7.2. - Der Springer-Verlag legt bzgl. CO2- Lüge heute nach - erstaunlich! Liest man den Kurzartikel bei BILD könnte man aber meinen, hier wird der nächste dörfliche Sauentrieb vorbereitet: Der Ruß ist schuld. Nein, nicht die Russen, sondern Ruß, wiederum CO2 in fester Form. Was soll das?
Zeitgleich kommt der erwachte RWE-Manager Vahrenholt bei der WELT genauer zu Wort. Der frühere Klimaideologe stellte 2010 fest, daß das IPCC alles andere als wissenschaftlich arbeite. Sein gesunder Menschenverstand sagte ihm: "Ich dachte, wenn das hier so läuft, dann ist das bei anderen Panels des IPCC vielleicht auch so." Ja, Herr Vahrenholt und nicht nur beim IPCC wird so gelogen- auch in vielen anderen Bereichen. Also forschen Sie mal anderswo weiter. Da können Sie noch mehrere Bücher schreiben.
Leider fehlt noch die letzte Konsequenz dieser neuen Erkenntnis: Sofortiger Stopp bzw. Rückbau aller auf dieser Ideologie basierenden Unsinnigkeiten wie Solar, Windkraft, Biodiesel, CO2-Zertifikatehandel, Strafsteuern aller Art, Dämmungsunsinn, EEG. Subventionen, Passivhäuser, Elektroautos, Ökosteuern, Energiewende,KKW-Ausstieg, Subventionen an die 3. Welt wg. angeblicher Klimabeeinflussung usw.usf. Dazu finanzielle in Haftungnahme aller diese Ideologie verbreitenden Parteien wie z.B., die Grünen, CDU, Linke, FDP, SPD sowie deren Unterstützer in Wirtschaft ( Al Gore) und den Medien (ausnahmsweise ohne Springer und RTL ). Natürlich Belohnung all jener, die seit Jahrzehnten gegen diesen Unsinn agieren.
Man glaubt gar nicht, was in den letzten 30 Jahren alles mit dieser Lüge begründet wurde und sich schon verselbständigt hat. Aber irgendwann ist mal Schluß mit der Lügerei.
PS: Etwas ganz wichtiges fehlt auch in den Artikeln: Der CO2-Gehalt der Luft beträgt 0,038%. 1,2% davon macht lt. Umweltbundesamt der Mensch. Von diesen 1,2 % macht Deutschland 3,1%. Dieser Anteil soll um 20% gesenkt werden. Damit würde Deutschland den CO2-Gehalt der Atmosphäre um sagenhafte 0,0000472 % beeinflussen.
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6.2. - Die BILD versucht heute mit dem Artikel Die CO2-Lüge noch etwas halbherzig dieser auf die Spur zu kommen. Am Wochenende veröffentlichte der gleiche Verlag in seiner WELTonline schon den Zweifler-Artikel zur Dämmung als Todesurteil für Fachwerkhäuser.
Ich kann das natürlich nur begrüßen, auch wenn Springer ziemlich spät dran ist. Schließlich hatte RTL schon im Sommer 2007 den engl. Film des Großen Klimaschwindels (original: The Great Global Warming Swindle) ins Fernsehen gebracht. Passiert ist seitdem noch nicht viel - oder doch? Doch! Es ist einiges passiert!
Diesem damaligen Filmbeitrag verdanken Sie alle z.B. nämlich auch Ihre Ölinvestments. Er war sozusagen mein persönlicher Weckruf, mich mit dieser Religion erstmalig ernsthaft wissenschaftlich auseinander zu setzen. Dem folgte der Dämmstoffschwindel, diesem der Weltgeldbetrug samt dem Erdölschwindel und seiner Zusammenhänge. Später ging es in Schwindel eregendere Abgründe weiter..... Ein Resultat dieser über 10 000 Stunden Recherchen auf sehr vielen Gebieten ist u.a. diese Homepage. Getreu eines meiner Leitsätze, daß in jedem Nachteil ein noch viel größerer Vorteil liegt, habe ich aus diesen Informationen das für mich Bestmögliche gemacht. Ich hoffe auch etwas beigetragen zu haben, daß die, die Freiheit zerstörenden Lügen, weiter durch Vervielfältigung der Faktenlage aufgedeckt werden - dank des Internets und seiner stark gewachsenen Aufklärungsbewegung.
So ist die Philosophie dieser Seite nicht nur ein außergewöhnliches Investment vorzustellen, sondern viele, für die Leser - auch geldwerte - Zusatznutzen zu vermitteln. Weiter beweist es, daß man tatsächlich die Welt verändern kann, wenn man zuerst bei sich selbst anfängt. Schließlich zählen für mich als wissenschaftlich Gebildeten kein Konsens von politisch motivierten "Wissenschaftlern" sondern einzig Beweise. Daher kann ich auch hier drunter zeichnen: q.e.d.
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3.2. - Nochmal zu Exxon vs. Apple. In den Charts der Gewinne platziert natürlich der Ölmulti vor dem überbewertetem Apfelpflücker. Exxon machte 2011 satte 41 Mrd. $ Gewinn, Apple "nur" 26 Mrd. In Anbetracht des Cashflow ist es sicher selbst Exxon-Aktionären egal, daß der Konzern nicht das teuerste Unternehmen an den Börsen ist. Allerdings ist auch der Cashflow über Dividenten von Aktien vergleichsweise gering, als wenn man direkt einige Quellenanteile besitzt.
Und weil wegen der "Erderwärmungskälte" des dritten harten Winters infolge der Ölverbrauch allgemeines Tagesthema ist, geben erneut inkompetente Journalisten der ARD-Börse ihren Senf zu angeblichen Investments dazu. Dafür ergießen sie sich im Gejammer von Verlusten, die Ölzertifikate die letzten Jahre brachten. Zudem glaubt man, daß die Öl-Nachfrage 2012 nur um 1 % steige - was durchaus sein kann- und daher kein Spekulationsraum nach oben bliebe. Selbst Schuld, wenn man Spekulation mit investieren verdreht und dem Dummvolke diese immer als guten Tip verkaufen will. Daß man selbst alternativ Ölfelder besitzen muß um börsenunabhängig zu werden, kennen diese selbst nach 15 Jahren deutscher Marktplatzierung immer noch nicht. Dazu müsste man ja mal anfangen selbst zu recherchieren. Dann würden sie feststellen, daß man auch in Zeiten mit sinkendem Ölverbrauchs damit bessere Gewinne machen kann als mit Futures.
Neben den bekannt gewordenen geplanten Angriffsvorbereitungen Israels gegen Iran wird auch an südlicher Front wohl bald scharmützelt: Es geht, Sie erraten es schon, um Öl. So haben die Engländer einen Zerstörer zu den von Argentinien beanspruchten Falklandinseln geschickt um die britischen Ansprüche an den Malvinen zu demonstrieren. Der seit 30 Jahren schwelende Konflikt flammte wieder auf, als Argentinien versuchte, neue Ölbohrungen der Briten in dem Gebiet zu stören. Wenns um Rohstoffe geht, versteht man eben keine Späßchen.
