern, worauf ich oft nur ein Staunen erhielt. Offensichtlich hatte mein freundlicher Gesprächspartner noch nie fundamentalen Widerspruch zu seinen grünen Ideologien erhalten, einzig bei einigen ökonomischen Hintergründen waren wir einer Meinung. Das lässt hoffen und ich habe ihn selbstverständlich "in unsere Kreise" eingeladen.
Nach dem Drehtermin (die Zeit war einfach zu schnell um) wollte ich es dann wissen und stellte einer meiner "Kompetenzprüfungsfragen" in Bezug auf den Klimaschwindel:
"Sagen Sie mal, wie hoch ist denn eigentlich der CO2-Gehalt der Luft?"
Nach kurzem Ausweichem und erneutem Nachhaken meinerseits, unterstützt mit einigen Angeboten von Prozentvorschlägen, kam ein klares:
" Puuuuhhhh...??" -also heiße Luft. Ich habe es nicht anders erwartet, aber trotzdem gehofft...
Er wußte es schlicht nicht und war erstaunt als ich ihm mitteilte, daß der Anteil lediglich 0,038 % beträgt, der menschengemachte nur 0,0012 % beträgt und wir im Falle der Erreichens des "Klimazieles der Kanzlerin" den CO2-Gehalt nur mit einem 9 Millionstel Prozent beeinflussen. Das erwähnte ich zwar schon bei laufender Kamera, was aber wohl nicht wahr genommen werden wollte/konnte (?).
Es ist für mich sehr dramatisch erneut feststellen zu müssen, daß die herrschenden Entscheider und Beeinflusser dieser Gesellschaft leider völlig unwissend, unkritisch und politisch verblendet sind und ich habe keine Hemmungen damit, dies hier auch öffentlich zu artikulieren.
Wenn der TV-Beitrag online ist, erfahren Sie es hier.
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9.4. - Auch heute wird zum Bank-Run aufgerufen. Diesmal von einem Insolvenzrechtler des "Kreditschutzverbandes" 1870 aus Österreich. Was natürlich ein Hohn ist, denn normalerweise müsste der Herr Kantner den Kundenkredit des Giros bei der Bank schützen statt sich dafür auszusprechen, übers Wochenende einen Blitzeinbruch bei einer Pleitebank zu planen.
Er meint: "Sie würden dann nur am Montagmorgen sehen, dass ihr Konto
belastet wurde. So kann man verhindern, dass ein Bank-Run passiert und
das Banken vorübergehend geschlossen werden. Im Laufe dieses Jahres ist
mit einer entsprechenden Richtlinie zu rechnen, aber noch ist viel von
Nebel umhüllt“.
Doch diese Infos bekommen nur die investigativen Leser wie Sie mit. Die Herde wird derweil mit der Hatz auf Steuersünder und anderes Gedöns abgelenkt, was einen "gerechten"und "väterlichen" Staat implizieren soll, der einen doch niemals ausrauben würde.....
Eine erstaunliche Erfahrung der letzen drei Wochen ist für mich jene, daß man tatsächlich den Schafen ins Gesicht brüllen kann, daß sie geschoren werden, diese daraufhin kurz aufblicken, sich schütteln und weiter grasen. Diese Lethargie oder schafige Sturheit hätte ich vom homo sapiens nicht erwartet. Sind halt doch nur ovis (lat. Schaf). Es wird meiner Einschätzung nach ohnehin erstmal wieder etwas Gras über den mediterranen Raubzug wachsen gelassen (Futter für die Schafe), damit sie sich in Sicherheit wiegen. Unsereiner sollte in der verbleibenden Zeit bis zum nächten Einschlag seine Finanzen entsprechend positionieren.
Der nächste Tageskommentar erscheint erst am Freitag wieder, da ich zu einer TV-Aufzeichnungen eingeladen wurde und verreise.
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8.4. - Jeden Tag kommt ein Neuer aus der Deckung hervor, um den Sparern mitzuteilen, daß sie demnächst enteignet werden. Vorgestern war es EU-Währungskommissar Olli Rehn, der Zypern zwar als Einzelfall hinstellen will, trotzdem aber mitteilt, daß die neue (wie neu?) Direktive auch eine Haftung der Inhaber von Bankguthaben vorsieht. Es wird also weitere "Einzelfälle" geben, wo jeder Sparer einzeln zu Fall gebracht wird. Das ist der wahre Sinn des Wortes "Einzelfall".
Die von Rehn beschworene "Heiligkeit der 100.000-Grenze" währte keine zwei Tage. Bundesbank-Präsi Weidmann sieht heute selbst diese Grenze im Ernstfalle nicht als sicher an und relativiert damit olle-Olli, indem er sagt, daß diese Guthaben "möglichst nicht angetastet" werden. Jedoch werden wir den Ernstfall in Zukunft zur Regel haben und gerade Unternehmer sollten sich überlegen, ob sie ihre Forderungen auf den Anspruch auf das gesetzliche Zahlungsmittel Bargeld weiterhin in der gewohnten Form aufrecht erhalten. Denn erstaunlicherweise wurde bei all diesen Verlautbahrungen kein einziges mal eine Ausnahme bei Geschäftskonten erwähnt. Ich kann das derzeit nur so interpretieren, als daß man die Eurozone geschlossen gegen die Wand fahren will. Das wäre auch längst geschehen, wenn die Schafe nicht so träge wären und noch nicht nach diesen unmisverständlichen Aufforderungen die Konten plündern. So gesehen handelt es sich bei der hiesigen Spezies diesmal um "Schutzschafe"...... ;-)
Zum Gas.
Das wird knapp. Zumindest was die Reserven in deutschen Gasspeichern betrifft, die nur noch zu 1/3 gefüllt sind. Deutsches Speichergas wird derweil an notleidende Briten verhökert. Wer glaubt, daß es in Deutschland noch so etwas wie eine Koordinierung der Energievorräte gibt, wird mit dem Artikel eines besseren belehrt. Hier macht jeder was er will und alle machen mit.
Parallel dazu läuft die sozialistische Planwirtschaft auf Hochtouren und verzerrt durch die Ökosubventionen derart den Energiemarkt, daß die notwendigen GKW und KoKW kaum noch unter Geld stehen. Somit schmelzen nicht nur die Geldreserven, die Gasreserven sondern auch die Stromreserven Deutschlands dahin, denn wegen der gesetzlich privilegierten Einspeisung von Ökostrom verdienen die G-und KoKW kaum noch Geld. Somit wird in diese existentiellen Grundlastkraftwerke nicht mehr investiert, geschweige denn notwendige Neubauten hinzu gebaut. Künftig werden wir Ökostrom im Hochsommer ans Ausland "entkaufen" (nicht verkaufen sondern Geld dafür bezahlen) und im Winter u.a. französischen Atomstrom teuerst zukaufen. Bedanken Sie sich für die Preisanstiege bei allen grünen Ökofaschisten, die das ausschließlich mit der Lüge rechtfertigen, daß man mit der Reduzierung von einem 0,000009 % Anteil am CO2- Gehalt der Luft einen rein statistischen 30-Jahre-Durchschnittswert retten will, den man als Klima bezeichnet. +++
5.4.- Auch der Chef der größten italienischen Bank HVB-UniKreditGhizzonibefürwortet deutlich die Beschlagnahme nach zypriotischer Art, wenn möglich "gesamteuropäisch", am besten sogar weltweit über das Basel Komitee. Es käme ja sonst zu "unfairem Wettbewerb".... (ohne Worte...)
Also noch deutlicher kann man den Sparerschafen nicht ankündigen, daß sie demnächst kollektiv in den Schlachthof einfahren. Der Italiener bestätigt nebenbei, daß das die Schafe derzeit weiter nicht tangierte. Außer einem Määääh hat es zu keiner merklichen Flucht aus der Herde geführt, die Wolle liegt vogelfrei dem Wolf zu Fuße.
Derweil gibt es von ein paar geschorenen Schafen aus Zypern erste Morddrohungen im Stile der Mafia gegen Präsident und Zentralbanker samt deren Familien, welche nun ebenfalls in Sippenhaft genommen werden sollen. "Wir bluffen nicht", heißt es dort. Warten wir ab, ob es demnächst Tote in dem Lande gibt, welches die tolle "Friedenswährung" Euro gerade recht praktisch erlebt. Aber vielleicht bluffen ganz andere. Die nämlich, welche die Wut für sich vereinnahmen und ggf. gar selbst organisieren, um die nächsten Restriktionen gegen die europäischen Völker wegen angeblicher Terrorgefahr damit durchsetzen wollen.
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4.4.- Auch in den USA könnten Bankguthaben gezypert werden. Zwar sollen 250.000 $ am Konto durch die FDIC versichert sein, allerdings wies die investigative Journalistin Ellen Brown darauf hin, daß das ebenfalls durch ein Ermächtigungsgesetz ad hoc obsolet wird, da die Kundenguthaben ebenso als "ungesicherte Kredite" an die Bank definiert werden. Ähnlich ist es in Kanada oder England.
Wer das Geldsystem versteht, dem ist das klar, denn die Guthaben werden ja als eine Art Sicherheit (Kredit) zur Schaffung neuen Geldes in einem Hebel von bis 1: 99 herangezogen. Nun wirkt aber das Hebelgesetz L1 x F1 = L2 x F2 in beide Richtungen. Mit einem fifty-fifty-Verhältnis wäre es stabil nicht aber mit 1 : 99 ( 1% Mindestreservesatz beim fractional banking). Es reichen somit im Verhältnis minimale Kräfte durch Verluste in die Gegenrichtung, um den Teil 1 komplett zu vernichten, und der Teil 1 sind die Kundengelder. Bislang wurde die enorme Rückschlagskraft des 99er- Hebels durch neue Geldschwemmen auf diesem Hebelarm halbwegs kompensiert und beim Dollar wird das wohl auch noch einige Zeit möglich sein. Beim Euro ging es im Falle Zyperns wohl nicht mehr, oder man wollte es aus unbekannten Gründen diesmal nicht.
Mein Szenario ist seit Jahren das deflationäre gekoppelt mit dem inflationären. Einseitige Inflationspropaganda lehne ich genauso ab wie einseitige Deflationspropaganda- weil man beides machen kann- und tut. Zypern zeigt es, Griechenland zeigte es. Geht die Inflation zum Schuldenabbau nicht schnell genug, weil sich das neue Geld nur wieder in Blasen verfängt (Japan inflationiert erfolglso seit 1991), so werden zusätzlich deflatorisch wirkende Haircuts gemacht. Ist das Guthaben auf dem Konto vernichtet, sind auf dem anderen Hebel auch die Schulden weg. Das geht schneller und offensichtlich ohne Aufruhr der Schafe.
Zu unsere Beruhigung kann ich aber auch heute feststellen, daß die USA keinerlei Absicht haben wird, Eigentumsanteile internationaler Investoren an Ölquellen in irgendeiner Weise zu enteignen. Das ist ganz einfach zu aufwändig, wenn man die Enteignung mittels Computerklick massivst hin bekommt. Sei es der Klick auf die Lösch-Taste (Zwangsabgabe), die Bildschirmsperre (Kapitalverkehrskontrollen) oder die Zahlentasten (für neues Inflationsgeld). Gezahlt hat in der Vergangenheit immer der Sparer und diesmal ist es auch so. Vorrausschauende Investoren gingen immer schadloser aus solchen Zusammenbrüchen hervor- auch diesesmal! +++
3.4. - Erneut geben Ihnen Journalisten Tipps, diesmal im FOCUS MONEY. Natürlich geht es nicht darum, wie man Journalismus kreativ betreibt, Artikel schreibt oder recherchiert. Ich vermute daher kühn, die drei Herren sind Multimillionäre, denn sie haben 33 Tipps, wie Sie ihr Geld durch die Krise retten. Da hören wir uns doch gerne deren Erfahrungen an, was?
Leider sind die Ratschläge allesamt Kalter Kaffee und der hiesigen Leserschaft bestens bekannt, auch wenn der Autor dieser Zeilen kein Journalist ist,dafür aber schon seit Jahren vor den Szenarien warnt. Dabei bin ich diesmal froh, daß genau unser Investment erneut nicht als "Tipp" auftaucht. Es wird so auch nie auf der Liste der EU- Bankräuber erscheinen um gezypert zu werden. Dagegen werden im Artikel weder 33 Tipps noch außergwöhnliche Alternativen beleuchtet, lediglich sind es 33 Absätze über bekannteTatsachen. Einzig Aktien werden ohne Nebenkommentar empfohlen. Macht ja auch Sinn, gerade wenn diese auf All-Time-High stehen, oder?
Eine weitere Kaffeesatzleserei stammt vom 1. April beim WallStreetJournal. Anal-ysten der Citigroup benötigen mehr Aufmerksamkeit und behaupten ein Abflachen der Ölnachfrage, weil ein Konsumentenwechsel zum derzeit billigeren Erdgas stattfindet, was uns nicht neu ist.... Wegen möglicher Rezession in China und sparsameren Fahrzeugflotten könne es sein, daß 2020 nicht geschätzte 97,9 Mio Faß Öl pro Tag verbraucht werden, sondern nur 94,8 Mio. bbl. Also von den aktuell 89 Mio. bbl sind beide Szenarien eine Steigerung, oder sehe ich was falsch? Die Antwort liefert die Casino-Zeitung der Mauerstraße gleich hinterher:
"Die Vorhersage der Ölnachfrage ist natürlich eine ungenaue Wissenschaft,
und unvorhersagbare Geschehnisse wie der Konflikt im Nahen Osten
könnten die Preise nach oben treiben."
Mir ist nicht bekannt, daß Vorhersagen irgend etwas mit Wissenschaft zu tun haben. Wissenschaft zeichnet sich durch Beweisführung aus und das ist ja wohl das letzte, was man von Anal-ysten aus Zockerbuden erwarten kann. Aber gut, daß wir mal wieder drüber geredet haben und die Player werden etwas beschäftigt. Übrigens genau diese Anlageklasse (Aktien usw.) empfehlen unsere drei oben erwähnten Herren. Casino-Journalismus ist beides.
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2.4.- Meine Vermutung zur Totalvernichtung zypriotischer Guthaben wird
wohl schneller wahr als ich vor Ostern dachte. Mittlerweile sind 60% Haircut für
alle Beträge über 100.000 € im Gespräch. Um über den Raub
hinwegzutäuschen, bedient man sich zudem der Methode der Ruhigstellung durch Hoffnung und Verwirrung, indem man den
Geschädigten Aktienanteile offeriert und das Ganze zunehmend verkompliziert.
Das kennen wir von dem Haircut auf griechische Staatsanleihen.
Derweil warnen immer mehr Investoren vor Veranlagung bei europäischen
Banken, schichten Gelder um oder verteilen die Cash-Beträge über mehrere
Geldhäuser. Aber auch erste Verfassungsrechtler in Zypern räumen Klagen ein, da
hier nicht nur die Eigentumsgarantie verletzt wird, es sich zudem auch um eine
Diskriminierung eines Volkes handle. Meldungen über Demos in
"Grün-Deutschbaselitz" mit Lichterketten für Zyprioten sind jedoch nicht bekannt.
Dagegen erfährt eine weitere grandiose Lüge immer mehr Bekanntheit und
sogar Rückendeckung von der diesen Irrglauben finanzierenden Bank, der KfW. Es
geht um „Die große Lüge von der Wärmedämmung“. Genauso betitelt es zu Ostern
WELTonline und allen Medien übernehmen den Inhalt mehr oder weniger direkt. Ich freue mich natürlich, daß
maßgeblich die jahrelange sachliche Aufklärung zu dem Thema von einigen wenigen
im Internet zu diesem Wandel führte. Das widerlegt erneut die These, daß man ja
doch nichts ändern könne. Es bedarf dazu manchmal nur einiger kompetenter
Internetseiten oder Artikel, welche durch das Netz vervielfacht werden und zuerst die
Gedanken von einigen beeinflussen, die das ganze dann erneut duplizieren.
„Bezweifle nie, daß eine kleine Gruppe von Menschen die Welt verändern
kann. Tatsächlich ist dies das Einzige, was je etwas verändert hat.“ (Margaret
Mead)
30.3. - Wichtige Sondermeldung: EZB: Bankguthaben in EU nicht sicher.
Der niederländische EZB-Mann Klaas Knot bestätigt: Die Enteignung von
privaten Bank-Guthaben wird künftig Teil der „europäischen
Liquidierungs-Politik sein“. Die EZB will, dass die Banken ihre Bilanzen
in Ordnung bringen. Der einfache Sparer sollte sich nun gut überlegen,
wie viel Geld er auf welcher Bank belassen will.
hier weiterlesen +++
28.3.- Vor Zyperns Banken waren heute mehr sensationsgeile Journalisten in der Hoffnung, ihren ersten Bankrun zu filmen, als panische Kunden. Der Sturm auf die Bank konnte aber wegen der bereits bekannten Kapitalverkehrskontrollen gar nicht stattfinden, was den Zyprioten schon klar war - kollektiv monetäre Geiselhaft. Wenn ein Bankrun öffentlich erwartet wird, ist er bereits gelaufen. Und er läuft tatsächlich schon, still und leise außerhalb der Mittelmeerinsel. Das big capital ist nicht nur scheu sondern diskret. Durch online-banking geht das auch völlig geräuschlos. Neben PIMCO zieht sich auch BlackRockaus spanischen und italienischen Bonds zurück- viel kleinere sicher auch. Immerhin wird bei den Gesellschaften ein Haftungsrisiko schlagend, wenn diese trotz bekannter Beschlagnahmerisiken das Geld ihrer Kunden weiterhin in den angeblich mündelsicheren Anlagen halten.
Derweil wird nun einem breiterem Publikum erklärt, daß jegliche Bankeinlage (incl. Girokonto!!!) nur ein Kredit ans Institut darstellt, ihr Geld nicht im Tresor landet, sondern gemäß der FIAT-Money- Religion flux als Eigenkapital der Bank beansprucht wird, um mit einem Hebel von 1:99 neues Kreditgeld herbeizuschwindeln. Wer sich jetzt nicht mit dem Geldsystem als Ursache für die ganzen Krisen auseinander setzt,daraufhin Alternativen sucht, hat es nicht anders verdient als wie ein dummes Schaf komplett geschoren zu werden. Merke: Schafe gaffen zwei mal doof: Zuerst wenn man ihnen beibringen will, rechtzeitig ihr Geld vor Enteignung zu retten, zweitens, wenn es sie dann selbst getroffen hat.