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2.2.- Der Investor muß sich natürlich mit den Höhen und Tiefen der, den Cashflow bestimmenden Preise, arrangieren und so auch Abstürze einplanen. Dies machten offensichtlich weder die Schiffsfondsinitiatoren, deren finanzierende Banken und gleich recht nicht die Anlegerschafe. Da der BDI und auch der HARPEX weiter stark gegen Süden tendieren, werden nun zuhauf die Kreditsummen sauer. Natürlich versuchen die Anleger jetzt verzweifelt über evtl. Prospekthaftungsklagen sich vor weiterem Schaden durch Nachschußpflicht und Totalverlust zu schützen. Das wird nichts helfen- es gehen dann einfach alle pleite.
Man muß eben vorher die Due Diligence betreiben und nicht danach. Bei Schiffsfonds sieht man sehr gut was es bedeutet, wenn der Typ Anleger zum Investor gepusht werden soll. Investorenpersönlichkeit weisen alle drei der betroffenen Parteien nicht auf. Die meisten Beteiligten sind Angestellte oder freiberufliche Hamsterradläufer (Zahnärzte o.ä.). Abgesehen davon sind für den BDI-Crash nicht nur Überkapazitäten oder temporäre chinesische Kapazitätsschübe Schuld, sondern offensichtlich sieht man daran den erwarteten double dip kommen- die nächste große Depressionswelle.
Genauso ist es bei der Gattung der Solarschafe. In Spanien hat die Regierung ein unvorhergesehenes Moratorium beschlossen die Subvention für neue Anlagen zu kappen. Also ich habe das nachweislich (u.a. im hiesigen Archiv schon 2009) vorhergesehen. Politische Subventionen gepaart mit Kreditfinanzierung macht gleich doppelt abhängig (auch eine Art Hebelwirkung) und diese Politiker samt Bankster machen später dann was sie wollen. Dabei wäre im sonnigen Spanien der Solarstrom noch rentabler als im düsterem Deutschland. Dafür macht man das hier etwas raffinierter: Wegen fehlender Netzinfrastruktur und damit Überlastungsgefahr werden die unregelmäßigen Kleinsteinspeißer ausgerechnet im best- case- Falle langen Sonnenscheins einfach unvorhergesehen abgeklemmt. Somit kann man das rechtlich auf die "höhere Gewalt" delegieren. Also ich finde diese Idee echt clever, denn diese Variante habe ich leider nicht vorher gesehen.
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1.2. - Derzeit ist ja das angeblich reichste börsengelistete Unternehmen Apple, gefolgt von Exxon, einem Standard-Oil-Derivat der Rockefeller-Family. Auch an einer solchen verzerrten Bewertung erkennt der kritische Analyst, daß es bei der Börse oftmals um Phantasie, keine Werte geht. Welchen wahren Wert Exxons Öl für die westliche Welt hätte, würde man erkennen, wenn die mal all Ihre Ölquellen verschließen - so ein, zwei Monate vielleicht. Aber macht ruhig, in jedem Apple steckt Erdöl und Erdgas für Herstellung, Vertrieb usw. "Apfelprodukte" sind dagegen wenig essentiell. Die würde keiner vermissen. Aber so ist halt der Markt - oft das Gegenteil des Rationalen, des gesunden Menschenverstandes, was man einkalkulieren muß. Was passiert, wenn Gier wieder Hirn frist dürften wir demnächst beim IPO (Börsengang) des "Gesichtsbuchs" beobachten.
Etwas Hirn ist aber bei Exxon aufgetaucht, man will nach vielen Protesten und berechtigter Kritik nun auf giftige Chemie beim hydraulic fracing verzichten. Allerdings erst in 2 Jahren, solange sind die sicher vertraglich gebunden. Fracing ist das Aufschießen von meist Schiefergesteinsschichten mittels extrem hohen Wasserdrucks, vermischt mit Sanden und Chemikalien. Es wird vorrangig bei der Erdgasgewinnung eingesetzt. Da Fracing sehr teuer ist - pro Bohrung werden bis zu 12 Trucks mit Hochdruckpumpen parallel geschlossen,kosten 240.000 $ oder mehr- benötigt man für Rentabilität einen akzeptablen Erdgaspreis. Seit Jahren lässt dieser wegen des Fracingbooms samt Überproduktion leider zu wünschen übrig. Daher ziehen wir uns auch schrittweise aus der Barnett- Shale in Texas zurück, da dort der Erdgasanteil dem des Öls bei der Förderung überwiegt (Projekte seit 2009 sind eh nicht dort). In Kalksandsteingebieten kommt auch rentables Gas, aber man braucht keine teuren Fracs und der Ölanteil ist höher. So kann man auch rentabel an Erdgas bei Niedrigstpreisen verdienen.
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31.1. - "So investieren Sie in Sachwerte"-tittelt die FTD- das Zentralorgan der "gehobenen Finanzelite". Zur Auswahl stehen Design,Kunst, Autos, Uhren,Wein, Briefmarken, Münzen. Das ist alles reiner Konsumtionsmüll, höchstens Spekulation und alles andere als ein sophisticated investment.
Weder das eine noch das andere wirft cashflow ab und dient nur dem Statusgefühl: "Ich habe was - also bin ich." Immer wieder wird das Wort Investment mit Spekulationsempfehlungen verwässert und tatsächliche Spekulanten sehen sich als Investoren.
Nochmals zu meiner eigenen Begriffsdefinition:
Sparen bedeutet nicht ausgegebenes Geld ohne Ertrag zu sammeln. Anlegen bedeutet gespartes Geld Anderen für nicht selbst geprüfte Spekulationen zu überlassen. Spekulieren bedeutet, zu wetten, daß gesammeltes Geld mittels Erwerb von unterbewerteten Gütern später mehr Kaufkraft zum Konsumieren erzeugt. Investieren bedeutet, sich selbst seltene Geschäftsmöglichkeiten zu organisieren, welche aus diesen regelmäßige passive Einkünfte (cashflow) durch sinnvolle Wertschöpfungen generieren und dabei gleichzeitig über den Ertragswert des Investments Sachwertzuwachs bekommen. Das wichtigste Ziel von Investoren ist aber den seltenen imateriellen Wert zu erhalten: Zeit für sich selbst.
Wahrscheinlich sind nicht mal die Autoren solcher Artikel selbst Sparer sondern hauptsächlich Verschuldete. Wenn Sie wissen wollen, wie man wohlhabend wird, muß man daher diejenigen fragen, die es schon sind und nicht jene, die weder die Begriffe auseinander halten können und darüber hinaus noch anonym in Zeitungen Tips dazu geben wollen.
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30.1. - Der Iran will per Gesetz gar für 5 bis 15 Jahre Ölexporte in die EU stoppen. Das ist eine ziemlich selbstbewußte Vorgabe. Man hat offensichtlich genug Abnehmer in Asien. Allerdings liegt noch kein Gesetzentwurf vor. Jedenfalls sind nun Beobachter der internat. Atomenergiebehörde in den Iran gereist. Diese suchen sicher vergeblich Indizien zur Herstellung einer Atombombe. Man könnte es auch leichter haben, die CIA fragen. Diese stellte schon fest, daß der Iran dazu keine Fähigkeiten besitzt. Ähnliches machte man ja auch im Irak- das Endergebnis ist bekannt.