Zum Öl:
Nicht nur in den USA läuft ein Öl-und Gasboom, auch unter der Nordsee saugt sich immer mehr fest: „In vielen Medienberichten ist ja vom Niedergang der Nordsee-Ölindustrie
die Rede“, sagt Kevin Forbes vom Personalvermittler Oil and Gas People. „Aber in Wahrheit wird dieses Geschäft noch 30 bis 40 Jahre
weiterlaufen“. Einerseits schrumpft zwar die Fördermenge: In
Großbritannien ist sie seit 2001 um rund 60 Prozent und in Norwegen um
gut 40 Prozent gefallen. Andererseits ist jedes Fass Öl, das heute
gefördert wird, viel mehr wert als früher. (zum Artikel)
Trifft absolut auch auf unsere kleinen Produktionen zu.
Ich wünsche Ihnen damit schöne Osterfeiertage und melde mich am 2. April hier zurück. +++
27.3.- Ob morgen die Banken in Zypern wirklich öffnen, steht schon wieder in den Sternen. Obsolet ist auch mein "Praktischer Werbespot mit 30 % auf alles" von vorgestern. Ich vergaß, daß die südländische Mentalität ja ganz gerne schachert. So sind jetzt 40, na vielleicht auch 50 % Rabatt auf den nächsten Kontoauszug drin. Tolles Schnäppchen, was?
Ich glaube, daß das alles nur Hinhaltetaktik ist. Erinnert mich verdammt an die Frostschutzmaßnahmen der Immobilienfonds vor 4 Jahren. Nominell ist das Geld zwar noch da, nur bekommt man es seitdem nicht raus, weil tatsächlich 90% schon lange weg sind. So werden auch die Devisenkontrollen mit Sicherheit verlängert werden. In Island sind diese seit 2009 nicht aufgehoben worden. Derweil kann man nach dem deflationären Crash dann die Inflation wieder ran lassen. Die fressen die letzten 10% auf.
Zum Öl:
Ein schöner, langer Bericht (15 min Lesezeit) ist auf dem empfehlenswertem Portal von eike-klima-energie über die Zusammenhänge von Technologie und Peak-Oil- Theorie zu finden. Im wesentlichen unterstreicht der US-Autor meine Publikationen. Daher will ich das Schlüsselzitat hier zitieren:
"Im Jahr 1922 hat eine regierungsamtliche Kommission vorhergesagt, dass „die Ölerzeugung mit der gegenwärtigen Rate nicht lange aufrecht erhalten werden kann“. Im Jahr 1977 erklärte Präsident Jimmy Carter, dass die Ölerzeugung 1985 ihren Höhepunkt erreichen werde. "
"Allerdings stellt sich immer mehr heraus, dass das Problem niemals die Menge der Vorräte war, sondern dass es unsere Möglichkeiten waren, diese Vorräte profitabel auszubeuten. Wir Menschen haben während unserer gesamten Geschichte etwa eine Billion Barrel Öl verbraucht. Der Geological Service der USA schätzt, dass immer noch sieben bis acht mal so viel in der Erde steckt. Das verbleibende Öl ist lediglich schwieriger erreichbar und damit teurer. Aber das bringt die unsichtbare Hand des Marktes ins Spiel. Jedes Mal, wenn es für die bekannten Reserven ernst zu werden scheint, steigen die Preise, was wiederum der Auslöser für neue Investitionen in Forschung und Entwicklung ist. Das führt zu raffinierten Technologien, die neue Vorräte erschließen – oftmals an Orten, an denen wir zuvor kaum daran gedacht haben, dort zu suchen. "
Den Rest lesen Sie sich ruhig zu Ostern mal durch. Ist eh kalt und es schneit schon wieder im April, wegen der pöösen Erderwärmung....
PS: Der Gaspreis Henry Hub hat endlich wieder 4 $ erreicht.
+++
26.3.- Als vor 10 Tagen die zypriotischen Banken schlossen und Arbeiter, Firmen, Sparer, Oligarchen usw. kalt enteignet, also beklaut wurden, habe ich in meinem Kommentar sofort gegen den Kommunismus geschrien. Erstaunlich ist, daß die meisten Menschen noch glauben, die Gesellschaftsordnung in der sie leben, wäre radikaler Marktkapitalismus, der jedoch nur noch in der Mikroökonomie des Alltages stattfindet. Diktaturen oder sozialistische Entwicklungen fallen den Menschen schneller auf, die diese selbst erlebten (sofern sie des selbständigen Denkens nicht völlig entwöhnt wurden). Der FOCUS veröffentlichte dazu gestern einen bemerkenswerten Artikel von einem meiner ostdeutschen Landsleute, den ich voll und ganz teile und den Sie lesen sollten: Auf dem Weg in die DDR 2.0
Einen ebenfalls bemerkenswerten Artikel fand ich im CAPITAL zur Energiepolitik: Verdämmt und zugeklebt. Die Aufklärung über den Dämmstoffschwindel findet zu meiner Freude auch im Mainstream immer mehr Anhänger. Auch dieser ist lesenswert und steht in indirektem Zusammenhang mit obigem Kommentar, dem Erdölschwindel, dem Klimaschwindel und dem Weltgeldbetrug. Das eine ist die Ideologie, welche zur Erreichung politischer und monetärer Ziele wirtschaftliche Fehlentwicklungen verursachen muß. Sozialismus eben- alles bekannt aus der DDR. Nur war es dort nicht so perfektioniert. Ich hoffe Sie können meinen Gedanken folgen.
+++
25.3.- „Hier spricht der Preis: 30 Prozent auf alles, außer Tiernahrung.“ Dieser Werbespot gilt nur diese Woche und für Zypern. Sofern man über 100 T € auf der Bank of Cyprus hat ist man dabei. Damit hat jetzt der Sparer mit dem Saldo von 99.000 € mehr drauf als der Andere. Morgen sind es dort dann nur noch 70.000 €. Vorerst - buchhalterisch sozusagen, denn dieses Geld muß man erst einmal aus dem System bekommen, was wegen der Kapitalsperre kaum möglich ist.
Da waren die reichen Russen schneller. Die sollen schon vorige Woche das Geld durch den Dienstboteneingang rausgebracht haben, allerdings wohl nur wenige. Morgen sollen einige Banken wieder öffnen. Die mittels "Bad Bank" abzuwickelnden Pleitebanken bleiben bis Donnerstag zu, sofern es keine "technischen Probleme " gibt. Wie lange Zypern mit den paar Milliarden "Hilfspaket" reicht ist unklar. Wegen dem zu erwartendem Wirtschaftscrash von geschätzten 20% wahrscheinlich 6 Monate, bis nach der Bundestagswahl und der 6-monatigen Kapitalverkehrssperre. Die könnte man dann wegen einer "Neuen Lage" wieder verlängern und vielleicht auf Südeuropa ausweiten.
Derweil versucht man vom Diebstahl abzulenken, der in Russland auf scharfe Kritik stößt. Medwedjew bezeichnet das auch direkt so, russ. TV-Sender vergleichen es sogar mit der Juden-Enteignung. Da ist immer wieder vom Schwarzgeldparadies die die Rede und man erhofft damit moralische Zustimmung für die Diebe. Dabei haben diese mit ihrem Geheimdienst BND erst dieses Gerücht in Verkehr gebracht, vorsorglich als „Vermutung“, die durch stete Wiederholung zum Faktischen mutiert. Daß die zypriotischen Banken aber wegen des Haircuts von 53% auf griech. Anleihen in 2010 in Schieflage gerieten wird unterschlagen. Ganz abgesehen davon, daß die Ursache das Geldsystem ist und mit der "Rettung von Zypern" erneut Banken gerettet werden. Die weltweite Derivategesellschaft dürfte noch mehr Angst vor einem Dominoeffekt durch Zypern haben, als derzeit die Enteigneten. Da nimmt man wohl zunächst das kleinere Übel und kassiert das "Vertrauen in ein sicheres Bankwesen".
Noch ist mir der Plan nicht ganz klar. Dijsselbloem sagte Reuters heute, daß Zypern die Vorlage für weitere Eurozonen-Haircuts sei ( hier in deutscher Sprache). Ob er einen Bankrun damit auslösen will um europaweite Kapitalverkehrskontrollen zu rechtfertigen, werden wir demnächst erfahren. Sie sind hiermit offiziell gewarnt!
Zum Ölmarkt:
Eine Studie der Energy Watch Group schürt mal wieder Ängste vor dem Ölfördermaximum, auch als Peak Oil bekannt. Dabei werden Fakten mit Halbwahrheiten (aka Lügen) geschickt vermischt, so daß das Ziel erreicht wird, Angst zu machen. Natürlich ist es richtig, daß Fracking zur Kompensation nachlassender Fördermengen von Altfeldern überschätzt wird. Ich schrieb das ja in meinem letzten Aufsatz schon. Auch wird die IEA- Behauptung kritisch gesehen. Als Ergebnis wird dann prognostiziert, daß die Ölförderung in 17 Jahren 40% geringer sei als heute. Prüfen wir kurz mal wer diese "Studiengruppe" ist. Wer steckt hinter der EWG? Die Grünen, mit dem Ziel, Ausbaumöglichkeiten sog. „erneuerbarer Energien“ pseudowissenschaftlich zu rechtfertigen. Wie genau deren Thesen sind zeigt deren „Erdölstudie“ aus 2006. Darin stand :
"Das wichtigste Ergebnis der vorliegenden Analyse ist die Erkenntnis, dass die weltweite Ölförderung im Jahr 2006 ihren Höchststand erreicht hat. Die Ölförderung wird künftig um einige Prozentpunkte jährlich zurückgehen."
2006 wurden 81 Mrd. bbl /Tag gefördert, dieses Jahr (7 Jahre später) werden es ca. 90 Mrd. Fässer. Rückgang sieht anders aus, oder?
+++
22.3.- Wir sehen gerade die Anwendung der ganzen Werkzeuge der "Finanziellen Repression" in der Praxis, wovor die als "Verschwörungstheoretiker" diskreditierten vorausschauenden Investoren schon lange gewarnt haben. Das nächste Werkzeug, was jetzt ausgepackt wird, heißt Kapitalverkehrskontrollen / Devisenkontrollen. Diese kommen ab nächster Woche mit Sicherheit für Zypern, egal welcher Enteignungskompromiß ausgewürfelt wird. Ich hatte diesem Thema zwei Aufsätze gewidmet ( hier 2010 und hier 2008 ), weil ich in Bezug auf diesbezügliche Risiken einer Ölbeteiligung mehrfach darauf angesprochen wurde und andererseits mir klar war, daß genau dies eine der ersten Maßnahmen sein wird, die die Euro-Länder kennen lernen werden. Es ist eben so, daß man im worst case - der in Zypern eingetreten ist - sein Geld ab diesem Punkt nicht mehr retten kann- auch nicht in US-Ölfelder.
Mein Anliegen mit dieser Homepage war von Beginn an, neben Gold und Silber, über ein zusätzliches Vermögenssicherungsinvestment mit zusätzlichem rentierlichen Charakter, zu informieren. Daran hat sich bis heute nichts geändert und bestätigt letztlich den Gedanken.
Noch ist es in Nordeuropa (außer Island) nicht zum Ernstfall gekommen. Dieser wird aber eintreten, genau dann, wenn es keiner erwartet. Oder hat hier irgendwer mit der Raubabsicht der EU wegen der unverhofften Staatspleitegefahr von Zypern (trotz ESMusw.) gerechnet?
Der "Black Swan" erscheint immer unerwartet, wenn man sich in Sicherheit wiegt. Daher muß man sich vorab absichern- mittels möglicher Szenarien und aktiver Handlung daraufhin. Übrigens zählen da auch die elementaren Krisenvorbereitungen dazu. Lebensmittelvorräte, Bargeldreserven (nicht im Banksafe- der ist dann zu), Tauschwaren, Kraftstoffe, Stromgeneratoren, Heizmaterial usw. Wer jetzt hier noch überheblich lächelt, darf gerne nach Zypern fliegen. Dort sieht man, was passiert, wenn das Zahlungssystem nur wenige Tage zusammen bricht. In den Häfen verotten u.a. die Lebensmittel in den Containern, weil sie nicht verkauft werden können, die Wirtschaft steht fast still. Klar, daß Kraftstoffe auch knapp sind.
Nein, Zypern ist nicht die Dritte Welt und auch nicht weit weg, sondern nebenan. Durch den Euro können Sie die Insel betrachten wie ihren Nachbarkreis. Das alles passiert mitten im gemeinsamen EU-Raum mit dem "Friedensnobelpreis", zu dem wir alle zu gehören haben. Ähnliches kommt also auch in einigen Jahren auf uns zu- versprochen! Warum ich mir da so sicher bin? Es ist bzw. wird nicht nur schon alles dazu vorbereitet, ich verstehe auch die Exponentialfunktion. Wer das weis, kann auch die Chancen darin nutzen. +++
21.3. - Währenddessen man sich in Zypern streitet, wer wie nun mit Plan B, C oder D am besten enteignet wird, werfen wir doch mal einen Blick übern Teich, in unser Stammgeschäft. Da ist fast untergegangen, daß die USA doch tatsächlich den Trend verfolgt, welcher 2009 schon hier prognostiziert wurde: Die USA ist zum ersten mal seit zwei Jahrzehnten wieder Netto-Ölexporteur.
Hochtrabendes Wort und verwirrend zugleich. Das bedeutet an sich nichts weiter, daß im Inland mehr gefördert wird als vom Außland zugekauft werden muß. Mit massenhaften Ölexporten, was der Begriff suggeriert, hat das nichts zu tun. Hauptsächlich durch den Shale-Oil-Boom aus Texas und North Dakota stieg die Tagesfördermenge der USA auf über 7 Mio. Blue Barrel (bbl) und könne sich bis 2014 auf 8 Mio. bbl/ Tag erhöhen. Die Importquote fiel unter 8 Mio. bbl. Wer rechnen kann erkennt, daß man so zwischen 45 : 55 und 55 : 45 schwankt. Um hier die Quote 99 : 1 bis 2035 zu schaffen ist es aber noch ein weiter Weg und braucht vor allem eines: innovativere Technologie, zehntausende neue Löcher und höhere Ölpreise.
Letztere haben sich trotz Zypern stabilisiert, weil sich der Überfluß an Öl aus North Dakota nun doch durch die Ausweitung der Transportkapazitäten ( Pipeline und Eisenbahn in Richtung Golfküste) abbaut. Öltransporte per Eisenbahn haben sich 2012 verdoppelt und die neue Seaway-Pipeline Richtung Golf kann noch ihre Durchflussmenge ausweiten. Das sorgt für Entspannung in dem Lagerort Cushing/ Ok., was die Preise stabilisiert.
PS: Die Öl-Projekt-Galerie ist um weitere Bilder der letzten Projekte erweitert worden.
+++
20.3. - Plan A mit Zwangsabgabe ist gestern zunächst gescheitert. Kein Zypriote stimmte dafür. Vielleicht lag es an den russischen Learjets, wer weiß.... Am heutigen Vormittage meinte Schäuble, daß die Banken in Zypern wegen der Pleite nun gar nicht mehr aufsperren, mittags war in Zypern die Rede von einer Woche Schließtag und am Abend will man doch morgen öffnen.
Da der Brüsseler Raub nicht so funktionierte, bisher mehr internationalen Schaden anrichtete als Lösungen brachte, hofft man alternativ mit Plan B, auf andere Raubgüter als Pfand für die temporäre Bankensubvention durch die EU-Retter. Es stehen zur Auswahl:
-Plünderung der Renten-Fonds -Vermögensabtritt der orthodoxen Kirche -weiteres, diesmal legales Russengeld.
Bei letzterem kam man heute zu keinem Ergebnis. Warum auch, wenn sich die Gläubigen den Gläubigern ausliefern lassen. Der Kirche in Zypern gehört fast die halbe Inselstruktur. Reicht das nicht, bleibt noch die Rentenkasse. Das ist ein alt bewährtes Modell - international erprobt und 5 % Mrd. sind dort drin. Das sollte für die nächsten Monate reichen.
Ich schätze, daß man bis morgen eine Notfall-Absichtserklärung liefert um wenigstens die Banken zu öffnen, wenn auch unter Einschränkungen mit Devisenkontrollen. Man wird zudem versuchen, den beabsichtigten Bankraub schnellstmöglich vergessen zu machen, nicht nur weil eine merkelhafte Miss Erfolg immer Mist ist, sondern weil der Rechtsbruch schon die ersten Investoren vom Euroraum abhält, z.B. PIMCO äußerte sich verklausuliert so. Wer parkt schon Geld in Euro, wenn er adhoc der Übernacht-Enteignung unterworfen werden kann?
Selbst die Zuschauer in den USA waren zu Recht entsetzt über die Dinge, die hier stattfinden. Der einzige vernünftige EU-Parlamentarier , der Brite Nigel Farage, rief die Leute schon zum Bankrun auf. Wenigstens einer der den beabsichtigten Diebstahl in diesem lesenswerten Interview auf King World Newsals das bezeichnet, was er ist. Da hilft es auch nichts, wenn man damit vermeintlich russische Diebe treffen will. Zu spät- no way to return. Sie wollten nur einen kleinen Nagel in den Tisch klopfen und ergriffen in der Werkzeugkiste nicht das Hämmerchen sondern das Ventil der Dampframme- armer Tisch....
PS: Banken bleiben nun doch bis 26.3. zu, Bargeld wird knapp. +++
19.3. - Nachdem den Eurokraten bewusst wurde, was sie angerichtet haben, versuchen sie zurück zu rudern. Selbst der "Enteignungs-Freibetrag" kommt aber bei der Abstimmung in Zypern nicht an. Zur Stunde steht die erhoffte Zustimmung zu dem Bankraub im Parlament komplett infrage. Womöglich wird es aufgrund des Druckes der Bevölkerung, die sich berechtigterweise als Versuchskaninchen sieht, gekippt. Dann wäre Zypern pleite und ein Dominoday läuft über europäische Banken, die Zypern abschreiben müssten. Hier ist noch Eskalationspotential....