Welche finanzpolitischen Hintergründe diese Kriege tatsächlich haben, beleuchtet auch der Lars- Schall- Translator-Blog : Der Petrodollar, das Gold und der Iran.
Derzeit wird aber erstmal weiter mit Worten geschossen- was ruhig so bleiben kann. Solange der Ölpreis auch keine markanten Bewegungen durch Insideraktivitäten macht, ist mit einem Krieg noch nicht zu rechnen.
Mit einem weiteren Scharmützel rechnet aber der europäische Markt- man erwartet nun die Pleite von Portugal. Italien konnte sich ja zunächst etwas erholen, die Bondzinsen sanken. Dafür steigen die portugisischen enorm: 10-jährige mit 16%, 3-jährige mit 22%, echtes default-Niveau.
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27.1. - Der sich im persischen Golf befindliche atomgetriebene Flugzeugträger "Enterprise" wurde von iranischen Speedbooten angegriffen und versenkt. Neben 3400 toten Soldaten besteht noch die Gefahr einer Verstrahlung der Region. Die USA bombardiert jetzt Teheran, da auch die ausbleibenden Öllieferungen nach Europa als Kriegserklärung gedeutet werden....
So oder ähnlich könnte man den Krieg beginnen. Ein kurzes US-Video (2:36) versucht diese mögliche False Flag Aktion durch Öffentlichkeit zu verhindern, ein neues 9/11- Pearl Harbour mit Entsorgung von ausgedientem Atomschrott einen erneuten Kriegsgrund zu legitimieren. Wenn es genug vorab sehen, könnte man, sofern es den Plan dazu gab, diesen Auslöser beseitigen. Man weiß aber damit noch lange nicht, ob es denn dann so geplant war. Zudem gäbe es sicher noch Plan B oder C. Jedenfalls meldet sich doch ein Teil der Friedensbewegung. Ich hoffe sie hat Erfolg. Der Ölpreis steigt ohnehin von selbst durch die Verknappung wegen zu geringen Investitionen in neue Felder sowie die "planmäßige" FED- Inflationierung bis zunächst 2014.
Wer immer noch als Angsthase belächelt wird, wenn er den Freund zu Krisenvorsorgemaßnahmen (Notstrom, Öl, Gold, Lebensmittel) überzeugen will, sollte ihm diese Fotostrecke zeigen. Nein, das Geldsystem ist noch nicht zusammen gebrochen, lediglich die Logistik, Teile des Transportsystems wurde temporär zusammen gebrochen. Nicht in Quagadougu hinter der Düne sondern in einem reichen europäischen Land - Italien. Da nützt es selbst nichts, wenn die ausbleibenden Öllieferungen von der IEA- Reserve kompensiert werden. Die kommen nicht mal bis zur Raffinerie durch. In Deutschland nicht möglich? Hahaha! Bald werden die Gewerkschaften ebenfalls dieses Vorbild für Streiks würdigen und kopieren: Wasserwerke, Stromversorger, Brummifahrer .... Reicht schon, damit Sie nach 5 Tagen nichts mehr zu knabbern haben. Nicht die Infrastruktur bricht zusammen sondern wird für verschiedene Gruppen in Geiselhaft genommen. Deshalb benötigt man persönliche Vorsorge - zunächst zumindest. Nutzen Sie Ihre ersten Öl-Ausschüttungen oder eine Unze Gold dafür. Das ist eine super Investition- in die eigene Ruhe!
PS: Falls sich jemand fragt, warum man das immer noch nicht in den "unabhängigen" deutschen "Qualitätsmedien" liest: Die haben einfach Angst vor dem Vorbildeffekt und verschweigen das - noch zumindest.
Da hat jetzt Griechenland ein Problem, bekommen die doch nicht mal bis zum Embargotermin im Juli alternative Lieferverträge hin. Irans Schulden bei den Italienern werden nicht mehr bedient. Diese wurden nämlich mit Öllieferungen beglichen. Seitens des Embargos erhielten sie deshalb eine Ausnahmegenehmigung für Ölimporte, die nun obsolet wird. Großbritannien bekommt Muffensausen und signalisiert u.U. das Embargo aufzulösen. Auch Südkorea und die Japaner bitten um eine Ausnahmeregelung, weil sie auf iranisches Öl dringend angewiesen sind. Wahrscheinlich haben sich auch dort die Raffinerien technisch auf die Sorte eingerichtet.
Daß auch der Coup mit der Zentralbanksperre sinnlos ist, zeigten die letzten Meldungen über die Ölabrechnungen von China und Indien mit physischem Gold. Zusätzlich kündigte Indien an, alles verfügbare Öl des Irans abzunehmen. Für China sind die 15 % Importöl aus Iran gar eine Frage der Nationalen Sicherheit. Der Iran ist somit wichtiger als die Saudis. China könnte sein Öl dadurch sogar nun billiger beziehen und sich unabhängiger von der US-dominierten Referenzsorte WTI machen.
Also alles in allen wackelt hier der Schwanz mit dem Hund. Tja, wer das Öl hat, hat die Macht, wer das Gold hat, macht die Regeln. Hat man beides ist man autark. Der Westen hat weder von dem Einem noch dem Anderen genug, brüskiert sich aber großkotzig. Bald wird man betteln gehen müssen oder die Kanonen donnern.
Noch hat der Ölpreis diesbezüglich nicht reagiert, das dürfte passieren, wenn die iranischen Beschlüsse durch sind. Der IWF erwartet dadurch 20 - 30% höhere Preise. So könnten wir im Frühjahr das Allzeithoch wiedersehen. Hauptsache Sie sind jetzt ausreichend geölt und sitzen fest im Sattel, falls es ernst wird.
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25.1.- FED- Offenmarktausschuß verspricht Minizins - also weiteres inflationieren - bis 2014. Gold geht mit 50 $-Sprung über 1700er Marke, Öl folgt, Erdgas auch endlich wieder mit 5% im plus. Es geht wieder rund. Alles bestens für uns.
25.1. - Studie belegt: 95% der Menschen sind Schafe. Das beschriebene Experiment ist an sich nicht neu, belegt nur erneut, daß nur 5 % wahrlich erfolgreich werden -egal auf welchem Gebiet. Erfolg ist nicht primär abhängig vom Gesellschaftssystem, sondern von der persönlichen Einstellung und den Zielen. Ich war im DDR- Sozialismus genauso erfolgreich wie heute- nur wendete ich damals die Erfolgsmethoden unbewußt an. Was ich brennend wollte, bekam ich auch.
Ich erinnere mich sehr gut an die 1990 gelesene Studie der Harvard Business School vom Vorjahr. Diese ergab, daß 90% der Leute nicht wissen, was Sie in den nächsten Jahren zu tun gedenken,welche Ziele sie haben. 10% wußten es und 3% von denen schrieben diese schriftlich nieder. Erstaulich war, daß lediglich diese 3% auch nur ihre Ziele erreichten, erfolgreich wurden, die anderen nicht. Und diese 3% bestimmen auch diese Welt hauptsächlich- von Anbeginn an. Seitdem studierte ich die Erfolgsmethoden und schreibe ich mir u.a. jährlich meine Ziele auf. Selbstverständlich formulierte ich schon 1993 auch meine 12 Lebensziele. Ich verspreche Ihnen, daß es funktioniert. Alles was ich wollte, erreichte ich damit- teilweise mehr und später wird es immer einfacher. Haben Sie Ihre Ziele und mindestens 50 Wünsche schon schriftlich notiert? Wenn nicht haben Sie KEINE Chance. Das meine ich ernst!!!