Wahrscheinlich dürften auch die Russen feuern, könnte man die Enteignung auch als indirekte Kriegserklärung der EU gegen Russland interpretieren. Medwedjew drückt es diplomatisch aus, indem er im vorgesehenen Enteignungsfalle "die Beziehungen zu Zypern korrigieren wolle". Was immer das heißen mag. Das Vertrauen in den Euroraum dürfte seit Samstag selbst bei Revision des Aktes vorbei sein.
Der Fall Zypern macht es allen bewußt, daß im gesamten EU-Raum die technischen Möglichkeiten zur sofortigen Bankenschließung eingerichtet sind. In der Stuttgarter Zeitung klärt Gauweiler über den § 47 KWG auf und im format aus Österreich wird über den § 78 BWG aufgeklärt, nachdem eine sofortige Sperre des Bankensystems möglich ist. Rechtlich bezieht sich das zwar auf den finanziellen Ausnahmezustand, der u.a. durch Bankruns herbeigeführt werden kann. Eine Zwangsenteignung wegen Staatspleite hat keine Rechtsgrundlage. Aber seit Jahren wissen wir, daß jegliches Recht gebrochen wird und ggf. wie bei Zypern nach Vollendung der Tatsache rückwirkend in Kraft gesetzt werden soll.
Womöglich klappt das aber nicht so, wie die Politikverbrecher sich das denken. Diese Leute haben eben keine Würde und kennen diesen Wert nicht, der ihnen nun entgegen schlägt. Hätte man die Rettungsaktion mit einer Steuer organisiert, wäre die Menschenwürde nicht so offensichtlich verletzt worden wie dadurch, daß man die Bürger über einen solchen Raub für dumm verkaufen will. Die Eurokraten glauben jetzt noch, sich mit Ausnahmen im Nachhinein durchmogeln zu wollen, indem sie Freigrenzen einrichten oder spezielle Landsleute ausklammern. Dabei degradierten sie vorab alle EU-Bürger und vor allem Nicht-EU-Bürger zu ihren Sklaven, die man einfach so ausrauben könne und diese Sklaven (auch Millionäre) merken das plötzlich. Das ist das entscheidende! Sie verachten uns und wir bemerken es diesmal.
PS- 20:00 Uhr- Das zypr. Parlament hat ohne Gegenstimme die Zwangsabgabe abgelehnt. Banken bleiben weiter zu. Die EU hat damit erreicht, was sie verhindern wollte- Zypern wird jetzt zum Systemrisiko!
+++
"9.11." - Nein, ich habe nicht das Datum verwechselt, heute
ist der 18.3. ,aber erinnert mich der Größte Bankraub der EU-Geschichte am 16.3.2013
doch stark an Günter Schabowskis Pressekonferenz vom 9.November 1989. Er wollte auch nur bissel geregelten Reiseverkehr verkünden, am Ende ist der ganze Ostblock zusammen gebrochen... Auch
vorgestern wurde eine solche Mauer geöffnet, welche man nie wieder schließen kann, die
Mauer des Vertrauens in ein (vermeintliches) Rechtssystem ist gefallen.
Wie bekannt wurde, ist die rechtlose Beschlagnahme von Einlagen, auch
von Nicht-EU-Bürgern, von langer Hand geheim vorbereitet worden. Nachdem nun die Büchse der Pandora geöffnet wurde und man sieht, welchen
Schaden das anrichtet, schieben sich die Verbrecher gegenseitig die Schuld in
die Schuhe. Dennoch befürworten die verantwortlichen Politiker diesen
gesetzlosen Raub !!! Hier muß man schon von einer kriminellen Vereinigung sprechen.
Sie, liebe Leser, dürften schon längst die vielen Artikel und
Kommentare zum Bankraub und dem derzeit beginnenden Bankrun gelesen haben, so
daß ich dies hier zum aktuellem Stand zusammen fassen will:
Man ringt um Nachbesserung des Raubzuges durch Vorschläge gestaffelter
Beschlagnahme mit Freigrenzen.
"Wirtschaftsweiser" Bofinger warnt vor Bildern des Bankruns in Zypern.
(zu spät!)
Es wurde bekannt, daß Schäuble gar bis 40 % enteignen wollte und
süffisant frohlockend solches Raubrittertum speziell an Wochenenden befürwortet. Merkel
begrüßte den gesetzlosen Überfall ebenso. (Was für ein elendes Pack
regiert uns überhaupt hier und wo sind die Staatsanwälte?)
Goldman Sachs hält diese Enteignung auch in anderen Ländern für möglich.
Die Pläne sind dazu wohl schon ausgearbeitet und technisch ist das offensichtlich
auch ganz einfach umsetzbar.
Merkel wiederholt heute ihre Lüge zur angeblichen Sicherheit der
Spareinlagen- offensichtlich läuft auch in Deutschland ein Bankrun? Dagegen fiel zur Pressekonferenz mit Hollande heute abend -wider Erwarten der Journalisten - kein Wort dazu. Will man nun totschweigen?
In Zypern bleiben wegen der erneut verschobenen Parlaments-Sitzung
mindestens bis Donnerstag die Banken samt Online-Konten zu ( Haben Sie für solche Notfälle genug Bargeld zuhause?). In Larnaca sind
derweil Privat-Jets russischer Oligarchen gelandet und Öl-Gigant Gazprom hat vorgeschlagen, zypriotische Banken gegen Erdgasförderrechte komplett zu retten,
was aber abgelehnt wurde.
Dagegen stehen die Erdgasreserven nun dem "Rettungssystem" zur Verfügung.
In Zypern sowie auch aus England werden Euro-Austrittsforderungen laut.
Die Aktienmärkte reagieren negativ, da dadurch womöglich die Rechtssicherheit in der EU
nicht mehr gegeben ist.
Die Frage ist, ob die EUrokraten nur völlig verzweifelt sind oder hier
ein Testballon gestartet wurde. Jedenfalls sind nun nicht mal mehr Girokonten
in der EU vor direktem Zugriff sicher. So etwas hat es selbst in den USA noch
nicht gegeben und man fragt sich, was tatsächlich dahinter steckt? Hätte man
doch statt des erneuten Tabubruchs schon die bestehenden Tabubrüche, z.B. - des Aufkaufs von
Anleihen durch die EZB, -dem Haircut auf Bonds wie bei Griechenland oder -den ESM dazu nutzen können. Hier stinkt es also ganz gewaltig. Retten
Sie also Ihr Geld rechtzeitig, denn wer zu spät kommt, den bestraft der unerwartete Haircut. An Ihre Ölfelder kommt die EU-Mafia jedenfalls nicht ran.
PS: Wer meint, daß das in Deutschland nicht pasieren könne, lese bitte § 47 KWG. Schon 1973 wurden im Zuge der Aufgabe des Goldstandards für 16 Tage (2. 3. bis 18. 3. 1973, also genau vor 40 Jahren!!! ) die Devisenbörsen geschlossen.
+++
16.3.- Sondermeldung- Haircut übers Wochenende in Zypern
Sie machen ernst! Das Beispiel wird Schule machen, das Geld ist ab heute definitiv auf EU-Konten nicht mehr sicher. Hier werden von nicht gewählten EU-Bonzen diktatorisch und ohne Rechtsgrundlage die Bürger eines souveränen Landes willkürlich ohne Anspruch auf Rechtsmittel enteignet.
Es werden defacto auch alle unschuldigen Bürger für die Vergehen einer Minderheit kollektiv in Sippenhaft genommen. Jetzt zeigt sich die Fratze dieser EUdSSR richtig. Willkommen im Kommunismus.
Ich bin gespannt, wie die Umsetzung dieser Maßnahmen funktionieren
soll? Man spricht von 70 Mrd. € Einlagen. Sollen das
Sichteinlagen sein, Wertpapierdepots, Schuldverschreibungen dieser
Banken? Depots wären zudem ja auch in Zypern vermutlich Sondervermögen.
Und diese Sondersteuer soll bis Dienstag umgesetzt werden? Über´s
verlängerte Wochenende werden alle EDV Systeme der Banken Zyperns
angepasst? Für alle Spielarten der sogenannten Einlagen? Was
passiert mit Leuten, die am Dienstag einfach Ihr Geld abziehen, oder
nächste Woche oder nächsten Monat? Werden dann Banken deshalb kollabieren, wenn eine Kapitalflucht einsetzt, ein Bankrun? Wer zahlt die Zeche am
Ende? Man schädigt bzw. zerstört jetzt also gezielt das Business Modell
dieser Banken, vermutlich von ganz Zypern. Wie wirkt sich das auf das
BIP aus, auf die Schuldentragfähigkeit? Wo bleibt eigentlich der ESM, der für Pleitefälle geschaffen wurde? Wieso druckt die EZB nicht nach? Werden jetzt die Spanier , Portugiesen, Italiener usw. jetzt lieber schnell das Geld von der Bank holen, weil diese ja auch systemrelevant sind?
Hier und heute wurde ein Rubikon überschritten, der des Vertrauens, daß das Geld auf den Girokonten sicher ist. Ich bin gespannt auf die Konsequenzen der Bürger und des Finanzmarktes, denn institutionelle Konten dürften davon auch betroffen sein und Haftungsansprüche schlagend werden.
+++
15.3.- So wie ich es in meiner Kolumne am Montag beschrieb,
wird es nun auch von den ersten Analysten ( hier im WallStreetJournal) gesehen.
Der Ölschiefer-Boom verhilft derzeit zu billigerer Energie,
dämpft wegen des größeren Angebots die Preise, was als wichtiger Vorteil für
die US-Wirtschaft gilt. So haben die USA nach Schätzungen der BoA nur 76 Mrd. $
für Import-Erdgas bezahlt, 2008 waren es noch 140 Mrd. Die Citigroup sieht
durch die geringeren Importe eine Senkung des Leistungsbilanzdefizits bis 2020.
Die wichtigste Aussage im WSJ ist
aber, daß die billige Energie der FED hilft, ihre Inflationspolitik beizubehalten.
„Ein Ergebnis: Ein
relativ starker Dollar, gestützt vom geringeren Handelsdefizit und der
erstarkenden Wirtschaft. Letzteres dürfte zu einem früheren Zinsanstieg führen
als in anderen Regionen, was die Attraktivität der US-Währung zusätzlich
befördert.“
Der „Gas-Honeypot“
hat auch schon wieder zugeschlagen:
Da die europäischen Gasrechnungen in 2012 schätzungsweise
1,3% vom EU-BIP (Bruttoinlandsprodukt) lagen, die der USA
jedoch nur bei 0,5% vom US-BIP, kündigen nun erste Unternehmen an, in den
US-Gasmarkt einsteigen zu wollen.
Der Artikel kommt zu dem Schluß, daß die Energiekosten im
Euroraum künftig weiter steigen werden, weil der Dollar zum Euro steigen wird, „denn die meisten Energierohstoffe werden in
der US-Währung gehandelt.“ Das wurde hier schon mehrfach diskutiert und die IEA-Studie erscheint mir als Gefälligkeitsgutachten genau
auf dieses Ziel hin propagiert worden zu sein.
In einem Öl-Dollar-Standard ist Öl nun mal der wichtigste Rohstoff für
die Währungen, nicht Gold. Die meisten
Goldinvestoren kennen das nicht, unterschätzen oder blenden es aus. Manch
einer muß daher aufpassen, nicht eine Investmentideologie zu verfallen .
+++
13.3. -Die OPEC ist sich Ihrer letzten Jahres -Ölverbrauchsprognose nicht mehr ganz so sicher. Demnach solle der Ölverbrauch in 2013 um rund 840.000 Barrel steigen. Ein Abwärtsrisiko ist die Instabilität des Euro, was die Mittelmeerländer in eine Rezession führen kann. Ebenso ist der US-Haushaltsstreit ein weiterer Punkt für nachlassende Wirtschaftskraft.
Bislang fördert die OPEC ja weiterhin auf sehr hohem Niveau. Diese Meldung könnte nun ein Signal sein, daß es zur Preisstützung im Falle des Eintreffens der Korrektur die Poduktionsmengen drosselt. Die Ölpreise hat die Einschätzung allerdings nicht tangiert, sie legten leicht zu. +++
12.3.- Tatsächlich erscheint regelmäßig etwas zu Fracking - mal so, mal so. Vorgestern kam wenigstens in WELTonline der Vorstand von Royal Dutch Shell zu Wort, der zwar ein grandioser CO2-Gläubiger ist, aber dennoch beim Fracking nichts verbergen will und die Zusammensetzung der Frack-Flüssigkeit branchenweit offenlegen lassen will. Exxon macht das ja schon und ich finde das auch eine gute Idee, weil ich für Transparenz und Aufklärung bin.
Andererseits zieht wohl die Theorie der "Migration von Chemikalien ins Grundwasser" doch nicht so. Man bemüht sich nun um eine Ersatzausrede, die Tags darauf ebenso auf WON publiziert wird.
Man nimmt sich jetzt die Oberfläche der Förderanlagen vor, was glaubwürdiger erscheinen soll.
Es könnte durch die Verschmutzung doch auch irgendwie, eventuell und möglicherweise ein See oder Fluß gefährdert werden...
Es muß doch machbar sein,diese angeblich neue Technik als schädlich einzustufen, und
selbst wenn man eine mögliche Havarie als Hauptreferenz hernehmen
könnte. Das ist sicherlich nie komplett auszuschließen, genauso wie ein Gefahrgutunfall im
Trinkwassergebiet. Die Regel ist das aber nicht. Hier
geht es ganz einfach darum, den Boden mittels Fehlinfos, Verwirrung und grüner
Propaganda für eine deutsche Energieautarkie zu versauen. Dies richtet langfristig mehr Schaden an als der Einsatz von 99% Dihydrogen-Monoxid mit 1 %
Waschküchenchemikalien.
PS: Ich habe die Seite etwas aufgeräumt. Sie finden meine Artikel der letzten Jahre nun als pdf ganz schnell unten im Menü Öl-Wissen.
+++
11.3.- Petro-Dollarrettung durch Fracking?
Am 12.11.2012
bescheinigte der Chefökonom der IEA Fatih Birol den USA bzgl. der
Ölversorgung in den nächsten 5 Jahren glänzende Aussichten. Bis 2017, so
Birol, könnte die USA gar Saudi-Arabien als weltgrößten
Ölproduzenten ablösen, womöglich gar zum Ölexporteur werden! Bei Erdgas
könnte das Land schon in drei Jahren der weltgrößte Produzent sein. Die
IEA schätzt, daß Erdgas 2030 sogar Erdöl als Kraftstoff ablösen
könnte. Diese überraschende
Studie sorgt seitdem für viel Wirbel aber auch Fehlbeurteilungen. Ich
möchte daher hiermit einige wesentliche Hintergründe beleuchten und mit
den Legenden um das Fracking aufräumen. hier weiterlesen +++
8.3.- Endlich wird mal ein Fachmann, ein US- Geologe, zu dem Schiefergas-Hype befragt. Ich zitiere einige Splitter auszugsweise zur Bestätigung dessen, was hier auf erdoelquelle.com schon seit einigen Monaten genau so steht, eben daß sich die "Schiefergasrevolution" so nicht aufrecht erhalten lassen kann:
"...Die Studie basiert auf den Daten von 65 000 Schieferquellen aus einer
Produktionsdatenbank, die vielfach von der Industrie und staatlichen
Behörden genutzt wird. Sie zeigt, dass die Quellen- wie die
Feldproduktivität regelmäßig steil abfällt. Die Produktionskosten in
vielen Schiefergaslagerstätten übersteigen die momentanen Gaspreise, und
die Produktion aufrechtzuerhalten, erfordert stetig mehr Bohrungen und
zunehmend mehr Kapital, um dies zu gewährleisten."
"Der Schiefergasboom begann vor etwa zehn Jahren mit der Ausbeutung der
Barnettschieferformation in Texas und hat sich seitdem rasch verbreitet,
wobei fünf Felder 80 Prozent des nationalen Rohstoffs liefern. Dabei
hat sich ein typisches Muster entwickelt: Sobald ein Feld entdeckt wird,
entfesselt sich ein Pachtrausch."
"Die Quellen erschöpfen sich jedoch rasch innerhalb weniger Jahre. In den
Top 5 der USA produzierten sie typischerweise nach drei Jahren 80 bis
95 Prozent weniger Gas als zu Beginn. Ich denke deshalb, dass die
Hoffnungen der Industrie auf bis zu 40-jährige Laufzeiten zu
optimistisch sind – zumal wir nur auf eine relativ kurze
Fördergeschichte zurückblicken können."
"Jede Bohrung kostet ungefähr neun Millionen Dollar, allein die neu zu
errichtenden Bohrplätze verschlingen also pro Jahr sieben Milliarden
Dollar ..."
"Das gleiche Problem trifft auch für Schieferöl zu: Zwei Felder erbringen 81 Prozent des US-Schieferöls....Die Produktivität neuer Pumpanlagen in beiden Gebieten fällt nach einem
Jahr um 60 Prozent, im dritten Jahr liefert sie nur noch ein Drittel der
ursprünglichen Menge und so weiter."
Ist uns alles seit 2009 bekannt und seitdem kann ich nur davon abraten, in Schiefergestein zu investieren. Es wird in Fonds und Aktien weiterhin beworben. Wir machen es nicht. Und was die USA möglicherweise dazu bewog, einen längs vergangenen Boom neu zu beleben, steht hier einige Zentimeter tiefer,im Tageskommentar vom 4.3.
+++
7.3.- Für neue Leser wichtig, für Stammleser bekannt und trotzdem sinnvoll zur Auffrischung ist die in unten verlinktem Artikel kurz beschriebene Tatsache, daß der Dollar weiterhin Leitwährung bleibt. Vor allem wegen des Öls, was an ihn gebunden wird.
Saudi Arabien ist nach Russland der weltweit größte Ölproduzent. Um
nicht vom Erzfeind Russland abhängig zu sein, vereinbarten die USA mit
den Saudis einen Deal: Amerika wird Schutzmacht der Saudis, liefert
Waffen und Know-How; die Saudis verpflichten sich im Gegenzug dazu, ihr
Öl ausschließlich gegen US-Dollars zu verkaufen....weiterlesen
+++
6.3.- Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein.