Was auch jeder Investor braucht ist finanzielle Intelligenz genauso wie das Wissen um die Geheimnisse der Reichen oder um Das Geheimnis des Gewinnens. Was machen die anders als Sie? Die meisten erzählen es - 90% hören nicht zu aber 3% machen es nach und... haben dadurch auch keine Konkurrenz zu fürchten.
Die 5% stellen übrigens auch die kritische Masse dar, die reicht, um die Welt zu verändern. Man muß also nicht die Hälfte überzeugen, überreden, begeistern. Das nützt eh nichts. Es reicht gar 1%, aus dem die 5% der kritischen Masse hervor geht. Gerade in dieser Epoche sind wir bei einem solchem Wandel. "Lieber positiv verrückt, als negativ normal!"
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24.1.- Öl für Gold - das Thema trifft auf Resonanz. Mittlerweile sind die Quellen verifiziert. So berichten israelische wie iranische Quellen zudem, daß China diesem Beispiel folgen könne. Immerhin geht es für den Iran um 40 % seiner gesamten Exporte dorthin - 1 Mio. Barrel täglich. Für Goldzahlungen braucht man auch keine sanktionierbare Zentralbank. Das geht physisch per Schiff oder Flugzeug. Hier entsteht gerade ein Megatrend.
Das Hauptproblem haben dann die USA. Der Dollar wird weiter abwerten und die Importe aus dem Nahen Osten künftig gefährden. Wollen doch die Araber seit Jahren einen Gold-Dinar einführen. Da weder in Fort Knox noch unter Manhatten nenneswertes US-Gold liegt, dürfte- wenn der Trend zu diesem Zahlungsmittel Schule macht -die USA nur noch aus eigenen Feldern und denen der Verbündeten Öl zapfen. Wenn ich auf etwas spekuliere- dann darauf!
Mit einem Embargo kann man vielleicht noch westliche Zeitungsleser beeindrucken, den Iran sicher weniger. Dieser hatte genug Zeit die Strategie der USA und Israels zu studieren und ist vorbereitet durch Verbündete in Asien und Südamerika. Der Dollar spielt somit für das Land kaum noch eine Rolle, da die Geschäfte teils schon in asiatischen Währungen abgewickelt werden. Einzig ein Krieg oder erzwungener US-höriger Regimewechsel könnte das noch revidieren.
Probleme werden beim Embargo eher die Europäer bekommen: Zwar hat der Iran mit seinen Importen dorthin ca. 20%, was für die EU nur 6 % Iranöl ausmacht, aber einige Länder bekommen doch recht viel: Griechenland 25%, Italien 13%, Spanien 10%. Bis 1.Juli soll noch geliefert werden. Dann brauchen auch die Raffinerien ein gleichwertig zu verarbeitendes Rohöl, da diese Betriebe auf gewisse Säuregrade spezialisiert sind. Auf jeden Fall wirds teurer.
Möglicherweise können Sie bald erstmalig selbst die alte Börsen- Regel befolgen: "Investieren, wenn die Kanonen donnern." Allen denen das zu makaber klingt, können ja mal die Friedensbewegung aufwecken. Wo schlafen die überhaupt? Weder in Europa noch den USA rührt sich was.
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23.1. -Die EU beschließt jetzt das Embargo gegen den Iran und schneidet sich damit natürlich selber ins Fleisch. So hat gerade Griechenland erhebliche Engpässe zu verkraften. Der Iran ist das einzige Land, was den Pleitegriechen noch Öl liefert und zwar ohne Vorkasse. Ab jetzt gibts für die Hellenen nur noch Öl gegen Bares.Ähnlichers könnte Italien und Spanien bevorstehen.
Das Embargo tritt allerdings schrittweise in Kraft, schließlich kann man an bestehenden Verträgen nicht rütteln und man benötigt neue zuverlässige Kompensatoren. Die 20% des iranischen Öls für Europa werden künftig wohl nach Asien gehen und der Iran es sich überlegen, den Westen weiter zu beliefern. Da auch die Konten der iran. Zentralbank eingefroren wurden sowie dem Embargo auch Ölausrüstungstechnik unterliegt, holt sich das Land diese dann eben von Russland und legt das Geld in China an.
Der Stürmer bei WELTonline schießt schon mal die Bevölkerung auf höhere Ölpreise ein und propagiert den Grund: Lieber ein hoher Ölpreis als die iranische Bombe. Alles natürlich ohne Beweise. Erinnern Sie sich noch an den Irakkrieg. Damals gabs noch Inspektionen, die die Massenvernichtungswaffen suchten. Da man sie nicht fand, unterlässt man diesmal lieber gleich sowas.
PS: Vor Jahren schrieb ich schon, daß Öl das erste sein wird, was wieder mit Gold bezahlt werden würde. Die erste Bestätigung dessen gabs im November 2009, als Russland von der Ukraine Gold fürs Gas bekam. Jetzt sind wir weiter. Gold für Öl: Indien bezahlte( lt. noch unbestätigten Berichten) die Iraner bereits mit Gold für die Öllieferungen. Auch alle Goldbugs werden in Zukunft ihr Gold für Öl oder Ölbeteiligungen hergeben werden- denn Ölfelder haben einen Cashflow! Dennoch ist damit auch bewiesen, daß Gold Geld ist!
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21.1.-Es geht schon los.-EU verhängt jezt ein Ölembargodie Saudis wollen mehr Geld fürs "Kompensationsöl" des "lender of last oil-resort". Ganz klar, wenn ich immer als Notlieferant einspringen soll, will ich fürs Vorhalten der Reserve mehr Geld. Prima! Die Zielmarke des "angemessenen Preises" der Saudis wurde von 75 auf 100 Dollar hoch gehoben.Prima! Man spekuliert, ob man damit die Mindest- oder Höchstgrenze des Preises meinte. Na die Mindestgrenze natürlich, 100 $ ist doch schon jetzt der Boden. Was glaubt ihr denn? +++
20.1. - Die teure Energie treibt die Erzeugerpreise in die Höhe Diese werden dann auf die Konsumgüter umgelegt, was der Bürger in Form
der Teuerung missverständlich als Inflation definiert. Diese war aber
schon vorab über FED oder EZB erfolgt und hat sich, wie hier seit Jahren
prognostiziert, zuerst bei Öl (und Gold) bemerkbar gemacht. Man sieht
auch, wie sich der Ölpreis durchgängig um die 100 $ stabilisiert, samt
Gewöhnungseffekt.
Jetzt kann man im Jammergesang der Masse mit
einstimmen. Ich empfehle sich darüber zu erfreuen, also das Gegenteil
davon zu tun. Gegen die Inflatiom können Sie nämlich persönlich
nichts ausrichten. Sie können aber das Wissen darüber für sich nutzbar
machen und davon profitieren, reich werden damit. Das konträre dessen
ist das Denken der Masse. Diese bleibt lieber weiter arm, weil Armut arm
an Mut bedeutet, seine eigene intellektuelle Einstellung zu Geld,
Vermögen und Reichtum infrage zu stellen und zu ändern. Der arme
Heuchler spielt dazu aber meist noch Lotto.