Ich habe ein Recht darauf aus dem Rahmen zu fallen, wenn ich es kann. Ich
wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten.
Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und
abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich
nach etwas zu sehnen und es zu verwirklichen, Schiffbruch zu erleiden und
Erfolg zu haben.
Ich lehne es ab, mir den eigenen Antrieb mit einem Trinkgeld
abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens
entgegentreten als ein gesichertes Dasein führen, lieber die gespannte Erregung
des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens.
Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch
meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt für mich selbst zu
denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen,
dies ist mein Werk.
Nein, diese Sätze sind wortwörtlich so nicht von mir, aber ich denke und handle genauso wie Albert Schweitzer- und unterschreibe dies voll inhaltlich. Und Sie? +++
5.3.- Der Dow Jones hat heute sein AllTimeHigh geschafft. Auch wenn die Performance inflationsbereinigt nicht an den Stand von 2008 anschließen kann, überlegt sich der Eine oder Andere auch in Aktien von kleineren Operatorfirmen im US-Öl-und Gasbereich zu investieren. Dagegen ist prinzipiell nichts einzuwenden, jedoch sollte man auch hier eine tiefgründige Due Diligence betreiben.
So muß man bei jungen Unternehmen die History der Geologen begutachten. Ein neu gegründetes Unternehmen heißt ja nicht, daß dieses keine Erfahrungen hat. Oftmals werden diese von Operatorfamilien mitgegründet. Entscheiden sind hier die Vita der Chefgeologen wie deren möglichst hohes Alter, weil dadurch Erfahrungen und interne Netzwerke mit eingekauft werden.
Wichtig sind im Falle bereits bestehender Felder natürlich auch die Recherche zu den Fördermengen, den Bohrplätzen, Bohrkosten und der Höhe des über Aktienemissionen einzuwerbenden Kapitals. Man sollte sich unbedingt die API-Nummern der pdp-Quellen geben lassen und die Mengen selbst in der RailRoadCommission o.ä. prüfen.
Dies Kapitalsummen sollten natürlich mit den geplanten Bohrungen und deren Kosten plausibel sein. Wer z.B. erzählt, daß er 20 Mio. $ einwerben will um damit in der Barnett Shale von Texas 20 Bohrungen in 5000 m Tiefe für Erdöl plant, ist höchst verdächtig. Man muß also auch als Aktienanleger einiges über das Ölgeschäft verstehen. Zur Erläuterung des fiktiven Szenarios sei gesagt, daß die Barnett Shale eine Schiefergasregion ist, bei der hauptsächlich Erdgas gefördert wird, welches durch regelmäßiges kostenintensives Fracing in teuren Bohrtiefen über 4000 m gehoben werden kann. Bei dem Beispiel würden bei aktuellen Gaspreisen also weder die Kosten für die Bohrungen noch die frac-jobs reichen.
Man darf mit Öl& Gas-Einzelaktien genauso wenig Lotto spielen, wie mit direkten Beteiligungen. Hintergrundwissen ist bei jedem Investment obligatorisch. Ein Risiko kommt bei Aktien natürlich hinzu, daß des nicht durch die Corporation selbstverursachten Kurseinbruches bei regelmäßig wiederkehrenden Crash`s . Auch sind die Dividenden wesentlich geringer, als wenn einem der Anteil selbst gehört. Der Vorteil ist aber, daß man tagesaktuell die Aktie wieder verkaufen kann. Das geht bei Beteiligungen nicht so flott.
Trotzdem sind unterschiedliche Investments in Öl & Gas allemal besser als das, was uns regelmäßig der Mainstream vorsetzt. Heute wird in WELTonline eine „wahre Cash Cow“ vorgeschlagen: Diese Geldkühe sind Beteiligungen an Parkhäusern, die Sie schon ab 10 T € kaufen können. Die Performance der Fondsangebote kann sich sehen lassen. Man prognostiziert bei 10 Jahren Laufzeit satte 5,75 % p.a. Seit 2008 lag die Gesamtperformance bei einem Fonds bei gewaltigen 9,97 %. (Das scheint der Top-Performer der Branche zu sein.) Das wär doch was, oder?
+++
4.3.- In einem Kommentar der ARD zur derzeitigen Fracing-Hysterie "Die Gasblase - oder: Das Märchen von billiger Energie" finden sich neben falschen Schlussfolgerungen, doch einige richtige Fakten, die hier nochmals erläutert werden sollten.
Richtig ist, daß Fracing keine neue Technologie ist. Der Gas-Boom, der aber nicht erst 2006 sondern schon um 2003 begann, ist auf die damals stetig steigenden Gaspreise zurück zu führen, die das teure Schieferfracing letztlich noch mit antrieben. Auch die Regulierung von Umweltauflagen durch den Clean Energy Act ermöglichte die neue Methode. Der Grundwasserschutz wird aber auch in den USA durch Fracing nicht beeinflusst oder gar ausgehebelt. Dazu gibt es ausreichende technische Vorkehrungen, die hier mehrfach beschrieben wurden. Eine Migration von Salzwasser, Gas, Öl oder Chemikalien durch schieferfestes Gestein aus 4000 m Tiefe nach oben in den süßen Grundwasserbereich hinein kann geologisch gar nicht stattfinden. Wäre das so, bräuchte man das Gestein ja nicht lokal aufsprengen um es fließfähig zu machen, logisch, nicht wahr?
Das Entscheidende wird im o.g.Artikel aber benannt. In 2010, also erst zwei Jahre nach dem Absturz der Gaspreise, änderte die US-Börsenaufsicht CFTC die Regeln zur Bewertung der Öl-und Gaskonzerne. Ölsand, Tiefseeöl und Schiefergas können nun als Reserve in die Bilanz mit aufgenommen werden. Somit können rein bilanziell (z.B. beim Aktienkurs) diese Werte die Unrentabilität des Fracings wegen der geringen Gaspreise, kompensieren helfen. Die „Fracing-Reserven“ kompensieren also die „Fracing-Verluste“.
Allerdings ist dies nicht wie im Artikel resümiert „eine Überlebenshilfe für die Dinosaurier des ausgehenden Ölzeitalters“. Diese neu bewerteten Reserven in den USA dienen künftig auch als neue Sicherheit für eine weitere Staatsverschuldungsfähigkeit. Da kommt es zugleich gelegen, wenn u.a. durch die Umstellung auf Gaskraftwerke künftig die Nachfrage nach Erdgas wieder steigt. Der dadurch ebenso steigende Gaspreis wertet bilanziell natürlich auch die nichtförderfähigen Reserven auf. Damit steigt die Bonität des Schuldners weiter, sei es ein Konzern oder die USA selbst. Bilanzielles Schieferöl und Schiefergas könnten das Geldsystem durch "Bilanzverlängerung" weiter aufblähen helfen.
+++
1.3.- Wenn Politiker Gesetze ändern, kann meist nur Mist dabei heraus kommen. Nicht nur wir sind von den absurden Gesetzesänderungen zur sogenannten Regulierung des Kapitalmarktes (Kapitalmarktreform) betroffen, sondern gar die Branchen die von den Regierenden subventioniert werden. So bereitet das Bundesfinanzministerium ein Gesetz zur Eindämmung des „Grauen Kapitalmarktes“ vor. Das Anliegen, damit Kunden vor Fehlinvestitionen zu bewahren hat allerdings auch bei früheren Restriktionen noch nicht geholfen. Es sorgt eher bei den Kunden für noch mehr Sorglosigkeit und fehlende Eigenverantwortung, weil ja der Staat angeblich nun alles besser überwache.Gegen Fehlinvestments hilft nur die individuelle Due Diligence.
Dennoch lese ich nun mit Freude, daß man sich offenbar selbst ins eigene Fleisch damit schneidet. Zählt doch auch die gesamte Solar-oder Windkraftbranche zu dem Markt der mit der Untergrundfarbe „grau“ diskreditiert wird. Jedenfalls bedeutet das, daß z.B. „Bürgerbeteiligungsmodelle“ für o.g. Anlagen keine Finanzierungsbasis mehr haben. Der Kleinanleger leistet einen wesentlichen Beitrag für solche Energieparks, inclusive natürlich zur Verteuerung der (eigenen) Strompreise. Wenn das wegfällt, drohe die „Energiewende“ zu scheitern. Das wäre ja diesmal sogar was positives.
Alarmiert sind aber auch alle Einzelinitiatoren. Wie ich hier auch schon berichtete, sollen künftig aufgelegte Fonds mindestens drei verschiedene Anlageklassen enthalten, als z.B. einen Mix aus Wind, Solar, Biogas. Die Mindestbeteiligung soll auf 20.000 € hoch. Es ist aber nun damit zu rechnen, daß grüne Energielobbyisten Einfluß auf das Gesetz nehmen werden. Schließlich hängt bei vielen das Geschäftsmodell daran.
Auch wenn uns derartige Ökoinvestments nicht tangierten, sind wir ebenfalls schon Leidtragende völlig verfehlter Gesetze zum angeblichen Verbraucherschutz. Das erkennen Sie an dem uns vorgegebenem geringem Angebot sowie dem bürokratischem Mehraufwand. Die Banken führen die größte Finanzkrise herbei und „reguliert“ werden zur Strafe die kleineren Anbieter des freien Marktes. Typisch für das System.
27.2.- In vielen Gesprächen mit Kunden, Investoren oder Freunden stellt sich oft die Frage: Was unterscheidet erfolgreiche Menschen von der Masse der Nichterfolgreichen? Was machen diese anders? Die Antwort darauf ist erstaunlich einfach und einfach sensationell, weil Sie dadurch nämlich alles selbst beeinflussen können: Es ist die Denkweise und die Wortwahl, welche die Denkweise widerspiegelt. An wenigen Worten in einem Gespräch erkenne ich, ob jemand erfolgreich ist, es wird oder so nie schafft. Das was man denkt, spricht man aus. Mit dieser verbalen Aussage programmiert man auch gleichzeitig sein Unterbewußtsein zurück, man konditioniert es unbewußt. Die Wissenschaft dazu heist NLP-Neurolinguistisches Programmieren.
Beispiel: Wenn man nur einen "möchte-Wunsch" ausdrückt, verunsichert man das eigene Unterbewußtsein und es gibt keine entsprechenden Signale, wenn der Wunschgegenstand plötzlich auftaucht. Besser ist da schon das "werde-Ziel" (z.B. "Ich werde reich"). Hierbei wird das Unterbewußtsein schon aufmerksamer das Universum nach abgesendeten Signalen abscannen, jedoch nur, wenn man sich diese "Werde-Ziele" auch regelmäßig selbst sagt und schriftlich notiert. Aber jetzt kommt das tatsächliche Secret:
Erfolgreiche Leute "möchten" oder "werden" nicht reich, berühmt, erfolgreich usw., sie "sind" es vorher schon in sich selbst. Das bedeutet, sie fühlen und denken sich jeweils schon von Anfang an im Besitz des Zieles, Wunsches oder Traumes. Ich sage immer, daß ich mir alles "herbeigedacht" habe- tatsächlich geht das nur so! Da sie so der Gesellschaft und dem Universum auch verbal gegenüber treten, werden Sie sofort als erfolgreich wahrgenommen und ganz anders beurteilt. Sie selbst erkennen zudem durch die genaue Einstellung ihrer Empfangsfrequenz im Unterbewußtsein sofort jede sich bietende Gelegenheit auf der gleichen Sendeebene des Universums, die Sie Ihrem Ziel näher bringt und nehmen die Chance auch sofort wahr. Sie können ja gar nicht anders, schließlich haben Sie sich vor sich selbst und vielleicht auch vor einigen Freunden verpflichtet. Sie bestellen über Ihr Unterbewußtsein etwas beim Universum und zu geeigneter Zeit liefert es tatsächlich aus. Die Chancen sind übrigens auch für alle anderen da, nur haben die ihr unterbewußtes "Radio" nicht auf genau die Zielfrequenz eingestellt und regelmäßig nachjustiert .So laufen diese Massen blind durch die Welt voller Gelegenheiten.
Ich gebe Ihnen hiermit die Garantie, daß Ihnen im Leben all das gelingt, was Sie wollen, wenn Sie dieses Geheimnis samt der universellen Erfolgsmethoden anwenden. In meinem Leben habe ich bis jetzt dazu mindestens sieben herausragende Referenzbeispiele als Beweis dieser Methoden in den letzten 25 Jahren bei mir selbst erlebt bzw. gelebt, geschäftlich wie privat. Es funktioniert immer wieder, sogar in der Liebe, dem Sport, Hobby oder allen anderen Lebensbereichen, weil sie eben universell sind. Aber Sie müssen Ihr Empfangsgerät einschalten und auf genau Ihre Frequenz einstellen. Das ist eines der großen Geheimnis aller Erfolgreichen dieser Welt. Warum sagt man Geheimnis? Weil auch hier gilt: Nur die kleinen Geheimnisse müssen gewahrt bleiben, die Großen bewahren sich aufgrund öffentlichen Unglaubens und werden belächelt. Also Denken Sie die richtigen Gedanken und es wird Ihnen alles gelingen. Und lassen Sie sich ruhig belächeln. Genau dieser Vorurteilsspot Anderer wird Sie beflügeln. Sie sind heute genau das, was Sie in der Vergangenheit und heute denken! Denken Sie mal über diesen Satz ganau nach!!!
Wenn es etwas gibt, was das Ölinvestment toppen kann und wo man noch investieren muß, dann genau in das oben geschriebene.
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26.2.- - Italien hat gewählt und die "Gemeinschaft vereinigter Eurokraten" findet diese Art der Demokratie gar nicht nett. Wo kommen wir hin, wenn das Volk gegen Sparmaßnahmen, gegen die EU oder gar den Euro wählt? Bei der Citi-Group gipfelte die Empörung gar in der arroganten Aussage, daß die Wahl die erste in Europa sei, bei der Wähler nicht das richtige gemacht hätte. Dann sucht Euch doch eine anderes Volk, wenn Euch der Volkswille nicht passt. Vielleicht stoßen die Italiener eine neue Wende an, welche raus aus der EU-Diktatur und dem Euro führt. Diese Wahl kann einen neuen Trend bewirken. Die nationalen Völker - zumindest die südeuropäischen- werden wieder mehr Selbstbewußtsein bekommen.
Eines hat es noch gezeigt. Die Italiener können aus Erfahrung wesentlich besser mit der Inflation als mit der Deflation umgehen. Was finanzmarkttechnisch hierauf folgen wird, ist die Inflationierung. Unabhängig von dieser Wahl räumte auch heute Bernanke von der FED ein, daß der Schaden durch Gelddrucken geringer sei, als der , welchen die Depression anrichtet. Gold reagierte prompt und holte seine Verluste der letzten Woche wieder auf. Damals dachte die FED laut darüber nach, die Geldschleusen zu drosseln. Das aber war wohl nur ein Versuchsballon.
Beim Öl bleibt der Preis weiter in angenehmer Höhe. Wegen der anhaltenden weltweiten Krise schadet natürlich ein höherer Preis und so versucht auch die OPEC das Level zu stabilisieren. Die Reservekapazität liegt bei 3,63 Mio Barrel täglich. Man könnte also innerhalb eines Monats für wenigstens 90 Tage 34 Mio. Fässer Öl fördern. Da wir ja - wie die großen Ölförderer auch- keinen primären finanziellen Nutzen in der Spekulation auf höhere Preise haben, ist es uns recht, denn wir verdienen auch in dieser Spanne gutes Geld, ohne auf Preise wetten zu müssen.
aktueller Nachtrag: Holland enteignet erstmalig über Nacht Anleihenhalter einer Bank,der SNS. Totalverlust. Ob das auch in dem Prospekt als Risiko stand? Ich glaube kaum. Nach dem Bond-Schnitt von Griechenland nun der zweite Fall. Wie damals geschrieben wird das ein Trend. Ersatzlose Enteignung von Papier"vermögen"
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25.2. - Wie können die Deutschen beim Sprit sparen? Das versucht heute mal wieder WELTonline zu beleuchten. Indem man z.B. die Steuern und Doppelbesteuerung darauf abschafft, meine ich. Diese werden in einer Grafik demonstriert. Bei einem Liter sind es 91 ct. Aber das wird ein frommer Wunsch bleiben. Abkömmlinge langkettiger Kohlenwasserstoffe werden auch weiterhin dazu mißbraucht werden, den Staatsschuldendienst halbwegs aufrecht zu erhalten.
Sparen ist eh die falsche Zielsetzung, weil man damit immer der Teuerung hinterherläuft und nie gewinnen kann. Besser ist sich zu fragen, wie man mehr Geld verdient , damit einem Spritpreise oder andere Preissteigerungen egal sind. Investments in diese Branche sind eine Lösung. Auch über den Aufbau eines eigenen Unternehmens, was man nebenberuflich starten könnte, sollte man heute ernsthaft nachdenken.Vor 23 Jahren habe ich übrigens so angefangen. Kann ich nur empfehlen.
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22.2.- Heute gibts Investment -Tips:
"Finger weg von Finanzprodukten wenn:
...die Renditen über acht Prozent pro Jahr versprochen werden, gleichzeitig aber ein Drittel der eingeworbenen Summe für Kosten wie Werbung oder Vertrieb draufgeht
...der Initiator bislang keine erfolgreichen Finanzprodukte aufgelegt hat.
...der Initiator nicht nachweisen kann, dass er die versprochenen Renditen im Kerngeschäft erwirtschaftet oder mit Vorgängerprojekten bereits erzielt hat.
...das Objekt, in das investiert werden soll, noch nicht feststeht oder das Anlegergeld als Kredit an andere Gesellschaften weitergereicht wird, der Anleger sich also nicht direkt an einer Immobilie oder einem Schiff beteiligt.
...Anleger Geld nachschießen müssen, falls das Unternehmen zum Sanierungsfall wird."
Ja, diese Regeln hätten auch von mir kommen können, stammen aber diesmal vom HANDELSBLATT - Artikel in Bezug auf die S&K-Razzia. Die Tips sind sicher nicht vollständig, denn gerade bei den mutmaßlich verdächtigen Immobilienblendern hätte eine Due Diligence der Persönlichkeitsstruktur der Geschäftsleitung spätestens bei der Veröffentlichung diverser Partyfotos ein No-Go bei investigativen Investoren verursacht. Wer so mit eigenem Geld umgeht, handelt genauso unverantwortlich mit dem der Anleger. Daher tut es mir um die "armen geprellten Anleger" auch nicht leid. Selbst schuld!
Der Betrieb eines Schneeballsystems, auch als Ponzi-Sheme bekannt, scheint allerdings nur auf unterer Ebene strafbar zu sein. Wenn man den bei S&K vermuteten Schaden von 3 Mrd. € zur Anzahl der beteiligten Ermittler in Relation mit dem weltgrößtem Ponzi-Sheme setzt, müssten hundertausend Staatsanwälte Razzien machen- in fast allen Banken.
Schäfer und Köller haben ja noch die ein oder andere Immobilie oder Firma als Gegenwert gekauft. Das Geld was Banken als Kredit gegen Zinsen und Zwangsvollstreckungsunterwerfung ins gesamte Vermögen "verleihen" ist ja nicht einmal da! Es wird einfach erfunden. Auch die dadurch erschwindelten Bankentürme und weltweiten Beteiligungen sind um vieles gigantischer, als die Villa der beiden Halbstarken. Allerdings protzen die Bankster nicht öffentlich mit ihren Nutten, abgesehen von Dominik Strauß-Kahn...
PS: Es versteht sich von selbst, daß kein Merkmal der o.g. 5 Tips auf hier vorgestellte Investments zutreffen. Schönes Wochenende!
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21.2.- Die Euro-Krise kommt zurück, titelt heute der SPIEGEL in einem Anfall von Realitätssinn. Tatsächlich wurde die (weltweite) Krise die letzten Monate erfolgreich verdrängt, durch Beschüttung mit Milliarden, sogenannten Rettungsfonds und Gesetzesbrüchen. Kam vor einigen Jahren die Gefahr schrittweise, könnte sie jetzt durch gleichzeitig mehrere Ereignisse verstärkt werden. Die EU hat Angst vor der Rückkehr Berlusconis, der den Euro-Austritt schon im Munde hatte. In Spanien steht die nächste Mega-Pleite einer Immofirma an und bei Zypern weiß man nicht, was man wie retten soll.
Doch es kommt noch schlimmer mit Frankreich. Dort scheinen die Banken erneut ernsthaft bedroht. Die drittgrößte des Landes Credit Agricole hat höhere Verluste als erwartet.Zudem schlagen die Probleme Spaniens auf die gallischen Banken durch, da sie dort stark investiert sind- Domino-Day kehrt auch zurück? Derweil versucht sich Präsi Hollande weiter im Aufbau des "entwickelten sozialistischen Staates" mit dem Ergebnis, daß die Franz-Wirtschaft immer mehr einbricht.
Zum Schluß lässt heute die FED in den USA Zweifel aufkommen, ihre Inflationspolitik gegen letzte Aussagen doch nicht so einfach endlos fortsetzen zu wollen. Ihr wird aber nichts weiter übrig bleiben, denn der Crash des Goldpreises und heute des DAX kündigen irgend ein "Großes Ereignis" im Hintergrund an. Ob dafür nur ein Hedgefonds verantwortlich war oder das Gold- Drückungskartell ist noch unklar. Auch der Ölpreis musste am Nachmittag Federn lassen und WTI geht auf 92 $ runter.
Wir werden in Kürze erfahren ob es wertige Auslöser gab oder die Märkte wegen der Erwartung solcher schon jetzt nervöser sind. Es könnte im Frühling wieder spannend werden. Letztendlich kann man sicher davon ausgehen, daß zur Behebung der neu auftauchenden Symptome erneut die Druckerpresse rotieren wird. +++
20.2. - Pressemitteilung:
Altinvestoren unseres Initiators können sich
freuen. Sie haben für immerhin 53 Quellen in sieben
nordamerikanischen Multiprojekten ein äußerst
interessantes Verkaufsangebot erhalten: Nehmen sie die aktuell
vorgeschlagenen Kaufpreise an, erzielen sie mit ihren BASA-Projekten -
benannt nach dem Operator BASA Resources - einen Gesamtrückfluss von 217
bis 614 % *) unter Berücksichtigung des ursprünglichen Kaufpreises.
Die Quellen haben dabei bereits zwischen zehn bis fünfzehn Jahre
erfolgreich produziert, wodurch jetzt - wie im Ölgeschäft üblich -
zunehmend Aufwendungen für so genannte Reworkmaßnahmen entstehen. Es
handelt sich dabei um Ausgaben, die entweder aufgrund technischer
Veraltung, Verschleiß oder eben deshalb nötig werden, um die weitere
Produktion in der entsprechenden Höhe zu gewährleisten.
Die Investoren der Quellen haben auch die Möglichkeit, diese weiter zu
halten.
Die positiven Ergebnisse zeigen dabei, wie interessant eine
Direktinvestition in eine Erdöl- oder Erdgasquelle sein kann. Die bei
Fonds üblichen Weichkosten entfallen dabei. Voraussetzung sollte aber
immer sein, mit langjährig erfahrenen und vor Ort vernetzten Partnern
zusammenzuarbeiten.
*) Zu berücksichtigen ist hierbei, daß früher die Investoren immer in jeweils nur eine Quelle nacheinander investierten und sich somit ihr eigenes "Multiprojekt" zusammen kaufen konnten. So beziehen sich die Zahlen auf Einzelfelder, welche teils besser, teils schlechter performen. Dies soll durch heutige Multiprojekte geglättet werden. +++
18.2.- Fangen wir diese Woche damit an, wie wir die letzte beendeten- mit einer Studie: Diesmal von der London Business School, die herausgefunden haben will, daß man mit Wertpapieren über einen Zeitraum von 113 Jahren in Österreich am wenigsten verdiente.Der durchschnittliche Gewinn der 25 untersuchten Länder betrug seit 1900 nur 5 %. Diesmal halte ich das Ergebnis des Reports für plausibel. Steht doch überall auch nur "Wert -Papier" drauf. Grammatikalisch ist der Wortstamm nicht der "Wert", sondern das "Papier" und das kann nichts wert sein, da es zuhauf reproduzierbar ist.
Berücksichtigt wurde in der Londoner Studie auch die Inflation. Letztlich will ja der Anleger mehr Kaufkraft, nicht die höhere nominelle Summe. Leider täuschen sich aber praktisch die meisten damit selber. Natürlich konnte man in den letzten 113 Jahren auch mit Aktien oder Wertpapieren satte Wett-Gewinne machen, sofern man aufgrund von Hintergrundinfos oder Insiderwissen beim Tief einstieg und vor dem Hoch verkaufte. Ich habe das früher auch schon mehrfach geschafft. Allerdings sollte man trotz des Erfolges den Kondratieff -Zyklus nicht vergessen, der zeigt, daß jedes Asset auch seine Zeit hat. Wer nur nach Kostolany handelt, also kauft und dann 30 Jahre schläft, wird gerade durch den Wechsel in dieser "Nachtruhe" seine alten Assets in den Crash hinein verkaufen müssen. Schlafen ist also generell nicht gut.
Aber mit was macht man denn nun die Gewinne? Fragen Sie die Reichen! Es sind primär das eigene Geschäft sowie Beteiligungen an anderen Unternehmen, also echte Investments und keine Spekulationen. Die Grundlage dessen ist aber die Investition in die eigene Bildung, die immer noch die besten Zinsen bringt. Das wusste schon Benjamin Franklin. Zwar ist der schon 223 Jahre tot, sein Zitat aber aktueller denn je. Also Lesen Sie sich reich* ! Ich jedenfalls habe es so gemacht. ( * reich heist Zeit und Geld zu haben)
+++
15.2.- Einen ähnlichen spektakulären Knall wie der heute über Tscheljabinsk in der oberen Atmosphäre verglühte Meteorit, hat offenbar die IEA-Studie vor einigen Wochen ausgelöst. Es vergeht kaum ein Tag, wo nicht über die möglichen Folgen des künftigen Öl-und Gasbooms durch das Fracing (ich schreibe das weiterhin ohne "k") in der Presse irgendwas kommentiert wird.
Die Folge der Studie ist die Studie. So "studiert" auch das Wirtschaftsberatungsunternehmen PwC vor sich hin und fabuliert gar einen wesentlich niedrigeren Ölpreis durch das Fracing. Dafür kommt das Haus dann in diverse Medien. Leute,Leute. Das Fracing gibt es schon seit den 40er Jahren, ist eine völlig unspektakuläre ausgereifte aber weiterentwickelte, wie unschädliche Technik, die bislang noch nie den Ölpreis abstürzen ließ, lediglich den Gaspreis. Kluge Operatoren in den USA warten mit neuen Gasbohrungen übrigens ab, bis der Spuk vorbei ist und der Preis wieder steigt. Den PwC-Leuten scheint der Öl-Dollar-Standard auch unbekannt zu sein. Die USA haben gar kein Interesse an niedrigen Ölpreisen, weil ja dann weniger Dollar nachgefragt werden würden. Sehr wohl besteht aber Interesse an höherer Bewertung ihrer Rohstoffreserven zwecks weitere Verschuldungsorgien. Das sehe ich zunehmend als den wahren Background.
Aber Deutschland ist eben ein Öl-und Gas-Entwicklungland, was man sehr deutlich an den Artikeln der Medien heraus liest. Jeder versucht sich nun mit einem copy&paste-Artikel mögliche Szenarien zu beschreiben, allesamt natürlich mit herausragendem Halbwissen. Das geht dann soweit, daß der Chefkorrespondent derWELT aus flüssigem Erdgas LNG in seiner englischen Erklärung gleich mal "liquified national gas" macht. Herr Stürmer, LNG heißt liquified natural gas! Das ist natürlich von nationalem Interesse- auch für Deutschland, aber da macht Ihr ja mit Eurer unausgewogener Berichterstattung gerade Front dagegen.
Worauf man sich deshalb schon vorbereiten kann steht, wer hätte das gedacht, in einer Studie des gleichen Blattes. Die erscheint mir diesmal sehr realistisch: Die Energiekosten steigen bis 2020 nochmal um 50% und verdoppeln sich bis 2030. Wie, liebe PwC-Analysten geht das bei angeblich sinkenden Ölpreisen? Schönes Wochenende. +++
14.2.- Erstaunlich, daß so etwas nicht in den hiesigen Medien auftaucht, ich habe es aus The Telegraph : In Australien ist ein riesiger Ölfund gemeldet worden, der mit einer Menge von 233 Mrd. Barrel Öl Saudi-Arabien Konkurrenz machen könnte. Allerdings kommt gleich die Einschränkung, daß es nicht erwiesen ist, ob die Förderung derzeit rentabel sei. Es handelt sich um Shale-Oil, also Schieferöl. Somit könnten nur 3,5 Mrd. bbl im Wert von 359 Mrd. $ förderfähig sein (da die nötigen Fracs teuer sind). Man spekuliert trotzdem schon, ob nicht Australien nun den Rang des größten Ölproduzenten streitig machen könne...
Dazu passt der lesenswerte Artikel im science-skeptical-blog: "Peak Öl" ist Geschichte. Der Autor erklärt die mediale und politische Manipulation sowie einige technische Aspekte zur Öl- Förderung. Auch stellt er fest: "Die Energiewende hat zwar jede Menge Solar- und Windexperten
hervorgebracht (gut, hauptsächlich selbsternannte), nach „Ölexperten“
kann man jedoch weiterhin mit der Lupe suchen (auch nach
selbsternannten)." Das sehe ich auch so und arbeite gerade daran. Ich widerspreche aber seinem Glauben nach der fossilen Ölentstehung. Er relativiert es abschließend selbst schon, indem er die abiotische Entstehung schon nicht mehr ausschließt. Aber, Herr Dr. Heller, die Beweislage für die fossile Theorie ist noch weitaus dürftiger, nicht wahr?
Zurück zum Thema. Fakt ist, daß es immer genug Öl geben wird, auch wenn der Abschöpfungsgrad der im Gestein gebundenen Öl-und Gasmengen nie bei 100% liegt, oftmals nur bei 30%. Dennoch kann mittels neuer Techniken und bei steigenden Preisen früher unrentables Öl heute rentabel werden. Notwendig sind dazu natürlich gewinnversprechende Investitionen, die aktuell dem Verbrauchsanstieg hinterher hinken. Letztlich reguliert das der Preis.
Peak Oil und die Entstehungstheorie sollte man dialektisch und in Relation sehen. Beides kann aus dem jeweiligen Betrachtungswinkel durchaus richtig sein. Peak Oil stimmt in Bezug auf die Relation von Weltverbrauch zu neuen weltweiten Erschließungen sowie rein technisch als aktueller Förderhöhepunkt eines Ölfeldes zu gegenwärtig rentablen Bedingungen. In Bezug auf die angeblich fossile Ölentstehung samt ausgehenden Erdöls ist die These falsch. Andererseits ist es nicht voll auszuschließen, daß Erdöl biotisch wie abiotisch entstand oder noch entsteht. Pflanzenöl gibt es ja auch. Abschließend bewiesen ist weder das Eine noch das Andere. Bewiesen ist nur, daß Sie morgen wieder Öl verbrauchen,oder? Daher beschäftigen wir uns dann doch sinnigerweise wieder praktisch und holen das Zeugs für Euch hoch. +++
13.2. - Ein Geldbetrug muß nur groß angelegt sein, international stattfinden und keiner darüber Bescheid wissen. Und selbst wenn, gibt es keinen Aufschrei der Betrogenen, sind doch die Betrüger mit "ehrbaren" Namen bestückt die da heißen: Zentralbank, Bank, Sparkasse. Eigentlich sollte der Artikel zur Geldschöpfung vom 5.2.13 aus der rennomierten FAZ einen Aufschrei hervorrufen: "Was, Ihr verleiht Geld, das Ihr gar nicht habt, verlangt dafür noch eine dingliche Sicherheit und Zinsen?"
Aber nein, es ist Stille im Blätterwald. Kein Staatsanwalt, Rechtsanwalt oder Richter erkennt hier den privat organisierten Betrieb eines illegalen Schneeballsystems und erhebt Anklage. Vielleicht auch deswegen nicht, weil der Artikelschreiber nicht alle Hintergründe offenbarte und die Geldschöpfung aus dem Nichts als "provokante These von Occupy" diskreditierte. Aber ganz so doof sind die Leser nicht. Das zeigen die Kommentare dazu. Jedenfalls ein weiterer Beleg dafür, daß man eben doch etwas verändern kann. Ohne die vielen internationalen Blogger würden die Lügen und Wahrheiten noch immer nicht in das Bewußtsein einiger Journalisten und Leser vorgedrungen sein. Noch ist es aber die Masse, die glaubt, daß das Kreditgeld der Bank von einem Anderen käme, man mit Geld und nicht mit copyright-geschützten Schuldscheinen bezahlt. Daher funktioniert es noch. Dieser Irrglaube wird offiziell als "Vertrauen" bezeichnet. Absurd, nicht wahr?
Zum Öl: Audi hat beschlossen, weiterhin seine Fahrzeugflotte mit Kohlenwasserstoffabkömmlingen zu betreiben. Sie stellen nämlich die E-Auto-Neuentwicklung ein. Grund: zu teuer. Das nenne ich doch mal eine vernünftige Entscheidung. Diesem Beispiel werden nun weitere folgen, what else? +++
12.2. - Die Gleichschaltung der Medien erkennt man auch am Thema des Fracing. Einer fängt an und alle anderen schreiben irgendwie ab- natürlich ausschließlich in der Contra- Version samt der schon längst wiederlegten Irrtümer dazu. Da ist z.B. noch nirgends der Beweis erbracht, daß Trinkwasser durch die Bohrmethode irgendwo kontaminiert wurde, da werden schon diese Theorien zur Grundlage weiterer Behauptungen und Interpretationen. Matt Damons neuer Film zum "Gelobten Land" hat auch ein gutes Timing erwischt, hält sich aber mit der Beurteilung neutral zurück. Vor allem Umweltschützern spielt das zur Bestätigung ihrer Existenzberechtigung in die Hände. Diese reden schon mal eine "bundesdeutsche Protestwelle" herbei. Dabei ist noch nicht eine Bohrung erfolgt und so wie es beim Gaspreis derzeit aussieht, wird da auch noch nicht viel kommen.
Richtig ist, daß das Fracing, wegen des abgestürzten Gaspreises, auch in den USA für Ernüchterung sorgte. Die Reserven scheinen nach EIA Angaben geringer als gedacht. Die Behörde korrigierte ihre Zahlen um 42 % nach unten. Auch Exxon stellt in Polen sein Engagemnet wieder ein. Nicht wegen dem Film Gas-Fieber , sondern wegen der Kosten. Dort fehlt im Gegensatz zur USA zusätzlich noch die nötige Infrastruktur.
Allerdings könnten wiederum diese Faktoren zu einem steigendem Gaspreis führen, da die Förderkosten wegen der Inflationierung nun auch zunehmen. Wenn nicht, dann wird die FED für weiter steigende Preise sorgen. Die teilte ja schon mit, weiter Geld in den Markt zu pumpen.
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11.2. - Da keine übliche Anlageform die Inflation schlägt, werden Alternativen gesucht. Wie wäre es da mit einer spanischen Staatsanleihe oder einem Mittelstands-Rentenfond, einem Exchange Tradet Fund (ETF) aus Amerika, Genussrechte von Pelletherstellern oder Windkraftbetreibern, gar geschlossenen Fonds der TU Berlin oder einem mit 19 Dieselloks? Das sind doch "Interessante Investment-Tipps für Anleger", oder?
Aber nur wenn man Stocker, Zschäpitz und Seibel heißt und in der Wirtschaftsredaktion der WELT täglich seinen ungeprüften, schlecht oder gar nicht recherchierten Senf dazu geben muß, um halbwegs existieren zu können. In einem Jahr schreiben die Herren dann wieder von der Pleite des ein oder anderen Anlageproduktes. Kein Wunder, daß man bei solchen "Investmenttipps" ein dauerhafter Lohnschreiberling ist und auch ewig bleiben wird. Wenn Sie wissen wollen wie man investiert, hören Sie nie auf solche Laien sondern fragen Sie diejenigen, welche schon finanziell unabhängig sind, das auch aus eigener Kraft geschafft haben und denken Sie selbst!