Was ist Reichtum? Jeder hat da seine Interpretation. Ich verrate Ihnen meine. Die Höhe des Nettovermögens ist sekundär. Reichtum
ist die Fähigkeit, eine gewisse Anzahl von Jahren unabhängig, auf
mindestens Mittelstandsniveau, ohne arbeiten zu müssen leben zu können. Können Sie das mindestens 20 Jahre, sind Sie reich. Das
geht natürlich nur als Investor, weniger als Unternehmer und als
Freiberufler oder Angestellter schon gar nicht. Aber aus all diesen
Ursprüngen kann man, wenn man will, dort hin kommen. Einige Wege zeige
ich Ihnen ja. Zum Beispiel mit diesen Kommentar: was man aus einer
scheinbar negativen Nachricht positives rauslesen kann- wenn man die
richtigen Gedanken denkt.
Wenn Sie also frei und reich werden
wollen, denken Sie wie die Leute, die frei und reich sind - und hören
Sie denen zu. Denn jene versenden regelmäßig solche Signale in der
Erwartung, das sie von dem einem Prozent mit der gleichen Frequenz
empfangen werden. +++
19.1. - Die gigantische 2700 km lange und 7 Mrd. teure Ölpipeline von den kanadischen Ölsanden zum Golf von Mexico wird (vorerst?) nicht gebaut. Obama lässt Umweltgutachten und Fristenverfall als Gründe seiner Entscheidung verlauten. Die Kritiker der Entscheidung sehen neue Jobs in Gefahr. Bekannt ist, daß Obama sein Land von der Ölversorgung aus Arabien autarker machen will, die inländ. Ölindustrie weiter fördert. Es ist derzeit unklar, welche Interessen wirklich hinter der Verzögerung stecken, denn eine mögliche Alternativleitung wird nicht abgelehnt. Allerdings verzögert sich diese wegen der Genehmigungsverfahren weiter - bis 2014. Vielleicht will die USA das kanad. Öl allein für sich - Kanada ist mit 16% der größte US- Importeur- und den möglichen Weitertransport über Housten nach China damit unterbinden?
Auch in Deutschland steht die Energieversorgung auf der Kippe. Nicht nur, daß wegen der AKW-Abschaltung schon größere Stromabschaltungen nötig werden können, auch der Ersatz durch Gaskraftwerke stockt. Es fehlt an Investorengeld zum Bau dieser Betriebe. Geht das nicht schnell genug voran, wird man ab 2015 die AKW am Netz belassen müssen. Ein Problem ist, daß der hochsubventionierte "Ökostrom" kaum Produktionskosten verursacht aber nie permanent zur Verfügung steht. Daher müssen z.B. GKW im Leerlauf ohne große Gewinne aber hohen Kosten ständig als Reserve vorgehalten werden. Das schreckt Investoren natürlich ab. So ist das eben, wenn dämliche Politiker mit Energie spielen. Schon ein Notstromaggregat zuhause?
Ein ähnliches Dilemma steht in der Landwirtschaft an, wo mittlerweile weniger Nahrung, dafür mehr "Ökostrom" vom Acker kommt. Wir müssen seit 25 Jahren erstmals wieder Getreide importieren, weil immer mehr "Energie-Mais" usw. angebaut werden. Auch hier wollen durch die sozialistische Subventionskultur immer mehr Bauern zum "Energiewirt" werden um vom Bioenergieboom zu profitieren. Das lässt die Boden- und Lebensmittelpreise weiter steigen, die Subventionen verteuern seit Jahren den Strom. Da diese sog. "Erneuerbaren " alle eine negative Energiebilanz haben, also mehr Energie zur Erzeugung investieren als am Ende damit erzeugt wird, sind sie keine Konkurrenz zum Big-Oil. Wären sie das, gäbe es sie schlichweg gar nicht. Daher schweigt Big-Oil genüsslich dazu.
19.1. - Zwar ein handelsblatt- Beitrag aus 2011, der bei hartgeld.com verlinkt wurde, aber ein guter Abriss, der Investmentflopps der letzten 40 Jahre. Ölinvestments fehlen hier auch wieder, was mich diesmal erfreut. Obwohl indirekt mit von der Partie. Öl steht hinter der "Negativliste" der gescheiterten Silberspekulation der Gebrüder Hunt. Diese haben nämlich ihr Vermögen mit Öl gemacht, was sie mit Silber teils verloren. Sie haben sich danach wieder dem Öl zu gewendet. Allerdings war die Situation damals anders als heute - daher: buy silver! Übrigens kenn ich wesentlich mehr Öl-Millionäre und Milliardäre (auch persönlich !!!), aber nur ganz wenige, welche es mit Spekulationen egal welcher Art machten. Auch 2011 performten so die Unternehmer besser als Spekulanten. Werden Sie auch Unternehmer- es lohnt sich!
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18.1.- Es wird weiterhin überall gedroht: Der neue Griechen-Papa droht den Gläubigern bei Verweigerung einer "Einigung" mit Haircut per Gesetz. Die "Einigung" dürfte so aussehen: Bekommen wir keine weiteren Rettungsgelder, machen wir offiziell pleite und Euer Bankensystem samt Euro kollabiert. Tja, die Schulden müssen nur hoch genug sein, dann kann man seine Geldgeber erpressen. Ich erwarte aber in Anbetracht feiger Politiker und den Erfahrungen aus der Geschichte weitere Rettungen über die EZB usw. Ansonsten hatte ja Ackermann schon die Befürchtungen bei Maybritt Illner ausgesprochen, was dann passieren würde: Es ginge denen wie Herrhausen... Und ich dachte immer, das war die böse RAF. ;-)
Marc Faber "droht" mit dem 3. Weltkrieg bis 2017. Ganz nach dem Großmeister (Albert Pike ?), wird dieser in Arabien stattfinden und gegen den chinesischen Einfluß dort helfe nur die arab. Ölleitungen durch den Westen zu kontrollieren. Nun, dies wird ja gerade vorbereitet.
Das es zum Konflikt kommt, sehe ich auch, denn keine Seite will einlenken und militärisch wird weiter aufgestockt. Interessant wird es ab Februar, sollte die EU (als reine Provokationshandlung!!!) alle Ölimporte aus dem Iran tatsächlich stoppen. Im Grunde genommen käme das einer Ölverknappung gleich. Man dreht eine wichtige Welt-Ölquelle halb zu. Da man dann anderswo nachgefragteres "Kompensationsöl" kaufen muß, dürften die Preise steigen. Das machten sie bislang bei jeder Störung der regulären Ölflüsse. Als leichtes Gegengewicht zu Preissteigerungen könnte aber die in 2012 erwartete weitere schwere Wirtschaftskrise mit geringerer Nachfrage aus dem Westen sein. Daher sehe ich selbst die Preissprünge noch nicht so hoch - 170 $ als Zielmarke im Konfliktfalle.
PS: Artikel über aktuelle militärische Aufmärsche im Nahen Osten. So geht meist ein Krieg los - aus Manövern heraus, weil die Truppen schon in Bewegung sind, man gut täuschen und später der wahre Angreifer besser verschleiert werden kann, auch vor der eigenen Truppe. "Ist halt was schief gegangen" - wie z.B. bei dem 9/11 - Manöver vorab.