Genauso ein Unwissen herrscht bei den angestellten Managern von Pensionsfonds, auch in den USA. Diese ziehen sich gerade jetzt aus Rohstoffen, Energie, Nahrungsmitteln und Metallen zurück. Wieso? Weil die nur eines kennen- spekulieren. Und da sie ihre Glaskugel enttäuscht hat oder sie wieder mal bei Höchstständen eingestiegen sind und nun keine kurzfristigen Wettgewinne machen, suchen sie Alternativen. Sie können ja mal bei der WELT nachfragen....
Dabei erwartet man gerade von Pensionsfonds, daß diese auf Cash Flow, also kontinuierlich- rentierliche Einnahmen aus sind, was ja dem Pensionsziel entspricht. Da wäre es doch gerade besser nicht zu spekulieren sondern sich als Mitinhaber an den Gewinnen der Rohstoffunternehmen im Interesse seiner Anlegerschaft zu beteiligen. Auch hier gilt, nie Leuten die eigenen Pensionsvorsorge anzuvertrauen die nur eines gelernt haben, im Casino zu zocken und dem Herdentrieb folgend, nur das zu machen, was alle tun.
Übrigens, eine direkte Beteiligung an Erdöl-und Erdgasfördereinrichtungen dient auch dem langfristigem (!) Aufbau einer Altersvorsorge bzw. wenn man die Pensionsgrenze schon erreicht hat, einer zusätzlichen Einnahmequelle.
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8.2. - Kapitallebensversicherungs- Schafen droht immer mehr Unheil. Einerseits sind die Renditen unterhalb der offiziellen Inflationsrate. Wegen der Flucht aus den Policen wurden schon die Vertragsbedingungen in der Form "angepasst", daß es bei Insolvenzgefahr erlaubt ist, Auszahlungen oder Rückkäufe einzufrieren. Doch damit nicht genug. Legen doch die Versicherer das Geld der Kunden in sog. mündelsichere Papiere - also Staatsanleihen an. Das neue CAC-Gesetz erlaubt bei neuen Bonds Schuldenschnitte ohne daß man sich dagegen juristisch wehren kann. Jetzt will auch noch die BaFin die Ausschüttungen der Policen begrenzen.
Hier ist nicht nur das Geschäftsmodell kollabiert, was man seit den 80er Jahren höchstrichterlich als "legalen Betrug " bezeichnen darf, sondern es brennt auch die Hütte lichterloh. Womöglich müssen wir uns darauf vorbereiten, daß der seit 2009 erwartete Kollaps der europäischen Versicherungen demnächst noch kommt.
Angesichts der hier nur kurz erwähnten Tatsachen ist es für mich immer wieder erschreckend zu erkennen, wie viele Millionen Lebensversicherungsschafe es noch gibt. Es ist die Gewohnheit, die träge im Denken und Handeln macht sowie das nicht los lassen wollen an Überlebten, weil man sich damit eventuelle Fehler eingestehen müsste. Die Leute werden nicht nur gerne belogen, sie belügen sich auch selbst ständig. Deshalb leben auch die Versicherer noch. +++
7.2.- ARAL hat die Einführung des verrufenen Biosprits E10 für gescheitert erklärt. Natürlich musste der Aral-Chef vor Jahren aber auch diesem Gebräu in der Manier des vorauseilenden Gehorsams unterwürfigster political correctnis zujubeln. Jetzt macht er den Wendehals (copyright: Bürgerbewegung 1989) und sucht begründend das Positive daran. Die Kunden würden nicht nur nach dem Preis schauen, was ihn deshalb hoffen lässt, daß sie auch weiterhin in seinen überteuerten Tankstellenshops glücklich einkaufen werden. Also man kann sich das alles auch schön saufen- das wäre wenigstens ehrlicher. Eine alte Realitätsverweigerung wird mit einer Neuen ersetzt. Aber gutes Marketing, Herr Brock. Sie sind in der Zeitung.Mein Vorschlag wäre, daß ARAL sich lieber stark machen sollte gegen die doppelte Spritbesteureung und die Abschaffung der Ökosteuer. Dann hätten die Tankstellenpächter auch mehr Gewinne am Kraftsoffverkauf und müssten es nicht durch das Shopgeschäft ausgleichen.
Beim Öl sehen Händler den Aktienmarkt als derzeit treibende Kraft. Ich sehe diese eher bei der FED und den anderen ZB`en. Habe aber nichts dagegen, wenn es zusätzliche Impulse gibt. Die 100 $ würde ich im Februar schon ganz gerne wieder mal sehen. Letztlich ist der Aufstieg der Aktien auch nur das Resultat der Billionen neugedruckter Dollar und Euros.
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6.2. - Manchmal kommt aus dt. Regierungskreisen auch mal was positives. So ist die Zulassung für hydraulic fracturing in Deutschlands Schiefergasformationen geplant. Hier wird hauptsächlich das Land NRW betroffen sein, da sich dort die meisten bekannten Gasreserven befinden. Natürlich wird man die Technik in Trinkwasserschutzgebieten nicht genehmigen und die eingesetzen Chemikalien (1 %) genau prüfen.
Ohnehin ist es nicht möglich, daß aus 4 bis 5 km Tiefe chemische Migration durch mehrere Sperrschichten ins Grundwassergebiet nach oben stattfindet. Es sei noch erwähnt, daß beim Fracing um die eigentliche Quellbohrung ein Casing die Quelle von der Grundwasserzone absperrt. Das Casing ist ein einbetoniertes Stahlrohrsystem von ca. 40 cm Durchmesser, was bis in 100 m Tiefe gebohrt wird. Somit kann auch aus dem Quellrohr (ebenfalls ein eingebrachtes Stahlrohr) nichts entweichen, außer nach oben am Kopfe in den Seperator.
Wie es scheint, werden sich in Zukunft die Fondsvertriebe vermehrt auf geschlossene Beteiligungen an Energieprojekten konzentrieren- nachdem Schiffe, Flugzeuge, Filme, Riesenräder u.a. grandios scheiterten. Zwar sind schon seit Jahren diese Aktivitäten bei Solar-, Wind-und Bioenergieprojekten gewachsen, doch geraten diese zusehends in Verruf. Viele Fonds zahlen zwar aus, doch welcher Anleger kennt schon den juristischen Unterschied zwischen "Ausschüttung" , "Auszahlung" oder "Rendite". So kommen bei einigen "Großen" erste Zweifel auf, weil trotz Subventionen und operativen Verlusten weiterhin Auszahlungen erfolgen, die die Fondssubstanz aufzehren und zur Konkursmasse des Fonds gehören, die der Kunde sozusagen "verwaltet".
Es muß als Ersatz her und der könnte durchaus aus dem deutschen Schiefergas kommen. Sollte es für das Fracing noch Subventionen (weil das hier viel zu teuer ist) geben, dann erscheint es mir als sicher, daß die gleichen Initiatoren, die mit o.g. Projekten scheiterten, ihr Geschäftsmodell ins Erdgas verlagern. Ganz klar, daß sich der hiesige Leser nicht daran beteiligen wird, weil er ganz einfach besser informiert ist, eigenständig ohne "Finanzberater" entscheidet und selbst rechnen kann.
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4.2. - Auch auf der Münchener Sicherheitskonferenz war das Öl ein Thema. An sich nichts besonderes, dreht es sich doch trotz aller Nebenkriegsschauplätze hauptsächlich um Öl in der "Sicherheitspolitik". Man übt sich in Bayern ebenfalls in den möglichen Szenarien was passieren könne, wenn die offene Prognose der IEA wahr werden würde und die USA in 15 bis 20 Jahren unabhängig von Exporten werden könnte, gar in 2018 der weltgrößte Ölproduzent wäre.
Die USA würden, wie hier schon erwähnt, dann das Tapfere Schneiderlein sein. Ich sehe folgende Punkte: 1. Stärkung der eigenen Ölindustrie und Wirtschaftsmacht, Schaffung einer neuen Investitionsblase 2. Aufwertung des Dollars durch Besicherung mittels eigener Öl-und Gasreserven 3. Konkurrenz zur OPEC und Preisverteidiger in eigenem Interesse 4. Unabhängigkeit von arabischen Importen und damit Senkung der Unverwundbarkeit bei möglichen militärischen Interventionen in diesem Raum. Ein asymmetrischer Ölkrieg als Antwort würde somit scheitern- zumindest für Folgen in den USA 6. WTI wird gegenüber BRENT als weltweite Referenzsorte weiter an Bedeutung und Einfluß gewinnen 7. Wer Öl will, muß künftig wieder verstärkter Dollars als Euros nachfragen, was die Akzeptanz der Währung trotz weiterer Inflationierung hebt. 8. Die Nachfrage von US-Anleihen steigt, da diese besser mit den Rohstoffreserven als vermeintliche Sicherheit hinterlegbar wären und neu bewertet werden können. 9. Auch andere Länder mit bekannten aber noch nicht geborgenen Energierohstoffen könnten diesen Trend als Vorbild nehmen und ihre Währungen bzw. Staatsverschuldung neu oder vertrauenswürdiger besichern. 10.Durch den neuen Öl-Hype könnte der langjährige Investitionsrückstau abgebaut werden, neue bekannte aber unerschlossenen Felder weltweit an Bedeutung gewinnen und ausgebeutet werden. 11. Die Preise von Erdgas steigen, da mit 3,50 $/MCF die Produktionen noch zu unrentabel sind- vor allem außerhalb der USA.
Man erkennt also, welch enorme Auswirkungen kleine Änderungen in der geopolitischen Energielage haben können. Übrigens ist das o.g. alles so neu nicht. Gab es in der ein oder anderen Kombination schon. Es wird nur kaum jemandem so bewußt, es sei denn man profitiert von oder sitzt an der Quelle. Die Frage ist allerdings, ob es überhaupt soweit kommt. 20 Jahre sind lang und dazu muß auch entsprechend investiert werden. Allerdings könnte die IEA-Prognose ein Impuls dazu sein.
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1.2. - Erdgasexperten sehen aufgrund der geringen Preise derzeit keine wirtschaftliche Förderung durch Fracing in Europa. Das stimmt. Es fehlt zudem die nötige Infrastruktur. Aber auch in den USA ist das bei 3,50 $ Henry Hub - Preis nicht besonders fröhlich. Daher lassen wir ja auch bei einigen Gebieten zunächst die Erweiterung ruhen und behalten unser Gas solange im Boden, bis die Nachfrage die Preise hebt. (Vielen Dank an Leser R.E. für den Tip)
Erdgas wird auch zu Geld! Zypern will seine Schulden mit den Gasreserven zurück zahlen. Klares Indiz für mich dafür, daß man zur Aufrechterhaltung der Kreditfähigkeit auch noch unerschlossenen Rohstoffreserven, hauptsächlich Öl und Gas, als Sicherheit heran ziehen wird, nicht nur auf Zypern. Das wird nach meinem Denken zufolge auch mit dem US-Öl-Export- Hype verfolgt und angestrebt werden. Der Fiat-Dollar wird durch die neu bewerteten Ölreserven der USA nochmals als Sicherheit für diese Schuldgeldwährung heran gezogen werden um das Vertrauen zu heben.
Ob das tatsächlich gelingt, mag ich aber nicht versichern. In Anbetracht dessen, daß selbst der Chef des größten Anleihenhalters PIMCO öffentlich vor einer "Supernova" -Explosion des Finanzsystemes schreibt, dürfte auch mit den ersten Derivateverlusten der Deutschen Bank die Krise wieder verstärkt werden. Da man die kommenden Verluste mit neuer Geldflutung retten wird, empfiehlt PIMCO-Chef Bill Gross, daß sich die Anleger schleunigst nach realen Werte umsehen sollen. Ich stimme ihm hier hundertprozentig zu.
31.1. - Erdgas wird wohl der neue Renner. Seit einigen Wochen mehren sich auch international die Artikel und positiven Zukunftsprognosen dazu, welche meine Vorhersagen von vor zwei Jahren damit bestätigen.
Die anhaltend billigen Gaspreise führen also zunächst zu verstärkter Nachfrage dieser tatsächlich billigen Energie. Dieser Nachfrageanstieg kompensiert offensichtlich über die Menge die derzeit geringe Marge. So meldet heute Shell gar ein zweistelliges Gewinnplus durch das Flüssiggasgeschäft. Einige sehen im Erdgas gar einen Konkurrenten für Öl im Automobilmarkt. Trotzdem wird Gas das Öl nicht als Energieträger in der Form zurück drängen, daß es billiger wird. Jüngste Bestätigung ist die gestrige Verlautbahrung des Federal ReserveSystem (FED), die Politik billigen Geldes beizubehalten, welche damit gerade den Ölpreis weiter nach oben treibt.
Aber selbst wenn Gas dem Öl Konkurrenz machen würde, so wäre das den Produzenten auch recht. Schließlich kommen beide Rohstoffe in den Lagerstätten meist gemeinsam vor. Auf jeden Fall sind jetzt alle ordentlich in den von mir so bezeichnten "Gas-Honey-Pot"getappst. Einige unserer Operatoren warten daher noch mit der weiteren Erschließung der Gasfelder bis die Preise die Förderung noch wesentlich wirtschaftlicher werden lassen. +++
30.1.- Ist Hydraulic-Fracing gefährlich?
Es erreichen mich aufgrund von mangelhaft recherchierten Filmen immer wieder Fragen zum Fracing. Aus aktuellem Anlaß will ich zu dem letztlich bei arte gezeigtem Film "Gas-Fieber" einige Bemerkungen machen:
Das Eingangsstatement eines interviewten Cowboys war richtig: "Weg mit den US-Öl/Gasimporten" und "Woher kommt das Gas mit dem Du heizt?", fragte er den kritischen Filmemacher, der einen Film mit Ahnungslosen für Ahnungslose machte,ohne einen einzigen Beweis, rein tendenziell kommentiert gegen (hier polnische) Erdgasförderung.
So beginnt es mit einer falschen Aussage der angeblichen Geheimhaltung der sich in Betrieb befindlichen US- Schiefergasbohrungen. Dabei gibt es gerade in den USA Behörden, wo monatlich der Status samt Fördermengen veröffentlicht wird und muß. Das sollte man als Journalist schon wissen.
Die Frage, wie angebliche Giftstoffe in Brunnen kommen sollen, wurde nirgends bewiesen. Schieferformationen, wo gefract werden muß, liegen weit unterhalb des Grundwassers. Brunnen sind höchstens 50 m tief, private ca. 10 m. Schiefergas kommt aber aus über 4000 m Tiefe und das Wasser, was dort mit hoch kommt ist Salzwasser!!! Wieso werden die Brunnen der Bürger nicht auch salzig, wenn diese angeblich durch die Chemikalien des Fracing verseucht worden sein sollen? Die Verunreinigungen kommen wohl eher von der Chemie der Landwirtschaft (Jauche?). Außerdem steckt in jeder Bohrung ein Stahlrohr, so daß der Fracingdruck ausschließlich an der Perforierung in der Tiefe anliegt, Grundwasser gar nicht tangiert werden kann. Ebenso verhält es sich mit den SWDW- Entsorgungsquellen (salt water disposal well).
Völlig sinnfrei ist auch die Behauptung, daß Messungen das Grundwasser verunreinigten. Wie bitte? Messungen? Seismische Messungen sind u.a. auch kleine Sprengfallen im Boden um durch Echolt die Formation zu erforschen. Dadurch wird jedoch weder die Bodenstruktur stark beschädigt noch kommen hier Chemikalien ins Grundwasser oder die Brunnen.
Nirgendwo kommt der Beweiß, daß die 1% der eingesetzten Fracingchemikalien in den Brunnenwassern nachgewiesen sind. Eine im Film gezeigte Wasser-Analyse zeigt Stoffe, die nicht vom Fracingwasser kommen, dies aber suggerieren soll (z.B. Spuren von Uran, Radium- ist auch in natürl. Mineralwasser vorhanden). Eine daraufhin eingeleitete Untersuchung der Umweltbehörde in Pensylvania in 2012 widerlegte die These der angeblichen Brunnenvergiftung. Es ist bei über 1 Mio. Fracs bislang nirgends eine Trinkwasserkontaminierung nachgewiesen worden. Natürlich ist es möglich, daß durch unsachgemäße Technik Schäden entstehen, die dann meist verallgemeinert werden. Auch gab und gibt es Störungen wie dokumentierte Schadensfälle. Wo gibt es das nicht?
Das Problem in Europa ist natürlich die höhere Urbanisierung und Bevölkerungsdichte samt deren Vorurteile gegen alles "Nicht-Grüne". Es ist wie mit allem. Billige Energie wollen sie, aber keiner einen Strommast, Gastrasse, Windrad, Solarfeld oder einen Bohrturm in der Nähe. Über die Kontaminierung der eigenen Felder durch Biosprit- Vermeisung beklagen sich die Bauern dagegen nicht, oder?
Gefract werden muß übrigens auch bei Erdölproduktionen, nur
nicht so oft. Dagegen wettert man seltsamerweise nicht. Fragt sich also,
wer oder was steckt hinter den Anti-Erdgaskampagnen? Bei allem Verständnis für gesundes Mistrauen gerade bei
Aktivitäten von Ölmultis
kann man eines feststellen: Es fehlt immer an Fachwissen bzw.
Beweisen bei solchen auf Emotionen aufgebauten Dokus. Alles wird aus Behauptungen oder längst widerlegten Mythen begründet. Das zeigen auch die Gesichter der protestierenden Bauern- völlige Ahnungslosigkeit. Chevron muß man aber auch den Vorwurf machen, nicht gut genug zu informieren.
Wers genauer wissen will, solle sich die Broschüre von ExxonMobile Deutschland durchlesen, die ich im Öl-Wissen auch archiviere:
Erdgasförderung -Mythos und Wirklichkeit Teil 1 und Teil 2
29.1. - Ein weiterer Artikel beschäftigt sich mit dem US- Shale-Gas-Boom und kritisiert darin, daß die Operator (den Begriff kennen die Journalisten nicht) große Mengen an "unerwünschtem Gas" abfackeln, was für die Energieversorgung von Chicago oder Washington reichen würde.