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17.1. - Kaum war es gestern eingetippt, kippte S&P auch schon die vermutete Bonitätsabstufung des ESFS - auf AA+. Trotzig feierte man heute die erste gelungene Anleiheauktion . Für 6 Monate bekommen die Anleger sagenhafte 0,2664% Zins- wow, was für eine tolle Geldanlage. Solange es genügend Schafe gibt, geht das System so weiter. Ich vermute aber, daß hier über "Mittelsmänner" die EZB selbst einen Teil dazu beigeschossen hat. Wohl auch deshalb erfährt man sehr selten, wer denn diese "Anleger" sind, die selbst gegen die gelogene offizielle Inflationsrate "investieren" und damit bewußt Verluste in Kauf nehmen.
Zum Monatsende will die EU über das Öl-Embargo gegen Iran entscheiden. Die fehlenden Mengen sollen andere arabische Länder kompensieren. Vor diesen Ersatzlieferungen warnte der Iran diese jetzt. Über die "unvorhergesehenen Konsequenzen" der Drohung durch den iran. Botschafter bei der OPEC ist aber nocht nichts bekannt.Wollen die Mullahs vielleicht dann aus der OPEC raus und sich gänzlichst Asien zuwenden? Wer weiß? Man blufft sicher nur. Bislang hat sich beim Ölpreis noch kein bemerkenswerter Preisanstieg oder Volatiliät eingestellt. Daher ist aktuell noch weiter die Diplomatie der Gewinner.
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16.1. - Am Freitag, dem 13., gab es einen erneuten Rundum-Abschlag der Ratingagenturen. Frankreich verlor sein AAA und viele andere europäische Länder, wie auch Österreich, verloren bessere Bonität. Zwar hat Deutschland noch sein Triple-A, doch mehren sich Stimmen, die es wegen der nun höheren Last durch die Rettungsschirme ebenso schwinden sehen. Das AAA des ESFS wird somit schon infrage gestellt, was wiederum künftige "Investoren" verschrecken wird.
16.1.-Der nigerian. PräsidentJonathan lenkt in der Benzinkrise nun ein und verspricht Preisenkung. Der Grund wird sein, daß die lebenswichtigste Industrie ebenfalls streikte - die Ölfirmen.Damit waren die Export-Einnahmen in Gefahr. Wie kann man auch so dämlich sein in einem ölreichen Land das eigene Volk so ausnehmen zu wollen. Wie es geht sieht man in Arabien. Dort hat das Volk gerade durch das Öl einen super Lebensstandard. Man schlachtet doch nicht die heilige Kuh die Milch bringt, Goodluck!
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13.1. - Zum Wochenende ein neuer Rohstoff- Film von arte über das Ränkespiel bei der euro-asiatischen Gasversorgung und die Abhängigkeit davon-Gas -Monopoly:
"Europa ist abhängig von Gas: Gas wärmt, Gas treibt die Schwerindustrie
an, Gas ist der sauberste fossile Energieträger. Europas Gasbedarf wird
bis 2030 noch steigen - bei gleichzeitigem Rückgang der
innereuropäischen Produktion. Wer wird Europa in Zukunft mit Gas
versorgen? Es sind keine Kleinunternehmer, die Gasfelder erschließen,
Flüssiggas-Terminals bauen und Pipelines verlegen. Diese Branche rechnet
in Jahrzehnten und in Milliarden. Die meisten Protagonisten des
Dokumentarfilms gehören nationalen und internationalen Eliten an. Sie
sind Minister, Topmanager oder Lobbyisten. Nur manchmal stellt der
Dokumentarfilm dem Spiel der Big Player die kleinen Leute entgegen, die
an den Schnittstellen der internationalen Gasströme leben. Am
mitteleuropäischen Gasverteiler Baumgarten beginnt der Film. An dieser
Schnittstelle im Nirgendwo sollen einmal zwei aufwendige neue Pipelines
für Europa enden, "Nabucco" und "South Stream". Seit der
russisch-ukrainischen Gaskrise von 2009 hat Europa Angst, von einem
russischen Gasmonopol abhängig zu sein. "South Stream" würde diese
Abhängigkeit vertiefen, "Nabucco" würde Europa unabhängiger von Russland
machen. Alle Alternativen haben einen hohen Preis: Entweder bindet
Europa sich auf Jahrzehnte an die von Krieg, Bürgerkrieg und Diktatur
gezeichnete Region ums Kaspische Meer, es kauft teures Flüssiggas aus
dem Emirat Katar oder es presst das Gas, das sich in den
Gesteinsschichten unter dem Kontinent verbirgt, mit Hilfe der brutalen
"Fracking"-Technologie heraus. Die filmische Reise führt in das "Land
des Feuers" Aserbaidschan, in die Brüsseler Glaspaläste der EU, in ein
von "Fracking" heimgesuchtes niedersächsisches Landidyll, nach Istanbul
und Moskau, in die menschenfeindliche Gaswelt der sibirischen Tundra und
zurück in die österreichisch-slowakische Gasregion auf der Naht des
Eisernen Vorhangs."
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12.1. Gold war 2011 die beste Geldanlage? Falsch! Weil man das nur mit dem üblichem Anlage-Ramsch vergleicht. Sicher ist der Wertzuwachs bei Gold von 13 % p.a. besser als der Papiermüll und das Metall gehört physich zur Grundabsicherung in jedes Depot. Rechnet man die wahre Inflation noch raus, hat Gold aber nur 6% gemacht.
Wissen Sie was? Selbst kleine "Uralt-Öl"-Produktionen machen dauerhaft 30% p.a. und mehr, einige Quellen bis 80%, gar 160% gabs in einem Quartal bei 130 $ Ölpreis in 2008. Unsere jüngsten Felder aus 2011 beginnen schon mit dem ersten Drittel nicht optimierter und noch gedrosselter Quellen mit 12 und 16 % p.a. Ausschüttung - und das aus lediglich den ersten 3 bzw. 2 Quellen. Umgerechnet auf das direkte Investvolumen in die jeweilige Einzelquelle macht das schon eine Performance von über 25 % p.a. pro Bohrung. Als kleines Bonbon kommt noch der für Eurohalter günstigere Wechselkurs.
Gleichzeitig stieg der Bilanzwert des verbliebenen Öls in den Feldern. WTI stieg von Anfang 2011 bis jetzt um 20 %. Bei Gas siehts leider nicht so gut aus, das fiel 2011 um etwa 11 %. Aufgrund der geringeren Gewichtung mit Erdgas bleibt dennoch ein gutes Plus.
Aber leider ist die Öldirektbeteiligung in keinem redaktionellem Focus, weil noch zu unbekannt und selten. Wie schon erwähnt, der Anteil der Investoren in Deutschland daran ist so hoch wie der CO2- Gehalt der Luft. Daher kommt das Investment praktisch nicht vor, zumal es für den Wert von Ölfeldern auch keinen interpretierbaren Chart gibt.
Unabhängig davon ist alles aber nur eine Momentaufnahme. Der strategisch
orientierte Investor hat einen längeren Bewertungszeitraum. Da ist ein Jahr im
Grunde irrelevant,bei Öl und auch bei Gold!