Auch unsere Operatoren müssen gelegentlich Gas während des Aufbaus der Produktionen technisch bedingt abfackeln- so z.B. in Louisiana. Grundsätzlich haben wir aber Interesse daran, das Erdgas samt der Liquids ( weitere wertige Gassorten) zu verkaufen, auch wenn z.Zt. darauf verzichtet wird, es mit in die Produktionsszenarios aufzunehmen.
Aber das Abfackeln ist doch ein guter Indikator für zu niedrige Erdgaspreise. Das wird sich bald ändern, dann, wenn die neuen Gaskraftwerke sowie US-Überseeexporte mehr nachfragen werden. Bei den meisten unserer Produktionen können wir mit der Gasqualität sehr zufrieden sein. Bei Henry-Hub-Preisen von 3,50 $ bekommen wir gar zwischen 6 bis 8 $ /MCF. Und wer die letzte Quartalsabrechnung der Price-B- Quelle genau ansieht stellt auch fest, daß wir dort im Sommer für das WTI-Öl 10 % mehr über dem Spotpreis bekamen, statt 96 $ 106 $. Da darf man dann schon mal kurzzeitig was abfackeln. +++
28.1. - Apple hat seinen Spitzenplatz als wertvollstes westliches börsennotiertes Unternehmen wieder verloren. Jetzt ist wieder einer der Branche Spitzenreiter, der auch Apfel überhaupt zu seinem Erfolg verholfen hat- durch das Öl, was in jedem Eifoun oder Eipäd steckt. Exxon hat zwar noch nicht seine eigene Spitzenwerte von über 660 Mrd. $ erreicht, aber 416 Mrd. sind derzeit eben nicht zu toppen. Allerdings lachen da Aramco oder Gasprom nur...
Sicher sind Apple, Internet oder Neue Märkte spannend, unheimlich hip und modern. Öl und Dinosaurier dagegen langweilig und gar mit schmutzigem Image. Allerdings ist das für den konservativen Investor zweitrangig. Eine meiner Investment- wie Unternehmerregeln lautet ja, nur in die Branchen und die Unternehmen zu investieren, die eine langjährige Erfahrungsbasis (mind. 10 Jahre) des Geschäftsmodells vorweisen können und zwar unter allen möglichen historischen, politischen wie technischen Bedingungen. Nun, da hat die Erdöl-und Erdgasförderung ganz einfach einen 10-fachen Vorteil- 140 Jahre gegen 14! +++
Damit sich daran nichts ändert (!!!), will die EZB künftig Anleihen des Rettungsschirms ESM als Sicherheiten für die Geschäftsbanken akzeptieren. Der ESM, der als Fonds fungiert, erfindet also "Wertpapiere". Die Banken "kaufen" diesen virtuellen Kram und leiten sie gleich weiter an die EZB als "Sicherheit" (= Schulden anderer) für neue Kredite. Das kennen wir doch aus den USA ! Es ist nur ein verkomplizierterer Weg der weiteren Inflationierung, den der Bürger durch dessen Komplexität nicht verstehen soll.
George Soros ist da heute direkter, er spricht Tacheles: Die EZB sollte die Geldschleusen öffnen und Deutschland zur D- Mark zurückkehren. Die EZB öffnet ja schon die Geldschleusen, durch die Hintertür (siehe oben). Ob Soros vor seinem Ableben noch mal ein Revival seiner berühmten Anti-Pfund-Spekulation von 1992 mit dem Euro in 2014 erleben will, weiß ich nicht. Ich weiß auch nicht, ob er Insiderkenntnisse von einer Neuen Deutschen Mark hat. Ich weiß aber, daß sein früherer Compagnion Jim Rogers seit 1999 den Rohstoff-Super-Zyklus ausgemacht hat und dieser seit über einem Jahrzehnt vom Niedergang der Währungen sehr stark profitiert. Das allein schützt vor dem Irrsinn der selbsternannten Stabilitätshüter in allen westlichen Zentralbanken. +++
24.1. - Infrastruktur ist wichtig. Das bemerkt sogar die EU, die jetzt tausende Stromtankstellen erneut diktatorisch durchsetzen will um E-Autos voran zu bringen. Man versucht dauernd mit einer Idiotie, die nächste zu rechfertigen. Daß E-Cars ein völliger Flop sind merkt gerade die Autoindustrie. Die hat mit ganz anderen Sorgen zu kämpfen- Absatzprobleme der konventionellen Autos und Marktbereinigung. Elektrifizierung dient nur dem grünem Schein-Image auf Automessen.
Erdgasantriebe sind ja noch zu verstehen, Wasserstoff dagegen ist schon sehr riskant aber dauerhafter Batterieantrieb völlig illusorisch. Ich behaupte, daß selbst ein öffentliches Steckdosennetz keinen bewegen wird, auf einen E-Antrieb umstellen. Testen Sie es selbst. Morgen früh, wenn Sie das Auto starten und auf die Anlasserdrehzahl achten. Batterien, auch LiPo oder LiFe altern zyklisch rasant und mögen Minustemperaturen gar nicht. Diese Nacht sollen es - 20° C werden. Mit E-Autos kommen Sie dann vielleicht noch vom Hof, aber nur ohne Heizung und Licht. Da nützt auch die beste Infrastruktur nichts. Öl, da weiß man, was man hat! +++
23.1. - Gelegentlich findet man erstaunliche Wahrheiten bzw. Offenbahrungen an einem Tage versammelt. Aber nie allesamt in einem Artikel oder einem Blatt - damit man keine Zusammenhänge bilden kann. Also fasse ich das mal zusammen:
Kann man auch in einem Satz zusammen fassen: Weil weder die Südländer noch irgendein anderes Land je seine Schulden zurück zahlen wird und kann- es ist im Fiat-Money-System schlicht nicht vorgesehen- haben die "Eliten" jetzt panische Angst vor Armutsaufständen und deshalb versucht der Engländer vor dem Zusammenbruch Europas schnell noch von dort zu flüchten.
Zum Öl.
WTI fehlen noch 3,20 $ zur 100er- Marke. Währenddessen alle kreischen, wenn es temporär absackt, gibts keinen gleichwertigen Aufmacher, wenn es davon innerhalb eines Monats über 10% zulegt. Die Spekulanten haben ja auch dann lediglich das Ausgangsniveau wieder erreicht und Ölproduzenten, die von dieser Tendenz tatsächlich profitieren, gibts kaum welche.
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22.1. - Sind Staaten verschuldet, kommen sie mit dem Tafelsilber um die Wechselreiterei ihrer Anleihen fortzusetzen. So sitzt das hoch verschuldete Zypern offenbar auf ungeheuren Schätzen. Wenn Sie sowas lesen, wissen Sie natürlich, was damit nur gemeint sein kann: Öl oder Gas. So bewertet die Royal Bank of Scotland recht forsch schon nach ersten Probebohrungen die Gasreserven auf über 600 Mrd. € und die Insel als geopolitisch wichtig für Gas-Pipelines. Haben die Schotten etwa zu viele faule Papiere in diesem Kleinstaat, daß sie versuchen diese mit den Rohstoffen aufzuwerten?
Ich weiß es nicht aber bei diesem Gedanken könnte ich mir vorstellen, daß auch die USA als künftig größerer Ölproduzent den eigenen Petro-Dollar mit den durch die USA hinterlegten Rohstoffen weitere Jahre retten könne. Schließlich braucht es ja für jeden Kredit, eine Anleihe ist sowas, eine Sicherheit. Wenns die Wirtschaft nicht liefer,t dann die Rohstoffe - und seien sie selbst noch nicht mal sicher erschlossen. Das könnte also ein weiterer Grund dafür sein, die USA zum Öl-Exporteur zu machen. Kann uns recht sein.
Zeitgleich sorgt diesmal die Bank of Japan für gute Stimmung auf dem Ölmarkt, indem sie dem Vorbild der FED folgt. Man will künftig ebenfalls unbegrenzt Geld drucken. So direkt sagt man es nicht, aber was anderes ist der Anleihenaufkauf durch die ZB nicht. Wir können uns also auf weitere Inflationspolitik verlassen und das in unsere mittelfristigen Investmententscheidungen einfließen lassen.
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21.1.- 2012 war das beste Wachstumsjahr für die US-Ölförderung. 6,4 Mio. Faß Öl war die Fördermenge, 779.000 bbl mehr als im Vorjahr, teilt das API (American Petroleum Institute) mit. Auch für 2013 rechnet die EIA mit noch stärkerem Wachstum. Ursachen dafür sind die neuen Fördertechniken, Fracing und Horizontalbohrungen, welche aufgrund des weitreichenden Einsatzes zunehmend billiger werden. Eine kleine Evolution ist, daß das Fracing zuerst nur auf die Erschließung von Schiefergas entwickelt wurde und nun verstärkt in Ölfeldern zum Einsatz kommt.
Unterdessen beteiligt sich auch Exxon an der US- Ölexporteurdebatte, sieht den Punkt aber erst ab 2025 erreicht. Im WSJ-Artikel wird zudem den Hoffnungen auf sinkende Spritpreise gleich der Zahn gezogen. Dafür sorgt schon die Inflation.
Ein wichtiger Punkt ist, daß zügig erste Raffinerien auf das einfach zu verarbeitende WTI umrüsten. In der Vergangenheit kam es ja immer wieder vor, daß wegen mangelnder Raffinerietechnik andere Ölsorten als gewohnt nicht verarbeitet werden konnten. So wie es aussieht, entwickelt sich in den nächsten Jahren ein neuer Ölboom in den USA, denn die stete mediale Erwähnung lockt natürlich Investoren, um sich ebenfalls ein Stück vom Ölfeld abzuschneiden.
Jetzt veröffentliche Protokolle der US-Notenbank FED offenbarten deren erstaunliche Inkompetenz. Bis Dezemer 2007 und teilweise ins Jahr 2008 hinein, wo wir Blogger schon länger im Krisenmodus waren, erkannten die Zentralbanker nicht das kommende Unheil. Damit dürfte aber die wiederholt geäußerte Vermutung des absichtlichen Herbeiführens der Krise zum Zwecke der Errichtung der NWO differenzierter zu betrachten sein. Man sollte die "erlauchten Kreise" nicht in den Olymp heben, eher Goethes Faust zitieren: "Die Götter die ich rief, werd ich nicht mehr los." Pläne gibt es zwar, aber diese müssen nicht immer klappen. Viele der alten Herren können noch nicht mal mit dem PC umgehen. Die Entwicklung dürfte viele Hardliner mit altem Denken überrannt haben. Nichtsdestotrotz wird an vielen Zielen in den Denkpanzern der Hinterzimmer gearbeitet. Kein Grund daher unkritisch und zu werden.
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17.1. - Nach einer Studie des deutschen BND über die Möglichkeit der USA, vom Importeur zum Öl-und Gasexporteur zu werden, könnte sich das weltweite Machtgefüge ändern. Zwar ist das auch nur eine Studie auf eine Studie, die der IEA, aber man kann ja mal darüber nachdenken. Fakt wäre dann, daß die Handlungsfähigkeit der USA zunehmen würde, z.B. eine Sperrung der Straße von Hormuz durch den Iran weniger schlimm wäre. Die BND -Studie meint, daß China Verlierer wäre, da der Schutz der Transportwege durch die USA nachlassen könne und der Asiate noch zu wenig militärisch dfür gerüstet sei.
Naja, der Chinese hat eine ganz andere Politik als der Westen um ans Öl zu kommen, was man im Irak sieht...
Ich könnte mir noch etwas anderes vorstellen: Den USA geht es nicht nur ums billige Öl, was möglichst reserveschonend zuerst aus dem Ausland gegen die Druckerschwärze von Papierdollars bezogen werden solle. Es geht um die weitere Festigung des Dollars als Öl-Leitwährung. Gerade eben hat der Iran mitgeteilt, den Dollar gegen den Euro gänzlichst abzulösen - wie böse und terroristisch aber auch.... Wenn man also nicht wie im Irak gegen diese "Achse des Bösen" einen Krieg führen kann, muß man andere Wege gehen. Letztlich muß die Nachfrage nach US-Dollar irgendwie kompensiert werden, sonst gibt es einen inflationären Währungscrash. So könnte man, sofern die IEA- Prognose eintrifft, die "Verbündeten" (wer nicht verbündet, wird verbunden) mit US-WTI und Natural Gas versorgen, natürlich gegen Dollar, die dafür verstärkt direkt von den USA nachgefragt werden müssten. Der Dollar könnte stabilisiert werden und die (Öl)Wirtschaft der Staaten aufblühen. Gleichzeitig könnte man die Preisverteidigung der OPEC besser steuern und die Preise selber steigern.
Das ist jetzt nur eine Vermutung von mir, die mir aber plausibel erscheint. Derartige Planspiele werden regelmäßig in den Denkpanzern (Think Tanks) geführt. Es fehlen mir aber noch nachhaltige Tatsachen für die IEA- Szenarien. Daher setze ich den Fall weiter auf den Status: Beobachten.
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16.1.- Das hätte ich jetzt nicht erwartet: Die Kosten der Gebäudesanierung sind deutlich höher als der Nutzen durch Einsparung von Energie. Wer das sagt? Ich und viele andere Gebildete seit Jahren und jetzt auch- daher die Überraschung- der EU-Rechnungshof. Hört , hört!!! "Der EU-Rechnungshof kommt zu dem Ergebnis, dass es durchschnittlich 50 Jahre dauern werde, bis sich diese Investitionen gelohnt haben. In einigen Fällen liegt dieser Zeitraum sogar noch weit höher. Die Investitionen bei der Sanierung einer litauischen Tourismus-Schule würden sich erst in 156 Jahren auszahlen. Die durchschnittliche Lebenszeit der sanierten Teile ist jedoch deutlich kürzer, sodass die Investition tatsächlich eine Verschwendung darstelle."
Damit ist es EU-offiziell: Dämmung und anderer Zinnober schadet! Doch ganz so sinnlos ist die "Energetische Sanierung " nicht. Profitieren doch Banken durch neue Kredite, Staaten durch höhere Steuern oder Öl-Investoren durch höhere Nachfrage dadurch. Das war übrigens ein Grund für mich, warum ich hier investiere. Da mir bei meinen diesbezüglichen Studien schnell klar war, daß weder Dämmung, Nachtabsenkung usw. Energie einsparen sollen, machte ich mich vor Jahren auf die Suche nach dem Grund des Ganzen. Der war schnell gefunden- der Öl-Dollar-Standard. Somit war für mich ein Ölinvestment auch in einem "energetischem Irrtumsszenario" lukrativ.
Wahrscheinlich wird auch bald festgestellt werden, daß CO2 tatsächlich keine Klimaauswirkungen haben. Daher wird ein weiterer böser Klimakiller hoffähig gemacht- Ruß. Ja, es ist auch CO2 aber unter Ruß kann man sich was schmutziges vorstellen und jeder Deutsche hasst Schmutz. Ein Grund ihn zu bekämpfen, psychologisch also geschickt. Zudem kann man damit eine Filterpflicht für alle Kamine begründen.
Die Pseudoexperten der Konsenswissenschaft drücken sich aber dennoch sehr vage aus: Der Einfluß der Partikel "KÖNNTE" doppelt so hoch sein wie "GESCHÄTZT". Also die unbewiesene Schätzung endet durch eine weitere Phantasiebehauptung am Ende in der Tatsachenüberschrift: "Ruß ist ein viel größerer Klimakiller als gedacht." Sagt mal ihr dummen Journalisten und "Experten", bemerkt Ihr Eure formulierten Widersprüche nicht oder ist das absichtliche Manipulation?
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15.1.- Europas EU- "Elite" erklärte gestern die Eurokrise für beendet. Was rauchen die in ihren Elfenbeintürmen? Aber vielleicht haben sie eine Voodoo-Zauber-Kommission eingerichtet, welche die Exponentialfunktion des Geldsystems linearisiert. Natürlich ist seit einiger Zeit die Gefahr von Bankenpleiten, Staatsbankrotten, Deflation und Systemcrash reduziert. Mit vielen Bürgschaften, Manipulationen, Gesetzesbrüchen und Schuldenaufkaufprogrammen mittels Geldschöpfung wurden die oberflächlichen Krisensymptome zunächst erfolgreich kaschiert. Wenigstens für die Märkte und Börsen. Aber ein Teil des Aufschwunges, der in Europa nur in Deutschland sichtbar ist, beinhaltet auch einen Part Crack-Up-Boom, also die Flucht der Anleger aus dem Papiergeld in werthaltigere Sachwerte.
Eine wichtige Waffe des Systemerhaltes ist natürlich die mediale Manipulation über solcherlei Beschwichtigungsaussagen. Anhand der Artikel- Kommentare liest man ab, daß die Leser nicht so naiv sind, wie es die Herrscher gerne hätten und erkennen derlei Statements eher als Warnsignal vor dem nächsten Einbruch. Auch wir sollten uns für dieses Jahr wieder für Crashanfälligkeiten sensibilisieren. Ende März steht die USA erneut vor der Fiskalklippe und die Zeitpräferenz von Börsencrash`s folgt systembedingt ebenfalls der Exponentialfunktion. Nach 4 Jahren seit dem letztem Absturz wäre Ende 2013 wieder was fällig.
Letztlich ist seit dem Beginn der Krise in 2007 aber auch gar nichts verändert worden, abgesehen davon, daß man die Verantwortung von den Banken auf die Steuerverweigerer fokusiert hat, die im Schadensverhältnis zu den Bankverlusten jedoch Peanuts sind. Als Schuldige taugen sie für den Pöbel allemal. Zumindest kann man sich bei dem nächstem Crash darauf verlassen, daß man diesen erneut weginflationiert -diesmal mit Billionensummen. Es geht gar nicht anders, da das System es nicht vorsieht, Schulden zurück zu zahlen, denn dann verschwänden ja die Guthaben. Den Schaden haben die Sparer und Unwissenden. Wer die letzten Jahre die Krise aber studiert hat, kann die künftigen Chancen dann nutzen. Positives Denken hat eben nichts mit der EU-Schönfärberei zu tun.
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14.1. - DieWELT beschäftigt sich erneut mit dem umstrittenem Fracing, diesmal aus deutscher Sicht, da wird es mittlerweile "Fracking" geschrieben. Zwar wird bestätigt, daß wir hierzulande sicher 10 Jahresreserven an Erdgas haben, dieses "klimaunschädlicher" ist und man unabhängiger von Importen werden könne. Jedoch wird diese Autarkie bewußt von der grün-kommunistischen Anti-Energie-Bewegung verhindert, indem immer neue Märchen und Scheinargumente dazu platziert werden.