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11.1. - Frage: Wie wird man Millionär? Antwort: Indem man eine Milliarde verzockt. Dies scheint die Devise einiger Unternehmer-und Börsenstars zu sein. So schaffte es MLP-Gründer Lautenschläger durch eine Wette auf die Entwicklung des eigenen Finanzdienstleisters ca. 6 Mio. € Verlust zu machen, den er defacto auch aus eigenem Vermögen bar zahlen muß. Es ist also kein Buchverlust sondern ein realer. Diesen hatte seine Aktie eingefahren. Statt erhoffter 40 €-Kurs notiert sie zum Fälligkeitstermin 2012 nur mir 5 €. So sind halt die Finanzdienstleister. Aber auch andere Stars verzocken sich regelmäßig. Der Artikel zeigt weitere Beispiele.
Das es auch anders geht zeigt eine Umfrage unter einigen superreichen Familien. Die wetten nähmlich nicht mehr und setzen neben Rohstoffen hauptsächlich auf Unternehmensbeteiligungen. Genau so macht man es. Wohlhabend wird man vorrangig durch Firmen- die eigene oder als deren Teilhaber/ Investor. Auch Ölinvestoren sind genau solche direkten Teilhaber an einer krisensicheren Firma und zusätzlich noch an den krisensicheren Rohstoffen Erdöl und Erdgas- Zwei in Einem.
Gewinne erziehlt man nur durch unternehmerische Initiative. Alles andere bei Rohstoffen ist lediglich Wertsteigerung oder Wertsicherung - wie bei Gold und Silber auch nur. Aber Gewinne werfen diese nicht ab, es sei denn man hat die produzierenden Minen dazu. So ist eine Beteiligung am Öl/Gasfeld wie ein Krügerrand der vierteljährlich einen Dukaten schei...
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10.1. - In Nigeria entwickelt sich ein weiterer Öl-beeinflussender Brandherd. Die Regierung hatte zum neuen Jahr die Benzinsubventionen gekappt, damit den Spritpreis auf ca. 65 €-ct. verdoppelt. Zuviel für eine Bevölkerung, die großteils von 50 € /Monat lebt. Jetzt gibt es neben stillen auch gewaltige Proteste- das Land steht komplett still. Dies könnte auch die Erdölproduktionen beeinträchtigen.
Nigeria gehört zu den wichtigsten OPEC- Ölproduzenten und die haben dort sehr gutes Öl. Das "Bonny Light" ist fast schwefelfrei (ähnlich unserem WTI ) und damit ist auch das Land größter Produzent von sweet oil im Kartell. Beherscht werden Nigerias Vorkommen durch die großen Konzerne - Mobil, Chevron, Texaco, Agip und Shell teilen sich den Markt wie die Terminals. So fließt das meiste Öl aus Afrika nach den USA, die 8,5% ihrer Importe von dort beziehen. Damit steht Nigeria neben Kanada (16%),Mexico (12%), Saudi-Arabien (11%), und Venezuela (11%) an 5. Stelle der US-Importeure.
Die nigerianische Regierung um den Präsidenten mit dem bezeichnendem Namen Goodluck Jonathan ist korrupt. Der Ölreichtum versickert im Geflecht der Regierungsmafia, die auch durch die von Perkins beschriebenen economic hitman installiert wurde: Kreditgeld geben- runter wirtschaften, abhängig machen und als Pfand die Ölvorkommen absaugen.
Jetzt will man wohl noch schnell die letzten Öl- Dollars einkassieren weil man offensichtlich befürchtet demnächst als Regierung gestürzt zu werden. Ich habe daher sogar letzen Monat über meine Verbindungen 8 Mio. bbl Erdöl aus Nigeria zum Direkt-Verkauf nach Europa offeriert bekommen, so eruierte ich die Gegebenheiten dort etwas. Also wer 8 Mio. bbl gutes Bonny Light in 2012 haben möchte ....
Auch daß der Westen sich mit einem Notfallplan gegen eine Iran-Krise vorbereitet, sind Zeichen, daß es bald dort kracht. So will die IEA im worst case eine "Rekordmenge der strategischen Ölreserven freigeben". 14 Mio bbl /Tag seien im Gespräch - die fünfache Menge der Aktion von 1990 (Einmarsch von Irak in Kuweit). Nun, das ist nicht verwunderlich, denn bei einem Scharmützel würde nicht nur der Seeweg eingeschränkt sein, auch ist mit brennenden Ölfeldern zu rechnen - nicht nur in Iran. Man hat wohl mit den 14 Mio bbl. die gesamte Ausfallquote taxiert - 15 % des Welttagesverbrauchs. Zum Vergleich: Der Iran liefert lediglich 2,5 Mio. bbl/ Tag - also rechnet die IEA wohl mit größeren Ausfällen.
Das allein die Freigabe der strategischen Reserve nicht ausreicht, die Situation zu entspannen, zeigen wiederholte Statements, die den Ölpreis im Krisenfalle auf über 200 $ sehen- zunächst hauptsächlich aus psycholog. Sicht. Nach einem "Raubfrieden" wird der Preis jedoch nicht mehr stark sinken. Wie erwähnt, erwarte ich eine Wiederholung der Vorgänge von 1973 zur Stabilisierung des Petrodollars. Geschichte wiederholt sich nicht- sie wird wiederholt, nur mit anderen Menschen. Jetzt sehen wir live, wie das geht. Halten Sie Augen und Ohren offen und glauben Sie nichts - die Wahrheit stirbt schon vor einem Kriegsausbruch. +++
6.1. - Das avisierte Öl-Embargo löst sich schon vor Beschlußfassung auf. Südkorea will als erstes Land davon ausgenommen werden. Klar, die brauchen das Öl, auch wenn es nur 10 % der Importe ausmacht. Da ist kein großer Spielraum. So wie das Öl aus der Erde kommt geht es auch gleich in Rauch und in anderen Derivaten auf- weltweit. Daher braucht man es dringendst ununterbrochen.
Wie es geographisch eng werden kann, zeigt heute die FTD hier in schönen Fotos der maritimen Nadelöhre des Öltransports. Das Handelsblatt hält dagegen mit einer Ablichtung historischer Ölpreisexplosionen und deren Folgen (vor dreißig Jahren waren 20 $ /bbl eine kleine Katastrophe). Lassen wir heute mal Bilder sprechen.
6.1.- FTD: Rohstoffe- tiefer gehts kaum noch: "Eine Ausnahme bilden Gold und Öl, deren Preise im vergangenen Jahr von einer Sondersituation profitierten." Das Eine ist die wahre Weltwährung, das Andere Sekundärwährung (Öl-Dollar-Standard) und Lebenssaft des Kohlenstoffzeitalters, beide ideale Krisen-und Vermögensabsicherung!
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5.1. - Die Drohung mit der Staatspleite hat ein beachtliches Erpressungspotential entwickelt. Nicht nur, daß Staaten wie die USA den eigenen Kongress oder Griechenland die EU-Retter damit auf schnelle Rettungsmilliarden erpressen können, das geht jetzt auch mit dem eigenem Volk. Der neue griech. Papa schießt gerade eine erste Präzedenzladung, diesmal gegen die Gewerkschaften, wenn jene nicht Lohnkürzungen zustimmen würden, dann.... Man beachte stetig den Trend der mittelfristigen Entwicklung solcher Ereignisse und wappne sich persönlich dementsprechend- eine der Hauptaufgaben des Investors!