Die Verhinderer billiger Energie haben es geschafft, daß es in unserem Lande derzeit keine einzige Frac-Bohrung gibt, dafür aber genug Artikel dagegen. Selbst absurdeste, physikalisch unmögliche Behauptungen, wie angebliches Erdgas aus dem Wasserhahn werden bemüht. Hauptsächlich geht es um den Einsatz einiger Chemikalien,die angeblich ins Grundwasser gelangen könnten. Diese werden aber meistens zurück gespült und oberirdisch entsorgt, was erneuten Diskussionsbedarf auslöst So rät man vor jeder Bohrung zur Umweltverträglichkeitsprüfung, was selbst Exxon befürworten würde. Auch neue unbedenklichere Chemikalien sind entwickelt. Meistens reicht aber hoher Wasserdruck mit Sand aus.
Selbst wenn diese Probleme geklärt sind, bezweifeln dann wiederum die Grünkommunisten die "Klimafreundlichkeit" des Erdgases. Es könne ja noch "klimaschädlicheres" Methan entweichen.
Es geht den Grünen keinesfalls um die Umwelt oder das Klima. Das ist nur deren Vehikel um ihre verkappte kommunistische Ideologie zur Verarmung und Gleichschaltung der Massen umzusetzen. Wer zu dieser Langzeitstrategie mehr Beweise will, dem empfehle ich das Buch von Torsten Mann: " Rote Lügen in grünem Gewand". Bislang sind sie damit recht erfolgreich.
So kommt zeitgleich im selben Medium auch wieder ein Klimahysterie-Artikel. Angeblich sei in den letzten Jahren "die Zahl der Hitzephasen dramatisch gestiegen." Wie soll das gehen, wenn gerade letztlich der englische Wetterdienst einräumen musste , daß doch die Klimaerwärmung seit über einem Jahrzehnt "Pause mache"? Was denn nun?
Was mir dazu einfällt? "Man kann sie nicht zwingen, die Wahrheit zu sagen, aber noch unverschämter zu lügen!
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11.1. - Es gibt nicht nur einen ungewöhnlich hohen Spread zwischen dem Preis von WTI zu BRENT, sondern mittlerweile auch ein 52-Wochenhoch beim Dumpingabschlag von WTI zur kanadischen Ölsorte Western Canadian Select von 32,84 $. Somit notiert die adäquate Sorte aus Kanada mit nur ca. 62 $, 35 % weniger. Damit wird bei vielen Investoren dort kaum das prognostizierte minimale Projektszenario erreicht werden, wenn die Produzenten sich weiterhin gegenseitig unterbieten,um den Stoff los zu bekommen.
Wahrscheinlich ist, daß sich die Situation in den nächsten Jahren auch nicht ändert, sich sogar noch verschärft. Mit einer Entlastungsleitung, dem Northern Gateway, gehts nicht voran. Wenn, dann solle sie ehestens 2017 stehen. Nicht nur Umweltverbände blockieren das Milliardenvorhaben sondern auch Washington. Die USA nehmen 98 % des kanad. Öls ab, verzichten aber zunehmend zum Schutze der eigenen Förderunternehmen darauf. Tja, und inländische Alternativleitungen zur Küste für den Export fehlen. So hält auch die USA den nördlichen Nachbarn weiter in Schach, indem letztes Jahr auch die Keystone-Pipeline von Kanada zur US-Golfküste abgelehnt wurde.
Gibt es nicht auch hierzulande Leute, die ohne vorab genug Erfahrungen zu sammeln und Due Diligence zu betreiben in der Pampa von Kanada investiert haben? Ich habe genau wegen der jetzt zutage tretenden Infrastrukturdefizite gleich zu Beginn davon abgeraten. Good luck also mit geprüftem kanadischem Öl...
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10.1.- Wenn eine Ölquelle versiegt, oder besser gesagt temporär nicht mehr wirtschaftlich ist, wird die Pumpe abtransportiert, das Loch zuzementiert und Rasen gesät. Das alles kostet nicht viel. In einigen Jahren kann man sie bei neuer Wirtschaftlichkeit durch bessere Technik und höhere Preise einfach wieder tiefer bohren bzw. reanimieren. "Neues Öl aus alten Feldern" ist auch bei unserem aktuellen Projekt die Devise.
Bei Windmühlen sieht das ganz anders aus. Nicht nur das die Lebensdauer der Türme ohne permanente Reperatur kaum 20 Jahre schafft, bleiben nach der Pleite oftmals gigantische Spargelfelder in der Prärie, zumindest schon jetzt in den USA. Dort sind über 14.000 Anlagen aufgegeben worden.So fehlt auch die Rücklage für den Rückbau. Diese wird ja auch nie in den Verkaufsprospekten thematisiert oder gar kalkuliert. Aus Insiderkreisen von Hamburger Vertrieben weiß ich, daß die Rückbaukosten in Deutschland auch schon mal die gesamte Ausschüttung auffressen kann. Daher sind die Initiatoren auch nur mit homöopathischen Beträgen darin selbst investiert, die Provision geht in Ferraries... Auf jeden Fall tickt bei der Windkraft eine gewaltige monetäre Zeitbombe.
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9.1. - Krisen haben generell etwas positives. Sie eröffnen kreative Chancen - und so manchen neuen Honeypot. Nicht nur die Artikel über die Zukunft von US-Shalegas-oder -öl nehmen zu, sondern vor allem wegen der US-Gaspreiskrise ((80% unter ATH) die Investitionsbereitschaft energieintensiver Branchen in den Staaten.
Wenigstens brauche ich nun nicht mehr das Fracing zu erläutern, das machen die Zeitungen wie heute das handelsblatt, welches das Schieferöl thematisiert. Etwas Kommentarbedarf gibts beim heutigen Shalegas-Artikel in der WELTonline. Natürlich ist es so, daß die US-Wirtschaft durchaus von dem sehr günstigen Gaspreis dahingehend profitiert, und es deshalb zu einer neuen Industrialisierungswelle kommen könnte, sich die Deindustrialisierung samt dem damit entstandenem Außenhandelsdefizit der USA wieder dreht. So könnte der Gaspreis wenigstens einen Teil der Wirtschaftskrise in den USA mindern helfen.
Analysten gehen davon aus, daß der Gaspreis noch einige Jahre auf unterem Niveau verharrt. Das wird im Gegensatz zum teuren Europagas den US-Gas-Honeypot weiter füllen. Zu bedenken ist aber eben, daß Shalegas nur unter großem Aufwand zu fördern ist, also die Kosten steigen und somit für die Förderer weniger rentabel wird, man sich zurück zieht. So sichert man sich zwar die Förderrechte, bohrt bzw. produziert aber noch nicht. Das wird bei der zunehmenden Nachfrage die Preise langsam steigen lassen.
Langfristig sehe ich Erdgas sehr positiv. Jedoch ist für uns derzeitig eine Investition in Gebiete mit hohem Gasanteil mittelfristig auch zu unrentabel und so langfristig wie vielleicht ich, denken die meisten Investoren kaum. So wird das mitgeförderte Erdgas auch bei den letzten Projekten gar nicht erst mit einkalkuliert. Es ist uns lieber, wenn es als zusätzlicher Obulus obendrauf kommt. +++
8.1.- Neues Ungemach droht den Klimaerwärmungsapokalytikern. Erneut wird einer Erwärmung des Erdklimas widersprochen. Diesmal offiziell vom britischem Wetterdienst. Er geht davon aus, daß die globalen Temperaturen bis 2017 wahrscheinlich nur mehr 0,43 °C über dem Durchschnitt liegen, bei einer Fehlertoleranz von 0,15°C ist das faktsich zu vernachlässigen. So langsam muß die Klimapolitik nun mal in Erklärungsnot oder mit einer neuen abstrußen Idee kommen.
Ungemach droht auch künftigen Anleihenbesitzern. Wie jetzt bekannt wird, gibt es bei neuen Staatsanleihen sozialistische Enteignungsklauseln, um es den Eurostaaten zu ermöglichen, Schuldenschnitte unkomplizierter durchzuführen. Ich frage mich allerdings, wer jetzt aufgrund des sehr sicheren Erlebensfalles eines solchen Enteignungsrisikos noch diese Bonds kauft, welche ja bislang immer als mündelsicher angepriesen wurden? Solche Papiere sind bei vielen Fonds-und Pensionskassen sogar Pflichtinvestment. Demzufolge muß aber nun auch jeder Käufer von darauf basierenden Folgeprodukten auf das Enteignungsrisiko im Prospekt hingewiesen werden. Ob man das auch macht?
So ganz klar ist mir daher diese Aktion nicht, es sei denn, sie wird künftig totgeschwiegen oder mit weiteren Gesetzen vervollständigt, z.B. durch Zwangsanleihen. Hier kommt sicher noch was nach. Dieses zusätzlich juristisch abgesegnete Risiko dient ja nicht gerade dazu, den angeschlagenen Pleiteländern über die Anleihen weiter Geld zu leihen, wenn die Wahrscheinlichkeit hoch ist, 50 % oder mehr beim nächstem Crash darauf abschreiben zu müssen, so wie jüngst bei Griechenbonds.
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7.1. - Stammleser und Investoren wissen um meinen selbstverordneten Bildungsauftrag, vor einer Investition möglichst umfassende finanzielle Bildung zum Investment sowie zu den Hintergründen und Grundlagen des Geldsystems zu vermitteln.
Nur so gelingt es meiner Ansicht nach, durch den Zusatznutzen dieser Homepage nicht nur zufriedene Kunden/Leser/Investoren zu bekommen sondern vor allem diese möglichst vor größeren Fehlinvestitionen zu schützen. So biete ich Ihnen heute wieder einen interessanten Videolink an (bitte auf das Bild klicken) , der die deutsche Justiz entlarvt, da sie die Geldschöpfung nicht in Ihrer Tragweite verstehen (wollen) und ihre Rechtsprechung diesbezüglich absurd wird.
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4.1. - Ein wichtiges Kriterium beim langfristigen investieren (und auch spekulieren) wird doch recht wenig beachtet. Dabei hängt tatsächlich alles davon ab: von der Intelligenz oder Dummheit der Masse. Es verwundert uns nicht, daß die Forschung feststellte, daß die Menschen immer dümmer werden. Das hat sehr unterschiedliche Ursachen. Der Entwicklungsbiologe führt das darauf zurück, daß die Menschen nicht mehr wie früher durch die gefährliche Wildnis streifen müssen und somit Intellekt verlieren. Dabei bräuchten sie heute finanziellen Intellekt, um wenigstens zu leben und nicht nur zu existieren.
Es ist aber auch ein wiederkehrendes Phänomen der langwelligen Wirtschaftszyklen bei Verschuldungskreisläufen. Nach Zusammenbrüchen oder Kriegen mit Not muß die Masse kreativer sein als heute. Mit zunehmendem Wohlstand, stetiger Verfügbarkeit aller Waren/Dienstleistungen und Arbeitsteilung durch Computer verkümmern die Synapsen. Gefahren werden nicht mehr wahr genommen, da auch die vorherige Generation kaum noch welche kannte und sie somit nicht als Erfahrungswert weiter gab. Die Ausnahme sind hier die Ostdeutschen, die den DDR-Crash noch im Gedächtnis haben.
Natürlich lassen sich dumme Menschen, die nicht mehr selber denken können, politisch und ideologisch besser manipulieren und steuern. Das weis die intellektuelle Weltelite nur zu gut. So wird in Schulen und auch in den höheren Lehreinrichtungen kaum noch selbständig gedacht, sondern nur abrufbares, oft völlig falsches Fachwissen gelehrt und hauptsächlich (Lehr-) Meinungen gebildet. Diese Meinung der pseudowissenschaftlichen Konsensgesellschaft wird dann als Eigene über den Abschlußtitel angenommen und wie Eigentum verteidigt. Da man damit i.d.R. kaum aneckt, weil alle so denken, wird nicht hinterfragt. Der kleine kritsiche Rest sind "Verschwörungstheoretiker" oder "Rechtsradikale" - Noch! Jedoch beginnt sich das langsam zu ändern, durch das Internet.
Was das mit Investments zu tun hat? Man geht bei der Beurteilung von Kaufverhalten oder Trends meist von sich aus, was subjektiv auch als logisch erscheint. Doch die Masse reagiert überraschend gegenteilig. Gerade auch bei Geldanlagen folgt sie dem, was man ihr jahrzehntelang eintrichterte. Auch wenn die Hütte schon lichterloh brennt, bleibt man im Sessel sitzen. Diese geistige Lethargie und die Manipulationskünste des Systems halten jenes daher immer noch am Laufen wobei es rein rational schon lange gecrasht sein müsste. Wer vor Jahren meinte, daß nun alle aus dem €-o. $- Papier flüchten, sah sich entsetzt die irrationale Masse an, die es eben nicht tat, gar das Gegenteil oder schlichtweg gar nichts machte. Deshalb muß man beim investieren immer die Irrationalität der Massen berücksichtigen um nicht falschen Hoffnungen oder Fehlinvestments zu unterliegen.
Wer mehr darüber wissen will, und das sollte man, dem empfehle ich Gustave Le Bons" Die Psychologie der Massen". Das war schon im 19.Jh. so und hat sich bis heute nicht verändert. Die Masse ist und bleibt dumm. Selbst Doktoranden oder Professoren sind davon nicht gefeit. Diese sind eher noch anfälliger. Es heißt ja auch nicht umsonst " Bauernschläue". Leser dieser Seite sind gehören natürlich nicht zur "Masse". +++
3.1. - Wer hatte noch gleich den Irak wegen angeblicher Massenvernichtungswaffen angegriffen um an sein Öl zu kommen? China war es nicht, jedoch saugt sich der Drache schon seit Jahren in dem Land fest. So plant PetroChina erneut einen Milliarden-Öl-Deal und will die Beteiligung an einem der größten Ölfelder ExxonMobil abkaufen, welche ausgerechnet von der durch die USA installierten irakischen Regierung unter Druck gesetzt werden. Man stieß sich an separaten Verträgen mit den autonomen Kurden. Die Chinesen sind da offensichtlich diplomatischer. Die ausländische US-Ölpolitik gelangt zusehens in die Defensive und das trotz des größten Militäraparates der Welt. Deshalb baut man wohl die eigenen Inlandsreserven aus.
Kennen Sie NF 3 ? Das ist ganz ganz böses Stickstofftrifluorid und seit die CO² - Lügenmärchen immer offenkundiger werden, wird die nächste Sau vorbereitet, die durchs Klimaschwindeldorf getrieben werden soll. Dieses Gas, welches wie CO² ebenfalls schwerer als Luft ist und somit nicht nach oben steigen kann um den ebenfalls nicht bewiesenen "Treibhauseffekt" auszulösen, eignet sich leider nicht so gut für eine Massensteuer. Es "dünstet" hauptsächlich bei der Solar- und Flachbildschirmproduktion aus. Diese befindet sich wo? Ah ja, in China, die sich einen Dreck um westeuropäische Klimalügen scheren. So nützt es also nur der Daseinsberechtigung der Klimaidioten. Hab ich Idioten geschrieben? Ich meine natürlich Ideologen. Das ist das gleiche? Nun , dann war es Absicht.
Kennen Sie Wien? Nein, nicht die Stadt sondern Byron. Er, also Byron Wien, gehört zur Heuschrecke Blackstone. Diese betreiben einen sogen. "Beratungsdienst". Jedenfalls soll Wiens Trefferquote gut sein, also gut für Blackstone. In Punkt 4 sagt nun seine Glaskugel, daß "die Demokraten ein Programm zur Förderung erneuerbarer Energien auflegen werden und der Ölpreis deshalb auf 70 $ sinke". Abgesehen davon, daß ich hierbei immer das Gegenteil machen würde, was die "Vorhersage" inspirieren soll, steigt ja gerade durch Konjunkturprogramme- egal welcher Art- die Ölnachfrage. Nach dem Phantasie- Programm steigt sie auch, weil alle "Erneuerbaren" eine negative Energiebilanz haben. Letztlich braucht es für Konjunkturprogramme neues Geld, was gedruckt wird. Genau das treibt wegen der Öl-Dollar-Bindung primär den Ölpreis. Man sieht also, was von solchen Vorhersagen zu halten ist- die Spekulanten in die falsche Richtung jagen und dann gegen sie wetten. Man lernt dazu- von Goldman Sachs...
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2.1.-Das dominierende finanzpolitische Thema um den Jahreswechsel war das Kasperletheater um den US-Haushalt. Zwar steigerte man bei der Vorstellung schon mal die Spannung, indem man den Termin verstreichen ließ, einigte sich aber letztlich doch. Der Ölpreis nahm dies übrigens schon vor Sylvester vorweg. Er stieg, die Börsen folgten heute nach. Die nächste diesbezügliche Theatervorstellung wird in zwei bis drei Monaten erwartet, dann wenn das Geld wieder weg ist.
Man kann sich sehr sicher sein, daß es auch ein 100. mal geben wird, wo in den USA die Schuldenobergrenze in Richtung auf die 20 Billionen verschoben wird. Die Häufung der Debatten darüber spiegeln zeitlich natürlich auch die Exponentialfunktion wieder.
Selbst wenn sich die Parteien sich nicht einigen würden, wäre Ben Bernanke zur Stelle und würde weiter Geld drucken. Wir können uns darauf verlassen, daß Deflation möglichst verhindert und alles auf Teufel komm raus inflationiert wird. Solange bis die Währungen massiv abgestoßen werden. Das dauert aber noch.
In der Zwischenzeit erhöhen sich die Preise, vornehmlich für Öl und Gas.Die Auswirkungen bekommen all diejenigen zu spüren, welche sich nicht mit dem System beschäftigen und entsprechend vorbeugen. Jene kompensieren dann die Preissteigerungen mit Bibbern im abgedunkeltem Hause, man spart an den Heizkosten und beim Licht.
Besser wäre es gewesen, sich schon vor Jahren auf diese Situation vorzubereiten- mit entsprechenden Investments und alternativen Einkommensquellen. Aber wem sag´ich das?