Zu diesem Trend gehört auch die zunehmende Unkalkulierbarkeit der Reihenfolge von Staatspleitegefahren. Offensichtlich drängelt sich gerade das Puszta-Ländle östlich von Österreich vor. Nun war der Forint ja schon zu "Ostzeiten" eine reine Fetzenwährung minderer Qualität, gerät diese jetzt auf ein Rekordtief, diesmal zum Euro. Aber der Forint ist ja schon mehrfach (teils hyper-) inflationiert. Die reiferen Ungarn dürften also Erfahrung damit haben und daraus flüchten. Jedenfalls spielen Investoren jetzt auch die Ungarnpleite durch, da deren Bondzinsen mit 10% die kritsiche Marke überschritten haben. Wahrscheinlich wird hier neben dem IWF hauptsächlich Austria "retten" müssen, daß deren Banken beim Bankrott nicht auch gleich mit unter gehen. Man erkennt daran, daß es sich nicht nur um eine Dollar- o. Euro- oder Staatsverschuldungskrise handelt, sondern um eine Systemkrise- fast weltweit!
Derweil kokeln die EU- BüroRatten weiter mit einem Öl-Embargo gegen Iran, also Einfuhrstopp aus Persien in die EU. Die sollten mal ihre Klimaideologin Claudia Kemfert dazu befragen. Selbst die erkennt in diesem Artikel, daß wir auf Öl aus dem Iran nicht angewiesen sind. Nur 2 % gehen von dort nach Europa. Da hat tatsächlich ein Embargo keinen Einfluß. Ach, Frau Kemfert! Wieviel Einfluß (Abhängigkeit) hat wohl ein 3 prozentiger Anteil menschengemachten CO2 auf den 0,037 prozentigen Anteil des gesamten CO2 in der Luft? ? ? Irgendwie scheint Ihnen aber auch der gesunde Menschenverstand abhanden gekommen zu sein. Denken Sie lieber ebenso darüber mal nach. Angeblich sollen Sie ja Wissenschaftlerin sein. Erwischt!
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4.1.- WTI-Öl steigt heute in € pro Liter gemessen erstmals seit 2008 wieder auf 50 ct. WTI stieg auf 103,7 $, BRENT auf 113,9$. Auslöser sind Diskussionen über ein EU-Embargo gegen Iran. Richtig klar sind den Politikern aber die Auswirkungen eines solchen Schrittes nicht. So ist man sich über den Zeitpunkt des Inkrafttretens weiterhin unsicher. Man wird wohl je nach Lage taktieren.
Sicher saugt einerseits ein durch den "bösen Iran" verschuldeter hoher Ölpreis einen Teil der Dollar- und Euroflutungen der Zentralbanken auf. Andererseits haben die Offiziellen natürlich panische Angst vor Wirtschaftseinbrüchen ( Steuerausfälle) bei zu schnell steigendem Preis. Auch hier beisst sich die Katze eben in den Schwanz und dreht sich im Kreise.
Auch positive Konjunkturdaten aus China sorgten gestern und heute für Auftrieb beim Preis. Das sind für Ölinvestoren sehr gute Investitionsbedingungen: Steigende Nachfrage bei sinkenden Reserven mit noch günstigen Einkauftsbedingungen in einem Vorkriegsumfeld und steigender Inflation bei mangelnden Anlagealternativen. Zudem die Edelmischung Gier und Angst, welche für Anleger, Spekulanten und Investoren ein Ölinvestment in egal welcher Form interessant machen.
Einige Beteiligungspartner, die in dieser Woche Ihre Quartalsabrechnungen erhalten, können sich über eine zusätzliche Performance freuen, die durch die Kursdifferenzen bedingt ist, sofern sie zu billigeren Dollarkursen eingstiegen sind und Ihre Erträge nun in Euro zu einem besseren Wechselkurs beziehen. Alle anderen werden im Laufe der Zeit ebensolche kleinen Zusatzerträge erfahren. Immerhin war in den Anfangsjahren der Euro gar billiger als der Dollar und eine $ -€- Parität könnte bald wieder kommen. (siehe Tendenz hier: €-Kurs fällt trotz gelungener dt. Bond-Auktion) Die prozentualen Performanceangeben auf den Abrechnungen beziehen diese Wechselkursschwankungen nicht mit ein, notieren ausschließlich in Dollar. Somit sind die Erträge für Eurohalter tatsächlich besser, zumindest gleichen sie damit die Inflation aus.
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3.1. - Der erste Handelstag im neuen Jahr beginnt bullisch. Öl geht über 3 % rauf, WTI notiert bei 102,5 $. Ein Grund dafür ist, daß Obama zu Silvester ein Gesetz über den Militärhaushalt unterschrieb, welches auch Sanktionen gegen die iranische Zentralbank vorsieht. Über jene wickelt der Iran seine Ölgeschäfte ab. Somit dürften jetzt erneute Kriegsaufschläge den Preis steigen lassen. Das ist natürlich abhängig vom Grad der Eskalation. Bei Libyen gings letztes Jahr bis ca 18 $ rauf. Der Nahe Osten ist aber ein viel sensiblerer Bereich für die Ölversorgung der Welt. Sollten Lieferungen aus Iran nach China durch Konflikte sinken, würde sich der Asiate das Öl anderweitig kaufen, u.a. auch bei uns in den USA, was man ja letztlich schon machte. Daher dürften die Kriegsaufschläge deutlich höher werden - sofern sich die Lage nicht diplomatisch entspannen lässt. Das wäre mir lieber als ein überdehnter Ölpreis.
Aber auch aus Europa wird der Konflikt weiter geschürt. Sarkozy votiert auch für das Einfrieren der Guthaben der iran. ZB und für ein Erdölembargo. Bis 30. 1. will man sich darüber einigen. Das ein Öl- Embargo kontraproduktiv ist, beschrieb ich schon letztlich. Auch das Handelsblatt erwähnt es unterschwellig: Iran beliefert dann halt China vorzugsweise. Gewiefte Ölhändler würden ohnehin (über chinesische Mittelsmänner) solche Embargos umgehen - wie schon öfters in früheren Zeiten.
3.1.- Exxon (Wert 403 Mrd. $) soll das wertvollste Unternehmen der Welt sein, nach Apple (374 Mrd.$). Zumindest dann, wenn man es an Börsenwerten fest macht. Hierbei käme dann ein weiterer Ölriese auf Platz 3: der chinesische Ölkonzern Petrochina mit 277 Mrd. Dollar. Allerdings ist das Rating nicht exakt. Das wertvollste Unternehmen ist ARAMCO, der saudische Ölkonzern. Dieser besitzt das größte Ölfeld der Welt- Ghawar. Aufgrund des Ölpreisanstiegs dürfte der Wert des Staatskonzerns bei über 1 Billion Dollar liegen. Schon 2006 förderte Aramco viermal soviel Öl wie Exxon.
Was sagt uns das? Mit Öl und Kommunikationstechnologie kann man wohl das meiste (seriöse !) Geld verdienen - auch in 2012.